Who’s Gladys Thompson, anyway? (Auf der Suche nach Chuck Thompson, Jazz-Drummer)

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  • #11707189  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
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    vorgartendas ist echt unglaublich. ihr seid super!

    :good:

    Kompromissvorschlag ok @redbeans? Wär ja schade, wenn Chuck Thompson nicht mehr auftaucht im Titel!

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    #11707381  | PERMALINK

    redbeansandrice

    Registriert seit: 14.08.2009

    Beiträge: 11,817

    Tiptop!

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    #11707613  | PERMALINK

    thelonica

    Registriert seit: 09.12.2007

    Beiträge: 3,518

    Noch eine kleine Ergänzung von mir, warum das kürzlich geklappt hat mit den Infos zu Gladys. Nach diesem Post hatte ich vielleicht etwas in dem Buch entdeckt, aber da war einiges erst nicht stimmig (Gladys Thompson aus Jamaica, Englandreise, Liverpool, Scotland, Alkoholmissbrauch und Zusammenbrüche bei Lita und die Söhne von Gladys fehlten auch noch in der Erzählung), weshalb ich das sehr gut verdrängen konnte. Da dachte ich mir, dass es nicht seriös wäre darüber zu berichten. Außerdem hätte es die Recherche von redbeansandrice irgendwie gestört. Er findet das eh in ein paar Tagen, war mein Gedanke wohl. Beeindruckt war ich schon von der Geschichte. Eine ungewöhnliche Freundschaft zwischen zwei Frauen, vielleicht auch normal, sehr menschlich und ehrlich. Der Stand der Recherche war noch anders. Es waren halt Zweifel wegen den Angaben im Text. Als das mit der Schiffsreise auftauchte, hat es mich beschäftigt, ab da etwas mehr, hatte es fast vergessen. Wäre Lita Chaplin nicht kürzlich erwähnt worden, hätte es bestimmt noch ein paar Tage länger gedauert. Familysearch war aber schon hilfreich, die Dokumente mal zu studieren.

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    #11707645  | PERMALINK

    redbeansandrice

    Registriert seit: 14.08.2009

    Beiträge: 11,817

    Es scheint ja wirklich eine unwahrscheinliche Geschichte gewesen zu sein… eigentlich muss es fast noch Erinnerungen an die beiden aus England geben… ich hatte ja eher andere Passagiere als Arbeitgeber im Blick, die Whites etwa mit ihren kleinen Kindern, die sicher irgendwie Betreuung brauchten… und es ist eindeutig die richtige Gladys Thompson, das Datum, an dem der Pass ausgestellt wurde, stimmt, und ihre Adresse ist auch die gleiche wie bei der Rueckreise aus Barbados mit Robert und Chuck ein paar Monate frueher…

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    #11707697  | PERMALINK

    vorgarten

    Registriert seit: 07.10.2007

    Beiträge: 9,838

    ihr habt bestimmt auch schon gesehen, dass lita greys ältester sohn (charlie chaplin jr.) 1960 ebenfalls memoiren geschrieben hat? „my father, charlie charlie chaplin“, gibt es auch in deutscher übersetzung. könnte interessant sein, weil er ja mit bruder sidney bei mutter und großmutter aufgewachsen ist.

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    #11707825  | PERMALINK

    redbeansandrice

    Registriert seit: 14.08.2009

    Beiträge: 11,817

    vorgartenihr habt bestimmt auch schon gesehen, dass lita greys ältester sohn (charlie chaplin jr.) 1960 ebenfalls memoiren geschrieben hat? „my father, charlie charlie chaplin“, gibt es auch in deutscher übersetzung. könnte interessant sein, weil er ja mit bruder sidney bei mutter und großmutter aufgewachsen ist.

    danke, ein guter Tipp! Viel gibt es nicht in dem Buch, nur diese kurze Passage hier, die sich im wesentlichen ueberschneidet:

    That Easter Sunday, in the middle of a successful singing tour in Scotland, Mother collapsed with her first nervous breakdown. Except for her faithful maid, Gladys, she was all alone in a foreign country. A cablegram came for Nana, urging her to come to Mother at once. But at the time Nana herself was gravely ill with double pneumonia and couldn’t leave her bed. Gladys had to get Mother back to the United States unaided and place her in a sanitarium. It wasn’t until early May that Nana, barely well enough to travel, was able to leave her sickbed and go East to bring Mother home.

