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		<title>Das ROLLING STONE-Forum - Das musikalische Philosophicum</title>
		<link>http://forum.rollingstone.de</link>
		<description>Was ist Musik? Was ist Rock? Was ist Roll? Sind Töne sichtbar? Grundsatzdebatten können hier im Club der hörenden Forumianer geführt werden.</description>
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		<lastBuildDate>Tue, 07 Sep 2010 15:33:30 GMT</lastBuildDate>
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			<title>Das ROLLING STONE-Forum - Das musikalische Philosophicum</title>
			<link>http://forum.rollingstone.de</link>
		</image>
		<item>
			<title>Groove</title>
			<link>http://forum.rollingstone.de/showthread.php?t=41492&amp;goto=newpost</link>
			<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 19:19:18 GMT</pubDate>
			<description><![CDATA[was ist Groove ?  
 
Jeder benutzt das Wort, keiner weiß, was es bedeutet. 
 
Selten hab ich zu einem Begriff so viele Erklärungsversuche gefunden, die nach dem guten alten Tegtmeier-Motto vorgehen: "was man nicht selber weiß, das muß man sich erklären" . Paradebeispiel: Wikipedia. 
 
Wer wagt den...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>was ist Groove ? <br />
<br />
Jeder benutzt das Wort, keiner weiß, was es bedeutet.<br />
<br />
Selten hab ich zu einem Begriff so viele Erklärungsversuche gefunden, die nach dem guten alten Tegtmeier-Motto vorgehen: &quot;was man nicht selber weiß, das muß man sich erklären&quot; . Paradebeispiel: Wikipedia.<br />
<br />
Wer wagt den Versuch einer Definition ? Nach meiner bescheidenen Meinung geht das nicht ohne den Begriff Hammond B3 - ist aber auch reine Spekulation.<br />
Markus</div>

]]></content:encoded>
			<category domain="http://forum.rollingstone.de/forumdisplay.php?f=66">Das musikalische Philosophicum</category>
			<dc:creator>schorsch-adel</dc:creator>
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		</item>
		<item>
			<title>London- noch immer Hauptstadt von Rock und Pop?</title>
			<link>http://forum.rollingstone.de/showthread.php?t=41296&amp;goto=newpost</link>
			<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 19:03:33 GMT</pubDate>
			<description>--</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>--</div>

]]></content:encoded>
			<category domain="http://forum.rollingstone.de/forumdisplay.php?f=66">Das musikalische Philosophicum</category>
			<dc:creator>daeumeline</dc:creator>
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		</item>
		<item>
			<title><![CDATA["Nimm mich so wie ich bin"? - Die Definition von Schlager (und Pop)]]></title>
			<link>http://forum.rollingstone.de/showthread.php?t=41304&amp;goto=newpost</link>
			<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 18:39:50 GMT</pubDate>
			<description><![CDATA[Anm. d. Mod.: Diese Diskussion wurde aus dem "Lena (Meyer-Landrut) - My Cassette Player" ausgelagert. Es geht um die Frage, was eigentlich Schlager ist und was nicht. 
 
PS: Im weiteren Verlauf ging es dabei folgerichtig auch um die Definition von "Pop", "Rock" und die Frage, ob man Definitionen...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><font color="Red">Anm. d. Mod.: Diese Diskussion wurde aus dem &quot;Lena (Meyer-Landrut) - My Cassette Player&quot; ausgelagert. Es geht um die Frage, was eigentlich Schlager ist und was nicht.<br />
<br />
PS: Im weiteren Verlauf ging es dabei folgerichtig auch um die Definition von &quot;Pop&quot;, &quot;Rock&quot; und die Frage, ob man Definitionen überhaupt benötigt oder die Musik nicht &quot;für sich&quot; spricht.</font></div>

]]></content:encoded>
			<category domain="http://forum.rollingstone.de/forumdisplay.php?f=66">Das musikalische Philosophicum</category>
			<dc:creator>Herr Rossi</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://forum.rollingstone.de/showthread.php?t=41304</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Musik, die IHR erworben habt, während sie..</title>
			<link>http://forum.rollingstone.de/showthread.php?t=41233&amp;goto=newpost</link>
			<pubDate>Sat, 05 Jun 2010 16:42:11 GMT</pubDate>
			<description><![CDATA[...durch die Lautsprecherboxen des Plattenshops etc. drang. 
 
An 2 Sachen kann ich mich noch genau erinnern: 
 
-"Alive on arrival/Steve Forbert" - es lief gerade "Grand Central Station" - musste ich sofort haben.  Zuvor noch nie was von ihm gehört, jetzt habe ich 10 ALben von ihm. 
 
-"Exile in...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>...durch die Lautsprecherboxen des Plattenshops etc. drang.<br />
<br />
An 2 Sachen kann ich mich noch genau erinnern:<br />
<br />
-&quot;Alive on arrival/Steve Forbert&quot; - es lief gerade &quot;Grand Central Station&quot; - musste ich sofort haben.  Zuvor noch nie was von ihm gehört, jetzt habe ich 10 ALben von ihm.<br />
<br />
-&quot;Exile in Guyville/ Liz Phair&quot; -bei dem Song &quot;Help me Mary&quot; musste ich sofort zu dem Mann am Counter und fragen, wer das ist bzw wo die Platte steht.<br />
<br />
Sicherlich ist es dem ein- oder anderen hier auch schon so ergangen.<br />
<br />
Danke.</div>

]]></content:encoded>
			<category domain="http://forum.rollingstone.de/forumdisplay.php?f=66">Das musikalische Philosophicum</category>
			<dc:creator>Titanic Deckchair</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://forum.rollingstone.de/showthread.php?t=41233</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Künstler und ihre Nicknames!</title>
			<link>http://forum.rollingstone.de/showthread.php?t=41218&amp;goto=newpost</link>
			<pubDate>Thu, 03 Jun 2010 18:50:59 GMT</pubDate>
			<description><![CDATA[Hoffe, dass es da nicht schon einen Thread gibt. 
 
Frank Sinatra - Ol' Blue eyes oder "Chairman of the Board 
 
Louis Armstrong - Satchmo 
 
Charlie Parker - Bird 
 
Bruce Springsteen - The Boss]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Hoffe, dass es da nicht schon einen Thread gibt.<br />
<br />
Frank Sinatra - Ol' Blue eyes oder &quot;Chairman of the Board<br />
<br />
Louis Armstrong - Satchmo<br />
<br />
Charlie Parker - Bird<br />
<br />
Bruce Springsteen - The Boss<br />
<br />
Aaron Thibeaux Walker - T-Bone<br />
<br />
George &quot;No show&quot; Jones - muss man jedoch relativieren, kam im Schwerpunkt nur in seinen jungen Jahren vor, dass er verspätet oder gar garnicht auftrat - (Whisky)</div>

]]></content:encoded>
			<category domain="http://forum.rollingstone.de/forumdisplay.php?f=66">Das musikalische Philosophicum</category>
			<dc:creator>Titanic Deckchair</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://forum.rollingstone.de/showthread.php?t=41218</guid>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Alben, die "Zwillinge" sein könnten...]]></title>
			<link>http://forum.rollingstone.de/showthread.php?t=41133&amp;goto=newpost</link>
			<pubDate>Thu, 27 May 2010 06:59:44 GMT</pubDate>
			<description>Huey Lewis: Picture this + Sports 
 
Mellencamp: American Fool + Uh huh 
 
Springsteen: Nebraska + The Ghost of Tom Joad 
 
Linda Ronstadt: Heart like a Wheel + Prisoner in Disguise 
 
Beatles: Rubber Soul + Revolver/ oder eher_Sgt.Pepper + Magical Mystery Tour??</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Huey Lewis: Picture this + Sports<br />
<br />
Mellencamp: American Fool + Uh huh<br />
<br />
Springsteen: Nebraska + The Ghost of Tom Joad<br />
<br />
Linda Ronstadt: Heart like a Wheel + Prisoner in Disguise<br />
<br />
Beatles: Rubber Soul + Revolver/ oder eher_Sgt.Pepper + Magical Mystery Tour??<br />
<br />
David Bowie: Low + Heroes<br />
<br />
<br />
Wer hat noch welche?<br />
<br />
Danke + Discuss..</div>

]]></content:encoded>
			<category domain="http://forum.rollingstone.de/forumdisplay.php?f=66">Das musikalische Philosophicum</category>
			<dc:creator>Titanic Deckchair</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://forum.rollingstone.de/showthread.php?t=41133</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Die wollen doch nur Spielen!</title>
			<link>http://forum.rollingstone.de/showthread.php?t=40705&amp;goto=newpost</link>
			<pubDate>Tue, 13 Apr 2010 05:59:00 GMT</pubDate>
			<description>Einige meiner gekauften Platten werden von den Künstlern im Selbstvertrieb vermarktet. 
Geringe Auflagen von wenigen Hundert ,die vielleicht am Küchentisch verpackt und adressiert werden. 
 
Machmal,aber immer wieder, bedankt sich ein Musiker für die Unterstützung und fragt nach Möglichkeiten in...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Einige meiner gekauften Platten werden von den Künstlern im Selbstvertrieb vermarktet.<br />
Geringe Auflagen von wenigen Hundert ,die vielleicht am Küchentisch verpackt und adressiert werden.<br />
<br />
Machmal,aber immer wieder, bedankt sich ein Musiker für die Unterstützung und fragt nach Möglichkeiten in Deutschland Auftritte zu organisieren.<br />
Mitunter habe ich  versucht einen Kontakt zwischen lokalen Veranstaltern und den Bands zu knüpfen. Womit sich mein Support aber auch schon erschöpft hatte....<br />
<br />
Wie geht ihr mit solchen Anfragen um?</div>

]]></content:encoded>
			<category domain="http://forum.rollingstone.de/forumdisplay.php?f=66">Das musikalische Philosophicum</category>
			<dc:creator>Caron</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://forum.rollingstone.de/showthread.php?t=40705</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Die Singles-Diskussion</title>
			<link>http://forum.rollingstone.de/showthread.php?t=40414&amp;goto=newpost</link>
			<pubDate>Tue, 16 Mar 2010 08:28:40 GMT</pubDate>
			<description><![CDATA[Anm.d.Mod.: Dieser Thread wurde aus dem zur Roots-Sendung 14.3.10 ausgekoppelt. 
 
 
---Zitat von Wolfgang Doebeling--- 
"Ob man schließlich Singles, die man vergleicht, auch besitzt (oder zumindest besaß) und sie nicht bloß von Compilations "kennt" oder vom YouTube-Glotzen, ob man also eine affine...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><font color="Red">Anm.d.Mod.: Dieser Thread wurde aus dem zur Roots-Sendung 14.3.10 ausgekoppelt.</font><br />
<br />
<div style="margin:20px; margin-top:5px; ">
	<div class="smallfont" style="margin-bottom:2px">Zitat:</div>
	<table cellpadding="6" cellspacing="0" border="0" width="100%">
	<tr>
		<td class="alt2">
			<hr />
			
				<div>
					Zitat von <strong>Wolfgang Doebeling</strong>
					(Beitrag 2119304)
				</div>
				<div style="font-style:italic">&quot;Ob man schließlich Singles, die man vergleicht, auch besitzt (oder zumindest besaß) und sie nicht bloß von Compilations &quot;kennt&quot; oder vom YouTube-Glotzen, ob man also eine affine Nähe zum Gegenstand hat oder aus irgendeiner Ferne urteilt, ist fraglos ebenfalls ein konstitutives Moment. <b>Weshalb die meisten zur Zeit in den diversen Top30-Threads geposteten Listen allzu wohlfeil sind, nicht selten billig, </b>und für mich nicht die paar Sekunden wert, die es kosten würde, sie zu überfliegen.</div>
			
			<hr />
		</td>
	</tr>
	</table>
</div>Ich entschuldige mich:<br />
1. Als Nachgeborener, der dies nicht wirklich live erlebt hat.<br />
2. Als Radiohörer (1979, so ziemlich die einzige Informationsquelle für mich)<br />
3. Als Nicht-Musikzeitschriftleser (Grund: siehe Punkt 1)<br />
4. Als LP-Käufer und Albumhörer - und Nicht Singles-Käufer. Ich war schon immer Albumkäufer - hatte nie die richtige Affinität zu Singles. Das disqualifiziert mich natürlich. Da mir die dingliche Nähe zu 7&quot;es fehlt.<br />
Wenn ich jetzt wirklich damit anfangen würde, für jeden Jahrgang der letzten 50 Jahre Singles nachzukaufen, sagen wir 100 pro Jahrgang, im Durchschnitt vielleicht 3 Euro das Stück, dann komme ich auf 15.000;- Euro, die ich investieren müßte. Nicht machbar.<br />
5. Deswegen kenne ich natürlich nichts aus meinen Listen, sondern habe alles nur aus youtube, lastfm und amazon-Schnipseln zusammengetragen. <br />
<br />
Billig? Nein! Sehr billig? Ja!<br />
Danke.</div>

]]></content:encoded>
			<category domain="http://forum.rollingstone.de/forumdisplay.php?f=66">Das musikalische Philosophicum</category>
			<dc:creator>grandandt</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://forum.rollingstone.de/showthread.php?t=40414</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Androgynität und Homosexualität im Pop der 80s und heute</title>
			<link>http://forum.rollingstone.de/showthread.php?t=40118&amp;goto=newpost</link>
			<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 11:38:01 GMT</pubDate>
			<description><![CDATA[Anm.d.Mod.: Eine "Auskopplung" aus dem "1982 Singles-Top30"-Thread 
 
Waren 1980 noch Punk/Postpunk zu spüren, nimmt der Popanteil 1981/82 immer mehr zu. Für mich sind die 80s die Hochzeit der Popkultur. Kennzeichnend ein hoher Anteil an homosexuellen Sängern. Das Orginal Video von "Tainted Love"...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><font color="Red">Anm.d.Mod.: Eine &quot;Auskopplung&quot; aus dem &quot;1982 Singles-Top30&quot;-Thread</font><br />
<br />
Waren 1980 noch Punk/Postpunk zu spüren, nimmt der Popanteil 1981/82 immer mehr zu. Für mich sind die 80s die Hochzeit der Popkultur. Kennzeichnend ein hoher Anteil an homosexuellen Sängern. Das Orginal Video von &quot;Tainted Love&quot; wäre heute so gar nicht mehr denkbar. Später ist die Gay Community in die House Szene abgedriftet und ist ab einem bestimmten Punkt musikhistorisch obsolet geworden. Gleichzeitig emanzipiert sich die Frau nochmals stark in den 80ern und springt auf den Individualisierungstrend auf. Eine Laurie Anderson, einen Adam Ant etc. wird man so nie wieder in den oberen Rängen der Charts finden. Je individueller der Künstler, desto mehr Chancen hatte er auf Erfolg. Heutzutage bei DSDS: Je trendiger gekleidet, geschickter im Tanzvermögen und anbiedernd an vermeintliche Größen (Dieter Bohlen), desto mehr Chancen auf Erfolg. Mit Musik, kompositorischen Qualitäten etc. hat das wenig zu tun. Das Indiduum als Massenprodukt in Form eines Kaugummis mit der gleichen Haltbarkeit.</div>

]]></content:encoded>
			<category domain="http://forum.rollingstone.de/forumdisplay.php?f=66">Das musikalische Philosophicum</category>
			<dc:creator>Some Velvet Morning</dc:creator>
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		</item>
		<item>
			<title>Der Zettelkasten</title>
			<link>http://forum.rollingstone.de/showthread.php?t=39850&amp;goto=newpost</link>
			<pubDate>Sat, 06 Feb 2010 13:45:02 GMT</pubDate>
			<description><![CDATA["Ich habe zu Hause einen Zettelkasten. Darin landet alles, was irgendwie an mir hängen bleibt und wofür ich dann in dem Moment vielleicht nicht genug Zeit habe. Das sammle ich, und es war ungefähr 2005, da fiel mir dieser Zettel in die Hand, auf dem stand 'Mesmer und Paradis' und eine kleine...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><i>&quot;Ich habe zu Hause einen Zettelkasten. Darin landet alles, was irgendwie an mir hängen bleibt und wofür ich dann in dem Moment vielleicht nicht genug Zeit habe. Das sammle ich, und es war ungefähr 2005, da fiel mir dieser Zettel in die Hand, auf dem stand 'Mesmer und Paradis' und eine kleine Strichzeichnung war darunter: Zwei Hände und ein paar Striche darum, die Vibrationen andeuteten. Da hab ich diesen Zettel sofort herausgenommen und hab ihn an die Wand über meinem Schreibtisch gepinnt. Das ist schon die erste Stufe, wenn mich was zu interessieren beginnt.&quot;</i><br />
<br />
<b>Alissa Walser über die Entstehung ihres Debütromans &quot;Am Anfang war die Nacht Musik&quot;</b></div>

