Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : alt. country oder wie man es auch nennen mag ...
hallo meine damen und herren ...
in letzter zeit habe ich doch recht viel von euch über lucinda williams, gillian welch, emmylou harris, gram parson & co. gehört.
ich bin durchaus interessiert an dieser musik-richtung, kenne bis jetzt aber eher die populäreren sachen, die wohl dann auch schon eher in die folk-ecke gehören: bob dylan, leonard cohen, neil young, ryan adams (besonders die heartbreaker ... ).
nun habe ich eben mal soulster gefragt, ob er mir ein klein wenig einschulungshilfe geben kann und er fing mit uncle tupelo an, dann kam der besuch und er gab mir den tipp, hier mein problem mal publik zu machen.
wo sind meine lehrer? :oops:
Anne Pohl
29.08.2002, 15:32
Hier, mein Junge. Aber ich hab zur Sekunde keine Zeit, weil ich gerade meinen CD-Spieler kaputtmache.
Schau derweil doch mal ins Archiv (http://www.nodepression.net/archive/index.html) des Magazins "No Depression" (damit fing alles an...), dort bekommst Du schon mal einen Überblick über die wichtigsten Künstler.
... Und schreib 100 x Gram Parsons. :lol:
Windmill
29.08.2002, 15:43
weil ich gerade meinen CD-Spieler kaputtmache.
Ist ja kein Wunder, daß wir bei PISA schlecht abschneiden, wenn der Lehrkörper so mit seinen Geräten umgeht. :D
Anne Pohl
29.08.2002, 17:29
Hallo Urban,
Die Begriffe alt.country oder alternative Country oder Insurgent oder No Depression entstanden um 1990.
Alt.Country zu definieren fällt mir nicht so leicht, da es diese Musik an sich hat, daß sie sich der Kategorisierung widersetzt. Die Wurzeln liegen in Punk und Indie, die Musik und Instrumentierung ist oft traditionell, die Texte sind aber modern (zumindest nicht reaktionär). Alt.country ist uncool.
Heute gibt es natürlich das Label "alt.country", und man stellt sich was Bestimmtes darunter vor. Aber grundsätzlich können alle möglichen Country- (oder Folk)-Stile auch alt.country sein.
Vielleicht kann man sagen, daß die ersten alt.country-Bands Leute waren, die mit Punk und Independent sozialisiert waren und den Mainstream-Country aus Nashville total ablehnten. Der war ihnen fremd wie nur irgendwas. alt.country wurde weder von großen Radiosendern gespielt noch auf bekannten labels veröffentlicht, die Musik wurde v.a. durch das Internet bekannt (es gab/gibt z.B. die berühmte Postcard-Mailingliste) - deswegen auch alt.country (Abkürzung für Usenet-Gruppen).
Die erste alt.country-Platte war jedenfalls "Trinity Sessions" von den Cowboy Junkies (1988), die zweite und letztendlich wichtigere Uncle Tupelo's "No Depression" (1990). Der Titel "No Depression" kam von einem Song der Carter Family, "No Depression in Heaven" (aus den 30er Jahren).
Nach vier Jahren und vier Alben trennten sich die Leute von Uncle Tupelo, Gitarrist Jay Farrar gründete Son Volt, Bassist Jeff Tweedy Wilco, beides ebenfalls wichtige alt.country-Bands.
Einflüsse: Neil Young, Gram Parsons, Emmylou Harris, Johnny Cash, Hank Williams, Carter Family u.v.a.
alt.country zum Hören:
Uncle Tupelo: Anodyne
Son Volt: Straightaways
Wilco: AM
Whiskeytown: Stranger's Almanac
Steve Earle: Train A Comin'
Freakwater: Springtime
Jayhawks: Hollywood Town Hall
Einflüsse
Gram Parsons: Grievous Angel
Flying Burrito Brothers: Burrito de Luxe
Hank Williams: ????
Carter Family: ????
The Byrds: Sweetheart of the Rodeo
So, das war's für den Anfang. Ich laß mich gern verbessern und ergänze, wenn mir noch was Wichtiges einfällt.
vielen dank erstmal anne ... :-)
das war ja schon mal eine sehr hilfreiche erst-stunde und ich werde meine hausaufgaben machen und die liste, wenn ich mal wieder etwas geld verdiene, runterhören bzw. -kaufen.
also sind die personen, gram parson, lucinda williams, emmylou harris etc. eher die altmeister, die auf die sich bands wie wilco, uncle tupelo, son volt etc. beziehen und halt, wie du geschrieben hast die einflüsse.
in welche sparte steckt man denn die: country, folk, singer/songwriter?
ich weiß das dieses 'in-sparten-stecken' wohl meistens nicht angebracht ist, das sie die sachen wohl meist kreuzen, aber ...
was sind einstiegswerke oder must-haves von den 'altmeistern'?
