Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Stephen King
Mark Oliver Everett
26.08.2004, 22:28
Bei Stephen Kings umfangreichem Gesamtwerk, hab ich eine Auswahl an Büchern treffen müssen. Hab versucht die Erfolgreichesten und Bekanntesten herauszusuchen. Ansonsten gibts ja das "andere..." :) (EDIT: "andere..." hatte nicht mehr Platz :unsure: )
Ich selbst hatte nur kurz einen King-Phase durchlebt. Da war ich etwa 11-12 Jahre alt. Shining und Der Friedhof der Kuscheltiere waren damals meine Lektüre gewesen und die Bücher hatten mich sehr beeindruckt, interessiert und in ihren Bahn gezogen. Leider sind Kings Werke auch immer sehr lange Bücher, welche für mich damals einfach noch ein wenig zu anstrengend waren.
Nun meine Frage. Welches ist euer King- Favorit? Oder mögt ihr King überhaupt' war er für euch nur eine Kindheitslektüre, welche ihr seither nicht mehr angetastet habt? Unbestritten ist wohl, dass King einer der grössten "Outputs" aller Schriftsteller hat.
"Mit einer Buchauflage von inzwischen mehr als 200 Millionen Exemplaren ist er der meistgelesene Horrorautor aller Zeiten: Stephen King. 25 Romane, rund 100 Kurzgeschichten, vier Geschichtensammlungen, ein Sachtuch und ein knappes Dutzend Filmdrehbücher schrieb er bisher.
Ein halbes Dutzend seiner Werke sind unter den 25 meistverkauften Büchern der 80er Jahre. Längst reicht allein sein Name, um dem Autor Vorschüsse in Millionenhöhe fur noch nicht Geschriebenes zu garantieren."
Quelle: www.prisma-online.de
candycolouredclown
26.08.2004, 22:41
Für mich wars dann doch eher Kindheitslektüre.
Ich glaube, damals mochte ich "Stark - The Dark Half".
Ich hab nur Carrie gelesen. Ach hätte seine Frau das Ding doch nur im Müll gelassen...
O`Malley
26.08.2004, 23:01
es Da brauche ich gar nicht lange zu überlegen. Das eine oder andere ist auch gut, aber es hat mich als Jugendlicher in seinen Bann geschlagen. Diese Geschichte um Freundschaft, das Böse, die Zeitsprünge...eigentlich sollte ich es nochmal lesen. Wahrscheinlich würde es jedoch seine ganze Magie verlieren...nun rund 17 Jahre nachdem ich es 1987 das erste Mal gelesen habe und danach 1989 das zweite Mal...jedesmal in den Sommerferien. :unsure:
Seltsam ist, dass ich mich anfange wieder daran zu erinnern....und meines Alters bewusst werde... :unsure:
The Stand / Das Letzte Gefecht war mein Favorit. Gefolgt von es und Brennen muss Salem.
Die Faszination der ersten Berührungen mit King im Alter von 13/14 Jahren
ist heute nicht mehr da und fast nicht mehr nachvollziehbar.
Aus Tradition hab ich trotzdem fast alles was er veröffentlicht hat.
Ist wohl ähnlich wie mit Stones, Young, etc.
Gruß,
ZUFO
Mit Stephen King habe ich mich vor einiger Zeit sehr intensiv beschäftigt.
Gelesen habe ich alles von ihm. Auch die autobiografischen Texte und seine Artikel über das Schreiben.
Wusstet Ihr, dass King zusammen mit Warren Zevon u.a. ein Album aufgenommen hat?
In den Sixties hat er mal in einer Garage Band gespielt. Und einen Rocksender hat er auch besessen in Maine. Er ist allerdings nur ein mittelmäßiger Rhythmusgitarrist und kein wirklich charismatischer Leadsänger. Dieses Album, das ich eben erwähnte, erschien als Charity CD für bedürftige Autoren. Da wirken auch noch andere US Schriftsteller mit. King singt darauf "Louie Louie" und noch einen weiteren Song, der mir entfallen ist. Muss die Scheibe erst wiederfinden.
Zwar hat meine Begeisterung für Kings literarischen Output inzwischen ein wenig nachgelassen. Ich würde mich aber schon noch als Fan bezeichnen. Ich besitze ziemlich viele seiner Bücher auch in der jeweiligen US Erstausgabe. Die sind z.T. inzwischen ähnlich viel wert wie rare Platten aus vergangenen Jahrzehnten.
Da ich auch Fantasy Liebhaber bin, ist mir die Saga vom Dunklen Turm eigentlich am liebsten. Die letzten beiden Bände fand ich allerdings ein bisschen enttäuschend. Und ich fürchte der finale Band, der im Herbst erscheint, wird auch eine Enttäuschung werden.
Am beeindruckendsten fand ich seinerzeit auch The Stand und Es.
Die beste filmische Umsetzung ist Die Verurteilten.
es muss ja auch widerspruch geben. ich lag vor ca 15 jahren mit gebrochenem bein im krankenhaus und bekam shining geschenkt. nach ca 40-50 seiten: unlesbar für mich. nie wieder was anderes probiert.
Dominick Birdsey
27.08.2004, 00:03
Ich hoffe mal, otis, dein Widerspruch bezieht sich nur auf Shining. Denn was man nicht gelesen hat, kann man nicht beurteilen. Und von 40 gelesenen Seiten auf ein Gesamtwerk zu schließen, ist Unfug. Ich gehe auch nicht hin und höre 5 Minuten Otis Redding und sage, schlichtweg unhörbar der Mensch.
nicht mal auf shining ganz bezieht er sich, sondern nur auf die ersten seiten. und auf ihre sprache, ihren spannungsaufbau, ihren ästhetischen ansatz....
man müsste mich bezahlen, king zu lesen.
Dominick Birdsey
27.08.2004, 00:12
Ja, das dachte ich mir.
(Und deine Intuition, Stephen King betreffend, ist gut ;) )
Declan MacManus
27.08.2004, 00:56
Als ich 13 war, verschlang ich King. Als ich 14 war, nicht mehr. Reicht das als Antwort?
Ach nein, ein Lieblingsbuch von King ist gefragt. Nun gut, mit 13 faszinierte mich "Es" am meisten - ich stand sogar morgens eine halbe Stunde eher auf, um vor der Schule noch lesen zu können.
O`Malley
27.08.2004, 09:43
Originally posted by muffkimuffki@26 Aug 2004, 23:56
ich stand sogar morgens eine halbe Stunde eher auf, um vor der Schule noch lesen zu können.
"Mein Name ist Ulrike Jokiel und ich steh unheimlich auf Schokolade. Aber leicht muss sie sein. Ich steh sogar nachts manchmal auf und hol mir welche aus dem Kühlschrank." ;)
Ich glaub mit King ist es bei vielen so. Mein letzter King liegt Jahre zurück. Früher habe ich alles verschlungen, wo nur King draufstand, aber irgendwann wurde es mir auch zu langweilig. :rolleyes:
Moontear
27.08.2004, 10:43
Seltsamerweise wird bei mir angezeigt, daß ich schon abgestimmt hätte was ich nicht getan habe. :blink: (Kobolde an meinem Computer in der Nacht? Muß wachsam sein...)
Jedenfalls hat mir "The Shining" sehr gefallen. "It" ist auch sehr interessant gewesen, aber halt auch mit Längen. Die vielen Zeitsprünge haben mir nicht so gefallen.
MrsGarthi
27.08.2004, 22:24
Stark/The Dark Half - Die Sperlinge fliegen wieder... fehlt! Neben Christine mein Favorit.
Ich hatte vor vielen Jahren mal eine "leichte" King-Phase. Leicht desshalb, ich sehr viel von ihm gelesen habe, aber eben doch nicht alles. Bei einigem, wie z.B. diese Turm-Folgen konnte ich mich gar nicht einlesen. Mag allerdings so Fantasy Zeug eh nicht sonderlich.
Dann war viele Jahre Pause mit S.K. Neueres kenn ich gar nicht.
Beste Verfilmung für mich: The Green Mile. Allerdings kenne ich auch nicht sehr viele Verfilmungen. Friedhof der Kuscheltiere war aboluter Käse als Film. Das Buch fand ich, naja geht so.
