Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Otis Taylor-Double V
ein muss für alle freunde des blues
morgen, am 27.04.2004, erscheint die neue platte des phänomenalen otis taylor.
man darf gespannt sein, ob die neue die 2003er truth is not fiction toppen kann oder an ihre klasse heranreicht. eingespielt wurde sie von folgenden künstlern:
otis taylor-vocals, guitar, banjo, electric banjo, electric mandolin, harp
cassie tayloe, die tochter von otis-vocals, bass
ben sollee-cello
shaun diaz-cello
lara turner-cello
marcello sanches-cello
ron miles-trumpet
mehr infos und hörproben unter:
www.telarc.com/gscripts/title.asp?gsku=3601
Schön, dass es noch so Leute wie ihn gibt, die keine überproduzierten mit Instrumenten (insbesondere Keyboards...) überladenen Bluesalben machen, man denke da nur an Clapton's neuestes "back to the roots".
Was ich von Truth is not fiction kenne gefällt mir gut, teils sehr gut. Trotzdem fehlt mir bei ihm noch ein gewisses Fünkchen, viele der Songs klingen toll, zünden aber nicht richtig.
seine songs sind sehr persönlich und die musik passt hervorragend zu seinen texten.
Jan Dark
26.04.2004, 21:27
ich kann die truth is not fiction auch nicht oft hören aber wenn ist es ziemlich spannend. sag uns mal wie die neue is dengel..
B)
wenn ich sie habe, gerne.
sie soll morgen auf den markt kommen. geordert habe ich sie.
neuer v.ö. 24.05.2004, schade
dougsahm
28.05.2004, 12:40
Keine Überraschung nach 1 x mal hören. Und die Erwartungshaltung ist hoch.
Hohes Niveau. Entspannt. Intelligent. Gleichzeitig in Bann ziehend.
Ganz ganz knapp hinter Thruth ist no fiction.
Für Freunde von Truth is no fiction ein Muss. Für andere Interessierte lieber mit der Truth is no fiction beginnen
fortführung, stagnation im vergleich zur truth?
oder ganz anders?
falls ähnlich, warum brauche ich sie dann?
dougsahm
28.05.2004, 13:52
Ganz anders sicher nicht.
Eher Stagnation als Fortführung. Aber im angenehmen Sinn. Man könnte die Songs schon untereinander austauschen, ohne dass es jemand bemerken würde.
Dadurch dass auf der Neuen kein fremder Lead guitarist dabei ist und keyboards auch nirgends zu hören ist, dafür aber auf 7 von 12 Titel 1 bis 4 cellos, geht’s noch ein bisschen stärker Richtung Akkustik. Aber so deutlich wie das in der Beschreibung hier klingt, ist es nicht. Ohne die Liner-Notes wäre ich nie auf die Idee gekommen, das bei dem einen Titel gleich 4 Cellos gleichzeitig dabei sind.
Ob man sie braucht ist relativ zu sehen. Ich inzwischen schon. Weil ich diese rudimentären Blues-Sachen, die nicht roots pur sind und Fremdeinflüsse verarbeiten oder Individualität haben, überaus mag.
Wenn Dir aber die 50 Minuten von Truth ist No Fiction genügen, brauchst Du nicht auch noch die 43 Minuten von Double V. Irgendwie ist es auch ein Double davon im wörtlichen Sinn.
sehe das anders, doug.
fürmich ist die double v zugänglicher, nicht so sperrig wie die truth.
dougsahm
31.05.2004, 21:39
Ich sehs weiterhin so, dengel. Nach mehrmaligen Hören.
Aber es ist aus meiner Sicht eine Diskussion , um des Kaiser's Bart. Es geht überspitzt gesagt, um den Unterschied zwischen 4,4 und 4,6 Sternen.
Aber ich poste jetzt hier nichts mehr. Sondern im "richtigen" Otis Taylor Thread.
Wir sind ja hier bei Coming Up.
um zehntel sollte man sich nicht streiten.
fazit: sie ist spitze
Jan Dark
01.06.2004, 21:06
Originally posted by dengel@31 May 2004, 21:45
fazit: sie ist spitze
..und bestellt..
:)
Danke Leute für den Tipp.
Müsste ich eine Liste machen mit den Fehlkäufen des Jahres, diese Platte wäre die unschlagbare Nummer 1.
Was soll das? Neuentdeckung/ -definition des Blues? Lächerlich. Hat ihm jemand eingeflüstert, dass es vollkommen reicht, wenn man ein einziges Soundschema von Anfang bis Ende durchhält. War es der Teufel an den Crossroads? Oder nur die Kultur-Schickeria? Blues ist ja nicht unbedingt ein Synonym für Varianten-Reichtum, aber muss man es derart auf die Spitze treiben? Reichen jetzt durchschnittlich 0,45 Ideen pro Song für ein ganzes Album? Anscheinend.