Gram Parsons Gram Parsons Gram Parsons Gram Parsons Gram Parsons Gram Parsons Gram Parsons Gram Parsons Gram Parsons Gram Parsons Gram Parsons Gram Parsons Gram Parsons Gram Parsons Gram Parsons Gram Parsons Gram Parsons Gram Parsons Gram Parsons Gram Parsons Gram Parsons Gram Parsons Gram Parsons Gram Parsons Gram Parsons Gram Parsons Gram Parsons Gram Parsons Gram Parsons Gram Parsons Gram Parsons Gram Parsons Gram Parsons Gram Parsons Gram Parsons Gram Parsons Gram Parsons Gram Parsons Gram Parsons Gram Parsons Gram Parsons Gram Parsons Gram Parsons Gram Parsons Gram Parsons Gram Parsons Gram Parsons Gram Parsons Gram Parsons Gram Parsons Gram Parsons Gram Parsons Gram Parsons Gram Parsons Gram Parsons Gram Parsons Gram Parsons Gram Parsons Gram Parsons Gram Parsons Gram Parsons Gram Parsons Gram Parsons Gram Parsons Gram Parsons Gram Parsons Gram Parsons ....
Anne Pohl
29.08.2002, 19:54
also sind die personen, gram parson, lucinda williams, emmylou harris etc. eher die altmeister, die auf die sich bands wie wilco, uncle tupelo, son volt etc. beziehen und halt, wie du geschrieben hast die einflüsse. in welche sparte steckt man denn die: country, folk, singer/songwriter?
Puuuh, ich hasse Schubladen auch... Gram Parsons und The Byrds sind unter Rock einzuordnen, würde ich sagen, Lucinda Williams kannst Du wahrscheinlich in die Schubladen Folk-Country und/oder Singer/Songwriter stecken, Emmylou Harris ist Country oder Folkrock, Hank Williams auch purer Country (Unterschublade Honkytonk), Carter Family ist Unterschublade Appalachen-Folk oder -Country.
was sind einstiegswerke oder must-haves von den 'altmeistern'?
Welche meinst getze? Ein paar Platten hab ich doch schon genannt. Von Emmylou Harris vielleicht "Luxury Liner" von 1977 oder - aber das habe ich selbst glaube ich nicht - "Quarter Moon in a Ten Cent Town" von 1978. Emmylou finde ich problematisch...
(Stunden später)
... sie hat irgendwie kaum homogene Platten gemacht. Von Lucinda Williams das Album "Lucinda Williams" und "Car Wheels... Und von "The Last Waltz" von The Band paßt auch in den Rahmen.
Hups, fast hätte ich's vergessen: von Johnny Cash die relativ frühe "Folsom Prison Blues" und naturalmente die "American Recordings".
vielen dank noch mals anne ...
melde mich dann mal wieder, wenn ich mir ein paar von den platten endlich holen kann. jetzt brauche ich nur noch geld ... :-(
verdammtes geld.
Ford Prefect
29.08.2002, 20:33
Kommerz und Geld sind die beiden natürlichen Feinde der Kunst...
soulster
29.08.2002, 20:57
nix mehr zu sagen außer: gram parsons = countryrock. ich glaube, das c muss in dem fall schon groß geschrieben werden. aber, wie anne schon sagte: schubladen...
achja: von wilco sind nur die ersten zwei platten countryesk ('a.m.' und 'being here').
edit: auf euch kann man sich auch nicht verlassen: 'being there' heißt das album natürlich.
Anne Pohl
29.08.2002, 21:31
Hi Urban,
ich hab mal aufgeschrieben, wie ich zu der Musik kam. Ist sicher nicht ganz untypisch für die ganze Entwicklung.
Bei mir fing's 1987 an. Ich war 26 und hatte einen ziemlich... ääähhh... komischen Musikgeschmack: Ich ging zu Konzerten von Depeche Mode und Henry Rollins, hörte George Clinton und Parliament genauso gern wie Hüsker Dü oder die Dead Kennedys, dazu noch Neil Young, Little Feat und Lynyrd Skynyrd. Hauptsache amerikanisch.
Und dann erschien "Trio" von Emmylou Harris, Dolly Parton und Linda Ronstadt - das war mein erstes Erweckungserlebnis. Emmylou Harris kannte ich: Das war doch die mit der zittrigen Stimme. Dolly Parton: die blonde Countrysängerin mit den großen Ohren. Linda Ronstadt: die "Rockröhre" (so wurde sie in den Medien immer tituliert). Ohne sie zu kennen, fand ich alle drei scheiße und musikalisch völlig unkorrekt.
Naja, ein Freund hatte das Album bekommen, ich hab's einmal gehört und ihm sofort weggenommen - er hat es erst zwei Jahre später wiederbekommen. Das war meine erste bewußte Begegnung mit a) Countrymusik und B) tollen Frauenstimmen.
Ich hab dann trotzdem weiter andere Musik gehört, hab aber irgendwie gleichzeitig Sehnsucht gehabt nach Musik, die mir richtig gut gefällt. Hab Melissa Etheridge probiert und die Indigo Girls u.a. (Tori Amos... uaaahhh), aber das war's irgendwie nicht. Und an richtigen Country hab' ich mich damals nicht rangetraut. Es wäre mir echt peinlich gewesen, mit einer Platte von Dolly Parton erwischt zu werden, und von Hank Williams hatte ich zwar schon mal was gehört, aber der war ja genauso tot wie Elvis Presley.