Vor ca 1 Jahr bekam ich dann die die Lombocks ( oder so ähnlich ) in die Hände. Absolut idiotische Story. Flugzeug fliegt durch ein Zeitloch.... wer dabei geschlafen hat , hat überlebt. Von den anderen blieb nur der Herzschrittmacher oder die Zahnprothese auf dem Sitz liegen...Also richtiger Schwachsinn. Auch Monster fehlen am Schluß nicht. ABER: Ich bin von dem Buch nicht mehr weggekommen. Ich habe es verschlungen! ;-)
Auch ein Favorit:
Der Todesmarsch. Geschrieben von.......???? Mist komm gerade nicht auf das Pseudonym von King?!?! Hochspannend und fürchterlich bedrückend.
Dominick Birdsey
27.08.2004, 22:27
Richard Bachman
MrsGarthi
27.08.2004, 22:34
Originally posted by Dominick Birdsey@27 Aug 2004, 22:27
Richard Bachman
Right right. Der wars. Kennst Du den Todesmarsch? Ich muß es mal wieder rauskramen. Hat mich damals echt beeindruckt/ bedrückt diese "Idee" .
Dominick Birdsey
27.08.2004, 22:42
Ich mochte das damals. Es fehlen oben noch mehrere Bücher. "Der Talismann", "Tommyknockers", "Die Augen des Drachen" z.B. Die Jahrezeiten-Kurzgeschichten haben mir gut gefallen. Genauso ein paar der unter Bachman geschriebenen Bücher: "Amok", "Todesmarsch", "Menschenjagd" und "Der Fluch".
Heute reizt mich das alles gar nicht mehr.
Mark Oliver Everett
27.08.2004, 22:45
Originally posted by Dominick Birdsey@27 Aug 2004, 22:42
... "Amok", ...
In der Liste enthalten. ;)
Dominick Birdsey
27.08.2004, 22:48
Die zweite Aufzählung beinhaltet von mir damals goutierte Bachman-Bücher, im Unterschied zur ersten Aufzählung, die in der Poll-Liste fehlende Titel aufzeigt.
Mark Oliver Everett
27.08.2004, 22:55
http://www.schildersmilies.de/schilder/imuasweck.gif
MrsGarthi
27.08.2004, 22:59
Originally posted by Dominick Birdsey@27 Aug 2004, 22:42
Heute reizt mich das alles gar nicht mehr.
So in etwa war meine Antwort als mir jemand diese komischen Lombocks ans Herz legte.....
Weißt Du was? Ich schulde Dir ja noch eine Cd. ;-) Sollte ich diese Lombocks noch finde.... kann auch sein ich hab`s verliehen und weiß schon nicht mehr wem... Also, falls ichs finde `, gibt es die Lombocks anstelle von der Cd. Und Stephen wird Dich damit wieder griegen! ;-)
Jörg König
28.08.2004, 11:59
Originally posted by MrsGarthi@27 Aug 2004, 22:59
Lombocks
Die heißen Langoliers, aber sonst hast du Recht: Die Story ist so bescheuert, dass man sich beim Lesen wie ein Idiot vorkommt, aber weglegen kann man's auch nicht.
Sein bestes Buch dürfte Cujo sein (mit mindestens einer halben Seite Weltliteratur drin). Oder doch It, weil's so spannend ist? Oder Dolores Claiborne? From A Buick 8? Bevor ich abstimme, muss ich nochmal in mich gehen.
Originally posted by Jörg König@28 Aug 2004, 11:59
Sein bestes Buch dürfte Cujo sein (mit mindestens einer halben Seite Weltliteratur drin). Oder doch It, weil's so spannend ist? Oder Dolores Claiborne? From A Buick 8? Bevor ich abstimme, muss ich nochmal in mich gehen.
Cujo ist nun gerade eigentlich ein schwächeres Werk.
Die filmische Umsetzung ist in diesem Fall allerdings ziemlich gelungen und m.E. sogar besser als die literarische Vorlage, weil sie die Handlung strafft und die z.T. in unlogische Sackgassen führenden Nebenschauplätze weglässt.
MrsGarthi
28.08.2004, 14:43
Originally posted by Jörg König@28 Aug 2004, 11:59
Die heißen Langoliers, aber sonst hast du Recht: Die Story ist so bescheuert, dass man sich beim Lesen wie ein Idiot vorkommt, aber weglegen kann man's auch nicht.
Sein bestes Buch dürfte Cujo sein (mit mindestens einer halben Seite Weltliteratur drin). Oder doch It, weil's so spannend ist? Oder Dolores Claiborne? From A Buick 8? Bevor ich abstimme, muss ich nochmal in mich gehen.
Also dann heissen die Monster halt Longeliers. :lol: Falls Du Dich noch erinnerst, Du warst übrigens der Übeltäter , der mir dieses "Schwachsinnsbuch" vor ca einem Jahr nahegelegt hat. ;-)
@ Domenick Ich hab`s tatsächlich verliehen. Und weiß auch wieder an wen. Nämlich an jemanden , der mit Stephen King und drgl. "abartigen" Stories absolut nix anfangen kann. Wobei ich lieber sagen sollte konnte. ;) Inzwischen wurden von dem ehemals Kingignoranten noch mehr Bücher gekauft....
Cujo gefiel mir als Buch auch nicht sonderlich. Der Film hierzu allerdings schon. Aus auch den Gründen die Mikko bereits gut auf den Punkt gebracht hat.
"das mächden" hat mir damals gut gefallen. ist allerdings mein einziger king geblieben.
Jörg König
28.08.2004, 21:49
Originally posted by MrsGarthi@28 Aug 2004, 14:43
Falls Du Dich noch erinnerst, Du warst übrigens der Übeltäter , der mir dieses "Schwachsinnsbuch" vor ca einem Jahr nahegelegt hat. ;-)
Ich tue gern Gutes. Es muss ja auch Könige geben, an deren Regentschaft sich das gemeine Volk ohne Grausen erinnert. ;)
Ich halte Cujo für ein klasse Buch; großartig (das ist die mindestens 1/2 Seite Weltliteratur) ist der Dialog, in der der Mann seine Frau nach den Gründen für deren Seitensprung fragt und sie ihm das Leben der all-amerikanischen Hausfrau nach dem Flüggewerden der Kids schildert.
Zunehmend großartiger finde ich From A Buick 8. Sehr schlank erzählt und ohne Grand Finale, also ohne die Schwächen der meisten King-Romane.
beatlebum
28.08.2004, 22:45
Gelesen habe ich: Der Talisman, Das Letzte Gefecht (die Komplettfassung), Der Todesmarsch sowie die Herbst-Kurzgeschichte. Haben mich damals alle gefesselt. Meine liebste Verfilmung ist "Stand By Me".
MrsGarthi
28.08.2004, 22:51
Also From A Buick 8 interessiert mich nun schon. ;-) Ok, überredet Euer Hohheit. Ich les nochmal einen King. Einmal im Jahr geht das schon. :blink:
Hört sich bißchen nach Christine an,aber soll doch ganz anders sein?!
Jetzt fällt mir gerade eine King Verfilmung ein, die sehr gut war. Aber ich weiß mal wieder den Titel nicht...
So richtig viel ist gar nicht passiert in dem Film. Aber das Nicht-viel-Passieren war sehr gut gemacht.
Drei Jungs finden eine Leiche im Wald. Weiß jemand was ich für einen Film meine?
MrsGarthi
28.08.2004, 22:52
@Beatle
Les das gerade erst. Ich glaube Stand by me hieß der Film!!! War das die Handlung die ich gerade beschrieb?
beatlebum
28.08.2004, 22:53
Stand By Me, wie du über deinem Beitrag lesen kannst meine Lieblingsverfilmung.
beatlebum
28.08.2004, 22:55
righty right ;)
Es handelt sich dabei um die Verfilmung der Herbstkurzgeschichte "Die Leiche" wenn ich nicht irre. Die Geschichte habe ich erst nach dem Film gelesen und war trotzdem sehr angetan davon.
MrsGarthi
28.08.2004, 22:57
Habs gerade schon oder erst, wie man`s nimmt, gesehen. :-)
Mark Oliver Everett
29.08.2004, 00:22
Ich fand Die Verurteilten eine gute Verfilmung. Freeman und robbins mag ich beide sehr gerne.
