31.03.2013

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  • #8824685  | PERMALINK

    wolfgang-doebeling
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    Hat and beard

    ROOTS #1267
    31.3.2013
    Fave Tracks From Fave LPs, 2001-2012 & New Stuff

    1. Stunde

    1. TRAVIS – Pipe Dreams (LP: „The Invisible Band“, 2001)
    2. BETH GIBBONS & RUSTIN MAN – Mysteries (LP: „Out Of Season“, 2002)
    3. TRAVIS – Quicksand (LP: „12 Memories“, 2003)
    4. MARISSA NADLER – Box Of Cedar (LP: „Ballads Of Living And Dying“, 2004)
    5. THE DUKE SPIRIT – Red Weather (LP: „Cuts Across The Land“, 2005)
    6. SCOTT WALKER – Clara (LP: „The Drift“, 2006)
    7. ADRIAN ORANGE & HER BAND – Fire Dream (LP: „Adrian Orange & Her Band“, 2007)
    8. PORTISHEAD – The Rip (LP: „Third“, 2008)
    9. EILEN JEWELL – Sea Of Tears (LP: „Sea Of Tears“, 2009)
    10. THE SECRET SISTERS – Tennessee Me (LP: „The Secret Sisters“, 2010)
    11. MATANA ROBERTS – Rise (LP: „Coin Coin Chapter One: Gens De Couleur Libres“, 2011)
    12. SCOTT WALKER – Tar (LP: „Bish Bosch“, 2012)

    2. Stunde

    13. THE PRIMITIVES – Lose The Reason
    14. VALERIE JUNE – You Can’t Be Told
    15. RUBY ANN – No, I Won’t Cry
    16. WAYNE HANCOCK – Get The Blues Low Down
    17. NICOLE WILLIS & THE SOUL INVESTIGATORS – Light Years Ahead
    18. LADY – Habit
    19. NICOLE WILLIS & THE SOUL INVESTIGATORS – On The East Side
    20. LADY – Sweet Lady
    21. RUBY ANN – I’ll Never Get Rich
    22. WAYNE HANCOCK – Deal Gone Down
    23. DAWN McCARTHY & BONNIE ‚PRINCE‘ BILLY – Omaha
    24. DAUGHTER – Winter
    25. DAWN McCARTHY & BONNIE ‚PRINCE‘ BILLY – It’s All Over
    26. DAUGHTER – Shallows

    Stimmt, Hat.
    Thanks, y’all.

    --

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    #8824687  | PERMALINK

    duplo

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    Hat and beardDie LP von McCarthy/Bonnie ………

    Das Album ist trotz der zwei etwas dynamischeren Cuts im ganzen recht verhalten, was sicherlich auch dem sphärischen Gesangsstil von Dawn geschuldet ist.
    Man kann das Album gut hören, aber ich denke, eine andere Songauswahl, zudem vielleicht auch wechselnde Duettpartnerinnen, hätten dem ‚Everly‘-Projekt, dem ‚Everly‘-Feeling gut getan. Auch wenn ich bei weitem nicht das Gesamtwerk der Brüder kenne und auch nur ein 3 LPs und 3 Compilations zu Hause habe, hat mich die Auswahl doch verwundert. Außer ‚Kentucky‘ und ‚Devoted to You’*schien mir bei den ersten Durchläufen erst einmal gar nichts bekannt zu sein, weshalb ich nachschauen mußte, von welchen Releases die Originale stammen.

    1 Breakdown* ………….. Stories We Could Tell (1972)
    2 Empty Boxes*………….. Flipside von: It’s My Time (1968)**
    3 Milk Train* ……………… 7″ (1968)
    4 What Am I Living For*………..??? / no 7″
    5 My Little Yellow Bird*…….. Flipside von: Carolina on My Mind (1968)
    6 Devoted to You*………….. 7″ (1958)
    7 Somebody Help Me*………….7″ (1966)
    8 So Sad*…………………..7″ (1960) auch auf: The Golden Hits of The Everly Brothers (1961)
    9 Omaha*…………………….??? / no 7″
    10 It’s All Over*………………..7″ (1965) + LP: In Our Image (1966)
    11 Poems, Prayers, & Promises*……..??? / no 7″
    12 Just What I Was Looking For*………….??? / no 7″
    13 Kentucky ……………………. Songs Our Daddy Taught Us (1958)