Mein zweites Erweckungserlebnis hatte ich 1990/91, als mir ein anderer Freund "Happy Woman Blues" von Lucinda Williams schenkte. Das war meine Musik - endlich... Diese Stimme! Diese Songs! Ich habe dann zunächst in den Plattenläden einfach geguckt, was noch im gleichen Fach wie Lucinda Williams stand. Das waren zum Beispiel Freakwater, Mary Chapin Carpenter oder Iris DeMent. Auch gut. Und auch Cajun- und Zydeco-Scheiben. Bitte sehr, warum nicht? Und dann immer auf die Cover geguckt: Wer hat das produziert? Wer spielt da mit? Wer hat die Stücke geschrieben? Und diese Musik auch besorgt. So lernte ich endlich Hank Williams, Johnny Cash und Merle Haggard besser kennen. Und mein Freund hat mich mit Gram Parsons, John Hiatt, Nick Lowe and the likes bekanntgemacht. Das paßte ganz gut.
Na, und dann kam 1994 Johnny Cashs "American Recordings". Von da an gab's plötzlich viele Leute, mit denen ich über "solche" Musik reden konnte und die die auch schon längst gut fanden - und so hab ich durch Tips von Freunden dann endlich auch Uncle Tupelo, Son Volt, Wilco, Whiskeytown, die Jayhawks, Townes, Lyle Lovett u.a entdeckt. Und viele tolle Konzerte gesehen. Die "American Recordings" war auch der Anlaß für meine bewußte Entscheidung, mich zukünftig auf Country, alt.country, Folk und Artverwandtes zu konzentrieren. Da gibt's sooo viel zu entdecken, damit bin ich sicher noch lange beschäftigt.
Ich höre natürlich auch gern andere Musik, aber das ist nie was Ernsthaftes, das sind höchstens Seitensprünge. :lol: Und ich habe eine sehr große Abneigung gegen Nashville- und Mainstream-Country, obwohl oder weil ich einige Mißkäufe im Regal stehen habe. Garth Brooks ist verlogene Mistscheiße.
habe bis jetzt nur die akuelle wilco, welche mir sehr gut gefällt.
das geht aber in der tat schon in eine etwas andere richtung, auch wenn ich keine ahnung habe, wie man dieses genre nun shcon wieder nennt.
anne,
finde sowas ja generell immer interssant zu lesen, wie leute zu 'ihrer' musik gekommen sind.
aber lass das mit garth brooks besser nicht garthi hören ... hehe.
finde es äußerst interessant, denn ich befinde mich gerade in einer zeit, wo ich immer mehr musik kennenlerne, die die meisten nicht kennen und die ziemlich weit von den charts entfernt ist.
ich habe schon immer so ein wenig meine bands gehabt, die nicht soo viele kannten aber habe dann meistens auch nix neues entdeckt und bin dann halt im selben kreis immer hängengeblieben. aber seit ca. 2 jahren lerne ich halt auch komplett andere musik kennen. habe z.b. immer bob dlyan gut gefunden, da ich es halt cool fand, dylan gut zu finden. hättest du mich aber nach blonde on blonde oder highway 61 revisited gefragt, hätte ich wohl nur die achseln gezuckt. bin zuerst auf hiatt gekommen, da ich im film benny und joon diesen song gehört habe, der mich total berührt hatte: have a little faith in me. war ja erstmal ein kleiner anfang, aber dann habe ich später dann auch bob dylan entdeckt, neil young ebenso, dann kam ryan adams (wie schon erwähnt: besonders heartbreaker [höre die auch gerade]) und nun ja, das alles ist ja erst der anfang, und ich bin echt interessiert meine fühler weiter in diese richtung auszustrecken.
ich höre natürlich auch komplett andere musik aber ich nehme halt meine einflüsse von überall her und im endeffekt hat eine tiefe (musikalische) wurzel bei mir immer was mit akustischen instrumenten zu tun und naja ... ich liebe die anderen sachen zwar auch, aber sowas kann ich fast immer hören.
Anne Pohl
29.08.2002, 23:07
Hi Urban,
wenn Du hören willst und nicht fühlen, hab ich einen Vorschlag zur Güte: Wir brennen Sicherheitskopien und tauschen die aus. Ich kann aber nur ohne Schnickschnack (also keine Bildchen auf der Scheibe). Die Coldplay tät mich interessieren und bestimmt auch viele andere Sachen, die Du hast. Oder kannst Du nur Tapes?
anne,
klingt sehr gut. brennen ohne schnickschnack kann ich auch. und das wäre auch erstmal billiger für mich.
will jetzt erstmal schmidt gucken, in einer stunde bin ich nochmal hier und dann schauen wir mal was ich dir bieten kann. (mein tauschsampler kommt ja auch noch irgendwann ... dauert aber wohl noch ein paar wochen).
