Who’s Gladys Thompson, anyway? (Auf der Suche nach Chuck Thompson, Jazz-Drummer)

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  • #11367455  | PERMALINK

    redbeansandrice

    Registriert seit: 14.08.2009

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    Danke!

    Was ich gerade noch gemacht hab, war, in Timme’s Treasures auf Bandcamp reinzuhoeren, weil da auf Track 9 „Variation on Rockin‘ in Rhythm“ aka „Let’s go“ drei Saxophonsolisten zu hoeren sind, aufgenommen 1944 in New York, die Teilnahme von Lucky Thompson, Don Byas und Thelonious Monk gilt wohl als sicher, ob Kirt Bradford das Altsaxophonsolo spielt, ist hingegen umstritten … ist allerdings fairerweise auch tendentiell das schwaechste der drei Soli… es ist sicherlich eher Bradford als Charlie Parker… hier kann man eine detailliertere Version der Tracklist mit Korrekturen und Lineups lesen, ist insgesamt eine interessante CD, wenn man Monk, Byas, Thompson und so mag, hier ist noch Noal Cohen (Thompson) und Evensmo (Byas)

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    #11368287  | PERMALINK

    redbeansandrice

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    Look out here comes a Duchess at 1018 E. 54th street the charming Miss Elsie Rakestraw was hostess to the Grand Duchess club last Sunday evening. Everything was in order when the guests for the night, the popular Harlem Dukes came on the spot. They included Walter Williams, prominent leader of the band, Raymond Tate, Oscar Bradley, the sensational drummer, David Booker, Johnnie Miller, Kirtland Bradford and Charlie Evans. Other guests were Henry Graves, Ralph Hunt, Herbie Alberga, Bill Brown and Grover Woods. Delicious fruit salad and cheese wafers were passed during the evening.

    Ich hab mir das eine Zitat von 1933 nochmal angeguckt, von hier kommt es. Zwei Sachen: Zum einen ist da die mysterioese Geschichte mit dem „Collier Bradford case“, in der es scheinbar auch nochmal um Kirtland Bradford geht, rechts neben dem Artikel… und zum anderen hab ich die Besetzung der „Harlem Dukes“ nochmal gruendlicher gelesen… Bandleader Walter Williams ist natuerlich Dootsie Williams, Johnny Miller ist der Bassist, der dann acht Jahre spaeter mit Kirtland Bradford und Raymond Tate auf unserem beruehmten Foto zu sehen ist – immerhin drei Leute von dem Bild sind auch in dieser Band. Oscar Bradley ist der bekannte Drummer, hier in Central Avenue Sounds erzaehlt Fletcher Smith von der Band, die er auch 1933 in fast dieser Besetzung im Club Alabam gehoert hat…

    Isoardi

    What about when you first hit Central? Where would you hang out? What were the places you’d—?

    Smith

    Well, the place I would hang out would be mostly the [Club] Alabam. There was a guy there named Dootsie Williams. He had a little band in there. He had a seven-piece band in there. Let’s see. All those guys that did that, all but three— Johnny Miller, the bass player, is still living. Curt Bradford, alto player, is living. A boy named Fuzzy Gower is still living. Dootsie is still living. The Harlem Dukes was the name of the band. Charlie Evans, the piano player—he’s dead. The drummer, Oscar Bradley, was a very good drummer. They always had Lee Young and Oscar Bradley together on a pedestal. But see, I liked Oscar because he was much heavier on drums than Lee. Now, they both could play. They both could play. They’d cut those charts, I don’t care what it was. But Oscar was heavier. He was a heavier drummer. He had a heavier foot than Lee. That band—that’s where I hung out, at the Alabam, because that was really the only organized band at the time. Let’s see, in ’33, that was the only organized band that I know of. Lorenzo Flennoy had a band after that.

    Isoardi

    A big band? Or was that a trio or—?

    Smith

    He had a big band in the Alabam. He had twelve pieces in there. See, Dootsie Williams only had six— He had seven, because he played trumpet. Trumpet and three saxophones is four, drums and piano and bass—seven pieces.

    Charlie Evans ist wohl der Pianist – womit die Band tp/tp/sax/p/b/d + jemand namens David Booker waere… wobei Tate spaeter sowohl Trompete als auch Posaune gespielt hat, hier vielleicht auch schon… wenn man das mit den Erinnerungen von Smith ueer Kreuz legt, muesste David Booker Saxophonist gewesen sein…

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    #11368583  | PERMALINK

    redbeansandrice

    Registriert seit: 14.08.2009

    Beiträge: 11,715

    nochmal kurz zu unserem Foto, hier sieht man ein Leonard Flennoy Orchester mit Raymond Tate, hinten, dritter von rechts… Von dem her wuerd ich sagen, Loyal Walker steht in unserem ganz rechts und lehnt auf der Schulter von Raymond Tate…

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    #11368603  | PERMALINK

    thelonica

    Registriert seit: 09.12.2007

    Beiträge: 3,509

    Da habe ich mir einen Screenshot von gemacht. Auf dem Foto mit Flennoy würde ich Raymond Tate oben links vermuten, gerade wegen der Ohren und den Augenbrauen, aber ich muss mir das noch genauer anschauen.

