Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Twang! Records
Ihr werdet euch fragen, warum ich hier plötzlich für mein eigenes Label Reklame mache. Ist Twang! doch eigentlich seit Jahren schon inaktiv und deutsche Independent Geschichte.
Nun ich habe das Label wiederbelebt.
Zunächst für nur eine limitierte 7" Single der Berliner Sixties Legende The Boots.
http://www.twang-tone.de/7BootsV.jpg
Not Fade Away (http://www.twang-tone.de/BootsNotFadeAway.mp3) /bw One Step Ahead Of The Blues (http://www.twang-tone.de/BootsOneStepAhead.mp3) (Twang! TS 240 905)
Offiziell erscheint diese Single morgen am 5. März 2007. Sie wird in Berlin in den einschlägigen Vinyltempeln erhältlich sein. Und wahrscheinlich auch über den einen oder anderen Mail Order.
Natürlich bekommt man sie auch bei mir. Näheres dazu hier (http://www.twang-tone.de/news.html).
Mehr zur Band unter www.theboots.de (http://www.theboots.de)
Und wenn ihr die beiden Tracks schon mal testen wollt, klickt einfach auf den Titel oben, dann hört ihr die Aufnahmen jeweils ca. bis zur Hälfte.
Gefällt mir sehr gut, was ich da höre. Besonders die Flip.
Ist da noch mehr geplant? Ein Longplayer z.B.?
Gefällt mir sehr gut, was ich da höre. Besonders die Flip.
Ist da noch mehr geplant? Ein Longplayer z.B.?Nein, eine LP wird es nicht geben. Aber eventuell irgendwann mal eine DVD des Re-Union Konzertes in Berlin.
Wird die Platte auch auf Soundflat angeboten ?
Ich hoffe doch. Bestellt hat sie der Lutz noch nicht.
Saffer38
05.03.2007, 09:54
Hey Mikko, das sind ja sensationelle News!!!! Congratulations!!!!
Und viel Glück!!!
weilstein
05.03.2007, 19:38
Viel Glück, Mikko! Bin gespannt wie (oder ob) es mit Twang! weitergeht. Aber sicherlich hältst Du uns in diesem Thread auf dem Laufenden, oder?
Super, machst Du auch die erste dunkelrot-Single?
Danke für die guten Wünsche. Jetzt wird erstmal diese Single verkauft. Und Backkatalog habe ich auch noch reichlich. Dann sehen wir weiter.
Dunkelrot würde ich glaube ich eher nicht machen. Mir gefällt die Band zwar live, aber ich habe gelernt, auf ein bestimmtes deutliches Labelprofil zu achten. Insofern würde ich mir und der Band wohl keinen Gefallen tun mit einer Single VÖ.
Saffer38
07.03.2007, 08:43
[QUOTE=Mikko;1083819]...aber ich habe gelernt, auf ein bestimmtes deutliches Labelprofil zu achten. QUOTE]
Yessir!!!! Sehr gut!!!
midnight mover
15.03.2007, 17:53
Super, machst Du auch die erste dunkelrot-Single?
25% dunkelrot sind doch auch eh schon auf der Boots 7" vorhanden...
Ach, ist das Euer Organist?
midnight mover
15.03.2007, 18:18
Ach, ist das Euer Organist?
Yep!
Das Twang! Label ist also wieder aktiv. Heute treffe ich mich mit einer Berliner Band, um eine neue 7"45 VÖ zu besprechen. Mehr wird dazu noch nicht verraten.
Aber ich habe mich entschlossen, hier so nach und nach auch den Backkatalog von Twang! Records vorzustellen. Zunächst - aus nicht ganz uneigennützigen Gründen - die Platten, die noch erhältlich sind. Später dann auch den Rest.
Aus mehr oder weniger aktuellem Anlass beginne ich mit den Veröffentlichungen von The What...For! auf Twang!
http://www.twang-tone.de/WhatForLP.jpg
The What...For! - the what...for! (Twang! LP, TLP 5893, VÖ: November 1989)
Besetzung:
Urs Elßel - Gesang
Boris Borowski - Orgel, Gitarre
Thomas Starke - Mundharmonika, Gitarre, Chorgesang
Stephan Schulz - Bass, Gitarre, Chorgesang
Pete Johannsen - Schlagzeug
Trackliste:
Seite 1:
1. Mach' mich an (http://www.twang-tone.de/What%20For%20-%20Mach%20mich%20an.mp3)
2. Meany Geany
3. You Hurt Me
4. He Doesn't Work
5. You Drive Me Crazy
6. She's Gone (http://www.twang-tone.de/What%20For%20-%20She's%20Gone.mp3)
7. I Want It All (http://www.twang-tone.de/What%20For%20-%20I%20Want%20It%20All.mp3)
Seite 2:
1. Of Hopes And Dreams
2. Comin' Home
3. By Your Side
4. Clarabella
5. Heartbeat (http://www.twang-tone.de/What%20For%20-%20Heartbeat.mp3)
6. Her (http://www.twang-tone.de/What%20For%20-%20Her.mp3)
7. The Cost Of Living
http://www.twang-tone.de/WhatForEP2.jpg
The What...For! - Out In The Rain (Twang! 7", TS 280989, VÖ: 10/91)
Besetzung:
Urs Elßel - Gesang
Philipp Tausch - Gitarre, Chorgesang
Thomas Riese - Gitarre, Chorgesang
Stephan Schulz - Bass, Chorgesang
Pete Johannsen - Schlagzeug
Trackliste:
A1: Out In The Rain (http://www.twang-tone.de/What%20For%20-%20Out%20In%20The%20Rain.mp3)
A2: Rotkarierte Petersilie
B1: How I Feel (http://www.twang-tone.de/What%20For%20-%20How%20I%20Feel.mp3)
B2: Say Alright
In die markierten Tracks kann man durch Draufklicken reinhören.
Es folgt noch eine Biographie der Band, die ich 2005 anlässlich ihres 20-jährigen Jubiläums schrieb.
The What...For!
Freunde und Liebhaber von Beatmusik, von ursprünglichem weißen R&B werden bei diesem Bandnamen aufhorchen. – Da war doch mal was? – Ja, richtig! – Zu der Zeit da die Fairlight Computer verseuchten Achtziger zu den Techno infizierten Neunzigern wurden, gab es hie und da kleine Oasen, wo authentische Beatmusik von jungen Menschen mit Sinn für Althergebrachtes und Tradition aufregend und neu gespielt wurde. Die fünf (meistens sogar sechs) jungen Herren, die sich The What...For! nannten, waren da bestimmt oft dabei.
Was viele heute nicht wissen oder schon wieder vergessen haben, in den Achtziger Jahren gab es ein recht heftiges Sixties Revival weltweit und also auch in Deutschland und Berlin. Stephan „Nutty“ Schulz trieb sich schon mit 14 Jahren abends in den Clubs Westberlins rum und begutachtete kritisch die verschiedenen Neo-Sixties Combos. Mit karierter Hose und Mod-Frisur sah er damals aus wie eine Mischung aus dem ganz jungen Roger Daltrey und Noddy Holder. 1985 gründete Schulz zusammen mit Urs Elßel (Gesang), Pete Johannsen (Schlagwerk) und Martin „Marbert“ Küchler (Gitarre) selbst eine Band. Stephan übernahm dabei den Bass. Die Vorbilder waren ganz klar die britischen Mods der Sixties aber auch das Mod Revival der Seventies. Musikalisch orientierte man sich zunächst an möglichst wildem R&B der Marke Pretty Things. Ganz im Sinne des ursprünglichen Punk Gedankens „Hier sind drei Akkorde, da ist eine Gitarre, nun gründe eine Band“ gingen die Jungs zu Werke. Mit viel Aplomb und Spielfreude, aber auch mit ungestümer Unbedarftheit, die über schiefe Töne und Tempo Schwankungen großzügig hinweggeht. „Learning by Doing“ war ihre Devise.
Und sie haben gelernt! Ganz hervorragend sogar! - 1986 stießen Boris „Bobo“ Borowski (Orgel) und Thomas „Klotte“ Starke (Mundharmonika) zur Band. The What...For! wurden fast zu Dauergästen im Kreuzberger „Blockschock“ und im „Bierkeller Siegmundshof“ in Tiergarten. Zum Repertoire der Band gehörten Songs der Pretty Things, Downliners Sect und ihrer einheimischen Vorbilder The Boots und The Hound Dogs. Die Ansprüche an sich selbst wurden größer, die stilistische Bandbreite wuchs. Und so tauchten auch Remo Four Cover und zunehmend eigene Kompositionen von erstaunlicher Originalität im Programm auf. Erster Höhepunkt in der Karriere war ein Auftritt im ausverkauften „Quartier Latin“ beim „Psychomania“ Festival im Herbst 1987. Ein knappes Jahr später erschien die Debüt 7“EP bei Miss-Take Records in einer Auflage von nur 500 Stück, die naturgemäß schnell vergriffen war. Kurz darauf verließ Marbert Küchler die Band.
