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Blitzkrieg Bettina
09.12.2010, 01:40
Sehr cool Rossi!

icculus66
09.12.2010, 01:43
Warum geht ihr nicht einfach wieder in den "Was ist Pop"-Thread?!

Blitzkrieg Bettina
09.12.2010, 01:45
Ich glaub da hab ich Thread-Verbot;-)

Gnagflow
09.12.2010, 03:38
Ich glaub da hab ich Thread-Verbot;-)

Give peace a chance!

Gnagflow
09.12.2010, 03:42
Das glaube ich auch nicht...



Gnagflow, du solltest dich evtll. etwas zurückhalten, denn in einem anderen Foren-Bereich hattest du eine Meinung zu Hiphop-Musik kundgetan die - sorry - absolut reaktionär ist.

Und Stormy Mondays Bemerkung darf man denke ich als Satire sehen, nicht als wirkliche Handlungsanleitung. (Stimmts Stormy;-)) Er ist halt manchmal etwas polterig, aber bei deinen Bemerkungen befürchte ich das dort weder Ironie noch Satire noch ähnliches versteckt ist...

Da ich ganz bestimmt kein Reaktionär bin, trifft mich Deine Kritik bezüglich des Hip Hop nicht.

grandandt
09.12.2010, 06:49
http://cdn.buzznet.com/media/jj1/2010/10/gaga-yoko/lady-gaga-yoko-ono-plastic-03.jpg

Give peace a chance!

Mit anderen Worten:
Frau Ono nimmt jede Gelegenrheit war, sich ins Rampenlicht zu bringen. Vermarktung galore.

Sorry, aber ich bin beim Verständnis von Onos Schaffen auch ein Kunstbanause.
Aber vom Marketing und Lennon-Erbe verwalten versteht sie sehr viel.

Harry Rag
09.12.2010, 07:06
Hätte Ono sich nicht Lennon gekrallt (mit dem nordenglischen. unsicheren, mit künstlerischen Minderwertigleitskomplexen besessenen naiven Typen ging das ja leicht), würde sie heute kein Mensch kennen. Man kennt sie überhaupt nur von Lennon. Ihre "Fluxus"-Geschichten hat sie hinterher auf Lennons und ihre "Kunst" aufgepropft. Selbst geschaffen hat sie nichts bleibendes. Und es soll bloß keiner kommen und erzählen, dass es Kunst war, als sie sich ihre Kleider auf der Bühne vonden Besuchern vom Leib schneiden ließ. Das war Kaspertheater.

Yep. Und das bestätigt die Yoko-These, dass jeder Mensch nur ein halber Mensch ist.
Lasst euch doch nicht immer so von den Lennon-Hatern provozieren. Ihr gebt doch auch keinen Scheiß auf CDU/CSU- oder FDP-Positionen.

pink-nice
09.12.2010, 11:59
Hätte Ono sich nicht Lennon gekrallt (mit dem nordenglischen. unsicheren, mit künstlerischen Minderwertigleitskomplexen besessenen naiven Typen ging das ja leicht), würde sie heute kein Mensch kennen.

Wie Künstler nun mal so sind....dafür war er aber ziemlich gut.

werner
09.12.2010, 12:12
Wie Künstler nun mal so sind....dafür war er aber ziemlich gut.
Künstler "SIND" nicht so. Es gibt solche, aber das ist kein Wesensmerkmal.
Das Problem hier imn Lennon-Thread ist, dass die mystische Überhöhung Lennons sehr gut gewirkt hat. Sagt man was gegen den Liebling Lennon, ist es Majestätsbeleidigung, bzw. man ist ein "Lennon-Hater (!)."
Viel anerkannte Journalisten und Autoren (z. B. James Shaar Murray), die Lennon durchaus zugetan waren, haben sein künstlerisches Werk massiv kritisiert. Sachlich,, auch subjektiv, aber sachbezogen. GHier im Thread schlagen die Wogen hoch, wenn man "Walls and Bridges" nicht durchgehend toll findet - denn das kann ja nicht sein, es ist doch von LENNON! Dass auch dieser Schund abliefert, dämmert diesen Fan gar nicht, sie würde diese Erkenntnis nicht mal zulassen. Wie sagte Cameron Crowe schon: Was unterscfheidet solche Fans noch von den Teenagern der Sechziger, die bei den Beatles-Gigs ins Höschen pissten, ohne die Musik auif dem Konzert überhaupt noch wahrnehmen zu können.

Padam
09.12.2010, 12:15
Ich finde Frau Ono nach wie vor toll!

pink-nice
09.12.2010, 12:19
Viel anerkannte Journalisten und Autoren (z. B. James Shaar Murray), die Lennon durchaus zugetan waren, haben sein künstlerisches Werk massiv kritisiert. Sachlich,, auch subjektiv, aber sachbezogen.

Das ist doch auch gut so,

Du aber kotzt dich hier nur aus....merkst du gar nicht, oder?

W&B(****) ist nicht durchgehend TOLL.

Aber man darf es auch SCHEIßE finden...kein Problem.

Man muss es nur nicht 10 000 mal wiederholen.

pink-nice
09.12.2010, 12:21
Ich finde Frau Ono nach wie vor toll!

Ono ist glaube ich ganz nett...kann aber auch auf die Omme gehen(aber wer kann das nicht;-)))))))))

werner
09.12.2010, 12:22
.

Aber man darf es auch SCHEIßE finden...kein Problem.

Man muss es nur nicht 10 000 mal wiederholen.
Füer dich schon. Bis du merkst, dass das ein Beispiel war. Melde dich, wenn es angekommen ist.

pink-nice
09.12.2010, 12:25
Füer dich schon. Bis du merkst, dass das ein Beispiel war.




Du aber kotzt dich hier nur aus....merkst du gar nicht, oder?



Stimmt also doch:lol:

allwhite
09.12.2010, 12:43
ihr seid herrlich. besonders gnagflow. von yoko ono kritik den bogen zu goebbels zu schlagen, das macht dir so leicht keiner nach. aber wenigstens wurde mal wieder das dritte reich bemüht. haben wir ja so selten in deutschland. wer oko ono nicht mag, ist ein nazi. wo hast du denn so argumentieren gelernt ? in deiner antifa-gesprächsgruppe, in der es als frauenfeindlich gilt im stehen zu pinkeln ?

zurück zum thema:

ich habe gestern den ganzen abend 3sat geguckt und fand vieles sehr interessant. "wie ich den krieg gewann" hatte ich lange nicht gesehen und fand ihn auch unerträglich.
zu den solosachen lennons hatte ich meine meinung ja bereits kundgetan. yoko ono halte auch ich für eine talentfreie, medien-/geldgeile unsympathin, die (auch wenn das gern belächelt wird) in meinen augen entscheidend zum ende der beatles beigetragen hat. bei einem der auftritte gestern hat sie sich mehrfach an den tasten so dermassen verspielt, dass der musiker john lennon sie eigentlich von der bühne hätte werfen müssen. liebe macht offenbar blind und auch taub.

grandandt
09.12.2010, 12:50
... wer oko ono nicht mag, ist ein nazi. ...

I'm standing on the leading edge
The Eastern seaboard spread before my eyes
"Jump" says Yoko
"Oh no, I'm too scared and too good looking" I cried
"Go on", she says
"Why don't you give it a try?
Why prolong the agony all men must die"

Roughale
09.12.2010, 13:57
Yoko Ono hat halt einen schweren Stand, die einen hängen ihr immer noch den Beatles Split an, die anderen können mit ihrer Musik nichts anfangen und der grosse Rest fühlt sich extrem gestört, wenn sie bei alten Musikstücken plötzlich absolut unmusikalisch dazwischenquitscht und -schreit. Ich zähle mich zu letzter Gruppe, was ich da teilweise gestern wieder anhören musste, ist einfach Mist und hat nichts mit Musik zu tun - aber davon wollte sich Lennon ja auch lösen - sehr schwieriges Thema. Die Frau selbst kenne ich nicht, John hat sie geliebt und das respektiere ich...

werner
09.12.2010, 14:09
aber davon wollte sich Lennon ja auch lösen - sehr schwieriges Thema....
Wie kommst du auf die Idee? Immerhin haben sie sich DF brüderlich geteilt: Sing ich eins, singst du eis.

McGeady
09.12.2010, 14:16
Ich glaube, das bezog sich auf das mit der "Musik" im herkömmlichen Sinne.

Satiee
09.12.2010, 14:53
So liest sich das also 30 Jahre später im RS-forum - was die seit gestern
eingegangenen comments angeht. Die ONO immernoch das Haßobjekt nr.1-
"keine Künstlerin" / der "deppe Lennon" aus lauter Liebe zu ihr dumm/blind geworden....schlimmstenfalls durchgeknallte Vergleiche mit Goebbels usw.
Toll - ganz toll.
Stattdessen k e i n einziges bedauerndes Wort noch heute über dieses sinnlose Attentat auf Lennon - und den menschlichen Verlust.
Fast eine abstossende, teilnahmslose Kälte weht einem hier 30 Jahre später überwiegend entgegen.
An diesem Tag eben vor 30 Jahren, als "alle Welt" entsetzt und erschüttert
war. Todtraurig und schier davon persönlich betroffen, wie undenkbar
war, einen "Ex-BEATLE" wie ihn plötzlich kaltblütig als ermordet zu begreifen.
Für Stunden empfand man die Erdumdrehung wie angehalten vor. So tief
saßen einem die sinnlosen Schüsse dieses unbekannten, geistesgestörten "Fans" in John Lennon's Gehirn.

Vielleicht löste seine Ermordung vor 30 Jahren sogar eine 'kaltblütigere Notwendigkeit' aus, mit solchen Verlusten fertig zu werden. Wer weiß?
Nach dem 'Kennedy-Mord' '1963 - oder dem 09/11 2001 - verwandelten
sich jeweils die Schlußfolgerungen in Resignationen gegenüber vorherigen
Hoffnungen - immer schubweise negativ.
Lennon's Werk und Hinterlassenschaft mag heutzutage grad deshalb sehr naiv wirken. Sehr g e s t r i g. Eine weitere, gescheiterte Epoche von Hoffnung, die "Welt zum besseren zu verändern", ging mit seiner Ermordung
zugrunde.
WER IST DA HEUTE NOCH ? Die Frage darf erlaubt sein. Ich erkenne global niemanden mehr. Keinen Künstler oder Musiker. Auch nicht einmal mehr den letzten 'Hoffungsträger' Obama.

Roughale
09.12.2010, 14:57
Wie kommst du auf die Idee? Immerhin haben sie sich DF brüderlich geteilt: Sing ich eins, singst du eis.

Ich meinte die Zeit direkt nach den Beatles, wo Lennon kräftig an seinem Ruhm kratzte, weil er damit nicht klar kam, daher die extreme Protesthaltung, die eigenartigen Musikverirrungen und so weiter. Wirklich schwer nachzuvollziehen, auch wenn man sich mit seinem Leben auseinandergesetzt hat...

Edit: Satiee hat nicht ganz unrecht, ich habe jetzt nicht nachgeschaut, ob ich meine Trauer und den Fakt, dass ich Lennon immer noch vermisse, auch hier gepostet habe. Ich weiss noch, wie am 8.12.1908 mir als noch 15-jähriger regelrecht der Boden unter den Füssen weggezogen wurde, als ich die traurige Nachricht erfahren habe - ich meine es war im Radio. Ich wurde mit der Musik der Beatles grossgezogen, dafür sorgten 2 meiner Onkels und ich hatte immer eine besondere Vorliebe für John (ok, als ganz Kleener war da eventuell Ringo vorne ;-)), keine Ahnung warum und deswegen habe ich mich immer wieder mit seinem Leben befasst, bei der Musik bin ich aber mehr bei den Beatles hängengeblieben, mit wenigen Ausnahmen mochte ich das Solo Zeug nicht so stark, das brauchte seine Zeit... Und dann verschenkte ich DF kurz nach dem Erscheinen und es gefiel mir auch sehr gut (also die Lennon Songs) - just like starting over - ja, John war zurück und ich war in der Hoffnung, dass er vielleicht wieder gross werden würde - vielleicht sich sogar die Beatles wiedervereinigen - all sowas, was einen 15-jährigen ins Träumen bringt und dann zerriss dieser Traum so grausam.

RIP John Winston Lennon - I will always miss you!

Mick67
09.12.2010, 15:05
...Eine weitere, gescheiterte Epoche von Hoffnung, die "Welt zum besseren zu verändern", ging mit seiner Ermordung
zugrunde.
WER IST DA HEUTE NOCH ? Die Frage darf erlaubt sein. Ich erkenne global niemanden mehr. Keinen Künstler oder Musiker. Auch nicht einmal mehr den letzten 'Hoffungsträger' Obama.

Die Frage ist doch, braucht(e) die Welt überhaupt (jemals) irgendwelche Hoffnungsträger? Und ist das nicht etwas zuviel für eine einzige Person?

Und, sorry, Lennon Friedens *ähem* kampf war nur eine von vielen Episoden in seinem Leben. Davon war zu Beatles Zeiten genausowenig zu hören/sehen wie zu "Double Fantasy" Zeiten am Schluß.
Lennon ist im Grunde immer der kleine Rocker von der Kunstschule geblieben, der zur Not auch mal richtig auf den Putz hauen konnte, aber letztendlich ständig auf der Suche nach seiner wahren Bestimmung war. Ohne ihn natürlich persönlich zu kennen, hatte ich immer das Gefühl, daß er nach Ende der Hausmann Phase mit Veröffentlichung von DF seine Mitte gefunden hatte. Tragisch, daß er es nicht länger auskosten konnte.

allwhite
09.12.2010, 15:06
So liest sich das also 30 Jahre später im RS-forum - was die seit gestern
eingegangenen comments angeht. Die ONO immernoch das Haßobjekt nr.1-
"keine Künstlerin" / der "deppe Lennon" aus lauter Liebe zu ihr dumm/blind geworden....schlimmstenfalls durchgeknallte Vergleiche mit Goebbels usw.
Toll - ganz toll.
Stattdessen k e i n einziges bedauerndes Wort noch heute über dieses sinnlose Attentat auf Lennon - und den menschlichen Verlust.
Fast eine abstossende, teilnahmslose Kälte weht einem hier 30 Jahre später überwiegend entgegen.
An diesem Tag eben vor 30 Jahren, als "alle Welt" entsetzt und erschüttert
war. Todtraurig und schier davon persönlich betroffen, wie undenkbar
war, einen "Ex-BEATLE" wie ihn plötzlich kaltblütig als ermordet zu begreifen.
Für Stunden empfand man die Erdumdrehung wie angehalten vor. So tief
saßen einem die sinnlosen Schüsse dieses unbekannten, geistesgestörten "Fans" in John Lennon's Gehirn.

