j.w.
14.03.2004, 00:16
Ich habe von dem Abend eine Bootleg-CD, die ich gekauft hatte beovr das Album offiziell erschien. Ich hatte immer nach dem Video bzw. in den letzen Jahren nach der DVD gesucht, denn die Musik hatte ich ja schon - wenn auch nicht in so guter Qualität.
Seit gestern habe ich jetzt die DVD und freue mich sehr an diesem schönen Special. Es ist ja gar nicht so lang (65 Minuten), aber die sind reich an Höhepunkten, welche wären:
1. The Who - A quick one.
Für mich die beste Liveperformance, die je offiziell von den Who veröffentlicht wurde, Also besser als alles andere in TKAA, 30 years, Who's better Who's best und die DVDs der letzten Jahre sowieso. Was hier abgeht ist unglaublich. Und zwar bezogen auf eine Band, die selbst heute noch spaktakulär ist. "Tommys Parents" werden hier in einer wunderbaren Kombination aus Popart-Attitüde, schierer Power, unglaublicher Tightness (da konnten die Stones wirklich nicht mithalten) und dabei verblüffender Leichtigkeit dargeboten. Die Band hat wirklich Spass bei der Perfomance, muss sich überhaupt nicht anstrengen und schüttelt mal eben die beste Liveperformance, die je von einer Rockband eingefangen wurde (ja ich gehe soweit, das zu behaupten!) nebenbei so aus dem Ärmel. Angeblich soll die Tatsache, dass die Who den Stones die Show gestolen haben, der Grund gewesen sein, dass die Stones den Film damals nicht veröffentlichen wollen. Nachvollziehbar aus der Perspektive der Eitelkeit. Aber die Stones sind auch sehr gut in Form, wenn man bedenkt, dass sie mit Ausnahme des NME-Pollwinner-Konzertes im Mai '68 (wo sie 2 Songs spielten) seit 1 1/2 Jahren nicht mehr auf der Bühne standen!
2. The Rolling Stones - Sympathy for the devil
Großartige, kraftvolle und dämonische Vorstellung Jaggers. Keith spielt zum einzigen Mal ein Solo, das mit dem der Studioversion annähernd mithalten kann, der Song will nicht enden - Jagger reißt sich das Shirt vom Leibe und zeigt aufgemalte Teufelstätowierungen und wirft sich auf den Bühnenboden. Beeindruckend. Zwischendurch sieht man Lennon und Townshend tanzen und abgehen. Ein großartiges Livecomeback für die Stones. Von dem nächsten (Hyde Park) wollen wir lieber nicht reden. Da wurde der Song einfach nur totgedudelt.
3. John Lennon + Mick Jagger - Dirty Mac Introduction
Priceless. Kannte ich bisher nur ohne Bilder. Habe mich weggeschmissen vor Lachen. Ansehen! Dirty!
4. The Dirty Mac - Yer Blues
"Feel so suicidal - even hate my Rock'n'Roll!" Lennon mit Mitch Mitchell, Clapton und Richards am Bass bringen eine mitreißende Interpretation des White-Album-Klassikers. Danach kommt ein Geiger und Yoko auf die Bühne und es wird gejammt. Dieser Teil des Dirty Mac-Auftrittes gehört nicht zu den Höhepunkten des Programms!
5. The Rolling Stones - No Exceptations
Hier zeigt Brian ein letztes Mal wie wertvoll er für die Band sein konnte, wenn er wollte/konnte. Großartige Slidegitarre,wahnsinnig laid-back aber gerade noch auf den Punkt. Eine Zehntelsekunde später wäre es out-of-timing gewesen. So nur cool und sehr geschmackvoll.
Der restliche Stonesauftritt ist auch wirklich gut, schön auch Tay Mahal.
Nett: Marianne Faithful. Verzichtbar dagegen: Jethro Tull.
Unter'm Strich eine absolut empfehlenswerte Investition - die großartigen 45 Minuten des Programms sind das Geld allemal wert!
Seit gestern habe ich jetzt die DVD und freue mich sehr an diesem schönen Special. Es ist ja gar nicht so lang (65 Minuten), aber die sind reich an Höhepunkten, welche wären:
1. The Who - A quick one.
Für mich die beste Liveperformance, die je offiziell von den Who veröffentlicht wurde, Also besser als alles andere in TKAA, 30 years, Who's better Who's best und die DVDs der letzten Jahre sowieso. Was hier abgeht ist unglaublich. Und zwar bezogen auf eine Band, die selbst heute noch spaktakulär ist. "Tommys Parents" werden hier in einer wunderbaren Kombination aus Popart-Attitüde, schierer Power, unglaublicher Tightness (da konnten die Stones wirklich nicht mithalten) und dabei verblüffender Leichtigkeit dargeboten. Die Band hat wirklich Spass bei der Perfomance, muss sich überhaupt nicht anstrengen und schüttelt mal eben die beste Liveperformance, die je von einer Rockband eingefangen wurde (ja ich gehe soweit, das zu behaupten!) nebenbei so aus dem Ärmel. Angeblich soll die Tatsache, dass die Who den Stones die Show gestolen haben, der Grund gewesen sein, dass die Stones den Film damals nicht veröffentlichen wollen. Nachvollziehbar aus der Perspektive der Eitelkeit. Aber die Stones sind auch sehr gut in Form, wenn man bedenkt, dass sie mit Ausnahme des NME-Pollwinner-Konzertes im Mai '68 (wo sie 2 Songs spielten) seit 1 1/2 Jahren nicht mehr auf der Bühne standen!
2. The Rolling Stones - Sympathy for the devil
Großartige, kraftvolle und dämonische Vorstellung Jaggers. Keith spielt zum einzigen Mal ein Solo, das mit dem der Studioversion annähernd mithalten kann, der Song will nicht enden - Jagger reißt sich das Shirt vom Leibe und zeigt aufgemalte Teufelstätowierungen und wirft sich auf den Bühnenboden. Beeindruckend. Zwischendurch sieht man Lennon und Townshend tanzen und abgehen. Ein großartiges Livecomeback für die Stones. Von dem nächsten (Hyde Park) wollen wir lieber nicht reden. Da wurde der Song einfach nur totgedudelt.
3. John Lennon + Mick Jagger - Dirty Mac Introduction
Priceless. Kannte ich bisher nur ohne Bilder. Habe mich weggeschmissen vor Lachen. Ansehen! Dirty!
4. The Dirty Mac - Yer Blues
"Feel so suicidal - even hate my Rock'n'Roll!" Lennon mit Mitch Mitchell, Clapton und Richards am Bass bringen eine mitreißende Interpretation des White-Album-Klassikers. Danach kommt ein Geiger und Yoko auf die Bühne und es wird gejammt. Dieser Teil des Dirty Mac-Auftrittes gehört nicht zu den Höhepunkten des Programms!
5. The Rolling Stones - No Exceptations
Hier zeigt Brian ein letztes Mal wie wertvoll er für die Band sein konnte, wenn er wollte/konnte. Großartige Slidegitarre,wahnsinnig laid-back aber gerade noch auf den Punkt. Eine Zehntelsekunde später wäre es out-of-timing gewesen. So nur cool und sehr geschmackvoll.
Der restliche Stonesauftritt ist auch wirklich gut, schön auch Tay Mahal.
Nett: Marianne Faithful. Verzichtbar dagegen: Jethro Tull.
Unter'm Strich eine absolut empfehlenswerte Investition - die großartigen 45 Minuten des Programms sind das Geld allemal wert!