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TheMagneticFieldsiehst du so unterschiedlich sind Ansichten, für mich macht die Stimme in den meisten Fällen eben die Bright Eyes-Songs aus, die möcht ich gar nicht von jemand andrem gesungen hören, es würde ihnen nur der Zauber genommen.
Das empfinde ich tatsächlich anders. Für mich ist die Essenz eines Bright Eyes Song nicht an Obersts Stimme gekoppelt. Eine reifere, gefestigtere, abgeklärtere Stimme stünde vielen seiner Songs sicher gut zu Gesicht und würde ihnen villeicht noch etwas mehr Substanz, Spannung und Interpretationsspielraum verleihen. Die viel zitierten Attribute „Verzweiflung“ und „Zerrisenheit“ seiner Lyrics müssen ja nicht zwingend und offensichtlich mit einem eben solchen Organ untermauert werden, um zu funktionieren. Vielleicht sollte ich aber auch damit aufhören mir Gedanken zu machen, welche Songs Cash auf American XV. hätte covern können. Ein First Day Of My Life hätte er veredeln können :liebe:
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AnonymInaktivRegistriert seit: 01.01.1970
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BullittDas empfinde ich tatsächlich anders. Für mich ist die Essenz eines Bright Eyes Song nicht an Obersts Stimme gekoppelt.
Ich habs gestern nochmal gehört, dieses Album ist komplett an Obersts Stimme gekoppelt. Ohne diese Stimme bleibt nichts ausser zugekleistertem Americana, jeder Moment ohne Fidel und Pedal Steel ist eine Erlösung. Ich reduziere auf ** und hoffe auf nen dummen ebay-Käufer!
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Dick LaurentIch habs gestern nochmal gehört, dieses Album ist komplett an Obersts Stimme gekoppelt. Ohne diese Stimme bleibt nichts ausser zugekleistertem Americana, jeder Moment ohne Fidel und Pedal Steel ist eine Erlösung. Ich reduziere auf ** und hoffe auf nen dummen ebay-Käufer!
Gut, dass du „Wide awake…“ boykottiert hast. Obwohl, die wäre bei dir so schnell zu eBay gewandert, dass du vermutlich noch den Neupreis kassieren hättest können.
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Tja Dick, was kann ich Dir empfehlen, als einfach die Finger von Americana Bands zu lassen.
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“It's much harder to be a liberal than a conservative. Why? Because it is easier to give someone the finger than a helping hand.” — Mike RoykoKrautathausTja Dick, was kann ich Dir empfehlen, als einfach die Finger von Americana Bands zu lassen.
Nicht doch, dann fehlte ihm doch jede Grummel- und Nörgel-Grundlage, und er müsste schließlich gar noch Platten kommentieren, die er auch tatsächlich mag. Ungeheuerlich.;-)
On topic: Auch die anfangs etwas blasseren Tracks entfalten mit der Zeit ihre Schönheit, insbesondere „Classic Cars“, anfangs für mein Empfinden eher Bright Eyes-Mittelmaß, gehört inzwischen zu meinen Favorites. Ein traumhafter Refrain mit Gillian Welch, der mich stark an „We Are Nowhere (And It’s Now)“ mit Emmylou erinnert.
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Sir, I'm going to have to ask you to exit the donut!Ach, wusste gar nicht, dass das Gillan Welch ist! Mochte Classic Cars aber von Anfang an. Bester Song für mich nach wie vor I Must Belong Somewhere.
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tina toledoOn topic: Auch die anfangs etwas blasseren Tracks entfalten mit der Zeit ihre Schönheit, insbesondere „Classic Cars“, anfangs für mein Empfinden eher Bright Eyes-Mittelmaß, gehört inzwischen zu meinen Favorites. Ein traumhafter Refrain mit Gillian Welch (wenngleich er mich stark an „We Are Nowhere (And It’s Now)“ mit Emmylou erinnert).
Ja, man kann mit dieser Platte wirklich leben – jeden Tag gibt es neue Entdeckungen. Ich freue mich besonders, das mit Conor mal wieder ein Künstler aktiv ist, dessen Entwicklung mit jedem Album spürbar ist. Das kenne ich in dieser Form sonst nur von Ryan Adams.
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When I hear music, I fear no danger. I am invulnerable. I see no foe. I am related to the earliest time, and to the latest. Henry David Thoreau, Journals (1857)MistadobalinaJa, man kann mit dieser Platte wirklich leben – jeden Tag gibt es neue Entdeckungen. Ich freue mich besonders, das mit Conor mal wieder ein Künstler aktiv ist, dessen Entwicklung mit jedem Album spürbar ist. Das kenne ich in dieser Form sonst nur von Ryan Adams.