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    #11368613  | PERMALINK

    redbeansandrice

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    Beiträge: 11,715

    Das passt optisch auch, klar! Vom Text her ist er halt der 5. von rechts

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    #11368763  | PERMALINK

    redbeansandrice

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    edit: was das hier ist – ein paar Korrekturen und Nachtraege zur fruehen Geschichte von Kirtland Bradford

    Wir erinnern uns: Im Jahr 1900 leben Thomas und Mary Carr mit ihren Toechtern Beatrice (18), Carrie (16), Helen (13), Irene (6) und Ora (3) in Gunnison, Colorado, es gibt auch einen Sohn Bruce (19) und mindestens eine aeltere Tochter Edna (23), die bereits aus dem Haus ist. 20 Jahre spaeter, im 1920er Zensus, begegnen uns dann Edna, Irene und Ora in der California Street in San Diego wieder, Edna ist verwitwet und heisst Edna Gooden, sie hatte 1904 in Boise, Idaho, einen William Gooden geheiratet. Ora ist single und hat zwei Kinder, Kirtland Bradford (6) und Helen Bradford (4). Sie gibt an, 19 zu sein, ist aber in echt 23 – immer noch eine junge Mutter. Insbesondere ist sie (und nicht Irene) die Mutter der beiden. Kirtland ist in Boise, Idaho, geboren, Helen in Kalifornien. Das interpretiere ich so, dass die Eltern gestorben sind, und die Schwestern Ora und Irene erstmal zu Edna nach Idaho gingen, und dann gemeinsam weiter nach Kalifornien. Und irgendwo muss auch noch ein Herr Bradford dabeigewesen sein. Es gibt einen Nachruf auf „Ora Bradford Johnson“ aus dem Jahr 1927, verstorben am 20. September, in dem all diese Leute genannt werden, „Kirkland“ und Helen, Edna Gooden, Irene Ward, Beatrice Thompson, Helen Sloan, Eva Thompson, ein Witwer Willie Johnson… Ora Carr hat also irgendwann zwischen 1920 und 1927 geheiratet, und die Namen Bradford und Johnson angenommen… Vielleicht wichtiger: Als Kirtland 14 war, starb seine Mutter.

    Ein sehr interessantes Dokument ist die Heiratsurkunde von „Irean Carr (23)“ und Charlie L Ward (24) aus dem Dezember 1926. Hier tritt Ora Johnson, wohnhaft in Los Angeles, als Trauzeugin auf. Das Dokument ist aus zwei Gruenden interessant: Erstens erzaehlen Irene und Ora hier voelligen Bloedsinn ueber ihre Familie: Ihre Eltern heissen nicht Henry und Luarida, sie kommen auch nicht von den East Indies, und nein, Irene ist auch nicht in Oregon geboren… Schwer zu sagen, was dahinter steckt – kann sein, dass Irean ihrem Zukuenftigem wilde Geschichten erzaehlt hatte… gibt ja auch diesen Zahlendreher beim Alter, 23, 32… Wer im Jahr 1900 sechs war, ist Ende 1926 nicht mehr 23… kann sein, dass es eine fruehere Heirat zu verschleieren gilt… Wahrscheinlich hatten sie auch schlicht nicht damit gerechnet, dass sich 100 Jahre spaeter nochmal jemand diese Dokumente ansieht und sich ueber den Vornamen Luarida wundert (den es eigentlich nicht gibt). Zweitens gibt Irene hier als Adresse 1804 E 109th St in Los Angeles an, mitten in Watts. Das ist ziemlich genau die Heimatadresse, die Kirtland Bradford 10 Jahre spaeter auf seiner Reise von Shanghai nach Hawaii angeben sollte (1824 statt 1804)… Ich behaupte also mal, dass Kirtland und Helen zu Irene kamen… naechster Schritt: Klinkenputzen im 1930er Zensus, wer wohnte unter diesen Adressen… aber das schaff ich jetzt nicht.