Nur zu fünft nahmen The What...For! dann im Jahr 1989 im Berliner Beatstudio ihre erste – und einzige – LP auf. Sowohl Bobo wie auch Klotte spielten nun auch abwechselnd Gitarre. Die Platte erschien Ende des Jahres auf Twang! Records. Schlicht „The What…For!” betitelt ist die Scheibe eine der besten des weltweiten Sixties Revivals. Für Twang! wurde sie zur meistverkauften LP und zum Dauerbrenner bis heute!
Ende des Jahres verließen Bobo und Klotte die Band. Neu dazu kamen zwei Gitarristen. Philip Tausch an der Rhythmus Klampfe und Thomas „Ecki“ Riese, der nun die schon schmerzlich vermissten Schweine-Soli spielte, die Küchler früher so gnadenlos abfeuerte. Die Band gastierte auch gelegentlich in anderen Mod und Beat Hochburgen wie Hamburg oder München. Ja selbst ins benachbarte Ausland wagte man sich vor. Aber Schwerpunkt der Aktivitäten blieb immer Berlin. Zumal sich alle Musiker noch in Ausbildung befanden und von den nicht gerade üppigen Gagen eh kein Lebensunterhalt zu bestreiten war. Nicht zuletzt galt der abendliche Bierkonsum von The What...For! als legendär. Von Manchem wurden sie gar scherzhaft Kindl-Beats genannt.
1991 erschien noch eine 7“EP auf Twang! Records. Im Herbst des Jahres, in den Herbstferien genauer gesagt, fand die legendäre 8-Tage Tournee durch Deutschland und Österreich zusammen mit der damals noch minderjährigen Girlpop Band The Lemonbabies statt. Beide Bands wurden in den Clubs von einem total begeisterten Publikum gefeiert!
1992 lösten sich The What...For! auf. Die einzelnen Musiker spielten zum größten Teil in verschiedenen lokalen Bands weiter, von Bertz Rache über Engine 54 bis zu Johnny No & The No-Men.
Am 8. Oktober 2005 wurde das 20-jährige Bühnenjubiläum unter Beteiligung fast aller ehemaligen What...For! Musiker gefeiert, und seither gab es noch weitere zwei Re-Union Gigs der Band. Zuletzt im Februar 2007 aus Anlass der Veröffentlichung einer „neuen“ EP unter dem Titel „Ready Steady“.
Ein guter Bericht über eine mittlerweile legendäre Berliner Band, Mikko.
Die wirklich tolle LP der Band hat nicht unwesentlich zum Ruhm der Band beigetragen. Meine Lieblingstracks sind: "I Want It All" und "Mach mich an".
http://www.twang-tone.de/pettingvorn.jpg http://www.twang-tone.de/pettinghinten.jpg
Nachdem erst vor zwei Monaten die Single von The Boots auf Twang! erschien (man kann übrigens noch Exemplare kaufen), gibt es schon wieder eine neue Veröffentlichung anzukündigen. Die Berliner Band Petting fragte, ob ich Interesse hätte an einer 7“45 mit ihrer Musik. Und nach einer kurzen Prüfung des vorliegenden Materials sagte ich begeistert zu!
„Petting sind DIE französische Beat–Pop–Institution überhaupt! 1961 in Aix en Provence gegründet, liegt ihr Durchschnittsalter konzeptbedingt nach wie vor bei 17 Jahren. Egal, was Ihr in den letzten 40 Jahren an Beat–Pop aus France gehört habt – irgendwie hatte irgendwer von Petting immer seine Finger mit im Spiel. Das gilt besonders für die Klassiker von Brigitte Bardot über France Gall bis hin zum Großmeister Serge Gainsbourg. Wer sich jetzt überlegt, mal in das Album 'Voilà L' Été' reinzuhören oder auf ein Konzert der Band zu gehen, sollte sich bitte davon nicht abbringen lassen, auch wenn Petting in Wirklichkeit ein Quintett aus Berlin sind. Teenie–Weenie–Twang–A–GoGo in Originalqualität! Schere raus, Pony nachschneiden, auf die Vespa - et Alléz.“
So steht es auf der Homepage der Band www.pettingberlin.de (http://www.pettingberlin.de), und unter www.myspace.com/petting (http://www.myspace.com/petting) kann man die Single sogar schon hören. Erscheinen wird sie aber erst am 1. Juni 2007 bei der offiziellen Record Release Party im Bassy in der Schönhauser Allee 176a im Prenzlauer Berg. Los geht es da so gegen 21 Uhr.
Yours truly wird auch ein Stündchen originale frankophile 45s auflegen, und Petting wird natürlich live spielen.
Ach ja, das Wichtigste zuletzt: die limitierte 7“45 heißt: Galaxy / Ne Me Touche Plus (Twang! TS 270 407) und kann ab dem 1.6.07 für 5,- € plus Porto käuflich erworben werden.
die single von petting ist nun auch in meinem besitz und sie gefällt mir. schöner, leichter 60s beat-pop mit französischen texten (die ich natürlich leider mit keinem wort verstehe, macht aber nichts).
Freut mich!
Bei Galaxy geht es übrigens - der Titel deutet es an - um eine Reise in die Weiten der Milchstraße. Und die B-Seite heißt auf Deutsch: Fass mich nicht mehr an!
http://www.twang-tone.de/7MikeRavens.jpg
Mike & The Ravens begannen ihre Karriere im Musik Business zu einer Zeit, als die Beatles ihre ersten Auftritte in Hamburg absolvierten. Die Band um die beiden Sänger und Songwriter Mike Brassard und Steve Blodgett machte ganz im Nordosten der USA zwischen 1960 und 63 von sich reden. Drei Singles erschienen auf dem lokalen Empire Label, bis 1963 im September die Karriere der Band zunächst abrupt beendet wurde. Drei der Jungs waren in eine Kirche in Vermont eingebrochen und hatten Rock’n’Roll Platten über die Verstärkeranlage des Gotteshauses laut zu mitternächtlicher Stunde gespielt. Die Konsequenz: Jugendarrest und anschließende Verteilung auf weit voneinander entfernte Colleges. 2007 kam die Band jedoch auf Initiative des Journalisten und Produzenten Will Shade wieder in Originalbesetzung zusammen. Und nun erscheint – nach drei Longplayern im CD Format – endlich wieder eine Vinylsingle der Band. 48 Jahre nach ihrer dritten 7“45 erscheint jetzt die vierte auf Twang! Records. Die Titel: Greyhound Bus (http://www.youtube.com/watch?v=YyqA7Mhe1Hc) /bw Pretty Polly (http://www.youtube.com/watch?v=rsY1XnJMUx8). Mehr zur Band www.myspace.com/miketheravens (http://www.myspace.com/miketheravens). Die auf 500 Stück limitierte Single kann ab sofort geordert werden. Innerhalb Deutschlands ist sie für 7,- € inklusive Versand zu haben. Bei Interesse PN.
Ich werde hier übrigens in den nächsten Wochen suksessive die ganze Twang! Story erzählen als Ergänzung zu den vor einigen Wochen gelaufenen Sendungen bei stone.fm (http://www.radiostonefm.de/). Und alle noch erhältlichen Platten werden dann auch noch mal eingehender vorgestellt.
Bei entsprechendem Interesse werde ich auch die fünf stone.fm Sendungen in eine Sampler Reihe umwandeln, die dann auf Anfrage gegen Aufwandsentschädigung verschickt wird.
Die letzten zwei Singles brauche ich! PN kommt.
August Ramone
28.07.2011, 14:19
Gratulation, Mikko. Das ging dann ja schneller als von dir im Frühjahr angedeutet. Klasse.
Und ja, großes Interesse an der weiteren / früheren Twang- Geschichte und den Veröffentlichungen.
Und den Sampler will ich auch.
Zu der Single siehe PN.
Nochmal: Glückwunsch zu der Veröffentlichung auf deinem Label. Freut mich wirklich.
Classic.
28.07.2011, 14:22
Wie jetzt ? Twang gibt es noch ? Oder wieder ? Ich brauche mehr Details !
Twang! hat eigentlich immer existiert. Allerdings gab es in den letzten 10 Jahren nur drei Veröffentlichungen.
Mehr in Kürze an dieser Stelle.
castles in the air
28.07.2011, 17:49
Feine Sache, Mikko! Und beruhigend, dass du offenbar gar nicht anders kannst als weiterhin Platten zu veröffentlichen. Ich hätte jedenfalls gerne ein Exemplar, und denke, eine persönliche Übergabe sollte demnächst wohl machbar sein. :-)
Classic.
28.07.2011, 19:11
Twang! hat eigentlich immer existiert. Allerdings gab es in den letzten 10 Jahren nur drei Veröffentlichungen.
Mehr in Kürze an dieser Stelle.
Super. Ich bin gespannt.
Bitte auch für mich eine 7" ... bin ich der einzige den die Stimme an Tom Jones erinnert?
weilstein
28.07.2011, 19:41
Sehr schön, Mikko! Ich reserviere hiermit auch ein Exemplar.
