Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Bluesrock
MitchRyder
03.05.2004, 19:48
Ja, was ist Bluesrock? ...klar, Blues im Rockstil. Würde dort die PeeWee Bluesgang einordnen oder aber den tollen Rock´n Roller John Hiatt, auch die Yardbirds oder teilweise die Stones... vielleicht auch Them oder aber Ry Cooder, vielleicht mit Abstand David Lindley... eingentlich haben alle guten Rocker mal Bluesrock gespielt und die elektronischen Gitarrenblueser fetzen auch mit Rock hin und wieder... also, was ist nun Bluesrock... Meinungen erbeten...
@Hausmeister... darf ich jetzt mal einen Link reinstellen :P ... war nur ein Spaß.
MarlboroMan
03.05.2004, 20:03
Ich tät Stevie Ray Vaughan dort einschubladen. Keine Ahnung, wie man Blues-Rock genau definieren kann, vielleicht ganz simpel und einfach als 12-takter-Rock. :blink:
Vielleicht die "härtere" Version des klassischen Blues, mit messerscharfer Electric-Guitar und ordentlich Drum-Power.
Die Musiker hier wissen wahrscheinlich mehr.
MitchRyder
03.05.2004, 20:06
Originally posted by MarlboroMan@3 May 2004, 21:03
Die Musiker hier wissen wahrscheinlich mehr.
Warum mischst du dich dann schon wieder ein?
mitch, jetzt bist du völlig gaga
wann kommt der thread über folk-blues, delta-blues etc.pp?
MarlboroMan
03.05.2004, 20:08
:blink: :blink: lieber Himmel, ich bin ja schon weg. :angry:
MitchRyder
03.05.2004, 20:09
Originally posted by MarlboroMan@3 May 2004, 21:08
:blink: :blink: lieber Himmel, ich bin ja schon weg. :angry:
Wird auch langsam Zeit.
MitchRyder
03.05.2004, 20:10
Originally posted by dengel@3 May 2004, 21:08
mitch, jetzt bist du völlig gaga
wann kommt der thread über folk-blues, delta-blues etc.pp?
Ey Mann... das ist eine gute Idee ;)
http://www.big-smilie.de/SmilieSeiten/Nahrung/9.gif
Bluesrock ist Rock bands playing Blues.
Gute Alben, die ich vor etwa einem Jahr per Zufall erwischt hatte:
Popa Chubby - one night live in NY
Juilan Sas - spirits of the rise
An Stevie Ray Vaughan muss ich aber auch zuerst denken. Darf ich trotzdem bleiben? B)
MarlboroMan
03.05.2004, 21:17
Von mir aus gerne, Amadeus. ;) Mittlerweile hab ich aber dank "auswärtiger" Hilfe ein paar neue Dinge erfahren, werde also auch im Thread bleiben. :)
dr.music
03.05.2004, 21:19
Wenn das hier auch wieder so wird wie gestern im CR-Thema!?
Spezialist für den Blues-Rock ist ganz sicherlich der pavlov, denn das ist seine Lieblings-Sparte. Mal schauen, wann er darauf stößt... :)
Stevie Ray Vaughan ganz sicher - und alte Sachen wie TYA sicherlich auch. Da gibt es ja sooo viele.
MarlboroMan
03.05.2004, 21:21
Ich tät sogar den Gary Moore in den Bluesrock hieven, obwohl er wahrscheinlich hier "bäh" ist. *gg* :D
MitchRyder
03.05.2004, 21:21
Originally posted by dr.music@3 May 2004, 22:19
Stevie Ray Vaughan ganz sicher - und alte Sachen wie TYA sicherlich auch. Da gibt es ja sooo viele.
Walter Trout... fällt mir immer zuerst ein.
MitchRyder
03.05.2004, 21:23
Originally posted by MarlboroMan@3 May 2004, 22:17
Von mir aus gerne, Amadeus. ;) Mittlerweile hab ich aber dank "auswärtiger" Hilfe ein paar neue Dinge erfahren, werde also auch im Thread bleiben. :)
Na dann mal los... und nitt einfach wegrennen, wenn es ernst wird ;)
Jepp, Stevie Ray Vaughn gehört mit Sicherheit dazu.
mitch, 22.05. im colos-saal
MitchRyder
03.05.2004, 21:25
Originally posted by MarlboroMan@3 May 2004, 22:21
Ich tät sogar den Gary Moore in den Bluesrock hieven, obwohl er wahrscheinlich hier "bäh" ist. *gg* :D
Das ist "bäh". Und Gary Moore möchte gerne Bluesrock spielen, kann es aber nicht.
Rory Gallagher war ein verdammt guter Bluesrocker. Er schaffte es Blues und Rock wirklich zu verbinden.
MitchRyder
03.05.2004, 21:26
Originally posted by dengel@3 May 2004, 22:23
mitch, 22.05. im colos-saal
Bin ich leider in Fichtenberg.
Walter Trout - ist prima, den hab ich zur Zeit im Auto in meinem 6 pack dabei.
Canned Heat würde ich auch als BluesRock Band bezeichnen.
folkfreak
03.05.2004, 21:29
Hallo !
MarlboroMan
03.05.2004, 21:30
Originally posted by MitchRyder@3 May 2004, 21:25
Das ist "bäh". Und Gary Moore möchte gerne Bluesrock spielen, kann es aber nicht.
Rory Gallagher war ein verdammt guter Bluesrocker. Er schaffte es Blues und Rock wirklich zu verbinden.
In Sachen Rory G. könnte ich dir zustimmen.
Gary Moore hat für mich den Blues, er wird nur zu oft verkannt.
Seine Gitarrenspiel ist schon famos, daß er es "nicht kann", entspricht nicht den Tatsachen.
dr.music
03.05.2004, 21:30
Und Mitch und dengel: Was ist mit dem Eric Burdon & the Animals am 25. Mai , Dienstag, ebenfalls im Colos-Saal!???????????????
Walter Trout habe ich leider erst eine Platte: "Breaking the rules" von 1995. Gut bis sehr gut!!! Da bräuchte ich Tipps.
MitchRyder
03.05.2004, 21:31
Originally posted by Amadeus@3 May 2004, 22:27
Canned Heat würde ich auch als BluesRock Band bezeichnen.
Stimmt zu einem Teil, aber auch Folkrock... das beste von ihnen, ist immer noch das Doppelalbum mit John Lee Hooker "Hooker & Heat"
MitchRyder
03.05.2004, 21:33
Originally posted by MarlboroMan@3 May 2004, 22:30
Seine Gitarrenspiel ist schon famos, daß er es "nicht kann", entspricht nicht den Tatsachen.
Genau das empfinde ich als eine Zumutung... mit Blues hat es wenig zu tun
MitchRyder
03.05.2004, 21:34
Originally posted by dr.music@3 May 2004, 22:30
Und Mitch und dengel: Was ist mit dem Eric Burdon & the Animals am 25. Mai , Dienstag, ebenfalls im Colos-Saal!???????????????
Walter Trout habe ich leider erst eine Platte: "Breaking the rules" von 1995. Gut bis sehr gut!!! Da bräuchte ich Tipps.
Kommt gleich doc... mit den Tips...
Eric Burdon ist aber nicht mit den Animals unterwegs... und ich höre ihn mir im Juni in Kassel im Kulturzelt an
MarlboroMan
03.05.2004, 21:35
Originally posted by MitchRyder@3 May 2004, 21:33
Genau das empfinde ich als eine Zumutung... mit Blues hat es wenig zu tun
Was Du empfindest und was es tatsächlich ist, sind 2 Paar Schuhe.
Wobei ich jetzt noch nicht mal weiß, was genau Du als Zumutung empfindest.
Gary Moore mag in den letzten Jahren etwas ins Seichte gewandert sein, aber an guten Tagen spielt er nen göttlichen Blues. Meine Meinung, Du magst halt ne andere haben.
Rory Gallagher - den hab ich 2 mal live gesehen, waren so mit meine ersten Konzerte überhaupt. War kurz nachdem er Taste verlassen hatte. Genialer Gitarrist.
"messing with the kid", "bullfrog blues", "in your town" hat der einfach verdammt gut gebracht. :)
Das leider sehr kurze "Little Village" Projekt mit Ry Cooder und John Hiatt hat mir auch sehr gut gefallen.
MitchRyder
03.05.2004, 21:36
"Tellin´Stories" ist mein Fave Album von Walter Trout.
dr.music
03.05.2004, 21:37
Rory Gallagher ganz großartig in meinem Gesamturteil. Habe bis auf die Live-4-CD-Box, den "BBC-Sessions" und der nachträglich Erschienenen ("Wheels within wheels") alles von ihm.
Ich weiß leider auch, dass der arme Gary Moore einen ähnlichen Stand wie "The Eagles" im CR-Thema haben wird.
Bei mir nicht, ich höre ihn gerne, auch wenn er des öfteren zwischen HardRock und BluesRock hin und her switched.
MarlboroMan
03.05.2004, 21:40
Originally posted by dr.music@3 May 2004, 21:37
Rory Gallagher ganz großartig in meinem Gesamturteil. Habe bis auf die Live-4-CD-Box, den "BBC-Sessions" und der nachträglich Erschienenen ("Wheels within wheels") alles von ihm.
Ich weiß leider auch, dass der arme gary Moore einen ähnlichen Stand wie "The Eagles" im CR-Thema haben wird.
Bei mir nicht, ich höre ihn gerne, auch wenn er des öfteren zwischen HardRock und BluesRock hin und her switched.
Ja, bei Moore verwischen sich die Genres manchmal, aber er hat einfach geniale Songs gebastelt, die mir doch immer wieder ein gewissen Kribbeln verursachen, auch wenns einmal nicht Bluesrock ist. ;)
"Parisienne Walkway" z.B. :rolleyes: :)
MitchRyder
03.05.2004, 21:41
Originally posted by MarlboroMan@3 May 2004, 22:35
Was Du empfindest und was es tatsächlich ist, sind 2 Paar Schuhe.
Wobei ich jetzt noch nicht mal weiß, was genau Du als Zumutung empfindest.
Gary Moore mag in den letzten Jahren etwas ins Seichte gewandert sein, aber an guten Tagen spielt er nen göttlichen Blues. Meine Meinung, Du magst halt ne andere haben.
Genau... die habe ich.
Magst wohl stänkern MM?
Meine Meinung wird auch durch mein Empfinden ausgedrückt. Und ich zieh mir gern auch mal zwei Schuhe von verschiedenen Paaren an, insbesondere, wenn ich weiß, daß die meisten Blueser Gary Moore als Gitarrenquäler bezeichnen und kaum einer von den Bluesern mit ihm spielen würde... falls es dich interessiert, sind gerade Blueser sehr Session freudig.
@ doctor:
mal sehen, was sich machen lässt
zu gary moore: bevor er einen auf blueser machte, war er ein durchschnittlicher hardrocker. passabler gitarrist, aber blues.
empfehlenswertes von walter trout:
live trout
life in the jungle
relentless
face the music
hervorzuheben: live no more fish jokes
hörenswert : john mayall´s bluesbreakers featuring walter trout
dr.music
03.05.2004, 21:42
@ mm
Und auch noch "Empty rooms", ein wahrer tear-jerker... :)
Wenn Moore nix taugte, dann hätten ihn sicher nicht Bruce und Baker für "BBM" rekrutiert.
das wär ein thema für nen anderen thread
MitchRyder
03.05.2004, 21:46
Originally posted by dr.music@3 May 2004, 22:42
@ mm
Und auch noch "Empty rooms", ein wahrer tear-jerker... :)
Wenn Moore nix taugte, dann hätten ihn sicher nicht Bruce und Baker für "BBM" rekrutiert.
doc... alte herrn, die nix mehr auf die reihe brachten... Jack und Ginger waren wohl bei Cream klasse... aber dann?
und Moore als Clapton Ersatz :lol: :P
Aber da könnte man jetzt Cream als Bluesrock natürlich klar bezeichnen... wohl die Live beste Gruppe.
MarlboroMan
03.05.2004, 21:46
Originally posted by dr.music@3 May 2004, 21:42
@ mm
Und auch noch "Empty rooms", ein wahrer tear-jerker... :)
Wenn Moore nix taugte, dann hätten ihn sicher nicht Bruce und Baker für "BBM" rekrutiert.
Genau das !! Hab grad Moore im Player, "King Of The Blues". B)
Keiner läßt die Guitar so schön jaulen. :D
MarlboroMan
03.05.2004, 21:47
Originally posted by dengel@3 May 2004, 21:46
das wär ein thema für nen anderen thread
Mag sein, aber im Moment ist es hier ein Thema, also laß uns einfach ein wenig darüber quatschen. Wäre das machbar ? ;)
MitchRyder
03.05.2004, 21:47
Originally posted by MarlboroMan@3 May 2004, 22:46
Genau das !! Hab grad Moore im Player, "King Of The Blues". B)
Keiner läßt die Guitar so schön jaulen. :D
Der Nachbarin ihr Kater jault genauso schön
Von Gary Moore hab ich den Sampler "Ballads & Blues", sind einige sehr schöne Songs drauf wie "still got the blues". Ist für einen Blueser nicht "dreckig" genug, könnte ich mir vorstellen.
Ich hab mal wieder die von mir oben erwähnte Scheibe von Popa Chubby aufgelegt, dagegen klingt Gary wie ein Waisenknabe. :lol:
dr.music
03.05.2004, 21:51
Gary Moore halte ich für einen der besten 30 Gitarristen... aller Zeiten.