    OK, ‚So Sad‘ und ‚Breakdown‘ hätte ich erkennen können, weil die Platten hier stehen, und vielleicht habe ich auch den einen oder anderen Titel übersehen, aber dennoch vermisse ich ein wenig die beschwingteren Stücke, von den Rock’n’Roll Nummern ganz zu schweigen.
    Sind die Songs „lovingly chosen“, wie es in den Linernotes von Brett Eugene Ralph heißt, oder doch eher obskur, wenn von den folgenden Alben keine einziger Song in die Auswahl eingegangen ist bzw. nur ein einziger der von Dawn & Bonnie gewählten Songs Eingang in eine der ‚Hit‘-Compilations aufgenommen wurde:

    The Everly Brothers (They’re Off and Rolling) (1958)
    Songs Our Daddy Taught Us (1958)
    It’s Everly Time (1960)
    The Fabulous Style of The Everly Brothers (1960)
    A Date With The Everly Brothers (1960)
    Both Sides of an Evening (1961)
    Gone, Gone, Gone (1964)
    In Our Image (1966)
    Roots (1968)

    The Golden Hits of The Everly Brothers (1961)
    Living Legends (1972)
    The Most Beautiful Songs of The Everly Brothers (1972)

    Was hälst du von der Songauswahl, Wolfgang?
    Haben die Originale, die ich zum Großteil nicht kenne, mehr Drive als die Coverversionen?

    --

    #8824689  | PERMALINK

    hat-and-beard
    dial 45-41

    Registriert seit: 19.03.2004

    Beiträge: 19,966

    Wolfgang DoebelingSure, here we go…

    1. ADRIAN ORANGE & HER BAND – Adrian Orange & Her Band
    2. SARABETH TUCEK – Sarabeth Tucek
    3. SIMONE WHITE – I Am The Man
    4. MARISSA NADLER – Songs III: Bird On The Water
    5. ELENI MANDELL – Miracle Of Five
    6. MEG BAIRD, HELENA ESPVALL, SHARRON KRAUS – Leaves From Off The Tree
    7. THE FELICE BROTHERS – Tonight At The Arizona
    8. HOLLY GOLIGHTLY & THE BROKEOFFS – You Can’t Buy A Gun When You’re Crying
    9. SHARON JONES & THE DAP-KINGS – 100 Days, 100 Nights
    10. TRAVIS – The Boy With No Name

    Dann BRIMSTONE HOWL, MEG BAIRD, BLANCHE, etc.

    Die Schwelle zum Rausfliegen hast Du aber verdammt niedrig angesetzt. Lange nicht mehr gehört, die LP?

    Danke. Wo wäre denn „Sweet Warrior“ im 2007 Ranking?

    Nein, eigentlich habe ich „Adrian Orange & Her Band“ seit Erscheinen immer mal wieder gehört, um herauszufinden, was es damit auf sich hat, etwa zwei- oder dreimal pro Jahr die letzten Jahre. Ist mir noch nicht näher gekommen, ganz aufgeben wollte ich bisher aber auch nicht.
    Und nein, so niedrig ist die Schwelle nicht: alle anderen von Dir für 2007 genannten LPs (außer „Miracle of Five“, die fehlt mir noch) mag ich so sehr, dass ich mich nicht davon trennen werde (bei Blanche habe ich es hin und wieder in Betracht gezogen).

    --

    God told me to do it.
    #8824691  | PERMALINK

    wolfgang-doebeling
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    duploWas hälst du von der Songauswahl, Wolfgang?
    Haben die Originale, die ich zum Großteil nicht kenne, mehr Drive als die Coverversionen?