Vielleicht löste seine Ermordung vor 30 Jahren sogar eine 'kaltblütigere Notwendigkeit' aus, mit solchen Verlusten fertig zu werden. Wer weiß?
Nach dem 'Kennedy-Mord' '1963 - oder dem 09/11 2001 - verwandelten
sich jeweils die Schlußfolgerungen in Resignationen gegenüber vorherigen
Hoffnungen - immer schubweise negativ.
Lennon's Werk und Hinterlassenschaft mag heutzutage grad deshalb sehr naiv wirken. Sehr g e s t r i g. Eine weitere, gescheiterte Epoche von Hoffnung, die "Welt zum besseren zu verändern", ging mit seiner Ermordung
zugrunde.
WER IST DA HEUTE NOCH ? Die Frage darf erlaubt sein. Ich erkenne global niemanden mehr. Keinen Künstler oder Musiker. Auch nicht einmal mehr den letzten 'Hoffungsträger' Obama.

gute satire !

werner
09.12.2010, 15:07
So liest sich das also 30 Jahre später im RS-forum - was die seit gestern
eingegangenen comments angeht. Die ONO immernoch das Haßobjekt nr.1-
"keine Künstlerin" / der "deppe Lennon" aus lauter Liebe zu ihr dumm/blind geworden....schlimmstenfalls durchgeknallte Vergleiche mit Goebbels usw.
Toll - ganz toll.
Stattdessen k e i n einziges bedauerndes Wort noch heute über dieses sinnlose Attentat auf Lennon - und den menschlichen Verlust.
Fast eine abstossende, teilnahmslose Kälte weht einem hier 30 Jahre später überwiegend entgegen.
An diesem Tag eben vor 30 Jahren, als "alle Welt" entsetzt und erschüttert
war. Todtraurig und schier davon persönlich betroffen, wie undenkbar
war, einen "Ex-BEATLE" wie ihn plötzlich kaltblütig als ermordet zu begreifen.
Für Stunden empfand man die Erdumdrehung wie angehalten vor. So tief
saßen einem die sinnlosen Schüsse dieses unbekannten, geistesgestörten "Fans" in John Lennon's Gehirn.

Vielleicht löste seine Ermordung vor 30 Jahren sogar eine 'kaltblütigere Notwendigkeit' aus, mit solchen Verlusten fertig zu werden. Wer weiß?
Nach dem 'Kennedy-Mord' '1963 - oder dem 09/11 2001 - verwandelten
sich jeweils die Schlußfolgerungen in Resignationen gegenüber vorherigen
Hoffnungen - immer schubweise negativ.
Lennon's Werk und Hinterlassenschaft mag heutzutage grad deshalb sehr naiv wirken. Sehr g e s t r i g. Eine weitere, gescheiterte Epoche von Hoffnung, die "Welt zum besseren zu verändern", ging mit seiner Ermordung
zugrunde.
WER IST DA HEUTE NOCH ? Die Frage darf erlaubt sein. Ich erkenne global niemanden mehr. Keinen Künstler oder Musiker. Auch nicht einmal mehr den letzten 'Hoffungsträger' Obama.
Wie oft müssen wir denn noch bedauern, dass er tot ist? Tun wir alle, aber ich muß das nicht bei jedem Post voranstellen. Wenn du deine Krokodilstränen jedes Mal aufs neue ÖFFENTLICH loswerden willst - bitte.
Aber Kennedy und 09/11 mit Lennon zu vergleichen finde ich (ICH!) sehr unangemessen. Von Lennon ging für keinen eine Gefahr aus, er war, politisch und musikalisch - verstummt. Sein Tod muss in einem anderen Zusammenhang gesehen werden, als die anderen o. a. Ereignisse.
Er hat zum Zeitpunkt seines Todes wenig Menschen etwas gesagt.

Satiee
09.12.2010, 15:18
Die Frage ist doch, braucht(e) die Welt überhaupt (jemals) irgendwelche Hoffnungsträger? Und ist das nicht etwas zuviel für eine einzige Person?
Und, sorry, Lennon Friedens *ähem* kampf war nur eine von vielen Episoden in seinem Leben. Davon war zu Beatles Zeiten genausowenig zu hören/sehen wie zu "Double Fantasy" Zeiten am Schluß.
Lennon ist im Grunde immer der kleine Rocker von der Kunstschule gewesen, der zur Not auch mal richtig auf den Putz hauen konnte.

Meine Antwort bleibt JEIN ! Du unterschlägst, daß THE BEATLES durchaus sehr wesentlich die "Welt" zu einem besseren Verändern bewegten - was eine völlig neue Toleranz nach den Schrecken bis Mitte des letzten Jahrhunderts global mit sich brachte.
Heute s i n d diese euphorischen Zeiten vorbei - auch die 'Lennon's. Klar doch.

Aber schau die gesamte Verfassung der "heutigen Welt + Zeit" an. Sehnt sich nicht doch alles nach immer wieder neuen "Hoffnungen" ? Oder ist es nur noch so, sich darauf einzulassen, was sich täglich ständig einfach ergibt ? -
und sich dem passiv zu ergeben.......? Ich weiß es nicht.

pink-nice
09.12.2010, 15:31
Er hat zum Zeitpunkt seines Todes wenig Menschen etwas gesagt.

Das ist doch Blödsinn.....nur weil einer 5 Jahre still war?

Er hat vielen Menschen etwas gesagt.......dir eben nicht.

allwhite
09.12.2010, 15:37
Du unterschlägst, daß THE BEATLES durchaus sehr wesentlich die "Welt" zu einem besseren Verändern bewegten - was eine völlig neue Toleranz nach den Schrecken bis Mitte des letzten Jahrhunderts global mit sich brachte.

so ein quatsch. die beatles waren lediglich teil einer gesellschaftlichen entwicklung, die sich auch ohne sie vollzogen hätte. zu behaupten, die beatles hätten die welt verändert klingt nach einem werbespot für das woodstock cd-set.

Satiee
09.12.2010, 15:42
so ein quatsch. die beatles waren lediglich teil einer gesellschaftlichen entwicklung, die sich auch ohne sie vollzogen hätte. zu behaupten, die beatles hätten die welt verändert klingt nach einem werbespot für das woodstock cd-set.

sorry mein Freund, aber in diesem Punkt irrst Du nun wirklich fundamental.
Du scheinst irgendwie seit erst 'jüngster Zeit' auf diesem Planeten zu sein:liebe:

allwhite
09.12.2010, 15:54
sorry mein Freund, aber in diesem Punkt irrst Du nun wirklich fundamental.
Du scheinst irgendwie seit erst 'jüngster Zeit' auf diesem Planeten zu sein:liebe:

dann bitte ich darum, dass der erwachsene das dem kind jetzt mal erklärt.

Satiee
09.12.2010, 16:16
dann bitte ich darum, dass der erwachsene das dem kind jetzt mal erklärt.

@allwhite - ich mag keine "Kinder", die sich "blöd" stellen. Wenn's Dir hier an
erwachsenem Unterhaltungswert fehlt - ok - aber suche ihn woanders.

Harry Rag
09.12.2010, 17:11
Viel anerkannte Journalisten und Autoren (z. B. James Shaar Murray), die Lennon durchaus zugetan waren, haben sein künstlerisches Werk massiv kritisiert. Sachlich,, auch subjektiv, aber sachbezogen. GHier im Thread schlagen die Wogen hoch, wenn man "Walls and Bridges" nicht durchgehend toll findet - denn das kann ja nicht sein, es ist doch von LENNON! Dass auch dieser Schund abliefert, dämmert diesen Fan gar nicht, sie würde diese Erkenntnis nicht mal zulassen. Wie sagte Cameron Crowe schon: Was unterscfheidet solche Fans noch von den Teenagern der Sechziger, die bei den Beatles-Gigs ins Höschen pissten, ohne die Musik auif dem Konzert überhaupt noch wahrnehmen zu können.

Du zäumst das Pferd von hinten auf: Man findet Lennon gut wegen seiner Musik, nicht seine Musik, weil man Lennon toll findet.

allwhite
09.12.2010, 17:19
@allwhite - ich mag keine "Kinder", die sich "blöd" stellen. Wenn's Dir hier an
erwachsenem Unterhaltungswert fehlt - ok - aber suche ihn woanders.

war klar. es hätte ja auch nichts zu erklären gegeben, weil deine behauptung, die beatles hätten die welt verändert, totaler kappes ist.

Roughale
09.12.2010, 17:23
war klar. es hätte ja auch nichts zu erklären gegeben, weil deine behauptung, die beatles hätten die welt verändert, totaler kappes ist.

Ist sie nicht, aber wie kann man es beweisen, oder das Gegenteil? Genau, geht nicht. Die Beatles habe zur Veränderung der Welt beigetragen, zum einen durch ihre Musik mit der sie die nachfolgende Musik beeinflusst haben und auch bei der Frierdensbewegung haben sie stark Einfluss genommen, dank ihrer Popularität haben sie viele Leute dazu motiviert. Ich hoffe das reicht erstmal, aber du wirst dir sowieso wiedeer einen abwegigen Grund einfallen lassen, um das zu widerlegen - man sieht ja, dass du nicht wirklich an einer Diskussion interessiert bist in dem abwegigen Vergleich zu Woodstock, der Benutzung des Wortes "Kappes" und so weiter - aber mach nur weiter, das verwässert das Stänkern anderer User :lol:

Prudence
09.12.2010, 17:24
Selbstverliebtes geldgeiles untalentiertes Schmock, das.

Großer Mist, dieser Satz.

Mick67
09.12.2010, 17:29
Meine Antwort bleibt JEIN ! Du unterschlägst, daß THE BEATLES durchaus sehr wesentlich die "Welt" zu einem besseren Verändern bewegten - was eine völlig neue Toleranz nach den Schrecken bis Mitte des letzten Jahrhunderts global mit sich brachte.
Heute s i n d diese euphorischen Zeiten vorbei - auch die 'Lennon's. Klar doch.Was bitte haben die Beatles zum Weltfrieden beitragen? Sie waren ein Katalysator für feuchte Teenagerträume. Wie schrieb Keith so schön: perfekte Barbiepuppen, die beschlossen, die Sau rauszulassen. Dann haben sie noch gute Musik gemacht und die Popkultur sicherlich in neue Bahnen gelenkt. Mehr war nicht. Alles andere ist verklärter Mumpitz. Dazu gehörten die Beatles auch viel zu schnell zum Establishment.


Aber schau die gesamte Verfassung der "heutigen Welt + Zeit" an. Sehnt sich nicht doch alles nach immer wieder neuen "Hoffnungen" ? Oder ist es nur noch so, sich darauf einzulassen, was sich täglich ständig einfach ergibt ? -
und sich dem passiv zu ergeben.......? Ich weiß es nicht.

Hoffnungen, ja. Aber bestimmt nicht anhand oder mit Hilfe einzelner Personen. Wir sehen ja gerade an Obama, daß sowas nur zum Scheitern verurteilt sein kann. Das ist, mit Verlaub, eine mir zu romantische Sichtweise.

allwhite
09.12.2010, 18:18
Was bitte haben die Beatles zum Weltfrieden beitragen? Sie waren ein Katalysator für feuchte Teenagerträume. Wie schrieb Keith so schön: perfekte Barbiepuppen, die beschlossen, die Sau rauszulassen. Dann haben sie noch gute Musik gemacht und die Popkultur sicherlich in neue Bahnen gelenkt. Mehr war nicht. Alles andere ist verklärter Mumpitz. Dazu gehörten die Beatles auch viel zu schnell zum Establishment.



Hoffnungen, ja. Aber bestimmt nicht anhand oder mit Hilfe einzelner Personen. Wir sehen ja gerade an Obama, daß sowas nur zum Scheitern verurteilt sein kann. Das ist, mit Verlaub, eine mir zu romantische Sichtweise.

danke !

Realman
09.12.2010, 18:23
yoko ono halte auch ich für eine talentfreie, medien-/geldgeile unsympathin, die (auch wenn das gern belächelt wird) in meinen augen entscheidend zum ende der beatles beigetragen hat.

Selbst wenn das alles zutreffen sollte (was ich nicht glaube), finde ich Lennons Beziehung zu Yoko trotzdem eine der faszinierendsten Liebesbeziehungen des letzten Jahrhunderts.
Lennon hätte so ziemlich jede haben können und sich wie die meisten anderen Rockstars irgendein junges Model angeln können. Stattdessen hat er sich für eine Frau entschieden, die optisch zwar nicht gerade dem üblichen Klischee einer sexy Rockerfrau entsprochen hat, zu der er sich jedoch geistig extrem hingezogen fühlte. Das hat mir irgendwie immer sehr imponiert an Lennon.

Ach ja, und außerdem habe ich mit einem Kumpel während eines New York Urlaubs mal einen Brief bei Yoko Ono im Dakota Building hinterlassen und wenige Wochen später ein sehr, sehr nettes persönliches Schreiben von Frau Ono bekommen. Das war durchaus sympathisch. ;-)

Mick67
09.12.2010, 18:43
Ach ja, und außerdem habe ich mit einem Kumpel während eines New York Urlaubs mal einen Brief bei Yoko Ono im Dakota Building hinterlassen und wenige Wochen später ein sehr, sehr nettes persönliches Schreiben von Frau Ono bekommen. Das war durchaus sympathisch. ;-)
Echt? Ich werde nächste Woche dem Dakota Builiding auch mal wieder einen Besuch abstatten. Vielleicht sollte ich Yoko auch mal einen Brief schreiben. Ich würde ihr aber schreiben, daß ich sie für knackigste 77-jährige halte, die mir je untergekommen ist. Denn das muß man ihr lassen, sie hat sich sehr gut gehalten.

pink-nice
09.12.2010, 18:46
Echt? Ich werde nächste Woche dem Dakota Builiding auch mal wieder einen Besuch abstatten. Vielleicht sollte ich Yoko auch mal einen Brief schreiben. Ich würde ihr aber schreiben, daß ich sie für knackigste 77-jährige halte, die mir je untergekommen ist. Denn das muß man ihr lassen, sie hat sich sehr gut gehalten.

Das findet sie bestimmt gut.....ich fand sie auch in den 60ern ziemlich süß.

Prudence
09.12.2010, 18:46
Ich würde ihr aber schreiben, daß ich sie für knackigste 77-jährige halte, die mir je untergekommen ist. Denn das muß man ihr lassen, sie hat sich sehr gut gehalten.

