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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : KATATONIA Viva emptiness



Brosche
30.04.2003, 09:46
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Viva emtiness - mmmhhh.. schöner Titel. Katatonia auf den Spuren von Paradise Lost, wenn auch die Zutaten leicht varieren. Da wäre nämlich zur groben Orientierung Paradise Lost´s One second Album mit seinem Popappeal bei gleichzeitiger Heavy-Stromlinienförmigkeit erwähnenswert. Sänger Jonas Renkse geht jedoch nicht so theatralisch wie Holmes zu Werke, die Elektronik wabert äußerst dezent und sich auftürmende Tool-sche Gitarrenwände sorgen für düstere Bodenhaftung. Tightes Schlagzeugspiel und harter Snaresound lassen ebenfalls selbige grüßen. Um auf One second zurückzukommen, der Hitfaktor ist hoch! Und über all der süßlichen Bitterkeit trohnt der Opener, Ghost of the sun, der Gruftie-, wie auch New Metaller, gleichermaßen glücklich macht. Bei all dem ohrwurmtauglichen Geleide ist es ein verammt schmaler Grat, auf dem die Band wandelt, man kann man leicht ausrutschen und in klebriger HIM Grütze landen, die ausgefeilten Arrangements bewahren davor.