]]></content:encoded>
			<category domain="http://forum.rollingstone.de/forumdisplay.php?f=66">Das musikalische Philosophicum</category>
			<dc:creator>Ford Prefect</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://forum.rollingstone.de/showthread.php?t=39850</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Nach wie viel Mal Hören bewertet Ihr ein Album/einen Song?</title>
			<link>http://forum.rollingstone.de/showthread.php?t=39816&amp;goto=newpost</link>
			<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 17:12:17 GMT</pubDate>
			<description><![CDATA[Die Frage habe ich mir mal gestellt. Bei mir sind's auf jeden Fall über 5mal.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Die Frage habe ich mir mal gestellt. Bei mir sind's auf jeden Fall über 5mal.</div>

]]></content:encoded>
			<category domain="http://forum.rollingstone.de/forumdisplay.php?f=66">Das musikalische Philosophicum</category>
			<dc:creator>CrazyBird</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://forum.rollingstone.de/showthread.php?t=39816</guid>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA["Woodstock-Generation"]]></title>
			<link>http://forum.rollingstone.de/showthread.php?t=39806&amp;goto=newpost</link>
			<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 20:40:44 GMT</pubDate>
			<description><![CDATA[Neulich habe ich von einem Festival gelesen und ein Satz in der Beschreibung, bzgl. gewünschten Gäste - Zielgruppen, machte mich ziemlich nachdenklich. Hier ein Zitat aus dem gesamten PR - Beitrag:  
 
"MODERN HIPPIE FESTIVAL - INFO 
 
Den Sound und das Lebensgefühl der Woodstock-Generation...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Neulich habe ich von einem Festival gelesen und ein Satz in der Beschreibung, bzgl. gewünschten Gäste - Zielgruppen, machte mich ziemlich nachdenklich. Hier ein Zitat aus dem gesamten PR - Beitrag: <br />
<br />
&quot;MODERN HIPPIE FESTIVAL - INFO<br />
<br />
Den Sound und das Lebensgefühl der Woodstock-Generation wiederentdecken, mit den Elementen des aktuellen Zeitgeistes verbinden und im Hier und Jetzt etwas ganz Neues entdecken und (er)LEBEN...&quot;<br />
<br />
<br />
Guten Tach also habe ich mir gedacht, war sicherlich eine gute Veranstaltung und für die Leute im Hamburger Raum eine Möglichkeit sich zu treffen, kennenzulernen etc. Aber für mich ganz persönlich mittlerweile ein Reizthema...<br />
<br />
Irgendwie kann ich es bald nicht mehr hören und lesen. Alles soll irgendwie: &quot;Woodstock-Generation&quot; - like sein. Oder ein Lebensgefühl SO WIE DAMALS bevorzugen usw. usf.<br />
<br />
Na du liebe Güte das mach ich (machen wir) doch sowieso, da brauch ich doch keine gutgemeinte Unterstützung im Werbetext. Oder ich mach es eben nicht....dann fahr ich da sowieso nicht hin.<br />
<br />
Was war eigentlich WOODSTOCK? Ein riesiger Zufall? Ein tolles Erlebnis? Das beste Festival der Welt? Ein große Menschenansammlung, welche dann zusammen (nicht nur) Musik gehört haben? Warum ist das alles so aus dem Ruder gelaufen 1969? Möchte ich bei so einem katastrophal gelaufenem Festival überhaupt dabei sein? Wieso nennt sich z.B. ein UMSONST - Festival in Polen: Haltestelle WOODSTOCK? Was dort abläuft hat nicht im entferntesten mit dem Geist von Freiheit, dem sogenanntem Hippiefeeling oder gemeinschaftlichem Musikhören wie in WOODSTOCK zu tun.<br />
<br />
Ist dieses: &quot;Woodstock-Generation&quot; in der Bewerbung von Gästen eine Marke für Qualität oder sollen dadurch anders denkende von Anfang an ausgeschlossen werden? Dieses WOODSTOCK steht mittlerweile nicht nur auf hippen T - Shirts von irgendwelchen modernen Markenfirmen drauf...yeeee ich habe ein Woodstock (!?) yeee ich bin Woodstock? Oder was? Mal davon abgesehen das ich in diese Shirts, Schnitt und Größe betreffend, sowieso nicht reinpassen würde...ich könnte mir im Leben nicht vorstellen so eine MOTTO - SHOW auch noch anzuziehen.<br />
<br />
Läuft da was nicht gewaltig schief...mit der vermeintlich, gemeinten &quot;Woodstock-Generation&quot; - wieso werden auf einmal kurz- oder langhaarige Musikfans, ganz normale Hippies (und/oder deren Symphatisanten) mit Personen in vorgedruckten Shirts verglichen? Haben (wir) die ihre Shirts nicht (damals?) selber gemacht. Eben damit es kein uniformes äußeres darstellt...<br />
<br />
Höher, schneller, weiter: &quot;Woodstock-Generation&quot; - Geschichte wird gemacht, ach, was haben wir da gelacht!<br />
<br />
<br />
:roll::roll:</div>

]]></content:encoded>
			<category domain="http://forum.rollingstone.de/forumdisplay.php?f=66">Das musikalische Philosophicum</category>
			<dc:creator>spreewilder</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://forum.rollingstone.de/showthread.php?t=39806</guid>
		</item>
		<item>
			<title>(ROCK/POP)-Musik als Folter in Guantanamo</title>
			<link>http://forum.rollingstone.de/showthread.php?t=39615&amp;goto=newpost</link>
			<pubDate>Tue, 12 Jan 2010 16:15:52 GMT</pubDate>
			<description><![CDATA[Ich gehe mal davon aus,das Thema ist hier angebracht ;(auch auf die Gefahr hin,daß es einst woanders bereits debattiert wurde - für den Fall sorry). 
Der aktuelle SPIEGEL (Seite 102 - 109) mit Titel "Hören mit Schmerzen" regt mich trotzdem auf,weil immer mehr Informationen darüber frei werden,wie...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Ich gehe mal davon aus,das Thema ist hier angebracht ;(auch auf die Gefahr hin,daß es einst woanders bereits debattiert wurde - für den Fall sorry).<br />
Der aktuelle SPIEGEL (Seite 102 - 109) mit Titel &quot;Hören mit Schmerzen&quot; regt mich trotzdem auf,weil immer mehr Informationen darüber frei werden,wie<br />
gnadenlos Häftlinge nicht nur in Guantanamo seitens der US-Army mit jener Musik &quot;gefoltert&quot; wurden,deren Sinn und Ursprung never dafür gedacht war und bleibt.Die 'Liste' der Rock/Pop-musiker (aus US+GB) ist erschreckend ellenlang.<br />
Bislang gibt es nur wenige der betreffenden Musiker,die sich gegen den Mißbrauch wehren.&quot;Daß unsere Musik auf diese barbarische Weise mißbraucht<br />
worden ist,finde ich ekelhaft&quot;,sagt Tim Morello,Gitarrist v. Rage Against the<br />
Machine (Zitat SPIEGEL). James Hetfield (Metallica) gehört nicht dazu.Er hat sich darüber gefreut,daß seine Musik zum Quälen von Gefangenen eingesetzt<br />
wird:&quot;wir haben unsere Eltern schon immer mit dieser Musik bestraft.Warum sollte es den Irakern anders ergehen&quot; (Zitat SPIEGEL).<br />
Weitere Zitate: &quot;es gibt auch technische Entwicklungen in der Popmusik,die sie für den Einsatz in Verhörzellen erst tauglich gemacht haben.Wenn man in ein Konzert oder einen Club geht,dann sucht man laute Musik,Lichtblitze.Man möchte in Extase geraten.Das,was wir erlebt haben ist genauso,bloß andersrum,bestätigt Ex-Gefangener R.Ahmed:'man kann schwarze Extase<br />
dazu sagen'&quot; (Zitate Ende).<br />
&quot;Die Triumphsongs der US-Army waren Queen's 'we are the champions' oder<br />
Springsteen's 'Born in the USA',von Nine Inch Nails 'March of the pigs'.&quot;<br />
<br />
Nicht zu vergessen - die aktuell aussagenden ,ohne jemalige  Beweise und Rechtsanwaltansprüche (einst) festgehaltenen Häftlinge beschreiben ihre<br />
Musikfolter wie folgt: &quot;an diesem Tag steht eine Boombox in der knapp 8qm<br />
großen Zelle.Der Soldat legt eine CD ein und dreht die Lautstärke hoch.Dann geht er.Manchmal stellen sie einem noch ein Stroboskop vor das Gesicht.Die<br />
Zelle ist dunkel.Dazu regeln die Verhörspezialisten die Klimaanlage nach unten.<br />
Auf die Toilette wird man nicht gelassen,während die Musik brüllt&quot; (Zitat SPIEGEL).<br />
<br />
Der eine oder andere kennt sicher J.Carpenter's Streifen DIE MÄCHTE DES<br />
WAHNSINNS,wo zu Beginn Schauspieler Sam Neil in seiner Gummizelle beim ersten Song aufschreit: &quot;OH BITTE NICHT THE CARPENTERS !!!!!!!!&quot;<br />
<br />
Aber hier und heute vergeht mir in der Sache dabei aber auch jeder Witz.<br />
<br />
Wohin sind wir in der Realitat des 21.Jahrhunderts schon jetzt nur angelangt,<br />
daß uns kaum, bzw. so gut wie gar nicht mehr aufregt und entsetzt,daß<br />
die USA solche Methoden anwandten und vermutlich weiterhin anwenden ?<br />
<br />
&quot;Es gibt Musiker,die sich dagegen wehren....sie fordern,daß POP keine Waffe<br />
mehr sein darf....sie berufen sich auf den 'Freedom of Information Act'.Bei<br />
elf staatlichen Institutionen wurden Anträge auf Herausgabe aller Akten gestellt....es kann noch Wochen dauern,bis über die Anträge entschieden wird.Und bis die Akten geöffnet werden,sogar Monate,vlelleicht Jahre&quot;. (Zitat SPIEGEL).<br />
<br />
Es wäre vielleicht 'mal ein neuer Job für die moralisch ambitionierten Herren Bono Vox oder elder stateman 'Sting' sich dieses Mißbrauchs anzunehmen.</div>

]]></content:encoded>
			<category domain="http://forum.rollingstone.de/forumdisplay.php?f=66">Das musikalische Philosophicum</category>
			<dc:creator>Satiee</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://forum.rollingstone.de/showthread.php?t=39615</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Cover Bands, Tribute Bands - Muckertum ohne künstlerische Eigenleistung?</title>
			<link>http://forum.rollingstone.de/showthread.php?t=39666&amp;goto=newpost</link>
			<pubDate>Fri, 08 Jan 2010 17:40:09 GMT</pubDate>
			<description>---Zitat von JimKnopf--- 
 ...nichts gegen coverbands, aber sie partiziepieren an der kreativität von anderen. - Haben nie selbst songs geschrieben *und füllen sofort größere hallen* als die newcomer. 
 
nur so am rande, aber ich schweife ab ;-) 
---Zitatende--- 
Wenn dem so sein sollte, bin ich...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><div style="margin:20px; margin-top:5px; ">
	<div class="smallfont" style="margin-bottom:2px">Zitat:</div>
	<table cellpadding="6" cellspacing="0" border="0" width="100%">
	<tr>
		<td class="alt2">
			<hr />
			
				<div>
					Zitat von <strong>JimKnopf</strong>
					(Beitrag 2067191)
				</div>
				<div style="font-style:italic"> ...nichts gegen coverbands, aber sie partiziepieren an der kreativität von anderen. - Haben nie selbst songs geschrieben <b>und füllen sofort größere hallen</b> als die newcomer.<br />
<br />
nur so am rande, aber ich schweife ab ;-)</div>
			
			<hr />
		</td>
	</tr>
	</table>
</div>Wenn dem so sein sollte, bin ich froh keinen aktuellen Ueberblick zu haben! Was sollen das fuer Bands sein? Es gibt wirklich gute und interessante Coverbands, aber solche, die grosse Hallen fuellen, da fallen mir nur erstklassige &quot;<b><u>Tribute-Bands</u></b>&quot; ein, wie zum Beispiel die &quot;Australian Pink Floyd Show&quot; und  &quot;The musical box&quot; (Genesis). Im eigentlichen Sinne doch wohl keine Coverbands!<br />
<br />
Extra<br />
<br />
<div style="margin:20px; margin-top:5px; ">
	<div class="smallfont" style="margin-bottom:2px">Zitat:</div>
	<table cellpadding="6" cellspacing="0" border="0" width="100%">
	<tr>
		<td class="alt2">
			<hr />
			
				<div>
					Zitat von <strong>Extrabreit</strong>
					(Beitrag 2068030)
				</div>
				<div style="font-style:italic">Wenn dem so sein sollte, bin ich froh keinen aktuellen Ueberblick zu haben! Was sollen das fuer Bands sein? Es gibt wirklich gute und interessante Coverbands, aber solche, die grosse Hallen fuellen, da fallen mir nur erstklassige &quot;<b><u>Tribute-Bands</u></b>&quot; ein, wie zum Beispiel die &quot;Australian Pink Floyd Show&quot; und  &quot;The musical box&quot; (Genesis). Im eigentlichen Sinne doch wohl keine Coverbands!</div>
			
			<hr />
		</td>
	</tr>
	</table>
</div>die <a href="http://www.youtube.com/watch?v=ork2VbOVXO8&amp;feature=related" target="_blank">a-teens</a> haben vor ziemlich großem publikum gespielt (so lange sie als cover-band aktiv werden). alternativ: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=HCz_i8ISmxU&amp;feature=related" target="_blank">&quot;mamma mia&quot;</a>.<br />
<br />
<div style="margin:20px; margin-top:5px; ">
	<div class="smallfont" style="margin-bottom:2px">Zitat:</div>
	<table cellpadding="6" cellspacing="0" border="0" width="100%">
	<tr>
		<td class="alt2">
			<hr />
			
				<div>
					Zitat von <strong>Extrabreit</strong>
					(Beitrag 2068030)
				</div>
				<div style="font-style:italic">Wenn dem so sein sollte, bin ich froh keinen aktuellen Ueberblick zu haben! Was sollen das fuer Bands sein? Es gibt wirklich gute und interessante Coverbands, aber solche, die grosse Hallen fuellen, da fallen mir nur erstklassige &quot;<b><u>Tribute-Bands</u></b>&quot; ein, wie zum Beispiel die &quot;Australian Pink Floyd Show&quot; und  &quot;The musical box&quot; (Genesis). Im eigentlichen Sinne doch wohl keine Coverbands!</div>
			
			<hr />
		</td>
	</tr>
	</table>
</div>Wenn Du mir jetzt noch den Unterschied zwischen einer Coverband und einer Tribute Band erklärst? <br />
<br />
Ok, die von Dir genannten spielen nur die Musik eines bestimmten Acts nach, aber imgrunde sind sie auch nur Coverbands. <br />
<br />
Es gibt sicher große Unterschiede in der Qualität von Coverbands, aber allen gemeinsam ist, dass sie (vollkommen bewusst) nur fremdes bereits erfolgreich erprobtes Material spielen. Darin liegt ihr Sinn und Zweck. Dass dabei auch gute Konzerte mit hohem Unterhaltungs- und/oder Party-Wert herauskommen, will ich gar nicht bestreiten. Und in etlichen Fällen ist die Coverband ja auch ziemlich konkurrenzlos, da die Originale nicht mehr zur Verfügung stehen für Live Auftritte. <br />
<br />
Eine gute Live Band, die souverän mit fremdem Material umgehen kann, ist mir im Zweifel lieber, als eine Band, die ihr eigenes Material nicht überzeugend live präsentiert. <br />
<br />
In Finnland gibt es übrigens eine Coverband, die seit Jahren Songs einer anderen finnischen Band mit großem Erfolg live spielt, weil diese Band grundsätzlich gar nicht auftritt. Die Rede ist von der äußerst erfolgreichen Pop Band Leevi &amp; The Leavings und der Live Band LeeWings, die nicht identisch sind.<br />
<br />
<div style="margin:20px; margin-top:5px; ">
	<div class="smallfont" style="margin-bottom:2px">Zitat:</div>
	<table cellpadding="6" cellspacing="0" border="0" width="100%">
	<tr>
		<td class="alt2">
			<hr />
			
				<div>
					Zitat von <strong>Mikko</strong>
					(Beitrag 2069538)
				</div>
				<div style="font-style:italic">Wenn Du mir jetzt noch den Unterschied zwischen einer Coverband und einer Tribute Band erklärst? <br />
<br />
Ok, die von Dir genannten spielen nur die Musik eines bestimmten Acts nach, aber imgrunde sind sie auch nur Coverbands. <br />
<br />
Es gibt sicher große Unterschiede in der Qualität von Coverbands, aber allen gemeinsam ist, dass sie (vollkommen bewusst) nur fremdes bereits erfolgreich erprobtes Material spielen. Darin liegt ihr Sinn und Zweck. Dass dabei auch gute Konzerte mit hohem Unterhaltungs- und/oder Party-Wert herauskommen, will ich gar nicht bestreiten. Und in etlichen Fällen ist die Coverband ja auch ziemlich konkurrenzlos, da die Originale nicht mehr zur Verfügung stehen für Live Auftritte. <br />
<br />
Eine gute Live Band, die souverän mit fremdem Material umgehen kann, ist mir im Zweifel lieber, als eine Band, die ihr eigenes Material nicht überzeugend live präsentiert. <br />
<br />
In Finnland gibt es übrigens eine Coverband, die seit Jahren Songs einer anderen finnischen Band mit großem Erfolg live spielt, weil diese Band grundsätzlich gar nicht auftritt. Die Rede ist von der äußerst erfolgreichen Pop Band Leevi &amp; The Leavings und der Live Band LeeWings, die nicht identisch sind.</div>
			