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    #11369863  | PERMALINK

    redbeansandrice

    Registriert seit: 14.08.2009

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    Es gibt ein paar neue Highlights in der Kirtland Bradford Forschung… Zunaechst gibt es Lebenszeichen der Familie Carr aus dem 1910er Zensus… Die Kernfamilie in Gunnison, Colorado, ist seit 1900 von 9 auf 4 Mitglieder geschrumpft, der Vater ist gestorben, von den Erwachsenen ist neben der Mutter nur noch Bruce da, dazu die 13jaehrige Ora, die drei Jahre spaeter den kleinen Kirtland bekommen sollte, und der verwaiste Cousin Harlow. Die 16jaehrige Irene lebt mittlerweile mit ihrer Schwester, der 23jaehrigen Carra in Denver, zur Untermiete in der Familie der weissen Goldschuerfers Ephriam Gilman. Carra hat scheinbar einen Job, der reicht, um wenigstens eine der Schwestern durchzubringen…

    Am 4 Februar 1913 stirbt dann der 15jaehrige Harlow in Boise, Idaho, als Beruf wird Rancharbeiter angegeben. Das ist 9 Tage vor Kirtlands Geburt im gleichen Ort – Ora und Harlow waren also mittlerweile beide in Boise, wo ihre Schwester Edna wohnte. Auch Beatrice, die zweitaelteste scheint hier zu sein, jedenfalls unterschreibt sie Harlows Totenschein. Ich lese das so, dass vermutlich die Mutter gestorben war, und sich die grossen Schwestern soweit es ging kuemmerten – jedenfalls hatte man wohl die Zelte in Gunnison abgebrochen, Harlow arbeitete auf einer Ranch und Ora war hochschwanger. Die bislang naechsten Lebenszeichen der Familie sind dann aus San Diego 1919 und 1920.

    Das eigentliche Highlight in der heutigen Lieferung ist allerdings der Totenschein von Kirtlands Tante Carra Viola Allen aus dem Jahr 1944… Wir erinnern uns: Bei ihrer Heirat mit Charlie Ward 1926 hatte Kirtlands juengere Tante Irene die Adresse 1804 E 109th St angegeben, Kirtland hingegen bei seiner Einreise nach Hawaii 1935 die Adresse 1824 E 109th St angegeben. Ein Tippfehler? Und wer wohnte unter diesen Adressen? Jetzt ist es ja so, dass in der Heiratsurkunde fast nichts stimmt, Vor- und Nachname der Braut sind falsch geschrieben, im Alter ein Zahlendrehen 23 vs 32, die Namen der Brauteltern voellig fiktiv, bei den Eltern des Braeutigams steht dagegen „Birthplace unknown“ bei Vater und Mutter, was auch kurios ist, mehr als den Bundesstaat braucht man nicht… Kirtlands Mutter Ora war als Zeugin dabei. Alles in allem also ein Dokument, in dem einen Tippfehler in einer Hausnummer nicht voellig ueberraschen wuerde… Schliesslich ist noch zu sagen, dass das nur Irenes Adresse ist, denn Charlie ist in der Navy.

    Die beiden Adressen East 109th St Nummer 1824 und Nummer 1804 liegen 50m auseinander und mitten im Zentrum von Watts, 300m von den Watts Towers (deren Entstehung ein spannendes Thema fuer sich ist, wiki). Die Towers waren damals allerdings noch lange nicht fertig und auch die Haeuser waren ziemlich neu. Wer wohnt also dort und was haben sie mit den Karrs zu tun? Bei der 1824 ist die Antwort einfach. Hier wohnte Schwester Carra mit ihrem Mann Claude D Allen. Im 1930er und 1940er Zensus sind nur die beiden als Bewohner eingetragen, aber das heisst ja nicht, dass dort nicht noch andere Familienmitglieder zumindest vorruebergehend Unterschlupf fanden – so wie Irene… oder Ora spaeter dann Kirtland… Jedenfalls hat zumindest der ab 1927 verwaiste diese Adresse 1936 als Heimatadresse verwendet, und ich bin geneigt zu vermuten, dass er dort zumindest teilweise aufgewachsen ist.

