Der letzte Film, den ich gesehen habe (Vol. II)

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  • #10316441  | PERMALINK

    penguincafeorchestra

    Registriert seit: 21.04.2003

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    Thor – Tag der Entscheidung (Taika Waititi, 2017) ***

    Wie so viele Superheldenfiguren ausgelutscht, weshalb einfach mal die ganze Vorgeschichte zu großen Teilen über Bord gekippt wurde, damit Thor zumindest seinen Spaß haben durfte, ohne von Natalie Portman abgelenkt zu werden. Das tut durchaus gut, aber diese ganzen Kabbeleien zwischen den Figuren, mit irgendwelchen coolen Sprüchen, reißen es irgendwann auch nicht mehr raus.

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    #10320837  | PERMALINK

    talking-head

    Registriert seit: 16.10.2008

    Beiträge: 7,580

    Die Unsichtbaren – Wir wollen leben (Claus Räfle, 2017)

    Ca. 7000 Juden haben sich im Berlin zurzeit des 3. Reiches dem „Einberufungsbefehl“ zur Deportation widersetzt und sind untergetaucht. Ca. 1500 haben in der angeblich judenfreien Hauptstadt Nazideutschlands überlebt.
    Der Film verwebt Spielfilm, Dokumentarfilmausschnitte aus der Zeit und Zeugenaussagen von Überlebenden sehr überzeugend und beeindruckend.
    Absolut sehenswert!!!

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    #10321637  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
    Moderator
    aquoiboniste

    Registriert seit: 25.01.2010

    Beiträge: 40,133

    bgigliDie JSP-Sets klingen besser als Proper?! Da muss ich dann doch mal nachharken und eventuell besorgen.

    Sorry, übersehen: bei JSP sind bzw. waren sehr gute Leute am Werk, der eine beste von ihnen (ich weiss den Namen grad nicht mehr) starb ein paar Jahre bevor die regelmässigen guten Sets endeten (gibt es JSP überhaupt noch?), danach gab es immer noch Ted Kendall. Bei Proper gibt es zwar relativ ausführliche Booklets, aber das dicht und kompetent beschriebene Faltblatt pro CD bei JSP enthält am Ende meist gleich viel Substanz wie die Proper-Booklets.

    „Django“ hab ich jedenfalls jetzt leider verpasst, er läuft nicht mal mehr als Sonntagsmatinée ( @talking-head) – gestern wäre die letzte Chance gewesen, aber da ich gerade meinen kleinen Jacques Tourner-Marathon abgeschlossen habe, waren die Prioritäten andere. Los ging es am Freitag, bis und mit heute täglich ein Film, am Montag zwei am Stück – grossartiger Stoff! Der Reihe nach gab es:

    CANYON PASSAGE (USA 1946)
    STARS IN MY CROWN (USA 1950)
    GREAT DAY IN THE MORNING (USA 1956)
    BERLIN EXPRESS (USA 1948)
    THE FEARMAKERS (USA 1958)
    OUT OF THE PAST (USA 1947)
    NIGHT OF THE DEMON (GB 1958)

    Der letzte gerade war ordentlich seltsam, aber voller unglaublicher Bilder – Dana Andrews im Wald! Überhaupt, immer wieder Dana Andrews, guter Mann, tolle Stimme. In „Canyon Passage“ dann gleich zum Auftakt auch Hoagy Carmichael – noch eine tolle Stimme, aber völlig anders natürlich. Und klar, „Out of the Past“ ist ein unglaublich toller Film, der einzigem den ich bereits kannte (neben „Cat People“, der zu den acht weiteren Filmen der Reihe gehörte, die ich wegen meiner Indien-Reise leider verpasst habe).

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    "Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #60: Wise One: John Coltrane, 1963/64 - Donnerstag 7.12., 22:00 | Slow Drive to South Africa, #5: tba | No Problem Saloon, #7: tba | Konzertkritiken und mehr: ubu's notizen
    #10322551  | PERMALINK

    talking-head

    Registriert seit: 16.10.2008

    Beiträge: 7,580

    Kannst du ja vielleicht noch nachholen, @gypsy-tail-wind

    A War (Tobias Lindholm, 2015)

    Ein sehr zwiespältiger Film. Wie viele Kollateralschäden unter der Zivilbevölkerung sind erlaubt, um ein Land wie Afghanistan zu befrieden. Und welche Verantwortung trägt man, wenn es bei dieser Frage um das Leben der eigenen Männer geht.

    Meine zynische Antwort wäre: Kompletter Rückzug aus solchen Krisengebieten. Da man Freund und Feind dort nie auseinanderhalten kann, führt das immer zu Kollateralschäden an der Zivilbevölkerung. Ein unvermeidbarer Zustand.

    In den Arsch gekniffen ist immer der, der kommt um eigentlich zu helfen.