Die erste alt.country-Platte war jedenfalls "Trinity Sessions" von den Cowboy Junkies (1988), die zweite und letztendlich wichtigere Uncle Tupelo's "No Depression" (1990). Der Titel "No Depression" kam von einem Song der Carter Family, "No Depression in Heaven" (aus den 30er Jahren).
alt.country zum Hören:
Uncle Tupelo: Anodyne
Son Volt: Straightaways
Wilco: AM
Whiskeytown: Stranger's Almanac
Steve Earle: Train A Comin'
Freakwater: Springtime
Jayhawks: Hollywood Town Hall
Einflüsse
Gram Parsons: Grievous Angel
Flying Burrito Brothers: Burrito de Luxe
Hank Williams: ????
Carter Family: ????
The Byrds: Sweetheart of the Rodeo
.
anne, ich will nun nicht mäkeln. hast alles sehr schön und kenntnisreich geschrieben. aber kann man den alternativen country wirklich an einer platte festmachen? ich denke nicht. oder wieso meinst du das?
warum soll z.b. earles train a coming (95!) aber nicht die tolle guitar town von 86 dazugehören?
nein, ich denke, man kann das nicht an einer platte festmachen. es gab schon immer neben dem popeligen country den guten country. es gab die outlaw-bewegung (nelson, jennings), es gab die country-rock-sachen (dylan, byrds, fbb, gene clark................... und irgendwann mündete das dann in etwas, das man alt. country nannte, weil es auch ne kleine welle war.
wie gesagt, will nicht mäkeln, anne.
mir persönlich liegen die etwas weniger alternativen mehr (die parsons, harris, clark...) ich versuche mich zum xten mal an jayhawks hollywood. und mich nervt sie nach der hälfte.
Anne Pohl
29.08.2002, 23:43
anne, ich will nun nicht mäkeln. hast alles sehr schön und kenntnisreich geschrieben. aber kann man den alternativen country wirklich an einer platte festmachen?
Hi Otis,
fein, daß Du hier reingefallen bist! :D Ist schon alles richtig, was Du schreibst. Ich wollte Urban nur ein paar Tips aus meiner Sicht geben, mit denen er was über die Musik erfahren kann. Klar gehören dazu auch andere Interpreten und man könnte auch andere Alben eines Künstlers nennen - aber irgendwo muß man ja anfangen, oder? Und ich denke, meine kleine Auswahl ist ganz okay für den Anfang und macht wahrscheinlich auch Lust aufs Weiterhören.
Achso: Ja, an Uncle Tupelo's "No Depression" kann man alt.country schon festmachen, wenn man das will. Der Titel ist ja immerhin zum Synonym für die ganze Bewegung geworden.
Entschuldige, daß ich hier keine Doktorarbeit schreibe. Entschuldige, daß ich vergessen habe zu sagen, daß es alt.country schon in den 60er Jahren gab... Ich wollte einfach in wenigen Worten klarmachen, worum es geht. Wenn Du noch Worte und Bands dazu tun kannst, umso besser! :D
stimmt was du sagst. und deine auswahl ist auch gut und schön. nur dass du wagon vergessen hast. die ich mit ihrem anniversary-album bis aufs blut verteidige.
ich warte aber immer noch auf jemanden, der mir sagen kann, warum ich nicht viel an der jayhawks, der ach so hoch gelobten, finden kann. habe ich falsche ohren?
soulster
29.08.2002, 23:49
@anne:
wobei ich bei erneutem lesen die 'trinity sessions' doch eher am rand des 'genres' einordnen würde (wenn überhaupt - habe sie bislang überhaupt nicht mit country in verbindung gebracht, aber auch schon ewig nicht mehr gehört). jedenfalls nicht 'typisch alt.country' für mich. oh well.
und wo wir gerade von wagon reden, anne, hast du anniversary von ihnen? habe mal ganz ganz kurz online da rein gehört und hat mir sehr zugesagt.
Anne Pohl
30.08.2002, 00:01
:oops: :oops: :oops: :oops: Ich hab überhaupt keine von Wagon!!!! :oops: :oops: :oops: :oops:
Ich sach ja: Man lernt nie aus...
hehe ... habe gerade mal bei glitterhouse noch mal geschaut:
die anniversary gibt es da für 8,25 euro. kannst da auch in ein paar songs reinhören.
auf platte gibt es die wohl gar nicht ?
Anne Pohl
30.08.2002, 09:57
edit: auf euch kann man sich auch nicht verlassen: 'being there' heißt das album natürlich.
Ich hab's gesehen, aber ich dachte: Das merkt er schon noch selbst. Und siiiehste... :D
Es fehlt aber auch noch die wunderbare HANDSOME FAMILY!!!
Empfehlen kann ich vor allem "Milk & Scissors" und "Through The Trees".