Jörg König
29.08.2004, 00:58
Originally posted by beatlebum@28 Aug 2004, 22:55
Es handelt sich dabei um die Verfilmung der Herbstkurzgeschichte "Die Leiche" wenn ich nicht irre.
Ja, stimmt. Das ist vielleicht wirklich Kings Bestleistung und ganz bestimmt eine der besten Verfilmungen.
Und ja, From A Buick 8 hat alle Stärken Kings und keine seiner Schwächen. Meistens hat er ja nur Stoff genug für einen Topflappen, strickt aber zwei daraus mit der Folge, dass man sich bei der Benutzung trotzdem die Pfoten verbrennt. Hier aber ist er völlig konzentriert bei seinem Stoff. Ein wunderbares Buch.
Den Nobelpreis hat aber nicht King gekriegt, sondern Grass. Nach mir ist es dabei nicht gegangen.
meine Lieblingsverfilmung (ok, ich kenne das Buch nicht, aber...) ist mit Abstand "Christine"
O`Malley
29.08.2004, 09:48
Originally posted by beatlebum@28 Aug 2004, 21:55
righty right ;)
Es handelt sich dabei um die Verfilmung der Herbstkurzgeschichte "Die Leiche" wenn ich nicht irre. Die Geschichte habe ich erst nach dem Film gelesen und war trotzdem sehr angetan davon.
Dito. Ich mag seine Darstellung von Kindheit/Jugend und Freundschaft. Das kommt in diesem Film/Buch auch wieder sehr gut raus. :)
Stimmt! Das ist Kings größte Stärke. Er beschreibt sehr anschaulich und einfühlsam Kinder und Jugendliche, also Heranwachsende, und ihre Probleme mit sich und ihrer Umwelt. Das zieht sich durch viele seiner Geschichten. Und es hat ganz sicher damit zu tun, dass der Mann 1. ein sehr guter Beobachter ist, 2. früher Lehrer war, 3. selbst drei Kinder groß gezogen hat, und sich 4. wohl sehr gut an die eigene Kindheit und Jugend erinnert.
Insofern finde ich auch seine sicher zum Teil autobiografischen Geschichten besonders gelungen. Wie eben "Die Leiche" oder aus jüngerer Zeit "Atlantis".
jimmyjazz
29.08.2004, 13:46
ja, stand by me ist klasse. spielt ja auch corey feldman mit.
beatlebum
30.08.2004, 14:07
Originally posted by Mikko@29 Aug 2004, 13:33
Stimmt! Das ist Kings größte Stärke. Er beschreibt sehr anschaulich und einfühlsam Kinder und Jugendliche, also Heranwachsende, und ihre Probleme mit sich und ihrer Umwelt. Das zieht sich durch viele seiner Geschichten. Und es hat ganz sicher damit zu tun, dass der Mann 1. ein sehr guter Beobachter ist, 2. früher Lehrer war, 3. selbst drei Kinder groß gezogen hat, und sich 4. wohl sehr gut an die eigene Kindheit und Jugend erinnert.
Insofern finde ich auch seine sicher zum Teil autobiografischen Geschichten besonders gelungen. Wie eben "Die Leiche" oder aus jüngerer Zeit "Atlantis".
Schön beschrieben, Mikko.
Dead Zone ist imho die stärkste Verfilmung eines King-Gruselstoffs, der geht wirklich unter die Haut, auch dank eines hervorragenden Christopher Walken.
Die älteren King-Bücher les ich übrigens immer noch ganz gern, ich muss mich da nicht auf das Alibi mit der Jugendlektüre zurückziehen ;) Ich hab für Es gestimmt, der Killerclown haut nach wie vor gut rein :ph34r:
Jörg König
01.09.2004, 23:25
Ich habe gerade für Misery gestimmt; wohl alles in allem seine Bestleistung und auch der gelungenste Film. Aber dazu könnte ich mit mir selber eine kontroverse Diskussionsrunde aufmachen.
Für mich ganz eindeutig : "Es"
Habe ich in einem Rutsch durch gelesen. Sehr gut finde ich auch ( in dieser Reihenfolge )
The Green Mile
Misery
Needful Things
Ford Prefect
02.09.2004, 00:50
Originally posted by DJ@RSO@1 Sep 2004, 21:44
Für mich ganz eindeutig : "Es"
der lief eben aufm ZDF. und zeitgleich aufm HR kam Carrie
Mark Oliver Everett
02.09.2004, 00:55
Originally posted by Ford Prefect@2 Sep 2004, 00:50
der lief eben aufm ZDF. und zeitgleich aufm HR kam Carrie
Yepp. Hab ich auch gesehen. Wollte es aber nicht gucken, weil ich gerade drann bin, das Buch zu lesen.
Originally posted by Ford Prefect@2 Sep 2004, 00:50
der lief eben aufm ZDF. und zeitgleich aufm HR kam Carrie
Yo, habe ich mir angesehen, obwohl : An das Buch kommt der Film nicht ran, ist aber in letzter Konsequenz wohl auch nicht machbar.
Ford Prefect
02.09.2004, 03:59
Stephen King hat schon ein gewaltiges Schreibtalent. Hab mal als 14-Jähriger Friedhof der Kuscheltiere gelesen *schauder* :ph34r:
Außerdem hab ich mal eine sehr geile 40-seitige Kurzgeschichte namens "Quitters Inc." von Stephen King gelesen, da geht es um einen Mann, der sich das Rauchen abgewöhnen will, und dann Rat bei einer dubiosen Agentur sucht, um seine Sucht zu überwinden. Aber mit welchen Mitteln diese Agentur ihre Patienten "therapiert", davon hatte der Kerl natürlich keinen Schimmer...
Muss man mal gelesen haben, spielt sich mehr auf der Psycho-Ebene ab, als den Leser mit derben Horror-Elementen zu konfrontieren. Auf sowas stehe ich, das subtile, feine, mystische, geheimnisvolle Metier...
DR.Nihil
02.09.2004, 13:43
Nach dem bisschen, was ich von ihm gelesen habe, bin ich nicht sonderlich an mehr Romanen von ihm interessiert.
Dafür aber an "Danse Macabre". Kennt das jemand? Ist es gut?
HellCreeper
02.09.2004, 15:05
King hat ein Problem, er weiß nicht wie man vernünftig einRoman abschließt.
Das Ende der Bücher sind aburd und ohne Spannung.
Siehe 'The Stand' über 1000Seiten, eigentlich durchweg spannend und dann so ein Schund.
Ebenso Carrie.
Aber das schlimmste ist ein Buch derart zu zermalmen wie 'Es'.
Spannung pur, empfinde ich zumindest, und dann der Quatsch mit der Spinne. Eine interne Verbindung erschließt sich mir bis heute nicht.
Nein, ich habe aufgehört S.King zu beachten.
Mark Oliver Everett
02.09.2004, 15:13
Originally posted by HellCreeper@2 Sep 2004, 15:05
Spannung pur, empfinde ich zumindest, und dann der Quatsch mit der Spinne. Eine interne Verbindung erschließt sich mir bis heute nicht.
genug! bin es gerade am lesen. bitte nicht noch mehr erzählen ;)
Originally posted by DR.Nihil@2 Sep 2004, 13:43
Nach dem bisschen, was ich von ihm gelesen habe, bin ich nicht sonderlich an mehr Romanen von ihm interessiert.
Dafür aber an "Danse Macabre". Kennt das jemand? Ist es gut?
Naja, da plaudert er halt so ein bisschen aus dem Nähkästchen.
Das Buch ist eine Art Geschichte des Horrors in Literatur, Comic, Film, TV etc. in den USA - aus Stephen Kings Sicht.
Ob das nun gut oder nicht so gut ist, daran erinnere ich mich nicht mehr. Hab's vor knapp 20 Jahren gelesen. So alt ist das nämlich schon.
Originally posted by Ford Prefect@2 Sep 2004, 03:59
Außerdem hab ich mal eine sehr geile 40-seitige Kurzgeschichte namens "Quitters Inc." von Stephen King gelesen, da geht es um einen Mann, der sich das Rauchen abgewöhnen will, und dann Rat bei einer dubiosen Agentur sucht, um seine Sucht zu überwinden. Aber mit welchen Mitteln diese Agentur ihre Patienten "therapiert", davon hatte der Kerl natürlich keinen Schimmer...
Gibt´s meines Wissens als Kurz- oder Episodenfilm. War aus meiner Erinnerung heraus ziemlich gut gelungen.