DAS ist mal ein Kompliment. Und es stimmt sogar.

allwhite
09.12.2010, 18:56
Ach ja, und außerdem habe ich mit einem Kumpel während eines New York Urlaubs mal einen Brief bei Yoko Ono im Dakota Building hinterlassen und wenige Wochen später ein sehr, sehr nettes persönliches Schreiben von Frau Ono bekommen. Das war durchaus sympathisch. ;-)

das ist echt sympathisch !

sam
09.12.2010, 18:59
Es ist doch erstaunlich; immer dann, wenn das Thema Yoko Ono hier zur Sprache kommt, gibt es die heissesten Debatten.

Ich bin sicher, daß John , könnte er dies verfolgen darüber sehr froh wäre. Bestätigt es doch die Tatsache, daß Yoko und er einen sehr nachhaltigen Eindruck hinterlassen haben.

Mal ehrlich, es gibt doch nur wenige Leute, die über eine so lange Zeit immer wieder Gesprächstoff liefern.

werner
09.12.2010, 19:01
Das ist doch Blödsinn.....nur weil einer 5 Jahre still war?

Er hat vielen Menschen etwas gesagt.......dir eben nicht.
Zähme mal deinen Beißreflex bei mir.
Wenn du ein wenig nachdenken würdest, dann würdest selbst du kapieren, dass die ganzen nach 1970 Geborenen gerade mal 10 Jahre oder jünger waren, als Lennon starb. Kannst du mir erklären, was denen Lennon später sagen soll? Klar, man kann Lennon auch spät als 20-jähriger entdecken. Entscheidend bei ihm (und andern) ist aber, dass sein Wirkung bei denen am Größten war/ist, die ihn erlebt haben - mit den Beatles und danach.
Ich liebe Beehoven und bin sehr traurig, daß er tot ist - aber wie traurig muß einer sein, der den Mann erlebt hat? Das danach ist doch von rein akademischem Interesse, heutzutage aufgemotzt und mythisch überhöht durch footage aus der zeit, durch Live-Aufnahmen, durch jede Menge Bücher und Verklärung.

werner
09.12.2010, 19:04
Du zäumst das Pferd von hinten auf: Man findet Lennon gut wegen seiner Musik, nicht seine Musik, weil man Lennon toll findet.
Das würde ich bezweifeln. Beides trifft zu.

pink-nice
09.12.2010, 19:06
Das danach ist doch von rein akademischem Interesse, heutzutage aufgemotzt und mythisch überhöht durch footage aus der zeit, durch Live-Aufnahmen, durch jede Menge Bücher und Verklärung.

Für dich...für andere nicht....und das kapierst du eben nicht.


Wenn du ein wenig nachdenken würdest, dann würdest selbst du kapieren

So eine Scheiße kannst du ganz lassen.


WERNI und sein Lennon Beißreflex..
echt süß....:liebe:

peter göbel
09.12.2010, 19:46
:-)ich kann die gereizten gegenseitige anwürfe nicht ganz nachvollziehen. als
beatles fan der 60er war yoko damals auch für mich das feindbild, speziell was
die auflösungserscheinungen der gruppe betraf. während lennons solo -phase,
speziell 75-80 habe ich doch eher respekt vor ihr bekommen. ob die jungs ohne yoko - wie gestern im tv behauptet - noch einmal als "beatles" reüssiert
hätten ? auf jeden fall war sie für lennon - glaubt man den biographen - eine
enorme emotionale und wohl auch künstlerische stütze. noch ein wort zu dem
song gestern abend ( sisters ) : fand ich eher schräg und lustig, es soll (!!)
ähnliche gesangliche großtaten auch von linda mcartney geben ?!

Padam
09.12.2010, 20:05
Ich fand "Sisters..." zwar auch schräg gesungen, aber irgendwie auch klasse.
Kaum zu glauben, dass das von 1972 ist...hätte mir einer erzählt, es wäre aus der Zeit ca. 1978-1982 hätte ich das auch geglaubt.
Die Leute im Publikum sind auch abgegangen dazu.

Ich bin zwar kein Experte für die 1970er, aber ich verstehe so langsam was Lennon damit gemeint hat, dass einige Ende der 1970er Jahre die Sachen gemacht haben, die Yoko bereits Jahre vorher versucht hatte.

Stormy Monday
10.12.2010, 01:32
so ein quatsch. die beatles waren lediglich teil einer gesellschaftlichen entwicklung, die sich auch ohne sie vollzogen hätte. zu behaupten, die beatles hätten die welt verändert klingt nach einem werbespot für das woodstock cd-set.
und Deine folgenden Posts:
Wer ein Herz hat und die Zeit und John miterlebte, weiss, dass das Quatsch ist. (Rock-) Musiker beeinflussen durchaus die Denke ihrer jeweiligen Generationen. "Imagine" steckt tief ganz unten in den Herzen VIELER Menschen, weltweit. So wie Dylan, Garcia oder Morrison. Glaub mir.

RIP, John

TinyLittleFracture
10.12.2010, 02:26
Stattdessen k e i n einziges bedauerndes Wort noch heute über dieses sinnlose Attentat auf Lennon - und den menschlichen Verlust.

Mal abgesehen davon, dass Dein Schriftbild irgendwann in naher Zukunft für meine Erblindung sorgen wird: Es wird nun wirklich um KEINEN Künstler (und seinen Tod) bis zum heutigen Tag mehr Aufhebens gemacht als um Lennon.

grandandt
10.12.2010, 06:50
Das stimmt ja so nicht. Gibt noch einige Tote mehr um die es erheblich "laut" ist. Aber wahrscheinlich hat kaum einer davon so eine widersprüchliche Biographie vorzuweisen wie Lennon.



Demagogen wie Du können leider nicht witzig sein. Dein Post ist nur ein allzu durchschaubares Ablenkungsmanöver. Zum Witzigsein fehlt Dir wohl der Intellekt, da war Dir Goebbels um einiges voraus.

Völlig bescheuert ist auch der Versuch von "Werner" mir die Lektüre einer Goebbelsbiographie anzuhängen. Meine Kenntnisse waren zu meiner Schulzeit einfach nur Allgemeinwissen. Leider entlarvt Ihr mit solchen Statements einfach nur Euer niedriges Bildungsniveau. Ich werde jetzt auch nicht mehr darauf eingehen, sonst wird das hier wieder viel zu viel "off topic".

Ja, genau. Laß mal Deinen Intellekt hier raus aus dem thread. Im Lennon-thread Vergleiche mit Goebbels zu plazieren - da bleibt einem die Spucke weg.
Wie intellektuell muß man denn sein, um so realitätsfern zu schwadronieren.

lovely_creature
10.12.2010, 07:58
Es ist doch erstaunlich; immer dann, wenn das Thema Yoko Ono hier zur Sprache kommt, gibt es die heissesten Debatten.

Ich bin sicher, daß John , könnte er dies verfolgen darüber sehr froh wäre. Bestätigt es doch die Tatsache, daß Yoko und er einen sehr nachhaltigen Eindruck hinterlassen haben.

Mal ehrlich, es gibt doch nur wenige Leute, die über eine so lange Zeit immer wieder Gesprächstoff liefern.
Vielleicht sollte man sich mehr mit ihrer Kunst und Musik beschäftigen ? Mit weit über 70 noch Musik zu machen, finde ich bemerkenswert.

Jetzt kommt mir nicht mit Joopie Heesters. ;-)

Zeno Cosini
10.12.2010, 11:19
Mit grossem Staunen und ebensolcher Verwunderung lese ich seit geraumer Zeit das, was in diesem thread debattiert wird. Ist ja richtiggehend spannend und abwechselungsreich. Es öffnet mir sogar durchaus neue Einblicke.

Für mich war die Ermordung John Lennons eine Art "musikalisches Erweckungserlebnis". Ich war frische 15, musikalisch wenig interessiert. Es gab da einige Freunde, die von ihren größeren Brüdern mit Musik aller Art bekannt gemacht wurden. Einer hatte einen Keller, der gänzlich mit QUEEN-Postern übersät war. Andere spielten mir rotzigen Punk-Lärm vor. Und es gab da ein Mädchen in meiner Klasse, deren älterer (!!!) Freund ein großer Fan von Frank Zappa war. Sie war es auch, die mir die Bedeutung von Zappas Hit "Bobby Brown" nahebrachte. Seis drum, das alles berührte mich so wenig wie auch die Musik, die es in den Samstagabend-Fernsehshows zu hören gab, die ich mit meiner Familie anzuschauen gewöhnt war. Viel mehr beschäftigte ich mich mit dem unglaublich explosiven Wüten, das sich in meiner (nennen wirs mal:) Körpermitte abspielte und zunehmend mein gesamtes Denken und Fühlen in Anspruch nahm. Bis zu jenem 8. Dezember 1980, morgens im wie üblich überfüllten Bus, der mich in die nächstgelegene Stadt zur Schule bringen sollte. Ich ergatterte einen Platz, direkt hinter dem Busfahrer, der das Radio recht laut aufgedreht hatte. Das "christliche Wort zum Tag" war gerade vorbei, die Nachrichten kündeten von der Ermordung eines Beatles. Ich dachte in dem Moment daran, dass meine Cousine Hanna mir immer vergeblich beizubringen versucht hatte, wer denn nun wer von den Beatles auf den Hüllen ihrer Platten war. Einer von denen war tot. Schlimm. Sowas konnte auch nur in Amerika passieren. Weiter beschäftigte mich das nicht.
Aber was staunte ich in der Schule. Unsere Lehrerinnen und Lehrer liefen wie auf Watte durch die Gegend. Ich werde nie vergessen, wie die Deutschlehrerin den Unterricht begann: " Ich weiß nicht, ob Ihr es schon wisst. John Lennon von den Beatles ist erschossen worden. Ihr könnt Euch garnicht vorstellen, was das für unsere Generation bedeutet. Ich bin so furchtbar traurig." So ganz klar war mir nicht, was das bedeuten sollte. Aber ich war neidisch auf diese Generation. Jeder weitere Lehrer hatte etwas zu sagen über seinen Schmerz, seine Traurigkeit. So kannte ich meine Lehrerschaft nicht. Es war ein faszinierender Blick unter die Masken, die sie sonst zur Schau trugen.
Mittags machte ich das Radio an, Radio Luxemburg. Den ganzen Tag gab es ausschließlich Beatles, Lennon, Zeitzeugen, Meinungen, Trauer und Schmerz. Es war wie ein Crashkurs in Musikgeschichte, wie eine Initiation in eine neue Welt, für mich zumindest. Spät abends hab ich im Bett gelegen und geweint und geweint. Tags darauf, vielleicht auch 2 Tage später, hab ich mir in der Stadt SGT. PEPPER gekauft, meine erste richtige LP jeseits von Winnetou-Hörspielen und Dschinghis Khan.
Bald waren die Beatles und Lennons Solowerk komplett neben meiner Anlage deponiert. Rauf und runter hab ich das gehört. Dann Bücher dazu gelesen, Plakate aufgehängt undsoweiter undsoweiter. Von der JOHN&YOKO-Geschichte war ich begeistert, wollte auch so ne Beziehung, hatte so eine 5 Jahre lang und wollte dann von derart symbiotischem Zeug nix mehr wissen.
Ich liebte John Lennon, den Friedensengel. Nach und nach waren dann auch andere Sachen über ihn zu lesen. Das änderte meinen Blick nochmals auf ihn. Mich berührt die Zerrissenheit dieses Menschen, seine fast schon verzweifelte Suche nach Halt. Sicher war er kein einfacher Mensch. Wahrscheinlich war ein ein genauso großes Arschloch wie viele dieser Rockstars, die ein Leben in Saus und Braus leben und dabei viele Leute kaputt oder tot zurück lassen (wenn ich an die Autobiographien von Eric Clapton und Keith Richard denke, schauerlich).
Wenn ich so lese, wie bösartig Lennon manchmal über seine eigene Musik und die der Beatles gesprochen hat, muss ich staunen. Wie auch über die Tatsache, dass er seine unglaublich starke Gesangsstimme selbst nicht mochte.
Ob Lennon in seiner politischen Phase immer klug und durchdacht gehandelt hat, darf bezweifelt werden. Erinnert sei da an den Song "Revolution", zu dem Lennon sinngemäß sagte, zuerst hätte er sich beim Schreiben die Revolution herbeigewünscht habe, aber dann plötzlich Angst davor kriegte, gerade we il er auch viel zu verlieren hatte... (Man verbessere mich, wenn ich da was durcheinander bringe)
Ich glaube, er war einerseits schnell von einem Thema "zu begeistern", andererseits hat sich von Yoko Ono sicherlich auch mitreissen lassen.
Zumindest war er ein Sinnbild für die Suche nach Frieden. Eine Projektionsfläche für den Wunsch, friedlich leben zu können (wie es auch Ghandi war und ist). Ein Engel ist dieser manchmal irre Wüterich nicht gewesen, dieser aggressive Interviewpartner, dieser fiese McCartney-Basher, dieser dumpfe Hausmann-Kiffer.
Es mag sein, dass Lennons Musik nicht mehr zeitgemäss ist, wie jener ZEIT-Mitarbeiter schreibt. Mich persönlich berührt sie weiterhin. Für gute Musik gibt es auch kein Verfallsdatum. Was wäre sonst mit dem unvergleichlichen Ludwig van, was mit Jazz-Giganten wie Thelonius Monk? Musik kann höchstens im eigenen Rezeptionsapparat altern, in der eigenen Empfindung, die stets subjektiv bleibt. Es gibt gute, es gibt sehr gute und es gibt grandiose Lennon-Songs jenseits der Beatles (POB ist eines der besten Alben, die je veröffentlicht wurden). Auch der eine oder andere Mist ist da produziert worden. Aber wenn ich gerade die wütenden Stimmen hier so lese, scheinen sie doch irgendeine Wirkung zu entfalten. Es ist vielleicht schwer zu akzeptieren, dass die Beatles die größte Band aller Zeiten (bis hierher) sind. Und ich bin der erste, der die Lust verspürt, einer derart übermächtiges Denkmal vom Sockel zu stossen (obwohl ich glaube, dass die Beatles den Höhepunkt der Pop- und Rockmusik so far darstellen, höre ich seit langem viele andere Bands erheblich häufiger und lieber).
Mich schmerzt der Tod Lennons immer noch. Aber er hat mir Türen geöffnet, hat mich neugierig gemacht, hat mich zu The Who und Steely Dan, zu Radiohead und Wilco, zu Porcupine Tree und Nada Surf, zu Arcade Fire und TV on the Radio, zu Acid Mothers Temple und Phish geführt und vielen anderen mehr.
Lennon war ein ganz Großer. Er hat viele singen lassen. Er hat viele träumen lassen. Und wie groß die Sehnsucht danach ist, hat zuletzt Obama gezeigt. Dass Träume platzen müssen, steht auf einem anderen Blatt...