Herr Rossi
28.07.2011, 19:54
Gratuliere! Ich hätte auch gerne eine Single. Und Deine Twang!-Doku hatte ich ja schon vorbestellt.
August Ramone
28.07.2011, 19:57
Und wo läuft die dann? Arte oder zdf-kultur? Und wann?
alle Preise inkl. Versand innerhalb Deutschlands. Bei mehrfach Bestellungen gibt es natürlich Rabatt.
http://www.twang-tone.de/7BootsV.jpg
The Boots - Not Fade Away (http://www.twang-tone.de/BootsNotFadeAway.mp3) /bw One Step Ahead Of The Blues (http://www.twang-tone.de/BootsOneStepAhead.mp3) 7" 45 7,- €
Die legendäre Berliner Sixties R&B Band The Boots fand sich im Jahr 2005 wieder zusammen, um ein einmaliges Re-Union Konzert aus Anlass ihres 40-jährigen Bühnenjubiläums zu geben. D.h. die noch lebenden Mitglieder der Band, Jörg „Jockel“ Schulte-Eckel (voc, guitar), Bob Bresser (voc, bass) und Werner Krabbe (lead vocals) wurden ergänzt durch neue zeitweilige Bandmitglieder Michael Strauss (organ), Wolfgang Seidel (drums) und Olivier Putzbach (harmonica). Bei den Proben für das Re-Union Konzert, das am 24. September 2005 im ausverkauften Quasimodo in Berlin zu einem großartigen Erfolg wurde, entstanden einige Aufnahmen im Übungsraum der Band in den Katakomben unterm Flughafen Tempelhof. Leider war Werner Krabbe bei diesen Aufnahmen nicht dabei, so dass die Lead Vocals von Jockel übernommen wurden.
http://www.twang-tone.de/crg.JPG
Cuban Rebel Girls - Cry Baby Killer /bw Six Feet Underground 7" 45 6,- €
1994 erschien die Debüt 7" der Cuban Rebel Girls, deren Bandname auf Tav Falco zurück geht und die Americana im Spannungsfeld zwischen Blondie und den Cramps spielten. Ihre LP "Blood Orange" (erschienen bei Veracity) war die beste deutsche Produktion des Jahres 1997.
Fishermen's Stew - Small Life, Hollow Roads, And Fairy Tales /bw Fine
7" 45 6,- €
Erschien ebenfalls 1994; dahinter verbirgt sich der New Yorker Singer/Songwriter Greg DiGesu, der als TonIng für Lenny Kravitz arbeitete aber auch Gemüse an New Yorker Feinkostgeschäfte auslieferte. Musikalisch wurde er schon mit John Lennon wie mit Bob Dylan verglichen. Seine etwas verschroben verschmitzte Art ist aber letztlich ganz er selbst.
http://www.twang-tone.de/grip1.JPG
The Grip Weeds - She Brings The Rain /bw Strange Bird 7" 45 6,- €
Eine Band aus New Jersey, mit der mich eine inzwischen fast 20-jährige Freundschaft verbindet. Das ist ihre zweite Single, die ich immer noch für ihre beste halte. Wunderbarer, leicht psychedelischer Power Pop mit unwiderstehlichen Melodien und viel Aplomb vorgetragen!
http://www.twang-tone.de/tsiiy.jpg
The Grip Weeds - The Sound Is In You DoLP 18,- €
Der zweite Longplayer der Band, in der noch heute aktiven Besetzung aufgenommen und im Jahr 2000 erschienen. Irgendwo zwischen The Moody Blues (Threshold Ära) und The Left Banke. Aber auch Einflüsse von The Who und anderen British Invasion Acts sind zu hören. The Grip Weeds (nach Private Grip Weed aus "Wie ich den Krieg gewann" benannt) haben jedoch längst ihren ganz eigenen Stil entwickelt, der m.E. ziemlich unverwechselbar ist.
http://www.twang-tone.de/HighJinksDirty.jpg
The High Jinks - Talk Dirty LP 12,- €
Diese LP hat mich fast in den Bankrott getrieben damals 1989. High Jinks waren die erste Band, die ich exklusiv unter Vertrag nahm, und bei der ich alle Kosten vom Studio bis zur grafischen Gestaltung trug. Schien auch zunächst alles recht vielversprechend. Doch dann bekam die Sängerin die Idee, sie müsse eine Solo Karriere anstreben gerade als die LP erschienen war. Der Rest der Band und ich, wir hatten das Nachsehen.
Die Musik steht ganz in amerikanischen Pop Traditionen von Blondie bis Green On Red. Es sind inzwischen tatsächlich nur noch wenige LPs übrig.
http://www.twang-tone.de/jalla.JPG
Jalla Jalla - Hospital Waltz /bw Jukebox Jive 7" 45 6,- €
Aus Rovaniemi, der Hauptstadt Lapplands, stammt diese Band. In den frühen 1990er Jahren waren sie in Finnland durchaus erfolgreich, und sie tourten damals auch mehrfach durch Deutschland. Ihre Single auf Twang! erschien 1996 und war ein one-off-deal meinerseits mit ihrem finnischen Label. Musikalisch zwischen Punk und Power Pop angesiedelt.
http://www.twang-tone.de/Jfk.JPG
John Kennedy & The Honeymooners - By The Light Of Day /bw Take Me Now 7" 45 6,- €
John Kennedy (geboren in England, aufgewachsen in Australien) lebte zwischen 1988 und 1993 in Berlin. Er machte schon davor in Australien Musik, die sich vielleicht am ehesten als Country Pop beschreiben lässt, obwohl auch das nicht wirklich zutrifft. Auf jeden Fall ist er ein toller Songschreiber mit einer wunderbaren Stimme. Diese Single war sein Abschiedsgesang an seine Berliner Freunde, als er damals nach Hong Kong umzog. Inzwischen lebt er mit seiner deutschen Frau wieder in Australien.
http://www.twang-tone.de/kha.JPG
King Here After - Whore /bw Dark Soon 7" 45 6,- €
Eine schwedische Band, die im Zuge von Grunge und so genanntem Alternative Rock Anfang der 1990er Jahre in Uppsala gegründet wurde. Dies ist neben einer 2-track Promo CD ihre einzige Veröffentlichung. Die Band war live wirklich beeindruckend. Und auch diese Single spiegelt die Wucht und Dynamik ihrer Musik ganz gut wider.
http://www.twang-tone.de/pettingvorn.jpg
Petting – Galaxy (http://www.twang-tone.de/PettingGalaxy.mp3) /bw Ne Me Touche Plus (http://www.twang-tone.de/PettingNeMeTouche.mp3) 7" 45 7,- €
Eine Berliner Band, in der verschiedene "Veteranen" der lokalen "Indie Szene" mitspielen. U.a. die frühere Lemonbabies Keyboarderin Katy. Die Sängerin der Band ist in Frankreich aufgewachsen, daher der französische Gesang. Bei mir ist die Single inzwischen fast ausverkauft, aber ich habe die Band wegen Nachschub bereits angemailt. Es gibt bestimmt noch welche.
http://www.twang-tone.de/popn.JPG
Popnauts - Don't Understand /bw Had It Before 7" 45 6,- €
Die Musik dieses Trios aus Bonn am Rhein ist am besten mit Punk Pop umschrieben. Eingängige Melodien mit viel Aplomb und eher lässig aber kraftvoll vorgetragen. Ich lernte die Jungs damals auf einer Lemonbabies Tour kennen. Schade, dass sie nicht durchgehalten haben. Es schlummern noch einige unveröffentliche Perlen in den Archiven.
http://www.twang-tone.de/silver3.JPG
Die Silverbones - Das Leben ist schön LP 12,- €
Auf dem Twang! Sub-Label Magic Toe Nail erschien diese LP der Band meines Hausgrafikers Ende 1990. So ähnlich klangen Die Ärzte auf ihren frühen Platten Anfang der 80er Jahre. Beat-Pop-Punk mit viel Spaß an der Freude! Es wird deutsch gesungen und man nimmt sich selbst nicht zu ernst.
http://www.twang-tone.de/WannaBees7.jpg
Wanna Bees - Stand Up (http://www.twang-tone.de/Wanna%20Bees%20-%20Stand%20Up.mp3) /bw Mainstream 7" 45 6,- €
Für die Wanna Bees aus Helsinki habe ich 1990/91 zwei Tourneen durch Deutschland organisiert. Ihr Album "On A Vacation" erschien damals auf Rosebud (einem Twang! assoziierten Label), und diese Single kam 1991 also Joint Venture mit dem finnischen Label Gaga Goodies raus. Musikalisch kräftig, druckvoll bis zum Anschlag, aber durchaus melodisch.
The What...For! - The What...For! LP 12,- €
Die bestverkaufte Platte auf Twang! Es gibt immer noch einige Exemplare. Alles weitere zur Band weiter oben im Thread.