    An diesem Punkt koennte man beschliessen, dass die 1804 einfach ein Schreibfehler oder eine Fehlinformation war… Es gibt zwei Gruende, das nicht zu tun: Erstens wohnten dort ziemlich interessante Leute, und zweitens taucht der Familienname Ward zumindest indirekt in dieser Familie auf. Es waere also denkbar, dass Irenes Mann Charlie ein Neffe oder dergleichen der Bewohner von Hausnummer 1804 war, der dort vielleicht vorruebergehend wohnte und so die Nachbarstoechter kennenlernte… Im Haus Nr 1804 wohnte der Bauunternehmer und spaeter Pfarrer Paul G Bontemps, Spross einer bedeutenden kreolischen Familie aus New Orleans, der in eine noch bedeutendere Kreolenfamilie eingeheiratet hatte, ein entfernter Schwager von Kid Ory. Als seine Tochter Ruby in den 20er Jahren heiratete, trug sie unter Rasse „Creole“ ein, waehrend ihr Mann „Negro“ angeben musste. (Das war so ein charmantes Formular, wo man bei Bedarf das Wort „White“ durchstreichen musste, und durch etwas passendes ersetzen.) Tatsaechlich wissen wir auch ohne meine Recherchen sehr viel ueber die Familie Bontemps, denn der Sohn Arna Bontemps war einer der bedeutendsten Schriftsteller der Harlem Renaissance. [Ich muss zugeben, dass mir der Name nicht sagte, ich kannte nur Langston Hughes, Arna war dahinter wohl sowas wie die Nummer drei… Charlie Parker ist halt auch viel bekannter als Sonny Stitt.] Entsprechend, gibt es Doktorarbeiten ueber die Jugend von Arna Bontemps, in denen das schwierige Verhaeltnis des Vaters zur afroamerikanischen Bewegung beleuchtet wird, sein Verhaeltnis zum Jazz, er war Hobbymusiker, und vieles mehr. Ein einschneidender Moment in der Entwicklung des jungen Dichters war etwa der Besuch seines Grossonkels Buddy Ward, einem echten Original aus New Orleans… Arna schrieb einen Roman und ein Musical basierend auf Buddy’s Geschichten, aus dem Musical kennen wir alle den Song „Come Rain or Come Shine“ (lyrics sind allerdings von Johnny Mercer)… Arna ging 1924 nach New York, das war zu frueh um Kirtland noch zu treffen. Aber irgendwie gefaellt mir die Idee, dass der Waisenjunge Kirtland in diesem kultivierten Haus ein und aus ging… Jedenfalls war Carra scheinbar eine Art von sozialem Aufstieg gelungen, und es scheint plausibel, dass der junge Kirtland daran teilhatte.

    edit: die Geschichte von Arna Bontemps, Paul Bontemps und Onkel Buddy Ward ist so oder so spannend, hier steht viel dazu, zB:

    [..] Buddy turned out to be everything Paul Bontemps sought to avoid. Buddy used the word „nigger“ with a casual ease that Paul openly condemned, and he brought loud, drunken friends to the house. In Arna’s estimation, „they were not bad people.“ But they were „what my father described as don’t-care folk.“ And, to make matters worse for Paul, „Buddy was still crazy about the minstrel shows and minstrel talk that had been the joy of his young manhood. He loved dialect stories, preacher stories, ghost stories, slave and master stories. He half-believed in signs and charms and mumbo-jumbo, and he believed whole-heartedly in ghosts.“ Paul Bontemps had a word for such a person, and that word was „colored.“ To his distress, Buddy and Arna spent long hours together; his son loved the old man and was fascinated by his stories of the South.

    The conflict between Paul Bontemps and Uncle Buddy was nothing less than a struggle for young Arna’s soul. It was one man’s West against another man’s South; it was disciplined practicality against joyful folkways. It was hope for an integrated future versus love of a racial past. And as the years passed, Arna began to understand the dynamics of that struggle. When his father sent him to the Adventist academy in the San Fernando Valley, Arna „took it that my father was still endeavoring to counter Buddy’s baneful influence.“ There was more to it than that: Paul needed to take a well-paying masonry job outside the city, and the San Fernando Academy offered an excellent academic environment for his smart son. No doubt, though, Paul Bontemps hoped the distance between Arna and Buddy would be advantageous. Hence, his admonition to Arna: “ ‚don’t go up there acting colored.‘ „

    (wie gesagt, eine direkte Verbindung zu Charlie Ward gibt es bis auf weiteres nicht – aber es waere chic)

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    #11370585  | PERMALINK

    redbeansandrice

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    Nur ein Detail, der Nachruf auf Kirtlands Tante Helen Sloan, well-known and beloved citizen of San Diego, Witwe von William `Doc‘ Sloan aus dem Dezember 1933. Von den Geschwistern leben zu der Zeit Edna Gooden, Beatrice Thompson und Irene Ward in San Diego, Bruce Karr in Canada und Carrie Allen in Los Angeles.

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    #11373223  | PERMALINK

    redbeansandrice

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    Covid-Zeit heisst, man muss sich manchmal selber belohnen, auch wenn man nicht weiss wofuer… ich hab mir fuer dieses Wochenende zB den kostenlosen Probezugang fuer newspapers.com besorgt… und natuerlich unglaublich viel herausgefunden – keine Wunderwaffe aber durchaus der Zugang zu vielen neuen Quellen… Entsprechend weiss ich nun, woher der Name Bradford kommt, wie die Familie Karr in Gunnison Colorado so lebte, und vieles mehr… insbesondere weiss ich endlich auch mal wieder neue Sachen ueber Chuck Thompson, den eigentlichen Helden dieses Threads.