Originally posted by DJ@RSO@2 Sep 2004, 21:51
Gibt´s meines Wissens als Kurz- oder Episodenfilm. War aus meiner Erinnerung heraus ziemlich gut gelungen.
Der Film hieß übrigens Cat’s Eye war vom Cujo Regisseur Lewis Teague und mit Drew Barrymore besetzt, siehe INDB Link (http://www.imdb.com/title/tt0088889/). Es handelt sich m.E. um eine der besseren King-Verfilmungen.
Danse Macabre habe ich auch ca. 1982 gelesen, der Beschreibung von Mikko ist eigentlich nichts hinzuzufügen. Ich fand das Buch als damals Horror/Fantasy-Interessierter aber -Unkundiger aber sehr informativ und unterhaltsam.
Schade, dass bei der Abstimmungsliste Needful Things fehlt, das ist nämlich mein Lieblings-King. Ist auch das letzte das ich gelesen habe, irgendwann reicht’s halt.
Jörg König
08.09.2004, 21:13
Originally posted by HellCreeper@2 Sep 2004, 15:05
King hat ein Problem, er weiß nicht wie man vernünftig einRoman abschließt.
Das Ende der Bücher sind aburd und ohne Spannung.
Das stimmt überwiegend, es gibt aber auch Ausnahmen. Friedhof der Kuscheltiere hat ein mindestens angemessenes Ende, der Schluss von Cujo ist der Höhepunkt eines ohnehin sehr gelungenen Romans. Usw.
King versagt häufig dann, wenn die Spannung am Größten ist. Er bläst den Ballon so lange mit prallen Backen auf, bis das erwartete laute Platzen auch den furchtsamsten Leser nicht mehr erschrecken kann. Was er in Es an Spannung aufgebaut hat, war halt selbst von ihm nicht zu toppen, und so hat er sich in dieses Groschen-Roman-Ende geflüchtet. (Sorry, MOE. Mehr wird jetzt nicht verraten. Aber schreib doch mal, wie dir das Ende gefallen hat.)
Und was ist mit den Enden von Needful Things oder The Dark Half? Phantasievoll oder Selbstparodie oder sogar beides?
Jörg König
08.09.2004, 21:24
Originally posted by MrsGarthi@28 Aug 2004, 22:51
Also From A Buick 8 interessiert mich nun schon. ;-) Ok, überredet Euer Hohheit. Ich les nochmal einen King. Einmal im Jahr geht das schon. :blink:
Hört sich bißchen nach Christine an,aber soll doch ganz anders sein?!
Späte Antwort: Christine ist eins von zwei King-Büchern, die ich nicht zu Ende gelesen habe (das andere ist Gerald's Game). Die fast 500 Seiten von From A Buick 8 habe ich in 3 Tagen geschafft, und ich hatte nicht mal Urlaub.
Nightfall
08.09.2004, 22:17
Ich verehre Stephen Kings Bücher, sein Talent als Autor und seine Einstellung zum Schreiben allgemein, seit ich 14 Jahre alt bin. Bis auf ein, zwei Kurzgeschichten-Bände habe ich alles von ihm gelesen. Nicht alles war grandios und sicher sprachlich auch nicht sonderlich anspruchsvoll - aber sein Spannungsaufbau und vor allem seine Charakterzeichnungen sind immer wieder ein Genuss.
Als besten Einzelroman habe ich "Es" gewählt, im Gesamtbild über die Zeit dürfte aber nichts an das Epos vom Dunklen Turm herankommen. Alleine die Art, wie er Romane über Jahre hinweg mit diesem Zyklus verknüft hat, ist schon sehr erstaunlich. Bin schon sehr gespannt auf das Ende.
Folgen wir nicht alle dem Balken und hoffen, dass er nicht bricht? ;)
Jörg König
08.09.2004, 22:36
Bei aller Liebe: In Wizard And Glass ist King selber vom Weg abgekommen. Für einen derart lendenlahmen Gammel kann nicht mal seine notorische Vielschreiberei als Entschuldigung durchgehen.
Nightfall
08.09.2004, 22:45
Wizard and Glass war ein 845-Seiten langer Versuch, dem Charakter Roland mehr Tiefe zu verleihen, nicht mehr und nicht weniger.
Originally posted by Jörg König@8 Sep 2004, 21:13
Und was ist mit den Enden von Needful Things oder The Dark Half? Phantasievoll oder Selbstparodie oder sogar beides?
Der schlimmste und versaubeuteltste Schluss ist und bleibt der von Das letzte Gefecht. Dieses Geschwurbel hat mir den Spass an der ganzen Geschichte vermiest.
Wasserfrau
08.09.2004, 23:07
also--das beste Buch war/ist für mich "der Todesmarsch".......das hab ich in 2,3 Stnden durchgelesen, weil man da eben MITFÜHLEN konnte/musste.......ich aber bis "sara" alles im Regal, was er jemals schrob......
Ansonsten hab ich vor 3,4 Jahren aufgegeben King zu lesen......allein der Klappentext hat mich nimmer angesprochen.......
Wobei ich allerdings erwähnen MUSS: meine jüngste heisst wie eine Gestalt aus dem letzten King-Roman, den ich las........nu ratet mal ;)
Nightfall
08.09.2004, 23:10
Öhm...
Sara? :rolleyes:
Wasserfrau
08.09.2004, 23:14
Originally posted by Nightfall@8 Sep 2004, 23:10
Öhm...
Sara? :rolleyes:
heiss :) aber NICHT ganz......
Wasserfrau
08.09.2004, 23:15
Originally posted by Mongolom@8 Sep 2004, 23:11
Christine?
total daneben ;)
Nightfall
08.09.2004, 23:15
Sarah, so sieht es nämlich besser aus. :D
;)
Wasserfrau
08.09.2004, 23:16
Originally posted by Nightfall@8 Sep 2004, 23:15
Sarah, so sieht es nämlich besser aus. :D
;)
nein--ich nenne mein Kind doch nicht wie ein HAUS!
Haste nicht gelesen?
Jörg König
08.09.2004, 23:20
Originally posted by Nightfall@8 Sep 2004, 22:45
Wizard and Glass war ein 845-Seiten langer Versuch, dem Charakter Roland mehr Tiefe zu verleihen, nicht mehr und nicht weniger.
Die Figur hatte ja schon Tiefe, hier bekam sie eine Vergangenheit: Liebe aufer Wiese, und im Hintergrund Schlachtenlärm und im Nachbardorf ne böse Hexe...
Vielleicht bin ich ungerecht, aber nach 900 Seiten mühseligen Durchackerns habe ich mir mein Recht zum Meckern redlich verdient. ;)
Wasserfrau
08.09.2004, 23:22
:D näääääääääääää.........
belladonna
08.09.2004, 23:24
Habe nur'es' und den 'Todesmarsch' gelesen. Nicht meine Sache.
Will wer das haben?Verschenk ich. :D
Nightfall
08.09.2004, 23:28
Originally posted by Jörg König@8 Sep 2004, 23:20
Die Figur hatte ja schon Tiefe, hier bekam sie eine Vergangenheit: Liebe aufer Wiese, und im Hintergrund Schlachtenlärm und im Nachbardorf ne böse Hexe...
Vielleicht bin ich ungerecht, aber nach 900 Seiten mühseligen Durchackerns habe ich mir mein Recht zum Meckern redlich verdient. ;)
Na gut, Du hast ja recht, teilweise verliert sich King in Situationsbechreibungen, ergötzt sich an seinen Charakteren und lässt die Handlung etwas schleifen. Ich hätte allerdings wirklich fast geheult, als seine große Liebe auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurde. :huh:
Krautathaus
05.03.2006, 11:19
http://www.primacom.de/images/puls.jpg
http://www.primacom.de/portal/entertainment.php?view=1973
Stephen King - "Puls"
Der Horror hat eine neue Dimension
Das Grauen kommt nicht aus Gräbern oder aus dem Weltraum. Es ist mitten unter uns und steckt in jeder Handtasche. Das Handy ist ein moderner Heilsbringer, doch in Stephen Kings „Puls“ kommen mit dem Klingelton Wahnsinn und Tod. Der neue große Roman von Stephen King, dem »brillanten Geschichtenerzähler aus Maine« (Der Spiegel).