Ein paar CDs sind im Lauf der Zeit auch auf Twang! erschienen. Von den Tanzenden Herzen, John Kennedy und The Candy Dates habe ich jeweils noch ein paar. Für je 8,- € inkl. Versand sind sie zu haben.
Gratuliere! Ich hätte auch gerne eine Single. Und Deine Twang!-Doku hatte ich ja schon vorbestellt.
Ups, die hätte ich auch gerne.
@ Mikko
Geht das noch nachträglich mit ins Singles-Päckchen?
(Den dann fehlenden Betrag würde ich dann selbstverständlich nach-überweisen)
Ups, die hätte ich auch gerne.
@ Mikko
Geht das noch nachträglich mit ins Singles-Päckchen? Nein, denn die gibt es noch gar nicht. Ich melde mich hier im Thread, sobald ich die Compilation Box fertig habe.
August Ramone
29.07.2011, 07:55
Nein, denn die gibt es noch gar nicht. Ich melde mich hier im Thread, sobald ich die Compilation Box fertig habe.
Moin Mikko,
was hast du denn letzte Nacht gemacht das die Box noch nicht ... :-)
Nein, denn die gibt es noch gar nicht. Ich melde mich hier im Thread, sobald ich die Compilation Box fertig habe.
Okay, prima.
Ragged Glory
30.07.2011, 14:54
Zwei Mike-&-The-Ravens-7"s bitte auch für mich. (Kann mit ins Norman-Paket!). Danke.
Zwei Mike-&-The-Ravens-7"s bitte auch für mich. (Kann mit ins Norman-Paket!). Danke.Geht klar!
Herr Rossi
30.07.2011, 15:05
Die Petting-Single hätte ich auch gerne.
Hier nun die Geschichte meines Labels in 4 Teilen anhand der Liner Notes für die 4 Compilation CDs, die ich gemacht habe. Die 4 CDs kann man für 10 € Unkostenbeitrag inklusive Versand bekommen. Bestellungen nehme ich ab sofort per PN entgegen.
Eigentlich begann die Geschichte von TWANG! Records im Frühjahr 1967 in der Küche unserer Einzimmerwohnung. Da saß ich als 13-jähriger Beatfan jeden Abend vor meinem Bajazzo TS und dem kleinen japanischen Spulentonbandgerät, den Finger auf der Starttaste, und wartete auf neue aufregende Musik vor allem aus England und Amerika, während meine Mutter Stullen schmierte oder den Abwasch erledigte.
So steht es auf meiner Homepage seit vielen Jahren. Und so war es ja auch. Vom Schreiben über Musik kam ich Ende der 1970er Jahre dann auch zu ersten eigenen Versuchen als „genialer Dilettant“ am Revox Tonbandgerät und mit dem elektrischen Bass. Nachdem ich an meinem 27. Geburtstag mit dem Bass meine Endstufe im Wohnzimmer gekillt hatte, gab ich die Selbstversuche erstmal auf.
Dann lernte ich Päivi kennen, die bis heute meine liebe Frau und bessere Hälfte ist, und mit ihr auch ihren Bruder Esko, der damals in einer Schülerband in Finnland spielte. Die Jungs machten ziemlich Alarm mit Punk und Pop Musik und hatten in ihrem Heimatort Kalajoki am bottnischen Meerbusen auch etliche Fans. So sah ich meine Chance gekommen, den Traum einer eigenen Schallplattenproduktion doch zu verwirklichen. Das Label hieß da allerdings noch nicht Twang! sondern Magic Toe Nail, ein Name der auf einen schrägen Vogel aus meiner Teenagerzeit zurückgeht. Zauberfußnagel wurde dieser Typ von uns genannt Anfang der 70er Jahre, also Magic Toe Nail eben.
01. Pimeää – Intressi (FIN, 1983)
Die Band meines Schwagers hieß Intressi. Das heißt auf Deutsch Interesse und klingt auf Finnisch eigentlich nicht weniger bescheuert als Bandname. Aber sei’s drum. Die Jungs wollten gerne eine 12“ Single, weil die damals gerade schick waren. Also machten wir eine 12“ Single. Und auch sonst machte ich so ziemlich alles verkehrt, was man so verkehrt machen kann. Band in Finnland und nur im Umkreis von 100 Kilometern um Kalajoki bekannt. Label in Berlin und völlig unerfahren. Ein gewisser WD schrieb im Tip Magazin eine wohlwollende Rezension. Und in Berlin wurden so um die 20 Platten verkauft. In Finnland erschienen Reviews in mehreren landesweiten Publikationen. Aber da die Platte dort keinen Vertrieb hatte, verpuffte das leider ziemlich nutzlos. In Kalajoki wurden bestimmt so um die 150 Platten verkauft. Aber das war’s dann. Der Rest wurde zum Teil verschenkt, und ich habe noch immer ca. 20 Stück von den 500, die damals gepresst wurden.
02. So Much – The Beatitudes (D, 1984)
1983 lernte ich die Beatitudes kennen, eine der ersten Neo-Sixties Bands in Berlin. Die Geschichte dieser Band ist eine eigene Publikation und Compilation wert. Ich wurde so eine Art nicht musizierendes Bandmitglied. Und weil wir kein Label fanden, das unsere Musik veröffentlichen wollte, gründeten wir halt selbst eines. Die 7“ EP „The Grace Of Mystery“ erschien im Sommer 1984, war im SF-Beat Platte der Woche und sehr schnell ausverkauft. 1000 Stück betrug die Erstauflage im flaschengrünen Sleeve, und 500 Stück wurden nachgepresst und erschienen im pinkfarbenen Sleeve. Der Labelname Twang! ist von der Twang Gitarre eines Duane Eddy oder Link Wray inspiriert. Beatitudes Bandleader und Bassist Sandy Hobbs ist der eigentliche Erfinder des Labels Twang! Records.
03. Black Carnations – Les Black Carnations (D, 1985)
Im Herbst 1984 hatte sich Sandy Hobbs von den Beatitudes getrennt und kurz darauf eine neue Band gegründet, Les Black Carnations. Anfangs betreute ich noch beide Kapellen, aber aufgrund der immer heftiger ausgefochtenen Zwistigkeiten zwischen Hobbs und Beatitudes entschied ich mich dann letztlich, mit meinen Freund Sandy weiter zu machen. Die erste Veröffentlichung der Carnations war eine 7“ auf Twang! in einer Auflage von knapp 1000 Stück im Frühjahr 1985. Sängerin der Band war eine gewisse Justine Time, die später unter dem Namen Katharina Franck bekannt und erfolgreich werden sollte. MTV drehte anlässlich der Funkausstellung in Berlin zur Single ein Video, das damals auch etliche Male auf dem Sender lief.
04. Don’t Call Me Batman – The Chud (D, 1986)
1986 stieg Sandy Hobbs bei The Chud als Bassist ein. The Cannibalistic Humanoid Underground Dwellers (nach einem Splatter Movie benannt), kurz: The CHUD, waren eine geniale Bubble Gum Psych Band, und „Batman“ war ein richtiger kleiner Radio Hit in Berlin damals. Die Single wurde – nicht zuletzt wegen des 1989 aufkommenden weltweiten Batman Fiebers – zur bestverkauften Twang! Single mit über 2000 verkauften Exemplaren.
05. My Zen – Rubbermind Revenge (D, 1988)
Im Herbst 1987 öffnete die Vinylwarenhandlung Twang-Tone ihre Pforten in Berlin Schöneberg. Und etwa zur gleichen Zeit begannen drei schon zu ndW Zeiten aktive Musiker unter dem Namen Rubbermind Revenge ihre Version von Hippie-Flower-Power-Art-Pop-Rock zu spielen. „My Zen“ klingt denn auch nach einer gelungenen Mischung aus Beatles, Alice Cooper und T.Rex. Rubbermind Revenge fanden im UK zwar durchaus ein paar begeisterte Rezensenten u.a. in einem Fanzine namens „Freakbeat“, aber eigentlich kamen sie mit ihrem fast schon zu cleveren Konzept einer modernen Hippie Combo bereits 2-3 Jahre zu spät. Die Single erschien mit einer Buntstift Beilage zum selbst Ausmalen des Covers.
06. Waitin’ – The Curlettes (D, 1988)
1988 nahmen The Curlettes am Berliner Senatsrockwettbewerb teil, konnten aber trotz allen Charmes letztlich keinen Blumentopf gewinnen. Möglicherweise lag das daran, dass sie wie die klassischen Girl Bands der frühen Sixties nur sangen und ihre einstudierten Tanzschritte am Bühnenrand vollführten, während hinten eine männliche Band spielte. Im Studio war es ebenso. Ihre 7“ 45 ist inzwischen eine der rarsten und gesuchten Twang! Platten. 500 Stück wurden gepresst und verkauft.
07. 1000 Times – High Jinks (D, 1988)
Melancholischer Power Pop und die Stimme einer unterkühlten Blondie. Warum diese Single kein Hit wurde, ist mir bis heute ein Rätsel. Rund 600 Stück wurden gepresst und ja, auch verkauft. Die letzten erst vor wenigen Jahren.