TinyLittleFracture
10.12.2010, 12:00
Das stimmt ja so nicht. Gibt noch einige Tote mehr um die es erheblich "laut" ist.

Allenfalls Elvis würde ich das in dem Ausmaß zugestehen. Aber sich ernsthaft darüber zu echauffieren, es gäbe zu wenig Anteilnahme für Lennon... dreißig Jahre entfernte Todestage "begehen" die meisten nicht einmal bei eigenen Familienangehörigen.

coleporter
10.12.2010, 12:39
Allenfalls Elvis würde ich das in dem Ausmaß zugestehen.

Naja, Jimi Hendrix und Buddy Holly könnte man meines Erachtens auch noch nennen - und für den einen oder anderen vielleicht sogar noch Freddie Mercury und Bon Scott...

j.w.
10.12.2010, 12:48
@ zeno cosini: Schön geschrieben, danke!

Mikko
10.12.2010, 12:56
Aus aktuellem Anlass werfe ich den Namen Michael Jackson mal in die Runde. Aber eigentlich gehört das alles nicht hier hin.

Und die Schläge unter die Gürtellinie lassen wir auch mal schön bleiben. Ich mag Yoko Ono auch nicht, aber deshalb würde ich sie trotzdem nicht - auch nicht zum Spaß - in der Wanne ersäufen. Und auch Dr. Goebbels hat in diesem Thread gar nichts zu suchen, Gnagflow. Haben wir uns verstanden?

pink-nice
10.12.2010, 12:58
............Mich berührt die Zerrissenheit dieses Menschen, seine fast schon verzweifelte Suche nach Halt. Sicher war er kein einfacher Mensch. Wahrscheinlich war ein ein genauso großes Arschloch wie viele dieser Rockstars, die ein Leben in Saus und Braus leben und dabei viele Leute kaputt oder tot zurück lassen ........

@ zeno cosini: sehr schön und treffend geschrieben, danke!

....natürlich war er auch ein Arschloch,klar.....aber ein unheimlich witziges...deswegen möchte ich mal mehr ungekürzte Interviews mit ihm sehen.

pink-nice
10.12.2010, 13:00
Aus aktuellem Anlass werfe ich den Namen Michael Jackson mal in die Runde. Aber eigentlich gehört das alles nicht hier hin.



Ich glaube der hat ein viel kleineres Verfallsdatum....über seinen Todestag war hier im Forum so gut wie nichts zu hören.

grandandt
10.12.2010, 13:14
@ zeno cosini: Schön geschrieben, danke!

Ja, finde ich auch.
Aber Deine Erinnerung sollte Dir den 9. Dezember morgens in der Schule sagen.;-)
Lennon wurde erschossen, als es bei uns in Mitteleuropa schon der 9. Dezember war.

Roughale
10.12.2010, 14:57
Ich möchte mich auch für den beitrag von zeno cosini bedanken, der hat viele meiner Empfindungen auf den Punkt gebracht - auch wenn bei mir die Liebe zu der Musik schon da war, aber wir sind so zielich gleich alt - da passt viel zusammen ;-)

Zu dem Zweifel an dem "Engelstatus" - ich weiss nicht mehr wer es nach seiner Ermordung gesagt hat, als die Diskussion aufkam, dass er nicht nur gute Seiten hatte, aber der Satz hat mir sehr zugesagt: "even angels are not perfect"...

Satiee
10.12.2010, 17:05
@ zeno cosini: Schön geschrieben, danke!

Auch von mir ein Dank. Wie toll, daß es doch noch Leute gibt, die sich so offen
und ausführlich äußern;-)

Satiee
10.12.2010, 17:10
Echt? Ich werde nächste Woche dem Dakota Builiding auch mal wieder einen Besuch abstatten. Vielleicht sollte ich Yoko auch mal einen Brief schreiben. Ich würde ihr aber schreiben, daß ich sie für knackigste 77-jährige halte, die mir je untergekommen ist. Denn das muß man ihr lassen, sie hat sich sehr gut gehalten.

Kurze Frage: ist das jetzt ein Witz, oder bist Du nächste Woche tatsächlich
in NYC/Manhatten ?? Würde mich wirklich ernsthaft interessieren.

Harry Rag
10.12.2010, 17:19
"Nowhere Boy" ist ein ganz netter Mix aus Melodram und Biopic. Der normale Kinogänger wird damit eher weniger anfangen können (gibt es doch hunderte ähnlich gestrickte Filme), Fans können aber ruhig einen Blick wagen.

Satiee
10.12.2010, 18:59
"Nowhere Boy" ist ein ganz netter Mix aus Melodram und Biopic. Der normale Kinogänger wird damit eher weniger anfangen können (gibt es doch hunderte ähnlich gestrickte Filme), Fans können aber ruhig einen Blick wagen.

Sogar schon hier zu finden: http://de.wikipedia.org/wiki/Nowhere_Boy
Muss ein guter Film sein.

Mick67
10.12.2010, 23:47
Kurze Frage: ist das jetzt ein Witz, oder bist Du nächste Woche tatsächlich
in NYC/Manhatten ?? Würde mich wirklich ernsthaft interessieren.

Kein Witz!

sam
10.12.2010, 23:58
Vielleicht sollte man sich mehr mit ihrer Kunst und Musik beschäftigen ? Mit weit über 70 noch Musik zu machen, finde ich bemerkenswert.

Jetzt kommt mir nicht mit Joopie Heesters. ;-)

Wollte damit eigentlich auch ausdrücken, daß John und Yoko ab einem bestimmten Zeitpunkt , was ihr Auftreten in der Öffentlichkeit anging, nicht mehr voneinander zu trennen waren. ( Man mag die kurzzeitige Phase 1974 /75 außer Acht lassen)
Und gerade darin besteht doch der Unterschied zu den anderen Verstorbenen.

Was Yoko musikalisch heute angeht, da stimme ich den hier schon gemachten Komplimenten voll zu. :wow::-)

lovely_creature
11.12.2010, 00:06
Wollte damit eigentlich auch ausdrücken, daß John und Yoko ab einem bestimmten Zeitpunkt , was ihr Auftreten in der Öffentlichkeit anging, nicht mehr voneinander zu trennen waren. ( Man mag die kurzzeitige Phase 1974 /75 außer Acht lassen)
Und gerade darin besteht doch der Unterschied zu den anderen Verstorbenen.

Was Yoko musikalisch heute angeht, da stimme ich den hier schon gemachten Komplimenten voll zu. :wow::-)

Nun ja, das war ja auch ein Phänomen der Zeit - alles war Kunst und alles, was man machte, wurde zur Kunst. Sie ist/war damals eine Performance-Künstlerin. Da konnte man das Private nicht mehr von ihrem Kunstschaffen trennen. Offenbar fiel da auch ihre Partnerschaft hinein.

Ich bin ja froh, dass nicht alle sie hier generell zur Hexe verteufeln. Das finde ich einfach nicht fair.

sam
11.12.2010, 00:23
Nun ja, das war ja auch ein Phänomen der Zeit - alles war Kunst und alles, was man machte, wurde zur Kunst. Sie ist/war damals eine Performance-Künstlerin. Da konnte man das Private nicht mehr von ihrem Kunstschaffen trennen. Offenbar fiel da auch ihre Partnerschaft hinein.

Ich bin ja froh, dass nicht alle sie hier generell zur Hexe verteufeln. Das finde ich einfach nicht fair.

Yoko war immer in den Medien, die Gattinnen der anderen Fab Four hielten sich dezent im Hintergrund. Ganz klar, daß sie da als Zielscheibe benutzt wurde.
Ausserdem bin auch ich der Meinung, die Zeit der Beatles als Band war 1970 (eigentlich schon viel früher) vorbei.

Harry Rag
11.12.2010, 00:57
Ich bin ja froh, dass nicht alle sie hier generell zur Hexe verteufeln. Das finde ich einfach nicht fair.

Vor allem, wenn man bedenkt, wie "gewöhnlich" Cynthia Lennon ist/war. Das tritt in ihrem Buch über John Lennon auffällig häufig ans Tageslicht.

allwhite
11.12.2010, 09:51
Ausserdem bin auch ich der Meinung, die Zeit der Beatles als Band war 1970 (eigentlich schon viel früher) vorbei.

das klingt interessant. wie schätzt du das ein ? wann war es mit den beatles vorbei ?

allwhite
11.12.2010, 10:11
Vor allem, wenn man bedenkt, wie "gewöhnlich" Cynthia Lennon ist/war. Das tritt in ihrem Buch über John Lennon auffällig häufig ans Tageslicht.

wie meinst du das ?

werner
11.12.2010, 11:52
Kein Witz!
He, cool, ich auch. Ich wohne ab Mittwoch im "Paramount", nicht weit vom Times Square. Zimmer 212. Komme an gegen 16 Uhr, bleibe zwei Tage.
Bis dann!!!

werner
11.12.2010, 11:59
Ich wüerde sie nie als Hexe verteufeln, was sie mikt Lennon gemacht hat ist mnir egal. Und ob sie deen beatles den Todesstoß versetzt hat, glaube ich auch nicht. Was ich allerdings glaube und weiß, ist, dass sie eine bestenfalls mittelmäßige Künstlerin ist - wenn überhaupt. Man bedenke nur, dass sie auch nicht den geringsten inneren Drang verspürte, jahrzehntelang Kunst zu machen. Was sie tat, war Lennons Erbe verramschen. Ist das Kunst? Von jemand, der/die sich so sehr als Künstlerin gerierte wier sie in den Sechtzigern und Anfangs der 70er, erwarte ich, dass man sich zumindest zur Kunst hingezogen fühlt und kreativ ist. Aber Kühe züchten, die man dann als Decktiere verkauft kommt diesem kreativen Prozess nicht sehr nahe. Und pausenlos von Love" zu quatschen (bis heute!) zeugt auch nicht von großen intellektuellen Fortschritten.
Aber Hexe? Nein, nur untalentiert.

pink-nice
11.12.2010, 12:14
Man bedenke nur, dass sie auch nicht den geringsten inneren Drang verspürte, jahrzehntelang Kunst zu machen.

Wenn man keine Ahnung hat:....einfach mal die Fresse halten (D.Nuhr)

* 1968: Unfinished Music No.1: Two Virgins (mit John Lennon)
* 1969: Unfinished Music No.2: Life with the Lions (mit John Lennon)
* 1969: Wedding Album (mit John Lennon)
* 1969: Live Peace in Toronto 1969 (mit John Lennon)
* 1970: Yoko Ono/Plastic Ono Band (mit Plastic Ono Band)
* 1971: Fly
* 1972: Some Time in New York City (mit John Lennon)
* 1973: Approximately Infinite Universe
* 1973: Feeling the Space
* 1974: A Story (Veröffentlicht 1997)
* 1980: Double Fantasy (mit John Lennon)
* 1981: Season of Glass
* 1982: It’s Alright (I See Rainbows)
* 1984: Milk and Honey (mit John Lennon)
* 1984: Every Man Has a Woman (Tribute-Album)
* 1985: Starpeace
* 1992: Onobox (6-CD-Box)
* 1995: Rising
* 1995: New York Rock (Musical mit Songs von Yoko Ono)
* 1996: Rising Mixes
* 2001: Blueprint for a Sunrise
* 2007: Yes, I’m a Witch (Remix-Album)
* 2007: Open Your Box (Remix-Album)
* 2009: Between My Head and the Sky (mit Plastic Ono Band)

EPs [Bearbeiten]

Brundlefly
11.12.2010, 14:00
Was ich allerdings glaube und weiß, ist, dass sie eine bestenfalls mittelmäßige Künstlerin ist - wenn überhaupt. Man bedenke nur, dass sie auch nicht den geringsten inneren Drang verspürte, jahrzehntelang Kunst zu machen. Was sie tat, war Lennons Erbe verramschen. Ist das Kunst? Von jemand, der/die sich so sehr als Künstlerin gerierte wier sie in den Sechtzigern und Anfangs der 70er, erwarte ich, dass man sich zumindest zur Kunst hingezogen fühlt und kreativ ist. Aber Kühe züchten, die man dann als Decktiere verkauft kommt diesem kreativen Prozess nicht sehr nahe. Und pausenlos von Love" zu quatschen (bis heute!) zeugt auch nicht von großen intellektuellen Fortschritten.

Das ist doch totaler Unsinn. Yoko Ono war in den Sechzigern eine international anerkannte Fluxus-Künstlerin. Weder Lennon noch sie hatten es nötig, auf den anderen in Sachen Popularität angewiesen zu sein. Darüber hinaus konnten sich ihre musikalischen Soloprojekte auch sehen lassen. Also mal bitte den Ball flachhalten!

lovely_creature
11.12.2010, 14:07
Wovon sollte man sonst quatschen als von peace and love. Ist zwar naiv, aber mir ist das 10 Mal lieber als irgendein anderer Quark.

Wenn sie das wirklich über Cynthia Lennon geschrieben hat, finde ich das wirklich unterste Schublade. Man sieht nicht auf andere herab.