Sein großes Vorbild war ja Jimi Hendrix. Well, not so bad.
"Still got the blues" bei mir locker ****1/2.
Ist der schon im Sterne-Thema!??? ;)
MitchRyder
03.05.2004, 21:51
Originally posted by Amadeus@3 May 2004, 22:50
Ich hab mal wieder die von mir oben erwähnte Scheibe von Poppa Chubby aufgelegt, dagegen klingt Gary wie ein Waisenknabe. :lol:
Der hinterste Chorsänger im Waisenknabenchor :lol: :P
MitchRyder
03.05.2004, 21:52
Originally posted by dr.music@3 May 2004, 22:51
Gary Moore halte ich für einen der besten 30 Gitarristen... aller Zeiten.
Sein großes Vorbild war ja Jimi Hendrix. Well, not so bad.
"Still got the blues" bei mir locker ****1/2.
Ist der schon im Sterne-Thema!??? ;)
:lol: :lol: :lol:
doc... ich laß das mit der Liste... es hat bei dir keinen Zweck
der poppa ist klasse.
gary moore spielt den blues ohne seele, irgendwie nimmt man ihm den blues nicht ab. glaube er wollte damals beim kleinen blues revival mitmischen, nach dem seine platten auch nicht mehr der kommerzielle reisser waren.
MitchRyder
03.05.2004, 21:56
doc... meine Vorbilder sind oder waren Pete York und Keith Moon
Komme ich jetzt auch in deine Top 30 der Schlagzeuger?
:P :lol: B)
MarlboroMan
03.05.2004, 21:57
Originally posted by Amadeus@3 May 2004, 21:50
Ich hab mal wieder die von mir oben erwähnte Scheibe von Popa Chubby aufgelegt, dagegen klingt Gary wie ein Waisenknabe. :lol:
Ich hab 2 Scheiben von dem dicken Rotz-Blueser auf MiniDisc. ;)
Und ein etwas älteres Videotape aus einer Rockpalast-Sendung, der Mensch ist wirklich dreckig, in (fast) allen Belangen. :D
Dreckig, fett und gut. Eben ein Blueser. ;)
MitchRyder
03.05.2004, 22:02
Popa Chubby läßt´s immer gut krachen... Live muß man ihn hören... ein unvergessliches Ereignis.
folkfreak
03.05.2004, 22:03
Hallo !
Hallo !
Albert Collins
Graham Parker
ZZ Top
Captain Beefheart & his Magic Band wobei "Mirror Man" sehr stark ins psychedelische geht
John Mayall`s Bluesbreakers
Poco
Eric Clapton, zumindest teilweise hat er einen sehr guten BLuesrock gespielt.
Peter Green
Die alten Sachen von Fleetwood Mac, vor allem das Alben "Live in Boston"
Chicken Shack
Canned Heat
Ten Years After
Rory Gallagher
Tony Joe White
Alvin Lee
Robben Ford
Johnny Winter
um nur ein paar zu nennen.
jemand schon die neue von ihm gehört?
MitchRyder
03.05.2004, 22:04
Originally posted by folkfreak@3 May 2004, 23:03
Hallo !
Hallo !
Canned Heat
Albert Collins
Graham Parker
ZZ Top
Captain Beefheart & his Magic Band wobei "Mirror Man" sehr stark ins psychedelische geht
John Mayall`s Bluesbreakers
Poco
Eric Clapton, zumindest teilweise hat er einen sehr guten BLuesrock gespielt.
Peter Green
Die alten Sachen von Fleetwood Mac, vor allem das Alben "Live in Boston"
Chicken Shack
Canned Heat
Ten Years After
Rory Gallagher
Tony Joe White
Alvin Lee
Robben Ford
Johnny Winter
um nur ein paar zu nennen.
und? :P :lol:
MarlboroMan
03.05.2004, 22:05
Originally posted by Amadeus@3 May 2004, 22:00
Dreckig, fett und gut. Eben ein Blueser. ;)
Okay, aber nur dreckig und fett ist nicht der gesamte Blues, da gibts schon noch mehr. Bei Popa hab ich manchmal das Gefühl, der hätte eigentlich ein Gangsta-Rapper werden sollen. Aber dafür kann er dann doch zu gut die Saiten malträtieren. ;)
MitchRyder
03.05.2004, 22:05
Originally posted by dengel@3 May 2004, 23:03
jemand schon die neue von ihm gehört?
ich bekomme sie nächste Woche, werde dann auch eine Kurzrezension ins Forum stellen
Ich halte Rock-Blues für die beste Mischung überhaupt. Led Zeppelin und die Stones haben das in ihren besten Alben praktiziert.
Wenn ich nur an Songs denke wie "midnight rambler" oder "heartbreaker" geht mir das Herz auf. :D
folkfreak
03.05.2004, 22:06
Hallo !
Mit Popa Chubby kann ich nicht recht etwas anfangen. Habe schon in zwei Alben reingehört und jedesmal habe ich sie wieder ins CD Regal zurückgestellt <_<
Vielleicht kracht es bei ihm mir zuviel :blink:
Oder ich war nicht in der Stimmung für diese Musik <_<
ja, nachdem ich eine cd gehört habe, stelle ich sie auch zurück ins regal
MitchRyder
03.05.2004, 22:09
@ folkfreak
Canned Heat ist schon einiges gefallen. Rory Gallagher ebenfalls. Okay über Johnny Winter können wir diskutieren... oder über John Mayall, aber
Albert Collins ist ein reiner Blueser und nix mit Rock. Peter Green ebenfalls.
Über ZZ Top würde ich nie diskutieren, wenn es irgendwas mit Blues zu tun hätte... das sind texanische Cowrocker.
folkfreak
03.05.2004, 22:09
Hallo !
dengel: Ach, du nun wieder :D
Weißt genau wie ich das MEINE :angry:
MitchRyder
03.05.2004, 22:11
Originally posted by dengel@3 May 2004, 23:08
ja, nachdem ich eine cd gehört habe, stelle ich sie auch zurück ins regal
:lol:
Nun sei doch mal freundlich zu einer Bluesdame B)
was bedeutet " ach, du nun wieder"?
wie meinst du das?
MitchRyder
03.05.2004, 22:13
Originally posted by dengel@3 May 2004, 23:11
was bedeutet " ach, du nun wieder"?
wie meinst du das?
Das war ein Angebot zum nächsten Mitch Ryder Konzert gemeinsam zu gehen :lol: B)
:lol: :lol: :lol:
ist mitch ryder eigentlich ein bluesrocker?
folkfreak
03.05.2004, 22:15
Hallo !
@MitchRyder: ZZ Top haben zumindest mit "Tejas" ein sehr schönes Bluesrock-Album rausgebracht.
MarlboroMan
03.05.2004, 22:15
Dafür, daß der dengel quantenphysikalische Fragestellungen analysiert, ist er bemerkenswert schwer von Begriff. :D :lol:
Originally posted by folkfreak@3 May 2004, 21:03
Graham Parker
der man hat aber (fast) nichts mit BLUESROCK zu tun
gerade deswegen, hb-männchen
MarlboroMan
03.05.2004, 22:16
Originally posted by folkfreak@3 May 2004, 22:15
Hallo !
@MitchRyder: ZZ Top haben zumindest mit "Tejas" ein sehr schönes Bluesrock-Album rausgebracht.
Absolut richtig, folkfreak. Und da gibts noch eins, "On Foot In The Blues", auch eines ihrer Frühwerke. :)
ZZ top sehe ich auch nicht als Blues Rock, mehr Rock. (was die "best of" angeht, mehr hab ich von denen nicht)
John Mayall ist fast ein reiner Blueser, denke ich. Ich mag ihn.
Cream natürlich, die waren genial, auch Derek and the Dominos. Clapton würde ich sein Blues Fähigkeiten nicht in Abrede stellen.
soviel ich weiss, ist "one foot........" kein frühwerk, sondern eine sammlung ihrer sogenannten bluessongs
folkfreak
03.05.2004, 22:19
Hallo !
@thokei: Eben "FAST". Kennst du "Live Alone" da spielt der schon so meine ich jedenfalls Bluesrock !
MitchRyder
03.05.2004, 22:19
Originally posted by dengel@3 May 2004, 23:15
:lol: :lol: :lol:
ist mitch ryder eigentlich ein bluesrocker?
Mitch Ryder ist ein Allroundgenie ;)
MarlboroMan
03.05.2004, 22:20
Originally posted by dengel@3 May 2004, 22:19
soviel ich weiss, ist "one foot........" kein frühwerk, sondern eine sammlung ihrer sogenannten bluessongs
Das ist richtig, hat aber schon einige Jährchen auf dem Buckel.
Das nächste Mal drücke ich mich extra für dich genauer aus. ;)
MitchRyder
03.05.2004, 22:20
Originally posted by thokei@3 May 2004, 23:15
der man hat aber (fast) nichts mit BLUESROCK zu tun
Du kannst das fast ruhig weglassen :lol:
folkfreak
03.05.2004, 22:23
Nun ich will ja gar nicht behaupten, das die von mir aufgeführten Musiker ausschließlich Bluesrock gemacht haben, aber zumindest haben sie sich teilweise doch recht häufig an dieser Musikrichtung orientiert.
MitchRyder
03.05.2004, 22:23
Originally posted by folkfreak@3 May 2004, 23:19
Hallo !
@thokei: Eben "FAST". Kennst du "Live Alone" da spielt der schon so meine ich jedenfalls Bluesrock !
Wer ist der? Z(ander)Z(igurd)Topanovich :lol:
Noch sind es drei...
Aber mit Bluesrock haben die drei Herrn nichts am Hut, geschweige in der Gesäßkippe
folkfreak
03.05.2004, 22:25
Hallo dengel !
Du wolltest doch wissen, was ich damit meine :)
MalboroMan hat folgendes geschrieben:
<Das nächste Mal drücke ich mich extra für dich genauer aus> :P
MitchRyder
03.05.2004, 22:26
Originally posted by folkfreak@3 May 2004, 23:23
aber zumindest haben sie sich teilweise doch recht häufig an... orientiert
:lol:
Bitte nicht böse sein... aber gerade hier dran merkt man dir die Frau an :lol:
teilweise recht häufig ... was denn nun... vielleicht aber nur recht häufig teilweise oder aber zumindest B) ;)
Und ich bin im Augenblick total orientierungslos B)
Laut Music Guide gehören die Paul Butterfield Blues Band auch dazu und die Allman Brothers. Die waren auch schon beim Country-Rock dabei. :o
MitchRyder
03.05.2004, 22:33
Originally posted by Amadeus@3 May 2004, 23:31
Laut Music Guide gehören die Paul Butterfield Blues Band auch dazu und die Allman Brothers. Die waren auch schon beim Country-Rock dabei. :o
Ach nee... was machen die dort :lol: ;)
Originally posted by Amadeus@3 May 2004, 21:31
Laut Music Guide gehören die Paul Butterfield Blues Band auch dazu und die Allman Brothers. Die waren auch schon beim Country-Rock dabei. :o
wozu gehören die?
mit bluesrock bin ich gerade noch einverstanden, aber country?
Originally posted by folkfreak@3 May 2004, 21:19
Hallo !
@thokei: Eben "FAST". Kennst du "Live Alone" da spielt der schon so meine ich jedenfalls Bluesrock !
ist ja auch kein problem ;)
G.Parker hat in seinen anfangstagen PUBrock/ Rhythmn and Blues gespielt..( das ist für mich aber kein Bluesrock-ist aber alles definitionssache...ich bin auch nicht so der große schubladenquetscher )...später gings mehr in richtung Rock ( The Up Escalator fällt mir da ein..mit einem Backgroundsänger namens Bruce Springsteen- zumindest auf einem stück ) Und seine letzten alben gingen häufig richtung Folk/Country..also mehr die Singer/Songwriter-Schiene.
Die Live alone in america habe ich auch..und dadurch das er SOLO spielt kannn es für MICH(!) schon kein BluesROCK sein.
BluesRock ist für mich verbunden mit fiesem gegniedel ( Johnny Winter, Oppa Chubby ( hab den mann bei seiner ersten tour durch germany gesehen- fürchterlich) und ähnlichem
herr ryder übernehmen Sie ( die prügel)
gute nacht
Mitch: lass mal den Chauvi. Drücken wir uns nicht alle ab und zu umständlich aus? Ich staune über meine Schreibe manchmal auch... ;)
Originally posted by thokei@3 May 2004, 21:34
BluesRock ist für mich verbunden mit fiesem gegniedel ( Johnny Winter, Oppa Chubby ( hab den mann bei seiner ersten tour durch germany gesehen- fürchterlich) und ähnlichem
herr ryder übernehmen Sie ( die prügel)
von mir gibts auch was dafür aufs ei :hau :hau :hau :hau
Originally posted by dengel@3 May 2004, 21:37
von mir gibts auch was dafür aufs ei :hau :hau :hau :hau
merci :lol:
Originally posted by dengel@3 May 2004, 21:34
wozu gehören die?
mit bluesrock bin ich gerade noch einverstanden, aber country?
@dengel: die Allman Br. gehören scheinbar zu beiden Genres. Werden jedenfalls bei beiden erwähnt. Bei ihren Live Scheiben höre ich auch mehr den Blues-Rock, aber bei einigen Studio Platten kommt der Country Teil schon deutlich raus, z.B. bei brothers & sisters.