Clayton Riddell ist geschäftlich in Boston, hat schon Geschenke für seine Familie besorgt und möchte sich vor der Heimfahrt gerade bei einem Straßenhändler ein Eis kaufen, als die Welt untergeht. Geschäftsleute, Schüler, Busfahrer, alle Menschen, die in diesem Moment ein Handy am Ohr haben, laufen wie auf einen geheimen Befehl hin Amok, fallen übereinander her, schlachten sich gegenseitig ab, stürzen sich ins Verderben. Irgendwie können Clay, ein kleiner Mann mit Schnurrbart und ein junges Mädchen, das beinahe von ihrer Mutter umgebracht worden wäre, sich in ein Hotel retten. Sie sind völlig abgeschnitten von der Außenwelt. Clay will unbedingt herausfinden, wie es um seine Frau und vor allem um seinen Sohn Johnny steht, der gerade in der Schule war, als der mörderische Irrsinn losging. Zu ihm muss Clay Kontakt aufnehmen, bevor ein anderer es per Handy tut. Die Suche nach Johnny wird zur Schreckensmission durch eine apokalyptische Welt.
Sobald es das Taschenbuch gibt, schlag ich zu. Ich mag Handys eh nicht.
Hank Williams
05.03.2006, 16:06
Ich weiß auch nicht wieso, aber "Cujo" hat mir immer sehr gut gefallen. Kein übernatürlicher Schnickschnack und trotzdem irgendwie sehr beängstigend.
Es sollten auch sowieso wieder mehr Kinder in Unterhaltungsromanen sterben.
Kings Kurzgeschichten und Novellen mag ich auch sehr gern, "Die Verurteilten", "Blut", "Nachtschicht" etc.
Auch "The Green Mile" habe ich damals im Monatstakt mit Gewinn gelesen.
Und die Bachman-Romane müßte ich eigentlich auch mal auschecken.
O`Malley
05.03.2006, 18:25
Ich weiß auch nicht wieso, aber "Cujo" hat mir immer sehr gut gefallen. Kein übernatürlicher Schnickschnack und trotzdem irgendwie sehr beängstigend.
Es sollten auch sowieso wieder mehr Kinder in Unterhaltungsromanen sterben.
Kings Kurzgeschichten und Novellen mag ich auch sehr gern, "Die Verurteilten", "Blut", "Nachtschicht" etc.
Auch "The Green Mile" habe ich damals im Monatstakt mit Gewinn gelesen.
Und die Bachman-Romane müßte ich eigentlich auch mal auschecken.
Von den Bachmanbüchern hat mir der Todesmarsch am besten gefallen. Kein übernatürlicher Schnickschnack und trotzdem irgendwie sehr beängstigend ;-)
Hank Williams
05.03.2006, 18:40
Von den Bachmanbüchern hat mir der Todesmarsch am besten gefallen. Kein übernatürlicher Schnickschnack und trotzdem irgendwie sehr beängstigend ;-)
*grins* Ja, das ist dann natürlich sehr gut. "Todesmarsch" und "Amok" habe ich sogar noch ungelesen hier herumstehen, da fallen dann auch keine weiteren Anschaffungskosten an. *sehr praktisch*
Von den Bachmanbüchern hat mir der Todesmarsch am besten gefallen. Kein übernatürlicher Schnickschnack und trotzdem irgendwie sehr beängstigend ;-)Beängstigend?
Schrecklich war das. Und *ES* hab ich nichtmal ganz gelesen.
Friedhof der Kuscheltiere war auch nicht meines.
Geht mir wech mit Steven King.
Krautathaus
05.03.2006, 19:35
Geht mir wech mit Steven King.
Das war jetz aber Absicht!
"Es" ist toll, aber der Schluß taugt nix und ist unbefriedigend.
Z.B. Dead Zone, Cujo, Misery, Brennen muß Salem, Shining, Feuerkind, Dolores sind wirklich gut.
Das war jetz aber Absicht!
"Es" ist toll, aber der Schluß taugt nix und ist unbefriedigend.
Z.B. Dead Zone, Cujo, Misery, Brennen muß Salem, Shining, Feuerkind, Dolores sind wirklich gut.
Das ist nicht mein Genre.
Man mag es glauben, oder nicht:ich träum ungut, wenn ich mir sowas antue.
Moontear
05.03.2006, 19:45
Seltsamerweise wird bei mir angezeigt, daß ich schon abgestimmt hätte was ich nicht getan habe. :blink: (Kobolde an meinem Computer in der Nacht? Muß wachsam sein...)
Jedenfalls hat mir "The Shining" sehr gefallen. "It" ist auch sehr interessant gewesen, aber halt auch mit Längen. Die vielen Zeitsprünge haben mir nicht so gefallen.
Interessanterweise kann ich jetzt abstimmen, ging ja ziemlich schnell. Stimme geht an "The Shining".
Krautathaus
05.03.2006, 19:50
Man mag es glauben, oder nicht:ich träum ungut, wenn ich mir sowas antue.
Das ist für King ein großes Kompliment.
Nun meine Frage. Welches ist euer King- Favorit? Oder mögt ihr King überhaupt' war er für euch nur eine Kindheitslektüre, welche ihr seither nicht mehr angetastet habt? Unbestritten ist wohl, dass King einer der grössten "Outputs" aller Schriftsteller hat.
mich langweilt King ( wem wird als ersten der finger abgeschnitten oder der kopf abgehackt? ) na - das ist nichts für mich... da hab ich jedesmal aufgehört zu lesen before es mir schlecht wurde
aber dieses buch habe ich geliebt:
http://images-eu.amazon.com/images/P/3548252427.03.LZZZZZZZ.jpg
das ist wunderbar - ganz ganz wunderbar!
die letzten 30 seiten habe ich im zeitlupentempo gelesen
weil es mir so leid tat dass das buch dann zu ende ist
Krautathaus
13.03.2006, 08:52
Allman: dieses King Buch ist äußerst spannend und weder eine Horrorroman, noch sehr brutal. Eine ganz realistische Geschichte, aber spannend:
http://images-eu.amazon.com/images/P/0451177096.01.LZZZZZZZ.jpg
Ich war bis vor wenigen Jahren großer Stephen King Fan. Gelesen habe ich alles, was der Mann geschrieben hat. Meine Begeisterung ist inzwischen einer freundlichen Anerkennung gewichen. Für ein Lieblingswerk Kings kann ich mich nicht entscheiden. Ich habe sie fast alle sehr gerne gelesen. Muss aber in der Rückschau konstatieren, dass nicht alle herausragend sind. Es gibt schwächere Romane, was bei der Fülle des Outputs nicht wundert. Enttäuscht war ich letztlich vom Ende der Saga um den Dunklen Turm. Da hat sich der Autor wohl doch zuviel zugemutet. Dabei war diese Geschichte für mich lange Zeit das Highlight im King Kosmos. Vor allem auch weil ich generell ein Faible für Fantasy Literatur habe.
Eines bleibt festzuhalten: King schreibt so spannend und naturalistisch wie nur wenige Schriftsteller. Er hat eine sehr gute Beobachtungsgabe und vermag es trefflich, sich in seine Protagonisten hineinzuversetzen. Das macht seinen Stil glaubwürdig, obwohl die Stories meist alles andere als realistisch sind. Realistisch in den Details der realen Welt natürlich schon, aber der Plot ist immer Fiktion, oft sogar phantastisch.
Noch drei Anmerkungen zur Liste hier. "Blut" ist mir nicht bekannt. Was soll das sein? - "The Stand" und "Das Letzte Gefecht" sind identisch. Und ausserdem fehlen einige Werke, nicht nur die beiden ganz aktuellen.
Enttäuscht war ich letztlich vom Ende der Saga um den Dunklen Turm. Da hat sich der Autor wohl doch zuviel zugemutet. Dabei war diese Geschichte für mich lange Zeit das Highlight im King Kosmos.
Das ist wirklich wahr, das Ende ist echt das allerletzte ... total billig! Seitdem bin nicht mehr so begeistert von dem Mann. Schade, eigentlich ...
Und ausserdem fehlen einige Werke, nicht nur die beiden ganz aktuellen.
Der Todesmarsch fehlt, oder?
Das fand ich ganz schrecklich.
Krautathaus
13.03.2006, 11:33
"Blut" ist mir nicht bekannt. Was soll das sein?