Was Aktuelles (http://www.mt-online.de/start/letzte_meldungen_aus_der_region/4075082_Bielefeld_Yoko_Ono_schenkt_Kunsthalle_Film-Installation.html): Frau Lennon-Ono schenkt der Kunsthalle Bielefeld eine Installation - ist doch nett von ihr. Stand heute bei uns in der Tageszeitung.

werner
11.12.2010, 14:27
Wenn man keine Ahnung hat:....einfach mal die Fresse halten (D.Nuhr)

* 1968: Unfinished Music No.1: Two Virgins (mit John Lennon)
* 1969: Unfinished Music No.2: Life with the Lions (mit John Lennon)
* 1969: Wedding Album (mit John Lennon)
* 1969: Live Peace in Toronto 1969 (mit John Lennon)
* 1970: Yoko Ono/Plastic Ono Band (mit Plastic Ono Band)
* 1971: Fly
* 1972: Some Time in New York City (mit John Lennon)
* 1973: Approximately Infinite Universe
* 1973: Feeling the Space
* 1974: A Story (Veröffentlicht 1997)
* 1980: Double Fantasy (mit John Lennon)
* 1981: Season of Glass
* 1982: It’s Alright (I See Rainbows)
* 1984: Milk and Honey (mit John Lennon)
* 1984: Every Man Has a Woman (Tribute-Album)
* 1985: Starpeace
* 1992: Onobox (6-CD-Box)
* 1995: Rising
* 1995: New York Rock (Musical mit Songs von Yoko Ono)
* 1996: Rising Mixes
* 2001: Blueprint for a Sunrise
* 2007: Yes, I’m a Witch (Remix-Album)
* 2007: Open Your Box (Remix-Album)
* 2009: Between My Head and the Sky (mit Plastic Ono Band)

EPs [Bearbeiten]

Bitte keine Beleidigungen, du drehst jetzt endgültig durch.
Und zur Sachebene: Deine Liste sind die ganzen MUSIKALISCHEN Sachen, die Lennon gemacht hat - mit ihr als Anhängsel. Übrigens "Musik", die hier im Forum größtenteils abgelehnt wird. Der rest ist Verwertung, Verramschung, Remixes, usw. Keine eigenen Beiträge. Aber das ist nicht der Punkt: Ono kam von der darstellenden, der Konzeptkunst, der performance. Mit
Musik hatte sie nie was am Hut - laut eigener Aussage. Du zählst nur Kooperationen mit Lennon auf - nach dieser Lesart ist Linda McCartney gleichfalls eine produktive Künstlerin gewesen.
Und was Fluxus betrifft: Diese "Wortschöpfung" geschah nur zur Abgrenzung zum Gag, zum Happening, zur Aufhebung Künstler-Publikum. Typisch 60er Jahre. Manchen Künstler kamen dann zurück zur weitergehenden künstlerischen Schöpfung, als das Konzept Fluxus ausgelaufen war. Und das ist immerhin schon 40 Jahre her.
Von Ono kam nie mehr etwas, das auch nur halbwegs Kunst gewesen wäre. Wer das gegenteil beweisen kann - nur los!

pink-nice
11.12.2010, 14:30
Und zur Sachebene: Deine Liste sind die ganzen MUSIKALISCHEN Sachen, die Lennon gemacht hat - mit ihr als Anhängsel.

Das meiste ist von ihr selbst.....also kappes von wegen Jahrzehnte nichts gemacht.

werner
11.12.2010, 14:32
Frau Lennon-Ono schenkt der Kunsthalle Bielefeld eine Installation - ist doch nett von ihr. Stand heute bei uns in der Tageszeitung.
Ja, supernett. "The Fly", eine "Installation" aus ein paar Filmen, die Nackte zeigen, auf denen Fliegen herumklettern.
Historisch wertvoll, da man sehen kann, aus was man in den 60ern (und damit auch Lennon abfuhr. Übrigens hat das "Metropolitan" abgelehnt, da "kein Platz vorhanden." Honi soit qui mal'y pense.

pink-nice
11.12.2010, 14:32
Von Ono kam nie mehr etwas, das auch nur halbwegs Kunst gewesen wäre. Wer das gegenteil beweisen kann - nur los!

Was für ein Blödsinn.....BEWEISEN....nur weil du so engstirnig bist?

werner
11.12.2010, 14:35
1968: Unfinished Music No.1: Two Virgins (mit John Lennon)
* 1969: Unfinished Music No.2: Life with the Lions (mit John Lennon)
* 1969: Wedding Album (mit John Lennon)
* 1969: Live Peace in Toronto 1969 (mit John Lennon)
* 1970: Yoko Ono/Plastic Ono Band (mit Plastic Ono Band)
* 1972: Some Time in New York City (mit John Lennon)
* 1973: Approximately Infinite Universe
* 1973: Feeling the Space
* 1974: A Story (Veröffentlicht 1997)
* 1980: Double Fantasy (mit John Lennon)
* 1981: Season of Glass
* 1982: It’s Alright (I See Rainbows)
* 1984: Milk and Honey (mit John Lennon)
* 1984: Every Man Has a Woman (Tribute-Album)
* 1985: Starpeace
* 1992: Onobox (6-CD-Box)
* 1995: Rising
* 1995: New York Rock (Musical mit Songs von Yoko Ono)
* 1996: Rising Mixes
* 2001: Blueprint for a Sunrise
* 2007: Yes, I’m a Witch (Remix-Album)


Alles eigene Sachen? Ähem.
Und wo ist ihre künstlerische Seite?

werner
11.12.2010, 14:38
Weißt du was, pink, friß deinen Lennon, das ist mir zu doof. Kindergarten habe ich gegenüber von meinem Haus. Mir ist das jetzt zu blöd, wenn man so völlig vernagelt ist, und live in Toronto als eigenständiges Werk Onos aufzählt.
Ich bin hier raus.

pink-nice
11.12.2010, 14:41
Deine Liste sind die ganzen MUSIKALISCHEN Sachen, die Lennon gemacht hat - mit ihr als Anhängsel. Übrigens "Musik", die hier im Forum größtenteils abgelehnt wird. Der rest ist Verwertung, Verramschung, Remixes, usw. Keine eigenen Beiträge.* 1970: Yoko Ono/Plastic Ono Band (mit Plastic Ono Band)
* 1971: Fly
* 1973: Approximately Infinite Universe
* 1973: Feeling the Space
* 1974: A Story (Veröffentlicht 1997)
* 1981: Season of Glass
* 1982: It’s Alright (I See Rainbows)
* 1985: Starpeace
* 1992: Onobox (6-CD-Box)
* 1995: Rising
* 1995: New York Rock (Musical mit Songs von Yoko Ono)
* 1996: Rising Mixes
* 2001: Blueprint for a Sunrise
* 2007: Yes, I’m a Witch (Remix-Album)
* 2007: Open Your Box (Remix-Album)
* 2009: Between My Head and the Sky (mit Plastic Ono Band)


Ich sehe da keine jahrzehntelangen Pausen....und nur weil sie jahrelang keine Kunst macht ist sie keine Künstlerin mehr?...was für ein Schwachsinn.

pink-nice
11.12.2010, 14:44
Weißt du was, pink, friß deinen Lennon, das ist mir zu doof. Kindergarten habe ich gegenüber von meinem Haus. Mir ist das jetzt zu blöd, wenn man so völlig vernagelt ist, und live in Toronto als eigenständiges Werk Onos aufzählt.
Ich bin hier raus.

Endlich...glaub aber kaum das du dich daran halten kannst:lol:....(ach ja 1 Jahrzehnt sind 10 Jahre)

pink-nice
11.12.2010, 14:50
Man bedenke nur, dass sie auch nicht den geringsten inneren Drang verspürte, jahrzehntelang Kunst zu machen.

Kennt sich wirklich aus mit YOKO......der WERNER.

allwhite
11.12.2010, 15:20
@ werner und pink nice:

was das innenleben von oko angeht, spinnt ihr beide. ihr könnt nämlich nicht wissen, was in einer person vorgeht, die ihr nicht persönlich kennt. manchmal weiss man das ja sogar bei engen freunden nicht.

was den rest angeht, ist das mal wieder ansichtssache. werner meinte mit "kunst" nicht das musikalische output, was auch meiner meinung nach nicht viel eigenes beinhaltete. das aufzählen von live-alben und lennon-platten halte ich ebenso für hanebüchen. da war yoko ono nämlich nie mehr als ein anhängsel. fluxus war eine vorübergehende kunsterscheinung. darüber hinaus hat man von yoko ono wirklich nichts weltbewegendes mehr gehört.

pink-nice
11.12.2010, 15:26
@ werner und pink nice:

was das innenleben von oko angeht, spinnt ihr beide. ihr könnt nämlich nicht wissen, was in einer person vorgeht, die ihr nicht persönlich kennt. manchmal weiss man das ja sogar bei engen freunden nicht.

was den rest angeht, ist das mal wieder ansichtssache. werner meinte mit "kunst" nicht das musikalische output, was auch meiner meinung nach nicht viel eigenes beinhaltete. das aufzählen von live-alben und lennon-platten halte ich ebenso für hanebüchen. da war yoko ono nämlich nie mehr als ein anhängsel. fluxus war eine vorübergehende kunsterscheinung. darüber hinaus hat man von yoko ono wirklich nichts weltbewegendes mehr gehört.

Genau das gibt der werner aber vor......und das mit den
Man bedenke nur, dass sie auch nicht den geringsten inneren Drang verspürte, jahrzehntelang Kunst zu machen. ist eben Blödsinn...siehste ja selber.

allwhite
11.12.2010, 15:30
ja, und du behauptest das gegenteil.

pink-nice
11.12.2010, 15:32
ja, und du behauptest das gegenteil.

Nein...dazu kenne ich sie nicht so genau......mit seinem "jahrzehntelang"-Spruch lang er nur objektiv daneben.

allwhite
11.12.2010, 17:03
Nein...dazu kenne ich sie nicht so genau......mit seinem "jahrzehntelang"-Spruch lang er nur objektiv daneben.

wie gut kennst du sie denn ?

Brundlefly
11.12.2010, 17:25
Und zur Sachebene: Deine Liste sind die ganzen MUSIKALISCHEN Sachen, die Lennon gemacht hat - mit ihr als Anhängsel. Übrigens "Musik", die hier im Forum größtenteils abgelehnt wird. Der rest ist Verwertung, Verramschung, Remixes, usw. Keine eigenen Beiträge.

Und auch wenn es im hiesigen Forum "größtenteils abgelehnt" wird, hatte sie nunmal einen eigenen musikalischen Output. Das lässt sich nicht wegleugnen, auch wenn es Dir nicht gefällt. Das Remix-Album von vor ein paar Jahren ist übrigens der absolute Hammer, ebenso "Walking on Thin Ice".


Und was Fluxus betrifft: Diese "Wortschöpfung" geschah nur zur Abgrenzung zum Gag, zum Happening, zur Aufhebung Künstler-Publikum. Typisch 60er Jahre. Manchen Künstler kamen dann zurück zur weitergehenden künstlerischen Schöpfung, als das Konzept Fluxus ausgelaufen war. Und das ist immerhin schon 40 Jahre her.
Von Ono kam nie mehr etwas, das auch nur halbwegs Kunst gewesen wäre. Wer das gegenteil beweisen kann - nur los!

Nur weil es Dir nicht zusagt, ist es keine echte Kunst oder was? Das ist dann in der Tat ein reaktionäres Verständnis von Kunst. Mag sein, dass es die Fluxus-Bewegung nicht mehr gibt, deren Einfluss und Wichtigkeit ist aber in der Konzeptkunst nicht zu unterschätzen.


fluxus war eine vorübergehende kunsterscheinung.

Ja, genau wie Romantik, Impressionismus, Futurismus, Dadaismus oder die Wiener Aktionisten. Wo liegt da also das Problem?

allwhite
11.12.2010, 17:33
Ja, genau wie Romantik, Impressionismus, Futurismus, Dadaismus oder die Wiener Aktionisten. Wo liegt da also das Problem?

ich habe das nicht gewertet.
was kunst ist und was nicht, darüber kann man stundenlang streiten.

Harry Rag
11.12.2010, 17:36
wie meinst du das ?

Sie steht allem skeptisch und negativ gegenüber, was ihren Horizont erweitern könnte. Sie will ein Heim und sich um Julian kümmern mit John als Vater. Ziemlich langweilig, spießig - und eine Falle für jeden Musiker.

allwhite
11.12.2010, 17:44
Sie will ein Heim und sich um Julian kümmern mit John als Vater.

wie schrecklich.

pink-nice
11.12.2010, 17:46
wie gut kennst du sie denn ?

Nicht so genau das ich mir ein abschließendes Urteil wie werner erlauben würde....nur Respekt.

Harry Rag
11.12.2010, 17:50
wie schrecklich.

Ja. Furchtbar.

pink-nice
11.12.2010, 17:52
Ja. Furchtbar.

...haben eben nicht so zusammen gepasst...soll es ja geben.

allwhite
11.12.2010, 18:31
Nicht so genau das ich mir ein abschließendes Urteil wie werner erlauben würde....nur Respekt.

kennst du sie überhaupt ?

Gnagflow
11.12.2010, 18:47
Ob man das Kunstschaffen von Yoko Ono gut oder nicht findet, ist persönliche Geschmackssache.

Folgende Fakten aus Wikipedia zitiert, belegen Ihr künstlerisches Werden und Werken, den Teil über Lennon/Ono habe ich jetzt einfach 'mal weggelassen.


Leben

Yoko Ono wurde am 18. Februar 1933 als erstes Kind von Eisuke und Isoko Ono in Tokio geboren. Die Mutter Isoko stammte aus einer wohlhabenden Bankiers-Familie, der Vater Eisuke war ein ehemaliger Pianist, der für eine japanische Bank in San Francisco arbeitete. Mutter Isoko und Yoko folgten dem Vater 1935 nach Amerika. Nach dem japanischen Angriff auf China kehrten Isoko, Yoko und der 1936 geborene Bruder Keisuke im Jahr 1938 zurück nach Japan, wo sie in luxuriösem Wohlstand lebten. Yoko besuchte unter anderem die Jiyu-Gakuen-Musikschule, lernte Klavierspiel und Komposition und hatte bereits im Kindesalter erste öffentliche Auftritte.
Im Zweiten Weltkrieg wurde der Vater als Soldat nach Hanoi berufen. Die Mutter flüchtete mit den inzwischen drei Kindern nach einem verheerenden Luftangriff auf Tokio ins bäuerliche Hinterland, wo Yoko sich um die Geschwister kümmern musste. Nach Ende des Krieges schloss Ono ihre Schulausbildung ab und begann ein Studium der Philosophie an der Gakushūin-Universität. Sie entschied sich 1952 jedoch, ihrer Familie in die Vereinigten Staaten nach Scarsdale (New York) zu folgen. Dort führte sie noch im selben Jahr ihr Studium weiter und belegte auch das Fach Musik am „Sarah Lawrence College“ in New York und studierte dort unter anderem klassischen deutschen Liedgesang. Onos erste eigene Kompositionen entstanden ab etwa 1955.
1956 heiratete Ono gegen den Widerstand ihrer Eltern den japanischen Komponisten Toshi Ichiyanagi.


