Christof
19.08.2007, 21:51
Dokumentation über den 2001 verstorbenen Bluesmusiker. Falls ich nicht bis dahin einschlafe, werde ich es mir anschauen.
Regie:
Jörg Bundschuh
Länge:
88 Min.
Sendetermin:
So., 19.08.2007, 23.00 Uhr
Das schreibt der BR auf seiner Homepage:
Der Musikfilm – ein Jahr vor Hookers Tod entstanden - erzählt vom Leben des unverwechselbaren schwarzen legendären Blues-Musikers und bietet die Geschichte des Blues.
John Lee Hooker - That's My Story © BR/Kick"Ich habe die Schule gehasst. Meine Schule trug ich in meinem Herzen. Ich habe nie Schreiben und Lesen gelernt. Ich wollte einfach nicht. Meine Bücher habe ich weggeworfen und nur das Buch behalten, was mir Gott selbst gab. Mein gesunder Menschenverstand hat mich zu dem gemacht, was ich heute bin. Ich liebe die Menschen und meine Musik. Mit Bücherlesen wäre ich sicher nicht dahin gekommen - nur mit meiner Gitarre". Davon ist der amerikanische Blues-Musiker John Lee Hooker überzeugt. Der Sohn eines Predigers und Baumwollpflückers im Mississippi-Delta (um 1918 geboren) reißt mit 14 Jahren von zu Hause aus, geht erst nach Memphis, dann nach Cincinnatti und später nach Detroit.
Seine Musik hilft ihm dabei, Rassen- und Klassengrenzen zu überschreiten. Er selbst sowie seine engsten Freunde und Musikerkollegen berichten von seinem Leben – den Höhen und Tiefen seiner Karriere bis zu seinem grandiosen Comeback, das er mit dem Album "The Healer" feierte, als er schon über 70 Jahre alt war. Die Geschichte von John Lee Hooker ist auch die Geschichte des Blues und seines Einflusses auf die amerikanische und britische Musik der 50er, 60er und 70er Jahre.
Hits wie "Boogie Chillen", "Crawling King Snake", "I'm in the Mood" und "Boom Boom" machten ihn zum Vorbild ganzer Musikergenerationen. Vor allem für britische Bands wie die "Animals" oder die "Rolling Stones", für Van Morrison, John Mayall oder Eric Clapton, für die Amerikaner Bob Dylan, "Canned Heat" oder "Santana" war er eine Vaterfigur. Ob John Lee Hooker mit Jazz-Größen wie Miles Davis oder mit Rock-Stars wie den "Rolling Stones" arbeitete – immer blieb er sich selbst treu. Sein Stil als Sänger und Gitarrist unterscheidet sich von dem aller Blues-Kollegen, er ist singulär – und vielleicht deswegen wird er von jeder Generation seit 60 Jahren immer wieder neu entdeckt.
"That's My Story" ist auch der Titel eines berühmten Hooker-Songs, in dem er wie in vielen seiner Lieder Autobiografisches musikalisch verarbeitet. Und so ist auch dieser Film durchsetzt mit Hooker-Musik aus seinen Anfängen bis heute. Die frühesten Archivaufnahmen stehen neben Neueinspielungen seiner legendären Songs und dem großen Stanford Concert vom 30. Oktober 1998, das die "Rock And Roll Hall Of Fame" ihm zu Ehren veranstaltete. "Blues und Jazz" sagt Carlos Santana, "sind die großen Beiträge Amerikas zur Musikgeschichte", und John Lee Hooker gilt heute unbestritten als "The Godfather of Blues" und "The King of Boogie".
Regie:
Jörg Bundschuh
Länge:
88 Min.
Sendetermin:
So., 19.08.2007, 23.00 Uhr
Das schreibt der BR auf seiner Homepage:
Der Musikfilm – ein Jahr vor Hookers Tod entstanden - erzählt vom Leben des unverwechselbaren schwarzen legendären Blues-Musikers und bietet die Geschichte des Blues.
John Lee Hooker - That's My Story © BR/Kick"Ich habe die Schule gehasst. Meine Schule trug ich in meinem Herzen. Ich habe nie Schreiben und Lesen gelernt. Ich wollte einfach nicht. Meine Bücher habe ich weggeworfen und nur das Buch behalten, was mir Gott selbst gab. Mein gesunder Menschenverstand hat mich zu dem gemacht, was ich heute bin. Ich liebe die Menschen und meine Musik. Mit Bücherlesen wäre ich sicher nicht dahin gekommen - nur mit meiner Gitarre". Davon ist der amerikanische Blues-Musiker John Lee Hooker überzeugt. Der Sohn eines Predigers und Baumwollpflückers im Mississippi-Delta (um 1918 geboren) reißt mit 14 Jahren von zu Hause aus, geht erst nach Memphis, dann nach Cincinnatti und später nach Detroit.
Seine Musik hilft ihm dabei, Rassen- und Klassengrenzen zu überschreiten. Er selbst sowie seine engsten Freunde und Musikerkollegen berichten von seinem Leben – den Höhen und Tiefen seiner Karriere bis zu seinem grandiosen Comeback, das er mit dem Album "The Healer" feierte, als er schon über 70 Jahre alt war. Die Geschichte von John Lee Hooker ist auch die Geschichte des Blues und seines Einflusses auf die amerikanische und britische Musik der 50er, 60er und 70er Jahre.
Hits wie "Boogie Chillen", "Crawling King Snake", "I'm in the Mood" und "Boom Boom" machten ihn zum Vorbild ganzer Musikergenerationen. Vor allem für britische Bands wie die "Animals" oder die "Rolling Stones", für Van Morrison, John Mayall oder Eric Clapton, für die Amerikaner Bob Dylan, "Canned Heat" oder "Santana" war er eine Vaterfigur. Ob John Lee Hooker mit Jazz-Größen wie Miles Davis oder mit Rock-Stars wie den "Rolling Stones" arbeitete – immer blieb er sich selbst treu. Sein Stil als Sänger und Gitarrist unterscheidet sich von dem aller Blues-Kollegen, er ist singulär – und vielleicht deswegen wird er von jeder Generation seit 60 Jahren immer wieder neu entdeckt.
"That's My Story" ist auch der Titel eines berühmten Hooker-Songs, in dem er wie in vielen seiner Lieder Autobiografisches musikalisch verarbeitet. Und so ist auch dieser Film durchsetzt mit Hooker-Musik aus seinen Anfängen bis heute. Die frühesten Archivaufnahmen stehen neben Neueinspielungen seiner legendären Songs und dem großen Stanford Concert vom 30. Oktober 1998, das die "Rock And Roll Hall Of Fame" ihm zu Ehren veranstaltete. "Blues und Jazz" sagt Carlos Santana, "sind die großen Beiträge Amerikas zur Musikgeschichte", und John Lee Hooker gilt heute unbestritten als "The Godfather of Blues" und "The King of Boogie".