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    #11707831  | PERMALINK

    thelonica

    Registriert seit: 09.12.2007

    Beiträge: 3,518

    Die Anrufe bei der Mutter, die auf ihre Kinder aufpasste, sind für mich plausibel. Sie erwähnte das Geld (das war damals schon sehr viel). Sie wurde deswegen auch ausgenutzt von Bekannten, nicht jedoch von Gladys, wenn man das hier glauben kann. Da müsste man besser und mehr recherchieren. Interessant ist noch der Kurzfilm mit Sammy Davis Jr. von 1933. Das Buch von Charlie Jr könnte interessant sein. Vielleicht weiß der Filmhistoriker Jeffrey Vance noch mehr. Schließlich hatte er Lita interviewt und länger an einem Buch gearbeitet. Vielleicht wurde sogar was zu Gladys auf VHS dokumentiert, wenn Lita über sie gesprochen hatte. Interessant fand ich noch die zahlreichen Reisen (bei Lita und Gladys), dass Gladys Lita „Skipper“ nannte passt hier ins Bild. Es war auch nicht die erste Schiffreise bei beiden. Wir erfahren mehr über den Charakter von Gladys, falls da nicht zu viel erfunden wurde. Sie hatte ebenfalls zwei Söhne, Mütter reden in der Regel miteinander. Sie haben sich nicht alles erzählt, es wird auch klar, dass es Hemmungen gab. Für das Buch konnte Lita über bestimmte Dinge sprechen, aber das war später. Es gibt noch eine Passage im Buch, da beschreibt sie Gladys (more mature now).

    Hier ist Lita mit ihren Söhnen 1935 (?) zu sehen. Mehr Fotos aus dem Jahr 1936 sind schwerer zu finden, ob im Buch von Lita (1966) welche sind, kann ich nicht sagen. Da wäre das Buch von Charlie Jr sicher ebenfalls  interessant.

    Saratoga Springs (New York)

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    #11707835  | PERMALINK

    redbeansandrice

    Registriert seit: 14.08.2009

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    Ich glaub der „more mature now“ Satz, der vorletzte des Buchs, bezieht sich auf Litas leibliche Mutter, danach kommt der Satz, mit dem ich den post begonnen hatte … hier ist noch ein Foto von Lita aus 1936 zu sehen

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    #11707837  | PERMALINK

    vorgarten

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    Beiträge: 9,838

    ah, ok. ich habe früher das ganze nur aus männerpespektive erzählt gesehen, die beiden söhne, die sich als schauspieler versuchten, aber nie aus dem schatten des vaters herauskamen, die vielen affären von chaplin usw. was das ganze für lita grey bedeutet hat, die nach dieser sehr öffentlich ausgetragenen scheidung wahrscheinlich ins soziale (und berufliche) abseits geriet, kann man sich vorstellen. sieht jedenfalls nicht nach einem einfachen job für gladys aus.

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    #11707845  | PERMALINK

    thelonica

    Registriert seit: 09.12.2007

    Beiträge: 3,518

    redbeansandrice

    That Easter Sunday, in the middle of a successful singing tour in Scotland, Mother collapsed with her first nervous breakdown. Except for her faithful maid, Gladys, she was all alone in a foreign country. A cablegram came for Nana, urging her to come to Mother at once. But at the time Nana herself was gravely ill with double pneumonia and couldn’t leave her bed. Gladys had to get Mother back to the United States unaided and place her in a sanitarium. It wasn’t until early May that Nana, barely well enough to travel, was able to leave her sickbed and go East to bring Mother home

    Klar, deswegen auch die Passagen mit den Mänteln. Gladys musste sie immer daran erinnern.