    In diesem Post konzentrier ich mich auf Thompsons Aktivitaeten nach seinem Zusammenbruch im Sommer 1956. Zum Rest nur eine Kleinigkeit: Oben im Thread gibt es diesen Exkurs um die Ermordung von Jack McVeas Bassisten Frank Clarke, Kenny Clarkes bruederlichem Freund. Ich hab jetzt einen Artikel von 1973 gefunden, San Francisco Examiner, in dem Hampton Hawes erzaehlt, er sei zu der Zeit (August 1949) ebenfalls in McVeas Band gewesen, und dass er und Chuck Thompson zeitgleich in dieser Band waren… Es haengt alles zusammen, auch Nebenwege fuehren zum Ziel

    Die neuen Informationen kommen auch fast alle aus dem San Francisco Examiner – Thompson’s Aktivitaeten um das Jahr 1959 dort lassen sich jetzt tatsaechlich ganz gut nachvollziehen. Was man nicht vergessen darf, ist dass diese Hawes Trio Aufnahmen zu den ganz grossen Jazzalben der Mitt50er Jahre gehoert, kurz vor Time Out, Kind of Blue und all dem… Entsprechend hatte Thompson in diesem Zeitfenster um 1957/58/59 eine gewissen Namen… Ich wiederhol nochmal. Das Hawes Trio war im Tiffany Club in Los Angeles ueber einen laengeren Zeitraum ein Riesenerfolg, nahm diese tollen Alben auf, und wurde dann auf eine Tour in den Osten geschickt. Ich hab laengst nicht alle Tourdaten aber einen Teil. Aus Hampton Hawes und Red Mitchells Sicht sah der mittlere Teil des Jahres 1956 irgendwie so aus, die meisten Jobs gingen wohl ein bis zwei Wochen, da koennte man noch nacharbeiten.

    8 Maerz Tiffany Club Los Angeles
    9-15 April Band Box, Rochester
    23 April Storyville, Boston
    30 April Embers, New York (12 Mai abgeloest von Johnny Costa)
    Basin Street, New York („from the Embers, we moved cross town to Basin Street“, Raise Up Off Me)
    6 Juni(?) Cotton Club, Cleveland
    22-24 Juni Band Box Rochester
    25-30 Juni Blue Note Philadelphia
    7 Juli Crawford Grill, Pittsburgh
    13 Juli Rouge Lounge, Detroit
    25 Juli Blue Note, Chicago
    10 August, Peacock Alley, St Louis
    31 August Pasadena Civic Auditorium
    7 September Tiffany Club Los Angeles
    10 September Stars of Jazz (Hawes Trio + Julie London)
    25 September Tiffany Club Los Angeles (Red Mitchell, LeRoy McCray)
    27 September Tiffany Club Los Angeles, Stan Getz + Hampton Hawes Trio

    (es fehlen nach Raise up off me: Peacock Club in Cleveland vor New York, Buffalo und Toronto danach – aber manches in dem Buch stimmt auch nicht)

    Irgendwann waehrend dieser Tour ging Thompson verloren, vielleicht beim zweiten Gastspiel in Rochester, jedenfalls irgendwo zwischendrin. Er wurde im Osten dann wohl teilweise durch Kenny Burrell ersetzt, der Detroit Tribune berichtet davon am 11 August und in Hawes Buch steht es auch, und in Los Angeles durch LeRoy McCray (dr), einen Musiker, den Roy Porter in seinem Buch als Weggefaehrten aus Los Angeles bezeichnet. Derweil scheint sich Thompson halbwegs erholt zu haben und tritt in der zweiten Septemberhaelfte 1956 mit Bud Powell und Gene Ramey im Peps in Philadelphia auf. Das naechste Lebenszeichen ist dann ein Fernsehauftritt mit Sonny Criss, Hampton Hawes und Buddy Woodson im November 1957.

    Ab dem 15 Februar 1958 tritt das Hampton Hawes Quartet immer sonntags im Strip City auf, neues Konzept, in dem die Strip Show mit hochwertigem Jazz aufgewertet wird. Das muesste der Gig sein, fuer den Clifford Solomon die zwei Schlagzeuger Frank Butler und Chuck Thompson erinnert – das laesst sich entsprechend mit hoher Wahrscheinlichkeit zwischen Mitte Februar und Mitte Mai 1958 datieren. Vom 24. Januar und 7. Februar gibt es uebrigens noch Hawes Ankuendigungen mit Red Mitchell (wo allerdings Thompson nicht explizit erwaehnt wird.) Ungefaehr im Mai 1958 reist er mit Clifford Solomon nach Las Vegas, um einen Gig anzutreten, wozu es dann allerdings nicht kommt. (Die Datierung im Mai kommt daher, dass Solomon sich an das Helldorado Festival erinnert, dass in dem Jahr Mitte Mai stattfand.)