MitchRyder
03.05.2004, 22:40
@thokei ... meinen Sie auch, aber schön differenziert nur fast aber nicht ganz...
Gute Nacht Herr thokei
... hab den Thread aufgemacht, da ich Bock hat mal zu schwätzen vor dem Herrn :lol: ... ich denke auch nicht in Schubladen...
Das war kein Chauvi Spruch @ama ... nur eine Feststellung, ich hab halt so meine Erfahrungen mit Frauen, siehe nur meine Nachbarin B)
folkfreak
03.05.2004, 22:49
Ich mag dieses Schubladendenken ja auch nicht, aber es hilft einem schon den Überblick bei der Plattensammlung zu behalten.
mitch, wie hast du das denn geschafft in wenigen stunden auf 6 seiten zu kommen.
hast du gestänkert oder riecht er schon der bluesrock?
na, ich werde mal nachlesen!
MitchRyder
03.05.2004, 23:04
Originally posted by otis@4 May 2004, 00:03
mitch, wie hast du das denn geschafft in wenigen stunden auf 6 seiten zu kommen.
hast du gestänkert oder riecht er schon der bluesrock?
na, ich werde mal nachlesen!
du wirst es kaum glauben... ohne großartig stänkerei :lol: ... aber mit viel humor
Originally posted by thokei@3 May 2004, 22:34
ist ja auch kein problem ;)
G.Parker hat in seinen anfangstagen PUBrock/ Rhythmn and Blues gespielt..( das ist für mich aber kein Bluesrock-ist aber alles definitionssache...ich bin auch nicht so der große schubladenquetscher )...später gings mehr in richtung Rock ( The Up Escalator fällt mir da ein..mit einem Backgroundsänger namens Bruce Springsteen- zumindest auf einem stück ) Und seine letzten alben gingen häufig richtung Folk/Country..also mehr die Singer/Songwriter-Schiene.
Die Live alone in america habe ich auch..und dadurch das er SOLO spielt kannn es für MICH(!) schon kein BluesROCK sein.
BluesRock ist für mich verbunden mit fiesem gegniedel ( Johnny Winter, Oppa Chubby ( hab den mann bei seiner ersten tour durch germany gesehen- fürchterlich) und ähnlichem
herr ryder übernehmen Sie ( die prügel)
gute nacht
Unterstützung von mir.
Graham Parker hat in einem Blues-Rock-Thread nun wahrlich nichts verloren. Vielleicht schaut er mal kurz rein und tritt Herrn Moore dahin, wo es wirklich weh tut, so daß dieser mit Recht weiterhin uninspiriert und dies einemal zu Recht "Still Got The Blues" gniedeln kann.
MitchRyder
03.05.2004, 23:15
Originally posted by wa@4 May 2004, 00:13
Unterstützung von mir.
Graham Parker hat in einem Blues-Rock-Thread nun wahrlich nichts verloren. Vielleicht schaut er mal kurz rein und tritt Herrn Moore dahin, wo es wirklich weh tut, so daß dieser mit Recht weiterhin uninspiriert und dies einemal zu Recht "Still Got The Blues" gniedeln kann.
Hände reich Smiley wa
wow, ich bin jetzt schlauer. weiß jetzt, dass es einen musiker namens gary moore gibt.
ein bisschen bluesrock von alvin lee´s tya vielleicht noch?
da gab es doch auch diese engländer: savoy brown, chicken shack und die ganze bande.
vom pavlov weiß ich es nicht, aber der copper ist für sowas auch spezi, wie ich ihn kenne.
MitchRyder
03.05.2004, 23:20
Originally posted by otis@4 May 2004, 00:16
wow, ich bin jetzt schlauer. weiß jetzt, dass es einen musiker namens gary moore gibt.
ein bisschen bluesrock von alvin lee´s tya vielleicht noch?
da gab es doch auch diese engländer: savoy brown, chicken shack und die ganze bande.
vom pavlov weiß ich es nicht, aber der copper ist für sowas auch spezi, wie ich ihn kenne.
stimmt otis.............................................. ..........................
........... copper ist ein spezie :lol:
Aber Savoy Brown und Chicken Shack fehlen absolut in der Aufstellung und Little Martin natürlich B)
Aber Bluesrock im Einzelnen zu verstehen ist nicht schwierig... alles was Rock ist und ziemlich dreckig bluesig klingt fällt unter die Kategorie... aber niemals ein Gary Moore, das klingt nach Schweizer Käse... stinkig aber ohne Löcher :lol:
Eine Platte sollte man nicht vergessen: Das "Offical Blues Band Bootleg Album", das Debüt der Blues Band. Extrem scharfkantiger Blues-Rock. Live konten sie ebenfalls überzeugen, die Studio-Alben waren dagegen eher enttäuschend.
Und dann platzen natürlich auch noch Dr.Feelgood herein.
MitchRyder
03.05.2004, 23:24
Originally posted by wa@4 May 2004, 00:21
Eine Platte sollte man nicht vergessen: Das "Offical Blues Band Bootleg Album", das Debüt der Blues Band. Extrem scharfkantiger Blues-Rock. Live konten sie ebenfalls überzeugen, die Studio-Alben waren dagegen eher enttäuschend.
Und dann platzen natürlich auch noch Dr.Feelgood herein.
Die Blues Band gehört absolut dazu... sie waren Ende der 70ziger und Anfang der 80ziger ein NonplusUltra oder wenn man ehrlich ist, eine der wenigen Bands, die noch Bluesrock spielten... übrigens habe sie vor kurzen ein tolles Album herausgebracht... hab´s dem Copper und dem sahm schon präsentiert... fehlt nur mal eine kurze: Wie fandet ihr´s Stellungnahme von beiden.
Zitat aus dem Gedächtnis: "...Blues Rock, also schlechter Blues..." Stand so neulich im RS. Weiß nicht mehr genau wo.
MitchRyder
03.05.2004, 23:26
Originally posted by Xutl@4 May 2004, 00:25
Zitat aus dem Gedächtnis: "...Blues Rock, also schlechter Blues..." Stand so neulich im RS. Weiß nicht mehr genau wo.
aus dem Zusammenhang gerissene Zitate mag ich
Dann genieß es doch in vollen Zügen. B)
MitchRyder
03.05.2004, 23:30
Originally posted by Xutl@4 May 2004, 00:29
Dann genieß es doch in vollen Zügen. B)
bin schon dabei B)
Originally posted by MitchRyder@3 May 2004, 23:24
... übrigens habe sie vor kurzen ein tolles Album herausgebracht...
In Original-Besetzung?
MitchRyder
03.05.2004, 23:36
Originally posted by wa@4 May 2004, 00:31
In Original-Besetzung?
Ich schau gleich nach...
pipe-bowl
03.05.2004, 23:38
wenn ich den Schwerpunkt des Begriffes "Bluesrock" auf Rock lege und dabei die Musik als aus dem Blues getriebenen Ableger erkennen kann, dann sollten "Free" in diesem Thread nicht unerwähnt bleiben.
MitchRyder
03.05.2004, 23:42
Das Album heißt "Be my Guest" und ist mit diversen Gastmusikern aufgenommen worden, z.B. Bobby King Willie oder aber auch Jo Ann Kelly, Charlie Watt oder auch Ian Stewart
Jepp... es sind Paul Jones, Dave Kelly, Tom McGuinness, Gary Fletcher und Rob Townsend... also fast die Orginalbesetzung... mit den ehemalige Manfred Mann Leuten.
Originally posted by MitchRyder@3 May 2004, 23:42
Das Album heißt "Be my Guest" und ist mit diversen Gastmusikern aufgenommen worden, z.B. Bobby King Willie oder aber auch Jo Ann Kelly, Charlie Watt oder auch Ian Stewart
Jepp... es sind Paul Jones, Dave Kelly, Tom McGuinness, Gary Fletcher und Rob Townsend... also fast die Orginalbesetzung... mit den ehemalige Manfred Mann Leuten.
Dann fehlt ja nur noch Flint, aber Hauptsache Paul Jones ist dabei. Ich hör mir jetzt das "Official...."-Album an.
waren nicht nur mcguinness und der von mir so sehr geschätzte paul jones bei den alten manfred mann. müsste nachsehen.
habe sie vor einem jahr im konzert gesehn. sehr fein!
MitchRyder
03.05.2004, 23:51
Originally posted by otis@4 May 2004, 00:48
waren nicht nur mcguinness und der von mir so sehr geschätzte paul jones bei den alten manfred mann. müsste nachsehen.
habe sie vor einem jahr im konzert gesehn. sehr fein!
Ich glaube Fletcher auch, aber nicht zu der Zeit, als Jones und Mc Guinness dabei waren
Originally posted by dengel@3 May 2004, 21:41
zu gary moore: bevor er einen auf blueser machte, war er ein durchschnittlicher hardrocker. passabler gitarrist, aber blues.
Sehe ich genauso. Zu verkrampft. Er will als Bluesman geliebt werden und versucht es in der Nachfolge von Green und Clapton aber es bleibt auch in meinen Ohren ein Versuch.
Bei mir läuft die Grenze zwischen real thing und wannabe tatsächlich zwischen Clapton und Moore. Und auf die 60s und 70s bezogen ist diese Grenze ein Ozean.
MitchRyder
03.05.2004, 23:53
wow... Jan und ich auch mal einer Meinung ;)
Originally posted by otis@3 May 2004, 23:48
waren nicht nur mcguinness und der von mir so sehr geschätzte paul jones bei den alten manfred mann. müsste nachsehen.
habe sie vor einem jahr im konzert gesehn. sehr fein!
McGuiness und Flint hatten auch mal eine Band, die originellerweise McGuiness Flint hieß. Kenne aber nichts von ihnen.
sicher kennst du was. hatten einen riesenhit mit when i´m dead and gone. dessen leichte skurrilität kam in besagtem konzert auch wieder zum vorschein. wie diese bluesrocker ohnehin unglaublich sympathische englische herren um die 60s sind.
dougsahm
04.05.2004, 00:03
Originally posted by MitchRyder@3 May 2004, 23:24
Die Blues Band gehört absolut dazu... sie waren Ende der 70ziger und Anfang der 80ziger ein NonplusUltra oder wenn man ehrlich ist, eine der wenigen Bands, die noch Bluesrock spielten... übrigens habe sie vor kurzen ein tolles Album herausgebracht... hab´s dem Copper und dem sahm schon präsentiert... fehlt nur mal eine kurze: Wie fandet ihr´s Stellungnahme von beiden.
Ok. Also die Wahrheit. Die ganze Wahrheit.
GEHT SO
Die Vocals sind wie immer bei der Blues Band too British.
Die Mundharmonika nervt meist bei der Blues Band.
Und manche Titel sind zu Blueseffekthascherisch.
Wenn exzellente Guest Artists dabei sind, wirds besser: Nat Adderley oder die Memphis Horns oder Georgie Fame.
Sie sollten sich einen schwarzen Sänger holen und die Mundharmonika durch ein Sax ersetzen. Aber dann blieb nicht mehr viel von der Bluesband übrig.
Baumwollanbau in Grossbritannien ist nicht so einfach.
MitchRyder
04.05.2004, 00:06
Originally posted by dougsahm@4 May 2004, 01:03
Baumwollanbau in Grossbritannien ist nicht so einfach.
Und das Sax ist auf den Baumwollfeldern gepflückt worden :lol: ;)
Originally posted by dougsahm@4 May 2004, 00:03
Ok. Also die Wahrheit. Die ganze Wahrheit.
...
Wenn exzellente Guest Artists dabei sind, wirds besser: Nat Adderley oder die Memphis Horns oder Georgie Fame.
...
Baumwollanbau in Grossbritannien ist nicht so einfach.
Wenn ich jemandem lebenslanges Baumwollpflücken gönne würde, dann Georgie Fame. Der Mann, der Van Morrison vom Pfad der Tugend gebracht hat, möge er in der Hölle schmorren.
dougsahm
04.05.2004, 00:16
Originally posted by wa@4 May 2004, 00:11
Wenn ich jemandem lebenslanges Baumwollpflücken gönne würde, dann Georgie Fame. Der Mann, der Van Morrison vom Pfad der Tugend gebracht hat, möge er in der Hölle schmorren.
Du wa, wenn Du Solo-Sachen von Georgie Fame hast und sie Dich stören, bitte PN an mich. Ich nehm sie Dir gern ab.
Originally posted by dougsahm@4 May 2004, 00:16
Du wa, wenn Du Solo-Sachen von Georgie Fame hast und sie Dich stören, bitte PN an mich. Ich nehm sie Dir gern ab.
Gott bewahre. Der Mann hat´mir schon genug Konzerte versaut, da muß ich sein Geseire nicht auch noch auf Tonträger sammeln.
Wenn jetzt noch jemand behauptet, daß Herr Fame singen kann oder eine ausdruckstarke Stimme hat, hole ich meinen großen Bruder.
dougsahm
04.05.2004, 00:21
Originally posted by MitchRyder@4 May 2004, 00:06
Und das Sax ist auf den Baumwollfeldern gepflückt worden :lol: ;)
... direkt unter den Mundharmonikabäumen ...
dougsahm
04.05.2004, 00:22
Herr Fame kann singen oder hat eine ausdrucksstarke Stimme.
was soll der fame verbrochen haben?
der ist auch so ein guter! leider ist doug schneller gewesen. ich hätte auch her mit den lps gerufen, wa!
doug, sicher ist paul jones kien schwarzer. und manches klingt meinetwegen british. aber er hatte in den 60s eine sehr feine stimme, die er nicht verknödelte oder was auch immer. und ein bisschen kann ers noch immer. bluesrock ist weiß, doug!! weiß!!!!!!
darüber müssen wir doch nicht reden, dass die schwarzen.... darüber doch nicht!!
dougsahm
04.05.2004, 00:26
Originally posted by otis@4 May 2004, 00:23
bluesrock ist weiß, doug!! weiß!!!!!!
darüber müssen wir doch nicht reden, dass die schwarzen.... darüber doch nicht!!