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    #11707877  | PERMALINK

    redbeansandrice

    Registriert seit: 14.08.2009

    Beiträge: 11,817


    Lita mit den Jungs und ihrem frisch getrauten, zweiten Mann, das Foto war am 11. Dezember 1936 im Algemeen Handelsblad voor Nederlandsch-Indië… gab auch Zeitungsmeldungen von April 1936, dass die Jungs hinterherkommen sollten, aber dann hatte Lita ihren Zusammenbruch

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    #11708027  | PERMALINK

    thelonica

    Registriert seit: 09.12.2007

    Beiträge: 3,518

    New York Times Special Features Photo

    (Photo with Marilyn Beck’s Hollywood column – Interview with Lita Grey Chaplin)

    This is Lita Grey as she appears today, taken April 6, 1972 at Robinson’s department store in Los Angeles where she works as a saleslady.

    Vielleicht kann man das Interview finden. Das Foto wird auf Ebay zum Verkauf angeboten.

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    #11709917  | PERMALINK

    redbeansandrice

    Registriert seit: 14.08.2009

    Beiträge: 11,817

    Nochmal ein anderer Typ Fund, Gladys Haus, in dem sie mutmasslich ab den spaeten 40er Jahren bis in die 80er lebte, stand 2009 mal zum Verkauf und der Eigner hat eine Serie von Fotos online gestellt, link, keine Ahnung, warum man das jetzt findet und nicht schon vor einem Jahr…

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    #11710759  | PERMALINK

    thelonica

    Registriert seit: 09.12.2007

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    Was noch interessant wäre: In verschiedenen Büchern steht was zum Kurzfilm (A Vitaphone Short) „Seasoned Greetings“. In „Gonna Do Great Things – The Life of Sammy Davis, Jr.“, in „Beautiful: The Life of Hedy Lamarr“ und relativ wenig in „Vitaphone Films“ (eine gute Quelle für Fotografien). Und hier noch.

    Lita Grey Chaplin hätte vielleicht sogar Sammy Davis adoptiert und nach Hollywood gebracht, die Passage findet man jedenfalls in „Gonna Do Great Things“. Vielleicht ging es auch nur darum dem Vater Sammy Davis, Sr und der Großmutter (Rosa B.?) deutlich zu machen, was es für Möglichkeiten geben könnte. Vielleicht war es etwas naiv von ihr mit dem Vater zu sprechen, egal war es ihr aber dann wohl doch nicht. Außerdem bleibt offen, wer die Mutter von Sammy Davis, Jr. (Rolle: Henry Johnson) bei „Seasoned Greetings“ gespielt hatte. Das ist eine kleine Rolle mit etwas Text. Im zweiten Buch von Lita Grey Chaplin taucht Gladys Thompson schon etwas früher auf, allerdings steht da sehr viel weniger zu ihr. Das ist das Buch bei dem Jeffrey Vance und der Sohn Sydney Chaplin mitgeholfen hatten.

     

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    #11712981  | PERMALINK

    thelonica

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    Beiträge: 3,518

    Keine richtig gute Spur, daher vielleicht nicht besonders nützlich: Im Buch von Charles Chaplin Jr. steht kurz was zum Drummer Spencer Dryden (1938-2005). Spencer Dryden war der Sohn von Wheeler Dryden (Halbruder von Charlie Chaplin). Wheeler Dryden (1892-1957) mochte Jazz und besuchte mit seinem Sohn auch die Clubs in den 50ern. Wir wissen aktuell also nicht, ob es mal Begegnungen mit dem Sohn (Chuck) von Gladys Thompson gab.

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