			<hr />
		</td>
	</tr>
	</table>
</div>1. Coverband spielen alles quer beet, quasie wie ne musikbox<br />
2. tributebands beschränken sich auf einen bestimmten künstler<br />
<br />
aber ich glaub wir schweifen ab ;-)<br />
<br />
es ging vielmehr darum das eine band die mit ihren eigenen songs tour sich wesentlich härter tut als eine die gleich aufs plakat schreibt AC/DC und dann ganz klein performed bei den koberngondorfern dorftrotteln.<br />
nur so als beispiel.<br />
<br />
natürlich muss es sowas geben. der unterhaltungswert ist unbestritten.<br />
<br />
aber letztendlich machen sie schnelle kasse mit der kreativität von anderen.<br />
das gema-thema lass ich jetzt mal ganz weg<br />
<br />
<div style="margin:20px; margin-top:5px; ">
	<div class="smallfont" style="margin-bottom:2px">Zitat:</div>
	<table cellpadding="6" cellspacing="0" border="0" width="100%">
	<tr>
		<td class="alt2">
			<hr />
			
				<div>
					Zitat von <strong>j.w.</strong>
					(Beitrag 2072528)
				</div>
				<div style="font-style:italic">In aller Kürze: Lieber gut gecovert als mittelmäßig selbst geschrieben.</div>
			
			<hr />
		</td>
	</tr>
	</table>
</div>typische Musikersichtweise. Es gibt kaum etwas nervigeres als Coverbands, die Musiker zementieren meist ihren stehengebliebenen Geschmack und befriedigen ein stehengebliebenes Publikum, weniger Kreativität gibts nirgends.<br />
<br />
<div style="margin:20px; margin-top:5px; ">
	<div class="smallfont" style="margin-bottom:2px">Zitat:</div>
	<table cellpadding="6" cellspacing="0" border="0" width="100%">
	<tr>
		<td class="alt2">
			<hr />
			
				<div>
					Zitat von <strong>John Bill</strong>
					(Beitrag 2072538)
				</div>
				<div style="font-style:italic">typische Musikersichtweise.</div>
			
			<hr />
		</td>
	</tr>
	</table>
</div>Das Gegenteil ist der Fall. In den Musikerkreisen, in denen ich groß geworden bin, ist covern eher verpönt - es muss immer was eigenes sein. Was ja auch cool ist wenn dabei was brauchbares herauskommt. Mit &quot;gut gecovert&quot; meinte ich im übrigen kein möglichst originalgetreues Nachspielen, falls das das Missverständnis sein sollte. Aber sag mal: Woher kennst Du denn als Nichtmusiker (wenn ich mich richtig erinnere) die Musikersichtweise so genau?<br />
<br />
Im Jazz und Blues hat man damit weitaus weniger Probleme: Standards / Traditionals sind dort an der Tagesordnung.<br />
<br />
Weiss Gott ein ganz Grosser, aber was war mit seinen letzten Alben? Johnny Cash. Unkreativ, kein nichts? Man kann nicht alles und jeden ueber einen Kamm scheren!<br />
<br />
Extra<br />
<br />
<div style="margin:20px; margin-top:5px; ">
	<div class="smallfont" style="margin-bottom:2px">Zitat:</div>
	<table cellpadding="6" cellspacing="0" border="0" width="100%">
	<tr>
		<td class="alt2">
			<hr />
			
				<div>
					Zitat von <strong>j.w.</strong>
					(Beitrag 2072546)
				</div>
				<div style="font-style:italic">Aber sag mal: Woher kennst Du denn als Nichtmusiker (wenn ich mich richtig erinnere) die Musikersichtweise so genau?</div>
			
			<hr />
		</td>
	</tr>
	</table>
</div>auch als Nichtmusiker kenne ich, man soll es kaum glauben, Musiker. Und mir fällt tatsächlich niemand anderes als Musiker ein, die &quot;gut gecoverte Musik&quot; über &quot;mittelmäßig selbst geschriebene Musik&quot; stellen würde.<br />
<br />
@Extra: prima, du hast eine Ausnahme gefunden, Glückwunsch, darfst du behalten!<br />
<br />
<div style="margin:20px; margin-top:5px; ">
	<div class="smallfont" style="margin-bottom:2px">Zitat:</div>
	<table cellpadding="6" cellspacing="0" border="0" width="100%">
	<tr>
		<td class="alt2">
			<hr />
			
				<div>
					Zitat von <strong>John Bill</strong>
					(Beitrag 2072572)
				</div>
				<div style="font-style:italic">auch als Nichtmusiker kenne ich, man soll es kaum glauben, Musiker. Und mir fällt tatsächlich niemand anderes als Musiker ein, die &quot;gut gecoverte Musik&quot; über &quot;mittelmäßig selbst geschriebene Musik&quot; stellen würde.</div>
			
			<hr />
		</td>
	</tr>
	</table>
</div>Dann kennst Du einen anderen Schlag Musiker als ich. Und offensichtlich auch andere (zuhörende) Nichtmusiker als ich. Kann ja gut sein. <br />
<br />
Ich denke jedoch, dass diese Diskussion in einem anderen Thread besser aufgehoben wäre, mit dem Indie-Thema hat das wenig zu tun.<br />
<br />
<div style="margin:20px; margin-top:5px; ">
	<div class="smallfont" style="margin-bottom:2px">Zitat:</div>
	<table cellpadding="6" cellspacing="0" border="0" width="100%">
	<tr>
		<td class="alt2">
			<hr />
			
				<div>
					Zitat von <strong>John Bill</strong>
					(Beitrag 2072572)
				</div>
				<div style="font-style:italic">@Extra: prima, du hast eine Ausnahme gefunden, Glückwunsch, darfst du behalten!</div>
			
			<hr />
		</td>
	</tr>
	</table>
</div>Ach ne, wie duennhaeutig. Und all die anderen Ausnahmen, die ich kenne, und gar nicht so unbekannt sind, die darf ich sicher auch behalten, nicht wahr?<br />
<br />
Arm.<br />
<br />
Extra<br />
<br />
<div style="margin:20px; margin-top:5px; ">
	<div class="smallfont" style="margin-bottom:2px">Zitat:</div>
	<table cellpadding="6" cellspacing="0" border="0" width="100%">
	<tr>
		<td class="alt2">
			<hr />
			
				<div>
					Zitat von <strong>Extrabreit</strong>
					(Beitrag 2072583)
				</div>
				<div style="font-style:italic">Und all die anderen Ausnahmen, die ich kenne, und gar nicht so unbekannt sind, die darf ich sicher auch behalten, nicht wahr?</div>
			
			<hr />
		</td>
	</tr>
	</table>
</div>richtig. Bis auf die Ausnahmen davon, die darfst du nennen.<br />
<br />
@j.w.: yep!<br />
<br />
<div style="margin:20px; margin-top:5px; ">
	<div class="smallfont" style="margin-bottom:2px">Zitat:</div>
	<table cellpadding="6" cellspacing="0" border="0" width="100%">
	<tr>
		<td class="alt2">
			<hr />
			
				<div>
					Zitat von <strong>John Bill</strong>
					(Beitrag 2072572)
				</div>
				<div style="font-style:italic">auch als Nichtmusiker kenne ich, man soll es kaum glauben, Musiker. Und mir fällt tatsächlich niemand anderes als Musiker ein, die &quot;gut gecoverte Musik&quot; über &quot;mittelmäßig selbst geschriebene Musik&quot; stellen würde.</div>
			
			<hr />
		</td>
	</tr>
	</table>
</div>Ich bin auch Nichtmusiker und finde gut gecovert besser als mittelmäßig selbstgeschrieben. Ich würde das sogar noch verallgemeinern:<br />
<br />
Lieber gut als mittelmäßig!<br />
<br />
Wenn Du aber von Cover-Bands redest, John Bill, also Bands, die in Festzelten und Turnhallen ein Repertoire aus allseits bekannten Nummern abfahren, dann gebe ich Dir Recht: Ich finde in der Regel Konzerte von Bands, die an ihren eigenen Ambitionen scheitern und bei ihrem Versuch, etwas ganz Eigenes zu entwerfen, übers Mittelmaß nicht hinauskommen, immer noch spannender als eine noch so kompetent runtergeblotzte Covermucke.<br />
<br />
<div style="margin:20px; margin-top:5px; ">
	<div class="smallfont" style="margin-bottom:2px">Zitat:</div>
	<table cellpadding="6" cellspacing="0" border="0" width="100%">
	<tr>
		<td class="alt2">
			<hr />
			
				<div>
					Zitat von <strong>bullschuetz</strong>
					(Beitrag 2072927)
				</div>
				<div style="font-style:italic">Wenn Du aber von Cover-Bands redest, John Bill, also Bands, die in Festzelten und Turnhallen ein Repertoire aus allseits bekannten Nummern abfahren (...)</div>
			
			<hr />
		</td>
	</tr>
	</table>
</div>ja, so in etwa. Scheinbar muss man den Begriff Cover-Band genauso definieren wie Indie, damit man weiß, um was es geht. Es ging mir also um die vielen Cover-Bands, die in heimischen Regionen alles zwischen Irish-Pub und Stadtfest unsicher machen und mit ihren Cover-Versionen erfolgreicher Nummern die Kundschaft erfreuen.<br />
Dass Cover-Alben gestandener Musiker (Cash et al.) da nicht als Gegenbeweis, sondern als Ausnahme gelten, sollte doch halbwegs klar sein...<br />
<br />
Zurück in die Indie-Disco.<br />
<br />
So, ich führe hier mal alle Beiträge zum Thema Covern aus dem &quot;Indie&quot; Thread zusammen.<br />
<br />
Die Wahrheit zu diesem Elend findet ihr in &quot; Fleisch ist mein Gemüse&quot; von Strunk.</div>

]]></content:encoded>
			<category domain="http://forum.rollingstone.de/forumdisplay.php?f=66">Das musikalische Philosophicum</category>
			<dc:creator>bullschuetz</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://forum.rollingstone.de/showthread.php?t=39666</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Relation Preis Livekonzert vs. Preis Kinobesuch</title>
			<link>http://forum.rollingstone.de/showthread.php?t=39561&amp;goto=newpost</link>
			<pubDate>Thu, 07 Jan 2010 11:44:40 GMT</pubDate>
			<description><![CDATA[Hatte letztens eine Diskussion in einem anderen Forum, wo es mir echt die Zornesröte ins Gesicht trieb. 
 
Es ging um den neuen James Cammeron "Avatar" und die Tatsache das der Preis für die Kinokarte stattliche 12,00 für die 3-D Version schon beachtlich sei. 
 
Und das im Gegenzug, bei...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Hatte letztens eine Diskussion in einem anderen Forum, wo es mir echt die Zornesröte ins Gesicht trieb.<br />
<br />
Es ging um den neuen James Cammeron &quot;Avatar&quot; und die Tatsache das der Preis für die Kinokarte stattliche 12,00 für die 3-D Version schon beachtlich sei.<br />
<br />
Und das im Gegenzug, bei Clubkonzerten mit Newcomerbands,<br />
es oft Diskussionen über die Eintrittspreise, die meist zwischen 6,00 und 9,00 liegen, gibt.<br />
<br />
Ich musste mich da doch aufklären lassen, das es ja wesentlich kostspieliger sei einen Kinopalast zu betreiben als einen Club zu führen.<br />
<br />
Jetzt bin ich immer noch der Meinung das es immer noch ein Unterschied ist ob ich ein paar Hundert Filmdosen durch die Welt verschicke, oder<br />
<br />
Menschen, die teilweise von anderen Kontinenten rübergeschippert kommen.<br />
wo sich bis zu 12 Personen von 17:00 bis 01:00 die Nacht um die Ohren schlagen müssen,<br />
am nächsten Morgen sich in ihren Bus quetschen um ans andere Ende der Republik zu kurven, in der Hoffnung das die Einnahmen wenigstens das Benzin und die Busmiete decken.<br />
Von der Überfahrtkosten vom Heimatland mal ganz abgesehen.<br />
<br />
Lieg ich wirklich so daneben?</div>

]]></content:encoded>
			<category domain="http://forum.rollingstone.de/forumdisplay.php?f=66">Das musikalische Philosophicum</category>
			<dc:creator>JimKnopf</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://forum.rollingstone.de/showthread.php?t=39561</guid>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA["Indie": Genre? Vertriebsweg? Vorsilbe?]]></title>
			<link>http://forum.rollingstone.de/showthread.php?t=39536&amp;goto=newpost</link>
			<pubDate>Mon, 04 Jan 2010 19:24:03 GMT</pubDate>
			<description><![CDATA[Mit Interesse habe ich in einem anderen Thread eine Debatte über die Bedeutung des Wortes &#8222;Indie&#8220; gelesen. Some Velvet Morning verwendete es eher als Genrebegriff, tops und atom wiesen darauf hin, dass Indie eigentlich nur einen Vertriebsweg bezeichne und zur Beschreibung eines Muskstils nicht...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Mit Interesse habe ich in einem anderen Thread eine Debatte über die Bedeutung des Wortes &#8222;Indie&#8220; gelesen. Some Velvet Morning verwendete es eher als Genrebegriff, tops und atom wiesen darauf hin, dass Indie eigentlich nur einen Vertriebsweg bezeichne und zur Beschreibung eines Muskstils nicht tauge, es gebe schließlich Indie-Bluegrass, Indie-Pop oder auch Indie-Rock.<br />
<br />
Auch wenn der Einwand berechtigt ist &#8211; ich glaube doch, dass die Definition von tops und atom zu formalistisch ist. <br />
<br />
Für viele Leute, die in den 80er Jahren jung waren, beschrieb der Begriff &#8222;Indie&#8220; damals weit mehr als nur einen Vertriebsweg. Und die Frage, ob der Begriff damals richtig oder falsch verwendet wurde, erübrigt sich: Begriffe sind dazu da, um sich zu verständigen. Und den Begriff Indie verstanden damals sehr viele, er trug einen ganzen Bedeutungskosmos, er diente der polemischen Abgrenzung und der Identitätsstiftung, er beschrieb Vertriebswege, subkulturelle Gepflogenheiten &#8211; und ein bisschen war er auch ein musikalischer Genrebegriff (der allerdings an den Rändern massiv ausfranste).<br />
<br />
Indie, das hieß: eine Musikszene, die ihre Bands nicht bei den Major-Companys unter Vertrag fand, sondern bei kleinen Labels, teils im Eigenvertrieb; eine Musikszene, die sich nicht in großen Musikzeitschriften austauschte, sondern über eine lebhafte, mit Leidenschaft betriebene Do-it-yourself-Fanzine-Subkultur; eine Musikszene, die sich nicht in eingesessenen Clubs traf, sondern in Jugendhäusern, Jugendzentren etc.; eine Musikszene, für die sich im Wort Indie eine ganze Weltanschauung verdichtete: Indie als Gegenbegriff zu Kommerz, zu Anpassertum, zu Ehrgeiz, zu Erfolgsgeilheit.<br />
<br />
Wieviel davon letztlich bloße Ideologie oder der Neid der Besitzlosen war, darüber lässt sich streiten. Aber auf dieser Ebene funktionierte der Begriff Indie jedenfalls hervorragend, um gemeinsame Vorlieben, Einstellungen, Ideale und Feindbilder zu definieren.<br />
<br />
Und in einem vagen Sinne war Indie auch eine Art Genrebegriff: Es ging in der Regel um Rock, so gut wie nie um Soul. Gitarren waren wichtig, Keyboards eher verdächtig, Bläser tendenziell unmöglich. Die Punk-Ästhetik klang dominant nach, aber Jeans und T-Shirt waren  wichtiger als Irokesenschnitt und Sicherheitsnadeln in der Hose.<br />
<br />
Wie gesagt, die popkulturellen Präsentationsweisen (Musikstil, Bandbesetzung, Kleidung) waren nicht starr definiert. Es konnte auch passieren, dass eine Ska-Band in einer Indie-Lokalität mächtig abräumte (trotz synchron tanzendem Bläsersatz, trotz uniformierter Kleidung, was ja alles eigentlich gar nicht ging). Es gab die &#8222;typische&#8220; Indie-Musik, und es gab einzelne Bands, die in der Indie-Szene adoptiert, aufgenommen, akzeptiert wurden, auch wenn die Musik nicht der gängigen Norm entsprach &#8211; sofern die Indie-Lebenshaltung stimmte.<br />
<br />
Interessantes Phänomen: Nikki Sudden und Alex Chilton galten als Indie-Götter &#8211; aber ob die wirklich nur Indie-Vertriebswege nutzten, weiß ich nichtmal.<br />
<br />
Okay. Und jetzt bitte Widerspruch, Zustimmung, Ergänzungen, Differenzierungen.</div>

]]></content:encoded>
			<category domain="http://forum.rollingstone.de/forumdisplay.php?f=66">Das musikalische Philosophicum</category>
			<dc:creator>bullschuetz</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://forum.rollingstone.de/showthread.php?t=39536</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Was macht einen guten Song (nicht Track!) aus?</title>
			<link>http://forum.rollingstone.de/showthread.php?t=39064&amp;goto=newpost</link>
			<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 10:41:44 GMT</pubDate>
			<description>Ich denke, wir haben jetzt alle den Unterschied zwischen Song und Track verstanden. Es wird hier oft von guten oder schlechten Songs als Bewertungsgrundlage geschrieben. Ab und zu habe ich allerdings Probleme zu entscheiden, was einen guten Song überhaupt ausmacht. 
 
