Bluegrass

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  • #242195  | PERMALINK

    cleetus

    Registriert seit: 29.06.2006

    Beiträge: 15,129

    wa
    Ansonsten bin ich dankbar für weitere „Speedgrass“-Tipps.

    Ich höre in letzter Zeit wirklich fast ausschließlich Country, zu 40% Musik die jünger als 10 Jahre ist. Was ich dabei nicht gefunden habe, ist (richtig) guter Speedgrass. Den meisten Bands geht es hörbar um Geschwindigkeit und Punk-Flair, vermutlich um das mediokre Songwriting zu kompensieren.
    Ausnahmealben sind:
    .357 String Band – Fire & Hail
    The Boomswagglers – Bootleg beginnings from the shack out back
    Th‘ Legendary Shack Shakers – Cockadoodledon’t
    The Rubber Knife Gang – Drivin‘ on
    Old Man Markley – Down side up (unverkennbares Fat Wreck-Release, als hätte Fat Mike nach einer mumfordisierten Version der Dropkick Murphys gesucht.)

    --

    Don't be fooled by the rocks that I got - I'm still, I'm still Jenny from the block
    Highlights von Rolling-Stone.de
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    #242197  | PERMALINK

    penzenstadler

    Registriert seit: 03.01.2007

    Beiträge: 19

    Apropos Speedgrass: die Trampled by turtles touren bald hierzulande –

    10/11/14 München, Kranhalle
    11/11/14 Berlin, Bang Bang Club
    12/11/14 Hamburg, Prinzenbar
    13/11/14 Köln, Luxor

    In Köln bin ich wohl dabei :-) Würde die so gern mal live sehen.

    --

    #242199  | PERMALINK

    wa

    Registriert seit: 18.06.2003

    Beiträge: 22,723

    Sehr schön. Danke für den Hinweis!

    --

    It used to go like that, now it goes like this.
    #10759465  | PERMALINK

    dustcrawling
    braucht kein hashtag

    Registriert seit: 15.03.2013

    Beiträge: 160

    Für Interessierte und weil nicht in der Neuerscheinungsliste aufgeführt: Seit Jan 19 erschienen:

    Frank Solivan & Dirty kitchen –  IF YOU CAN’T STAND THE HEAT  und auch der Vorgänger von 2014

    Cold Spell sei hier mal von mir empfohlen, auch wenn ich hier eher Sympathisant als Auskenner bin.

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    #10837973  | PERMALINK

    go1
    Gang of One

    Registriert seit: 03.11.2004

    Beiträge: 4,422

    In diesem Monat erscheint das neue Album der bekannten Songschreiberin Louisa Branscomb, Gonna Love Anyway, auf Compass Records, aufgenommen mit einer ansehnlichen Menge an Gastmusikerinnen (auf der Label-Seite steht noch der 12.07. als Termin, auf Branscombs YouTube-Seite aber der 26.07.).

    Bereits hören kann man die neue Version ihres bekanntesten Songs, „Steel Rails“; der ist ein Bluegrass-Standard, seit Alison Krauss ihn 1990 auf ihrem Album I’ve Got That Old Feeling aufgenommen hat – er ist immer noch ganz wunderbar und kommt in der neuen Aufnahme gut zur Geltung. Dazu gibt es die Liner Notes und ein Lyric-Video:

    Ebenfalls bereits veröffentlicht ist der von Molly Tuttle gesungene schöne Titeltrack des Albums:

    Wer Alison Krauss mag, sollte auch hier mal reinhören.

    --

    To Hell with Poverty
    #10876227  | PERMALINK

    go1
    Gang of One

    Registriert seit: 03.11.2004

    Beiträge: 4,422

    Der Filmemacher David Hoffman hat auf YouTube seinen allerersten Dokumentarfilm, Bluegrass Roots von 1965, hochgeladen (in einer etwas gekürzten Fassung) und der ist immer noch sehenswert. Hoffman folgte da dem Folkloristen Bascom Lamar Lunsford durch Madison County, North Carolina, als der die Musiker für sein Mountain Music Festival in Asheville rekrutierte. Man hört in diesem Film ganz wundervolle Musik, allerdings keinen Bluegrass, sondern eben Mountain Music, die Volksmusik der Appalachen (die aber eine wichtige Wurzel von Bluegrass ist, ein wesentlicher Teil des Materials, aus dem Bill Monroe und seine Mitmusiker seit den 40er Jahren ihren eigenen Stil geformt haben). Neben Spiel und Gesang gibt es auch Tänze zu sehen (der Tanzstil scheint mir von irischen Vorläufern abzustammen) und man begegnet freundlichen Menschen, die mich an meine Großeltern, -onkel, -tanten erinnern (ich komme auch vom Land). Mir hat der Film viel Freude gemacht (Beginn ab 02:45, vorher gibt es eine kurze Einleitung von Hoffman).

