Der letzte Film, den ich gesehen habe (Vol. II)

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  • #11707739  | PERMALINK

    thesidewinder

    Registriert seit: 17.03.2019

    Beiträge: 7,640

    marc-74

    Den habe ich damals spontan angeschaut und fand ihn auch richtig gut.

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    Highlights von Rolling-Stone.de
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    #11710653  | PERMALINK

    pipe-bowl
    Moderator
    Cookie Pusher

    Registriert seit: 17.10.2003

    Beiträge: 63,507

    „The Father“ (2020 / Florian Zeller) ****1/2

    Ich habe selten einen Film gesehen, der sich so geschickt und glaubwürdig mit dem Thema Altern und Demenz beschäftigt. Dem Zuschauer wird permanent der Boden unter den Füßen weggezogen in dem Bemühen zwischen Halluzination und Wahrheit zu unterscheiden. Und somit wird die Situation des alten Mannes auf ergreifende Art verdeutlicht. Und am Ende ist es hoffnungslos („ich verliere meine Blätter, die Äste, den Wind und den Regen“). Anthony Hopkins fraglos in einer seiner besten Rollen.

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    there's room at the top they are telling you still but first you must learn how to smile as you kill
    #11711255  | PERMALINK

    ford-prefect
    Feeling all right in the noise and the light

    Registriert seit: 10.07.2002

    Beiträge: 7,993

    stardog
    Ich fand es ganz unterhaltsam, mit einem grandiosen Abspann.

    „Realität ist nur eine Illusion, die sich durch Mangel an Alkohol einstellt.“

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    I don't let my kids watch the orchestra ... there's too much sax and violins
    #11712783  | PERMALINK

    talkinghead2

    Registriert seit: 12.12.2019

    Beiträge: 2,201

    The Good Liar – Das alte Böse (Bill Condon 2019)

    Ein alter Trickbetrüger und eine Witwe lernen sich über ein Datingportal kennen und es ist spannend mit anzusehen, wer hier wen über den Tisch zieht. Mit Helen Mirren und Ian McKellen hervorragend besetzt.

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    Passt gut auf euch auf und bleibt gesund!
    #11715527  | PERMALINK

    marc-74

    Registriert seit: 26.08.2008

    Beiträge: 2,463

    Schon mal vor ein paar Jahren gesehen. Auf dem Anschlag an Detlev Rohwedder basierender Zweiteiler um Treuhand,RAF und Stasi. Bisweilen vielleicht etwas gewagte Mixtur aus Fakten und Fiktion aber spannend bleibt es schon über die gesamten 180 Minuten. Und ist gut besetzt.

    Außerdem noch:

    Vage an den Falco-Song angelehnter Thriller. Kann man schauen. Und gefühlt spielt Martin Brambach mittlerweile in jedem zweiten deutschsprachigen Film mit.

    #11716503  | PERMALINK

    jackofh

    Registriert seit: 27.06.2011

    Beiträge: 3,032

    Falls sich außer mir noch jemand auf die Berlinale traut: ein paar Empfehlungen/Warnungen.

    ***1/2 Viens je t’emmène (Alain Guiraudie, Panorama)
    Ein Film zum Zustand der Nation vor dem Hintergrund eines terroristischen Anschlags in der Provinz. Hierzulande wäre daraus ein hyperrealistischer, sozialkritischer Problemfilm mit politisch-korrekter Botschaft und ganz viel Sendungsbewusstsein geworden. In Alain Guiraudies Kosmos wird aus diesem Stoff eine für sein Kino typische Burleske, die die Personen und ihre Verhältnisse zueinander solange neu (und zunehmend absurder) anordnet, bis alle vermeintlichen Gewissheiten flöten gegangen sind. Für mich zündete nicht jeder Gag und die ein oder andere Volte war mir diesmal auch zu viel. Dennoch habe ich dem bunten Treiben gerne zugesehen. Vögeln für den Weltfrieden – darauf würde ein deutscher Regisseur niemals kommen!

