MitchRyder
03.10.2004, 23:55
Mir den Sommer nochmals zurückholen, mit dieser Absicht bin ich in das Konzert von Lydie Auvray in Aschaffenburg gegangen.
Dank docmusic, der selbstlos mir eine Karte besorgte und selbst zu diesem Konzert ging, sparte ich 3€, die an der Abendkasse mehr verlangt wurde. Überschaubar die Besucherzahl und angenehme Athmosphäre erwartete mich im Colossaal. Bisauf den klebrigen Fußboden, der wohl nicht richtig gewicht wurde und knirschende Geräusche unter meinen Fußsohlen verursachte, war ich schon mal von der Location zufrieden.
Pünktlich fing Lydie mit ihrer Begleitband den Auverettes an. Der Sound war allerfeinst und gut ausgesteuert. Die Musik bewegte sich von leichtem Tango, südamerikanischen Rythmen, portugiesischen Klängen (mit französischem Text, da Lydie kein Portugiesisch kann), melacholischer russischer Schwere (aber nur vereinzelt) bis zum französischen Chanson. Alles so leicht durch ihr Akkordeon, dass eine blühende sommerliche Landschaft durch das ganze Konzert mich begleitete. Verzaubert über Wiesen, Strände und auch mal einer Eislandschaft bewegt man sich zur Musik von selbst. Leider taten dies nur wenige der Besucher, was mich jedoch von meiner Leichtigkeit nicht abhielt.
Die Musiker der Band wirkten wie Lehrer (was jedoch keineswegs negativ rüberkam), die die Gelegenheit wahrnahmen, endlich mal frei von Stundenplänen einfach improvisieren zu können. So brachte jeder sich mit kleinen Solis in den verschiedenen Stücken ein. Lydie war charmant und mehr als witzig. Kleine Anekdote ließ sie vor den Stücken die Songs einläuten. Selbst Solo ohne Begleitung wirkt sie, wie der Mittelpunkt einer Geschichte, die sich den Abend fortsetzte. Das Akkordeon war das Hauptinstrument und mit Liebe, Leidenschaft und Hingabe spielte Lydie Klänge, Melodien und Akkorde, die wunderbarer nicht gespielt werden können.
Ich genoss den Abend und höre bereits den Frühling, wenn ich ihre Musik mir ins Gedächnis rufe. Dann begrüße ich mit ihr: Bonjour solei!
Unvergesslich wieder ein Konzert. Wer außergewöhnliche Musik und den Sommer hören und spüren möchte, der sollte schauen, ob Lydie Auvray nicht bald in seiner Nähe spielt.
Dank docmusic, der selbstlos mir eine Karte besorgte und selbst zu diesem Konzert ging, sparte ich 3€, die an der Abendkasse mehr verlangt wurde. Überschaubar die Besucherzahl und angenehme Athmosphäre erwartete mich im Colossaal. Bisauf den klebrigen Fußboden, der wohl nicht richtig gewicht wurde und knirschende Geräusche unter meinen Fußsohlen verursachte, war ich schon mal von der Location zufrieden.
Pünktlich fing Lydie mit ihrer Begleitband den Auverettes an. Der Sound war allerfeinst und gut ausgesteuert. Die Musik bewegte sich von leichtem Tango, südamerikanischen Rythmen, portugiesischen Klängen (mit französischem Text, da Lydie kein Portugiesisch kann), melacholischer russischer Schwere (aber nur vereinzelt) bis zum französischen Chanson. Alles so leicht durch ihr Akkordeon, dass eine blühende sommerliche Landschaft durch das ganze Konzert mich begleitete. Verzaubert über Wiesen, Strände und auch mal einer Eislandschaft bewegt man sich zur Musik von selbst. Leider taten dies nur wenige der Besucher, was mich jedoch von meiner Leichtigkeit nicht abhielt.
Die Musiker der Band wirkten wie Lehrer (was jedoch keineswegs negativ rüberkam), die die Gelegenheit wahrnahmen, endlich mal frei von Stundenplänen einfach improvisieren zu können. So brachte jeder sich mit kleinen Solis in den verschiedenen Stücken ein. Lydie war charmant und mehr als witzig. Kleine Anekdote ließ sie vor den Stücken die Songs einläuten. Selbst Solo ohne Begleitung wirkt sie, wie der Mittelpunkt einer Geschichte, die sich den Abend fortsetzte. Das Akkordeon war das Hauptinstrument und mit Liebe, Leidenschaft und Hingabe spielte Lydie Klänge, Melodien und Akkorde, die wunderbarer nicht gespielt werden können.
Ich genoss den Abend und höre bereits den Frühling, wenn ich ihre Musik mir ins Gedächnis rufe. Dann begrüße ich mit ihr: Bonjour solei!
Unvergesslich wieder ein Konzert. Wer außergewöhnliche Musik und den Sommer hören und spüren möchte, der sollte schauen, ob Lydie Auvray nicht bald in seiner Nähe spielt.