Ich hab nicht angefangen. Das war der Günter.
MitchRyder
04.05.2004, 00:27
was wißt ihr weissen schon?
"Ain´t nobody white can sing the blues"
;) B) :lol:
Ob Ray Charles je recht behält?
aber otis hat recht... bluesrock ist weiss und keine schwarze musik
Originally posted by dougsahm@4 May 2004, 00:22
Herr Fame kann singen oder hat eine ausdrucksstarke Stimme.
Wenn´s morgen an der Tür klingelt, öffne besser nicht.
MitchRyder
04.05.2004, 00:31
Mein Berufswunsch war schon immer Ringrichter
dougsahm
04.05.2004, 00:35
Originally posted by MitchRyder@4 May 2004, 00:27
aber otis hat recht... bluesrock ist weiss und keine schwarze musik
Ist schon klar. Und ich hab mich ja auch bisher nicht eingemischt.
Die Sachen, bei denen ich was besonderes, individuelles erkenne, schätze ich ja auch im Bluesrock, z.B. Canned Heat, Allmans oder auch die bisher noch nicht (?) genannten J.Geils Band, Walter Trout wohl auch (Ich les jetzt für weitere Beispiele nicht nochmal alles durch).
MitchRyder
04.05.2004, 00:37
fauler sack :P :lol:
dr.music
04.05.2004, 20:54
Ein wenig ähnlich zum Walter Trout sehe ich noch Robin Trower.
Copperhead
04.05.2004, 21:42
und jetzt bringen wir noch die blues company aus germany ins spiel und george thorogood und bugs henderson und ... :D
folkfreak
04.05.2004, 21:47
Wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, gibt es keinen schwarzen Bluesrocker ?
Wenn das stimmt, würde mich mal interessieren, woran das liegt.
Ist Rock nicht sowieso eine Musikrichtung die überwiegend von weißen Musikern gepielt wird ?
MitchRyder
04.05.2004, 22:02
jenau... weis iss rock und blues iss schwarz... ein schwarzer spielt blues und wenn es nach bluesrock klingt, dann isses immer noch blues... wenn een weiser rock spielt und versucht, es wird aber bei einem versuch bleiben, blues spielt, dann isses bluesrock... aber niemals blues...
Ain´t nobody white can sing the blues... dät saacht schon ming vorbild... un hee hat es von Ray Charles...
John Mayall kann das schon. Ist ja auch der "Vater des weißen Blues".
MitchRyder
04.05.2004, 22:17
Originally posted by Amadeus@4 May 2004, 23:08
John Mayall kann das schon. Ist ja auch der "Vater des weißen Blues".
Willst immer Glänzen???
Ich sag mal das ist Mist oder gequirlte Scheiße. Wenn schon, dann war es Alexis Korner.
Originally posted by MitchRyder@4 May 2004, 21:17
Willst immer Glänzen???
Ich sag mal das ist Mist oder gequirlte Scheiße. Wenn schon, dann war es Alexis Korner.
Ich sag nur das, was allgemein anerkannt ist. Alexis Korner will ich allerdings nicht verachten. ;)
MitchRyder
04.05.2004, 22:28
Originally posted by Amadeus@4 May 2004, 23:23
Ich sag nur das, was allgemein anerkannt ist. Alexis Korner will ich allerdings nicht verachten. ;)
Was ist allgemein? Das ist wieder so ein dämlicher Begriff... allgemein ist ebenso Kacke... drück dich wenigstens mal aus und laß nitt die Hälfte irgendwo stecken.
Vater des weisen Blues ist ein Widerspruch in sich... aber das ist ja auch nur allgemein oder?
Manchmal biste sowas von nichtssagend Amadeus... du hättest Mozart mal einen Steichen können...
Originally posted by MitchRyder@4 May 2004, 21:28
Was ist allgemein? Das ist wieder so ein dämlicher Begriff... allgemein ist ebenso Kacke... drück dich wenigstens mal aus und laß nitt die Hälfte irgendwo stecken.
Vater des weisen Blues ist ein Widerspruch in sich... aber das ist ja auch nur allgemein oder?
Manchmal biste sowas von nichtssagend Amadeus... du hättest Mozart mal einen Steichen können...
Hast du Ärger mit der Nachbarin oder gibt es sonstige Gründe, warum du so stinkig bist?
MitchRyder
04.05.2004, 22:37
Originally posted by Amadeus@4 May 2004, 23:32
Hast du Ärger mit der Nachbarin oder gibt es sonstige Gründe, warum du so stinkig bist?
wir diskutieren hier nicht über Nachbarinnen... sondern über Musik. Wenn ich der Meinung bin und auf deinen Post antworte, dann stehe ich auch dazu.
Blues ist schwarz... Bluesrock ist weis... und dann willste du mir einen erzählen John Mayall ist der Vater des weisen Blues... Bluesrock hätte ich akzeptiert.
Weisen Blues gibt´s nicht... ist genauso wie wenn die Sonne im Westen aufgehen würde... und Vater? Hat er ein Kind gezeugt? Nicht mal adoptiert hat er es...
Und komm jetzt nicht mit deiner Lebenserfahrung... Alter schützt vor Schwachsinn nicht :P
Originally posted by MitchRyder@4 May 2004, 22:02
jenau... weis iss rock und blues iss schwarz... ein schwarzer spielt blues und wenn es nach bluesrock klingt, dann isses immer noch blues... wenn een weiser rock spielt und versucht, es wird aber bei einem versuch bleiben, blues spielt, dann isses bluesrock... aber niemals blues...
Ain´t nobody white can sing the blues... dät saacht schon ming vorbild... un hee hat es von Ray Charles...
also wenn mayall der vater des weißen blues ist, dann möchte ich kein kind kennen lernen wollen... nein lassen wirs.
mitch deine sätze treffens ins mark.
einzig: nicht nur blues können die schwarzen absondern, sondern auch soul, und da schlägt mein herz noch ein bisschen schneller und die trompeten im öhrle klingen verzauberter.
btw nichts gegen die weißen. sie sollten bei country, folk, rockabilly und sowas bleiben, da sind sie den schwarzen weit voraus. (nur manchmal/oft halt nicht so geschmackssicher wie die black ones)
aber, mitch, irgendwo ist ne grenze: mozart war der erste blues/rock/souler, den es gab. lass dieses ultra-genie in ruhe. sonst treffen wir uns um 00:00 vor der scheuer!!! dann gibts fratzen... wie hieß das noch?
mannomann ist man veraltet. respektive sind die bescheuert!!!
MitchRyder
04.05.2004, 22:42
mozart war schon immer der hiphopper der klassischen musik und fang jetzt nitt an darüber zu diskutieren
Originally posted by MitchRyder@4 May 2004, 21:37
wir diskutieren hier nicht über Nachbarinnen... sondern über Musik. Wenn ich der Meinung bin und auf deinen Post antworte, dann stehe ich auch dazu.
Blues ist schwarz... Bluesrock ist weis... und dann willste du mir einen erzählen John Mayall ist der Vater des weisen Blues... Bluesrock hätte ich akzeptiert.
Weisen Blues gibt´s nicht... ist genauso wie wenn die Sonne im Westen aufgehen würde... und Vater? Hat er ein Kind gezeugt? Nicht mal adoptiert hat er es...
Und komm jetzt nicht mit deiner Lebenserfahrung... Alter schützt vor Schwachsinn nicht :P
Mitch, ich unterhalte mich gerne über Musik. Allerdings hab ich kein Bedürfnis mich hier auszukotzen. Wenn du mich ärgen willst, versuche es mal auf ne etwas weniger plumpe Art. Ist zu leicht zu durchschauen. :lol:
Erzähl nicht, du hättest den Begriff "weisser Blues" noch nicht gehört. Sicher war Alexis Korner noch früher da, aber John Mayall gilt als der führende englische bzw. weiße Blueser. Übrigens haben die Schwarzen den Rock´n Roll "erfunden", nicht die Weißen. Elvis hat von ihnen gelernt.
MitchRyder
04.05.2004, 22:53
Originally posted by Amadeus@4 May 2004, 23:46
Mitch, ich unterhalte mich gerne über Musik. Allerdings hab ich kein Bedürfnis mich hier auszukotzen. Wenn du mich ärgen willst, versuche es mal auf ne etwas weniger plumpe Art. Ist zu leicht zu durchschauen. :lol:
Erzähl nicht, du hättest den Begriff "weisser Blues" noch nicht gehört. Sicher war Alexis Korner noch früher da, aber John Mayall gilt als der führende englische bzw. weiße Blueser. Übrigens haben die Schwarzen den Rock´n Roll "erfunden", nicht die Weißen. Elvis hat von ihnen gelernt.
Ja Herr Oberschlau und John Lennon war ein englischer Indianer.
Britischer Blues... das ist wie deutscher Folk oder russischer Soul... und vom Vater habe ich mal was in der Bibel gelesen... und was im Biologieunterricht... das war derjenige, der ein Chromosom zu meiner Herstellung beitrug.
Was trug John Mayall bei? Er hatte gute Alben gemacht, aber für irgendetwas entscheidendes in der Musik, hier Blues, war er nicht verantwortlich. Ich mag die Bluesbreaker, ohne Frage, aber einfach mal einen Phrase hier zu posten, weil ich ja gern Oberschlau bin, ist mir doch etwas zu simpel...
Originally posted by MitchRyder@4 May 2004, 21:53
Ja Herr Oberschlau und John Lennon war ein englischer Indianer.
Britischer Blues... das ist wie deutscher Folk oder russischer Soul... und vom Vater habe ich mal was in der Bibel gelesen... und was im Biologieunterricht... das war derjenige, der ein Chromosom zu meiner Herstellung beitrug.
Was trug John Mayall bei? Er hatte gute Alben gemacht, aber für irgendetwas entscheidendes in der Musik, hier Blues, war er nicht verantwortlich. Ich mag die Bluesbreaker, ohne Frage, aber einfach mal einen Phrase hier zu posten, weil ich ja gern Oberschlau bin, ist mir doch etwas zu simpel...
"Vater des weißen Blues" ist ein Floskel. Hab ich im Zusammenhang mit John Mayall schon mehrmals gehört und gelesen. Allerdings will ich auf dieser Floskel hier keine Grundsatzdiskussion über meine Person führen. Wenn du das willst, kann ich dich nicht daran hindern. Allerdings bist du als Gesprächspartner für mich dann durch.
dougsahm
04.05.2004, 23:10
Originally posted by MitchRyder@4 May 2004, 22:02
jenau... weis iss rock und blues iss schwarz... ein schwarzer spielt blues und wenn es nach bluesrock klingt, dann isses immer noch blues... wenn een weiser rock spielt und versucht, es wird aber bei einem versuch bleiben, blues spielt, dann isses bluesrock... aber niemals blues...
Ain´t nobody white can sing the blues... dät saacht schon ming vorbild... un hee hat es von Ray Charles...
Klitzekleine Ausnahme. Albinos, die fast die gleiche Sozialisation wie Schwarze erlebten, sind ganz nah dran.
amadeus *ich schlicht (ohne -e) jetzt mal*
der mitch hat so fürchterlich recht, dass er seine invektiven gegen dich gar nicht ernst gemeint haben konnte.
das ist einfach ultra-blödsinn, das mit dem vater des weißen blues. sowas haben tausend dumme weiße musik-kritiker voneinander abgeschrieben. es ist einfach absurd.
und ich sag jetzt mal, hier im forum findest du viele, die denen in den büchern der vergangenheit weit voraus sind.
das ist bei denen nicht bös gemeint, es ist einfach nur die absurdität des ganzen.
wie die geburtsstunde des rock!
* das war das erste und einzige mal, dass ich dir ne flanke zuspiele*
dennoch: nicht mal, nein bei weitem keine gelbe karte für mitch!!! eher eine für den oberligaspieler ....
MitchRyder
04.05.2004, 23:13
Originally posted by Amadeus@5 May 2004, 00:00
"Vater des weißen Blues" ist ein Floskel. Hab ich im Zusammenhang mit John Mayall schon mehrmals gehört und gelesen. Allerdings will ich auf dieser Floskel hier keine Grundsatzdiskussion über meine Person führen. Wenn du das willst, kann ich dich nicht daran hindern. Allerdings bist du als Gesprächspartner für mich dann durch.
Dann floskel nicht nur hier rum, sondern versuche argumentativ was beizutragen (okay... kommt öfters auch bei mir zu kurz)... du wiederholst so gerne deine Lebenserfahrung, dann wundere dich nicht, wenn du mit Floskel kommst, gleich eine :hau zu bekommen.
Wenn du über John Mayall diskutieren möchtest... gerne.
Unbestritten hat er wohl viele Musiker beeinflußt, wenn man nur seine Besetzungen der Bluesbreakers ansieht. Mir gefällt auch seine Musik, die den Begriff Bluesrock gut wiederspiegelt. Ich sah ihn 1987 und 1995 in Fulda und Neu-Isenburg zum letzten Mal Live. In Neu-Isenburg ein Doppelkonzert mit Eric Burdon zusammen. Seinen Stil hat er bis heute nicht geändert und es rockt noch total bei ihm. Mein ersten Album war Laurel Canyon und danach habe ich mich auf seine Spuen begeben. Besonders haben mir die Bluesbreakers zusammen mit Peter Green gefallen.