    **** La edad media (Alejo Moguillansky & Luciana Acuña, Forum)
    Weitermachen im Lockdown oder: Warten auf Moto. Herrlich überdrehte, anspielungsreiche Groteske über die Notwendigkeit der Kunst in Zeiten der Pandemie. Dabei ein Familienfilm im besseren Sinne: Denn das Private ist hier poetisch. Die eigenen vier Wände des Regisseur-Ehepaars werden zum Filmset – und Tochter Cleo zur Hauptfigur und Erzählerin. Auf der Tonspur gibt‘s eine schöne Tom-Waits-Interpretation. Hold On!

    ***** Akyn (Darezhan Omirbayev, Forum)
    Ähnliches Thema, andere Herangehensweise: „Poet“ trägt sein Thema schon im Titel. Ein junger Dichter fragt sich, welche Rolle er in der Gesellschaft noch spielt, ergo: welchen Wert der Poesie in ihr beigemessen wird. Omirbayev hat dazu eine klare Haltung. Doch er ist ein viel zu guter Filmemacher, als dass er hier einen plumpen Abgesang anstimmen würde. Er bevormundet den Zuschauer nicht, sondern nimmt ihn zusammen mit seiner Hauptfigur mit auf eine Reise, die u.a. in einer klug eingeflochtenen Binnenerzählung mit der Geschichte des kasachischen Nationaldichters Makhambet Otemisuly verknüpft wird. In diesem durch und durch beglückenden, aus der Zeit gefallenen Film ist jede Einstellung ein kleines Kunstwerk.

    ** Für die Vielen – Die Arbeiterkammer Wien (Constantin Wulff, Forum)
    Vielleicht gibt es neben dem Social-Media-Spot auch eine Festschrift zum hundertjährigen Bestehen der Arbeiterkammer Wien. Daraus wäre sicherlich mehr über diese interessante Institution zu erfahren als aus Constantin Wulffs Dokumentation. Ohne eine erkennbare filmische Idee ist „Für die Vielen“ mit seinen zwei Stunden Spielzeit dann doch locker 90 Minuten zu lang geraten.

    **** Occhiali neri (Dario Argento, Special)
    Treibende Elektrobeats in Dauerschleife, rote Lippen und malträtierte Kehlen in Großaufnahme. Und die Treue einer deutschen Schäferhündin. Der Altmeister serviert einen Giallo mit viel Tempo, bewussten Unschärfen und einem guten Schuss Selbstironie. Kurzum: ein großer Spaß!

    ****1/2 Die leere Mitte (Hito Steyerl, Forum Special Fiktionsbescheinigung)
    Hierzu verweise ich gerne auf den Essay von Mark Terkessidis. Die Reihe „Fiktionsbescheinigung“ ist auf jeden Fall ein absoluter Gewinn für das Forum, da werde ich noch mehr gucken.

    *1/2 Stay Awake (Jamie Sisley, Generation)
    Hier bin ich nur zufällig reingeraten, weil ich meinen eigentlichen Film verpasst habe. Jamie Sisley inszeniert die eigene Jugend mit der medikamentenabhängigen Mutter. Ein „Requiem For A Dream“ habe ich natürlich nicht erwartet. Eine solide erzählte Geschichte eigentlich aber schon. Persönliche Betroffenheit allein macht eben noch lange keinen überzeugenden Film. Einziges Highlight: Courtney Marie Andrews im Soundtrack.

    *** An Cailín Ciúin (Colm Bairéad, Generation)
    Hübsch fotografierter, aber wenig nuancenreicher, genretypischer Tränenzieher.

    **** Coma (Bertrand Bonello, Encounters)
    Eine ebenso faszinierende wie verstörende Zumutung von einem Essayfilm (es geht um die Ängste von Bonellos 18-jähriger Tochter im Lockdown). Für Deleuze-Kenner*innen sicherlich ein Fest. Für weniger theoriefeste Zuschauer*innen bei einmaliger Sichtung zumindest eine sehr schöne Überforderung.

