10.10.2017: Radiozettel 54 | Nachtrock 75 | No Problem Saloon 6

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  • #10292645  | PERMALINK

    soulpope
    "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out So Much"

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    gypsy-tail-wind ART BLAKEY’S JAZZ MESSENGERS 7. On the Ginza (Wayne Shorter) Freddie Hubbard (t), Curtis Fuller (tb), Wayne Shorter (ts), Cedar Walton (p), Reggie Workman (b), Art Blakey (d) Live, Birdland, New York, NY, 16. Juni 1963 von: Ugetsu (Riverside, 1963; CD: Original Jazz Classics Remasters, Concord, 2011) Ein paar Monate bevor dieser Mitschnitt im New Yorker Birdland entstand, waren die Jazz Messengers auf Tour in Japan. Neben Cedar Waltons Titelstück des Riverside-Albums ist auch Wayne Shorters „On the Ginza“ von der Erfahrung in Japan inspiriert.

    Eine herausragende Jazz Messengers Besetzung ….

    --

      "Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" (K. Valentin)
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    #10292649  | PERMALINK

    demon

    Registriert seit: 16.01.2010

    Beiträge: 42,286

    herr-rossi … 75. Ausgabe … Gratulation nachträglich!

    danke dir und ebenso grievousangel!

    #10292653  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
    Moderator
    aquoiboniste

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    demon

    gypsy-tail-wind
    Ein paar Monate bevor dieser Mitschnitt im New Yorker Birdland entstand [1963], waren die Jazz Messengers auf Tour in Japan. Neben Cedar Waltons Titelstück des Riverside-Albums ist auch Wayne Shorters „On the Ginza“ von der Erfahrung in Japan inspiriert.

    NY, Japan, Inspiration… Wahnsinn, wieviel „one world“ 1963 schon war…
    Noch Jahre später gab’s hier provinzielle Ecken, wo der Horizont am Ortsausgangsschild endete…

    Ha ha … das sollte man wohl nicht überschätzen. Japan wurde in den Sechzigern zu einer Art Traumdestination vieler Jazzmusiker (Cannonball Adderley, Blakey, Miles, Brubeck, Coltrane …), weil sie dort mit unglaublichen Ehren empfangen wurden (Menschenmenge und Konvoi vom Flughafen und sowas, wie es sonst Filmstars oder ev. Klassik-Diven gewohnt waren) … aber da war wohl auch noch ziemlich viel Provinz.

    Wobei – mein Lieblingszitat von Hugo Loetscher: Provinzialität ist eine Geisteshaltung.

    --

    "Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #62: Jahresrückblick 2017 - Teil 1: Jazz - Dienstag 9.1., 21:00 | Slow Drive to South Africa, #5: tba | No Problem Saloon, #7: Jahresrückblick 2017 - Teil 2: Jazz & More - Samstag 13.1., 22:30 | StoneFM: Die grosse Versteigerung - Samstag 20.1., 20:30| Konzertkritiken und mehr: ubu's notizen
    #10292655  | PERMALINK

    pinball-wizard
    Lost In Music

    Registriert seit: 18.06.2014

    Beiträge: 9,045

    demon

    herr-rossi … 75. Ausgabe … Gratulation nachträglich!

    danke dir und ebenso grievousangel!

    Habe das irgendwie verpennt. Sorry! Auch von mir natürlich Gratulation nachträglich. Und…auf die nächsten 75.

    --

    Meine nächste Sendung auf Stone FM 14.12., 21:00 Uhr: My Mixtape #20 - Americans(90er Jahre US-Folk, Alt.-Country, Bluegrass, Blues &mehr)    
    #10292657  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
    Moderator
    aquoiboniste

    Registriert seit: 25.01.2010

    Beiträge: 40,349

    LLOYD MILLER
    9. Impressions of Bhairavi Raga (Trad. Indian, arr. Miller)

    Lloyd Miller (p, tabla, tambura), Tom Burton (b), Ken Breinholt (d)
    University of Utah, 1968 (Mike Johnson Quartet)
    von: A Lifetime in Oriental Jazz (Jazzman, CD, 2009)
     