08. Voices Scream And Murmur – Les Black Carnations (D, 1986/1988)
Bis 1988 erschienen nur 7” 45s auf Twang! Und auch danach blieb dieses Format das bevorzugte bis heute. Es gab aber auch LPs und sogar CDs auf Twang!
Les Black Carnations hatten sich Anfang 1986 zunächst aufgelöst, pünktlich zum Erscheinen ihrer ersten 6-Track mini LP auf Pastell Records. Nachdem dann Katharina Franck mit den Rainbirds zu Chart Höhenflügen gestartet war, beschlossen Sandy und ich, die Carnations Studio Aufnahmen und den Mitschnitt vom „Beat The Beat“ Festival im Haus des Rundfunks des SFB vom 5. Dezember 1985 auf einer LP unter dem Titel „These Were Les Black Carnations“ zu veröffentlichen. Nach einigem juristischen Geplänkel (Katharina war es damals gar nicht so lieb, dass ihre musikalische Vergangenheit „ausgeschlachtet“ wurde, wie sie das empfand.) erschien die LP im Herbst 1988. Die hier enthaltenen Songs (bis auf die Dylan Nummer natürlich) haben Sandy Hobbs und ich übrigens gemeinsam geschrieben.
09. I’ll Keep It With Mine – Les Black Carnations (D, 1988)
Den Song, den Bob Dylan seinerzeit für Nico schrieb, singt Justine (Katharina) hier live nur von Sandy auf der Gitarre begleitet.
10. Cherrylight – Les Black Carnations (D, 1988)
Ebenfalls live, leider gibt es von diesem Titel keine Studio Aufnahme. Trotz des etwas klischeehaften Textes, den ich heute wohl nicht mehr schreiben würde, einer meiner liebsten eigenen Songs.
11. What Time Did You Say It Is In New York City – Les Black Carnations (D 1986/1988)
Dieser Titel wurde zusammen mit „I’ll Keep It With Mine“ auch als 7“ veröffentlicht. Die Auflage betrug allerdings nur 300 Stück, weil es sich in erster Linie um eine Single für die Radio Promotion handelte. Und dieser Zweck wurde erfüllt, ich hatte nie wieder eine so gute GEMA Abrechnung wie 1988/89.
12. Sweet Little Lies – High Jinks (D, 1989)
Der Opener des High Jinks Albums „Talk Dirty“. Die Platte, die mich fast in den Bankrott getrieben hat. Die Band nahm ich als erste (und einzige) exklusiv unter Vertrag. Die Kosten für die LP liefen dann leider etwas aus dem Ruder, für independent Verhältnisse jedenfalls. Und dann kam die coole Sängerin auf die glorreiche Idee, eine Solo Karriere zu versuchen. Wieder pünktlich zur Veröffentlichung der LP. Dabei hatte alles so viel versprechend begonnen mit erfolgreichen Auftritten im Rahmen der Berlin Independent Days und freundlichem Interesse der lokalen Medien. Die Band versuchte mit neuer Sängerin noch zu retten, was nicht mehr zu retten war. Und in den Umbrüchen der Wende 1989/90 löste sich dann die Band auf, und die Platte ging sang- und klanglos unter. Dabei ist es wirklich eine gute Platte irgendwo im Spannungsfeld zwischen Power Pop, Americana und Shoegazer Sound. Der Bassist der Band ist heute übrigens Chef-Redakteur des Berliner Tagesspiegel. Von den ca. 800 gepressten LPs habe ich noch ein paar wenige übrig.
13. I Want It All – The What…For! (D, 1989)
Ganz das Gegenteil geschah mit The What…For! und ihrer LP. Aufgenommen innerhalb einer Woche im senatseigenen Beat Studio mit den Fördergeldern des Kultursenators war diese Platte von Beginn an der Renner in der deutschen Beat Szene. Und im Lauf der Jahre ist dieses einzige Album der noch immer sporadisch live spielenden Berliner Band zur bestverkauften Platte auf dem Twang! Label avanciert. Freilich geht es dabei auch „nur“ um eine Zahl um die 2000. Ich habe damals gleich etwas über 2000 Cover drucken lassen, und bei der letzten Nachpressung vor knapp 15 Jahren alle Cover „auspressen“ lassen, wie man so sagt. Davon sind immer noch so um die 60 Stück übrig.
14. On A Vacation – Wanna Bees (FIN, 1990)
1990 gründeten zwei Freunde und ich ein weiteres Label, Rosebud Records. Unsere erste Veröffentlichung unter dieser Marke war das zweite Album der finnischen Band Wanna Bees. Wir lizenzierten die Platte vom finnischen Label Gaga Goodies meines Freundes Miettinen. Die Aufnahmen zu dieser LP waren in Sydney, Australien, im Super Sound Barrier Studio von John Hresc im April 1989 entstanden. Für die Wanna Bees organisierte ich im Frühjahr 1990 ein Tournee durch Deutschland, an der ich auch selbst als Tour Manager teilnahm.
15. Vorbei – Die Silverbones (D, 1990)
Die Silverbones waren ein Berliner Punk Pop Trio, in dem mein Hausgrafiker Henni Hell Schlagzeug spielte. Ihre LP „Das Leben ist schön“ erschien auf Magic Toe Nail Records, weil ich damals meinte, sie würden nicht wirklich auf Twang! passen. Musikalisch und auch sonst passten die Jungs ganz gut zu einem anderen Berliner Punk Pop Trio namens Die Ärzte. Rund 50 Exemplare der Silverbones LP sind noch da.
16. Doll Faced Woman – Loose Trigger (D, 1990)
Und noch eine Band, deren Musik m.E. eher nicht auf Twang! sondern auf Magic Toe Nail passte. Vor allem der Bassist von Loose Trigger und seine damalige Freundin waren Stammkunden in der Twang-Tone Vinylwarenhandlung und kauften fast jede Importplatte aus Skandinavien. Und so kam es also, dass ich mich um die Veröffentlichung der Debüt 7“ von Loose Trigger kümmerte.
17. Stand Up – Wanna Bees (FIN, 1991)
Ein Joint Venture von Gaga Goodies und Rosebud war diese 7“ der Wanna Bees aus Helsinki. Und eine weitere Tournee durch Deutschland folgte. Eigentlich sollten noch weitere Rosebud Releases auch anderer Bands folgen, doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Von der Single habe ich noch mindestens 30 Stück.
18. Wake Up On A Sunday – Peter Subway (D, 1991)
Peter Subway lernte ich zunächst auch eher als Kunden im Twang-Tone Laden kennen. Wir kamen irgendwann ins Gespräch, und er erzählte, er sei u.a. auch Musiker und spiele öfters in der U-Bahn. Daher auch sein Nickname Peter Subway. Schließlich fragte er, ob ich nicht ein paar seiner Aufnahmen rausbringen wolle. Mir gefiel seine Musik, die irgendwo zwischen The Cure, David Bowie und so Singer / Songwriter Pop angesiedelt war. Wie sich herausstellte spielte auch der frühere High Jinks Lead Gitarrist bei einigen von Peters Tracks mit. Aus dem finanziellen High Jinks Desaster hatte ich die Konsequenz gezogen, nichts mehr allein und komplett zu finanzieren. Also bot ich Peter an, eine 7“ EP zu veröffentlichen, mich um die Herstellung, die Promotion und zum Teil auch den Vertrieb zu kümmern, wenn er die Kosten der Herstellung übernahm. Und so geschah es. Die 500 EPs sind alle weg.
19. Maybe Someday – The Lemonbabies (D, 1991)
Mod Girl Marita, eine regelmäßige Kundin bei Twang-Tone, brachte eines Tages ein Fanzine in den Laden mit dem Titel „Zitronenpresse“. Das war das Fan Magazin der Band ihrer jüngeren Schwester Diane, The Lemonbabies. Ich sagte, wenn die Mädels mal wieder einen Gig haben, sag bescheid. Ich schau mir die gern mal an. The Lemonbabies waren vier Oberschülerinnen zwischen 15 und 17 damals. Sie konnten wunderbar mehrstimmig singen, waren große Fans von Sixties Pop und solcher Girl Groups wie The Shangri-Las oder The Ronettes, und sie tauschten nach jedem Song die Instrumente reihum, ganz demokratisch. Ihre Gigs damals waren chaotisch aber sehr schnell Kult! Ich war anfangs trotzdem skeptisch, aber Henni (der Grafiker) überredete mich. Und so produzierten wir zusammen die EP „Fresh ’n’ Fizzy“. The Lemonbabies gewannen im Herbst 1991 den letzten Berliner Senatsrockwettbewerb, kauften sich vom Preisgeld ihre ersten eigenen Instrumente, und gingen in den Herbstferien mit The What…For! auf Kurz-Tour durch Deutschland und Österreich. Diese Version von „Maybe Someday“ ist übrigens die ursprüngliche von der Debüt EP. Der Song erschien später noch mal in einer a capella Version als erste Single bei dem Majorlabel Sony. Die EP auf Twang! erschien in einer Auflage von exakt 1055 Stück, die natürlich schnell vergriffen waren. Eine zweite Auflage wollten die Mädels nicht.