Zur HANDSOME FAMILY-Homepage geht es hier (http://handsomefamily.com/)
THE HOLY CHILDHOOD kann man eigentlich auch zum alt. Country zählen.
Gerade im CD-Player: Up With What I'm Down With
Hat seinerzeit von Michael Ruff (Alternativen) 4 1/2 Sterne bekommen. Meiner Meinung zurecht.
Sonic Juice
16.09.2005, 19:24
Vielleicht kann man sagen, daß die ersten alt.country-Bands Leute waren, die mit Punk und Independent sozialisiert waren und den Mainstream-Country aus Nashville total ablehnten. Der war ihnen fremd wie nur irgendwas. alt.country wurde weder von großen Radiosendern gespielt noch auf bekannten labels veröffentlicht, die Musik wurde v.a. durch das Internet bekannt (es gab/gibt z.B. die berühmte Postcard-Mailingliste) - deswegen auch alt.country (Abkürzung für Usenet-Gruppen).
Die erste alt.country-Platte war jedenfalls "Trinity Sessions" von den Cowboy Junkies (1988),...
Um dieses schöne Thema mal wiederzubeleben: Es ist ja immer ein großer Spaß, sich auf die Suche nach demjenigen zu machen, der mit einigem Recht "Erster!" rufen darf. Wenn man von Annes Definition ausgeht (im Punk und Indie sozialisiert usw.), dann würde ich vor die Cowboy Junkies in jedem Fall die beiden ersten Platten der "Band of Blacky Ranchette", die selbstbetitelte von 1985 und "Heartland" von 1986, stellen. Dieses Nebenprojekt von Giant Sand (die ja selbst auch zu alt.country gezählt werden könnten, wenn sie nicht zu vielschichtig und sprunghaft für eine Genreeinordnung wären) hat meines Erachtens mit "Heartland" zugleich auch die vom Songmaterial beste alt.country/americana/...-Platte überhaupt veröffentlicht. Die erste Platte ist übrigens mittlerweile wiederveröffentlicht worden und in jedem Fall einen Versuch wert! Da Blacky aber damals leider nicht den durchschlagenden, sozusagen szenebegründenden Einfluss von Uncle Tupelo´s Debut verbuchen konnten, heißt die Schublade wohl zurecht "No Depression".... (wenn ich auch diese Scheibe vom rein musikalischen Standpunkt für eher vernachlässigenswert halte).
Sonic Juice
16.09.2005, 19:31
Und ich habe eine sehr große Abneigung gegen Nashville- und Mainstream-Country, obwohl oder weil ich einige Mißkäufe im Regal stehen habe. Garth Brooks ist verlogene Mistscheiße.
Und noch kurz zur Ehrenrettung von Garth Brooks, dem vermeintlichen Prototyp des glattpolierten New Country: Der Herr hat immerhin seine Songs alle selber geschrieben, mit Altmeistern wie George Jones duettiert und mit seiner Stilvielfalt das Nashville-Establishment gegen sich aufgebracht, etwa weil er Blues- oder Gospelelemente einsetzte. Mittlerweile ist er also selbst eine Art Outlaw. Ich finde, dass er von allen neueren Mainstream-Countrymusikern der begabteste ist/war. Der Gedanke ist also gar nicht so völlig abwegig, dass in 20 Jahren Garth mit einem Rick Rubin in dessen Wohnzimmer verschwindet, dort ein wunderbar karges Alterswerk einspielt und nach dem überraschenden Erfolg eine "Fuck You!"-Anzeige im Billboardmagazin schaltet, in der er sich für die tolle Unterstützung des Mainstreamradios bedankt ;) .
Die "Garthian Recordings I - IV"? :)
Als ich mich in Uncle Tupelo eingehört habe, dachte ich auch, diese alt.country-Schiene wäre leicht zu definieren. Und dann ist mir eingefallen, dass ich in den 80ern Lone Justice gehört habe und beleidigt gewesen wäre, wenn jemand das Country genannt hätte...
Und noch kurz zur Ehrenrettung von Garth Brooks, dem vermeintlichen Prototyp des glattpolierten New Country: Der Herr hat immerhin seine Songs alle selber geschrieben, mit Altmeistern wie George Jones duettiert und mit seiner Stilvielfalt das Nashville-Establishment gegen sich aufgebracht, etwa weil er Blues- oder Gospelelemente einsetzte.
Naja, alle Songs selber geschrieben hat er nicht.
Und ja ich bin ganz ehrlich: "Much Too Young (To Feel This Damn Old)" oder "Friends In Low Places" gefallen mir sehr gut. Die Sache ist die, verglichen zu einem Johnny Cash oder George Jones kommt Garth Brooks für mich eben unglaubwürdiger rüber. Ich nehm ihm seine Songs nicht so ganz ab. Wenn ich
zum Beispiel "I'm Going To Memphis" von Cash höre (mal als Beispiel), fesselt mich das eben mehr und kommt irgendwie ehrlicher rüber. Und ich denke das es eben einigen Leuten so geht. Und möglicherweise meinte Anne Pohl das mit verlogerner Mistscheiße.