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3453099362/qid=1142245912/sr=1-2/ref=sr_1_2_2/302-3140681-2108053
Aha, danke. Das sind aber alles Kurzgeschichten bzw. Novellen, die bereits vorher in anderen Sammelbänden veröffentlicht waren.
Krautathaus
13.03.2006, 12:11
Aha, danke. Das sind aber alles Kurzgeschichten bzw. Novellen, die bereits vorher in anderen Sammelbänden veröffentlicht waren.
Ja, da haben die Verlage immer wieder Phantasie(?) bewiesen, wie man Novellen und Kurzgeschichten neu verpacken kann.
TheMagneticField
13.03.2006, 12:51
also ich finds süß, wie hier immer dieser Reflex einsetzt sich von Trivialliteratur distanzieren zu müssen. Als ich jung war... mit 13 fand ich King gut mit 14 nicht mehr da war ich dann schon intelektuell :lol:
Sorry aber schon ein bisschen typisch für dieses Forum in dem Filmtitel gerne nur im Original gepostet werden und Pop höchstens dann noch möglich ist wenn einer der großen Heroen aus Versehen gerade mal mit nem Lied im Radio läuft...
Also ich fand Stephen King gut mit 14 mit 25 und heute auch noch, wenn das Buch denn gelungen ist, was zugegebenermaßen nicht mehr ganz so häufig der Fall ist wie zu Zeiten von "Das letzte Gefecht" "Es" "Der Talisman" etc.
Voten würde ich für ES, aber nur weil Der Talisman glaub ich nicht in der Liste ist.
also ich finds süß, wie hier immer dieser Reflex einsetzt sich von Trivialliteratur distanzieren zu müssen. Als ich jung war... mit 13 fand ich King gut mit 14 nicht mehr da war ich dann schon intelektuell :lol:
Sorry aber schon ein bisschen typisch für dieses Forum in dem Filmtitel gerne nur im Original gepostet werden und Pop höchstens dann noch möglich ist wenn einer der großen Heroen aus Versehen gerade mal mit nem Lied im Radio läuft...
Also ich fand Stephen King gut mit 14 mit 25 und heute auch noch, wenn das Buch denn gelungen ist, was zugegebenermaßen nicht mehr ganz so häufig der Fall ist wie zu Zeiten von "Das letzte Gefecht".
Zustimmung, lese King auch immer noch sehr gerne.
Wunderschön zu lesen sind The Green Mile und Sara.
Auch die beiden zusammengehörenden Werke Desperation und Regulators sowie Das Bild - Rose Madder finde ich sehr spannend zu lesen.
Von den älteren Werken stechen Shining, The Stand, Es und Misery heraus und natürlich die Geschichte um den Dunklen Turm!
Ich glaube Du hast mich nicht verstanden, MF.
Als ich 20 war kannte ich Stephen King noch gar nicht. Und er hatte auch noch nicht mal seinen ersten Roman veröffentlicht. Ich wäre der erste, der King gegen irgendwelche Trivialliteratur Schmäher verteidigt. Er ist nämlich wirklich ein guter Schriftsteller. Aber auch ein guter Schriftsteller ist nicht immer brillant. Und was seine Plots angeht, so sind sie leider nicht immer wirklich schlüssig. Unter den so genannten Trivialautoren ist er sicher einer der besten. Aber wie gesagt, ich denke gar nicht in solchen Kriterien.
absolut grandioser schriftsteller. der gern gewählte vorwurf, er würde trivialen quark verzapfen, ist natürlich blödsinn. king kenner dath ist einer der wenigen in d-land, der den berühmten nagel auf den kopf traf: "king ist so bekannt wie charles dickens und er schreibt genauso gut".
die "dunkle turm" reihe, "on writing", "the stand" oder "todesmarsch" und "rage" (beide von bachman) sind unfassbar brillant!
TheMagneticField
13.03.2006, 15:03
Ich glaube Du hast mich nicht verstanden, MF.
Als ich 20 war kannte ich Stephen King noch gar nicht. Und er hatte auch noch nicht mal seinen ersten Roman veröffentlicht. Ich wäre der erste, der King gegen irgendwelche Trivialliteratur Schmäher verteidigt. Er ist nämlich wirklich ein guter Schriftsteller. Aber auch ein guter Schriftsteller ist nicht immer brillant. Und was seine Plots angeht, so sind sie leider nicht immer wirklich schlüssig. Unter den so genannten Trivialautoren ist er sicher einer der besten. Aber wie gesagt, ich denke gar nicht in solchen Kriterien.
Dich hab ich auch gar nicht gemeint... lies einfach nochmal von Anfang an diesen Thread und ich denke du wirst verstehen was ich meine (ohne das an Namen festmachen zu müssen)
P.S. und das er zum Teil recht große Schwankungen in der Güte seiner Werke hat kann ich nur bestätigen
Krautathaus
13.03.2006, 15:03
Auch die beiden zusammengehörenden Werke Desperation und Regulators sowie Das Bild - Rose Madder finde ich sehr spannend zu lesen.
Beser als diese drei gefielen mir:
Insomnia (was für eine abgefahrene Geschichte), Dolores & Duddits.
So kann sich jeder seine Lieblingsgeschichten aus dem King-Cosmos fischen.
Was mir an King so gefällt: wie selbstverständlich er dem Leser die unmöglichsten Vorgänge plausibel macht. (Christine!)
Mein erster King war "Brennen muß Salem", den ich bestimmt schon drei mal gelesen habe.
Dich hab ich auch gar nicht gemeint... lies einfach nochmal von Anfang an diesen Thread und ich denke du wirst verstehen was ich meine (ohne das an Namen festmachen zu müssen)
P.S. und das er zum Teil recht große Schwankungen in der Güte seiner Werke hat kann ich nur bestätigen
Alles klar.
Cassavetes
13.03.2006, 17:59
also ich finds süß, wie hier immer dieser Reflex einsetzt sich von Trivialliteratur distanzieren zu müssen. Als ich jung war... mit 13 fand ich King gut mit 14 nicht mehr da war ich dann schon intelektuell :lol:
Zumindest für mich trifft das nicht zu. Ich habe King mit (schätzungsweise) 14-16 gern gelesen, und bald fange ich wieder damit an. Nach einer etwas längeren King-Pause, in der ich mich eben vorwiegend mit anderer Grütze befaßt habe.
Beser als diese drei gefielen mir:
Insomnia (was für eine abgefahrene Geschichte), Dolores & Duddits.
So kann sich jeder seine Lieblingsgeschichten aus dem King-Cosmos fischen.
Was mir an King so gefällt: wie selbstverständlich er dem Leser die unmöglichsten Vorgänge plausibel macht. (Christine!)
Mein erster King war "Brennen muß Salem", den ich bestimmt schon drei mal gelesen habe.
Insomnia finde ich auch lesenswert, besonders auch im Zusammenhang mit der Dunklen Turm - Geschichte.
Dolores hatte ich vergessen, ein sehr schönes Buch, das ohne jeglichen Horror auskommt und dessen Verfilmung, auch dank Kathy Bates, sehr gut gelungen ist.
Duddits hatte ich mal angefangen zu lesen und fands nicht so unterhaltsam, vielleicht sollte ich es nochmal damit versuchen.
Brennen muß Salem habe ich auch schon zwei, dreimal gelesen, genauso wie im übrigen Carrie.
Mein erstes King - Buch war hingegen Shining, kann allerdings gar nicht mehr genau sagen, wann ich das gekauft habe.
Napoleon Dynamite
13.03.2006, 21:49
Am besten ist "The Dead Zone" von D. Cronenberg.
Am besten ist "The Dead Zone" von D. Cronenberg.
Das Buch finde ich auch nicht schlecht. Ich habe aber für ES - It gestimmt, weil ich den Spannungsaufbau sehr gut fand, Spinne hin oder her.
In meinen Zwanzigern habe ich viel King gelesen, das hat dann irgendwann nachgelassen, würde King aber nie als "trivial" bezeichnen. " "It" ist sehr gut (sogar das Feuilleton der Zeit fand's gut). "Dead Zone" mochte ich und seine Kurzgeschichten ("Skeleton Crew" - die Sammlung habe ich gelesen, "Mrs Todd's Shortcut" ist eine wunderschöne Geschichte). "On Writing" fand ich witzig, über das Schreiben und eine Autobiographie (sehr Rock'n'Roll - das dürfte einige vielleicht abschrecken).
