Die letzte Dokumentation, die ich gesehen habe

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  • #11157871  | PERMALINK

    demon

    Registriert seit: 16.01.2010

    Beiträge: 59,616

    Menschenhandel – Eine kurze Geschichte der Sklaverei

    heute (bzw. gestern) als Themenabend auf arte.

    4 Sterne von mir! Den 5. Stern hätte es gegeben, wenn die afrikanischen Sklavenjäger, die ihre Landsleute an ihren Grenzen/Küsten zuerst an die Araber, dann an die Europäer verkauft haben, auch beleuchtet worden wären, hinsichtlich Motivation/Moral/ökonomische Randbedingungen. Also die Raubtiere, die am Beginn der „Nahrungskette“ standen. Aber davor hat man sich gedrückt; selbst an einer Stelle, wo die Fragestellung offensichtlich war: Warum hat das Königreich Mali Sklaven exportiert, die es zugleich für seine eigenen Goldminen dringend nötig hatte? Ein Zusammenhang, der sogar explizit ausgesprochen wurde! Wäre das „politisch unkorrekt“ gewesen?

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    #11157881  | PERMALINK

    demon

    Registriert seit: 16.01.2010

    Beiträge: 59,616

    Von Bausünden und Bürgerprotesten, D, 2020
    Zwar beschränkt auf Städte im Norden, aber so ähnlich wird es wohl überall nach dem Krieg hier gewesen sein.
    Auch noch in der Mediathek verfügbar.

    Ooohh… jetzt erst gesehen, diesen Beitrag. Zum Glück noch in der Mediathek!

    Wie sagte mal ein Freund von mir, der sich mit der Branche auskennt: „Was die Bomber nicht erledigt hatten, das haben später die Stadtsparkassen vollendet.“ ;-)

    #11157887  | PERMALINK

    was
    DJ Sam (temporär)

    Registriert seit: 17.01.2010

    Beiträge: 643

    demon

    Von Bausünden und Bürgerprotesten, D, 2020 Zwar beschränkt auf Städte im Norden, aber so ähnlich wird es wohl überall nach dem Krieg hier gewesen sein. Auch noch in der Mediathek verfügbar.

    Ooohh… jetzt erst gesehen, diesen Beitrag. Zum Glück noch in der Mediathek! Wie sagte mal ein Freund von mir, der sich mit der Branche auskennt: „Was die Bomber nicht erledigt hatten, das haben später die Stadtsparkassen vollendet.“

    Den Hinweis hatte ich ja damals geschrieben. Der Bericht hat mir sehr gut gefallen.  Auch, weil er auf gewisse Art betroffen macht.  Was damals  an  Bausünden nach dem 2. Weltkrieg gemacht wurden, das kann ja jeder in seiner eigenen Heimatstadt nachempfinden.

    --

    Sammelsurium # 97: "Deutsche Coverversionen" am Donnerstag,   13.08.2020  auf  Radio Stone FM Sammelsurium # 98 " am Donnerstag,   27.08.2020 um 20:00 Uhr Sammelsurium # 99  am  Dienstag,  22.09.2020 um 21:00 Uhr
    #11157925  | PERMALINK

    stormy-monday
    verdreckter Hilfssheriff

    Registriert seit: 26.12.2007

    Beiträge: 12,408

    Danke für die Hinweise zu den beiden Dokus, Was und Demon. Klingt beides sehr interessant.

    --

    They're selling postcards of the hanging, they're painting the passports brown
    #11157955  | PERMALINK

    kurganrs

    Registriert seit: 25.12.2015

    Beiträge: 5,697

    demon Menschenhandel – Eine kurze Geschichte der Sklaverei… … heute (bzw. gestern) als Themenabend auf arte. 4 Sterne von mir! Den 5. Stern hätte es gegeben, wenn die afrikanischen Sklavenjäger, die ihre Landsleute an ihren Grenzen/Küsten zuerst an die Araber, dann an die Europäer verkauft haben, auch beleuchtet worden wären, hinsichtlich Motivation/Moral/ökonomische Randbedingungen. Also die Raubtiere, die am Beginn der „Nahrungskette“ standen. Aber davor hat man sich gedrückt; selbst an einer Stelle, wo die Fragestellung offensichtlich war: Warum hat das Königreich Mali Sklaven exportiert, die es zugleich für seine eigenen Goldminen dringend nötig hatte? Ein Zusammenhang, der sogar explizit ausgesprochen wurde! Wäre das „politisch unkorrekt“ gewesen?

    Sehr gute Doku. Sehenswert.  :good:
    Etwas wurde ja gesagt. Z.B. die Nubier haben sich mit ihren Sklaven Ruhe an den Grenze zu den Arabern erkauft. Bei Mali ist man auf die Gründe nicht eingegangen. Es ist wie heute, es geht nur um Geld, Macht. Irgendwo in der Doku wurde gesagt „So ist halt der Mensch“.

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    #11157991  | PERMALINK

    karmacoma
    Spin The Black Circle

    Registriert seit: 25.07.2008

    Beiträge: 4,385

    „Chasing Trane“ auf Netflix

    Doku über John Coltrane. Für Kenner womöglich wenig Neues, für mich ein interessanter und kurzweiliger Überblick über sein Leben und Schaffen.

