Startseite › Foren › Fave Raves: Die definitiven Listen › „Sterne an“ – das nüchterne Bewertungsforum › Track by Track: Alben unter der Lupe › Alanis Morissette – So-Called Chaos (2004)
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Eight Easy Steps ****+
=> Durchaus guter Opener, wurde früher von mir etwas unterschätzt. Vor allem auch der Kontrast mit dem orientalischen Rhythmus in den Strophen. Video kannte ich früher auch nicht, finde ich auch recht gelungen die alten Videos nochmal aufzugreifen und mit damals moderner Technik für den aktuellen Text anzupassen. Hat ein bisschen was von You Oughta Know.Out Is Through ***1/2+
=> Solide Sache. Trotzdem etwas zu stark auf Zugänglichkeit getrimmt. Sie hatte bessere Singles.Excuses ****1/2
=> Gefällt mir deutlich besser als Out is Through zuvor, hätte ich auch eher als Single gebracht. Recht typischer Aufbau von Morissette und mit ihrer so typischen Coda am Ende.Doth I Protest Too Much ***1/2+
=> Solides liebenswertes Machwerk, aber mir fehlt ein wenig für mehr.Knees Of My Bees ****
=> Gleichzeitig schräg aber auch interessant, besonders gefällt mir hier der indische Einfluss.So-Called Chaos ***+
=> Bewertung fällt schwer. Kein typischer Titeltrack, stellenweise experimentell und eher gewagt auflehnend. Melodisch für mich nicht reizvoll genug, der düstere Sound und solides Drumming retten den Track noch.Not All Me ****
=> Durchaus gute und angenehme Midtempo Pop/Rock Nummer.This Grudge ****+
=> Abermals gelungenes balladesques Stück von ihr, trotzdem mit gewisser Power.Spineless ***1/2
=> Sicher gut aber es gibt schon noch besseres auf dem Album.Everything ****
=> Schöne Liebes Hommage an ihren damaligen Freund/Verlobten Ryan Reynolds. Die Nummer hat auch was, ist vielleicht trotzdem eine Spur zu poppig und lieb geraten.Gesamt: ***1/2+
So-Called Chaos präsentiert sich als handwerklich solide Pop/Rock-Platte, die zwar stellenweise etwas zu stark auf Zugänglichkeit getrimmt wirkt, aber durch gelungene Kontraste wie die orientalischen Rhythmen im Opener Eight Easy Steps überzeugt. Während indische Einflüsse bei Knees Of My Bees für die nötige experimentelle Würze sorgen, bleibt der Titeltrack melodisch leider hinter den Erwartungen zurück. Letztlich punktet das Album bei mir vor allem in den Momenten, in denen Alanis ihre typische Coda-Struktur ausspielt, auch wenn die Produktion insgesamt wohl eine Spur zu glatt und „lieb“ geraten ist.--
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