Und jetzt du... oder fällt dir nix ein? :)
Mitch: ich habe nie behauptet, ein Musikexperte zu sein, im Gegenteil. Otis hat Recht, ich habe diese Floskel gelesen (wie auch sonst) und du kennst sie sicher selbst gut genug. Wenn sich schon die Musikkritiker sowas gegenseitig abschreiben, ist es nicht erstaulich, dass ein Laie wie ich es übernimmt.
Mit dir sich über John Mayall unterhalten? Du kennst ihn viel besser und gibst mir das Gefühl, dass ich keine Ahnung habe, was ich selbst nicht bestreite.
Ich habe mir vor kurzem die DVD zu seinem 70 jährigen Geburtstag besorgt. Live in Liverpool mit den Bluesbreakers, als special Guest treten Mick Taylor und Eric Clapton auf. Gefällt mir sehr gut. Ich habe ne alte Blues Scheibe von ihm, war mit mein erster Blues überhaupt. Okay, kann auch Blues-Rock sein. ;)"room to move" war einer meiner Lieblingssongs.
John Mayall hab ich nie live gesehen, dafür Alexis Korner 1974 in Saarbrücken.
Ob er Blues oder mehr Blues-Rock spielt? Ich schätze wohl beides.
MitchRyder
04.05.2004, 23:43
Originally posted by Amadeus@5 May 2004, 00:29
Ob er Blues oder mehr Blues-Rock spielt? Ich schätze wohl beides.
Alexis Korner ist für mich eh ein Phänomen. Ich habe ihn später, 1978 in einer kleinen nordhessischen Alternativdisco, Live gesehen, leider verstarb er dann viel zu früh. Bei Korner habe ich mehr das Gefühl des Blues, obwohl auch er gern mal Soul und Jazz spielte, als wie bei Mayall.
Bei Korner spürt man die Leidenschaft, die schon beim Blues vorhanden sein muß, für Riff und Griff ins Emotionale. Nur fehlte ihm das Gen, was bei Schwarzen irgendwo in der DNA liegt für den Blues... er war mehr der Autodidakt, der sich mit Learning by Doing, dem Blues zu nähern versuchte. Aber einfach tolle Musik, egal, wie man sie nennen mag.
Das mit dem Gen wird wohl stimmen. Die Weißen können den Blues vor allem nicht so singen wie die Schwarzen. An der Gitarre spielen sie ihn technisch bestimmt gleichwertig oder sogar besser (wie vielleicht Stevie Ray Vaughan).
Als ich Alexis Korner live sah, war noch eine andere guter Blues Gitarrist dabei, Peter Thorup. ich habe sogar ne alte Vinyl Platte " Alexis Korner & Peter Thorup with snape - live on tour in Germany". Ich habe sie gerade ausgegraben - ist aus 1973.
folkfreak
05.05.2004, 09:20
Hallo !
Vielleicht sollte man die Frage mal aufwerfen, ist der Blues in unserer Zeit überhaupt noch richtig zu singen ??
Entstanden ist er ja aus einem Lebensgefühl heraus, aber dieses ist doch überhaupt nicht mehr gegeben. Damals in den 20-30er Jahren und auch noch später, ging es den Schwarzen sehr schlecht und sie spielten dieses Lebensgefühl. Leadbilly, Blind Lemon und andere.
Die Zeitspanne wo der ursprüngliche Blues richtig aktuell war, war ja nicht sehr lang. Überwiegend von der schwarzen Bevölkerung gehört, brachte er zwar Geld ein aber hauptsächlich profitierte die Plattenindustrie davon und den Musikern ging es nach den Aufnahmen oft nicht viel besser.
Später kam der Blues von Muddy Waters (Chicagoblues) und anderen von mir sehr geschätzter Blueser hinzu, der aber auch wieder ganz anders war und an diesen orientierten sich die englischen Musiker.
Um auf den Bluesrock zurück zu kommen, denke ich mal das Musiker wie Alexis Korner nur ihre eigene Interpretation des Blues spielten. Er lehnte sich ganz bestimmt nicht mehr an das Lebensgefühl das mit der Segregation verbunden war an.
Die Jugendlichen Schwarzen von heute hören wohl kaum noch Blues. Ihre Musik ist der Rap oder heißt es HipHop.
Auch änderte sich das Publikum, welches diese Musik hörte. Erst wie schon oben erwähnt überwiegend Schwarze, später kamen dann immer mehr Weiße hinzu und somit auch ein anderer Blues.
Ob die ganzen Kategorisierungen Sinn machen, darüber kann man sicher unterschiedlicher Meinung sein. Es gibt bei manchen Genres eine Unterscheidung nach der geographischen Herkunft, vor allem beim Folk. Zum Blues verweise ich auf den All Music Guide, der zum Thema Blues folgende Kategorien nennt:
Coast Blues
Electric Texas Blues
Blues-Rock
Classic Female Blues
Piedmont Blues
Acoustic Memphis Blues
British Blues ;)
Chicago Blues
Country Blues
Louisiana Blues
East Coast Blues
Delta Blues
New Orleans Blues
Piano Blues
Swamp Blues
Texas Blues
Jazz Blues
Jump Blues
Soul-Blues
Blues Revival
Memphis Blues
Slide Guitar Blues
Modern Acoustic Blues
Modern Electric Blues
Acoustic Texas Blues
Electric Chicago Blues
Electric Harmonica Blues
Acoustic Blues
Electric Blues
New York Blues
St. Louis Blues
Vaudeville Blues
Blues Gospel
Detroit Blues
Electric Memphis Blues
Harmonica Blues
Juke Joint Blues
thomlahn
05.05.2004, 10:05
Ich meine nicht, dass man sich unbedingt einen Bandscheibenvorfall auf den Baumwollfeldern erarbeitet haben muss um ein guter Bluesmusiker sein zu können. Aber ein paar Narben auf der Seele (weiss oder schwarz) sind schon Voraussetzung für Authenzität. Die Bluesrocker haben es in dieser Hinsicht einfacher, da mehr durch Technik und Lautstärke kaschiert werden kann.
Zu den genannten:
Gary Moore: Still got the Blues (das Album. Nicht die Single - die ist grausamer Schmalz und Anti-Blues für mich) hat seine Momente. Allerdings ist es auch völlig aseptisch und technisch. Moores Manöver von damals fand ich durchsichtig, er wollte auf den Revival-Zug aufspringen. Deswegen Daumen klar nach unten.
Walter Trout: Hab das Live-Album und Ihn auch mal live gesehen. Er lässt es ordentlich krachen, manchmal übertreibt es. Er sollte seine Fingerlein etwas zügeln, dann käm mehr bei raus. Der Schwachpunkt ist aber seine Stimme.
SRV: Grossartig, er hatte seinen eigenen Stil. Man würde ihn immer am Gitarrenspiel erkennen. Davor hab ich immer Respekt. Ausserdem war er ein hervorragender Sänger. Bei 'Life by the drop' läuft es mir eiskalt den Rücken runter.
Bluesrock funktioniert am besten live. Studioalben finde ich oft enttäuschend da meist der Dreck und die Atmosphäre fehlt. Deswegen hab ich auch wenig Platten. Versteht jemand was ich meine? Gibts gute Gegenbeispiele?
folkfreak
05.05.2004, 10:43
Hallo !
@Amadeus: SO VIELE :o :blink: :blink:
@thomlahn:<Ich meine nicht, dass man sich unbedingt einen Bandscheibenvorfall auf den Baumwollfeldern erarbeitet haben muss um ein guter Bluesmusiker sein zu können>
Das stimmt schon. Aber wenn du dir die Biographien vieler alter Blueser durchliest, wirst du feststellen, das es ihnen alles andere als gut ging. Es ist einfach so. Der Begriff BLUES drückt ja auch eine bestimmte Stimmung aus.
Und bei Bluesrock find ich, ist diese Stimmung nicht gegeben. Darum wird er auch ausschließlich von weißen Musikern gespielt und er hat ja auch seinen Ursprung nicht in Amerika sondern in England.
thomlahn
05.05.2004, 11:17
Originally posted by folkfreak@5 May 2004, 10:43
Darum wird er auch ausschließlich von weißen Musikern gespielt und er hat ja auch seinen Ursprung nicht in Amerika sondern in England.
Gegenbeispiel: Bernard Allison
folkfreak
05.05.2004, 11:25
@thomlahn: Stopp, Bernard Allison spielt für mich Electric Blues wie ihn Muddy Waters spielt. Für mich definitiv kein Bluesrock ;)
thomlahn
05.05.2004, 11:29
Wegen mir. Hab ihn Anfang des Jahres gesehen. Ein grosser Unterschied zu den genannten Trout oder Vaughan ist da jetzt aber auch nicht - was Songs, Tempo, Spieltechnik, Lautstärke angeht. Welche Kriterien gibt es sonst noch?
Hautfarbe & Herkunft allein kann es doch wohl nicht sein.
MitchRyder
05.05.2004, 13:31
Bernhard Allison hatte wohl auch einen genialen Lehrer... seinen Vater Luther. Aus der Chigagoer Bluesszene heraus nach Europa, insbesondere Frankreich, hat Luther seinen Stil entwickelt und bis an sein, leider mal wieder viel zu früh, perfektioniert. Ich glaub, es war 1995, als ich Luther zum letzten Mal Live gesehen hatte, besser kann man blues nicht auf einer E-Gitarre spielen.
@thom... das wichtigste ist der Spirit oder auch altdeutsch Geist genannt, den man haben muß, um wirklich Blues zu spielen. Und das unterscheidet wesentlich den Blues (@amadeus, egal in wieviele Untergruppen man ihn ordnet) vom Bluesrock. Es ist der Spirit, den auch der Gospel ausmacht, nur hat er nicht mit religiöser Geistigkeit nix mehr am Hut. Es geht nicht darum, sich Hände blau auf den Baumwollfeldern zu arbeiten oder den Rücken sich zu ruinieren. Es geht vielmehr das Bewußtsein zu haben, aus der Unterdrückung eine Zukunft entwickeln zu können. Unterdrückung ist heute kaum noch ein Thema. Aber das Bewußtsein zu haben, stets um seine Ziele, wie Freiheit, Liebe, Anerkennung, Rechte kämpfen zu wollen. Alles mit den Augen des Leid´s und der Freude erkennen zu können, einen Namen zu geben und es in Musik umzusetzen.
Was mich wieder darauf bringt, daß viele Schwarze Blueser blind waren, aber umso besser musikalisch sahen und den Geist stets vor dem inneren Auge hatten.
Aber das wäre schon wieder ein anderes Thema.
thomlahn
05.05.2004, 13:59
Originally posted by MitchRyder@5 May 2004, 13:31
Bernhard Allison hatte wohl auch einen genialen Lehrer... seinen Vater Luther.
.. und wohl auch SRV, wie ich gelesen habe. Luther hab ich mal ca. 1993 live gesehen. Fand es damals gut, leider kann ich mich nicht mehr allzugut dran erinnern. An das Gefühl dabei schon..
@thom... das wichtigste ist der Spirit oder auch altdeutsch Geist genannt, den man haben muß, um wirklich Blues zu spielen. Und das unterscheidet wesentlich den Blues (@amadeus, egal in wieviele Untergruppen man ihn ordnet) vom Bluesrock. Es ist der Spirit, den auch der Gospel ausmacht, nur hat er nicht mit religiöser Geistigkeit nix mehr am Hut. Es geht nicht darum, sich Hände blau auf den Baumwollfeldern zu arbeiten oder den Rücken sich zu ruinieren. Es geht vielmehr das Bewußtsein zu haben, aus der Unterdrückung eine Zukunft entwickeln zu können. Unterdrückung ist heute kaum noch ein Thema. Aber das Bewußtsein zu haben, stets um seine Ziele, wie Freiheit, Liebe, Anerkennung, Rechte kämpfen zu wollen. Alles mit den Augen des Leid´s und der Freude erkennen zu können, einen Namen zu geben und es in Musik umzusetzen.
So in der Art meinte ich das auch. Das könnte auch einem (einer) Fabrikantensohn (-tochter) gelingen.
Moin moin ...
ich will mich ja nicht unnötig in die "Schwarz = Blues / Weiß = Bluesrock" Diskussion einmischen und ich hab auch nicht mehr als die letzten 4 Seiten dieses Threads gelesen, aber ich vermisse einen Namen eines bedeutenden schwarzen Bluesrockers: Jimi Hendrix...
slide on ...
bO²gie
Btw: Der eine oder andere Weiße singt den Blues gar vorzüglich. zB John Mooney. Son House hätte ihn ja beinahe adoptiert und mit was? Mit Recht. Mooney "rockert" zwar auch gern mal, aber pur, Stimme und Gitarre ohne rockernde Band im Rücken, ist er baumwollfeldkompatibel as can be. Nachzuhören zB auf dem hervorragenden Live Album "Dealin' with the Devil".
Originally posted by bO²gie@19 May 2004, 15:43
ich will mich ja nicht unnötig in die "Schwarz = Blues / Weiß = Bluesrock" Diskussion einmischen und ich hab auch nicht mehr als die letzten 4 Seiten dieses Threads gelesen, aber ich vermisse einen Namen eines bedeutenden schwarzen Bluesrockers: Jimi Hendrix...