Ich habe im Forum ein paar...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Ich denke, wir haben jetzt alle den Unterschied zwischen Song und Track verstanden. Es wird hier oft von guten oder schlechten Songs als Bewertungsgrundlage geschrieben. Ab und zu habe ich allerdings Probleme zu entscheiden, was einen guten Song überhaupt ausmacht.<br />
<br />
Ich habe im Forum ein paar (wenige) Rangehensweisen gefunden, die mich aber nicht ganz überzeugen:<br />
<br />
- Ich glaube nail75 hat irgendwo geschrieben, dass ein guter Song nur mit Gitarre begleitet funktionieren muss. Würde das nicht bedeuten, dass Vieles von z.B. James Brown sowie das nahezu gesamte Hip Hop und Dance Werk (Jazz lass ich da mal raus) aus minderwertigen Songs bestünde? Wahrscheinlich habe ich dich da auch unzulässig verallgemeinert, nail! Ich werde noch mal suchen, ob ich das konkrete Zitat finde, wird aber schwer. Hoffentlich ist es OK, dich so wage zu zitieren!<br />
<br />
- Ich habe auch mal irgendwo das Argument gelesen, dass sich ein guter Song gut auf verschiedene Art und Weise covern lässt. Aber auch das empfinde ich als zu einschränkend, können Songs doch auch gewinnbringend einer ganz konkreten Persönlichkeit auf dem Leib geschrieben sein. (Mir gefällt eigentlich keine mir bekannte Cover-Version von 'Strange Fruit' so richtig, der Song gehört zu Billie Holiday, trotzdem bilde ich mir ein, den Song und nicht nur den Track zu lieben.) Vielleicht funktioniert hier eine negative Argumentation: Ist der Song abgrundtief schrecklich, wird es auch keine gute Version von ihm geben. Oder weiß jemand ein Gegenbeispiel?<br />
<br />
Ich würde mich sowohl über allgemeine Gedanken dazu als auch über konkrete Erklärungen, warum jemand einen Song unabhängig von einer konkreten Aufnahme mag (oder hasst). <br />
Hierbei würde ich gerne auch über den klassischen Singer/Songwriter Bereich hinausgehen und nicht so ganz klassische Songs analysieren: Wie ist eure Rangehensweise bei Kompositionen von Chic, Can, Kraftwerk, Trentemöller, dem Wu Tang Clan, Lee Perry und von mir aus auch Progressiven Rockepen?<br />
<br />
Was gehört überhaupt zum 'nackten' Song? Nur Gesangsmelodie und Harmonien, oder auch markante Bassläufe und Schlagzeupattern etc.?</div>

]]></content:encoded>
			<category domain="http://forum.rollingstone.de/forumdisplay.php?f=66">Das musikalische Philosophicum</category>
			<dc:creator>Malibu</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://forum.rollingstone.de/showthread.php?t=39064</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Kinder bei Konzerten</title>
			<link>http://forum.rollingstone.de/showthread.php?t=39031&amp;goto=newpost</link>
			<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 10:24:17 GMT</pubDate>
			<description><![CDATA[Ausgehend von einer sehr kurzen Debatte im "Weißenhäuser Strand"-thread würde ich gerne länger über ein Thema diskutieren, was anscheinend die Gemüter spaltet, in amerikanischen Foren entbrannten über dieses Thema schon heftige Streitigkeiten: 
Ist es vertretbar, kleine Kinder oder gar Säuglinge -...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Ausgehend von einer sehr kurzen Debatte im &quot;Weißenhäuser Strand&quot;-thread würde ich gerne länger über ein Thema diskutieren, was anscheinend die Gemüter spaltet, in amerikanischen Foren entbrannten über dieses Thema schon heftige Streitigkeiten:<br />
Ist es vertretbar, kleine Kinder oder gar Säuglinge - natürlich mit Ohrenschutz - auf Konzerte (zumeist Festivals) mitzunehmen? <br />
Sollte man sowas prinzipiell unterlassen oder ist es zumindest in Ordnung, kids zu ruhigeren gigs oder in die äußersten Randbereiche mitzubringen?<br />
<br />
Hier nur einmal zwei Meinungen aus dem thread:<br />
<div style="margin:20px; margin-top:5px; ">
	<div class="smallfont" style="margin-bottom:2px">Zitat:</div>
	<table cellpadding="6" cellspacing="0" border="0" width="100%">
	<tr>
		<td class="alt2">
			<hr />
			
				<div>
					Zitat von <strong>Lovefool72</strong>
					(Beitrag 2022965)
				</div>
				<div style="font-style:italic">Babys und Kleinkinder gehören nicht auf ein solches Festival und sollten beim nächsten Mal definitiv am Eingang abgewiesen werden. Mütter, die Ihre Säuglinge  beschallen lassen, sollte man dem Jugendamt melden.</div>
			
			<hr />
		</td>
	</tr>
	</table>
</div><div style="margin:20px; margin-top:5px; ">
	<div class="smallfont" style="margin-bottom:2px">Zitat:</div>
	<table cellpadding="6" cellspacing="0" border="0" width="100%">
	<tr>
		<td class="alt2">
			<hr />
			
				<div>
					Zitat von <strong>Declan MacManus</strong>
					(Beitrag 2022966)
				</div>
				<div style="font-style:italic">Bei einem Konzert sah ich eine Mutter mit Baby auf dem Arm. Es hatte lustige Kopfhörer auf und sah sehr zufrieden aus. Ich glaube, das Jugendamt hat Wichtigeres zu tun.</div>
			
			<hr />
		</td>
	</tr>
	</table>
</div></div>

]]></content:encoded>
			<category domain="http://forum.rollingstone.de/forumdisplay.php?f=66">Das musikalische Philosophicum</category>
			<dc:creator>JanPP</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://forum.rollingstone.de/showthread.php?t=39031</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Das Internet raubt den Zauber?</title>
			<link>http://forum.rollingstone.de/showthread.php?t=39026&amp;goto=newpost</link>
			<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 00:29:43 GMT</pubDate>
			<description>Vor einiger Zeit fing es an, ich empfand so recht keine Freude mehr am Musik hören. Ich hörte mehr Musik als je zuvor war mitendrin im Reich der Blogs von Myspace und Youtube.. 
Und ich wette ich war noch nie so nah dran sowas wie ein nüchterner Musikkritiker zu sein.Ich war die lange Zeit lang nie...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Vor einiger Zeit fing es an, ich empfand so recht keine Freude mehr am Musik hören. Ich hörte mehr Musik als je zuvor war mitendrin im Reich der Blogs von Myspace und Youtube..<br />
Und ich wette ich war noch nie so nah dran sowas wie ein nüchterner Musikkritiker zu sein.Ich war die lange Zeit lang nie im Forum, doch wäre ich bestimmt für so manchen ein neuer sicherlich interesanterer fachlicher User gewesen. <br />
Dies war jedoch das einzig wenn man so will positive an der Situation. Viel schlimmer meine Gier jede neue Band jeden neuen Song hören zu müssen ihn zu bewerten, ich fing an mir ganze Alben runterzuladen... Zu jedem Gedanken der in mir zu einem Song aufkam fand ich eine Bestätigung oder Widerlegung im Internet. Doch nichts neues wollte mehr berühren alte Favoriten aufzulegen fand ich nur selten Zeit. <br />
Und eines Tages war es so weit auch bei eigentlichen Lieblingsalben passierte in mir nichts mehr. Ich fing statdessen an jene Musik auch genau unter die Lupe zu nehmen. Mich in meiner Not an neue Genres anzutasten, ich begann mich ein wenig für Klassik zu interesieren und fand daran durchaus ab und an richtig gefallen. <br />
<br />
ABBRUCH<br />
<br />
Man wird mir zu stimmen wenn ich sage:<br />
Widerlich ist es seine Liebe genau zu analysieren. Wenn es deine Gefühle nicht verhindern, dein Mädel zu durchforsten ihre schwächen immer wieder durchzuzählen sie ständig mit anderen zu vergleichen läuft etwas nicht mehr ganz richtig.<br />
<br />
So ähnlich empfinde ich Heute auch im Bezug auf Töne, Töne die wie ernsthafte Liebe einem das Leben verschönern, Gefühle hervorbringen die man nicht kannte jedoch nie wieder missen will , die einem das Leben retten. <br />
<br />
Ich beschloss mich zum kalten Entzug. Meine komplette Cd Sammlung habe ich verkauft meine Festplatte komplett formatiert den Stone zwar nicht abbestellt aber auch nicht mehr wirklich gelesen. <br />
Ich kaufte mir nach einer Woche einen Plattenspieler und bis Heute habe ich gerade mal 12 Platten dazu . Jedoch ist der Zauber wieder da liebe Leute. Und ich schreibe dies mit einem seeligem Lächeln im Gesicht. Ich habe diesen nie vergesslichen Zauber wieder erlebt den ich spührte als ich das erste mal eine Cd meiner grossen Schwester in ihrem Cd Radio hörte allein in meinem Zimmer. Das magische war, noch nie etwas von jener Band gehört zu haben, das Album das aller erste mal zu hören (Keine mp3 schnipsel im Stream, ob mir das ganze ja auch sicher zusagt ich kann im Zweifel ja zwischen millionen anderer Bands wählen) nicht den kleinsten aller Gedanken daran zu verschwenden ob das ganze auch gute Musik ist ob ich mir das anhören soll..  <br />
Wenn ich von der Krise der Musikindustrie höre bin ich mitlerweile soweit dass ich sage, ja auch ich gebe dem Internet die Schuld. Das Internet macht alles möglich ich kann innerhalb von Minuten jeden neuen Trend abchecken Millionenen Meinungen dazu lesen u.s.w. <br />
Alles Geheimnisvolle geht daran doch ganz selbstverständlich verloren. Zusätzlich werde ich überflutet von neuen Bands und Künstlern, so sehr, dass ich so lange den einfachen Weg zum sofortigen Hochgenuss gehe, bis ich gar nichts mehr fühle. Der Mensch ist wohl tatsächlich so konzipiert das ihn nur das wirklich Erfreut wofür er sich auch etwas Mühen musste. <br />
Ich trickse mich natürlich selber aus doch es könnt mir kaum etwas egaler sein<br />
es funktioniert.<br />
<br />
<br />
Ps: Gerade läuft sky blue sky hier bei mir in meinem Zimmer . Es knistert leicht und Jeff Tweedy singt so wunderbar theres a light . Ein Tor der, der bei der Suche nach immer wieder etwas neuem Grossen das hier und jetzt versäumt.</div>

]]></content:encoded>
			<category domain="http://forum.rollingstone.de/forumdisplay.php?f=66">Das musikalische Philosophicum</category>
			<dc:creator>fanti</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://forum.rollingstone.de/showthread.php?t=39026</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Inkomplettismus</title>
			<link>http://forum.rollingstone.de/showthread.php?t=38930&amp;goto=newpost</link>
			<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 14:57:17 GMT</pubDate>
			<description>Man entschuldige den hässlichen Neologismus. Ich will hier lediglich kurz ein Phänomen ausbreiten, dass ich in meinem Leben als Musikhörer an mir selbst festgestellt habe. 
Praktisch niemals habe ich die Geduld, bzw. das Interesse mich so lange mit einem Künstler und seinem Werk zu beschäftigen bis...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Man entschuldige den hässlichen Neologismus. Ich will hier lediglich kurz ein Phänomen ausbreiten, dass ich in meinem Leben als Musikhörer an mir selbst festgestellt habe.<br />
Praktisch niemals habe ich die Geduld, bzw. das Interesse mich so lange mit einem Künstler und seinem Werk zu beschäftigen bis ich mich dort wirklich gut auskenne. Selbst wenn ich angetan oder noch mehr bin werde ich mir bei durchschnittlichlich produktiven Künstlern nur sehr selten die gesamte Diskographie anhören. Erstens weil mir das mir bekannte Volumen des Werks ausreicht und ich oft das Gefühl habe bei weiteren Erwerbungen nur &quot;mehr vom Gleichen&quot; zu bekommen und zweitens weil meine sowieso schon unendlich lange imaginäre Liste an zu entdeckenden Interpreten jeden Tag um zig Einträge erweitert wird. Nicht mal innerhalb eines Genres kann ich mich länger als maximal ein paar Tage aufhalten, ohne den Drang zu bekommen endlich wieder andere Gefilde zu erforschen. <br />
Statt also in einem Bereich irgendwann zum Experten zu avancieren, bin ich so zu ewigem Halbwissen in einem breiten Spektrum gestraft. Was mich auch grundsätzlich nicht stört - aber trotzdem frage ich mich manchmal ob mir so gewisse Erfahrungen und/oder Erkenntnisse entgehen, die den Spezialisten vorbehalten bleiben.<br />
Gibt es Gedanken/Meinungen hierzu? Zu welcher der zwei Gruppen (sofern diese denn existieren) würdet ihr euch zählen? Und was haltet ihr für die bevorzugte Variante der Musikaufnahme? Man nimmt Musik deren Ausgangsort (sei das jetzt der Künstler oder das Genre) man in- und auswendig kennt sicher anders wahr, aber wie ist das zu werten?<br />
<font size="1"><font color="Silver"><br />
(Ich hoffe man kann mir einigermaßen folgen, Deutsch fühlt sich zur Zeit fast wie eine Fremdsprache an.)</font></font></div>

]]></content:encoded>
			<category domain="http://forum.rollingstone.de/forumdisplay.php?f=66">Das musikalische Philosophicum</category>
			<dc:creator>Mueti</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://forum.rollingstone.de/showthread.php?t=38930</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Gute Texte - mit Begründung!</title>
			<link>http://forum.rollingstone.de/showthread.php?t=38314&amp;goto=newpost</link>
			<pubDate>Wed, 16 Sep 2009 19:26:28 GMT</pubDate>
			<description><![CDATA["Wann ist ein Text gelungen? Was wäre ein (begründetes) Beispiel für einen gelungenen Text?" 
 
Die Fragen hat neulich kramer in einem anderen Thread gestellt.  
 
Weil ich sie interessant finde, habe ich mich dort - leider gnadenlos off-topic -an einer Antwort versucht. 
  