Fortsetzung folgt.
Toll, Mike! Spannende und interessante Geschichte.
Ich lese gerne mehr davon.
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Singles sind angekommen. Wie immer alles bestens. Danke dafür.
Und die Twang!-Compilation bestelle ich hiermit auch. Überweisung geht heute noch raus.
... die 4 Compilation CDs, die ich gemacht habe.
klasse!
und auch eine lesenswerte und gut geschriebene Geschichte :sonne:
FYI: du hast eine PN
Ragged Glory
05.08.2011, 14:50
Das Paket ist angekommen, und die Single weiß gut zu unterhalten! Danke.
weilstein
05.08.2011, 21:59
Sehr schön und sehr interessant, Mike! Freue mich auf den nächsten Teil.
man in black
07.08.2011, 00:00
Danke! Ich freue mich auf die Fortsetzung.
The Story of Twang! Records – Part Two
Wir sind im Herbst 1991. Drei 7“ EPs erschienen im Oktober gleichzeitig auf Twang! Die erste davon, die legendäre „Fresh’n’Fizzy“ EP der Lemonbabies, wurde ja schon im ersten Teil der Twang! Story vorgestellt. Neben der ebenfalls bereits erwähnten Tour mit The What…For! gab es eine Record Release Party auf der „Insel der Jugend“ in Treptow. Eine schon zu DDR Zeiten beliebte Spielstätte, die – allerdings in etwas veränderter Form – noch heute existiert. Dort auf der Insel, die übrigens tatsächlich eine Insel in der Spree ist, spielten also alle drei Bands, The Beat Godivas, The What…For! und The Lemonbabies. Es war voll, es war chaotisch, und es hat sehr viel Spaß gemacht!
01. Music And Audience – The Beat Godivas (D, 1991)
„You Know What Hot Means…” war der Obertitel der Beat Godivas EP, die trotz ihres Namens am wenigsten mit Beat Musik im Sixties Sinn zu tun hatten. Einflüsse waren eher Green On Red, R.E.M., The Walkabouts und diverse andere US College Rock Bands. Die Jungs waren damals gerade mit der Schule fertig. Ursprünglich hatten sie eine Leadsängerin, die ihnen allerdings sehr schnell von George Glück und seiner Firma ausgespannt wurde. Als Lucilectric sang sie dann „Weil ich ein Mädchen bin“, mit Erfolg wie wir wissen. The Beat Godivas begegnen uns später noch mal.
02. Out In The Rain – The What…For! (D, 1991)
Berlins, wenn nicht sogar Deutschlands, beste Neo-Sixties Band nahm diese EP in etwas veränderter Besetzung auf als noch die LP zwei Jahre zuvor. Aber am authentischen Beat der Band hatte sich kaum etwas geändert. Neben zwei eigenen Kompositionen („Out In The Rain“ ist eine davon) erschienen zwei Cover auf der EP: „Rotkarierte Petersilie“ von den Rainbows und „Say Alright“ von den Rattles im Original. Die EP hatte eine Auflage von 1000 Stück, die Hälfte davon wurde in weißes Vinyl gepresst.
03. Right Now – The Choice (D, 1992)
The Choice waren eine Göttinger Band. Mastermind und Toningenieur sowie Produzent der Gruppe war ein gewisser Tom Spötter, der in Göttingen ein Tonstudio betrieb. Die LP der Band auf Twang! kam durch Vermittlung und Sponsoring eines Stammkunden der Twang-Tone Vinylwarenhandlung zustande. Live wirkte die Kapelle eher wie eine typische Schweinerock Band. So trug der Sänger z.B. Muscle Shirt und Skinhead Frisur, Tom selbst am Bass sowie Gitarrist und Organist trugen Phantasieuniformen aus dem Kostümverleih. Einzig der Drummer wirkte wie ein richtiger Mod. The Choice spielten einige Klassiker wie „Hawaii 5-0“, „Glendora“, „I’m Not Like Everybody Else“ u.a., aber auch das damals noch kaum bekannte „She Just Satisfies“, Jimmy Pages erste Single aus dem Jahr 1965. Ein paar eigene Kompositionen wie „Right Now“ waren auch dabei. Die LP hieß „It’s Time To Make The Choice Right Now!” und war bei einer Auflage von nur 500 Stück sehr schnell vergriffen.
04. On A Sunny Day In May – The Crow (D, 1992)
Noch eine Band, die ich durch den Laden Twang-Tone kennenlernte. Sänger und Gitarrist Reverend Schulzz sowie der Leadgitarrist Andi Kerl aus Hanau standen eines Tages vor meinem Tresen und wollten nicht weichen, bis ich ihr Demotape gehört hatte. Meine Konditionen, die Band trägt alle Kosten selbst, schreckten sie nicht. Und so erschien im Frühjahr 1992 erst die LP „Combat Folk Songs“ und im Herbst dann auch die CD Version. Die Band war recht professionell. Allerdings wirkte sie auf mich immer auch ein wenig wie eine Mucker-Band. Besonders die beiden Rhythmus Leute spielten wohl auch sonst viel als Studiomusiker für jeden, der bezahlte, was ja an sich nichts Ehrenrühriges ist. Wie auch immer, die Songs von Rev. Schulzz sind überwiegend richtig gut. U.a. Alan Bangs und Stefanie Tücking spielten die Platte mehrfach in ihren Sendungen damals.
05. Auch wenn es manchmal nicht so scheint – Die Tanzenden Herzen (D, 1992)
„Ultra!“ war das zweite Album der Tanzenden Herzen aus Berlin. Ein Trio unter der Leitung von Klaus Mertens, der auch alle Texte schrieb. Musikalisch stark von Paul Weller, lyrisch eher von Bernd Begemann inspiriert. Auch wenn der CD (ja, nur CD) leider kein großer Erfolg beschieden war, sie gehört immer noch zu den besten deutschsprachigen Platten der letzten 25 Jahre. Die Band gibt es schon lange nicht mehr, aber es gibt immer noch Dunkelrot, so weit ich weiß. Von der CD sind noch ein paar wenige Exemplare übrig.
06. Down On My Knees – The Hawks (D, 1992)
The Hawks waren die große Konkurrenz der What…For! in Berlin in den frühen 1990er Jahren. Auch sie waren stark Sixties orientiert. Allerdings war das große Vorbild ihres Sängers Jan der junge Jim Morrison. Und auch sonst waren The Hawks weniger am Beat und R&B der Pretty Things und Downliner’s Sect geschult wie The What…For! sondern eher an eben The Doors oder auch den ganz frühen Deep Purple oder Spooky Tooth. The Hawks tourten auch durch Frankreich und Spanien damals, wo ihnen die Fans regelrecht zu Füßen lagen, denn die Band hatte eine wirklich überzeugende Bühnenpräsenz und bestand aus erstklassigen Musikern. LP und CD sind restlos ausverkauft.
07. Shake It Up – Loose Trigger (D, 1992)
„Against The Wind And Tide“ hieß das Album der Berliner Band Loose Trigger, das auch nur als CD erschien zeitgleich mit den Alben der Hawks und der Tanzenden Herzen. Und ebenso wie jene von der Band ganz allein finanziert. Das war meine Bedingung nach der Pleite mit The High Jinks. Leider segelten Loose Trigger mit ihrer Scheibe auch gegen Wind und Zeit. Ihr live immer mit viel Aplomb und Druck vorgetragener (Hard) Rock kam im Studio irgendwie nicht recht zur Geltung. Und die oft recht klischeehaften Lyrics halfen da auch nicht weiter. Die Band löste sich desillusioniert relativ bald auf.
08. Downtown Park – The Candy Dates (D, 1992)
The Candy Dates kamen geschlossen aus Göttingen nach Berlin zum Studieren so Ende der 1980er Jahre. In Göttingen hatten sie noch unter dem Namen Artpop eine 7“ EP veröffentlicht. Musikalisch standen sie ganz in der C86 und Twee Pop Tradition britischer Indie Bands, obwohl sie auch Peter Perrett und The Only Ones oder die kalifornischen Three O’Clock als Referenzen angaben in Interviews. Das Album „Yep!“ erschien als LP und CD. Von letzterer gibt es noch welche. Zwei der Jungs waren später Mitbegründer der Band Viktoriapark, die es im Prinzip immer noch gibt. Der Drummer spielt heute u.a. bei The Groovy Cellar und ist im Übrigen gemeinsam mit anderen ehemaligen Twang! Recording Artists Musikanwalt hier in Berlin.