    Lloyd Miller (*1938) gehört zu den grossen Pionieren der Weltmusik. Er hat zwar eine lange Karriere hinter sich, lehrte und forschte aber meist abseits des Rampenlichts. Miller beherrscht zahlreiche Instrumente und hat die komplexesten Musiktraditionen erforscht. Er spielte mit Musikern aus der Türkei, dem Iran usw. Nach einem Jahr in Teheran, wohin es seinen Vater und damit die ganze Familie 1957 verschlug, lebte und spielte Miller in Mainz (da spielte er mit dem türkischen Trompeter Maffy Falay, dieser führte später Don Cherry an die türkische Musik heran), in Genf, in Stockholm (er spielte da mit Bernt Rosengren, der bald in Falays Gruppe Sevda mitwirken sollte) und in Brüssel. Von dort ging es immer wieder nach Paris, wo er Jef Gilson, der wiederum madegassische Musiker in seine Band holte … hier hören wir Miller im Trio in einer Aufnahme von 1968. Im Overdub-Verfahren spielte er die Drones mit der Tambura ein (eine Art Laute, die je nach Raga – Tonleiter – anders gestimmt ist und mit offenen Saiten gespielt wird), die Tabla-(Trommel)-Rhythmen und das Klavier. Das Stück basiert auf indischer klassischer Musik, es öffnet ohne festes Tempo („Alap“), fällt dann in einen rhythmischen Teil („Gat“) im Rupak Tal (einem Siebner, der in 3 + 4 unterteilt ist), dann wird beschleunigt und das Finale ist in einem „Tin Tal“, einem Vierer-Rhythmus.

    --

    "Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #62: Jahresrückblick 2017 - Teil 1: Jazz - Dienstag 9.1., 21:00 | Slow Drive to South Africa, #5: tba | No Problem Saloon, #7: Jahresrückblick 2017 - Teil 2: Jazz & More - Samstag 13.1., 22:30 | StoneFM: Die grosse Versteigerung - Samstag 20.1., 20:30| Konzertkritiken und mehr: ubu's notizen
    #10292659  | PERMALINK

    soulpope
    "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out So Much"

    Registriert seit: 02.12.2013

    Beiträge: 16,692

    gypsy-tail-wind

    demon

    gypsy-tail-wind Ein paar Monate bevor dieser Mitschnitt im New Yorker Birdland entstand [1963], waren die Jazz Messengers auf Tour in Japan. Neben Cedar Waltons Titelstück des Riverside-Albums ist auch Wayne Shorters „On the Ginza“ von der Erfahrung in Japan inspiriert.

    NY, Japan, Inspiration… Wahnsinn, wieviel „one world“ 1963 schon war… Noch Jahre später gab’s hier provinzielle Ecken, wo der Horizont am Ortsausgangsschild endete…

    Ha ha … das sollte man wohl nicht überschätzen. Japan wurde in den Sechzigern zu einer Art Traumdestination vieler Jazzmusiker (Cannonball Adderley, Blakey, Miles, Brubeck, Coltrane …), weil sie dort mit unglaublichen Ehren empfangen wurden (Menschenmenge und Konvoi vom Flughafen und sowas, wie es sonst Filmstars oder ev. Klassik-Diven gewohnt waren) … aber da war wohl auch noch ziemlich viel Provinz. Wobei – mein Lieblingszitat von Hugo Loetscher: Provinzialität ist eine Geisteshaltung.