Wenn ich nämlich "That Summer" von Garth Brooks höre, muss ich mich fast übergeben, ich kann den Song einfach nicht ausstehen.
Mittlerweile ist er also selbst eine Art Outlaw.
Ich finde, dass er von allen neueren Mainstream-Countrymusikern der begabteste ist/war. Der Gedanke ist also gar nicht so völlig abwegig, dass in 20 Jahren Garth mit einem Rick Rubin in dessen Wohnzimmer verschwindet, dort ein wunderbar karges Alterswerk einspielt und nach dem überraschenden Erfolg eine "Fuck You!"-Anzeige im Billboardmagazin schaltet, in der er sich für die tolle Unterstützung des Mainstreamradios bedankt ;) .
Okay, ihn mit Johnny Cash gleichsetzen, lassen wir mal besser sein :lol:
Bluezifer
17.09.2005, 15:07
hehe ... habe gerade mal bei glitterhouse noch mal geschaut:
die anniversary gibt es da für 8,25 euro. kannst da auch in ein paar songs reinhören.
auf platte gibt es die wohl gar nicht ?
Wagon halte ich für extrem ersetzbar. Bei denen erkenn ich kaum eigenes Potenzial.
Sonic Juice
17.09.2005, 15:49
Okay, ihn mit Johnny Cash gleichsetzen, lassen wir mal besser sein :lol:
Natürlich lässt man das besser sein, holy Cash vergib mir, aber die Provokation war doch zu reizvoll, um sie nicht zu schreiben. ;) Zugleich muss ich einräumen, dass er natürlich nicht alle seine Songs selber schreibt, sondern nur manche... Aber die Fäkalanwürfe gegen Brooks, der vor dem Hintergrund des alt.country doch etwas zu einfach niederzumachen ist, sollten zumindest nicht völlig unwidersprochen bleiben...
Bin ja nun auch nicht gerade Garth Brooks-Fan und habe mit New Country eigentlich nichts am Cowboyhut, aber gegenüber den austauschbaren Heulbojen, die die US-Country Charts seit den 90ern dominieren, ist Brooks noch eine Lichtgestalt - oder zumindest der Beste der Schlimmen. Und die "hits" sowie die "scarecrow" (mit dem besagten George Jones-Duet) lässt sich durchaus ohne Übelkeit hören. Ist halt im besten Falle netter Pop ("Wrapped up in you" zB!), nicht mehr, nicht weniger.
Anne Pohl
18.09.2005, 20:50
Und möglicherweise meinte Anne Pohl das mit verlogerner Mistscheiße.
Möglicherweise. Ich meinte aber auch, dass er ein als Cowboy verkleideter Werbefuzzi ist, einer, der sich bewußt dafür entschieden hat, Countrymusik zu machen, *um* damit kommerziellen Erfolg zu haben. Das ist an sich nichts Verwerfliches - aber wer mich ein bißchen besser kennt und weiß, welche Musik mich interessiert, wird mir nachsehen, dass ich mit Garth Brooks auch aus diesem Grund nichts anfangen kann.
Anne Pohl
18.09.2005, 21:02
Um dieses schöne Thema mal wiederzubeleben: Es ist ja immer ein großer Spaß, sich auf die Suche nach demjenigen zu machen, der mit einigem Recht "Erster!" rufen darf. Wenn man von Annes Definition ausgeht (im Punk und Indie sozialisiert usw.), dann würde ich vor die Cowboy Junkies in jedem Fall die beiden ersten Platten der "Band of Blacky Ranchette", die selbstbetitelte von 1985 und "Heartland" von 1986, stellen. Dieses Nebenprojekt von Giant Sand (die ja selbst auch zu alt.country gezählt werden könnten, wenn sie nicht zu vielschichtig und sprunghaft für eine Genreeinordnung wären) hat meines Erachtens mit "Heartland" zugleich auch die vom Songmaterial beste alt.country/americana/...-Platte überhaupt veröffentlicht.
Das Problem bei Blacky Ranchette war aber wohl, dass nur von wenigen wahrgenommen wurden und deshalb eben in der "offiziellen" alt.country-Geschichtsschreibung wenn, dann nur am Rande, vorkommen. Ich hab die Platten auch erst vor ein paar Jahren entdeckt (und finde sie großartig).
Ich glaube mich zu erinnern, dass die besagte Lone-Justice-LP damals als "cowpunk" tituliert wurde - das Label alt.country kam wohl erst, als es schon diverse Bands gegeben hat, die unter die Bezeichnung fallen könnten.
Möglicherweise. Ich meinte aber auch, dass er ein als Cowboy verkleideter Werbefuzzi ist, einer, der sich bewußt dafür entschieden hat, Countrymusik zu machen, *um* damit kommerziellen Erfolg zu haben. Das ist an sich nichts Verwerfliches - aber wer mich ein bißchen besser kennt und weiß, welche Musik mich interessiert, wird mir nachsehen, dass ich mit Garth Brooks auch aus diesem Grund nichts anfangen kann.