"Um einen gelungenen...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>&quot;Wann ist ein Text gelungen? Was wäre ein (begründetes) Beispiel für einen gelungenen Text?&quot;<br />
<br />
Die Fragen hat neulich kramer in einem anderen Thread gestellt. <br />
<br />
Weil ich sie interessant finde, habe ich mich dort - leider gnadenlos off-topic -an einer Antwort versucht.<br />
 <br />
&quot;Um einen gelungenen Text im Pop-Kontext handelt es sich für mich, wenn ...<br />
<br />
... er von Gefühlen/Gedanken/Erfahrungen erzählt, die ich bislang so noch nicht gehabt habe, die mich aber zum Weiterdenken inspirieren.<br />
<br />
... er von Gefühlen/Gedanken/Erfahrungen erzählt, die ich selber schon oft gehabt habe, die ich so griffig aber nicht ausdrücken hätte können.<br />
<br />
... er von Gefühlen/Gedanken/Erfahrungen erzählt, die ich mal hatte, als ich jünger war, aber seither vergessen oder verblassen lassen haben - und nun sind sie plötzlich wieder da wie angeknipst.<br />
<br />
... er von Gefühlen/Gedanken/Erfahrungen erzählt, die ich vielleicht mal haben werde, wenn ich älter bin.<br />
<br />
... er Sprachbilder enthält, die aufs erste Hören seltsam und aufs dritte oder vierte Hören plötzlich überraschend schlüssig klingen.<br />
<br />
... er Worte/Wortfolgen/Sätze enthält, die in meinem Kopf hängen bleiben, selbst wenn ich sie beim Hören nur halb oder fast gar nicht begriffen habe.<br />
<br />
... er mit Klischees in einer klischeebwussten Weise umgeht, wenn er also Klischees (wer kommt an denen im Pop schon vorbei?) nicht krampfhaft zu umgehen versucht, aber spüren lässt: Sie tragen nur, wenn man sie weiterdreht. Eine trickreiche Dopppelzeile mit moon und june zum Beispiel könnte mich sicher begeistern.<br />
<br />
... er irgendwas hat, einen Fluss, eine Melodie, ein Klingen, das etwas in mir zum Schwingen bringt (nun gut, das war jetzt wohl etwas esoterisch).<br />
<br />
... er die Musik nicht stört.<br />
<br />
... er ein Zeit- und Lebensgefühl, das mir repräsentativ oder verbreitet vorkommt, auf den Punkt bringt.<br />
<br />
Natürlich muss in einem guten Text nicht all das zusammenkommen, und natürlich kann ein guter Text noch aus ganz anderen Gründen ein guter Text sein.&quot;<br />
<br />
Ich werde in diesem Thread versuchen, immer wieder mal Texte vorzustellen, die aus meiner Sicht gut sind. Ich werde mein Urteil begründen. Und ich würde mich freuen, wenn andere sich anschließen und auch gute Texte vorstellen (mit Begründung!).</div>

]]></content:encoded>
			<category domain="http://forum.rollingstone.de/forumdisplay.php?f=66">Das musikalische Philosophicum</category>
			<dc:creator>bullschuetz</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://forum.rollingstone.de/showthread.php?t=38314</guid>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Don't mix it! - oder doch?]]></title>
			<link>http://forum.rollingstone.de/showthread.php?t=38188&amp;goto=newpost</link>
			<pubDate>Mon, 07 Sep 2009 12:35:03 GMT</pubDate>
			<description><![CDATA[Während ich gestern so dem wunderbaren 'Faron Young' lauschte, fielen mir wieder mal die dem Country entliehenen Sounds auf. Wieso, dachte ich mir da, werden solche Arrangements - in diesem Falle 80s-UK-Pop und Country - hier im Forum goutiert, wie auch der Countryrock sowieso, während andere...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Während ich gestern so dem wunderbaren 'Faron Young' lauschte, fielen mir wieder mal die dem Country entliehenen Sounds auf. Wieso, dachte ich mir da, werden solche Arrangements - in diesem Falle 80s-UK-Pop und Country - hier im Forum goutiert, wie auch der Countryrock sowieso, während andere Stilmixturen wie Bluesrock oder (ich höre schon: Igitt!) Fusion von gewissen Kreisen in die Hölle verdammt werden.</div>

]]></content:encoded>
			<category domain="http://forum.rollingstone.de/forumdisplay.php?f=66">Das musikalische Philosophicum</category>
			<dc:creator>Hotblack Desiato</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://forum.rollingstone.de/showthread.php?t=38188</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Wie sicher ist die Nummer 1?</title>
			<link>http://forum.rollingstone.de/showthread.php?t=37526&amp;goto=newpost</link>
			<pubDate>Sun, 19 Jul 2009 15:04:37 GMT</pubDate>
			<description>Wie sicher ist bei euch die Nummer 1? 
 
Sobald ich Listen erstellen will, schwirrt mir der Schädel. Wie, verdammt noch mal , kann ich mich für die Nummer 1 meiner Top 100 entscheiden? Es ist sicher kaum spektakulär zwischen der Nummer 87 und der Nummer 88 zu entscheiden, da dies eh keinen mehr...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Wie sicher ist bei euch die Nummer 1?<br />
<br />
Sobald ich Listen erstellen will, schwirrt mir der Schädel. Wie, verdammt noch mal , kann ich mich für die Nummer 1 meiner Top 100 entscheiden? Es ist sicher kaum spektakulär zwischen der Nummer 87 und der Nummer 88 zu entscheiden, da dies eh keinen mehr wirklich interessiert. Aber die Nummer 1, das ist so was wie das Aushängeschild, die ultimative Entscheidung. <br />
<br />
Heiraten kann man auch nur die Eine bzw. den Einen, Nummer 2 ist egal. Die Goldemaille zählt und bleibt ewig in Erinnerung, Silber und Bronze gehen immerhin in Ehren unter, der Rest ist langfristig unbedeutend.  Dabei geht es im Sport wie in der Musik um marginale Winzigkeiten, um Hundertstel Sekunden bzw. um einen Wimpernschlag. Ein wesentlicher Unterschied: im Sport verleiht man Medaillen für die unterschiedlichen Disziplinen und bedient sich einer Skala (Zeit, Meter) oder verlässt sich auf die Urteile der Punktrichter, die meist nach genau definierten und spezifizierten Kriterien entscheiden. <br />
<br />
Aber wie legt ihr fest, welches das ultimative, beste Album ist, dass eure Top 100 anführt?<br />
. <br />
Ich bin dabei ziemlich unentschlossen.  So ein knappes Dutzend Kandidaten habe ich im Kopf und weiß, dass sonst kein Album in Frage kommen kann. Die Favs der Favs, wobei ich mir selbst  da nicht sicher bin. Bei der Frage, ob mir „Let it bleed“ besser gefällt als „Sticky Fingers“ bin ich ebenso ratlos wie bei dem Zwiespalt ob nun „Moondance“ oder nicht doch „Astral Weeks“ das ultimative Album von „Van the man“ ist.  Geht es euch auch so, dass ihr  innerlich würfelt,  damit endliche Ruhe ist?  Wie sicher seid ihr bei euerer Entscheidung?</div>

]]></content:encoded>
			<category domain="http://forum.rollingstone.de/forumdisplay.php?f=66">Das musikalische Philosophicum</category>
			<dc:creator>Amadeus</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://forum.rollingstone.de/showthread.php?t=37526</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Das Album</title>
			<link>http://forum.rollingstone.de/showthread.php?t=37502&amp;goto=newpost</link>
			<pubDate>Fri, 17 Jul 2009 19:02:59 GMT</pubDate>
			<description>Ganz einfach: Was macht eine Veröffentlichung zum regulären Album? Was grenzt es ab zur Compilation, zum Soundtrack, auch zum Live-Album? 
 
Eine scheinbar einfache Frage bzw. Antwort, aber bei z.B. (teilweise) live eingespielten Alben (ob mit oder ohne Publikumsreaktion), zusätzlichen Filmen mit...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Ganz einfach: Was macht eine Veröffentlichung zum regulären Album? Was grenzt es ab zur Compilation, zum Soundtrack, auch zum Live-Album?<br />
<br />
Eine scheinbar einfache Frage bzw. Antwort, aber bei z.B. (teilweise) live eingespielten Alben (ob mit oder ohne Publikumsreaktion), zusätzlichen Filmen mit demselben Titel etc. fängt u.U. schon das Rätselraten an.</div>

]]></content:encoded>
			<category domain="http://forum.rollingstone.de/forumdisplay.php?f=66">Das musikalische Philosophicum</category>
			<dc:creator>Fevers and Mirrors</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://forum.rollingstone.de/showthread.php?t=37502</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Die Entmythologisierung des Künstlers durch das Internet</title>
			<link>http://forum.rollingstone.de/showthread.php?t=37449&amp;goto=newpost</link>
			<pubDate>Mon, 13 Jul 2009 13:14:34 GMT</pubDate>
			<description><![CDATA[Hallo! 
 
Perfektes Badewetter...aber ich muss an meiner Seminararbeit arbeiten. Zum Glück ist das Thema spannend: *"Die Entmythologisierung des Künstlers durch das Internet"* 
 
Ich habe dazu einen kurzen Fragebogen erstellt. (10 Fragen nur zum Ankreuzen - also in ca. zwei Minuten erledigt) Es...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Hallo!<br />
<br />
Perfektes Badewetter...aber ich muss an meiner Seminararbeit arbeiten. Zum Glück ist das Thema spannend: <b>&quot;Die Entmythologisierung des Künstlers durch das Internet&quot;</b><br />
<br />
Ich habe dazu einen kurzen Fragebogen erstellt. (10 Fragen nur zum Ankreuzen - also in ca. zwei Minuten erledigt) Es wäre super, wenn ihn möglichst viele Musikfreunde (oder auch Musikfeinde - ich will keinen ausschließen :wink: ) ausfüllen würden.<br />
<br />
<b>Hier der Link:</b><br />
<a href="http://www.surveymonkey.com/s.aspx?sm=2jQh8KCQi1wdXs_2ftencPyA_3d_3d" target="_blank">http://www.surveymonkey.com/s.aspx?s...ftencPyA_3d_3d</a><br />
<br />
<b>Ein paar Infos zum Thema:</b><br />
<br />
Ich schreibe eine Seminararbeit, die sich damit beschäftigt, inwiefern die neue Kommunikationskultur im Internet die Beziehung zwischen Rezipient (Hörer/Fan) und Künstler verändert hat und verändert. Meiner Arbeit liegt dabei die Hypothese zugrunde, dass durch das Internet die Transparenz des Künstlers und seiner Kunst gestiegen ist.<br />
<br />
Es stellen sich unter Anderem Fragen wie:<br />
<br />
- Welche Chancen und Gefahren ergeben sich durch diese Entwicklung für KünstlerInnen, Kunst und Rezipienten?<br />
<br />
- Wird es den Popkünstler als kalkuliertes Gesamtkunstwerk trotz des Internet weiterhin geben, oder sind „störende“ Risse in dieser Fassade (durch &quot;unerwünschte&quot; Berichte, Videos, Fotos usw. von Bloggern, Amateuren und Fans) unvermeidbar?<br />
<br />
- Inwiefern schwindet die Distanz zwischen KünstlerInnen und Rezipienten? Und wie wirkt sich diese neue Nähe auf die Kunst an und für sich aus?<br />
(Man denke z.B. an die Homepage von NIN, wo die einzelnen Tonspuren kostenlos angeboten werden und jeder eigene Mixe erstellen kann.)<br />
<br />
<br />
Wenn es Fragen oder Anregungen zum Fragebogen und zum Thema allgemein gibt, nur her damit! :)<br />
<br />
Danke schon mal!<br />
<br />
Liebe Grüße<br />
Thomas</div>

]]></content:encoded>
			<category domain="http://forum.rollingstone.de/forumdisplay.php?f=66">Das musikalische Philosophicum</category>
			<dc:creator>staubfänger</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://forum.rollingstone.de/showthread.php?t=37449</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Wenn Jahreszeiten Bands/Künstler wären</title>
			<link>http://forum.rollingstone.de/showthread.php?t=37258&amp;goto=newpost</link>
			<pubDate>Sat, 27 Jun 2009 08:12:50 GMT</pubDate>
			<description>Sommer: können eigentlich nur die Beach Boys sein 
 
Herbst : evtl. Nick Drake 
 
Winter : Björk 
 
Frühling : Lemonheads oder Flogging Molly 
 
wer hat auch Vorschläge?? Danke..</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Sommer: können eigentlich nur die Beach Boys sein<br />
<br />
Herbst : evtl. Nick Drake<br />
<br />
Winter : Björk<br />
<br />
Frühling : Lemonheads oder Flogging Molly<br />
<br />
wer hat auch Vorschläge?? Danke..</div>

]]></content:encoded>
			<category domain="http://forum.rollingstone.de/forumdisplay.php?f=66">Das musikalische Philosophicum</category>
			<dc:creator>Titanic Deckchair</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://forum.rollingstone.de/showthread.php?t=37258</guid>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[It's the song, not the singer? Moral und Musik]]></title>
			<link>http://forum.rollingstone.de/showthread.php?t=37194&amp;goto=newpost</link>
			<pubDate>Sat, 20 Jun 2009 17:40:54 GMT</pubDate>
			<description>---Zitat von songbird--- 
Ich kenne niemanden, der Platten des Fundamentalisten und Verbalverbrechers Cat Stevens hat. Die Liste ist falsch. 
---Zitatende--- 
Du mußt bedenken, daß es hier im Forum und unter den RollingStone Lesern 
nicht wenige gibt, die Ende der 60- Jahre in dem Alter waren, das...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><div style="margin:20px; margin-top:5px; ">
	<div class="smallfont" style="margin-bottom:2px">Zitat:</div>
	<table cellpadding="6" cellspacing="0" border="0" width="100%">
	<tr>
		<td class="alt2">
			<hr />
			
				<div>
					Zitat von <strong>songbird</strong>
					(Beitrag 1907812)
				</div>
				<div style="font-style:italic">Ich kenne niemanden, der Platten des Fundamentalisten und Verbalverbrechers Cat Stevens hat. Die Liste ist falsch.</div>
			
			<hr />
		</td>
	</tr>
	</table>
</div>Du mußt bedenken, daß es hier im Forum und unter den RollingStone Lesern<br />
nicht wenige gibt, die Ende der 60- Jahre in dem Alter waren, das den ersten<br />
Musikgeschmack mitprägt und die jetzt die Zeit haben, sich intensiver mit Musik zu beschäftigen. (Ich gehöre da auch dazu, was mich nicht hindert z. B. auch Sonic Youth, Einstürzende Neubauten oder Patrick Wolf zu hören.)<br />
<br />
Wie gut Du die Musik von Cat Stevens kennst, kann ich nicht beurteilen, ich jedenfalls stehe nach wie vor zu seiner Musik (weniger zu der, die er als Yusuf veröffentlicht hat); seine religiösen Überzeugungen stehen auf einem anderen Blatt und ihn als Verbalverbrecher zu bezeichnen, sehe ich als böswillige oder aus Unkenntnis entstandene Unterstellung an.</div>

]]></content:encoded>
			<category domain="http://forum.rollingstone.de/forumdisplay.php?f=66">Das musikalische Philosophicum</category>
			<dc:creator>variety</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://forum.rollingstone.de/showthread.php?t=37194</guid>
		</item>
		<item>
			<title>USB-Sticks vs. Bootlegs</title>
			<link>http://forum.rollingstone.de/showthread.php?t=37008&amp;goto=newpost</link>
			<pubDate>Fri, 05 Jun 2009 16:51:52 GMT</pubDate>
			<description><![CDATA[Gestern war ich auf dem Konzert der Toten Hosen in der Karlsruher Europahalle. Seit ihrer aktuellen Machmalauter!-Tournee bietet die Band einen Service von "Concert Online" an, bei dem Tontechniker sämtliche Konzerte in voller Länge aufzeichnen und nach den Auftritten sofort im MP3-Format auf...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Gestern war ich auf dem Konzert der Toten Hosen in der Karlsruher Europahalle. Seit ihrer aktuellen Machmalauter!-Tournee bietet die Band einen Service von &quot;Concert Online&quot; an, bei dem Tontechniker sämtliche Konzerte in voller Länge aufzeichnen und nach den Auftritten sofort im MP3-Format auf USB-Sticks am Merchandising-Stand für 20 Euro verkaufen. Man kann sich jedoch auch die Dateien hinterher auf der Homepage <a href="http://www.concert-online.com" target="_blank">www.concert-online.com</a> herunterladen.<br />
<br />
Ein Trend, der inzwischen breitenwirksam wurde und den immer mehr Acts wie Peter Maffay, BAP, Mando Diao oder auch Rock am Ring anbieten.<br />
<br />
Da frag ich mich, was das für eine Bedeutung für die alte Bootleg-Kultur hat, wenn plötzlich alle Konzerte in astreiner Tonqualität frei verfügbar sind? Wo bleibt da der Reiz eines Bootlegs? Stirbt nun durch Kommerzialisierung ein weiterer Kulturzweig weg?</div>

]]></content:encoded>
			<category domain="http://forum.rollingstone.de/forumdisplay.php?f=66">Das musikalische Philosophicum</category>
			<dc:creator>Ford Prefect</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://forum.rollingstone.de/showthread.php?t=37008</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Will Oldham vs. Bill Callahan</title>
			<link>http://forum.rollingstone.de/showthread.php?t=36856&amp;goto=newpost</link>
			<pubDate>Mon, 25 May 2009 11:34:52 GMT</pubDate>
			<description>Zwei meiner Lieblingskünstler scheinen in den letzten Jahren eine unterschiedliche Entwicklung hinzulegen. 
 