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    #11157995  | PERMALINK

    herr-rossi
    Moderator
    -

    Registriert seit: 15.05.2005

    Beiträge: 70,962

    demonOoohh… jetzt erst gesehen, diesen Beitrag. Zum Glück noch in der Mediathek!
    Wie sagte mal ein Freund von mir, der sich mit der Branche auskennt: „Was die Bomber nicht erledigt hatten, das haben später die Stadtsparkassen vollendet.“

    Danke für den Hinweis! Gut, dass das Thema mal beleuchtet worden. Es waren ja nicht nur die Stadtsparkassen (in meiner Heimatstadt wird gerade der Betonkoloss von 1970 am Marktplatz wieder rückgebaut, weil er in den Dimensionen nicht mehr gebraucht wird …). Allein hier in Detmold, einer kleinen Residenzstadt, und im benachbarten Lemgo, alte Hansestadt, beide vom Krieg unversehrt und mit bedeutendem historischen Baubestand ab der Renaissance bzw. in Lemgo sogar ab der Romanik, lagen ernstgemeinte Pläne vor, die Innenstädte zu großen Teilen abzureißen und „modern“ und vor allem „autogerecht“ neu zu bauen. Eine Kulturbarbarei, die damals von Bürgerinitiativen und offiziellen Denkmalpflegern verhindert werden konnte. In den 80ern kam dann das Umdenken und in NRW das Landesprogramm „Historische Stadtkerne“. Heute ist man heilfroh, denn dass die Innenstädte weiterhin belebt sind und Tages-/Wochenendtouristen in die Städte kommen, liegt ganz entscheidend am Stadtbild. Man schimpft zwar im Einzelfall immer noch gerne auf den Denkmalschutz, aber auch die meisten Gewerbetreibenden und Kommunalpolitiker haben inzwischen verstanden, dass Städte mit Gesicht einen unschätzbaren Standortvorteil haben.

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    #11163837  | PERMALINK

    ford-prefect
    Feeling all right in the noise and the light

    Registriert seit: 10.07.2002

    Beiträge: 6,260

    Loveparade – Als die Liebe tanzen lernte (2019)

    Im Ersten lief gestern eine sehr interessante Doku über die Geschichte der Loveparade. Auch spannend für die, die sich mit Techno nicht identifizieren können, wie ich. Diese Szene nahm ich damals zwischen 1993 bis 1999 nur durch meine Mitschüler wahr, das ganze Raver-Milieu war mir zu dieser Zeit höchst suspekt.

    In der Doku sieht man eine noch junge Anne Will, die 1995 als Außenreporterin von der LP berichtet. Außerdem kommt der Szene-Fotograf Wolle XDP zu Wort, der das Geschehen innerhalb der Techno-Szene rund um Tresor Club und Loveparade mit seiner Linse detailreich dokumentierte. In Bezug auf die organisatorischen Bedingungen zeigten sich die Berliner Sicherheitsbehörden stets zufrieden, da die Besucher rund um die Siegessäule bei Gefahr in den Tiergarten hätten frei flüchten können, feststehende Hindernisse gab es kaum. Nur das Grünflächenamt äußerte Kritik, wegen der Müllberge danach und pissenden Ravern, die alle Pflanzen niedertrampeln. Von Jahr zu Jahr kamen immer mehr Besucher zur Parade, als 1996 der erste Zug im Getümmel stecken blieb, mussten die Veranstalter deutlich aufstocken und die Zahl der fahrenden Laster mit Lautsprechern verdoppeln. 1999 kam es zu einer Messerstecherei mit einem Toten auf der Loveparade. Man sieht auch einen Haufen nackte Leiber, ob Männer oder Frauen, nicht selten bunt bemalt.

    zuletzt geändert von ford-prefect

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    "Oh tragedy, life reminds me bout a symphony on the radio" (Hanoi Rocks) 
    #11171639  | PERMALINK

    mozza
    Captain Fantastic

    Registriert seit: 26.06.2006

    Beiträge: 58,884

     „Too Young To Die – Karen Carpenter – Sehnsucht nach Leben“

    Unfassbar traurig.

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    young hot sophisticated bitches with an attitude
    #11171697  | PERMALINK

    klausk

    Registriert seit: 17.05.2008

    Beiträge: 9,484

    mozzaToo Young To Die – Karen Carpenter – Sehnsucht nach Leben“ Unfassbar traurig.

    Danke für den Hinweis. Gerade nochmal angeschaut.

    Why do birds suddenly appear
    Every time you are near?
    Just like me, they long to be
    Close to you

    --

    There is a green hill far away I'm going back there one fine day. I am free because I am the soul bird
    #11171709  | PERMALINK

    ford-prefect
    Feeling all right in the noise and the light

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    Beiträge: 6,260

    Wim Wenders trifft Werner Herzog (30 Minuten)

    Herzog verreißt das Oberhausener Manifest und Wim Wenders schildert sein einziges Treffen mit Klaus Kinski während einer Vorführung von „Paris, Texas“, bei der Kinski den Arm von Wim Wenders, der neben ihm saß, fest umklammert hielt, so dass Wenders am Ende des Films kein Gefühl mehr im Arm hatte. Außerdem sieht man Archivmaterial von Wenders mit einer fiesen Vokuhila-Frisur.

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    "Oh tragedy, life reminds me bout a symphony on the radio" (Hanoi Rocks) 
    #11182447  | PERMALINK

    ford-prefect
    Feeling all right in the noise and the light

    Registriert seit: 10.07.2002

    Beiträge: 6,260

    Keith Richards – Under the Influence (2015, von Netflix)

    Keith erinnert sich mit Tom Waits daran, wie sie zusammen das Album „Rain Dogs“ Mitte der 1980er aufnahmen, wie das erste Treffen zwischen ihm und Muddy Waters verlief (der gerade den Flur im Hauptquartier von Chess Records strich) und warum er seine Memoiren „Life“ vor zehn Jahren schrieb.

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    "Oh tragedy, life reminds me bout a symphony on the radio" (Hanoi Rocks) 
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