    Fuer Maerz 1958 gibt es dann eine Aufnahmesession, die auf Bird Song erschien, und bei der etwas kontrovers ist, ob Hawes von Scott LaFaro und Frank Butler begleitet wird, oder von jemand anderem. Falls die Korrekturen, die jemand bei wikipedia im lineup gemacht hat stimmen (Mitchell/Thompson statt LaFaro/Butler), bleibt fraglich, ob das Datum nicht auch korrigiert werden muesste. Beziehungsweise: Hawes wird am 17. Maerz 1958 kaum mit zwei verschiedenen Bands aufgenommen, haben erst das Album For Real mit LaFaro/Butler plus Harold Land und dann nochmal im Trio mit Mitchell/Thompson. Wenn es eine andere Band ist, duerfte es auch ein anderes Datum sein. Generell scheint Hawes Band in der Zeit nicht mehr so stabil gewesen sein wie frueher schonmal.

    Nun das Neue: Aus dem San Francisco Examiner lernen wir folgendes
    – 14 December 1958: Hampton Hawes will back Sonny Stitt when the great altoist opens at the [Jazz Workshop] Tuesday; Eddie Kahn [Khan] will be on bass and Chuck Thompson will be on drums. Der Job ging nach Verlaengerung wegen grossem Erfolg bis zum 11 Januar.
    – Interessant dabei ist uebrigens, dass Hawes irgendwann in der zweiten November Haelfte verhaftet wurde, was dann zu seinem laengeren Gefaengnisaufenthalt fuehrte. Er nahm in der Zeit zwischen Verhaftung und Verurteilung noch ein Album auf, The Sermon, und vielleicht liess man ihn auch noch nach San Francisco – jedenfalls liest man nirgends, dass er nicht da war, aber auch nirgends, dass er da war.
    – 15 Februar 1959: Chuck Thompson who has been working on drums with the Judy Tristano quartet at the Cabana has shifted to the Cellar
    – Im Maerz 1959 spielt Thompson im Cellar mit Leo Wright (as), Bill Weisjahns (p) und Max Hartstein (b).
    – Am 23 August 1959 tritt Thompson als Gast in einer Radiosendung auf KJAZ-FM in der Bay Area auf
    – 21 Februar 1960: Chuck Thompson, best known of name drummers on the local scene has moved from the Cellar to the Coffee Gallery and will be heard with the Kenny Elmore Trio at the latter room.
    – Im Februar/Maerz 1960 spielt entsprechend in der Coffee Gallery das Kenny Elmore Trio mit Chuck Thompson.

    Thompson hatte den Job im Cellar also beinahe ein Jahr. Von Februar 58 bis 59. Wir wissen jetzt, wo die Zusammenarbeit mit Stitt herkam, die in dem einen Buch stand, dass er noch Anfang 1959 mit Hampton Hawes spielte, und dass er die Zeit zwischen dem Sonny Stitt Gig und dem Cellar mit einem Job bei Judy Tristano im Cabana ueberbrueckte…

    Judy Tristano, estranged wife eines bekannten Jazzpianisten, war damals eine wichtige Figur in der lokalen Jazzszene, es gab Portraitartikel, die der Frage nachgingen, wie sie gleichzeitig Tenorsaxophonistin und Mutter sein konnte, und Kolumnen darueber, dass sie nicht zu sehr nach Warne Marsh klingt, obwohl sie natuerlich schon sehr Warne Marsh klingt. Im September 58 gab es einen laengeren Artikel dazu, wie sie den Schlagzeuger Smiley Winters in Oakland entdeckt hatte, der jetzt in ihrer Band spielte… Anfang 59 verliess er die Band wohl, kam dann im Laufe des Jahres nochmal wieder… und wurde generell zu einem der gefragtesten Drummer im San Francisco der Jahre 1959 und 1960. Lange kann Chuck Thompson diesen Job nicht gehabt haben, zumal er nicht der direkte Ersatz fuer Winters war.