    --

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    #10322971  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
    Moderator
    aquoiboniste

    Registriert seit: 25.01.2010

    Beiträge: 40,133

    talking-headKannst du ja vielleicht noch nachholen, @gypsy-tail-wind

    Falls das gelingt werde ich mich hier wieder melden, bin aber leider pessimistisch (sonst wäre er jetzt wenigstens noch als Sonntagsmatinée im Programm … und da er ja nicht so richtig gut zu sein scheint, wird er auch kaum in Reihen der Programmkinos auftauchen).

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    #10322991  | PERMALINK

    h8g7f6

    Registriert seit: 11.11.2016

    Beiträge: 24

    24 Hour Party People (2002, Michael Winterbottom)

    Steve Coogan großartig als Tony Wilson, zentrale Figur der Manchester Musikszene Punk / Post-Punk.

    Mit viel Musik.

     

     

     

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    #10323333  | PERMALINK

    pipe-bowl
    Moderator
    Cookie Pusher

    Registriert seit: 17.10.2003

    Beiträge: 46,259

    Wurde letztens in einem Gespräch an die Schauspielerin Ellen Barkin erinnert und daraufhin habe ich mir diese Woche zwei Filme mit ihr angesehen. Zwei Mal gute Unterhaltung.

    The Big Easy (Jim McBride, 1987) ***1/2
    Sea of love (Harold Becker, 1989) ****

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    there's room at the top they are telling you still but first you must learn how to smile as you kill
    #10323383  | PERMALINK

    krautathaus

    Registriert seit: 18.09.2004

    Beiträge: 20,429

    pipe-bowlWurde letztens in einem Gespräch an die Schauspielerin Ellen Barkin erinnert und daraufhin habe ich mir diese Woche zwei Filme mit ihr angesehen. Zwei Mal gute Unterhaltung. The Big Easy (Jim McBride, 1987) ***1/2 Sea of love (Harold Becker, 1989) ****

    Falls Du „Body Heat“ (1981) von Lawrence Kasdan mit William Hurt und Kathleen Turner noch nicht gesehen hast, wäre der eine Empfehlung. Passt ganz gut zu The Big Easy und Sea Of Love.

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    from Monday to Friday, from Friday to Sunday
    #10323405  | PERMALINK

    ap

    Registriert seit: 01.02.2016

    Beiträge: 27

    „Hard Rain“ von Mikael Salomon

    Hui, hat der Spass gemacht. Tolles Popcornkino, der Western, Action und Katastrophenthriller geschickt miteinander verbindet. Während die Flutkatastrophe eine ganze Kleinstadt „ersäuft“, kämpfen Christian Slater, Morgan Freeman, Randy Quaid und Minnie Driver wahlweise um einen ganzen Haufen Geld, oder ihr Leben. Eine klare gut/böse Trennung gibt es nicht wirklich, die Rollenverteilung wechselt sogar mehrmals im laufe der Handlung. Der eigentliche „Killer“ ist dabei sowieso das Setting. Der Titel bringt es auch ziemlich genau auf den Punkt, es regnet ununterbrochen und am Ende kommt mit einem Dammbruch noch eine Steigerung hinzu, alles schön in CGI-freien Zonen. Ein echtes Schmuckstück in meinen Augen dass man sich immer wieder mal geben kann, das hier ist noch richtige Hausmannskost :good:

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    #10323443  | PERMALINK

    irrlicht
    Nihil

    Registriert seit: 08.07.2007

    Beiträge: 26,444

    Ein Teil von uns (Nicole Weegmann, 2016)

    Finsterworld (Frauke Winterwalder, 2013)

    Zweimal der ARD „Must see“ Rubrik gefolgt, bezüglich Christian Kracht war mir zumindest „Finsterworld“ ein Begriff, zweimal ein absoluter Volltreffer. Letzterer löst in mir mit seiner ähnlich eindringlichen Mischung aus Groteske und Bitterkeit ähnliche Gefühle aus, wie damals „Toni Erdmann“ (Sandra Hüller spielt tatsächlich auch hier mit), „Ein Teil von uns“ ist hingegen ein brechend intensives Gesellschafts-Portrait.

    --

    Hold on Magnolia to that great highway moon
    #10323577  | PERMALINK

    pipe-bowl
    Moderator
    Cookie Pusher

    Registriert seit: 17.10.2003

    Beiträge: 46,259

    krautathausFalls Du „Body Heat“ (1981) von Lawrence Kasdan mit William Hurt und Kathleen Turner noch nicht gesehen hast, wäre der eine Empfehlung. Passt ganz gut zu The Big Easy und Sea Of Love.

    Aus der Erinnerung würde ich meinen, den gesehen zu haben, auch wenn er mir offensichtlich nicht nachhaltig im Gedächtnis geblieben ist. Ich recherchiere das mal. Danke jedenfalls für den Tipp.

    --

    there's room at the top they are telling you still but first you must learn how to smile as you kill
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