    **** Dreaming Walls (Amélie van Elmbt & Maya Duverdier, Panorama)
    Über den Mythos Chelsea Hotel ist alles gesagt, geschrieben und gezeigt. Und dennoch lohnt Amélie van Elmbts und Maya Duverdiers Beschwörung des genius loci: für aktuelle Innenansichten der endlosen Renovierungsarbeiten und Einsichten der letzten verbliebenen Bewohner*innen.

    Außerdem bereits gesehen:

    ****1/2 Beirut al lika (Borhane Alaouié, Forum Special)
    ***1/2 Une fleur à la bouche (Éric Baudelaire, Forum)
    ***1/2 Kind Hearts (Gerard-Jan Claes & Olivia Rochette, Generation)
    *** Merry Christmas Deutschland oder Vorlesung zur Geschichtstheorie II (Raoul Peck, Forum Special Fiktionsbescheinigung)

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    #11716509  | PERMALINK

    grievousangel
    Urusei yatsu

    Registriert seit: 07.09.2013

    Beiträge: 5,667

    Yeah, welcome back und danke für die Empfehlungen!

    --

    I think I've got a feeling I've lost inside..
    #11716515  | PERMALINK

    latho
    No pretty face

    Registriert seit: 04.05.2003

    Beiträge: 34,791

    Super, vielen Dank @jackofh !

    --

    If you talk bad about country music, it's like saying bad things about my momma. Them's fightin' words.
    #11716557  | PERMALINK

    pipe-bowl
    Moderator
    Cookie Pusher

    Registriert seit: 17.10.2003

    Beiträge: 63,507

    „The Many Saints Of Newark“ (2021 / Alan Taylor) ***1/2

    Das Prequel zu der bahnbrechenden Serie „The Sopranos“. Gewagtes Unterfangen, in Teilen geglückt. Die Besetzung des jungen Tony mit dem Sohn von James Gandolfini namens Michael ist natürlich ein guter Move. Der junge Mann steht aber nicht im Mittelpunkt des Films, sondern sein Vorbild Dickie Moltisanto, der Vater von Christopher Moltisanti. Manches fügt sich interessant für die spätere Story ein, z.B. die Geschichte um Corrado „Junior“ Soprano, der verantwortlich für manche Entwicklung in der Serie ist, wie man erfährt. Ray Liotta passt in seiner Routine, Mafiosi zu spielen, auch gut in den Cast. Was Tony Soprano allerdings zu dem macht, was er später ist, erfährt man nicht. Und das war eine meiner Erwartungen an den Film. Schlecht ist er deshalb aber nicht. In seiner Erzählstruktur und der Entwicklung der Figuren findet sich einiges aus der Serie wieder, auch sind einige nette Anspielungen auf spätere Begebenheiten geschickt eingebaut.

    Der Film endet dann mit „Woke up this morning, got yourself a gun…“ und dann nahm das Schicksal um Tony Soprano seinen Lauf.

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    there's room at the top they are telling you still but first you must learn how to smile as you kill
    #11717161  | PERMALINK

    ianage
    Ianage

    Registriert seit: 08.09.2018

    Beiträge: 923

    jackofh**** Occhiali neri (Dario Argento, Special) Treibende Elektrobeats in Dauerschleife, rote Lippen und malträtierte Kehlen in Großaufnahme. Und die Treue einer deutschen Schäferhündin. Der Altmeister serviert einen Giallo mit viel Tempo, bewussten Unschärfen und einem guten Schuss Selbstironie. Kurzum: ein großer Spaß!

    Das freut mich ja ganz besonders. Ich höre sehr viel positives über den Film, da kann ich es wirklich kaum noch erwarten, ihn hoffentlich auch bald zu sehen. Schön auch, dass er nicht Direct-to-Stream/DVD veröffentlicht wird, sondern auf der Berlinale die große Aufmerksamkeit geschenkt bekommt.

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    #11717163  | PERMALINK

    motoerwolf

    Registriert seit: 25.10.2006

    Beiträge: 5,540

    Laut Pierrot le Fou (Label) ist auch ein regulärer Kinostart geplant. Ich jedenfalls hoffe sehr darauf.