    Das Cabana hatte scheinbar immer wieder finanzielle Probleme gehabt zu haben. Im November 1959 lesen wir im Oakland Tribune, dass das Cabana nun Pink Elephant heisst und Judy Tristanos Gig endet. Das fuehrt uns zum letzten Kapitel: Spielte Chuck Thompson im Fruehjahr 1960 mit Joe Albany im Pink Elephant, so wie die liner notes zu einer Albany CD auf Freshsound sagen? Kann schon sein, aber in den bekannten Lineups steht er nicht… Albanys Gig im Pink Elephant begann am 24. Maerz. Das lineup laut Oakland Tribune sagt mir nichts (John Andrews, sax, Bill Young, dr, Willie Francis, b). Nach etwa vier Wochen wechselte er vom Pink Elephant ins Dragon Lady. Am 17 April erwaehnt der Examiner nochmal Albany im Pink Elephant, am 30. April kamen Anita ODay und Thelonious Monk ins Dragon Lady um ihn zu hoeren. Der Oakland Tribune vom 1. Mai berichtet von einem Trio-Lineup aus Smiley Winters und Benny Wilson (b). Am 29 Mai gibt es dann eine Notiz, Joe Albany ist zurueck in Los Angeles.

    Interessant ist auch, was der Examiner ueber Albany im Pink Elephant schreibt. Dort werden immer die verschiedenen Gigs besternt, von * bis ******. In der Woche vom 10 April gibt es neben Albany noch Thelonious Monk im Blackhawk *****, die Hausband im Cellar ***1/2, Earl Hines im Hangover ****, Red Garland im Jazz Workshop ****1/2. Marty Marsala im Kewpie Doll ***1/2. Kid Ory im On the Levee ****, Freddie Gambrell im Stew Den ***1/2. Brew Moore mit Allen Smith im Tropics **** und Dick Partee in der Coffee Gallery (noch nicht besternt). Bei Albany steht: Joe Albany, the legendary bop pianist in one of his rare appearances with a good local section. Between ** and ****** depending on when you catch him. In der Folgewoche ist die Spanne allerdings auf *** bis ***** geschrumpft. Was ich hier bemerkenswert finde, ist, dass Albany scheinbar wirklich ganz besonders erratisch gewesen sein muss, also, auch Thelonious Monk und Brew Moore waren ja keine stocknuechternen Praezisionsmaschinen, aber…

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    #11374553  | PERMALINK

    redbeansandrice

    Registriert seit: 14.08.2009

    Beiträge: 11,715

    ein paar kleine Updates im letzten Post: Thompson mit Hawes im Strip City war 1958, mehr zu Hawes im Jahr 1958, inbesondere seine Verhaftung, Thompson trat 1959 in einer Radiosendung auf…

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    #11374959  | PERMALINK

    redbeansandrice

    Registriert seit: 14.08.2009

    Beiträge: 11,715

    Anderes Thema von weiter oben, wer war Schlagzeuger Bobby Thompson, der in dem Memory Lane Video von 1977 auftritt…? So richtig weiss ich das immer noch nicht, aber ich hab ein paar mehr Datenpunkte… zunaechst spielt ein Bobby Thompson auf diesem Album von Charles Owens mit… discogs ordnet diesen Auftritt dem Studiobanjoisten Bobby Thompson zu – der auf vielen tollen Alben zu hoeren ist – aber kaum auf diesem… die Besetzung mit Oscar Brashear, Thurman Green, Produktion von Dick Bock… sagt auch klar Westkueste. Charles Owens sagt ueber Thompson folgendes: „Bobby Thompson is one of the busier drummers in town. He gets a lot of calls from Benny Golson. I was lucky he found time to do the date with me.“

    In alten Zeitungen hab ich noch Werbung fuer ein Pete Christlieb Quartet im Donte’s gefunden, mit Bill Sloan (p), Reggie Johnson (b) und Bob Thompson (dr), ausserdem eine Rezension eines Ray Charles Konzerts in der Bay Area von 1968 mit Thompson am Schlagzeug… damit steht der Auftritt im Memory Lane Video jedenfalls nicht mehr ganz so singulaer dar, zumindest wenn das alles der gleiche Bob oder Bobby Thompson war… Ueber das Label Vault gibt es ja auch noch eine weitere Verbundung zu dem Video… Wenn man Fotos finden kann, dann wahrscheinlich ueber die Ray Charles connection…

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    #11375309  | PERMALINK

    thelonica

    Registriert seit: 09.12.2007

    Beiträge: 3,509

    Hier wäre Bildmaterial von Ray Charles. Aber das ist alles nicht 100% genau beschrieben, sicher hatte Charles viele Wechsel bei den Besetzungen. Hier sieht der Drummer deutlich jünger aus, aber auch die Haltung ist etwas anders. Clifford Solomon war ja später (September 1974) auch noch in der Band von Ray Charles….und er kannte Chuck Thompson (s. Vegas 1958).Videomaterial, falls es überhaupt welches gibt, müsste man dann auch noch sichten (also sehr viel Arbeit). Ich würde zuerst mal den Auftritt im Memory Lane untersuchen, da mal genau hinschauen, vielleicht den Film zusätzlich mit verlangsamter Geschwindigkeit anschauen. Einmal grinst er kurz bei diesem Auftritt, sonst tut er das gar nicht. Das Gesicht verändert sich kurz komplett, aber nur für einen kleinen Moment….