    --

    To Hell with Poverty
    #10898873  | PERMALINK

    go1
    Gang of One

    Registriert seit: 03.11.2004

    Beiträge: 4,422

    Billy Strings hat nicht nur gerade sein (wirklich gutes) zweites Album Home veröffentlicht (wer z.B. das aktuelle Album von Greensky Bluegrass mag, sollte Home auf keinen Fall verpassen), er wurde auch von der IBMA, dem Bluegrassverband, zum Gitarristen des Jahres gewählt. Grund genug, hier ein paar Clips vom diesjährigen Grey Fox Bluegrass Festival in Upstate New York zu posten. Billy Strings war wieder Artist in Residence, wie schon im Vorjahr, was bedeutet, dass er an allen Tagen des Festivals anwesend war und Gastauftritte bei einer Reihe anderer Musiker absolviert hat.

    Zum Beispiel ist er mit Molly Tuttles Band auf die Bühne gegangen und hat den Standard „Sitting on Top of the World“ gesungen – serious jamming, die beiden spielen gut zusammen, aber auch Christian Sedelmyer an der Fiddle hat genug Raum für sein Solo bekommen:

    Ebenfalls war er mit dem australischen Gitarren-Virtuosen Tommy Emmanuel auf der Bühne für einen rasanten „Guitar Boogie“, und die beiden hatten erkennbar viel Spaß:

    Und er hatte auch einen Gastauftritt bei der Del McCoury Band und hat den Bill Monroe-Klassiker „Can’t You Hear Me Calling“ gesungen:

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    To Hell with Poverty
    #10924493  | PERMALINK

    go1
    Gang of One

    Registriert seit: 03.11.2004

    Beiträge: 4,422

    Billy Strings, der Bluegrass-Gitarrist des Jahres, war soeben mit seiner Band im Paste-Studio in New York und hat dort drei Songs aus seinem aktuellen Album Home dargeboten (und dazwischen ein paar Fragen beantwortet und von seinem Vorbild Doc Watson erzählt). Gespielt wurden „Everything’s the Same“, „Taking Water“ und „Freedom“ – großartiges Picking, wie gewohnt, wobei „Everything’s the Same“ und „Freedom“ die traditionsverbundene Seite des Albums repräsentieren, das zwischendurch ja auch in die psychedelische oder Jam-Band-Richtung gehen kann (wie oben geschrieben: ein ähnlicher Ansatz wie Greensky Bluegrass – wobei Home mir noch ein bisschen besser gefällt als deren Album All for Money).

    Zu „Taking Water“ und „Everything’s the Same“ gibt es übrigens Lyric-Videos, so dass man hier gleich mal die Albumversionen mit den Live-Darbietungen vergleichen kann (auf dem Album kamen auch Fiddle und Dobro zum Einsatz).

    „Taking Water“

    „Everything’s the Same“

    Und wenn man schon mal dabei ist, sollte man sich unbedingt auch „Must Be Seven“ anhören, das ich zu den Höhepunkten des Albums zähle – solche Musik könnte ich mir den ganzen Tag lang anhören. Überdies gibt es dazu ein charmantes animiertes Video:

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    To Hell with Poverty
    #10925859  | PERMALINK

    go1
    Gang of One

    Registriert seit: 03.11.2004

    Beiträge: 4,422

    Weiter oben hatte ich auf eine Aufnahme vom Grey Fox Festival im Juli hingewiesen, die festhält, wie Tommy Emmanuel und Billy Strings mit einem rasanten „Guitar Boogie“ über die Bühne fegen – von diesem Auftritt ist gerade ein weiteres Video aufgetaucht, das sie bei einer ebenso feurigen Version von Merle Haggards „Workin‘ Man Blues“ zeigt. Sehr unterhaltsam!

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    To Hell with Poverty
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