... und eine Autobiographie (sehr Rock'n'Roll - das dürfte einige vielleicht abschrecken).
Ja, stimmt. Die ist echt lesenswert. Stephen King hat doch auch mal `nen eigenen Radiosender in Maine gehabt und tlw. auch selbst moderiert ... da lief fast nur 70er & 80 er Rock ... AC/DC und so ... keine Ahnung ob`s den Sender noch gibt.
Allman: dieses King Buch ist äußerst spannend und weder eine Horrorroman, noch sehr brutal. Eine ganz realistische Geschichte, aber spannend:
http://images-eu.amazon.com/images/P/0451177096.01.LZZZZZZZ.jpg
sach ma Krauti
kennst du "Der fremde Gast"
by Charlotte Link?
____________________
sorry for O.T. folks
Krautathaus
15.03.2006, 18:15
sach ma Krauti
kennst du "Der fremde Gast"
by Charlotte Link?
Nein, aber die Beschreibung klingt interessant.
gut kennst du nicht
wenn du es kennenlernen willst - und es ist IMHO besser als jeden andere psycho-scheisse von King bis auf die 2 die wir tippten
( wobei King natürlich schon gut ist - also soweit ich es beurteilen kann - ist er schon ein gute - aber kein geniale schriftsteller )
dann gibst du deine @ und ich schicken dir das
ich verschenke alle meine bücher - ALLE!
nur ganz wenigen stehen da noch in einen regal
( ich muss ya immer daran denken - wer den ganze mist mal aufzuräumen hat -
wenn ich zufällig ums leben käme - understanding? )
soll jetzt kein "king-ist-ohnehin-der-unzweifelhaft-größte-auteur-der-kompletten- hemisphäre" sermon werden, aber ausser "psycho-scheisse" hat der mann dann doch noch so 1-2 weitere ansätze in seinen büchern verarbeitet, was selbst bei doofster und oberflächlichster betrachtung nicht verborgen bleiben kann. das geht von popkultur, (ur-)amerikanischen mythen bis hin zu poststrukturellen verbindungen aus entertainment, pulp culture und spekulativ theologisch-kosmologischem, sowie autobiographisch gefärbtem material. alles drin in den büchern. und bei "on writing" erfährt man überdies noch weitaus mehr über effizientes schreiben und erzählen, als in einem ganzen stall voller bücher aus dem literaten-workshop einer uni deiner wahl.
was eine lahme tröte wie charlotte link hier zu suchen hat, ist mir ein rätsel.
höhö
ich will nict deinen innenhand sehen - sweetharter
sonder deine fingernägel!
soll jetzt kein "king-ist-ohnehin-der-unzweifelhaft-größte-auteur-der-kompletten- hemisphäre" sermon werden, aber ausser "psycho-scheisse" hat der mann dann doch noch so 1-2 weitere ansätze in seinen büchern verarbeitet, was selbst bei doofster und oberflächlichster betrachtung nicht verborgen bleiben kann. das geht von popkultur, (ur-)amerikanischen mythen bis hin zu poststrukturellen verbindungen aus entertainment, pulp culture und spekulativ theologisch-kosmologischem, sowie autobiographisch gefärbtem material. alles drin in den büchern. und bei "on writing" erfährt man überdies noch weitaus mehr über effizientes schreiben und erzählen, als in einem ganzen stall voller bücher aus dem literaten-workshop einer uni deiner wahl.
Ja, vor allem seine Tips zum Kürzen (eigentlich ja nur einer: KÜRZEN!) sind gut.
was eine lahme tröte wie charlotte link hier zu suchen hat, ist mir ein rätsel.
Wo doch zB dieser Thread "Stephen King" heißt. Aber das wilde Off-Topic-Posten (ganz zu schweigen vom Sinn der Posts) scheint ja immer mehr überhand zu nehmen.
ja und?
Stephen King = " a wilde one "
wenn ers lesen könnte würde er sich über vergleiche freuen
denn einen vergleich zu seine büchern - egal ob sie gut oder schlecht sind
gibtz eigentlich nicht
pffffff
Ich hab bislang nur "Insomnia" und "Cujo" gelesen.
Und nach dieser Qualität hab ich auch für die nächsten Jahre wohl genug davon.
1. The Stand - Das Letzte Gefecht
2. Shining
3. Rose Madder - Das Bild
4. Misery - Sie
5. Christine
O`Malley
27.07.2006, 16:32
1. es
2. sie
3. shining
4. cujo
5. das letzte gefecht
Richard Bachman:
1. todesmarsch
Sonic Juice
27.07.2006, 17:15
Außer "Jahreszeiten" würde ich heute wohl nichts mehr aufschlagen.
Sagt aber nichts über die Qualität der Kingschen Fiktion aus, sondern eher über meine Genreinteressen, die dem Pop-Horrorlesefutter nicht mehr so viel abgewinnen können wie zu pickligen Vorzeiten.
Mir haben seine Novellen und Kurzgeschichten am besten gefallen, neben "Jahreszeiten" habe ich insbesondere noch "Nebel" aus "Im Morgengrauen" in guter Erinnerung.
Mir haben seine Novellen und Kurzgeschichten am besten gefallen, neben "Jahreszeiten" habe ich insbesondere noch "Nebel" aus "Im Morgengrauen" in guter Erinnerung.Oh ja, 'Nebel'. Das spielte in diesem Supermarkt, richtig? Das war toll.
Er schreibt so... dass es mir fast egal ist, was für Themen seine Bücher behandeln. Auch seine quasi Autobiographie 'Das Leben und das Schreiben' ist so einladend und freundlich und interessant geschrieben, dass ich das immer wieder mal lesen muss.
Ich hab bislang "Cujo" und "Insomnia" gelesen.
Es ist zwar schon lange her, aber ich hab beide Werke als die schlechtesten Bücher in Erinnerung, die ich je hatte.
Seit dem hab ich kein SK-Buch mehr gelesen.
Werde ich in den kommenden Jahren aber mal wieder tun - und ihm mit der "Turm-Serie" eine neue Chance geben.
@Visions: 'Cujo' fand ich gar nicht so schlecht. Nicht sein bestes, aber doch ziemlich spannend.
Viel Spass bei der Turm-Saga, solltest du das wirklich mal in Angriff nehmen. Bin nie über den ersten Teil hinausgekommen. Zu out... Aber probieren möcht ich's auch nochmal.
O`Malley
27.07.2006, 18:26
Ja bei der Turmsaga bin ich auch abgeschmiert, war nix für mich.
Ich hab the green mile ganz vergessen oben...
Krautathaus
27.07.2006, 18:34
Déjà vu
http://www.rollingstone.de/forum/showthread.php?t=9290&page=11&highlight=Stephen+King
Huch, siehste einmal die Suchfunktion aus Bequemlichkeit nicht benutzt --> es gibt sowas ähnliches schon.
An einen freundlichen Mod: Bitte um Zusammenführung, und sorry! :)
tina toledo
27.07.2006, 21:06
Schon passiert!
The Stand:
Hat mir ein großer King-Fan empfohlen: "Mußt du lesen, und wenn du nur ein Buch von King liest, dann unbedingt The Stand, das ist sein bestes überhaupt"
Ich habe den Rat befolgt und mich ziemlich gelangweilt. Die Idee ist reizvoll, solche Endzeit-Robinsonaden liebe ich sowieso.
Und was macht King daraus? Er lässt die Idee fallen und gleitet ab in mystischen Schmonzes, der zudem dramaturgischaltbacken und vorhersehbar aufbereitet wird. Nach so ca. 300 Seiten wurde es dann ziemlich öde, und bis zum Ende auch nicht mehr besser.
Tja, und da das sein bestes Buch sein sollte, war's dann mein einziges Stepehn-King Buch. (bin aber eh kein Horror-Fan, da fürchte ich mich immer so)
O`Malley
15.01.2008, 19:55
The Stand:
Hat mir ein großer King-Fan empfohlen: "Mußt du lesen, und wenn du nur ein Buch von King liest, dann unbedingt The Stand, das ist sein bestes überhaupt"
Ich habe den Rat befolgt und mich ziemlich gelangweilt. Die Idee ist reizvoll, solche Endzeit-Robinsonaden liebe ich sowieso.