09. Sandra – The Kliek (NL 1992)
The Kliek waren eine der führenden Neo-Sixties Bands in Holland in den frühen 1990er Jahren. Sie veröffentlichten eine hervorragende an The Kinks erinnernde LP auf ihrem Label Grabo Records. In Berlin spielten sie oft damals. Und durch Vermittlung des Twang-Tone Mitarbeiters Axel K. kam es zu einer 7“ 45 als Co-Release von Grabo und Twang!
10. My Girlfriend Is A Terrorist – Pierre Le Fou (D, 1993)
Pierre Le Fou ist natürlich ein Künstlername. Dahinter verbirgt sich der heutige Bassist von The Groovy Cellar, der früher mal bei The Angry Flowers (Exile recording artists) spielte und wie The Candy Dates aus Göttingen nach Berlin kam. Musikalisch wurzelt der frankophile Englisch Lehrer aus Berlin Schöneberg ebenso im Twee Pop und Shoegazertum. Er wollte damals unbedingt eine CD Single im Pappschuber. Nun ja, des Menschen Wille ist sein Himmelreich. Verkauft wurden trotzdem alle 500 Stück.
11. Sideburns – The Beat Godivas (D 1993)
Auch die zweite Beat Godivas Veröffentlichung auf Twang! war eine CD EP im Digipak. Drei eigene Songs, die sehr schön die musikalische Spannbreite der Band zwischen melodieverliebtem Lärm und countryfizierter Lässigkeit wiedergeben. Dazu ein tolles Cover von Grant Harts „2541“. The Beat Godivas veröffentlichten noch ein wirklich gutes Album auf dem Hamburger Label Strange Ways. Dann verlies der eine Gitarrist die Band Richtung Kalifornien, wo er heute als Wissenschaftler arbeitet. Die anderen gründeten Familien und/oder nahmen ihren Beruf wieder etwas ernster. Hobby Musiker sind sie aber alle noch mehr oder weniger.
12. Out Of Town – John F. Kennedy (AUS, 1993)
Ja, der Mann heißt wirklich so. Geboren in England, aufgewachsen in Brisbane und Sydney (Australien), wo er auch seine musikalische Karriere begann und in verschiedenen Konstellationen diverse Singles veröffentlichte. Ende der 1980er Jahre kam John anlässlich der Berlin Independence Days nach Berlin und blieb fünf Jahre. Die Aufnahmen zum Album „Fiction Facing Facts“, aus dem dieser Track hier stammt, entstanden noch in Australien. Urban and Western nennt John seinen Stil. Das Album erschien nur als CD.
13. Blue Bicycle – The Petals (USA, 1993)
Das war die erste Single des Twang! Singles Club oder der „Seven Inch Forty-Five Appreciation Society“, wie es offiziell hieß. Man konnte Mitglied werden, indem man mindestens vier Singles im voraus bezahlte und so quasi ein Abonnement abschloss. Als Gegenleistung bekam man jede Single noch vor offizieller VÖ und mit einer extra Beilage, die bei den frei verkäuflichen Exemplaren fehlte. Rund 140 Club Mitglieder konnten auf diese Art gewonnen werden. The Petals waren eine echte Hippie Combo aus Wisconsin (USA), auf die ich auch wieder durch den Twang-Tone Laden und Mail Order aufmerksam geworden war. Das Cover zur Single hatte ich dieses Mal ganz allein entworfen und gestaltet. Alle 1000 Stück wurden verkauft. Von The Petals gibt es weitere Platten auf ihrem eigenen Label November Rain.
14. Dead End Street – The Heartbeats (D, 1993)
Als Schülerband Mitte der 1980er Jahre gestartet waren The Heartbeats aus München. Ich kannte die Band von diversen Demotapes sowie Gigs in München oder Berlin. Zu einer engeren Zusammenarbeit kam es dann aber erst im Rahmen des Singles Clubs. In den 80er Jahren galt die Band in der lokalen Szene als die Münchener Beatles. Die frühen Beatles sollte man vielleicht dazu sagen. „Dead End Street“ (nein, kein Kinks Cover) klingt dennoch eher nach Animals oder Stones. Auf der Flipside gab es übrigens ein Dylan Cover „Seven Days“.
15. She Brings The Rain – The Grip Weeds (USA, 1993)
Ein Demotape der Grip Weeds aus New Jersey bekam ich seinerzeit von Ritchie (Screaming Apple Records), dem die Musik zwar gefiel, der sie aber aus Image Gründen nicht veröffentlichen wollte. Ich war sofort total begeistert und nahm Kontakt auf zur Band. Es entwickelte sich eine langjährige Zusammenarbeit und fast schon Freundschaft, die bis heute besteht. Die Single „She Brings The Rain“ wurde noch von der ersten Besetzung der Band eingespielt, die aus den Brüdern Kurt und Rick Reill sowie Tim Mesko und Mick Hargrave bestand. Der Bandname geht zurück auf Richard Lesters Film „How I Won The War“ und den Private Grip Weed, gespielt von John Lennon. „She Brings The Rain“ gehört nicht nur zu den besten Platten auf Twang!, es ist auch eine der Singles des Jahres und des Jahrzehnts nach meiner Ansicht. Erstaunlicherweise gibt es noch Exemplare.
16. By The Light Of Day – John Kennedy & The Honeymooners (D, 1993)
Ende 1993 verließ John Kennedy Berlin wieder, um mit seiner Frau, die er hier kennen gelernt hatte, nach Hong-Kong zu ziehen und dort als Architekt (sein erlernter Beruf) zu arbeiten. Dies hier war quasi sein Abschiedsgeschenk an seine Berliner Fans. Heute lebt John mit seiner Familie wieder in Australien. Von der 7“, deren Cover übrigens ein echtes Bandfoto (kein Druck) ziert, gibt es noch wenige Exemplare.
17. Part Three – The Lemonbabies (D, 1993)
1993 hatten die Lemonbabies einen Vertrag bei Sony unterschrieben. Ich blieb weiterhin ihr Manager und so eine Art Band-Papa. In den Verhandlungen mit Sony wurde u.a. festgelegt, dass Vinyl, sofern Sony selbst keines veröffentlicht, auf Twang! erscheinen darf bis zu einer bestimmten Auflage. Die erste Single der Mädels beim Majorlabel war eine neue a capella Version von „Maybe Someday“, das ja bereits mit Instrumentalbegleitung auf der EP „Fresh’n’Fizzy“ erschienen war. Die Vinylausgabe auf Twang! erschien in zwei verschiedenen Versionen. Einmal als normale schwarze Single mit Standard Twang! Label und einmal in gelbem Vinyl und mit einem extra Foto Label der Band. Jeweils 500 Stück, die längst vergriffen sind. Die B-Seite der Twang! Single war ein Track, der noch aus alten Studio Sessions „übrig“ war. Ein Song, der von der ersten Bassistin der Band Kaja geschrieben und gesungen wurde. „Part Three“ war ursprünglich nur ein interner Arbeitstitel, doch dabei blieb es dann.
18. Wonderin’ How – The Lemonbabies (D, 1994)
„Poeck It!“ hieß das erste (mini) Album der Lemonbabies. Der Titel ein Wort aus der Lemonbabies Sprache, das sich nicht wirklich übersetzen lässt. Aufgenommen wurde im Vielklang Studio in Berlin. Produzent war Micki Meuser, den man vielleicht noch als Bassisten der Ina Deter Band und aus anderen ndW Zusammenhängen kennt. Jedenfalls brachte er ausreichend Geduld und pädagogisches Geschick mit. Das war bei der immer noch sehr jungen giggelnden Mädchen Combo auch dringend nötig. Die Aufnahmen des Albums sind zwar nicht mehr ganz so chaotisch und auf faszinierende Weise schräg wie die ganz frühen Sachen, aber doch noch ungestüm charmant genug. Die Platte erschien als CD auf Dragnet und als 10“ Vinyl auf Twang! in einer Auflage von 1000 Stück (schwarz) und 500 Stück (gelbes Vinyl). Alle weg!
19. Don’t Understand – Popnauts (D, 1994)
Die Popnauts waren ein Trio aus Bonn, das ich auf einer Lemonbabies Tournee als Support Band der Girls kennenlernte. Selten habe ich eine deutsche Band mit derart ausgeprägter Popsensibilität bei gleichzeitig unbekümmerter Punk Attitüde und überbordender Spielfreude erlebt. Neben der Twang! Single gibt es zwei weitere 7“ 45s der Jungs auf einem Bonner Label. Etliche tolle Aufnahmen schlummern noch in der Schublade. Die Band gibt es nicht mehr, ein paar Singles schon noch.
20. Small Life, Hollow Roads, And Fairy Tales – Fishermen’s Stew (USA, 1994)
Durch Vermittlung der Grip Weeds, kam ich in Kontakt mit Greg DiGesu, einem Singer/Songwriter aus New York. Seine Band damals hieß Fishermen’s Stew und spielte verschrobenen Folk-Rock-Pop mit Bezügen zu allem möglichen aus der Popgeschichte von Bob Dylan über John Lennon bis zu Charlie Manson. Greg, der seither zweimal in Deutschland und sogar in Finnland war, ist ein ausgesprochen angenehmer Zeitgenosse, den ich inzwischen auch als Freund bezeichnen möchte. Er macht noch immer Musik, seine eigenen Songs mit immer wieder wechselnden Bands. Sehr hörenswert und doch bisher ohne wirklich großen Erfolg. Von der Twang! Single gibt es noch welche.