    „Provinz. Wo man die Grenzen nur vom Hörensagen kennt.“ (meinte mal ein gewisser Emil Baschnonga) ….

    zuletzt geändert von soulpope

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      "Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" (K. Valentin)
    #10292663  | PERMALINK

    roberto

    Registriert seit: 03.02.2011

    Beiträge: 409

    demonGN, Roberto, und noch frohes Schaffen! Moment mal: „chemisches“ oder „digitales“ Entwickeln? Ok, ist beides zeitaufwndig…

    digitales in lightroom

    :bye:

    --

    http://fotografieundtext.wordpress.com/ Merkwürdigkeiten aus der wirklichen Welt
    #10292665  | PERMALINK

    grievousangel
    Urusei yatsu

    Registriert seit: 07.09.2013

    Beiträge: 2,835

    Da bin ich offensichtlich ja in die richtige Sendung geplatzt. Soviele Anregungen, aus allen Richtungen und Kulturen. :-)

    --

    http://www.musicmaniac.at/ I think I've got a feeling I've lost inside..
    #10292669  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
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    Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR/Heinz Holliger
    10. Les Bandar-log Op. 176 (Charles Koechlin)
    (komponiert 1939, orchestriert 1940)

    Stadthalle Sindelfingen, 11.–13. September 2007
    von: Koechlin: Les Bandar-log, Offrande musicale sur le nom de BACH (Hänssler Classic, CD, 2009)
     
    Charles Koechlin (1867–1950) wird bis heute viel zu selten aufgeführt. Ich hörte am diesjährigen Lucerne Festival „Khamma“ aus der Feder von Claude Debussy und von Koechlin orchestriert und Koechlins „Les Bandar-log“, ein zwanzigminütiges Orchester-Scherzo, das von der Lektüre von Rudyard Kiplings „Dschungelbuch“ inspiriert war, die Koechlin schwer beeindruckte. Besonders die Figur Mowgli, der von einer einer Wölfin aufgezogene freie, wilde Menschenjunge faszinierte ihn. Zwischen Lektüre und Werk liegen 40 Jahre, in denen Skizzen und einige verwandte Werke entstanden.

    „Les Bandar-log“ ist das „Affen-Scherzo“ aus dem Dschungelbuch, zu Beginn zerreissen plötzlich Schreie die Ruhe des Dschungelmorgens, Gekreische und Gezänke der Affen, wildes Jagen und Klettern … das geht bis zur Atonalität, bezieht dann auch die Zwölftonmusik Arnold Schönbergs mit ein, die Dummheit der eingebildeten Affen wird immer deutlicher, gipfelt in eine Fuge, in der zwei Themen sich zu übertreffen suchen. Doch dann greift der Dschungel ein, macht aus dem Gebrüll „wahre Musik“ von einiger Wärme. Die Affen versuchen, ebenfalls wieder einzugreifen (Schlagzeugpassagen, in denen die Musik auf reinen Rhythmus reduziert wird) … am Ende treiben Mowglis Lehrmeister, der Bär Baloo und der schwarze Panther Bagheera die Affenhorde in die Flucht und der Dschungel findet zur ruhigen Anfangsstimmung zurück und der Klang des Stückes hellt sich allmählich immer mehr auf.

    --

    "Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #62: Jahresrückblick 2017 - Teil 1: Jazz - Dienstag 9.1., 21:00 | Slow Drive to South Africa, #5: tba | No Problem Saloon, #7: Jahresrückblick 2017 - Teil 2: Jazz & More - Samstag 13.1., 22:30 | StoneFM: Die grosse Versteigerung - Samstag 20.1., 20:30| Konzertkritiken und mehr: ubu's notizen
    #10292673  | PERMALINK

    demon

    Registriert seit: 16.01.2010

    Beiträge: 42,286

    gypsy-tail-wind
    Lloyd Miller (*1938) gehört zu den grossen Pionieren der Weltmusik.

    Weltmusik“ – arrgh…
    Gut, dass sparch nicht mitliest, den Ausdruck mag er nämlich gar nicht.
    Also, wenn ein Amerikaner die indische Musik für sich entdeckt, dann ist das „Weltmusik“.
    Würde man den Ausdruck auch benutzen, wenn Japaner sich für europäische Klassik begeistern?
    Oder wenn Südkoreaner die westliche Rockmusik entdecken und adaptieren?
    (Rhetorische Frage; mindestens hier & heute erwarte ich keine Antwort.)