Jimi Hendrix war eine Ausnahme, aber die bestätigen die Regel. :D . Als Bluesrocker ist aber wohl die all time number 1 (falls man ihn als Bluesrocker einstuft).
Aber ernsthaft: es gibt weiße Blueser und scharze Bluesrocker, aber wer wo mehr dominiert ist trotzdem offensichtlich.
MC Weissbier
29.07.2005, 11:30
Hab' jetzt nicht alle 16 Seiten durchstöbert, evtl. ist der Name schon mal gefallen, aber kennt jemand "Slo Leak"?
Das war mal ein Projekt von Danny Kortchmar (Gitarre) zusammen mit Charlie Karp (Gitarre und Gesang) und Harvey Brooks (Ex-Paul Butterfield) am Bass sowie diversen Studiomusikern. Haben leider nur zwei Alben produziert (1996 und 1999).
Fand' ich ziemlich gelungen, besonders das Erste.
Jake Blues
08.05.2007, 11:17
also meine 3 favorieten sind zzt eindeutig Rob Tognoni , die US performer C.C. Adkock und Rose City Kings. Ich bin DJ auf einem internet blues sender (BluesRoad) und höre mir vor jeder meiner sendungen ca 200-300 titel an um dann eine sendung daraus zu "elixieren". die oben genannten bands haben einen wahnsinnigen "wumm" faktor und ziehen sogar so manchen hard core 12-takter in seinen bann.was ich so an feedback im thread mitbekomme.lol
das solltet ihr euch mal reinziehen:
Rob Tognoni-The Rain
Rose City Kings- Delta Hop
CC Adkock- 4 The Better
asdfjklö
11.05.2007, 13:04
Wegen mir. Hab ihn Anfang des Jahres gesehen. Ein grosser Unterschied zu den genannten Trout oder Vaughan ist da jetzt aber auch nicht - was Songs, Tempo, Spieltechnik, Lautstärke angeht. Welche Kriterien gibt es sonst noch?
Hautfarbe & Herkunft allein kann es doch wohl nicht sein.
Den Unterschied "fühlt" man, so einfach ist das!!!
Jake Blues
29.08.2007, 11:04
also ich hab so bei seite 12 angefangen zu lesen und finde auch das die schwarz/weiss Blues musik klar trennbar ist. bei schwarzen Bluesern hört man immer den "delta Blues" heraus mit ihren traurigen botschaften, was dann wieder sehr Bluestypisch klingt...selbst wenns rockig interpretiert wird. wenn "Black Artists" eine coole botschaft rüberbringen wollen, dann hört es sich immer etwas wie Soul/Funk an. wie bei Keb' Mo' zb.kürzlich war ich auf einem Bernard Allison konzert mit seiner aktuellen scheibe "Higher Power". er versucht Bluesrock zu spielen, das hört sich aber wieder mehr nach Jimmy Hendrix an...aber seine stimme passt irgendwie nicht zu Rock!
die namen "Ten Years After", "Led Zeppelin" und "Aerosmith" hab ich im zusammenhang mit "weissen" Blues vermisst(oder hab ich da was verpennt). die jungs spielen für mich den goilsten BluesRock was gibt
Harry Hartmann
29.08.2007, 13:18
@jake Blues
Ten Years After ! Stimmt 100%. Leider rutschten die Jungs im Laufe der Alben oft in Boogie-Rhythmen ab.
Darüber hinaus, kaum erwähnt FREE mit ihren beiden ersten Alben.
Harry Hartmann
29.08.2007, 13:22
Vorab: ich stehe auf Blues, ohne wenn und aber. Trotzdem ein kleiner Musiker-Witz:
Wieviele Blues-Gitarristen braucht man, um eine Glühbirne zu tauschen ?
Sechs !?! Einer wechselt die Glühbirne, die anderen 5 entschließen sich spontan zu einer Jam-Session, und singen ein Lied, wie toll doch die alte Glühbirne war, und wie traurig es ist, das sie nun einfach ausgewechselt wird........................
Rockhindu
03.10.2007, 22:04
Weshalb stehen eigentlich, zumindest hier, so wenige auf Blues ? Guter Blues ist so authentisch und sooooo voller feeling. Ach diese englischen Wörter.
Joliet Jake
03.10.2007, 22:16
Weshalb stehen eigentlich, zumindest hier, so wenige auf Blues ? Guter Blues ist so authentisch und sooooo voller feeling. Ach diese englischen Wörter.
Weil man sich nicht einig wird, was "guter Blues" ist? ;-)
Nein, im Ernst - den Eindruck daß der Blues nicht die nötige oder angemessene Würdigung erfährt, habe ich eigentlich nicht. Es wird wohl nur weniger drüber geredet/geschrieben.
Copperhead
03.10.2007, 22:16
Weshalb stehen eigentlich, zumindest hier, so wenige auf Blues ? Guter Blues ist so authentisch und sooooo voller feeling. Ach diese englischen Wörter.
sind doch etliche hier ! mitch, pipe, meine wenigkeit ... und gibt auch immer wieder gute blues-sendungen auf stone fm:angel:
Rockhindu
03.10.2007, 22:18
sind doch etliche hier ! mitch, pipe, meine wenigkeit ... und gibt auch immer wieder gute blues-sendungen auf stone fm:angel:
Das mag ja richtig sein, aber in Zusammenhang mit dieser Stilrichtung höre ich u.a. immer wieder, daß dies langweilig wäre und so einfach zu spielen. Daher auch meine Aussage bzgl. des Feelings.
Joliet Jake
03.10.2007, 22:21
Das mag ja richtig sein, aber in Zusammenhang mit dieser Stilrichtung höre ich u.a. immer wieder, daß dies langweilig wäre und so einfach zu spielen. Daher auch meine Aussage bzgl. des Feelings.
Es gibt jede Menge Pop- & Rockmusik, die wesentlich einfacher und oberflächlicher ist als "guter Blues"
Das wichtigste an einem Stück ist oft das, was man weglässt.
Rockhindu
03.10.2007, 22:23
Es gibt jede Menge Pop- & Rockmusik, die wesentlich einfacher und oberflächlicher ist als "guter Blues"
Das wichtigste an einem Stück ist oft das, was man weglässt.
Definitiv !!
Copperhead
03.10.2007, 22:24
Es gibt jede Menge Pop- & Rockmusik, die wesentlich einfacher und oberflächlicher ist als "guter Blues"
Das wichtigste an einem Stück ist oft das, was man weglässt.
:bier:
Das wichtigste an einem Stück ist oft das, was man weglässt.
:bier:
Tja, hätte das der gute Gary Moore nur auch beherzigt...;-)
Joliet Jake
03.10.2007, 22:30
ach, wären doch nur die Sportfreunde stiller... :lol:
Rockhindu
03.10.2007, 22:34
Nur wegen euch habe ich jetzt eine vom guten, alten Luther Allison aufgelegt.
Joliet Jake
03.10.2007, 22:36
Nur wegen euch habe ich jetzt eine vom guten, alten Luther Allison aufgelegt.
:bier: Da leg ich doch gleich mal eine Little Walter nach.
Rockhindu
03.10.2007, 22:37
:bier: Da leg ich doch gleich mal eine Little Walter nach.
Aber nicht durchdrehen. ;-)
Copperhead
03.10.2007, 22:38
:bier: Da leg ich doch gleich mal eine Little Walter nach.
ich mach mit :lol:! otis spann : the blues never die
Herr Rossi
03.10.2007, 22:38
Es gibt jede Menge Pop- & Rockmusik, die wesentlich einfacher und oberflächlicher ist als "guter Blues"
Lass das bloß nicht den Rossi lesen, der fängt Streit an! :-)
Copperhead
03.10.2007, 22:40
Lass das bloß nicht den Rossi lesen, der fängt Streit an! :-)
roland, kriegst du jetzt den psb-blues ? :lol:
ach, wären doch nur die Sportfreunde stiller... :lol:
I sog ja scho nix mehr...:lol:
Aber ernsthaft. Ich habe das bei der Sendung vom Jörg gemerkt, die ja chronologisch nach Jahren war, dass mir der "alte", "reine" Blues ala Leadbelly, Johnson etc. am meisten gibt.
Klar gibt es im Bluesrock auch noch so einiges, was ich gerne mag, Mayall etc, aber manchmal wird es für mich auch schnell nervig, wenn mir die Leute immer zeigen wollen, was sie doch für Virtuosen sind. Das ist gerade bei so Leuten wie Moore oder auch zum Teil bei B.B. King so.
Wenn ich an die Scheibe mit King und Clapton denke, das ist echt gruselig.
Also für mich zumindest.
Herr Rossi
03.10.2007, 22:41
@Copperhead: Aber vom feinsten! :-)
Rockhindu
03.10.2007, 22:43
Wenn ich an die Scheibe mit King und Clapton denke, das ist echt gruselig.
Also für mich zumindest.
Ach so schlecht ist die überhaupt nicht. Also es sind zumindest ein paar gute Songs dabei, aber als ganzes Album dann doch definitiv zu wenig rüber.
Copperhead
03.10.2007, 22:45
I sog ja scho nix mehr...:lol:
Aber ernsthaft. Ich habe das bei der Sendung vom Jörg gemerkt, die ja chronologisch nach Jahren war, dass mir der "alte", "reine" Blues ala Leadbelly, Johnson etc. am meisten gibt.
Klar gibt es im Bluesrock auch noch so einiges, was ich gerne mag, Mayall etc, aber manchmal wird es für mich auch schnell nervig, wenn mir die Leute immer zeigen wollen, was sie doch für Virtuosen sind. Das ist gerade bei so Leuten wie Moore oder auch zum Teil bei B.B. King so.
Wenn ich an die Scheibe mit King und Clapton denke, das ist echt gruselig.
Also für mich zumindest.
franzi :lol:, du kennst zu wenig "neuen" blues !
Nur wegen euch habe ich jetzt eine vom guten, alten Luther Allison aufgelegt.
Das ist aber bitte kein Bluesrock, sondern einfach Blues und zwar vom feinsten!
franzi :lol:, du kennst zu wenig "neuen" blues !
Im Hinblick auf die lange Autofahrt nach Düsseldorf schwant mir Fürchterliches...:lol:
Rockhindu
03.10.2007, 22:48
Das ist aber bitte kein Bluesrock, sondern einfach Blues und zwar vom feinsten!
Mensch Jan, du bist doch sonst nicht so kleinlich. :lol:
Copperhead
03.10.2007, 22:49
Im Hinblick auf die lange Autofahrt nach Düsseldorf schwant mir Fürchterliches...:lol:
ruuuudi ! franz hat mal ein paar musikwünsche für eine längere autofahrt ! wollen wir ? :-)
Joliet Jake
03.10.2007, 22:52
ruuuudi ! franz hat mal ein paar musikwünsche für eine längere autofahrt ! wollen wir ? :-)
Dem geben wir´s... :teufel: Das volle Programm. Ich fahr über Danzig, daß wir auch genügend Zeit haben.
ruuuudi ! franz hat mal ein paar musikwünsche für eine längere autofahrt ! wollen wir ? :-)
Dem geben wir´s... :teufel: Das volle Programm. Ich fahr über Danzig, daß wir auch genügend Zeit haben.
:lol:
Ich werde diesen komischen Düsseldorfer Schnaps, wie heisst der gleich wieder, bei der Ankunft bitter nötig haben...
Joliet Jake
03.10.2007, 22:59
Leute, eine Frage zur Definition.
Wo zieht Ihr die Grenze? Was ist rockiger Blues, was ist bluesiger Rock? Wo stehen für Euch z.B. Leute wie Michael Burks, Freddie King, Buddy Guy, Hubert Sumlin, Albert King, Albert Collins, Johnny Copeland, ...?
Nachtrag: Macht eine solche Unterscheidung überhaupt Sinn?
Copperhead
03.10.2007, 23:01
:lol:
Ich werde diesen komischen Düsseldorfer Schnaps, wie heisst der gleich wieder, bei der Ankunft bitter nötig haben...
nimm ne feldflasche mit, du willst ja auch wieder zurück ! :angel:
Rockhindu
03.10.2007, 23:03
Leute, ein Frage zur Definition.
Wo zieht Ihr die Grenze? Was ist rockiger Blues, was ist bluesiger Rock? Wo stehen für Euch z.B. Leute wie Michael Burks, Freddie King, Buddy Guy, Hubert Sumlin, Albert King, Albert Collins, Johnny Copeland, ...?
Ist das wirklich wichtig ? Ich denke nein. Grundsätzlich sind die Älteren und Dunkelhäutigen wohl eher Blues, die Jungen eher Bluesrock. So meint die Allgemeinheit. Ist diese Aussage sehr aus der Luft gegriffen ?
Herr Rossi
03.10.2007, 23:12
Edit
Joliet Jake
03.10.2007, 23:12
Ist das wirklich wichtig ? Ich denke nein. Grundsätzlich sind die Älteren und Dunkelhäutigen wohl eher Blues, die Jungen eher Bluesrock. So meint die Allgemeinheit. Ist diese Aussage sehr aus der Luft gegriffen ?
Jetzt bist Du meinem Nachtrag zuvorgekommen.
Ich glaube, eins ist klar: je später, desto rockiger. Weil einfach elektrische Instrumentierung, etc das Klangbild komplett verändert hat. Das gilt aber womöglich nur für heutige Hörgewohnheiten und -Erfahrungen. Ein Albert King hat sich damals vielleicht genauso hart angehört wie heute ein was-weiß-ich-wer.