Künstlerische Arbeit

Painting to Hammer a Nail in (2005) im Österreichischen Skulpturenpark (Bild)
Yoko Ono brach ihr Studium ab und das Paar siedelte nach New York City über, wo das gemeinsam bewohnte Loft zum Treffpunkt und zur Bühne für die avantgardistische Kunstszene der Metropole avancierte. Yoko Ono etablierte sich hier als Konzeptkünstlerin und gilt als eine der Wegbereiter der US-amerikanischen Fluxus-Bewegung. 1962 kam es zur Trennung von Ichiyanagi und Ono kehrte für zwei Jahre nach Japan zurück, um in Tokio Solo-Ausstellungen und Performances zu bestreiten. Noch im selben Jahr heiratete sie den US-amerikanischen Filmproduzenten Anthony Cox, der die junge Künstlerin finanziell und künstlerisch unterstützte. Am 8. August 1963 kam die gemeinsame Tochter Kyoko Chan Cox zur Welt. 1964 zog Ono zurück nach New York.
Zu ihren markantesten genreübergreifenden Konzeptarbeiten der 1960er Jahre zählen „Wall piece for orchestra“ (Yoko Ono schlug zu Musikbegleitung kontinuierlich ihren Kopf auf den Bühnenboden, 1962) und „Cut Piece“ (Das Publikum durfte nach eigenem Ermessen mit Scheren Onos Kleidung, Haare und Fingernägel abschneiden, 1964 in Tokio und 1965 in der Carnegie Hall, New York).
Yoko Ono war Teilnehmerin der Documenta 5 in Kassel im Jahr 1972 in der Abteilung Individuelle Mythologien und war auch auf der Documenta 8 (1987) als Künstlerin vertreten.


Weitere Arbeit

In den späten 1980er Jahren erfolgten Neuinterpretationen früherer Konzeptkunst-Ideen, so in der Ausstellung The Bronze Age. 1990 folgte die Ausstellung In Facing in den „Riverside Studios“ in London. 1992 veröffentlichte Ono die sechs CDs umfassende Onobox. 1995 gab es gemeinsame Aufnahmen mit Paul McCartney anlässlich des 50. Jahrestages des Atombombenabwurfs auf Hiroshima. Es folgten mehrere Tourneen und die Komposition von zwei Musicals: Hiroshima und New York Rock. 1997 zeigte das „Museum of Modern Art“ in Oxford die Retrospektive Have You Seen The Horizon Lately?. Im Oktober 2002 zeigte die „Japan Society Gallery“ die amerikanische Retrospektive von Onos Gesamtwerk unter dem Titel YES Yoko Ono in New York.
2001 erschien Onos Album Blueprint For A Sunrise. 2002 wurde ihr Stück Open Your Box aus dem Jahr 1971 Gegenstand mehrerer Remixes bekannter DJs. Am 9. Oktober 2002 stiftete Yoko Ono den LennonOno Grant for Peace, einen Friedenspreis. 2003 kam es zur Neuaufführung des „Cut Piece“ in Paris. Ebenfalls im Jahre 2003 erschienen Remixe ihres Stücks Walking on thin Ice mit namhaften Musikern. Die CD schaffte es auf Platz 1 der Billboard-Dance-Charts (wie es einst John Lennon vorausgesagt hatte), ebenfalls auf Platz 1 schaffte es die später folgende Gay-Version von Every Man has a (Wo-)man who Loves Him. 2004 nahm Ono eine neue Version von Give Peace a Chance mit verändertem Text auf. Im gleichen Jahr nahm sie an der Liverpool Biennale teil.
Installation Wish Tree for Washington, D.C., 2007 (Bild)
Im August 2005 war Yoko Ono mit einer multimedialen Show Headliner auf dem Arthurfest in Los Angeles. Am 10. Februar 2006 wirkte sie bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele in Turin mit und verlas dort eine Friedensbotschaft vor der Weltöffentlichkeit. Ihr wenige Tage später stattfindendes Geburtstagskonzert (unter anderem mit Sean Lennon) in Paris am 18. Februar 2006 im Théâtre du Châtelet war ausverkauft, wie auch viele Auftritte zuvor in zahlreichen europäischen Städten.
Am 30. April 2006 gab sie anlässlich des Todes von Nam June Paik eine Performance im New Yorker Guggenheim-Museum. Aufführung der Ballettmusik The Soundless Music in New York. Von Juni bis Juli 2006 gab es eine Soloausstellung in der M3-Galerie Gianluca Ranzi in Antwerpen. Für den Herbst 2008 kündigte die Kunsthalle Bielefeld eine große Retrospektive von Onos konzeptuellen Arbeiten an.
Neben Musik und Konzeptkunst macht Yoko Ono seit Beginn ihrer Karriere stets durch politische Aussagen auf sich aufmerksam. Sie bezieht Stellung zum Geschlechterverhältnis, engagiert sich für Weltfrieden und die Anerkennung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften. Im US-amerikanischen Wahlkampf 2004 beteiligte sie sich an Kampagnen gegen George W. Bush und für die Mobilisierung oppositioneller Wähler. 2005 stellte sie der Menschenrechtsorganisation Amnesty International für das Projekt Make Some Noise die Nutzungsrechte aller Solotitel John Lennons zur Verfügung.
Sie lebt bis heute im Dakota Building in New York, dem Haus, vor dem John Lennon 1980 ermordet wurde. Im Kontrast zu ihrem Engagement für die Menschlichkeit steht ihre unnachgiebige Haltung in der Frage nach der Freilassung von Lennons Mörder Mark David Chapman. Nachdem dieser seine zwanzigjährige Haftstrafe verbüßt hatte, hat Ono seit 2000 regelmäßig die Verantwortlichen aufgefordert, Chapman niemals zu entlassen, weil sie sich selbst gefährdet fühle, der Täter kein normales Leben verdient habe, und „violence begets violence“ (etwa „Gewalt erzeugt Gewalt“).[1] Nach 2000, 2002, 2004, 2006, 2008 wurde zuletzt im September 2010 auf ihr Betreiben ein Entlassungsgesuch Chapmans abgelehnt.


Referenzen auf Ono

Yoko Ono ist eine Ikone der Popgeschichte geworden, die von zahlreichen Bands thematisiert oder zitiert wird. Die Ärzte benannten ein Lied Yoko Ono, Rocko Schamoni textete „Ich glaube nicht, dass ich mit Yoko Ono zusammenleben könnte“. Die Punkband ...But Alive spielte das Stück Ich werde sie Yoko Ono nennen. Die Hamburger Gruppe Tomte sang das Lennon-Stück Oh Yoko, um die Aktion „Make Some Noise“ von Amnesty International zu unterstützen. Tosca veröffentlichte 2003 das Lied Me & Yoko Ono. Die Barenaked Ladies veröffentlichten 1992 das Lied Be My Yoko Ono auf ihrem Debütalbum Gordon. Ferner erschienen Coverversionen ihrer Lieder von Interpreten wie Elvis Costello, Roberta Flack, Harry Nilsson, Trio, Rosanne Cash, Eddie Money, Cranes und anderen.

Mikko
11.12.2010, 18:53
Den Song der Berliner Band Die Ärzte mit dem Titel "Yoko Ono" finde ich ziemlich treffend.

pink-nice
11.12.2010, 18:54
Folgende Fakten aus Wikipedia zitiert, belegen Ihr künstlerisches Werden und Werken, den Teil über Lennon/Ono habe ich jetzt einfach 'mal weggelassen.




Fakten interessiert die meisten gar nicht...Hauptsache man kann gut mit seinen Vorurteilen leben ,früher mussten da körperliche Attribute herhalten..(das ist jetzt mit 77 natürlich nicht mehr so angebracht)

pink-nice
11.12.2010, 19:06
“Double Fantasy” ist eines der aufrichtigsten Alben das ich kenne. Eine musikalische Herzensangelegenheit. Nicht umsonst trägt das Album den Untertitel ‘A heart play by John Lennon & Yoko Ono’. Es ist selbstverständlich kein Solo-Album.

Ein wieder zusammengewachsenes Paar, das sich seiner gegenseitigen Liebe versichert, die auch auf Gleichberechtigung beruht. Letztere reicht bis in die Auswahl der Tracks hinein: je 7 Titel abwechselnd von John Lennon und Yoko Ono. Ein ergreifendes Ehepaar-Album, dem zwar die ganz großen Lennon-Songs fehlen, aber auch so und ganz ohne Vermächtnis-Bonus mit “Hard times are over”, “I‘m moving on“, “Beautiful Boys”, “Watching the wheels”, “Woman” zeitlos schöne Musik bereithält. Ein großes Album.

Mein persönlicher Album-Favorit: “Kiss Kiss Kiss”. Ein außergewöhnlich sinnlicher ’Höhepunkt’ des Albums, der selbst “Je t’aime” (Gainsbourg/Birkin) mit Leichtigkeit in den Schatten stellt. Was Yoko Ono hier auf japanisch singt/spricht, ist nichts anderes als der Verlauf einer erotischen Verführung. Am Anfang hört man die weibliche Stimme mit ihrer noch taktischen Abwehr: ‘datte, datte’ (also: Na, hör mal!), was nicht viel später zu ‘motto, motto’ (also: mehr, mehr) und schließlich zu ’shikkari’ (also: härter, fester) wird. Sehr sexy.


....hatte gerade mal gelesen....auch nicht schlecht.

pink-nice
12.12.2010, 11:24
http://www.amazon.de/LENNONYC-Doku-John-Lennon/dp/B00486EFYY/ref=pd_sim_d_1

LENNON NYC

Satiee
12.12.2010, 14:55
Fakten interessiert die meisten gar nicht...Hauptsache man kann gut mit seinen Vorurteilen leben ,früher mussten da körperliche Attribute herhalten..(das ist jetzt mit 77 natürlich nicht mehr so angebracht)

So ist es. Y.ONO & J.LENNON als Syndrom für das Wagnis, "ART" & "ROCKMUSIC" seinerzeit experimentell zu fusionieren, bleiben offensichtlich auf immer ein rotes Tuch und explosives Gemisch.
Vor allem für Vorurteile gegen FREE ART bzw. "Freie Künstler/Innen".

Primär den überwiegenden "Herren der Schöpfung", die in Lennon wohl am liebsten den ewigen "Lederkluft-Rocker" sehen wollen ,entgeht dabei noch heute, daß er von den fab4 derjenige war, der von Beginn an mehrere künstlerische Talente hatte und sie auf seine Weise zuerst kreativ ausübte, wie er wollte und Lust hatte !
Hätte er diesen persönlichen, künstlerischen Draht nicht gehabt, wäre ihm damals nimmer diese "Fluxus-Lady" Y. ONO besonders aufgefallen.

Dazu hier übrigens: http://www.a-i-u.net/news.html
Für mich wird Ende 2010 absurder denn je, ONO/LENNON immer noch
ewiggestrig negativ zu besetzen.

allwhite
12.12.2010, 15:04
hat in diesem thread irgendjemand behauptet, john lennon habe keinen draht zu kunst gehabt ?

Satiee
12.12.2010, 16:35
hilfe...

that#s it zum "3.event":lol:http://www.youtube.com/watch?v=TU7JjJJZi1Q

werner
16.12.2010, 12:29
Bin gestern (zum ersten Mal seit 1980) wieder am Dakota gewesen. Wahnsinn: Ein Blumenmeer, kleine Kärtchen, Plüschtiere, Weihnchtssterne, usw. Und massig Touris (ich ja auch).
Am Samstag gehe ich in den BBKingclub, nahe TS. Dort gibts "Beastles Brunch" mit der Strawberries Band. Das sind Leute, die im Musical "Beatlemania" gespielt haben (kenne ich gar nicht).
Bin gespannt, wie die Stimmung ist.
Aber zuerst noch Prince, allerdings in NJ, bei den "Tunnel people", wie die New Yorker sagen.

Satiee
16.12.2010, 15:52
Bin gestern (zum ersten Mal seit 1980) wieder am Dakota gewesen. Wahnsinn: Ein Blumenmeer, kleine Kärtchen, Plüschtiere, Weihnchtssterne, usw. Und massig Touris (ich ja auch).
Am Samstag gehe ich in den BBKingclub, nahe TS. Dort gibts "Beastles Brunch" mit der Strawberries Band. Das sind Leute, die im Musical "Beatlemania" gespielt haben (kenne ich gar nicht).
Bin gespannt, wie die Stimmung ist.
Aber zuerst noch Prince, allerdings in NJ, bei den "Tunnel people", wie die New Yorker sagen.

Von mir einen Dank für den fernen Gruß;-) Toll zu wissen, wie man John
gedenkt.

Harry Rag
19.12.2010, 00:12
http://www.amazon.de/LENNONYC-Doku-John-Lennon/dp/B00486EFYY/ref=pd_sim_d_1

LENNON NYC

Habe ich gerade gesehen. Es dreht sich nicht so sehr um Lennon und seine Beziehung zu NYC, wie es die Zusammenfassung des Inhalts vermuten lässt, der Film behandelt die Aufnahmesessions von allen Alben ab und inklusive "Some Time In New York City", seinen Kampf gegen die Deportation und sein politisches Engagement.
Viele Filmclips, Fotos, Audioschnipsel aus Interviews und Studiosessions, etc. kannte ich bisher noch nicht, dazu kommt ein neues Interview mit Yoko Ono und mit Musikern, die mit Lennon zusammen an den Alben gearbeitet haben, z.B. die Jungs von Elephant's Memory.
Das ist eine der besten, wenn nicht DIE beste Dokumentation, die ich bisher über Lennon gesehen habe, wobei sie sich aber auf die Jahre 1971 bis 1980 konzentriert und für "Einsteiger" eher weniger geeignet ist.

pink-nice
28.12.2010, 12:55
Habe ich gerade gesehen. Es dreht sich nicht so sehr um Lennon und seine Beziehung zu NYC, wie es die Zusammenfassung des Inhalts vermuten lässt, der Film behandelt die Aufnahmesessions von allen Alben ab und inklusive "Some Time In New York City", seinen Kampf gegen die Deportation und sein politisches Engagement.
Viele Filmclips, Fotos, Audioschnipsel aus Interviews und Studiosessions, etc. kannte ich bisher noch nicht, dazu kommt ein neues Interview mit Yoko Ono und mit Musikern, die mit Lennon zusammen an den Alben gearbeitet haben, z.B. die Jungs von Elephant's Memory.
Das ist eine der besten, wenn nicht DIE beste Dokumentation, die ich bisher über Lennon gesehen habe, wobei sie sich aber auf die Jahre 1971 bis 1980 konzentriert und für "Einsteiger" eher weniger geeignet ist.

Doch, sehr gutes Video....hab aber eigentlich auch Video-Material von den DF-Sessions erwartet.