Ich bin kein Garth Brooks Fan aber damit ich dich richtig verstehe (bitte verbessere mich wenn ich was falsch verstanden habe). Für dich ist Garth Brooks jemand der im Prinzip kaum was mit Country zu tun hat, jemand für den die Countrymusik nur Mittel zum Zweck war. Jemand der nicht wirklich Countrymusik war (so wie z.B. Hank Williams, Merle Haggard, George Jones, Johnny Cash usw.).
Jemand der sich um seine Werbespots und seine Verkaufszahlen mehr gekümmert hat als um seine Musik?
Ich denke dass das Gründe sind warum Garth Brooks bei vielen Countrymusik Anhängern nicht geachtet wird, aber bitter sags mir wenn ich dich hier falsch interpretiere.
Ich bin noch so jung, ich muss mir so viel was mit der Musik zu tun hat die ich mag, dich mich interessiert oder damit verknüpft ist aus der Vergangenheit holen. Das kann manchmal verdammt anstrengend sein :lol:
Sonic Juice
18.09.2005, 23:44
...jemand der nicht wirklich Countrymusik war (so wie z.B. Hank Williams, Merle Haggard, George Jones, Johnny Cash usw.).
Jemand der sich um seine Werbespots und seine Verkaufszahlen mehr gekümmert hat als um seine Musik?
Ich denke dass das Gründe sind warum Garth Brooks bei vielen Countrymusik Anhängern nicht geachtet wird ...
Dass Garth Brooks bei "real country"-Anhängern umstritten ist, mag vielleicht auch an seiner Kommerzialität liegen. So wie ich das verstanden habe von Leuten, die sich etwas intensiver mit den US-Country-Charts beschäftigen, war er aber vor allem aus Gründen umstritten, die ihn eigentlich für "uns Rocker" interessanter machen müssten: weil er nämlich die strikten Formvorgaben für die Country-Charts (Gesang, Gitarre, Steel, Fiddle, Drums) nicht einhalten wollte, sondern auch Stilelemente aus anderen Gattungen einfließen ließ (E-Gitarren, Bluesharmonien, Gospelgesänge,. ..) und auch seine Konzerte eher als Rockkonzert inszeniert wurden und nicht als "grand ole opry on the road". AMG schreibt zu seinem Album "The Chase":
"Naturally, a backlash began to develop in the fall of 1992, beginning with the release of "We Shall Be Free," the first single from his fourth album. Featuring a strong gospel underpinning, the single stalled at number 12 and many radio stations refused to play it (!). It was indicative of the eclectic nature of his forthcoming album, The Chase, which pushed the boundaries of contemporary country."
Nach diesen Experimenten, die ihm viele Feinde einbrachten, ist er dann zwischenzeitlich auch wieder traditioneller geworden. Wobei die letzte Scheibe
"Scarecrow" wieder sehr crossover ist und meines Erachten durchaus schönen Pop mit Countryelementen (oder andersherum) bietet.
Die Anfeindungen gegen ihn muss man sich wohl insbesondere durch das Chartsystem in den USA erklären, wo normalerweise eine Single nur in Pop, Country, oder was auch immer gelistet wird, und dann gefälligst auch so zu klingen hat. Und mit diesem Kleingeist hatten halt auch schon Johnny Cash oder die Outlaws der 70er ihre Probleme (auch wenn ich die altern Recken musikalisch natürlich Brooks bei weitem vorziehe!).
Also, meiner Ansicht nach hat Garth Brooks jedenfalls gerade wegen dieser vermeintlichen Kommerzialität, die seine Songs für den Popmarkt geöffnet hat, von uns, die wir ja eher von der bösen Rock/Popseite kommen, durchaus Anerkennung verdient. Ob er das alles nur gemacht hat, um mehr Platten zu verkaufen, vermag ich nicht zu beurteilen. Aber wer kann das schon? Jedenfalls hat es ihm einen kommerziellen Einbruch beschert.
Die Leute, die auf den "wahren sauberen guten" Country pochen und jegliche schwarzen oder sonstigen Einflüsse fürchten, scheinen mir eher suspekt. Dass tatsächlich viele Country-Radiostationen eine Single wegen ihrer Gospelelemente boykottieren, sagt eigentlich alles. Und auch wenn Brooks wohl nicht gerade ein linker Revoluzzer ist, dürfte er in der stockkonservativen redneck/hillybilly-Gemeinde doch noch eher einen liberalen Geist verströmen als die meisten anderen "new country"-Stars, die den Bibelgürtel mit Munition versorgen....
Also, vielleicht einfach mal reinhören, die Musik ist schließlich das wichtigste, und vielleicht gefällt´s ja -egal was es ist und was sich der Musiker dabei gedacht hat.