Will Oldham tritt auf der Stelle und bringt nur noch mittelmäßige Alben raus die dennoch von jeder Seite Lob bekommen (warum auch nicht, sind sie doch immer noch besser als die meisten...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Zwei meiner Lieblingskünstler scheinen in den letzten Jahren eine unterschiedliche Entwicklung hinzulegen.<br />
<br />
Will Oldham tritt auf der Stelle und bringt nur noch mittelmäßige Alben raus die dennoch von jeder Seite Lob bekommen (warum auch nicht, sind sie doch immer noch besser als die meisten anderen Veröffentlichungen). Erinnert mich ein bisschen an Dylan in den 80ern oder Neil Young in den letzten Jahren.<br />
<br />
Bill Callahan auf der anderen Seite ist auf dem Höhepunkt seines Schaffens. Die Stimme, die musikalische Umsetztung waren nie besser. Den perfekten Song muss er nicht mehr suchen, hat ihn ja auf seinem neusten Album schon abgeliefert. Auch die Texte halten ein hohes Niveau, wenn auch nicht ganz so gut wie zu Beginn seiner Karriere. <br />
<br />
Was meint Ihr dazu? Wie werden die Noughties der beiden in 10-20 Jahren gesehen werden?</div>

]]></content:encoded>
			<category domain="http://forum.rollingstone.de/forumdisplay.php?f=66">Das musikalische Philosophicum</category>
			<dc:creator>Bruder Michael</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://forum.rollingstone.de/showthread.php?t=36856</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Radiohören und Musikrezeption im Zeitalter von Internet und neuen digitalen Medien</title>
			<link>http://forum.rollingstone.de/showthread.php?t=36367&amp;goto=newpost</link>
			<pubDate>Wed, 22 Apr 2009 19:33:22 GMT</pubDate>
			<description><![CDATA[Im Thread der Sendung "Roots" vom 19.4.09 wurde gerade darüber diskutiert, eigentlich sogar richtig gestritten, wie man heute Radio hört und welche Quellen der Information man nutzt, wenn man etwas über Musik und Musiker erfahren möchte oder wenn man überhaupt neue Musik kennen lernen will.  
...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Im Thread der Sendung &quot;Roots&quot; vom 19.4.09 wurde gerade darüber diskutiert, eigentlich sogar richtig gestritten, wie man heute Radio hört und welche Quellen der Information man nutzt, wenn man etwas über Musik und Musiker erfahren möchte oder wenn man überhaupt neue Musik kennen lernen will. <br />
<br />
Dabei wurde u.a. die Meinung vertreten, ein großer Teil der User gerade dieses Musikforums informiere sich nur sehr oberflächlich über YouTube, MySpace oder ähnliche Angebote im Internet, denen man nicht trauen könne, die Musik nur in mieser Qualität feilbieten, die eher verdummen als aufzuklären. Demgegenüber informiere sich der ernsthafte Musikliebhaber durch die Lektüre verschiedener Fachzeitschriften und das Hören von speziellen Radiosendungen wie etwa &#8222;Roots&#8220; auf Radio Eins. <br />
<br />
Das sind ja nun gleich mehrere verschiedene Stränge, entlang derer eine Diskussion nötig erscheint. Zunächst mal mutet es oberflächlich betrachtet recht seltsam an, wenn jemand in einem Internet-Forum just dieses Medium als beschränkt und unzulänglich darstellt. Aber so verkehrt ist diese Ansicht natürlich nicht. Sicher verleitet das Netz mit seinen vielfältigen, schnell erreichbaren und sich unfehlbar gebenden Informationen, seinen ungefilterten, ungeprüften und in ihrer schieren Menge überwältigenden Angeboten dazu, alles so zu nehmen, wie es per Mausklick auf den heimischen Bildschirm oder die Festplatte gelangt. Schon in den Zeiten vor dem WWW haben sich Falschmeldungen und Fehlinformationen schneeballartig verbreitet. Das Internet ist jedoch nicht nur lichtschnell und flächendeckend, es macht auch keinen Unterschied zwischen seriöser (d.h. kompetenter, fundierter) Information und gefährlichem Halbwissen bzw. zusammen Phantasiertem. Jeder kann veröffentlichen was er will. Überprüfbar ist zunächst mal gar nichts. Woran erkenne ich denn, ob eine Meldung zuverlässig ist? Welchen Angeboten kann ich trauen? Genauso wie viele Internet-User sehr leichtfertig und sorglos mit ihren persönlichen Daten im Netz umgehen, sind viele auch viel zu naiv und vertrauensselig in Bezug auf Informationsangebote. Dazu kommt dann auch noch, dass Seiten wie YouTube oder MySpace von Werbebannern und Flashlights nur so wimmeln. Da macht es zumindest mir gar keinen Spaß, auf diese Seiten zu gehen, um mir Infos zu einer Band zu holen oder ein Stück Musik anzuhören. <br />
<br />
Wenn ich dennoch bei Plattenbesprechungen oder in anderen Artikeln Links zu MySpace oder den Seiten von Labels oder Bands angebe, dann deshalb, weil die neuesten und in Bezug auf die jeweilige Band oder Platte zuverlässigsten Infos eben doch meist dort zu finden sind. Es spricht aus meiner Sicht auch nichts dagegen, sich einen ersten Höreindruck über MySpace oder eine Band-Webseite zu verschaffen. Allerdings bewahrt einen auch das nicht vor Fehlkäufen, wie ich immer wieder feststellen musste. Eine Platte wirkt eben zuhause über die heimische Anlage und von Vinyl mehrfach gehört mitunter doch noch anders, als ein paar Tracks oder Snippets auf die Schnelle im Netz. <br />
<br />
Und natürlich ersetzt ein Surfen von Blog zu Blog, von Forum zu Forum nicht die regelmäßige Lektüre von Fachzeitschriften bis hin zu spezialisierten Fanzines (je nach Ausrichtung und Interesse). Als Ergänzung und Anregung sind Musikforen im Netz jedoch eine feine Sache, wenn dort dann auch wirklich über Musik diskutiert wird. Genauso wenig ersetzt das Betrachten von qualitativ zweifelhaften Videos bei YouTube den regelmäßigen Besuch von Konzerten und Gigs meiner favorisierten Bands. <br />
<br />
Mein Fazit lautet, das Internet kann für denjenigen eine Hilfe und Informationsquelle sein, der versteht es zu nutzen und die Informationen zu filtern und zu gewichten. Wer sich nur auf das Netz oder gar bestimmte Webseiten verlässt, ist bald selbst verlassen. Von allen guten Geistern nämlich. <br />
<br />
Was nun das Radiohören betrifft, so hat auch da das Internet unser Verhalten und unseren Umgang mit diesem Medium verändert. In den &#8222;guten alten Zeiten&#8220;, als man Radio noch unter der Bettdecke oder mit speziellen und je nach Wetterlage ausgerichteten Antennen hörte, da war man natürlich untröstlich, wenn man mal John Peel oder Alan Bangs verpasste, oder wen auch immer man regelmäßig hören wollte. Sicher wurde auch schon damals mitgeschnitten auf Tonband oder Kassette. Aber nur im Notfall oder wenn man vorher wusste, dass etwas ganz Besonderes zu erwarten war.<br />
<br />
Im Idealfall höre ich auch heute noch Radiosendungen wie z.B. &#8222;Roots&#8220; live. <br />
Aber durch die neue und andersartige Verfügbarkeit des Mediums Radio hat sich meine Rezeptionsweise doch sehr verändert. Es gibt im Internet viele Radiosender, die nur über das Netz senden. Die spezielle Angebote machen, die es nur bei ihnen gibt. Die zu Zeiten senden, da ich unmöglich live zuhören kann. Sicher höre ich solche Angebote nicht regelmäßig. Aber als Ergänzung zu den herkömmlichen Musik Specials bei Radio Eins oder anderen öffentlich-rechtlichen Angeboten möchte diese Internet-Radios nicht missen. Viele Musikprogramme werden auch als Blog ins Netz gestellt und sind jederzeit abrufbar für Interessierte. Natürlich ist es dabei genauso wie bei allen Internet-Angeboten. Man muss auf der Hut sein, man muss die Spreu vom Weizen trennen, man muss kritisch hören und hinterfragen. Aber man kann dabei eine musikalische Vielfalt und Qualität entdecken, die in dieser Fülle in den &#8222;guten alten Zeiten&#8220; kaum erreichbar war. So leicht jedenfalls bestimmt nicht. Genau das ist andererseits wieder eine Gefahr. Die lohnenden und hörenswerten Programme herauszufiltern, ist gar nicht so leicht. <br />
<br />
Auf jeden Fall hat sich aber durch das Internet eine neue Rezeptionsweise etabliert, die ein Live-Hören eins-zu-eins einerseits obsolet macht, weil Sendungen meist über einen bestimmten Zeitraum auf Abruf verfügbar sind, die andererseits aber ein gemeinsames Hören nebst zeitgleicher Diskussion (oder sagen wir mal bescheidener Gedankenaustausch) im Netz über große Distanzen ermöglicht. Hörte man früher in der Regel allein für sich oder nebenher bei anderen Beschäftigungen, so trifft man sich nun in Internetforen zum gemeinsamen Hören bestimmter Programme. Wobei auch dies übrigens theoretisch unabhängig von der Live Ausstrahlung zu einem beliebigen Zeitpunkt möglich wäre. Ich persönlich bevorzuge &#8211; eigentlich mehr aus reiner Gewohnheit &#8211; ein Hören zum Zeitpunkt der Live Sendung. <br />
<br />
Die Zukunft des Radios dürfte anders sein. Vermutlich wird es sogar noch interaktiver werden. Der Hörer wird zum Sender. Etwas das schon Brecht vor über 70 Jahren postulierte übrigens.</div>

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			<category domain="http://forum.rollingstone.de/forumdisplay.php?f=66">Das musikalische Philosophicum</category>
			<dc:creator>Mikko</dc:creator>
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		</item>
		<item>
			<title>Dylan vs. Lanois</title>
			<link>http://forum.rollingstone.de/showthread.php?t=36186&amp;goto=newpost</link>
			<pubDate>Fri, 03 Apr 2009 18:01:09 GMT</pubDate>
			<description>Ich habe neulich in Erwartung der neuen Dylan-Platte mit zwei Bekannten über die Dylan-Lanois-Connection bei Oh Mercy und TOOM diskutiert. Wir waren drei Leute, es gab, grob gesprochen, drei Standpunkte: 
 
1. Lanois ist eklig, er hängt ja auch mit U2 rum. Oh Mercy ist ein rechter Schmock,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Ich habe neulich in Erwartung der neuen Dylan-Platte mit zwei Bekannten über die Dylan-Lanois-Connection bei Oh Mercy und TOOM diskutiert. Wir waren drei Leute, es gab, grob gesprochen, drei Standpunkte:<br />
<br />
1. Lanois ist eklig, er hängt ja auch mit U2 rum. Oh Mercy ist ein rechter Schmock, überproduziert und fast aller Spontaneität beraubt, die bei Dylan-Aufnahmen sonst oft so fasziniert. Und TOOM ist zwar grandios, aber nicht wegen, sondern trotz Lanois, der als Produzent mehr oder weniger entmachtet wurde und deshalb nicht allzu viel Unheil anrichten konnte.<br />
<br />
2. Lanois ist großartig, er hat Dylan aus einem tiefen Tal geholfen. Der unfokussierte, verunsicherte, ratlose Dylan hätte gar nichts mehr zu Stande gebracht, wenn er nicht in Lanois endlich einen Produzenten gefunden hätte, der selber ein Rückgrat besitzt und nicht nur ein Jasager ist. So zwang Lanois Dylan bei Oh Mercy zu einer sehr guten Leistung, nebenbei ist es eine der wenigen Dylan-Platten, die ein sorgfältig gestaltetes Klangbild hat, und das Ganze wäre sogar noch besser geworden, wenn Lanois sich vollends durchgesetzt und „Series of Dreams“ auf der Platte untergebracht hätte (aber Dylan, in jener Zeit schwer desorientiert, was die Auswahl der Tracks für ein Album betraf, setzte sich unguterweise durch). Und TOOM ist grandios, denn eine solch ausgefuchste und klanglich kühne Produktion hat Dylan weder vorher noch nachher jemals hingekriegt. Man beachte die zum Teil verdammt kühnen Effekte auf dem Schlagzeug oder auch auf der Stimme, z. B. bei Love Sick, man beachte die teilweise wirklich spukhafte Atmosphäre, die durch den virtuosen Umgang mit Hallräumen entsteht – und man vergleiche dazu die konservativen Demo-Aufnahmen auf Tell Tale Signs; den finalen Mix hat maßgeblich Lanois gemacht, und er hat dabei das Album entscheidend zu dem Kunstwerk modelliert, das es sonst nie geworden wäre; unter anderem hat er von dem Dutzend Musiker, das im Studio oft gleichzeitig gespielt hat, oft die Hälfte rausgemischt.<br />
<br />
3. Lanois ist zwar schon irgendwie verdächtig, aber ein Besessener ist er: ein starker Charakter mit klaren Vorstellungen. Und in einer gewissen Phase seiner Karriere hat Dylan so einen dringend gebraucht, der sich nicht mit Halbfertigem zufrieden gibt, bloß weil der Meister, dem man nicht widerspricht, mal eben wieder die Lust verliert. Und die besondere Kraft von TOOM entstand ganz offenbar aus dem spannungsreichen Miteinander und kreativen Gegeneinander von Lanois und den von ihm angeheuerten Studiocracks einerseits und Dylan und den von ihm favorisierten Musikern andererseits.<br />
<br />
Meinungen dazu?</div>

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			<category domain="http://forum.rollingstone.de/forumdisplay.php?f=66">Das musikalische Philosophicum</category>
			<dc:creator>bullschuetz</dc:creator>
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		</item>
		<item>
			<title>Schwarze Musik und Country-Musik</title>
			<link>http://forum.rollingstone.de/showthread.php?t=35877&amp;goto=newpost</link>
			<pubDate>Sun, 08 Mar 2009 09:37:19 GMT</pubDate>
			<description><![CDATA[Ein gängiges Vorurteil scheint zu sein, dass die "Schwarzen" nichts mit der weißen Country-Musik zu tun gehabt hätten, diese aus verständlichen gesellschaftspolitischen Gründen ablehnten. (Solche Vorurteile zeugen sicher nicht von einer ernsthaften Auseinandersetzung weder mit dem weißen C&W, noch...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Ein gängiges Vorurteil scheint zu sein, dass die &quot;Schwarzen&quot; nichts mit der weißen Country-Musik zu tun gehabt hätten, diese aus verständlichen gesellschaftspolitischen Gründen ablehnten. (Solche Vorurteile zeugen sicher nicht von einer ernsthaften Auseinandersetzung weder mit dem weißen C&amp;W, noch der schwarzen Musik.) <br />
Dass dem also nicht so ist, dafür lassen sich so einige Beispiele finden. Man kann da beim &quot;schwarzen&quot; Country-Star Charlie Pride anfangen oder früher noch Ray Charles' Hinwendung zu Country Anfang der 60s anführen (Georgia On My Mind, Can't Stop Loving You...).  Es war seine Liebe zu dieser Musik, diesen Melodien, die ihn die Platten haben machen lassen. <br />
Die zweite Atlantic-Single Solomon Burkes und ein veritabler Hit Anfang der 60s war im Grunde reiner Country Just Out Of Reach (mit den bekannten Folgeerscheinungen ;-)). In der Folge nahmen gerade die Südstaaten-Soulsänger immer wieder C&amp;W-Songs auf. Typische Country-Songs wie z.B. Stand By Your Man oder He Called Me Baby verbuchten sowohl in der weißen wie auch in der schwarzen Version Erfolge. Ich könnte hier noch einige aufzählen. Vielleicht nicht uninteressant, die Liste unten fortzusetzen.  <br />
Seit den 60ern scheinen mir beide Richtungen also immer häufiger zu beider Nutzen zusammengekommen zu sein. <br />
<br />
Dass der weiße Country schon immer auch von der schwarzen Musik beeinflusst war, zeigt schnell ein Blick z.B. auf eine LP-Compilation der Delmore Brothers etwa mit Aufnahmen aus den 30ern, auf der so einige Songs  das Wort Blues im Titel haben und auch ansonsten eine deutliche Nähe zum schwarzen Blues allein von der Thematik der Songs her erkennbar ist, musikalische Einflüsse lassen sich ebenso ausmachen. Recht schwarze Tracks bei Bob Wills etwa sind ebenfalls leicht zu finden. Oder: die Musik von einem Musiker wie Dock Boggs ist als &quot;weiße&quot; im Grunde gar nicht erkennbar.  <br />
<br />
Was mich dringend interessieren würde, wäre, ob es auch ältere schwarze Musik gibt, die deutlichere weiße Einflüsse zeigt, von grundlegenden Einflüssen wie z.B. weißen Harmonie-Folgen oder Songaufbau einmal abgesehen. In erster Linie fällt mir da  Leadbelly ein, dessen Songs sehr weiß sein konnten (z.B. Good Night, Irene). <br />
Vielleicht ist es auch so, dass, je näher wir an die Wurzeln kommen, zum Folk hin also, die Trennlinie je nach Landstrich gar nicht so scharf zu ziehen ist.<br />
Gibt es z.B. &quot;schwarze&quot; Aufnahmen von Hank Williams-Songs aus den 50s oder von Songs der Carter Family etc.?</div>

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			<category domain="http://forum.rollingstone.de/forumdisplay.php?f=66">Das musikalische Philosophicum</category>
			<dc:creator>otis</dc:creator>
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		</item>
		<item>
			<title>Peinlich berührt - Deutsche Texte unter der Lupe</title>
			<link>http://forum.rollingstone.de/showthread.php?t=35873&amp;goto=newpost</link>
			<pubDate>Sat, 07 Mar 2009 16:10:04 GMT</pubDate>
			<description>Ich habe immer den Eindruck, deutsche Musiker tun sich schwer mit dem Texten. Ist das so? Das kann man ja bestimmt nicht Länder-spezifisch begründen, sondern liegt wohl viel mehr an dem eigenen Empfinden der Sprache, oder? 
Warum finden wir die Texte von Ich und Ich, oder Xavier Naidoo total...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Ich habe immer den Eindruck, deutsche Musiker tun sich schwer mit dem Texten. Ist das so? Das kann man ja bestimmt nicht Länder-spezifisch begründen, sondern liegt wohl viel mehr an dem eigenen Empfinden der Sprache, oder?<br />
Warum finden wir die Texte von Ich und Ich, oder Xavier Naidoo total schmierig und Texte von Neil Young großartig?<br />
Hat das damit zutun, dass wir auf die Texte der englischen nicht sofort achten und die der deutsche kommen ziemlich gleich zu tragen?<br />
Oder klingt deutsche Sprache einfach nicht so schön?<br />
Ich schreibe gerne und viele deutsche Texte, nur komm ich meistens zum Ergebnis, dass erhliche, offene Texte meist in Schmalz abrutschen.</div>