    #10292675  | PERMALINK

    pinball-wizard
    Lost In Music

    Registriert seit: 18.06.2014

    Beiträge: 9,045

    grievousangelDa bin ich offensichtlich ja in die richtige Sendung geplatzt. Soviele Anregungen, aus allen Richtungen und Kulturen.

    Finde auch noch eine ganze Menge an Anregungen und staune, dass ich bisher sogar zwei Tracks kenne.

    --

    Meine nächste Sendung auf Stone FM 14.12., 21:00 Uhr: My Mixtape #20 - Americans(90er Jahre US-Folk, Alt.-Country, Bluegrass, Blues &mehr)    
    #10292677  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
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    aquoiboniste

    Registriert seit: 25.01.2010

    Beiträge: 40,349

    demon

    gypsy-tail-wind
    Lloyd Miller (*1938) gehört zu den grossen Pionieren der Weltmusik.

    Weltmusik“ – arrgh…
    Gut, dass sparch nicht mitliest, den Ausdruck mag er nämlich gar nicht.
    Also, wenn ein Amerikaner die indische Musik für sich entdeckt, dann ist das „Weltmusik“.
    Würde man den Ausdruck auch benutzen, wenn Japaner sich für europäische Klassik begeistern?
    Oder wenn Südkoreaner die westliche Rockmusik entdecken und adptieren?
    (Rhetorische Frage; mindestens hier & heute erwarte ich keine Antwort.)

    Ich weiss … aber die Vorbereitung musste schnell gehen, da rutscht sowas schon mal durch. Allerdings ist der Begriff für solche Fusionen für mein Empfinden irgendwie schon ganz okay (das „globale Dorf“ finde ich wenigstes so bekloppt, auch wenn der örtliche Hörthread so heisst), da geht es ja gerade darum, dass Dinge zusammenfinden, die aus verschiedenen Gegenden kommen … aber gut, man kann auch einfach bei „Musik“ bleiben, so ganz generell (dann hat man aber bald Grabenkämpfe darum, was denn jetzt – noch, gerade noch, nicht mehr ganz, überhaupt nicht etc. – Musik ist und was eben nicht).

    --

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    #10292679  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
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    aquoiboniste

    Registriert seit: 25.01.2010

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    Das ist jetzt die Fuge … also die eingebildeten Affen (so unkorrekt wie „Weltmusik“ ;-) )

    --

    "Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #62: Jahresrückblick 2017 - Teil 1: Jazz - Dienstag 9.1., 21:00 | Slow Drive to South Africa, #5: tba | No Problem Saloon, #7: Jahresrückblick 2017 - Teil 2: Jazz & More - Samstag 13.1., 22:30 | StoneFM: Die grosse Versteigerung - Samstag 20.1., 20:30| Konzertkritiken und mehr: ubu's notizen
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    grievousangel
    Urusei yatsu

    Registriert seit: 07.09.2013

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    pinball-wizard

    grievousangelDa bin ich offensichtlich ja in die richtige Sendung geplatzt. Soviele Anregungen, aus allen Richtungen und Kulturen.

    Finde auch noch eine ganze Menge an Anregungen und staune, dass ich bisher sogar zwei Tracks kenne.

    Damit kann ich bislang nicht dienen, daran dürfte sich wohl auch nichts mehr ändern heute. :-)

    --

    http://www.musicmaniac.at/ I think I've got a feeling I've lost inside..
    #10292687  | PERMALINK

    pinball-wizard
    Lost In Music

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    grievousangel

    pinball-wizard

    grievousangelDa bin ich offensichtlich ja in die richtige Sendung geplatzt. Soviele Anregungen, aus allen Richtungen und Kulturen.

    Finde auch noch eine ganze Menge an Anregungen und staune, dass ich bisher sogar zwei Tracks kenne.

    Damit kann ich bislang nicht dienen, daran dürfte sich wohl auch nichts mehr ändern heute.

    Macht ja auch nichts. Hauptsache ist doch, das wir wieder einen tollen Musikabend erlebt haben…und wieder einige tolle Neuentdeckungen hatten :yahoo:

    --

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