Habe ich irgendwo hypnotisch gelesen? Spätestens nach Song # 5 ist man willenlos, oder tut auf jeden Fall so, in der Hoffnung, dass es schnell vorbei ist.
Und dann das Lachen. Soll das hämisch sein? Zynisch? Oder gar diabolisch? Bei Schauspielern würde man Schmierenkomödiant dazu sagen.
Man sieht sich bei eBay, Herr Tylor. Oder nein, noch besser. Ich habe heute einen Termin mit dem Chef einer Firma, die mich dieses Jahr genug geärgert hat. Es ist hoffentlich das letzte Zusammentreffen. Bei dieser Gelegenheit werde ich ihm die CD schenken und mich für die vertrauensvolle Zusammenarbeit bedanken. Und dann so lachen, wie es Otis Taylor tut.
dougsahm
26.11.2004, 00:47
unberechenbar urteilender wa ....???
Originally posted by dougsahm@26 Nov 2004, 00:47
unberechenbar urteilender wa ....???
Hat´s nicht mehr gereicht für eine richtige Alliteration?
Aber wieso unberechenbar?
dougsahm
26.11.2004, 00:54
Originally posted by wa@26 Nov 2004, 00:51
Aber wieso unberechenbar?
... weil ich 80:20 darauf gewettet hätte, das Herr Taylor was für Dich ist !
Originally posted by dougsahm@26 Nov 2004, 00:54
... weil ich 80:20 darauf gewettet hätte, das Herr Taylor was für Dich ist !
Irgendwann mußt Du halt mal daneben langen. Deine Trefferquote ist doch ohnehin schon beängstigend hoch.
beatlebum
26.11.2004, 12:07
Originally posted by wa@26 Nov 2004, 00:20
Danke Leute für den Tipp.
Müsste ich eine Liste machen mit den Fehlkäufen des Jahres, diese Platte wäre die unschlagbare Nummer 1.
Was soll das? Neuentdeckung/ -definition des Blues? Lächerlich. Hat ihm jemand eingeflüstert, dass es vollkommen reicht, wenn man ein einziges Soundschema von Anfang bis Ende durchhält. War es der Teufel an den Crossroads? Oder nur die Kultur-Schickeria? Blues ist ja nicht unbedingt ein Synonym für Varianten-Reichtum, aber muss man es derart auf die Spitze treiben? Reichen jetzt durchschnittlich 0,45 Ideen pro Song für ein ganzes Album? Anscheinend.
Habe ich irgendwo hypnotisch gelesen? Spätestens nach Song # 5 ist man willenlos, oder tut auf jeden Fall so, in der Hoffnung, dass es schnell vorbei ist.
Und dann das Lachen. Soll das hämisch sein? Zynisch? Oder gar diabolisch? Bei Schauspielern würde man Schmierenkomödiant dazu sagen.
Man sieht sich bei eBay, Herr Tylor. Oder nein, noch besser. Ich habe heute einen Termin mit dem Chef einer Firma, die mich dieses Jahr genug geärgert hat. Es ist hoffentlich das letzte Zusammentreffen. Bei dieser Gelegenheit werde ich ihm die CD schenken und mich für die vertrauensvolle Zusammenarbeit bedanken. Und dann so lachen, wie es Otis Taylor tut.
Hier hast Du völlige Übereinstimmung mit dr. music. ;)
Bei ihm habe ich die Platte auch im Sommer gehört. Mir gefiel der erste Song noch ganz gut. Auf Albumlänge höre ich es aber auch eher, wie Du es beschrieben hast.
Hier hast Du völlige Übereinstimmung mit dr. music. ;)
Mach mir keine Angst.
Mir gefiel der erste Song noch ganz gut.
Dito. Und dann geht es stetig bergab.
dr.music
26.11.2004, 13:52
@ Wa
Warum denn gleich so ängstlich!? Bin doch gar nicht so! ;) :)
Mich freut jetzt wirklich einmal, dass wir uns in dieser Sache "Taylor Otis" so nah sind... B) Ich werde mal Ausschau halten.
Originally posted by dr.music@26 Nov 2004, 13:52
Warum denn gleich so ängstlich!? Bin doch gar nicht so! ;) :)
Ja, ich weiß, Du willst nur spielen!
War aber nicht so ernst gemeint. Denke, das weißt Du. Dann halt mal Ausschau nach weiteren Opfern für die Schlachtbank.
Mir wird das Album in der Mitte zu düster und monoton, aber im großen und ganzen ist es doch ganz nett... und seine Tochter scheint auch singen zu können.
dr.music
26.11.2004, 14:10
Vor allem diese unsägliche Monotonie. Immer der gleiche Anschlag, das immergleiche Gejammer. Äußerst anstrengend - im negativen Sinne.
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