    --

    And all the pigeons adore me and peck at my feet Oh the fame, the fame, the fame
    #11717217  | PERMALINK

    plattensammler
    Dabble In Om - More Oomph! Charmebolzen

    Registriert seit: 11.05.2019

    Beiträge: 3,128

    Tenet

    Tja, ganz netter Agentenfilm, ein wenig zu lang, und langsam isses dann auch mal gut mit dieser Zeitschleiferei, Herr Nolan! Das ist ja nun wirklich endgültig zu lang und breit ausgewalzt in Tenet. Und die üblichen Probleme mit der Zeitreiserei werden auch durch invertieren nicht gelöst. Aber immerhin mal ein ganz origineller Ansatz. Vielleicht habe ich es aber auch nur nicht kapiert. Prima Schauspieler.

     

    Barbara: Don’t try to understand it.

     

    zuletzt geändert von plattensammler

    --

    My V is for Vendetta Thought that I'd feel better But now I got a bellyache
    #11717257  | PERMALINK

    jackofh

    Registriert seit: 27.06.2011

    Beiträge: 3,032

    Noch mehr Berlinale:

    ***** A Little Love Package (Gastón Solnicki, Encounters)
    Dieser assoziative Film ist wirklich ein Geschenk – allerdings ein großes! Eines von der Sorte, deretwegen man der Welt im Kino nur allzu gerne für 90 Minuten abhanden kommt. Eines, das schult, Schönheit auch im Verlust, in Veränderungen und den kleinen Dingen um uns herum zu erkennen (dabei „Une fleur à la bouche“ aus dem Forum nicht unähnlich). Eines, dessen Bilder und Farben so sorgfältig und elegant komponiert, dessen Sound- und Lichtdesign derart kunstvoll sind, dass man sich gar nicht vorstellen kann, dieses Jahr noch einen sinnlicheren Film zu sehen. Zum Abspann erklingt ausgerechnet Blacks abgeschmacktes „It‘s a wonderful life“ – und man wünscht sich, es würde nie enden.

    ****1/2 Unrueh (Cyril Schäublin, Encounters)
    Eine wahre Schau ist auch Cyril Schäublins Film über Schweizer Uhrmacher*innen im 19. Jahrhundert. In formal strengen, hochartifiziellen Bildern besichtigt er das mechanische Zeitalter, in dem die Uhren noch (überall) etwas anders gehen. Noch ist in dieser Welt nicht alles durchrationalisiert. Doch eine Zeitenwende steht bevor: Alles wird gerade neu vermessen und dokumentiert; es klackert, hämmert, tickt hier pausenlos. Wohin wird der Weg führen – autoritärer Nationalismus oder anarchischer Internationalismus? Nur, wenn der Kuckuck ruft, lässt die Liebe die Zeit für einen Moment stillstehen.

    Außerdem gestern gesehen (aber keine Zeit mehr für ein paar Worte, ggf. später noch):