Und die neuen Ideen werden definitiv dünner. Aber die Licks eines T-Bone Walker hört man heute noch in jedem Gitarrensolo.
Copperhead
03.10.2007, 23:13
Leute, eine Frage zur Definition.
Wo zieht Ihr die Grenze? Was ist rockiger Blues, was ist bluesiger Rock? Wo stehen für Euch z.B. Leute wie Michael Burks, Freddie King, Buddy Guy, Hubert Sumlin, Albert King, Albert Collins, Johnny Copeland, ...?
Nachtrag: Macht eine solche Unterscheidung überhaupt Sinn?
ich mach da, ehrlich gesagt, keine unterscheidung. wenn du dir scheiben wie muddys "electric mud" oder lightnin´ hopkins "free form patterns" anhörst, gibt eine solche differenzierung wenig sinn.
Okay, ich denke hier wäre eine ernsthafte Antwort fehl am Platze. Bitte weiterkalauern.
Edit:
Jetzt doch zwei ernst gemeinte Posts!
Bei Bluesrock ist der Rock bluesig, bleibt aber Rock. Bei Blues sollte kein Rock vorkommen. Ist ganz einfach.
Joliet Jake
03.10.2007, 23:17
Ich hab das schon ernst gemeint.
Aber ok, Ende der Diskussion. Danke für´s Gespräch.
Herr Rossi
03.10.2007, 23:18
Okay, ich denke hier wäre eine ernsthafte Antwort fehl am Platze. Bitte weiterkalauern.
Sorry, Jan, es war ja auch nur ein Scherz. Dank der Jungs hier (also JJ, Copperhead & Mitch) werde ich via StoneFM und TZs halt auch regelmäßig mit Blues und Bluesrock konfrontiert, umgekehrt müssen die manche Pop-Eskapade durchleiden. Sind halt zwei Welten, die sonst selten aufeinander treffen.
PS: Was denn nun los?
Nochmal: Muddy, Luther, Freddy, Buddy, die beiden Alberts etc: Klar Blues
Free, Led Zeppelin, ZZ-Top: Bluesrock
Nochmal: Muddy, Luther, Freddy, Buddy, die beiden Alberts etc: Klar Blues
Free, Led Zeppelin, ZZ-Top: Bluesrock
Bei Buddy Guy bin ich mir da nicht so sicher. Bei "Sweet Tea" spielt er die E-Gitarre im Hendrix Stil und klingt ziemlich rockig.
Copperhead
03.10.2007, 23:51
Jetzt doch zwei ernst gemeinte Posts!
Bei Bluesrock ist der Rock bluesig, bleibt aber Rock. Bei Blues sollte kein Rock vorkommen. Ist ganz einfach.
jan, hör dir bitte bei gelegenheit mal an, was muddy waters auf der erwähnten "electric mud" aus "let´s spend the night together" gemacht hat und wie dieser rocksong incl. wah wah sich mit deiner aussage "muddy: klar blues" vereinbaren lässt. :angel:
Ich kenne die Let's spend the night together-Version. Gute Version übrigens!
Natürlich gibt es für alles Ausnahmen, ich denke aber von der Grundidee kann man das so sagen.
Jetzt bist Du meinem Nachtrag zuvorgekommen.
Ich glaube, eins ist klar: je später, desto rockiger. Weil einfach elektrische Instrumentierung, etc das Klangbild komplett verändert hat. Das gilt aber womöglich nur für heutige Hörgewohnheiten und -Erfahrungen. Ein Albert King hat sich damals vielleicht genauso hart angehört wie heute ein was-weiß-ich-wer.
Und die neuen Ideen werden definitiv dünner. Aber die Licks eines T-Bone Walker hört man heute noch in jedem Gitarrensolo.
Klangbild / Sound spielt sicher eine Rolle, aber auch der Sänger. Je schwärzer, desto bluesiger. Siehst du doch schon daran, wer unter Blues bzw. wer unter Bluesrock genannt wird.
asdfjklö
04.10.2007, 19:59
ob Blues oder Bluesrock.
Entscheidend ist halt, daß die Musik bitte am Leben erhalten bleibt.
Ich sorge seit 1967, "the first time I met the Blues", dafür....
Und wenn ihn Rocker spielen, mag sich über kurz oder lang der/die eine oder andere die Frage nach dem Ursprung stellen.
Und schon ist er wieder aktuell...
Keep the Blues alive!
Rockhindu
02.11.2007, 14:09
Also, ich habe da einen Tipp. Und zwar besitze ich seit 2 Tagen die neue CD + DVD von Kenny Wayne Shepherd 10 Days, Blues from the backroads. KWS mit Tommy Shannon und Chris Layton alias Double Trouble als Basis. Dazu kommen dieverse Gäste wie B.B. King, Clarence "Gatemouth" Brown, Etta Baker usw. Meist sehr ursprünglicher Blues und meiner Meinung nach fantastisch interpretiert von u.a. auch Musikern der Howlin Wolf- oder Muddy Waters Band.
Zur DVD kam ich bisher leider noch nicht.
Also, ich habe da einen Tipp. Und zwar besitze ich seit 2 Tagen die neue CD + DVD von Kenny Wayne Shepherd 10 Days, Blues from the backroads. KWS mit Tommy Shannon und Chris Layton alias Double Trouble als Basis. Dazu kommen dieverse Gäste wie B.B. King, Clarence "Gatemouth" Brown, Etta Baker usw. Meist sehr ursprünglicher Blues und meiner Meinung nach fantastisch interpretiert von u.a. auch Musikern der Howlin Wolf- oder Muddy Waters Band.
Zur DVD kam ich bisher leider noch nicht.
das liest sich ja schon mal richtig gut!
asdfjklö
02.11.2007, 16:29
das liest sich ja schon mal richtig gut!
...und ist auch gut gelungen, diese kleine "Zeitreise"!
Also, ich habe da einen Tipp. Und zwar besitze ich seit 2 Tagen die neue CD + DVD von Kenny Wayne Shepherd 10 Days, Blues from the backroads. KWS mit Tommy Shannon und Chris Layton alias Double Trouble als Basis. Dazu kommen dieverse Gäste wie B.B. King, Clarence "Gatemouth" Brown, Etta Baker usw. Meist sehr ursprünglicher Blues und meiner Meinung nach fantastisch interpretiert von u.a. auch Musikern der Howlin Wolf- oder Muddy Waters Band.
Zur DVD kam ich bisher leider noch nicht.
Die Platte ist nicht übel, aber wohl mehr für den "Einsteiger" produziert.
Rockhindu
03.11.2007, 11:13
Die Platte ist nicht übel, aber wohl mehr für den "Einsteiger" produziert.
Aber so haben Jüngere die Möglichkeit ihr Spektrum an gutem Blues zu erweitern. Alleine das ist die Produktion doch schon wert. Diesen Buddy Flett kannte ich z.B. noch nicht. Vielleicht kann mir ja einer von euch was empfehlen. Die Stimme gefällt mir gut.
weiss nur, das der gute Mann mal mit seinem Bruder eine Band namens "A-Train" hatte.
Gibt ne Compi über ihr Schaffen. Aber die Bezugsquelle kann ich dir leider nicht nennen. Besitze leider auch nur ein Tape mit miserabler Qualität.
kennst Du dieses Video?http://www.youtube.com/watch?v=wfhJWsYn6Hk
Rockhindu
04.11.2007, 00:48
Gefällt mir gut und kannte ich noch nicht. Wie gesagt, der Herr ist mir erst seit der o.g. CD ein Begriff.
Rockhindu
05.11.2007, 22:33
Kennt einer von euch The Red Devils ? Die haben scheinbar nur eine Platte veröffentlicht. Dabei handelt es sich um eine Live-Aufnahme von 1992 mit Namen King King. Auch im Internet finde ich nichts. Diese Platte ist jedenfalls der absolute Brüller. Sehr dreckiger Blues bzw. Rhythm & Blues und unheimlich geiler Harp. Vielleicht weiß von euch ja jemand etwas mehr.
Copperhead
05.11.2007, 22:41
Kennt einer von euch The Red Devils ? Die haben scheinbar nur eine Platte veröffentlicht. Dabei handelt es sich um eine Live-Aufnahme von 1992 mit Namen King King. Auch im Internet finde ich nichts. Diese Platte ist jedenfalls der absolute Brüller. Sehr dreckiger Blues bzw. Rhythm & Blues und unheimlich geiler Harp. Vielleicht weiß von euch ja jemand etwas mehr.
klingt vielversprechend. aber 15 € bei amazon ist mir für was unbekanntes noch zu teuer :-). und was bei amg zu lesen ist, hilft auch nicht viel weiter.
Kennt einer von euch The Red Devils ? Die haben scheinbar nur eine Platte veröffentlicht. Dabei handelt es sich um eine Live-Aufnahme von 1992 mit Namen King King. Auch im Internet finde ich nichts. Diese Platte ist jedenfalls der absolute Brüller. Sehr dreckiger Blues bzw. Rhythm & Blues und unheimlich geiler Harp. Vielleicht weiß von euch ja jemand etwas mehr.
Die haben mal mit Mick Jagger mehrere Aufnahmen gemacht. Leider ist davon nur auf Jaggers neuer "The very best of" "Checking Up On My Baby" veröffentlicht worden. Hier (http://cabelorock.blogspot.com/2007/09/mick-jagger-red-devils-famous-blues.html) ist ein bootleg dazu. Die Aufnahmen wurden im Mai 1992 gemacht.
Rockhindu
06.11.2007, 20:12
klingt vielversprechend. aber 15 € bei amazon ist mir für was unbekanntes noch zu teuer :-). und was bei amg zu lesen ist, hilft auch nicht viel weiter.
Kann ich dir brennen, wenn du magst.
Copperhead
07.11.2007, 16:10
Kann ich dir brennen, wenn du magst.
danke für das angebot, aber hab schon ein anderes angebot "angenommen"! :bier:
gratefulhörender
15.11.2007, 08:52
Höre zur Zeit "Blue Velocity" von Chris Duarte. Richtig schöner Bluesrock mit virtuoser Gitarre. Einer, der es wirklich kann.
Rockhindu
15.11.2007, 20:04
Geht hier eigentlich jemand zu Walter Trout ? Der Gute spielt am 20.11. im Colos-Saal in Aschaffenburg. Bin noch am überlegen.
Geht hier eigentlich jemand zu Walter Trout ? Der Gute spielt am 20.11. im Colos-Saal in Aschaffenburg. Bin noch am überlegen.
Das war mir das letzte Mal doch zu sehr Gedresche
Blossom Toe
06.01.2008, 02:53
Kein schlechtes Muster für Blues Rock wäre: "Nantucket Sleigh Ride" von Mountain, "Helium Head" von Sir Lord Baltimore und "Green Manalishi" von Fleetwood Mac.
Red Devils - "King King",
schön dass die Platte noch erwähnt wird; ich kenne kaum Platten, die ein ähnliches Live- Feeling vermitteln - man spürt den schwitzigen verrauchten Club. Der Sänger Lester Butler (leider schon seit längerem tot) singt ausschließlich übers Harp- Mikro, das verstärkt noch den schmutzigen Sound. Egal ob Cover oder Eigenkompositionen, die Platte hat keine Hänger! Und das Tolle ist, dass der Blues in keinster Weise antiquiert klingt.
Ich habe die Band 1992 oder '93 im Vorprogramm von John Mayall gesehen. Damals gab es ja etwas wie ein Blues Revival (angeschoben vorab durch Santana / John Lee Hooker's "The Healer", Jeff Healey, Robert Cray und nicht zuletzt durch den Clapton- Unplugged- Auftritt). Direkt am Tag nach dem Concert hab' ich mir die Platte geholt, hach, selige Zeiten... ;-)
John The Relevator
25.01.2008, 18:29
Sind die Back Door Slam hier schon erwähnt worden? Hab jetzt nicht alle Seiten nachgelesen.
Ihre neueste, meines Wissens auch einzige, ist 2007 erschienen. Britische ,von der Isle of Man kommende, 3 Mann Combo. Musikalische Vergleiche könnte man von Taste, Rory Gallagher zu Eric Clapton (Cream Zeit) bis zu den amerikanischen Gruppen um Steepwater Band und Black Crowes ziehen.
Ich kann die Scheibe "Roll Away" nur empfehlen!!!
Cover:
http://www.sra-musicshop.de/images/product_images/info_images/797_0.jpg
Wer mehr über die Gruppe hören und erfahren will: KLICK (http://www.backdoorslam.com/)
John The Relevator
25.01.2008, 19:00
Naja, etwas abgeledert
Versteh ich nicht? Bitte etwas konkreter!
Versteh ich nicht? Bitte etwas konkreter!
Zu beliebig. Durchschnittlicher Bluesrock. Altbacken.
Pavlov und sein Hund
25.01.2008, 19:08
Kein schlechtes Muster für Blues Rock wäre: "Nantucket Sleigh Ride" von Mountain, "Helium Head" von Sir Lord Baltimore und "Green Manalishi" von Fleetwood Mac.
:liebe: für 1(speziell die Liveversion von "The Road Goes Ever On" + 3 -
was ist das andere in diesem Zusammenhang?
Blossom Toe
25.01.2008, 21:35
"Helium Head" besteht aus Blues Riffs.