Sonic Juice
18.09.2005, 23:48
Aber da wir hier ja eigentlich über cowpunk/alt.country/no.depression/americana diskutieren, möchte ich doch - vor etwaigen Hörexperimenten mit Garth Brooks -auf die (mir) viel wichtigere und leider auch viel unbekanntere Band of Blacky Ranchette hinweisen (und auch alles, was sonst noch so von deren Chef Howe Gelb unter seinem Namen, Howe Home, Giant Sand, OP8, oder jüngst Arizona Amp and Alternator veröffentlicht wurde) und dringendst zur Hörprobe anempfehlen! :)
@Sonic Juice: Ja, im vergleich zu dem was man heute manchmal als Country vorgesetzt bekommt ist Garth Brooks dann schon noch erträglicher. Was man da manchmal zu sehen bekommt...
Sonic Juice
19.09.2005, 01:27
Ja, es kommt wohl immer auf die Vergleichsgruppe an. Wenn man Brooks mit Cash, Nelson, Jones, Haggard vergleicht, kann er natürlich nur verlieren. Aber im Vergleich zu dem, was sonst so die Country Charts (http://www.billboard.com/bb/charts/country.jsp) dominiert, ist er schon okay. Er muss sich jedenfalls nicht hinter Shania Twain, George Strait oder den Dixie Chicks verstecken ;)
Wobei unser Wunschbild von (gutem) Country wahrscheinlich sowieso wenig Übereinstimmung hat mit dem, was ein typischer Countryfan in den US sich idealtypischerweise darunter vorstellt. Die oben genannten Heroen sind ja eigentlich alle deshalb so interessant, weil sie eben nicht nur typischen Country fabrizierten, sondern Grenzen überschritten und nur sich selbst und keinen bestimmten Stil repräsentiert haben. Gerade das Spätwerk von Cash hat mit Country ja nicht viel mehr zu tun als jede Dylan- oder Springsteen-Platte. Und George Jones hat sich mit seinem glatten, streichersatten Countrypolitan-Sound auch nicht nur Freunde in Nashville gemacht...
Ob früher allerdings alles besser war oder wir da nur einer verzerrten Wahrnehmung unterliegen und damit die Ausnahme zur Regel machen, sei mal dahingestellt.
krauspop
20.09.2005, 20:12
Es gab natürlich auch früher schon immer 'Country-Müll' an den sich heute niemand mehr erinnert. Aber auffällig ist schon, dass in den 70ern noch 'Coole Typen' wie Haggard, Tom. T. Hall, Conway Twitty, Johnny Paycheck die Hitparaden bevölkerten. In den Achzigern aber (fast) nur noch Sachen wie Ronnie Milsap, Kenny Rogers oder Alabama dort auftauchten, die auch genauso gut in die Pop-Charts gehören. Zum Zeil den Country-Radios zu verdanken, die mit einem verwässerten poporientierten Programm ein größeres Publikum ansprechen wollten...
hi-ho,
mußt du kennen:
the byrds: "the roadmaster and the sweetheart"( mit gram parsons!!)
gene clarc: alle alben!!! ( "roadmaster", mit carla olson, "no other" / schlicht alles!!! ) die männlichste und schönste stimme überhaupt.
crosby, stills & nash , bzw. crosby, stills, nash & young
david crosby: schmachtfetzen: z.b. "caroline"
die band: "love". absolut fantastisch
john cippolina & quicksilver messenger service
the greateful deads
jerry garcia
aktuell: the other ones
willie nelson. z.b.: "candy"
logisch: "the eagles"
roy orbison
"the travelling wilburys"
roger mcguinn ( back from mars )
tom petty
bonnie reid
meine absoluten tops, wie erwähnt gram parsons und gene clark. klar emmylou und willie nelson. naja, bin eben ein echter progressiv coutry fan.
garth brooks ist ein echter cowboy. ohne frage. seine extrem krummen und muskulösen beinchen, hat er sich durch tätgliches reiten schon im kindesalter erworben.
entscheidender sollte sein, daß er eine wahnsinnig schöne stimme hat. bisher habe ich live ( pardon außer bei bob wilson ) keine berührenderen liebes schmachtfestzen gehöft, wie von garth brooks.
gänsehaut pur. diese stimme entschuldigt alles.
so idiotisch es sich für viele voreingenommenen leute anhört, ich mag "truck stop". Welche im übrigen große fans von gram & emmylou sind.
beim "new-american-music" konzert in HH´, in der damaligen musikhalle, hatte ich gelegenheit backstage cisco kennen zu lernen. Im gegensatz zu cisco, hatte ich dann noch gelegenheit emmylou in ihrer garderobe zu besuchen. denn mein inzwischen verstorbener mann, war ein persönlicher freund z.b. von roger mcguinn. auf iemmylou´s reisen begleitet sie der freund und rowdie von gram. jener, welcher damals gram´s leiche gestohlen hat. ihr wisst ja, gram wurde ein horror begräbnis in der öffentlichkeit erspart. er wurde am yoshua tree verbrannt.
to: urban
sorry urban! muss alles fix gehen, bin auf reisen. das super country album der byrds heißt : "the sweeheart of the rodeo".
der titel "the sweeheart and the roadmaster", soll mal meine biografie betitelt werden.
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