    ***1/2 Mutzenbacher (Ruth Beckermann, Encounters)

    ***1/2 Bettina (Lutz Pehnert, Panorama)

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    #11718537  | PERMALINK

    jackofh

    Registriert seit: 27.06.2011

    Beiträge: 3,032

    **** Un été comme ça (Denis Côté, Wettbewerb)
    Was, hat Rüdiger Suchsland über die Doku „Mutzenbacher“ gefragt, wäre wohl passiert, wenn hier nicht eine Frau einen Film über männliche Sexualität gedreht hätte, sondern umgekehrt. Nun, einen solchen Film gibt es. Er läuft im Wettbewerb und stammt vom bei der deutschen Filmkritik nicht gerade wohlgelittenen Kanadier Denis Côté. Und tatsächlich: Reflexhaft, fast schon pflichtschuldig macht ein Teil der Kritiker*innen daraus ein Problem an sich, die Male-Gaze-Stichworte gleich parat.* Und nach der Vorführung fragt man sich, ob die alle ihr Urteil schon vorher gefällt oder nur nicht richtig hingeguckt und -gehört haben. Derlei Vorwürfe gegen diesen Film sind jedenfalls absurd. Wenn man dann jedoch noch liest, dass gegen ihn ins Feld geführt wird, er würde seine Figuren nicht auserzählen oder eine Entwicklung durchmachen lassen, weiß man, woher der Wind hier dann wohl auch weht. Côté ist kein Mann für simple Psychologisierungen und an Charakterstudien nicht interessiert. Das Setting, ein Retreat für drei hypersexuelle Frauen, ist eine Versuchsanordnung. Die Figuren – eine nymphomane Jägerin, eine zwangsgestörte Künstlerin, ein traumatisiertes Missbrauchsopfer – sind offensichtlich nur Typen. Und nein, der Regisseur pathologisiert seine Protagonistinnen nicht. Das Gegenteil ist der Fall: Er zeigt gerade, dass sie von der Gesellschaft (und ja, auch von der Wissenschaft), in eine Ecke gedrängt werden – und Hilfsangebote zuweilen zumindest fragwürdig erscheinen. Er ist jederzeit an der Seite seiner Figuren! Die als Kind vom Vater missbrauchte Jugendliche wird hier darum nicht zur Superdirne und Männerfantasie „Josefine Mutzenbacher“, sondern zu einer traumatisierten Frau, die eigene Lust nur in der professionellen Bondage-Zeremonie erfährt. Zuneigung wird ihr ansonsten, wie den anderen Frauen, verwehrt (nur untereinander knüpfen sie am Ende zarte solidarische Bande). Einmal fragt eine „Patientin“, warum sie nicht einfach nur so viel Sex haben könne, wie sie wolle (eine Frage, wie sie wohl noch nie aus einem männlichen Mund kam). Als Angebot zur Reflexion mag das alles erstmal ziemlich bruchstückhaft sein. Doch zu behaupten, Côté eröffne keine solchen Räume und liefere hier nur Wichsvorlagen für ein männliches Publikum, ist falsch. Der Film ist sicher nicht perfekt, es gibt einiges gegen ihn einzuwenden (und auf jeden Fall ist er zu lang geraten). Wer ihn jedoch lediglich mit den Maßstäben moralischer Opportunität misst, beraubt sich der analytischen Schärfe und hat ihn (und vielleicht auch das Kino als voyeuristisches Medium per se) gründlich missverstanden oder gezielt missverstehen wollen.

    Sorry für den Rant, aber derlei Denkfaulheit (oder Gedankenlosigkeit) sind mir einfach zuwider. Heute freue ich mich auf Hong Sangsoos neuen Film und die Thelonious-Monk-Doku. Gestern noch gesehen:

    ***1/2 Dilim dönmüyor – Meine Zunge dreht sich nicht (Serpil Turhan, Forum Special Fiktionsbescheinigung)

    **1/2 Najeneun deopgo bameneun chupgo (Park Song-yeol, Forum)

    * Womit ich diese Problematik gar nicht in Abrede stellen will (es gibt auch eine Doku dazu im Panorama). Nur passt der männliche Blick als Problem auf diesen Film nunmal so gar nicht (es sei denn, man wolle grundsätzlich sagen, ein männlicher Regisseur dürfe keine weibliche Sexualität zeigen).

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    #11718641  | PERMALINK

    onkel-tom

    Registriert seit: 23.02.2007

    Beiträge: 39,019

    Krabat  (2008/Marco Kreuzpaintner)  ****+

    Eine in meinen Augen gelungene Literaturverfilmung. Sehr unterhaltsam mit starker Besetzung (u.a. Brühl, Stadlober, Redl, Hübner)

    An jedem verdammten Sonntag  (1999 /OLiver Stone)  ****1/2

    Ich mag Sportfilme und das ist einer meiner liebsten aus diesem Genre. Okay, Pacino kann auf Dauer schon etwas nerven aber die anderen Rollen (u.a. Jamie Foxx, Cameron Diaz und Dennis Quaid) fand ich sehr gut besetzt. Und auch die Spielszenen wirkten sehr realistisch, was daran liegen mag, dass auch einige NFL Profis bzw. Ex-Profis beteiligt waren.

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    Gewinnen ist nicht alles, gewinnen ist das einzige.
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