Noch schöner wäre es bei beiden freilich, wenn eine klare Linie erkennbar wäre. Aber manchmal führen ja auch Umwege und Abstürze zum Ziel.
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Ohne Musik ist alles Leben ein Irrtum.nail75Noch schöner wäre es bei beiden freilich, wenn eine klare Linie erkennbar wäre. Aber manchmal führen ja auch Umwege und Abstürze zum Ziel.
Ach, du kennst die Ziele von Conor Oberst und Ryan Adams? Erzähl doch mal!
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When I hear music, I fear no danger. I am invulnerable. I see no foe. I am related to the earliest time, and to the latest. Henry David Thoreau, Journals (1857)Die Hochzeit der beiden ist am 31. Juni. Wird wohl so ein Emo-Ding
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Ohne Musik ist alles Leben ein Irrtum.nail75Die Hochzeit der beiden ist am 31. Juni. Wird wohl so ein Emo-Ding
http://img176.imageshack.us/img176/6646/ryanadamsandconoroberstbv1.jpg
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Sir, I'm going to have to ask you to exit the donut!MistadobalinaJa, man kann mit dieser Platte wirklich leben – jeden Tag gibt es neue Entdeckungen. Ich freue mich besonders, das mit Conor mal wieder ein Künstler aktiv ist, dessen Entwicklung mit jedem Album spürbar ist. Das kenne ich in dieser Form sonst nur von Ryan Adams.
Definitiv
ich denke er schafft es bisher von Album zu Album besser zu werden und man spürt förmlich die Veränderungen, die er durchläuft.--
"Man kann nicht verhindern, dass man verletzt wird, aber man kann mitbestimmen von wem. Was berührt, das bleibt!tina toledohttp://img176.imageshack.us/img176/6646/ryanadamsandconoroberstbv1.jpg
Ein schönes Paar. Das weiße Häubchen ist aber gar nicht Emo!
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Ohne Musik ist alles Leben ein Irrtum.Dick LaurentIch habs gestern nochmal gehört, dieses Album ist komplett an Obersts Stimme gekoppelt. Ohne diese Stimme bleibt nichts ausser zugekleistertem Americana, jeder Moment ohne Fidel und Pedal Steel ist eine Erlösung. Ich reduziere auf ** und hoffe auf nen dummen ebay-Käufer!
Mein erster Höreindruck bestätigt, dass es sich hier zum großen Teil um opulent arrangiertes/produziertes Americana handelt. Bin jetzt gerade beim zweiten Durchlauf. Der Opener erinnert mich stark an Jeff Lynne und sein E.L.O. Im weiteren Verlauf fühle ich mich schnell vom Sound erschlagen. Da kann ich mit dem ähnlich „fett“ produzierten letzten Werk von Arcade Fire doch bisher noch deutlich mehr anfangen.
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Captain Beefheart to audience: Is everyone feeling all right? Audience: Yeahhhhh!!! awright...!!! Captain Beefheart: That's not a soulful question, that's a medical question. It's too hot in here.An eine Besternung wage ich mich noch nicht. Erschlagen fühle ich mich allerdings höchstens von der Länge des Albums und den 4 LP-Seiten, die eifrig studiert werden wollen.
Ich finde mittlerweile diverse Arrangements ganz famos. Ein Song wie „Make A Plan To Love Me“ muss sich hinter keiner anderen Oberst-Großtat verstecken, das ist perfekt und detailreich, schlicht zum Verlieben, ohne dass man dafür einen Plan bräuchte. Weitere Highlights: Four Winds (sowieso), Hot Knives, Classic Cars und insbesondere Middle Man(!!) ! Ob der Rest aufschließen kann, wird man sehen.
Einzig der Anfang (ich mag diese ganzen Bright Eyes-Laberintros ohnehin nicht so) und „No One Would Riot For Less“ werden derzeit öfter mal geskippt (letzerer hat zwar auch seine Vorzüge, aber dieses mit anklagend zitternder Stimme vorgetragene „little soldier, little insect“ ist kaum erträglich – Antikriegslyrik vom Schulhof).
Ach ja, und von Springsteen und Jeff Lynne und wer hier noch so als Referenz rumspukt glücklicherweise natürlich keine Rede.
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I like to move it, move it Ya like to (move it) -
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