]]></content:encoded>
			<category domain="http://forum.rollingstone.de/forumdisplay.php?f=66">Das musikalische Philosophicum</category>
			<dc:creator>Fletcher</dc:creator>
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		</item>
		<item>
			<title>Warum hat der schwarze Rock´n´Roll aufgehört oder ist das überhaupt so?</title>
			<link>http://forum.rollingstone.de/showthread.php?t=35846&amp;goto=newpost</link>
			<pubDate>Thu, 05 Mar 2009 22:53:16 GMT</pubDate>
			<description><![CDATA[Wahrscheinlich wurde der Begriff "Rock´n´Roll" 1951 von DJ Allan Freed geprägt. Tat er es, um seine weiße Hörerschaft nicht zu verprellen, da er "anrüchigen" Rhythm & Blues auflegte? Wie auch immer, bevor und kurz nachdem Elvis Presley und Bill Haley die Brücke zwischen vielen Stilen schlugen und...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Wahrscheinlich wurde der Begriff &quot;Rock´n´Roll&quot; 1951 von DJ Allan Freed geprägt. Tat er es, um seine weiße Hörerschaft nicht zu verprellen, da er &quot;anrüchigen&quot; Rhythm &amp; Blues auflegte? Wie auch immer, bevor und kurz nachdem Elvis Presley und Bill Haley die Brücke zwischen vielen Stilen schlugen und einem sehr breiten Publikum schmackhaft machen konnten, waren die Pioniere des &quot;Rock&quot; schwarz. Ich nenne Ike Turner, Rufus Thomas, Ray Charles, Fats Domino, Little Richard, Bo Diddley und viele mehr, die zumindest große Schnittmengen in ihrer Musik mit &quot;Rock´n´Roll&quot; hatten. Und dieser war doch auch eigentlich insgesamt eine Schnittmenge. Einige von ihnen hatten auch später noch Erfolg mit rockigen Songs oder waren wie der große Chuck Berry gar Inbegriff des frühen Rock. Etliche waren ferner auf ihre eigene Weise Wegbereiter, vielleicht kann ich hier Etta James, Howlin´ Wolf und weitere Künstler nennen, die man eher bei Soul und Blues verorten würde. <br />
<br />
Der Weg des Rock´n´Roll, so wenig genau der Begriff auch heute sein mag, ist schon oft erörtert und erforscht worden. Was mich interessiert - wie kommt es, dass &quot;Rock&quot; heute nicht mehr als Musik wahrzunehmen ist, die auch und umfassend von schwarzen Künstlern betrieben wird? Wie aus gesellschaftlichen und letztlich kommerziellen Gründen in den 50er und 60er Jahren schwarze Musiker ihren Rock´n´Roll, man könnte sagen &quot;an weiße Interpreten&quot; abgeben mussten oder abgegeben haben, ist ja auch schon häufig wiedergegeben und hinterfragt worden. Pat Boone aber auch Elvis sind für ihren Erfolg mit Songs schwarzer Rocker genauso bekannt geworden, wie später deren nicht vorhandene oder lausige Tantiemen für diese Grundsteine. <br />
<br />
Jedoch ist meine Basis für diesen Diskussionsanstoß nicht die Frage, wie die Schwarzen aus dem Rock´n´Roll gedrängt wurden oder dieser in etlichen Beispielen von weißen Künstlern übernommen und entwickelt wurde. Viel mehr interessiert mich, wieso heute (und das seit Jahrzehnten) kaum schwarze Musiker im Rock, Rock´n´Roll, Punkrock, Hard Rock, Metal usw. aktiv sind. Limitieren sich viele farbige Künstler im Musikbereich selbst auf die abgesteckten Territorien wie Modern R&amp;B, Soul, Hip Hop, Reggae? Wenn ja, warum? Heute spielen z.B. weiße Musiker alle vorstellbaren Formen von Sounds, da gibt es keine Grenzen. Weißer Hip Hop? Alter Hut. Weißer Jazz? Klar. Blues? Wieso nicht. <br />
<br />
Aber wenn ich so da sitze und Fats Domino oder Chuck Berry höre, da frage ich mich doch oft - Jungs, wo seid ihr Schwarzen im Rock geblieben? Ich hoffe, mein Anliegen kommt rüber. Schreibt alles, was euch dazu bewegt oder was ihr vermutet. Vielleicht sogar wisst?</div>

]]></content:encoded>
			<category domain="http://forum.rollingstone.de/forumdisplay.php?f=66">Das musikalische Philosophicum</category>
			<dc:creator>Whole Lotta Pete</dc:creator>
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		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Einfach mal "Danke" sagen]]></title>
			<link>http://forum.rollingstone.de/showthread.php?t=35450&amp;goto=newpost</link>
			<pubDate>Sun, 08 Feb 2009 13:55:59 GMT</pubDate>
			<description><![CDATA[In diesem Thread geht es darum, in mehr als nur zwei Sätzen, einem bestimmen Künstler einfach mal "Danke" zu sagen. Damit ihr verstehen könnt, wie ich mir das vorgestellt habe, mache ich gleich den Anfang :-)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>In diesem Thread geht es darum, in mehr als nur zwei Sätzen, einem bestimmen Künstler einfach mal &quot;Danke&quot; zu sagen. Damit ihr verstehen könnt, wie ich mir das vorgestellt habe, mache ich gleich den Anfang :-)</div>

]]></content:encoded>
			<category domain="http://forum.rollingstone.de/forumdisplay.php?f=66">Das musikalische Philosophicum</category>
			<dc:creator>Jimmy Dean</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://forum.rollingstone.de/showthread.php?t=35450</guid>
		</item>
		<item>
			<title>facharbeit</title>
			<link>http://forum.rollingstone.de/showthread.php?t=34886&amp;goto=newpost</link>
			<pubDate>Tue, 30 Dec 2008 23:12:29 GMT</pubDate>
			<description><![CDATA[ich weiss nicht ob ich in diesem forum richtig bin aber ich habe ein dringendes anliegen... 
 
ich schreibe meine facharbeit, im fach englisch, über "den einfluss afro-amerikanischer musik auf die amerikanische kultur und gesellschaft". meine lehrerin hat aber gesagt dass dieses thema zu gross ist...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>ich weiss nicht ob ich in diesem forum richtig bin aber ich habe ein dringendes anliegen...<br />
<br />
ich schreibe meine facharbeit, im fach englisch, über &quot;den einfluss afro-amerikanischer musik auf die amerikanische kultur und gesellschaft&quot;. meine lehrerin hat aber gesagt dass dieses thema zu gross ist und ich sollte mich dabei auf zwei stilrichtungen beschränken. was meinen also die hier versammelten experten. welche zwei stilrichtungen sind von dem einfluss her am grössten und zu welchen findet man warscheinlich die meiste literatur. ich muss meiner lehrerin möglichst bald antworten also hoffe ich, dass ihr mir helfen könnt. wenn euch ein buch einfällt so wäre ein literatur-tip natürlich auch super, aber im moment brauch ich nur die information welche stilrichtungen ich nach oben genannten kriterien möglichst wählen sollte.</div>

]]></content:encoded>
			<category domain="http://forum.rollingstone.de/forumdisplay.php?f=66">Das musikalische Philosophicum</category>
			<dc:creator>Belle</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://forum.rollingstone.de/showthread.php?t=34886</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Musik aus unterschiedlichen Kulturkreisen – was hört man / worauf verzichtet man</title>
			<link>http://forum.rollingstone.de/showthread.php?t=34681&amp;goto=newpost</link>
			<pubDate>Tue, 09 Dec 2008 16:48:41 GMT</pubDate>
			<description>Schwierig für mich einleitend die richtigen Worte zu finden .... 
    
 
*Frage 1:* 
 
  Es gab mal vorwiegend im PN-Bereich eine Mini-Diskussion, inwiefern man Musik aus einem Kulturkreis, den man sich nicht durch eigeninitiative Beschäftigung (sei es Bereisen oder mindestens Literatur) sich...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Schwierig für mich einleitend die richtigen Worte zu finden ....<br />
   <br />
<br />
<b>Frage 1:</b><br />
<br />
  Es gab mal vorwiegend im PN-Bereich eine Mini-Diskussion, inwiefern man Musik aus einem Kulturkreis, den man sich nicht durch eigeninitiative Beschäftigung (sei es Bereisen oder mindestens Literatur) sich erschlossen hat, überhaupt bewerten und genießen kann.<br />
   <br />
  Ich meine ja. Sonst würden zumindest bei meinen Hörverhalten afrikanische Musik, südamerikanische Musik, Balkanmusik und ggfs sogar Reggae unter den Tisch fallen. Tun sie aber nicht. Dick schreiben möchte ich: Ich stimme zu, dass Reisen und anderweitige Informationsbeschaffung natürlich förderlich sind. Aber sind sie eine Bedingung, ohne die es nicht geht (Hauptfrage) ? <br />
   <br />
  <b>Frage 2:</b><br />
  Weil manchmal letztere Meinung vertreten wird, konzentrieren sich manche auf den angloamerikanischen Bereich. Und noch spezieller liegen dann liegen dann wiederum vereinzelt ALLGEMEINE unterschiedliche Vorlieben entweder für die Interpreten der USA oder der Insel  ... woran könnte das denn nun wieder liegen (Nebenfrage) ? <br />
  <br />
<br />
<b>Allgemein:</b> <br />
  Oder sind unterschiedliche Personen einfach unterschiedlich disponiert ? Letzteres habe ich mir vor einigen Wochen gedacht bei dem Konzert-Bericht zu Calexico in Berlin, bei dem die hierzulande unbekannte Balkan-Vorband wohl von einen Großteil der Besucher abgefeiert wurde, den Berichterstatter jedoch nervte. Wäre der Berichterstatter angetan gewesen, wenn er schon mehrmals den Balkan bereist hätte ? Wahrscheinlich nicht &#8211; Spekulation.<br />
   <br />
  Schwingt bei den spitzen Fingern, sich mit Musik aus anderen Kulturkreisen auseinanderzusetzen auch ein bisschen die unbewusste Scheu mit, sich mit unbekannten Klängen zu beschäftigen ? Wohl nicht in allen Fällen, denn der Zugang zu Free Jazz ist mindestens genauso anspruchsvoll.<br />
   <br />
  Ich habe noch weitere offene Fragen, aber möchte es dabei mal belassen, weil sich sonst eh jeder wieder einen Absatz mit Nebenfragen herauspickt. Falls es eine ordentliche Diskussion gibt, im Lauf der nächsten Tage mehr Überlegungen. Deshalb noch mal die einleitende zentrale Frage:<br />
  Es gab mal vorwiegend im PN-Bereich eine Mini-Diskussion, inwiefern man Musik aus einem Kulturkreis, den man sich nicht durch eigeninitiative Beschäftigung (sei es Bereisen oder mindestens Literatur) sich erschlossen hat, überhaupt bewerten und genießen kann.</div>

]]></content:encoded>
			<category domain="http://forum.rollingstone.de/forumdisplay.php?f=66">Das musikalische Philosophicum</category>
			<dc:creator>dougsahm</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://forum.rollingstone.de/showthread.php?t=34681</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Zur Kritik am emotionalen Zugang zu Musik</title>
			<link>http://forum.rollingstone.de/showthread.php?t=34663&amp;goto=newpost</link>
			<pubDate>Mon, 08 Dec 2008 12:46:13 GMT</pubDate>
			<description>In diesem Forum liest man es gelegentlich, und als Lob ist es meist nicht gemeint: „XY hat einen eher emotionalen Zugang zu Musik“. Ich habe den Eindruck, dahinter kann sich eine Reihe ganz unterschiedlicher Urteile verbergen, und möchte einem davon gern genauer auf den Grund gehen. 
 
Am...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>In diesem Forum liest man es gelegentlich, und als Lob ist es meist nicht gemeint: „XY hat einen eher emotionalen Zugang zu Musik“. Ich habe den Eindruck, dahinter kann sich eine Reihe ganz unterschiedlicher Urteile verbergen, und möchte einem davon gern genauer auf den Grund gehen.<br />
<br />
Am leichtesten abzuhaken ist der Gedanke, da urteile jemand denn wohl eher mit dem Bauch. Dem möchte ich gar nicht erst länger nachgehen, denn an diesem Gedanken stimmt grundsätzlich gar nichts. Milz an Großhirn war Otto. Auch erektiles Gewebe führt kein urteilendes Eigenleben (Hirne als Schwellkörper? Andres Thema), und Gefühle, so sehr sie sich körperlich äußern, das Bäuchlein wärmen, die Augen nässen, entstehen im Kopf aufgrund von Urteilen. <br />
<br />
Fragwürdiger im doppelten Sinn an dem oben stehenden Verdikt ist für mich die „emotionale „Nutzbarmachung“ von Musik. Dass sie Stimmungen und Gefühle transportiert und auslöst, ist klar, würde sie sonst jemand hören wollen? Insofern ist erst einmal nichts Kritikwürdiges daran, sich diesen Gefühlen beim Musikhören auch hinzugeben und ihnen nachzuspüren (und wenn dabei Tränen fließen – gut). Wenn denn die Richtung stimmt. Was ich schade finde (zur Empörung reichts lange nicht), ist die (sicher eher außerhalb des Forums) weit verbreitete Gewohnheit, (auch facettenreichere) Musik ausschließlich als Stimmungsmacher oder -verstärker zu benutzen. Ich würde das als eher pubertären Zugang bezeichnen: Geht’s auf die Party, gibt’s vorher was Beschwingtes auf die Ohren, ist man beim anderen Geschlecht abgeblitzt, muss was Molliges her, bei Größenwahn mit Anerkennungsproblemen unterstützt vielleicht was Raumgreifend-Aggressives. Da Musik diese Qualitäten eben auch in sich trägt, kommt man vielleicht gar nicht darauf, sie auch anders wahrzunehmen, nämlich als Kunstwerk, das auch einen anderen als den interessierten Zugang zulässt. <br />
<br />
Ich halte es eigentlich so, dass ich, wenn ich Musik höre, das in möglichst neutraler Stimmung tue; dass sie mich dann womöglich in die eine oder andere Stimmung versetzt, wird natürlich billigend in Kauf genommen. Wenn ich dagegen selbst extrem gestimmt bin, höre ich gar keine Musik.<br />
<br />
Ich hoffe, ich konnte mich einigermaßen verständlich machen und es äußern sich hier auch Leute, die es komplett anders sehen bzw. ganz andere Aspekte des Themas viel wichtiger finden.</div>