Und was macht King daraus? Er lässt die Idee fallen und gleitet ab in mystischen Schmonzes, der zudem dramaturgischaltbacken und vorhersehbar aufbereitet wird. Nach so ca. 300 Seiten wurde es dann ziemlich öde, und bis zum Ende auch nicht mehr besser.
Tja, und da das sein bestes Buch sein sollte, war's dann mein einziges Stepehn-King Buch. (bin aber eh kein Horror-Fan, da fürchte ich mich immer so)
Hast recht! Das Buch ist langatmig, vorhersehbar mit blöden Charaktären und einem hirnrissgen Ende. Ich fand es beim lesen auch schon nervend.
HellCreeper
16.01.2008, 11:06
The Stand ist ein absolut furchbares Buch. Empfand das Lesen etwas langatmig, nur habe ich gedacht es würde sich wegen einem guten Schluss lohnen. Von wegen. Das war das absurdeste was ich je gelesen habe.
Überhaupt mag ich S.King nicht.Ich finde er hat durchaus ein guten Erzählstrang, kann aber kein Buch gut abschließen.
Überhaupt mag ich S.King nicht.Ich finde er hat durchaus ein guten Erzählstrang, kann aber kein Buch gut abschließen.
Doch. "Das Bild" ("Rose Madder") hat ein geniales Ende. Das ganze Buch ist genial, eins seiner besten.
Was "The Stand" betrifft; ich mag es. Hab es damals allerdings in der gekürzten Fassung gelesen. Irgendwann nehm ich mir nochmal die ungekürzte Version vor. Da hab ich's. Und ja, bin ein kleiner Fan von Stephen King. Vielleicht weil "Shining" mein erstes Buch von ihm war. Was hab ich mich gefürchtet...
Jörg König
01.02.2008, 00:57
Schön auch das Ende von "From A Buick 8", wo er mal nicht gewaltig auf die Kacke haut und sich in einem nicht enden wollenden Showdown verliert (in der Tat eine Schwäche vieler seiner Bücher), sondern einfach aufhört, als die Geschichte - fast - zu Ende ist. Das lässt zwar alle etwas ratlos zurück, die immer alles bis aufs I-Tüpfelchen auserzählt haben wollen, aber wer nicht zu denen gehört, dem kann ich diesen im Grunde klassischen Gespenster-Roman sehr empfehlen.
Randle McMurphy
24.02.2008, 11:50
Am beeindruckendsten fand ich seinerzeit auch The Stand und Es.
Die beste filmische Umsetzung ist Die Verurteilten.
Ganz genau.
motörwolf
24.02.2008, 23:11
Mir fällt es auch sehr schwer, mich für einen King zu entscheiden. Da ES mein erstes war (so im Alter von 12, 13 Jahren) ist es auf jeden Fall weit vorne. Auch die Turm-Saga mag ich sehr, ebenso The Stand. Die Jahreszeiten sind stark, inklusive der Verfilmungen. Von den neueren Sachen mochte ich Puls und Colorado Kid besonders.
Und ganz ehrlich, wirklich bereut habe ich bisher keinen einzigen Kauf eines King Buches. Klar gibt es auch schwächere Werke von ihm, aber unbeendet weggelegt habe ich noch keines...
Anne Pohl
25.02.2008, 00:01
Ich habe vor einer Weile "Cell" (oder so ähnlich) gelesen, den ich trashig und amüsant fand. Es geht um einen Handy-Virus, der aus Menschen Monster macht. Vorher hatte ich mit King schon abgeschlossen.
Ich habe vor einer Weile "Cell" (oder so ähnlich) gelesen, den ich trashig und amüsant fand. Es geht um einen Handy-Virus, der aus Menschen Monster macht. Vorher hatte ich mit King schon abgeschlossen.Was hatte Dich abschließen lassen? Und weshalb kamst Du ausgerechnet durch dieses eher schwache Werk zurück zu King?
Anne Pohl
25.02.2008, 00:43
Was hatte Dich abschließen lassen? Und weshalb kamst Du ausgerechnet durch dieses eher schwache Werk zurück zu King?
Ich kam nicht zurück: das Cover schrie mich an, und da nahm ich das Buch halt mit. Mir gefiel, dass endlich mal jemand in seinem Oeuvre auch die Mobiltelefonen innewohnende Gefahr zum Thema macht. Ich habe danach noch "Lissey's Song" (oder so ähnlich) gekauft und gelesen, aber das war es erst einmal wieder mit King. Abgeschlossen habe ich in den 90ern mit "Langoliers". Da hörte das reflexhafte Kaufen und Lesen von King-Romanen auf. Es hat halt ein wenig gedauert, bis ich gemerkt habe, dass der Mann nur aus seiner Textbausteinkartei abschreibt - shame on me.
Das Cover von Cell ist doch ziemlich hässlich und eigentlich nichtssagend.
Und das mit den Textbausteinen trifft nicht generell zu. Aber ich finde auch, der Mann hat wohl sein Pulver verschossen. The Colorado Kid war ganz hübsch aber letztlich nicht abendfüllend. Bei Cell fand ich wirklich nur die Grundidee gelungen, die Umsetzung war dann doch vorhersehbar und unoriginell. Als jahrelanger King Fan, der alles gelesen hat, werde ich auch weiterhin jedes neue Werk lesen. Aber ich erwarte nichts mehr. So lange es spannend genug ist, ein paar Urlaubstage lang die Zeit zu vertreiben, ist es ok.
Anne Pohl
25.02.2008, 01:10
Das Cover von Cell ist doch ziemlich hässlich und eigentlich nichtssagend.
Kommt wahrscheinlich auf die Ausgabe und den persönlichen Geschmack an. Meine war von Hodder & Stoughton und irgendwie sehr bunt (orange oder pink), das hat mich in dem Moment angesprochen und reichte für einen Impulskauf. Nichtssagend ist was anderes.
http://ecx.images-amazon.com/images/I/41KJZ0YWY4L._SS500_.jpg
Bei Cell fand ich wirklich nur die Grundidee gelungen, die Umsetzung war dann doch vorhersehbar und unoriginell.
Mag sein. Aber wenn man über 15 Jahre keinen King-Roman gelesen hat, geht's gerade. :-)
Als jahrelanger King Fan, der alles gelesen hat, werde ich auch weiterhin jedes neue Werk lesen. Aber ich erwarte nichts mehr. Ich glaube, Du erwartest doch was, sonst würdest Du nicht jedes neue Buch lesen.
Anne Pohl
25.02.2008, 01:45
Nachtrag: Was macht für Dich den Reiz von Stephen King aus, Mikko? Und was liest Du sonst gern? Für mich ist er mittlerweile eine Art Groschenroman-Autor, der für den schnellen Konsum schreibt. Gibt sich halt keine Mühe. Was an der Handy-Geschichte so viel lahmer ist als bei seinen früheren Romanen, weiß ich nicht.
Anne, ich gebe zu, ich lese eh nicht sehr viel außer Musikzeitschriften und Musikbücher. Zu King bin ich vor Jahrzehnten als Freund von Horror und Fantasy Literatur gekommen. Mich haben damals sowohl die Themen als auch ihre Umsetzung begeistert. King war mal sehr gut darin, sowohl Spannung zu erzeugen, als auch sehr einfühlsam Charaktere zu entwickeln. Dazu kam eine sehr detaillierte und lebensnahe Schilderung des Alltäglichen. Das alles zusammen hat mich fasziniert. Horror und Fantasy wurden dadurch so viel lebensechter und glaubwürdiger.
Inzwischen gibt sich der Autor anscheinend wirklich nicht mehr so viel Mühe. Ich wüßte nicht, woran es sonst liegen soll, dass seine jüngeren Romane tatsächlich zum Teil wie Fließbandproduktionen wirken, zumindest aber oft recht vorhersehbar und langweilig.
Dein "Cell" Cover kannte ich bisher nicht.
Also ganz ehrlich, lesen mag ich King nicht so gerne, weil das Ende oft ein wenig doof ist. Allerdings hat er schon einige tolle Sachen dabei. The Green Mile ist wirklich gut. Da gefiel mir auch der Film sehr gut.
Powered by vBulletin® Version 4.2.0 Copyright ©2013 Adduco Digital e.K. und vBulletin Solutions, Inc. Alle Rechte vorbehalten.