    Ich halte die Songauswahl für sehr gelungen, schon weil sich die beiden Melancholiker auf Lieder besinnen, die ihren stimmlichen wie stimmungsspezifischen Voraussetzungen keine höheren Hürden in den Weg stellen. Ich kann mir Dawn und Billy nicht in der Rolle unschuldiger Teens vorstellen, die ihren Eltern eine Erklärung schuldig sind („Wake Up Little Susie“) oder es satt haben, sich an der Nase herumführen zu lassen („Cathy’s Clown“). Die Selektion verrät überdies Kennerschaft, rekurriert zwar auch auf Hits, sowohl der Everlys selbst als auch anderer Interpreten (Cliff Richard, Spencer Davis Group), aber eben auch auf Flipsides und unbekanntere LP-Tracks, gerade aus der gemeinhin übergangenen mittleren Periode der Brüder, also Mid-Sixties bis Mid-Seventies. Sehr schöne Mischung also, vielleicht mit Ausnahme von „Poems, Prayers And Promises“, das hübsch gesungen wird, indes ein wenig zu weit hergeholt scheint. Stattdessen hätte etwa „I Wonder If I Care As Much“ mehr Sinn ergeben, nicht zuletzt Harmony-gesanglich. Und klar, in den meisten Fällen haben die Everlys-Versionen mehr Drive, aber wann hätte Oldham je Wert auf Drive gelegt?

    --

    #8824693  | PERMALINK

    wolfgang-doebeling
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    Registriert seit: 08.07.2002

    Beiträge: 7,306

    Hat and beardDanke. Wo wäre denn „Sweet Warrior“ im 2007 Ranking?

    # 15, gegenwärtig.

    --

    #8824695  | PERMALINK

    duplo

    Registriert seit: 23.05.2010

    Beiträge: 2,470

    Wolfgang DoebelingIch halte die Songauswahl für sehr gelungen, schon weil sich die beiden Melancholiker auf Lieder besinnen, die ihren stimmlichen wie stimmungsspezifischen Voraussetzungen keine höheren Hürden in den Weg stellen. Ich kann mir Dawn und Billy nicht in der Rolle unschuldiger Teens vorstellen, die ihren Eltern eine Erklärung schuldig sind („Wake Up Little Susie“) oder es satt haben, sich an der Nase herumführen zu lassen („Cathy’s Clown“).

    Da hast du sicherlich recht, aber letztlich kann sich Oldham doch so ziemlich jeden Song zu eigen machen. Erinnert sei beispielweise an ‚Puff the magic dagon‘ und ähnliche.
    ‚Crying in the rain‘ hätte ich mir z.B. gut vorstellen können.

    Wolfgang DoebelingDie Selektion verrät überdies Kennerschaft, rekurriert zwar auch auf Hits, sowohl der Everlys selbst als auch anderer Interpreten (Cliff Richard, Spencer Davis Group), aber eben auch auf Flipsides und unbekanntere LP-Tracks, gerade aus der gemeinhin übergangenen mittleren Periode der Brüder, also Mid-Sixties bis Mid-Seventies.

    Besten Dank für die Aufklärung. Cliff Richard und die Spencer Davis Group hatte ich nicht auf dem Schirm.

    Wolfgang DoebelingUnd klar, in den meisten Fällen haben die Everlys-Versionen mehr Drive, aber wann hätte Oldham je Wert auf Drive gelegt?

    Allzu großen Wert sicherlich nicht, penibel aufs Resultat bedacht scheint er ja nie gewesen, oft genug mit dem ersten Cut zu frieden, wenn ich das Gelesenen noch richtig im Kopf habe, aber bei den Stücken wie The Southside of the World, Ease down the road, Just To See My Holly Home, So Everyone (Lie down in the light) oder Quail and Dumplings hat er ihn ja durchaus, den Drive. Oder auch auf Bonnie „Prince“ Billy sings Greatest Palace Music, oder im Bluegrass Zusammenhang mit The Picket Line, oder zuletzt bei der Coverversion von I See A Darkness.
    Anyhow, schöne Platte.

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    #8824697  | PERMALINK

    wolfgang-doebeling
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    Sicher, „Crying In The Rain“ hätte gut gepasst, war ihnen aber wohl zu prominent. Dasselbe gilt wohl für „All I Have To Do Is Dream“ und etliche andere Everlys-Hits. „Puff The Magic Dragon“ ist ein Kinderlied aus Fantasialand, so etwas scheint mir leichter umsetzbar zu sein als rührende Teen-Klamotten. Und Deine Beispiele für Drive in Ehren, aber so viel Punch hat „Somebody Help Me“ auch, mindestens.

    Schöne Platte jedenfalls, da sind wir uns einig. Meine zweitliebste LP des Jahres, so far.

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