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			<category domain="http://forum.rollingstone.de/forumdisplay.php?f=66">Das musikalische Philosophicum</category>
			<dc:creator>Carrot Flower</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://forum.rollingstone.de/showthread.php?t=34663</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Meine Gedanken zur Musik. Hoffentlich ein Diskurs.</title>
			<link>http://forum.rollingstone.de/showthread.php?t=34533&amp;goto=newpost</link>
			<pubDate>Wed, 26 Nov 2008 19:53:21 GMT</pubDate>
			<description>Musik gleicht in mancher Hinsicht einem Theaterstück. Einem Theaterstück kann man sich auf zwei Arten nähern, man kann es lesen und man kann eine Aufführung besuchen.  
Im ersten Fall konzentriert man sich ganz auf das Stück, alle materiellen  Aspekte fallen erst einmal unter den Tisch. Das heißt...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Musik gleicht in mancher Hinsicht einem Theaterstück. Einem Theaterstück kann man sich auf zwei Arten nähern, man kann es lesen und man kann eine Aufführung besuchen. <br />
Im ersten Fall konzentriert man sich ganz auf das Stück, alle materiellen  Aspekte fallen erst einmal unter den Tisch. Das heißt natürlich nicht, daß man bei der Beschäftigung mit dem Text nicht auch die Umstände seiner Entstehung präsent haben darf. Ein gutes Drama (und jeder andere literarische Text)  ist stets aus sich selbst heraus erklärbar. Zwar ist es in seiner Gänze nur verstehbar, wenn man den Ort, die Zeit und einige weitere Umstände seiner Entstehung mit betrachtet, doch dabei geht es nur um Detailfragen. Worum es in Romeo und Julia, im Faust oder in „Draußen vor der Tür“ im Grunde geht, ist letztlich zeitlos und darum auch ohne Hintergrundwissen erfassbar.<br />
Im zweiten Fall beschäftigt man sich meist weniger mit dem Drama als solchem, meistens hat man es als reinen Text bereits rezipiert, man beschäftigt sich dann damit, wie das Werk in einem konkreten Fall umgesetzt, wie es materialisiert wird. Diese Umsetzung kann auf viele verschiedene Weisen erfolgen, sie kann möglichst nah am Text entlang führen, sie kann aber auch aus Romeo und Julia ein schwules Pärchen des 21. Jahrhunderts machen. Die Aufführung kann mit Laienschauspielern oder Profis bestritten werden. Und je nachdem, wie man zu einer bestimmten Form der Aufführung steht, wird die Wahrnehmung der Umsetzung eine andere sein. Trotzdem wird ein Theatergänger nicht Romeo und Julia als Stück verdammen,  wenn er einer Schultheatergruppe beim Stammeln und Leiern des Textes zugesehen hat. Er wird sich völlig zu recht denken, daß er ein gutes Stück in einer schlechten Version gesehen hat. Mit anderen Worten, der ideelle Teil war großartig, der materielle nicht. Der umgekehrte Fall ist übrigens genauso denkbar. Mangels Beispiel aus der Welt des Theaters verweise ich auf die originalen Star Wars Filme. Die Bücher sind grottenschlecht, die Dialoge verdienen kaum den Namen, die Story ist zusammengeklaut und das ganze wird mit einer primitiven Pseudoreligion garniert, und dennoch sind nicht nur Kinder durch die bild- und tongewaltige Umsetzung völlig überwältigt worden. Die materielle Seite war in diesem Fall großartig, die ideelle nicht.<br />
Musik hat ebenfalls diese zwei Aspekte. Ein musikalisch gebildeter Mensch (nicht zu verwechseln mit jemandem, der viel Musik kennt) braucht keine Aufführung des Stückes, um dessen Qualität beurteilen zu können, ihm reicht die Notation. Die Originalität, der intellektuelle Anspruch der Musik wird daraus vollständig ersichtlich. Allerdings gibt es viel weniger Menschen, die zu einer rein intellektuellen Erfassung von Musik fähig sind, als dies bei Literatur der Fall ist. Auch die meisten Kritiker heute sind dazu kaum in der Lage, daher wird sich mit dem geistigen Aspekt der Musik eigentlich nie außerhalb der echten Fachliteratur beschäftigt. Joseph II. kritisierte einmal Mozart mit den Worten „Gewaltig viel Noten“. Das war eine musikalische Kritik. In der Wahrnehmung von Musik hat sich in unserer Zeit ein viel stärker materialistischer Standpunkt durchgesetzt, es geht fast nie um die Qualität einer Komposition, sondern um den Klang ihrer Umsetzung. Heute würde wohl eher ein Satz fallen wie „Mit einer Stradivari hätte es besser geklungen“. Diese Gewichtung der Wahrnehmung gilt für die Popmusik noch einmal mehr als für die sogenannte E-Musik. Das hat verschiedene Gründe. <br />
Erstens die bereits erwähnte Unfähigkeit der meisten Hörer, ihr Mangel an Erfahrung mit Musik, denn selbst ein Hörer, der Unmengen an Popmusik kennt, ist letztlich extrem beschränkt in seiner Wahrnehmung. Große Bereiche der Musik, sowohl klassische als auch moderne, außerhalb des Pop befindliche, werden einfach ausgeblendet. So kommt es zu allerlei Missverständnissen. Viele Hörer von Popmusik neigen dazu, die kompositorischen Fähigkeiten ihrer Helden zu überschätzen. Oder deren Originalität. So wird oft angenommen, die Abkehr vom reinen Wohlklang seine Erfindung der Popmusik, die man etwa in den sechziger Jahren machte, z.B. als Bob Dylans Art des Gesangs und das darin gefühlte Wahrhaftige wichtiger wurde Schönklang á la Elvis, und sich erste Garagenbands formierten, bei denen technische Brillanz weit weniger wichtig war als soziale Aspekte, die sich wiederum im Klang niederzuschlagen hatten.<br />
Ein weiterer Grund für das Primat des Klanges über die Musik ist die Sozialisierung der Hörer. Seit etwa 60 Jahren wird der Klang ganz gezielt von der Popmusikindustrie zum  Marketing genutzt. Der Klang bestimmter Studios, Labels oder gar ganzer Städte wurde beschworen und geschickt mit bestimmten Geisteshaltungen verwoben. Nicht umsonst steht auf einem alten CBS-Sampler mit Musik von Cohen bis Moby Grape etwas vom „Underground Sound.“ Und obwohl durch das Ende der Experimentierphase mit der Studiotechnik, in der es kaum Standards gab und jedes Studio eignes Equipment bastelte, eigentlich jeder Klang (oder Sound) weltweit herzustellen ist, obwohl durch die globale Vermarktung englischen und amerikanischen Pops und dem damit verbundenen Geschmacksimperialismus die Verknüpfung einer bestimmten Art der Instrumentierung, des Arrangements usw. mit einem Ort obsolet ist, haben sich viele dieser Verknüpfungen in unseren Köpfen festgesetzt. Der Nashville-Sound kommt längst nicht mehr nur aus Tennessee, wird aber weiter so bezeichnet, und die Verknüpfung dieses Klanges mit einer reaktionären Geisteshaltung spukt weiter in den Köpfen, während ein punkiger Sound mit New York und Liberalität verbunden wird, trotz aller Gegenbeispiele. Ein Song wie Satisfaction wird wegen seiner Darbietung als Symbol für Rebellion aufgefasst  Wäre das gleiche Lied ursprünglich nicht von den Stones, sondern von Toto gewesen, mit deren typischen Sound, es hätte zum Musterbeispiel für pubertären Kitsch avancieren können. Und jeder, der den Versuch gemacht hätte, ein solches Stück dahingehend umzudeuten, wie wir es heute sehen, hätte aus gewissen Lagern scharfe Kritik erhalten, auch eine Coverversion wäre nicht  so ohne weiteres möglich gewesen, ohne das der Covernde in Erklärungsnot geraten wäre. Jeder wird weitere Beispiele leicht selber finden. <br />
Wir sehen also, das die Wahrnehmung von Qualität in der Popmusik stark von nicht direkt kompositorischen Aspekten abhängt. Ihre Qualität wird gemessen am Klang, der manifesten Verkörperung der notierten Komposition. Das ist in meinen Augen keine intellektuelle Wahrnehmung, sondern eine körperliche und emotionale. Das sieht man nicht zuletzt auch an der Art, wie ungeliebte Musik hier im Forum beschrieben wird. Sie löst Übelkeit aus, man bekommt Pickel von ihr, sie verursacht Durchfall. Auch geliebte Musik wird oft auf eine solch körperliche Art beschrieben, diese läßt dann z.B. das Herz schneller schlagen. Der Popmusik ist diese Form der Wahrnehmung durchaus angemessen, da diese Musik vergleichsweise schlicht ist und es mehr als langweilig wäre, sich ihr nur unter theoretischen Gesichtspunkten zu nähern. Während es spannend ist, sich mit Schönbergs Kompositionen zu beschäftigen, in denen das Dur &amp; Moll-System über Bord geworfen wurde, die den dissonanten Klängen Eigenständigkeit gewährten, ist eine Analyse der Werke der Stones doch unter diesem Aspekt eher fad. Was sie leisten, ist derart traditionell, daß dazu bereits alles vor langer Zeit gesagt wurde, lange bevor es die Stones gab. Und, so böse das jetzt klingen mag, auf der Ebene ist der Unterschied zu Dieter Bohlen so groß nicht. <br />
So bleibt an Interessantem letztlich nur noch die Wirkung von Popmusik als interessanter Gegenstand von Betrachtungen. Welche Wirkung ein Stück aber bei einem bestimmten Menschen erzielt, hängt von vielerlei Dingen ab, die aber alle gemeinsam haben, daß sie nicht wissenschaftlich zu evaluieren sind (was Kompositionen in gewisser Weise sind, da sie mathematisch aufzuschlüsseln sind). Zu diesen Dingen gehört beispielsweise die Assoziation von bestimmten Sounds mit besonderen Erlebnissen oder auch ganzen Lebensabschnitten und den damit verbundenen Gefühlen. Menschen werden dadurch leicht auf bestimmte Sounds geprägt, und eine zu große Abweichung vom liebgewonnen Klängen ruft dann irgendwann nicht mehr Neugier, sondern Abscheu hervor. Dadurch haben bestimmte Klänge eine stark integrative Wirkung, wer sie schätzt, gehört dazu, wer sie nicht erträgt, ist der vermeintlich in seiner Entwicklung stehen gebliebene und verknöcherte Alte. So konnte ich mit Metal-Sounds meine Eltern erschrecken, während ich heute eher von bestimmten Spielarten der elektronischen Musik abgestoßen werde. Diese Abstoßung ist aber erwünscht, der Hörer von Techno legt wenig Wert darauf , daß wir alten Rockmusik-Säcke ihnen ihre Musik durch Aneignung (Erarbeitung) quasi wegnehmen, so wie die Stones-Hörer der ersten Stunde wenig Wert darauf gelegt haben, deren Platten gemeinsam mit den Eltern zu genießen. <br />
Popmusik hat also eine starke soziale Komponente in der Wirkung, aber auch bei der Rezeption. Neben klangliche Aspekten spielt für die Beurteilung des Pop der grade herrschende Wertekanon eine große Rolle. So ist für den Rockmusikfan die Biographie und damit verbunden die Glaubwürdigkeit des Musizierenden enorm wichtig, während der Techno-DJ als Person anfangs stark hinter der Musik zurücktrat.  Letztlich politische Haltungen spielen also eine zusätzliche, große Rolle für die Gewichtung von Musik, obwohl bei kritischer Betrachtung diese Einstellungsfragen für musikalische Qualität nicht entscheidend sind. <br />
Zusammenfassend lässt sich sagen, daß ich nicht daran glaube, daß es so etwas wie guten und schlechten Pop gibt. Es gibt nur solchen, der mich anspricht, und eben solchen, der das nicht vermag. Schlicht im musikalischen Sinne ist Pop eigentlich immer (übrigens meist auch textlich). Aber schlicht und schlecht klingen nur ähnlich, sie sind nicht deckungsgleich. It's only Rock'n'Roll, but I like it. Ein einfaches Brot ist ja auch nicht schlechter als ein Menü im El Buli.</div>

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			<category domain="http://forum.rollingstone.de/forumdisplay.php?f=66">Das musikalische Philosophicum</category>
			<dc:creator>motörwolf</dc:creator>
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			<title>Die Übermacht der Nostalgie in der Wahrnehmung von Popmusik</title>
			<link>http://forum.rollingstone.de/showthread.php?t=34500&amp;goto=newpost</link>
			<pubDate>Thu, 13 Nov 2008 11:45:13 GMT</pubDate>
			<description><![CDATA[[Der folgende Diskussionsstrang wurde aus dem "Hang The DJ Pt. 2"-Thread gelöst] 
 
 
---Zitat von Bauer Ewald--- 
"Maxis"? "Sounds", "MusikExpress" und "Spex"? Ja, da erkenne ich mich sehr gut wieder. "Pop-Provinzler" paßt da schon, aber was denn auch sonst Anfang der 80er, wo doch der nächste...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>[Der folgende Diskussionsstrang wurde aus dem &quot;Hang The DJ Pt. 2&quot;-Thread gelöst]<br />
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	<div class="smallfont" style="margin-bottom:2px">Zitat:</div>
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					Zitat von <strong>Bauer Ewald</strong>
					
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				<div style="font-style:italic">&quot;Maxis&quot;? &quot;Sounds&quot;, &quot;MusikExpress&quot; und &quot;Spex&quot;? Ja, da erkenne ich mich sehr gut wieder. &quot;Pop-Provinzler&quot; paßt da schon, aber was denn auch sonst Anfang der 80er, wo doch der nächste Kiosk mit einschlägiger englischsprachiger Lektüre 3 Ochsenkarrentagesreisen entfernt war und man froh war soviel Englisch zu können, daß es auf der Klassenfahrt im Pub für ein Bier reichte. Immerhin weiß ich jetzt endlich, warum der nette Verkäufer mich damals erst so komisch anschaute, als ich seinen Plattenladen in York betrat und ihn gleich mit &quot;Do you have the new Smiths Maxi?&quot; behelligte, und ich mir dabei schon dadurch erfreulich elitär vorkam, daß ich &quot;Smiths&quot; halbwegs unfallfrei über die Lippen brachte. Immerhin dürfte ich diese Form von Ahnungslosigkeit mit den allermeisten Musikfreunden geteilt haben, die sich damals wie ich für neue britische Bands interessierten (außer im fernen Berlin natürlich, die waren damals schon miles ahead). Für mehr als alle 2 Wochen ein neues Album reichten Geld (es gab schließlich noch Mofas und Weiber) und wohl auch kompetente Anfangsinformation von außen nicht, auch wenn der nette Günter im lokalen record store manchen guten Tipp parat hatte. Heute ist es natürlich viel einfacher, sich im Internet über amtliche Vorgehensweisen zu informieren. Das gilt selbst für unsere Dorfdiscogäste, wenn nach der zwölften Colaschuss die Westfalendickschädel beim DJ nach der neuen 12 inch von Marius Müller Westernhagen verlangen. Forsch, natürlich.</div>
			
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@ Ewald<br />
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Hübsch retourniert, hübsch gruselig auch. Mofas, Weiber, Bier und Westernhagen. Erlittenes Leben. Mein Beileid. Und Gratulation zur späteren Emanzipation. Soweit sind nicht alle gekommen. Manch einer hört sie noch trotzig, seine &quot;Maxis&quot;. Und steht auch sonst mannhaft zu den ästhetischen Unzulänglichkeiten seiner musikalisch verpfuschten Jugend.<br />
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Schon merkwürdig, daß man unter Cineasten keinen finden wird, der sich noch gern &quot;Liebesglück mit Alpenblick&quot; ansieht, weil er diese Schmonzette als 11Jähriger mit seiner Tante im seinerzeit einzigen Kino weit und breit erleben durfte. Undenkbar auch, von einem erwachsenen Literaturkenner zu hören, seine Bettlektüre bestünde aus den Abenteuern von Hanni und Nanni. Wenn es aber um Musikkonsum geht, scheint es keine Nostalgie-Schamgrenzen zu geben. Bei nicht wenigen brechen da habituell alle Dämme, denken sie nur daran zurück, wie ihnen Mami immer Grießklößchensuppe kochte, während sie auf der Wohnzimmercouch Ilja Richters &quot;Disco&quot; schauten, mit tollen Sketchen und noch tollerer Musik: Nina, Udo und Spliff. Und dann die tollen Nächte mit dem &quot;Rockpalast&quot; erst! Bier, Weiber und Westernhagen. Und am nächsten Morgen mit Kater und Mofa zur Schule. Geile Zeit, das. Später mit 16 dann umgesattelt. Von Mofa auf Moped, von &quot;Bravo&quot; auf &quot;Musikexpress&quot;, von Maffay und Marius auf Axl und Jon. Auch geil. Mit 18 Führerschein, dann Bundeswehr. Keine Weiber, aber Bier! Das hat gerockt! Viel Queen gehört und gegrölt. &quot;We Will Rock You&quot; und &quot;We Are The Champions&quot;! Einfach nur geil, etc.pp. Das zieht sich hin, nicht selten bis in die Jetztzeit.<br />
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Ungebrochene Schreckensbiographien wie diese sind es, die schlechte Musik nicht nur bewahren, sondern bei Bedarf sentimentalisch aufladen. Mit Büchern und Filmen funktioniert das nicht in diesem peinsamen Maße. Mit Groschenheften und Sissi-Streifen schließt man irgendwann ab, erkennt sie als dumpf und dämlich. Der eine früher, der andere später, je nach Intelligenz und Bildung. Die geistige Provinz wird verbannt und in einem Lappen der Großhirnrinde begraben. Wenn man Pech hat, ruft sie sich hin und wieder in Erinnerung, in Alpträumen. Aber in Sachen Musik stehen nicht wenige zu ihrer inneren Provinz, suhlen sich gern darin, beweihräuchern sie, machen sich zum Idioten. Nicht Du, Ewald. Aber Du kannst das hier allenthalben beobachten. Und vielleicht hast Du ja für solche Selbsterniedrigungen und Dauerentblödungen eine Erklärung(?). Mir gibt dieses Phänomen Rätsel auf, immer wieder.<br />
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Und weil hier auch ein paar fiese Detektive unterwegs sind, die nur darauf warten, &quot;ertappt!&quot; und &quot;entlarvt!&quot; brüllen zu können, wenn sie glauben, Munition für ihre Feindbilderstürmerei gefunden zu haben: natürlich sind niemals die Umstände kritikabel, in die man geboren wird. Keiner kann etwas dafür, (musikalisch) provinziell sozialisiert worden zu sein. Mir geht es nur um die Frage: warum fällt es vielen so furchtbar schwer, sich davon zu emanzipieren? Ewald, Du bist dran.</div>

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			<category domain="http://forum.rollingstone.de/forumdisplay.php?f=66">Das musikalische Philosophicum</category>
			<dc:creator>Wolfgang Doebeling</dc:creator>
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