Irrlicht
06.06.2008, 23:41
http://img71.imageshack.us/img71/4199/betweenandthewatersopenuf8.jpg
1. And the waters opened **** 1/2
2. Uroboros *****
3. Syn ****
4. Devotion **** 1/2
5. Happy stage *****
6. Samum ****
CD-Reissue Bonustracks:
7. Journey to the Ixtland ****
8. Kalenda Maya **** 1/2
9. Former times *** 1/2
Seine Lieblingsband zu beurteilen ist bekanntlich immer etwas schwieriger. Zumindest kann ich das für mich behaupten. Und das fängt schon bei recht einfachen Dingen an, denn den Stil zu definieren ist bereits heikel. Ist es Progressive ? In gewisser Weise schon, ja. Psychedelisch in jedem Fall. Genauso finden sich Ambeint-Anklänge, wundervolle Klanggewölbe, die von allerlei, wiederum eher Prog-untypischen, Instrumenten, wie Oboe, Flöte oder Orgel begleitet werden. Während der heutige Prog aber oftmals eher in Richtung Metal, oder zumindest Rock, schielt, geht Between stets einen anderen Weg. Man kann es nun als New Age definieren, obwohl man der Band, auch nach eigener Aussage, nicht gerecht werden dürfte. Vielmehr läutete die, übrigens deutsche, Band, anfang der 70er Jahre den "New Age" ein, bevor dieser sich ernsthaft etabliert hatte. Als dies jedoch der Fall war, wollten sie, so Peter Michael Hamel, Kopf und Gründer der Band, nichts mehr mit diesem Begriff zu tun haben. So die Stellungnahme seinerseits: [...] Denn dahinter verbarg sich oft unterstes musikalisches Niveau, Seichtheit in Reinkultur.
So finden sich neben den psyedelisch, oftmals indisch-asiatischen Melodiebögen, auch elektronische Elemente. Besonders in "Journey to the Ixtland" wurde mit jenen eine überaus treibende, fordernde, gar verstörende Atmosphäre geschaffen. Wenngleich das Album in all seiner Improvisation (einen roten Faden finde ich dennoch vor), durchaus harmonisch und freundlich erhaben daherkommt. Regelrecht exotisch. Und dabei immer eigenständig und unverwechselbar. Und eben schlicht atemberaubend schön.
Klangtechnisch gibt's m.E. da ebenfalls nichts zu meckern. Alles sehr angemessen und sauber produziert, glattpoliert dennoch nicht. Läßt die Musik ohnehin nicht zu.
Wehrmutstropfen (für mich): Das Cover der Vinyl-Ausgabe ist um einiges schöner gestaltet (daher habe ich auch dieses für den Thread genutzt). Andererseits müssen Hörer, ausschließlich dieses Formats, auf 3 nicht minder schöne Bonustracks verzichten. Gleicht sich gewissermaßen also wieder aus.
http://www.babyblaue-seiten.de/index.php?content=review&left=year&albumId=7000&year=1973
http://www.progarchives.com/artist.asp?id=2015
http://www.progarchives.com/album.asp?id=9163
P.S. Konstruktive Kritik ist sehr erwünscht. Da ich für meinen Leben gerne schreibe, würde es mich freilich auch interessieren, ob eben jene Texte auch euer Interesse wecken. Danke schonmal.
1. And the waters opened **** 1/2
2. Uroboros *****
3. Syn ****
4. Devotion **** 1/2
5. Happy stage *****
6. Samum ****
CD-Reissue Bonustracks:
7. Journey to the Ixtland ****
8. Kalenda Maya **** 1/2
9. Former times *** 1/2
Seine Lieblingsband zu beurteilen ist bekanntlich immer etwas schwieriger. Zumindest kann ich das für mich behaupten. Und das fängt schon bei recht einfachen Dingen an, denn den Stil zu definieren ist bereits heikel. Ist es Progressive ? In gewisser Weise schon, ja. Psychedelisch in jedem Fall. Genauso finden sich Ambeint-Anklänge, wundervolle Klanggewölbe, die von allerlei, wiederum eher Prog-untypischen, Instrumenten, wie Oboe, Flöte oder Orgel begleitet werden. Während der heutige Prog aber oftmals eher in Richtung Metal, oder zumindest Rock, schielt, geht Between stets einen anderen Weg. Man kann es nun als New Age definieren, obwohl man der Band, auch nach eigener Aussage, nicht gerecht werden dürfte. Vielmehr läutete die, übrigens deutsche, Band, anfang der 70er Jahre den "New Age" ein, bevor dieser sich ernsthaft etabliert hatte. Als dies jedoch der Fall war, wollten sie, so Peter Michael Hamel, Kopf und Gründer der Band, nichts mehr mit diesem Begriff zu tun haben. So die Stellungnahme seinerseits: [...] Denn dahinter verbarg sich oft unterstes musikalisches Niveau, Seichtheit in Reinkultur.
So finden sich neben den psyedelisch, oftmals indisch-asiatischen Melodiebögen, auch elektronische Elemente. Besonders in "Journey to the Ixtland" wurde mit jenen eine überaus treibende, fordernde, gar verstörende Atmosphäre geschaffen. Wenngleich das Album in all seiner Improvisation (einen roten Faden finde ich dennoch vor), durchaus harmonisch und freundlich erhaben daherkommt. Regelrecht exotisch. Und dabei immer eigenständig und unverwechselbar. Und eben schlicht atemberaubend schön.
Klangtechnisch gibt's m.E. da ebenfalls nichts zu meckern. Alles sehr angemessen und sauber produziert, glattpoliert dennoch nicht. Läßt die Musik ohnehin nicht zu.
Wehrmutstropfen (für mich): Das Cover der Vinyl-Ausgabe ist um einiges schöner gestaltet (daher habe ich auch dieses für den Thread genutzt). Andererseits müssen Hörer, ausschließlich dieses Formats, auf 3 nicht minder schöne Bonustracks verzichten. Gleicht sich gewissermaßen also wieder aus.
http://www.babyblaue-seiten.de/index.php?content=review&left=year&albumId=7000&year=1973
http://www.progarchives.com/artist.asp?id=2015
http://www.progarchives.com/album.asp?id=9163
P.S. Konstruktive Kritik ist sehr erwünscht. Da ich für meinen Leben gerne schreibe, würde es mich freilich auch interessieren, ob eben jene Texte auch euer Interesse wecken. Danke schonmal.