Titanic Deckchair
28.12.2010, 15:10
Schöne Fotoserie von John

http://www.ktla.com/entertainment/sns-john-lennon-years-pictures,0,6462205.photogallery

Clau
28.12.2010, 18:31
Schöne Fotoserie von John

http://www.ktla.com/entertainment/sns-john-lennon-years-pictures,0,6462205.photogallery

Ja, Danke für den Link.

(Bild 6 war aber nie und nimmer 1962. Das muss Ende '64 Anfang '65 gewesen sein. Bild 9 war '65.)

Mick67
28.12.2010, 18:39
Ja, Danke für den Link.

(Bild 6 war aber nie und nimmer 1962. Das muss Ende '64 Anfang '65 gewesen sein. Bild 9 war '65.)

Stimmt, Bild 6 ist Minimum 1964. Ich tippe eher auf 1965.

Clau
28.12.2010, 18:41
Aber mit uns können sie das nicht machen!

Prudence
28.12.2010, 19:19
1965 fänd' ich schon wieder zu spät. Für mich sieht das nach einem typischen Bild aus '64 aus.

Fritz Leeds
04.01.2011, 17:55
1965 fänd' ich schon wieder zu spät. Für mich sieht das nach einem typischen Bild aus '64 aus.

Eindeutig Beatles For Sale Frisuren. ;-)

Ich tippe auch auf 1964.

Embe
05.01.2011, 16:32
Ich mag Lennon nicht, er hat die Beatles beerdigt...
...so, nun ist es raus.

Harry Rag
05.01.2011, 17:52
Ich mag Lennon nicht, er hat die Beatles beerdigt...
...so, nun ist es raus.

Cranberry Sauce.

j.w.
05.01.2011, 19:23
Ich mag Lennon nicht, er hat die Beatles beerdigt...
...so, nun ist es raus.
Ich mag Lennon, er hat die Beatles gegründet...
...so, nun ist auch das raus.

coleporter
05.01.2011, 19:39
Ich mag Lennon, er hat die Beatles gegründet...
...so, nun ist auch das raus.

:lol:

pink-nice
05.01.2011, 19:42
Ich mag Lennon nicht, er hat die Beatles beerdigt...
...so, nun ist es raus.

zyzen?
...was man sich hier manchmal für einen Flachsinn anhören muss.

Padam
05.01.2011, 19:51
Ich mag Embe nicht, er hat sich selbst beerdigt.
So, nun ist er raus.

Popmuseum
21.04.2011, 08:59
Das wird den einen und die andere interessieren:

The Letters of John Lennon to be published by Weidenfeld & Nicolson

It has been announced that Weidenfeld & Nicolson, an imprint of the Orion Publishing Group, will publish the first ever collection of the letters of John Lennon in October 2012.

The publication of THE LENNON LETTERS in October 2012 will be an international event. For the first time, John Lennon's widow, Yoko Ono, has given permission to publish a selection of his letters. They will be edited and introduced by Hunter Davies, the authorised biographer of the Beatles, who knew John Lennon well.

John's letters are in a way something of a mystery - where are they all? Over the years many have come up at auction, then sold to dealers and collectors. Or they have been kept by the recipients, locked up safely.

For Hunter Davies it is proving to be a wonderful piece of detective work tracing many of these letters, which are arranged in chronological order, so that a narrative builds up, reflecting John's life.

Hunter Davies has already tracked down and obtained copies of 200 Lennon letters and post cards but hopes that any fan, friend or collector who has, or has had, a Lennon letter will contact him. Email him at: johnlennonletters@hotmail.co.uk

http://www.orionbooks.co.uk/news/the-letters-of-john-lennon-to-be-published-by-weidenfeld-nicolson

werner
21.04.2011, 10:24
Es gibt sicher auch noch Brotreste, an denen Lennon rumgekaut hat. Das wäre doch eine Gelegenheit, sie günstig loszuwerden. Oder, was wahrscheinlich Millionen durch Fetischsten bringen würde: Der ominöse Tampon, den er damals übers Ohr gehängt hatte.
In unserer virtuellen Welt, kommt sogar folgendes in Frage: Ein Haus teuer zu vermieten, weil Lennon es bei einem Spaztiergang mal mit seinem Blick gestreift hat.
Ungeahnte Möglichkeiten tun sich da für Gierschlund Ono auf.

Mick67
04.07.2011, 12:47
Zufällig habe ich einen Beitrag über John Lennon gefunden, der ganz gut zu der weiter vorne diskutierten Aussage von Douglas Brode passt: "today's revolutionaries are tomorrow's reactionaries. Hier der Link:

http://music.aol.co.uk/2011/06/30/john-lennon-ronald-reagan-fan

Keine Ahnung, wie verlässlich die im Beitrag zitierte Quelle ist, da kenne ich mich viel zu wenig aus mit Lennon. Fand es nur interessant im Zusammenhang mit unserer Diskussion hier.

Fred Seaman war 18 Monate lang (bis Lennons Tod) Lennons Sekretär, der in seinem Buch über seine Zeit mit Lennon ziemlich ehrlich und glaubwürdig berichtet hat.
Ohne es genau zu wissen, kann ich mir solch positive Aussagen von Lennon über Reagan durchaus vorstellen. Seine politische Einstellung(en) waren ja nie ganz fest. Man denke nur an den Text von "Revolution No.1".
Unter dem Einfluß von Yoko wurde er dann plötzlich zum (Pseudo-)Revolutionär, der auf die Straße geht, um sich dann nach 1975 davon wieder zu verabschieden und sich biedermeierzeitgemäß ins Private zurückzuziehen.

werner
04.07.2011, 13:14
Man sollte im übrigen nicht vergessen, wie gut eagan es gelang, seine politische Ideologie zu verstecken. Er war zuerst governor in Kalifornien, was er wurde, weil er sich einen Ruf als Schauspieler erworben hatte. Er war zwar nicht der hero, eher der sidekick, aber das in vielen Filmen. Außerdem war er Sprecher der Schauspielergewerkschaft, hatte sich damals für Kollegen eingesetzt. Daher auch die vielen Stimmen aus dem Künstlerlager Hollywoods bei seiner Wahl. Erst später wurde er zu dem Falken und hardliner, als der er dann nur noch Mist baute. Das heißt: Bis zu einem gewissen zeitpunkt war es nicht verwerflich, Reagan nicht anzuspucken.
Außerdem hat Lennon Reagan nicht umarmt.

patricia66
04.07.2011, 13:48
Man sollte im übrigen nicht vergessen, wie gut eagan es gelang, seine politische Ideologie zu verstecken. Er war zuerst governor in Kalifornien, was er wurde, weil er sich einen Ruf als Schauspieler erworben hatte. Er war zwar nicht der hero, eher der sidekick, aber das in vielen Filmen. Außerdem war er Sprecher der Schauspielergewerkschaft, hatte sich damals für Kollegen eingesetzt. Daher auch die vielen Stimmen aus dem Künstlerlager Hollywoods bei seiner Wahl. Erst später wurde er zu dem Falken und hardliner, als der er dann nur noch Mist baute. Das heißt: Bis zu einem gewissen zeitpunkt war es nicht verwerflich, Reagan nicht anzuspucken.
Außerdem hat Lennon Reagan nicht umarmt.

Ah ja, Republikaner war er trotzdem von Anfang an, nicht wahr? Dass Lennon Reagan nicht umarmt hat, ist schon klar, er hat aber auch keine BNDD-Badge bekommen ;-).

patricia66
04.07.2011, 13:50
Fred Seaman war 18 Monate lang (bis Lennons Tod) Lennons Sekretär, der in seinem Buch über seine Zeit mit Lennon ziemlich ehrlich und glaubwürdig berichtet hat.
Ohne es genau zu wissen, kann ich mir solch positive Aussagen von Lennon über Reagan durchaus vorstellen. Seine politische Einstellung(en) waren ja nie ganz fest. Man denke nur an den Text von "Revolution No.1".
Unter dem Einfluß von Yoko wurde er dann plötzlich zum (Pseudo-)Revolutionär, der auf die Straße geht, um sich dann nach 1975 davon wieder zu verabschieden und sich biedermeierzeitgemäß ins Private zurückzuziehen.

Also könnte wirklich was dran sein. Nun ja, er befand sich da ja in guter Gesellschaft, wie man dem Zitat von Brode entnehmen kann :-). Kannst Du das Buch von Seaman empfehlen?

werner
04.07.2011, 14:14
Wenn du dich über Lennon nicht desillusionieren lassen willst, kann man Seaman lesen. Später gab es dann große Schwierigkeiten zwischen ihm und Ono, weil er persönliche Dinge Lennons mitgehen ließ, war glaub ich sogar im Knast.
Aber egal: Über das day to day life Lennons erfährt man viel, auch über die Entstehung von Double Fantasy. Liest sich auch flüssig.

Mick67
04.07.2011, 14:48
...Erst später wurde er zu dem Falken und hardliner, als der er dann nur noch Mist baute....
Was meinst Du mit "später"? Den Einsatz der Nationalgarde gegen Studenten und Hippies an der Berkeley University hat er in seiner Zeit als kalifornischer Gouverneur befohlen.

Also könnte wirklich was dran sein. Nun ja, er befand sich da ja in guter Gesellschaft, wie man dem Zitat von Brode entnehmen kann :-). Kannst Du das Buch von Seaman empfehlen?

Ist schon lange her, daß ich es gelesen habe. Ich kann mich aber erinnern, daß ich es sehr interessant fand, gerade weil man aus der Zeit 1975-1980 sehr wenig von bzw. über Lennon erfahren hat.

werner
04.07.2011, 15:09
Was meinst Du mit "später"? Den Einsatz der Nationalgarde gegen Studenten und Hippies an der Berkeley University hat er in seiner Zeit als kalifornischer Gouverneur befohlen.
.
Das war so eine Art turning point. Beim Amtsantritt hatte er noch ein Pro-Abtreibungsgesetz beschlossen, aber sukzessive wurde dann ein Reaktionär aus ihm.

patricia66
04.07.2011, 17:25
Danke für die Info, Mick67 und werner :wave:.

werner
04.07.2011, 19:08
Danke für die Info, Mick67 und werner :wave:.
Das ist ja wohl das mindeste, nachdem du dioch bei Elvis dermaßen ins Zeug gelegt hast!!! :sonne:

pink-nice
09.10.2011, 22:28
http://imaginepeace.com/

Paul Valensi
10.10.2011, 10:49
Bei aller Wertschätzung: Es existieren nun einmal ungefähr so viele positive Klischees über Lennon, wie negative über McCartney. Ganz so schlau, wie es viele gerne hätten, war er wohl nicht. Politisch war er laut mancher Zeitzeugen ziemlich unbedarft, aber immerhin hat er in den späten 60ern und den frühen 70ern mächtig Bambule gemacht, was ja durchaus eines seiner Hauptanliegen war, bis er das Brotbacken entdeckte. Aber was soll's? Immer noch der zweitbeste Songwriter aller Zeiten.

werner
10.10.2011, 11:12
Bei aller Wertschätzung: Es existieren nun einmal ungefähr so viele positive Klischees über Lennon, wie negative über McCartney. Ganz so schlau, wie es viele gerne hätten, war er wohl nicht. Politisch war er laut mancher Zeitzeugen ziemlich unbedarft, aber immerhin hat er in den späten 60ern und den frühen 70ern mächtig Bambule gemacht, was ja durchaus eines seiner Hauptanliegen war, bis er das Brotbacken entdeckte. Aber was soll's? Immer noch der zweitbeste Songwriter aller Zeiten.
Vorsicht, Minengefahr hier im Forum!

Paul Valensi
10.10.2011, 11:19
Ich weiß. Dabei finde ich John Lennon(s Musik) großartig. Verrückte Welt.

Satiee
11.10.2011, 14:43
Ich weiß. Dabei finde ich John Lennon(s Musik) großartig. Verrückte Welt.

Eigentor;-)

Satiee
11.10.2011, 14:44
Ich weiß. Dabei finde ich John Lennon(s Musik) großartig. Verrückte Welt.

EigenTor;-)

Britte
12.10.2011, 14:37
Laut der Lennon Bio von Phil. Norman, war Lennon richtig am Boden zerstört, als Reagan die Wahl gewann, einfach weil Lennon sich damals stark für den demokratischen kandidaten einsetzte.

Dennoch hat er Reagan wohl mit ganz anderen augen als nixon gesehn, schließlich sorgte dieser zusammen mit dem damaligen ins chef dafür das lennon keine greencard bzw. dauervisa bekam, wegen eines drugbust in england, der zudem laut amerkanischem gesetzt nicht illegal war. Einzig nixon und sein helferlein verhinderten jahrelang die "einbürgerung" Lennons.

Wer ist der beste songwriter paul v. ?

Paul Valensi
12.10.2011, 14:50
Wer ist der beste songwriter paul v. ?

Meine ganz subjektive Meinung: Natürlich Macca. Aber selbst innerhalb der Beatles-Fangemeinde ist diese Einschätzung ungefähr so angesagt wie dieser Tage ein Bekenntnis zu Guido Westerwelle (zu dem ich mich übrigens ganz und gar nicht bekennen möchte). Schicklich ist vielmehr die Haltung, wonach John Lennon der Denker, Anführer und Innovator der Gruppe war, I am the walruss die inoffizielle Bandhymne, George Harrison leider viel zu wenig Songs aufnehmen durfte - sonst hätte er es zumindest McCartney aber mal richtig gezeigt - und Ringo wenigstens ein netter Kerl war (ist) - im Gegensatz zu diesem Karrieristen und seichten Schleimer McCartney, der sogar einmal die Songwriter-Duo-Marke Lennon/McCartney verdreht hat.

Überspitzt? Durchaus. Aber das ist schließlich ein Internetforum und kein Austragungsort sachlicher Diskussionen.

werner
12.10.2011, 15:13
.... wobei du den Kern aber ziemlich genau triffst. Das ist Konsens, und davon wierd nicht abgewichen! Vor allem nicht Lennons Solokarriere angreifen, denn wenn du sagst, dass Imagine eine seichte und verlogene Hippie-Hymne ist, wirst du des Landes verwiesen.

Harry Rag
12.10.2011, 16:36
.... wobei du den Kern aber ziemlich genau triffst. Das ist Konsens, und davon wierd nicht abgewichen! Vor allem nicht Lennons Solokarriere angreifen, denn wenn du sagst, dass Imagine eine seichte und verlogene Hippie-Hymne ist, wirst du des Landes verwiesen.

Ich wundere mich immer, dass es Leute gibt, die "Hippie" als Schimpfwort benutzen. Woher kommt das?