    zuletzt geändert von thelonica

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    #11375983  | PERMALINK

    thelonica

    Registriert seit: 09.12.2007

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    redbeansandriceCharles Owens sagt ueber Thompson folgendes: „Bobby Thompson is one of the busier drummers in town. He gets a lot of calls from Benny Golson. I was lucky he found time to do the date with me.“

    Benny Golson erzählt hier ab dem vorletzten Track etwas zu Carol Kaye. Und Carol Kaye und Hampton Hawes hatten für kurze Zeit eine kleine Gruppe zusammen. Außerdem findet man bei diesen Aufnahmen einen Track mit Earl Palmer. Klar, bei Kaye und Palmer gab es eine Verbindung durch die Arbeit in den Studios. Und auf der Beerdigung von Hampton Hawes war Earl Palmer einer der Sargträger. Man kann hier vorne links den wohl jüngeren Bruder von Bertha Hope sehen, Don Asher vorne rechts, dahinter Earl Palmer (etwas längeres Haar). Nicht ganz sicher ist der Mann im Hintergrund mit Sonnenbrille (für mich wäre das eher nicht Harold Land), weil schon die Bildbeschreibung so naja ist (l-r Earl Palmer and Harold Land). Bei dem verdeckten Mann in der Mitte (linke Seite vom Sarg) sieht man noch was von den Koteletten, der Mann mit der Sonnenbrille hat wohl auch welche. Quelle: Jet Magazine June 16, 1977.

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    thelonica

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    redbeansandriceCharles Owens sagt ueber Thompson folgendes: „Bobby Thompson is one of the busier drummers in town. He gets a lot of calls from Benny Golson. I was lucky he found time to do the date with me.“

    Fast schon Verarschung von Vault Records, weil hier der Name zwar genannt wurde, aber es doch ein anderer Drummer sein könnte (sehe ich so), der Anrufe von Benny Golson bekam. Auf der „Memory Lane“ LP steht ja, dass Bobby Thompson international noch nicht so bekannt wäre. Das ist alles sehr merkwürdig. Jemand der eigentlich auch für die Studios arbeitet, könnte an dem Album beteiligt gewesen sein. Oder es war der Drummer aus dem Film und die Andeutung mit Benny Golson kann man mehr als Finte sehen. Was aber auch bedeuten könnte, dass der vielleicht ein bißchen bei der  Studioarbeit involviert war (neben den ganzen anderen Leuten wie Palmer, Milt Holland etc).

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    #11376135  | PERMALINK

    redbeansandrice

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    thelonica

    redbeansandriceCharles Owens sagt ueber Thompson folgendes: „Bobby Thompson is one of the busier drummers in town. He gets a lot of calls from Benny Golson. I was lucky he found time to do the date with me.“

    Fast schon Verarschung von Vault Records, weil hier der Name zwar genannt wurde, aber es doch ein anderer Drummer sein könnte (sehe ich so), der Anrufe von Benny Golson bekam. Auf der „Memory Lane“ LP steht ja, dass Bobby Thompson international noch nicht so bekannt wäre. Das ist alles sehr merkwürdig. Jemand der eigentlich auch für die Studios arbeitet, könnte an dem Album beteiligt gewesen sein. Oder es war der Drummer aus dem Film und die Andeutung mit Benny Golson kann man mehr als Finte sehen. Was aber auch bedeuten könnte, dass der vielleicht ein bißchen bei der Studioarbeit involviert war (neben den ganzen anderen Leuten wie Palmer, Milt Holland etc).

    ja, sehe ich auch so, dass es immer noch zwei Drummer sein koennen… ich koennt mir aber auch vorstellen, dass es zB ganz konkret an einem Anruf von Benny Golson lag, dass Thompson auf dem einen Track ersetzt wurde… plus: bei der Memory Lane LP liegt die Messlatte fuer Bekanntheit ja schon recht hoch… die anderen sind alles Leute, die eigene Alben aufgenommen haben, einen Eintrag im Jazzlexikon haben, weltweit als Leader Konzerte gegeben haben, davon ist Bob Thompson so oder so mindestens zwei Nummern entfernt (tatsaechlich wuerd ich sagen Chuck Thompson liegt irgendwo in der Mitte zwischen Bob Thompson und Sonny Criss: stand wenigstens mal in Lexika, spielt auf einer handvoll herausragender Alben… und auch die Liste der Leute, mit denen er gespielt hat, Mingus, Miles, Charlie Parker, Dexter Gordon, Wardell Gray, Erroll Garner und natuerlich Hampton Hawes schlaegt die credits von Bobby doch recht deutlich…).

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