"Sir Lord Baltimore" waren natürlich eine Vorstufe zum Metall. Ähnlich wie Led Zeppelin,
Mountain, Blue Cheer oder MC5. Und mind. 80% davon ist oder war Blues oder ein schönes Imitat.
Blues-Pfaffe
30.01.2008, 12:31
MC5. Und mind. 80% davon ist oder war Blues oder ein schönes Imitat.
Konsequent in der Richtung auch Captain Beefheart. So krass kann man den Blues sagen wir mal dekonstruieren...
Blossom Toe
02.02.2008, 00:50
Beefheart ist ein kompetenter Blueser.
Was hat er dekonstruiert? Das 12 bar Schema, klar, und sonst?
Blues-Pfaffe
04.07.2008, 08:45
Hab heute seit langem mal wieder die kalifornische Ford-Familie (http://wasser-prawda.de/index.php?view=article&catid=46%3Abluesbiografien&id=185%3Aford-blues-band&option=com_content&Itemid=76) gehört: Mark Ford & The Blue Line feat. Robben Ford - dieses Album ist für mich ein Beispiel für intelligent und mitreißend gespielten Bluesrock. Wenn auch die Rock-Blues-Fraktion hier wahrscheinlich schon wieder zuviel Jazz, Swing, Funk & Soul und zu wenig Rock drin hört. Sowohl Robben an der Gitarre als auch Mark an der Mundharmonika sind großartige Musiker.
Schwer beeindruckt hat mich 2005 ein Konzert der Carvin Jones Band. Ein »Saitenhexer« aber mit »Feeling«, you know what I mean ;-)
Dabei kam Mr. Jones auch noch sehr, ich nenn’s mal publikumsnah, rüber. Ein echter Ententrainer, dem die »Sache« augenscheinlich wirklich Spass machte. Er war sich auch nicht zu schade dazu, nach dem Konzert mit den Besuchern zu Plaudern bzw. etwas zu Fachsimpeln.
Im Oktober soll er wieder »in der Gegend« sein...
Blues-Pfaffe
02.11.2011, 17:28
http://wasser-prawda.de/images/brighter_grey.jpg
Dass Southern Rock auch ohne stumpfes Machotum oder reaktionäre Südstaatengesinnung funktioniert, beweisen JJ Grey & Mofro seit Jahren. Mit "Brighter Days" erscheint jetzt das erste Live-Album der Band aus Jacksonville (Florida). Kombiniert wird es mit einer DVD, die Konzertaufnahmen mit Bildern aus der Heimat der Band im Norden Floridas kombiniert.
Die Kunst des Live-Albums ist in den Zeiten der digitalen Aufnahmetechnik verkommen. Wenn jeder Auftritt schon wenig später im Netz oder auf CDs verfügbar ist, dann lohnt sich das Warten auf offizielle Live-Aufnahmen kaum noch. Die Zeiten, als Platten wie "Made In Japan" oder "Mad Dogs & Englishmen" oder gar B.B. Kings "Live At The Regal" Maßstäbe setzten, sind wohl endgültig vorbei. Das mag allerdings auch daran liegen, dass viele Bands auf den Bühnen nur noch ihren Studiosound rekreieren und das nicht vorberechenbare Miteinander der Bandmitlieger untereinander kaum noch als Ziel gilt.
Doch Bands wie JJ Grey & Mofro gehören da wohl zu den letzten Mohikanern, wenn man die Aufnahmen, die am 22. Januar 2011 im Variety Playhouse in Atlanta entstanden sind, anhört. Hier sind Musiker am Werke, die sich in ihre großartigen Songs hineinknieen und dem Publikum kaum eine Atempause gönnen. Neben Songs des aktuellen Studioalbums "Georgia Warhorse" standen vor allem Aufnahmen von den bei Alligator erschienenen Vorgängeralben auf dem Programm.
Wenn man diese Band mit dem Label "Southern Rock" beklebt, dann tut man ihr dann Unrecht, wenn man damit bloß Bands wie Molly Hatchet assoziiert. Wenn man Rock aber immer als offen zu den Bereichen Blues und Soul hört, dann kann man hier einen Southern Rock hören, wie es ihn sonst kaum noch gibt: Intelligent durch die Texte Greys, die Kompositionen als Melange aus altem Rhythm & Blues, Soul, und Rock & Roll. Und dargeboten mit einer Intensität, die man nicht vorspiegeln kann. Endlich mal wieder ein Live-Album, dass mehr ist, als eine sture Greatest-Hits-Show!
Ne, nachdem ich diese Scheibe bei meinem Kumpel gehört habe, ging mein Interesse auf Null. 08/15 Bluesrock like Bonamassa u. Konsorten. Gut gespielt, aber keine Seele. Wenn diese Richtuing, dann Zach Williams.
Suridoku
02.11.2011, 18:35
08/15 Bluesrock like Bonamassa u. Konsorten. Gut gespielt, aber keine Seele. .
Keine Seele bei Grey/Mofro? Bonamassa? Mir wird schwindelig...;-)
Keine Seele bei Grey/Mofro? Bonamassa? Mir wird schwindelig...;-)
...mir auch, wenn ich die höre!
asdfjklö
03.11.2011, 09:00
nun denn, ich als felsenfester Freund des Blues der Fünfziger bin sicher auch kein Fan von JJ, aber mit dem teilweisen Gitarrengeknüppel von Bonamassa & Co. sollte man die Band nicht unbedingt vergleichen.
In diesem Thread geht es um BluesROCK, und unter diesem Aspekt halte ich JJ und Mofro für eine positive Erscheinung, obwohl ich finde, dass der ROCKanteil gar nicht mal sooo stark ausgeprägt ist.
Vielmehr entdecke ich mehr R&B-Anteile in der Musik, also der Ansatz für SOUL wäre ja grundsätzlich schon einmal vorhanden.
Aber wenn es hier um 'Seele' geht, muß man andere 'Richtlinien' anwenden.
Unter dem Aspekt dessen, was die 'Seele des Blues' ausmacht, werfe ich einmal den Begriff 'Feeling' ins Spiel.
Und BluesFEELING hat nicht jeder Musiker, hat nicht jede Band.
Dieses spezielle Feeling, dieses 'Kribbeln', entdecke ich bei JJ auch nicht, aber es ist halt eine spezielle Musik, die innerhalb dieses Genres sicher nicht unbedingt eine schlechte Wahl darstellt, enthält sie doch Elemente des Swamp, Southern Rock und bietet somit ein abgerundetes Bild....
Und BluesFEELING hat nicht jeder Musiker, hat nicht jede Band.
Dieses spezielle Feeling, dieses 'Kribbeln', entdecke ich bei JJ auch nicht
Einverstanden. War von mir halt falsch ausgedrückt.
Suridoku
03.11.2011, 19:24
nun denn, ich als felsenfester Freund des Blues der Fünfziger bin sicher auch kein Fan von JJ, aber mit dem teilweisen Gitarrengeknüppel von Bonamassa & Co. sollte man die Band nicht unbedingt vergleichen.
In diesem Thread geht es um BluesROCK, und unter diesem Aspekt halte ich JJ und Mofro für eine positive Erscheinung, obwohl ich finde, dass der ROCKanteil gar nicht mal sooo stark ausgeprägt ist.
Vielmehr entdecke ich mehr R&B-Anteile in der Musik, also der Ansatz für SOUL wäre ja grundsätzlich schon einmal vorhanden.
Aber wenn es hier um 'Seele' geht, muß man andere 'Richtlinien' anwenden.
Unter dem Aspekt dessen, was die 'Seele des Blues' ausmacht, werfe ich einmal den Begriff 'Feeling' ins Spiel.
Und BluesFEELING hat nicht jeder Musiker, hat nicht jede Band.
Dieses spezielle Feeling, dieses 'Kribbeln', entdecke ich bei JJ auch nicht, aber es ist halt eine spezielle Musik, die innerhalb dieses Genres sicher nicht unbedingt eine schlechte Wahl darstellt, enthält sie doch Elemente des Swamp, Southern Rock und bietet somit ein abgerundetes Bild....
Gut, damit kann ich dann auch eher leben. ;-) JJ würde sich selbst auch nicht als Blueser bezeichnen, obwohl diese Musik in seinem eigenen Mischmasch auch auftaucht. Soul ist aber sicher die ausgeprägtere Komponente.
Blues-Pfaffe
04.11.2011, 13:41
Gut, damit kann ich dann auch eher leben. ;-) JJ würde sich selbst auch nicht als Blueser bezeichnen, obwohl diese Musik in seinem eigenen Mischmasch auch auftaucht. Soul ist aber sicher die ausgeprägtere Komponente.
Ich hatte JJ ganz bewußt wegen der Soulkomponente hier eingeführt. Denn wenn mich am Bluesrock a la Bonamassa und Konsorten etwas nervt, dann ist das das Fehlen des nötigen Feelings, der Seele oder was auch immer, das mit technischen Spielereien versucht wird zu übertünchen.
Die Genre-Trennung zwischen Blues und Soul ist für mich eh nicht so wichtig, da die Musikstile von Anfang an offen zum jeweils anderen waren.
Man mag zum (fehlenden?) Feeling von JJ Grey stehen wie man will: Ich halte ihn in der Gegenwart für einen durchaus guten und wichtigen Songeschreiber. Ob das nun Bluesrock, Southern Rock oder was auch immer ist.
Gnagflow
04.11.2011, 14:18
Also für mich ist das nur seelenloser Mainstream mit fürchterlichen Keyboardsounds. Fette Sauce ohne Geschmack. Bäähh.
Blues-Pfaffe
08.11.2011, 12:54
Auch wenn ich nun wirklich kein Fan des Bluesrock bin - für Fans könnten diese aktuellen Scheiben ein Reinhören wert sein:
The Mezcaleros - Road To Texas (http://wasser-prawda.de/index.php?option=com_content&view=article&id=6499:the-mezcaleros-toad-to-texas&catid=18:blues&Itemid=1201)
King Mob - Force 9 (http://wasser-prawda.de/index.php?option=com_content&view=article&id=6485:king-mob-force-9-steamhammerspv-&catid=22:rock&Itemid=1206)
Morland & Arbuckle - Just A Dream (http://wasser-prawda.de/index.php?option=com_content&view=article&id=6453:morland-a-arbuckle-just-a-dream-telarcin-akustik&catid=18:blues&Itemid=1201)
Blues-Pfaffe
09.11.2011, 15:58
Als ich vor Jahren den ersten Titel von Omar & The Howlers auf nem Sampler hörte, war ich nicht wirklich beeindruckt. Allerdings hat sich meine Haltung zu dem texanischen Bluesrocker doch ein wenig geändert. Und das nicht nur wegen des mit Jimmy Vaughan eingespielten Tributs am Jimmy Reed. Gerade auch seine persönlichen Highlights auf der jetzt veröffentlichten "Essential Collections" zeigen ihn mir wesentlich vielseitiger und witziger, als ich dachte.... Wie geht es euch mit Omar Kent Dyke?
Als ich vor Jahren den ersten Titel von Omar & The Howlers auf nem Sampler hörte, war ich nicht wirklich beeindruckt. Allerdings hat sich meine Haltung zu dem texanischen Bluesrocker doch ein wenig geändert. Und das nicht nur wegen des mit Jimmy Vaughan eingespielten Tributs am Jimmy Reed. Gerade auch seine persönlichen Highlights auf der jetzt veröffentlichten "Essential Collections" zeigen ihn mir wesentlich vielseitiger und witziger, als ich dachte.... Wie geht es euch mit Omar Kent Dyke?
Mit Omar? Studioplatten schwach, aber die"Live At Paradiso" und die "Bamboozled" sind schon gehobene Klasse. Genau wie das von Dir erwähnte Album mit Jimmie Vaughan.
Blues-Pfaffe
17.11.2011, 15:27
Mit Omar? Studioplatten schwach, aber die"Live At Paradiso" und die "Bamboozled" sind schon gehobene Klasse. Genau wie das von Dir erwähnte Album mit Jimmie Vaughan.
Hab jetzt noch "Big Delta" angehört - das macht durchaus auch Freude, weil er hier nicht wirklich den Rocker raushängen lässt sondern wirklich ein Bluesalbum gemacht hat (inklusive eines sehr schönen "Linin Track").
Blossom Toe
03.10.2012, 19:39
Mir gefällt "Broke Down The Brazos" von Gov`t Mule. Der Austausch am Bass hatte sich gelohnt.:-)
Mir gefällt "Broke Down The Brazos" von Gov`t Mule. Der Austausch am Bass hatte sich gelohnt.:-)
Gov´t Mule verbinde ich mehr mit Jam-, Southern-Rock. Dieses Stück ist aber nicht typisch für die, ebenso "By A Thread" auf der sich dieser Song befindet.
Blossom Toe
03.10.2012, 20:30
Mag sein. Wie gesagt, die Besetzung wurde umgestellt. Der neue Bassist klingt wie Felix Pappalardi.
pumafreddy
03.10.2012, 22:45
Der neue Bassist klingt wie Felix Pappalardi.
und Der war gut......bis ihn seine Frau erschossen hat.:roll:
icculus66
03.10.2012, 23:48
Mag sein. Wie gesagt, die Besetzung wurde umgestellt. Der neue Bassist klingt wie Felix Pappalardi.
Und der klingt wie der ursprüngliche Bassist von Mule.
icculus66
03.10.2012, 23:49
und Der war gut......bis ihn seine Frau erschossen hat.:roll:
... und du solltest dich bei Günther Jauch bewerben.
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