"Wir leben in einer Welt, in der Frauenversteher, Gutmensch und Pazifist Schimpfwörter sind. Das haben wir toll hingekriegt!" (Hagen Rether)

werner
12.10.2011, 17:06
Ich wundere mich immer, dass es Leute gibt, die "Hippie" als Schimpfwort benutzen. Woher kommt das?

!" (Hagen Rether)

Nein Harry, ganz und gar nicht ist Hippie das Schimpfwort. Das Schimpfwort ist seicht und verlogen, Hippie ist nur die ideologische und historische Verortung. Sorry, falls ich mich mißverständlich ausgedrückt habe.

Harry Rag
12.10.2011, 17:53
Nein Harry, ganz und gar nicht ist Hippie das Schimpfwort. Das Schimpfwort ist seicht und verlogen, Hippie ist nur die ideologische und historische Verortung. Sorry, falls ich mich mißverständlich ausgedrückt habe.

Ja, das war mir klar. ;-) Trotzdem treffe ich immer wieder auf Menschen, die Worte wie "Hippie" oder "Öko" als Schimpfwort missbrauchen. Gerade auch im Internet.

Paul Valensi
12.10.2011, 20:16
Ja, das war mir klar. ;-) Trotzdem treffe ich immer wieder auf Menschen, die Worte wie "Hippie" oder "Öko" als Schimpfwort missbrauchen. Gerade auch im Internet.

Und der bereits von den Nazis gern gebrauchte Begriff "Gutmensch" wird gegenwärtig auch nachgerade inflationär gebraucht, um Leute zu beleidigen (ein wenig so, wie in den USA der Begriff "Liberals" seitens der Rechten abwertend benutzt wird).
Finde ich auch ekelhaft und Hagen Rether bringt es, wie so oft, auf den Punkt.

Um weiteres Off topic zu vermeiden: Lennon, Lennon, Lennon, talentierter Bursche.

Britte
13.10.2011, 11:49
Wow sehr gewagte einschätzung über den konsenz zwischen den beatles. Ich kann gewisse dinge nicht nur gedanklich teilen, sondern musste "leider" auch in der praxis parallelen feststellen.

Formulieren wir es so, manchmal hat man das glück ein paar ganz bestimmte köche zu versammeln die etwas unglaubliches gutes zustande bringen können, aber als individuen teilweise ziemlich schnell abbauen. Es gibt egal wie gut man sich versteht (richtige freundschaften hat man ja meist nie in der kapelle da man sich kaum kennt, weder kindheit noch jugend miteinander geteilt hat) immer einen unterschwelligen konkurrenzkampf, wer schreibt die besseren songs, wer singt besser, wer klingt besser usw. Das sorgt für eine gewisse angespannt, kreative atmosphäre, die sich scheinbar besonders gut in dieser art lebenssituation generiert.

Ein gutes beispiel dafür ist georg, ich muss, nachdem ich gestern wieder mal die best of george solo gehört habe, leider zugeben, das die songs die er zu beatles zeiten geschrieben hat, in meinen augen, wesentlich anspruchsvoller, als die späteren sachen sind. Natürlich sind "all things must pass", "My sweet lord" oder "hare krishna" tolle songs, dennoch lange nicht auf diesem überragenddem kreativitäts level wie z.b something oder while my guitar gentley weeps, man könnte auch sagen, solo war george wesentlich mehr am markt orientiert, es klingt deutlich harmloser (von der songstruktur her, weniger tonart wechsel, oder tonart fremde einstreueungen) und "80iger jahre" mäßig.

Aber wer weiß, vielleicht alles quatsch. Im endeffekt ist alles überbewertet ^^

Krautathaus
13.10.2011, 12:14
Finde ich auch ekelhaft und Hagen Rether bringt es, wie so oft, auf den Punkt.


Ich finde Hagen Rether ekelhaft, deshalb werd' ich in Zukunft ihn als Schimpfwort verwenden.

Paul Valensi
13.10.2011, 12:55
Ich finde Hagen Rether ekelhaft, deshalb werd' ich in Zukunft ihn als Schimpfwort verwenden.

Damit wird er leben müssen.


@britte: Um nicht missverstanden zu werden: Ich spreche vom Konsenz, den offenbar viele Beatles- respektive Musikfans über die Einordnung der Beatlesmitglieder getroffen haben. Auch hier im Forum, wo es sogar mal eine entsprechende Umfrage gab, scheint es quasi Gesetz zu sein, dass Lennon McCartney in beinahe jder Hinsicht weit übertrifft.
Für mich liegen McCartney und Lennon als Songwriter ungefähr gleichauf, im Zweifel bevorzuge ich aber McCartney, dem überdies nach meiner Beobachtung sowohl was seinen Beitrag für das Beatles-Gesamtwerk als auch was sein Solo-Schaffen betrifft, oft Unrecht getan wird. Ebenso wird insbesondere bei Lennon der Unfug, den er verzapft hat, oft gnädig übergangen, zumindest, wenn es um die Beatles geht. Menschlich ist mir McCartney sowieso sympathischer, weil er auf mich eben ganz und gar nicht den Eindruck, der abgezockten und businessorientierten Schlagerwurst macht, obwohl er sicherlich einen gesunden Geschäftssinn hat. Aber in erster Linie ist er wohl ein unfassbar leidenschaftlicher Musiker.
John Lennon konnte, so legen es zumindest entsprechende Literatur und TV-Dokus nahe, sehr witzig und smart, aber eben auch sehr peinlich und dämlich sein. Kann man ja auch mögen.
Tatsächlich, jetzt wird's aufregend, finde ich aber George Harrison, wenn man das überhaupt so sagen kann/darf, etwas überbewertet, weil er schon auf den Beatlesplatten neben seinen unbestrittenen Großtaten wie "Something", "Here comes the sun" oder auch "Think for yourself" solchen Quatsch wie "Piggies", "Blue jay way", "For you blue" oder "I me mine" untergebracht hat. Müsste er nach der Logik, dass er bloß aufgrund der Unterdrückung durch Lennon und McCartney, die ihn als Songwriter nicht gleichberechtigt behandelt haben, bei den vergleichsweise wenigen veröffentlichten Songs nicht eine viel höhere Trefferquote haben?
Sympathisch finde (fand) ich diesen Stinker eh nicht. Peace & Love, Ringo!

werner
13.10.2011, 14:30
(richtige freundschaften hat man ja meist nie in der kapelle da man sich kaum kennt, weder kindheit noch jugend miteinander geteilt hat)
Wie kommst du denn auf diese abseitige Idee? Kaum eine ganz große Band, deren Mitglieder sich nicht schon lange (oder ein paar davon wenigstens) kennen. meist seit der Schul- oder Unizeit kennen. Ein paar gefällig? Beach Boys, Stones, U2, REM, Pink Floyd, Oasis (Brüder), Who, Kinks, etc. pp.

Mick67
13.10.2011, 14:36
Brittes Beitrag ist sowieso etwas verworren. Daß den komplett gelesen hast...

werner
13.10.2011, 14:57
Brittes Beitrag ist sowieso etwas verworren. Daß den komplett gelesen hast...
Ist mir bei Britte, ehrlich gesagt, schon öfter mal aufgefallen. Aber ich hab Zeit, mein Sohn ist grad vom City gefallen und liegt jetzt hier und guckt Ice Age 3.

Paul Valensi
13.10.2011, 16:00
Wie kommst du denn auf diese abseitige Idee? Kaum eine ganz große Band, deren Mitglieder sich nicht schon lange (oder ein paar davon wenigstens) kennen. meist seit der Schul- oder Unizeit kennen. Ein paar gefällig? Beach Boys, Stones, U2, REM, Pink Floyd, Oasis (Brüder), Who, Kinks, etc. pp.

The Beatles.

werner
13.10.2011, 16:24
edit

optimist
13.10.2011, 17:20
"Wir leben in einer Welt, in der Frauenversteher, Gutmensch und Pazifist Schimpfwörter sind. Das haben wir toll hingekriegt!" (Hagen Rether)

Hagen Rether zu zitieren wird mit Extralob gewürdigt!

Britte
14.10.2011, 13:25
Genau lesen freunde ^^ Ich habe damit gemeint, die bands, die nicht auf jahrelange kollegiale freundschaft zurückblicken können, und dennoch etwas zustande bringen, sind rar gesät. Schaut euch doch in der szene um, ich red nicht von "erfolgreichen" bzw. bekannten acts, sondern von dem ganzen querschnitt, es gibt 1000ende kapellen, von denen die meisten ein zweckgemeinschaft darstellen, deshalb zerfallen auch viele davon, bevor sie was reißen können.

Aber gut, das hat natürlich nicht wirklich etwas mit lennon zu tun. Also vergesst einfach dieses "verworrene" zeug und lasst uns zum thema zurückkehren.

werner
14.10.2011, 14:05
Mich würde nur noch interessieren, woher du diese "tausende kapellen" kennst, die vor dem großen Erfolg zerfallen. Und wer weiß, vielleicht zerfalllen sioe bloß, weil sie eh scheiße sind und keinen großen Erfolg zu erwarten haben. Bloß mal so angedacht.
Außerdem waren Lennon und Macca auf Solopfaden beide schlechter als zu Beatles Zeiten.

Reino
14.10.2011, 18:24
Die Tausenden zerfallenen Bands findet man natürlich, wenn man Musiker-Karrieren liest: Das sind die Bands, denen sie angehörten, bevor sie Erfolg hatten. Nur stützt das natürlich nicht Brittas These.

Zeno Cosini
15.10.2011, 12:51
.... wobei du den Kern aber ziemlich genau triffst. Das ist Konsens, und davon wierd nicht abgewichen! Vor allem nicht Lennons Solokarriere angreifen, denn wenn du sagst, dass Imagine eine seichte und verlogene Hippie-Hymne ist, wirst du des Landes verwiesen.

Was ist denn an IMAGINE verlogen, wenn ich mal vorsichtig fragen darf, immer die Gefahr spürend, im Minenfeld des Forums abgestraft zu werden oder gezwungen zu sein, andere des Landes zu verweisen?

pink-nice
15.10.2011, 13:33
Was ist denn an IMAGINE verlogen, wenn ich mal vorsichtig fragen darf, immer die Gefahr spürend, im Minenfeld des Forums abgestraft zu werden oder gezwungen zu sein, andere des Landes zu verweisen?

3 Tage musste werner darauf warten...du hast ihn erlöst!;-)

BlackPearl
06.11.2011, 20:57
Krass. (http://www.rollingstone.com/music/news/john-lennons-tooth-sells-for-more-than-31-000-at-auction-20111106)

Clau
10.02.2013, 08:59
Gestern lief auf arte die überaus sehenswerte Dokumentation "Lennon, NYC". Man kann sie noch ein paar Tage in der Mediathek ansehen: Klick! (http://videos.arte.tv/de/videos/lennon-nyc--7301128.html)

L'Angelo Misterioso
10.02.2013, 10:17
Danke für den Tip, werde ich mir heute gemütlich reinziehen !!!! :-)

Mick67
10.02.2013, 10:48
Der in der Tat sehr sehenswerte Film wird auch nochmal nächsten Sonntag wiederholt. Den Film gibt es natürlich auch auf DVD oder Bluray (http://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_noss?__mk_de_DE=ÅMÅZÕÑ&url=search-alias%3Daps&field-keywords=Lennon+nyc).

Clau
10.02.2013, 10:49
Das heißt, Du kanntest die Doku schon, Mick?

Mick67
10.02.2013, 10:50
Yep! Ich habe die BR.

Clau
10.02.2013, 10:55
Yep! Ich habe die BR.

Ich hatte sie noch nicht gesehen und war teilweise ganz schön ergriffen, als mein Kumpel John zu sehen war, wie er wenige Monate vor seinem Tod mit Sean herumalberte. Ich kann mich noch heute genau an den Moment erinnern, als ich die Nachricht von seinem Tod erfuhr und auch an die Zeit danach, auch wenn ich da erst neun Jahre alt war. Aber ich war da eben auch schon Beatles-Fan.

Mick67
10.02.2013, 11:14
Ja, das war erste Tod eines Musikers, der mich wirklich mitgenommen hatte. Elvis hatte ich nur registriert, habe mich aber erst danach für ihn interessiert. Zu Zeiten von Lennons Tod war ich auch Beatles Fan und war glücklich, daß Lennon endlich wieder durchstarten wollte. Die "Double Fantasy" LP habe ich mir am Veröffentlichungstag gekauft und habe sie rauf- und runtergehört, die Yoko Songs natürlich ausgenommen. ;-)

Der 09. Dez. (in Deutschland) ist mir noch sehr präsent. Als ich morgens vor der Schule von der Ermordung erfahren habe, wollte ich eigentlich zu Hause bleiben, was aber auf wenig Verständnis traf. Ich war auf jeden Fall den ganzen Tag nicht mehr zu gebrauchen. Damals gab es ja immer noch Hoffnung (bei mir zumindest), daß die vier mal wieder zusammenkommen. Und die Hoffnung hatte sich mit einem Schlag in Luft aufgelöst. Das hat mich, meine ich mich zu erinnern, noch trauriger gemacht als Lennons Tod ohnehin schon.

Clau
10.02.2013, 11:18
Und abends lief dann "Hi Hi Hilfe" im Fernsehen...

L'Angelo Misterioso
10.02.2013, 13:02
Habe den Film gerade gesehen und bin sehr beeindruckt. Lange keine so gute Doku mehr gesehen, ich bin noch ganz mitgenommen....

Erinnerungen an Dezember 1980 werden wach, ich hatte eine Klausur in Englisch Leistungskurs an dem Morgen, mein Kumpel und ich standen völlig fertig vor der Schule rum und dachten nur, scheiße, wie sollen wir jetzt 'ne Arbeit schreiben. Irgendwie haben wir es natürlich geschafft, aber vergessen werde ich diesen Vormittag nie.

John Lennon war einfach ein toller Typ, mit allem was uns Menschen ausmacht: Kraft, Energie und Kreativität genauso wie Abgründe, Schwächen und Fehler. Was mich bis heute beeindruckt, (fast) jede/r seiner Platten/Songs zeigte irgendwie seine innere Befindlichkeit zur Zeit der Entstehung auf, seine Sachen waren immer von dem geprägt, was ihn gerade bewegte. Ob er nun gut drauf war oder scheiße, es war immer ehrlich in seiner Musik zu finden wie es ihm gerade ging. Man mußte nur zwischen den Zeilen hören. Diese Kompromißlosigkeit hat manchmal zwar auch Songs hervorgebracht, die nicht so toll waren, aber es war immer 100% Lennon!