Dies hier sind quasi die Liner Notes zur zweiten der vier Compilation CDs, die ich zur Twang! Geschichte zusammengestellt habe.
Fortsetzung folgt.
Toll, Mikko! Ich muss mal überlegen, welche Singles ich noch brauche.
The Story of Twang! Records – Part Three
Inzwischen sind wir im Herbst 1994 angekommen. The Lemonbabies gehen auf ihre erste größere zusammenhängende Tournee durch Deutschland und Österreich. Und The Grip Weeds aus New York begleiten sie als Support, obwohl die Grip Weeds technisch die weit bessere Band sind. Aber sie allein würden halt kein Publikum anziehen. Es kennt sie ja niemand. Vor allem die Brüder Reill, deren Vorfahren aus Dresden stammen, sind von Europa völlig fasziniert und besuchen jedes Museum, jede Kirche, jede Altstadt, jedes Schloss und jede Burg, soweit es die Zeit während der Tournee zulässt. Dass wir an einem Tag durch drei Länder fahren, finden sie auch total abgefahren. Hier in Europa ist alles halt etwas kleiner und enger als in den USA.
01. Out Of Today – The Grip Weeds (USA, 1994)
Im Sommer 1994 erschien das Debütalbum der Grip Weeds „House Of Vibes“. Die CD Version auf ihrem eigenen Label Ground Up Records und die LP in blauem Vinyl auf Twang! Die Band bestand inzwischen neben den Brüdern Rick Reill (g, voc) und Kurt Reill (dr, voc) aus Kristin Pinell (g, voc) und Mick Hargreaves (bs, voc). Der Sound der Grip Weeds ist im weitesten Sinn Sixties orientiert. The Left Banke, The Move, The Who u.a. standen Pate. Hier beim Opener der LP geht es allerdings eher im Stil des Spätsiebziger Power Pop zur Sache.
02. Cry Baby Killer – Cuban Rebel Girls (D, 1994)
Die erste Single dieses paritätisch besetzten Berliner Quartetts erschien auf Twang! Der Bandname ist einem Tav Falco Song entlehnt. Und damit ist auch die musikalische Richtung klar. Garage Pop und Rock’n’Roll aus den USA, Americana mit Biss. Das Cover der 7“ wurde übrigens von der Band in Handarbeit gefalzt und geklebt, 800 mal. Es sind immer noch ein paar Singles übrig.
03. Gimme Danger – Rudi Protrudi (USA, 1994)
Rudi Protrudi muss ich hoffentlich nicht groß vorstellen. Mit The Fuzztones gehörte er zur ersten Generation der Neo Sixties, Neo-Garage Bands in den späten 70s und frühen 80s. Inzwischen lebt Rudi in Berlin und macht fleißig neue Fuzztones Platten mit seiner Lebensgefährtin Lana Loveland und jüngeren Mitmusikern. 1994 lebte er einige Zeit in Holland, wo er auch öfters allein auftrat und akustische Shows spielte. In dieser Zeit nahm er auch eine Reihe Coverversionen allein und nur akustisch auf. Zwei dieser Tracks landeten auf einer limitierten Twang! 7“45. „Gimme Danger“ ist im Original von The Stooges.
04. You Make Me Feel Younger Than I Am – The Groovy Cellar (D, 1995)
The Groovy Cellar, benannt nach einer Lokalität im Swinging London der frühen Eighties, sind eine der beständigsten Berliner Gitarrenpop Bands. Dies ist die B-Seite ihrer einzigen Twang! Single. Der Song ist u.a. eine Hommage an die Berliner Neo-Sixties Szene der Achtziger und frühen Neunzigerjahre. Und ehrlich gesagt, es ist eine der besten Veröffentlichungen auf Twang! und des Jahres 1995. Leider fiel ein Teil der Auflage von 1000 Stück einem Wasserschaden in meinem Lager zum Opfer. Aber nicht nur deshalb ist es nun eine der teuersten Twang! Raritäten.
05. Whore – King Here After (S, 1995)
Im ersten Moment könnte der Gegensatz zur vorherigen Single nicht größer sein. Aber wenn man genau hinhört, bemerkt man, dass es auch hier eine tolle Melodie und durchaus Pop Appeal gibt. King Here After waren eine schwedische Band aus Uppsala. Stilistisch haben sie sicher mehr mit Clawfinger oder den TSOOL Vorgängern Union Carbide Productions gemeinsam als mit den meisten Twang! Labelmates. Live waren sie hervorragend, und auch ihre vielen unveröffentlichten Studioaufnahmen zeugen von großem Talent und Spielvermögen. Leider ist außer einer 2-Track Promo CD neben der Twang! 7“ nie mehr von ihnen erschienen. Von der Single gibt es noch etliche.
06. Miracles – Looney Tones (D, 1995)
Große Beatles und Power Pop Adepten waren diese Jungs aus Berlin, die sich durch viele professionelle Gigs schnell eine gewisse Fan Gemeinde in Berlin und seinem Umland erspielten. Eine 5-Track CD, von der Band selbst finanziert, erschien im Frühjahr 1995 auf Twang! und war aus den genannten Gründen sehr schnell ausverkauft. „Miracles“ wurde auch eine zeitlang häufig in Berlin im Radio gespielt. Die Jungs waren auf einen Major-Deal aus, der aber nicht kam. Also löste sich die Band auf. Auch hier gibt es durchaus hörenswertes unveröffentlichtes Material.
07. Psychedelic Situation – The Twang All Stars (D, 1995)
Die Idee zu einer Twang! Compilation in Form einer limitierten Box kam mir im Sommer 1995, weil ich einerseits glaubte, die Zeit sei reif für so etwas. Und andererseits hatte ich viele gute Tracks auf Halde, deren Veröffentlichung als Single etwa zu riskant und kostspielig schien. Also erschien im Herbst 1995 eine Doppel-CD mit insgesamt 44 Tracks unter dem Titel „Tomorrow’s Pebbles Today“. Die CDs waren aber nicht in einem schnöden Jewelcase verpackt, sondern in einer Pappschachtel im 7“ Format mit einem umfangreichen Booklet ebenfalls im Format 18x18 cm sowie einer echten 7“45, die zwei Tracks bot, die eine Twang All Star Band extra für mich und unter meiner Anleitung eingespielt hatte. Einer dieser Tracks ist ein Cover von „Psychedelic Situation“, im Jimmy Curtiss Original immer noch eine meiner liebsten 7“45s aller Zeiten! Die Box wurde von mir handnummeriert bis zur Nummer 444. Den ersten 350 Stück lag auch noch ein T-Shirt mit dem beliebten Twang! Motiv bei. Diese Jubiläumsbox ist natürlich längst vergriffen. Die Aufnahme von „Psychedelic Situation“ hier klingt leider etwas zu brav und dünn, was den technischen Gegebenheiten im Studio damals geschuldet ist. Zum Teil wenigstens.
08. Beetle Bop – The Weirdo Stompers (D, 1995)
The Weirdo Stompers sind eine reine Instrumentalband. Gegründet Anfang der 1990er Jahre in Berlin vom Beatitudes und Black Carnations Gründer Sandy Hobbs (a.k.a. Uwe Sandhop) spielt die Band inzwischen in etwas verändertem Line-Up nach wie vor sporadisch live in Berlin. Eine Platte der Weirdo Stompers ist aber bis heute nicht erschienen. Dieser Track hier wurde bereits kurz nach Gründung der Band eingespielt, wie übrigens auch etliche andere, die dem Bandleader für eine Veröffentlichung nicht gut genug sind. Wie alle folgenden Tracks erschien „Beetle Bop“ im Rahmen der Compilation „Tomorrow’s Pebbles Today“.
09. Ooh, My Head – The Beatitudes (D, 1995)
Das ist eine Aufnahme aus dem Jahr 1984, die es damals nicht auf die Beatitudes EP schaffte. Dabei war der Song eigentlich ein Live Favourite. Und die Band spielte ihn sogar zum Vollplayblack in einer Show des AFN-TV in Berlin im Jahr 1984. Stilecht in schwarz/weiß sieht der Mitschnitt dieses Auftritts aus wie aus American Bandstand oder dem Beat-Club entlehnt. Eigentlich sollte ich mal gelegentlich eine Beatitudes Compilation machen. Da gibt es auch noch die eine oder andere unveröffentlichte Nummer.
10. Silly Season – The Groovy Cellar (D, 1995)
The Groovy Cellar wurden 1991 in Berlin gegründet. Die Band spielt in der Tradition von Britpop und Mod, von TV Personalities, The Times, Cleaners From Venus bis zu The Jam. Platten und CDs erschienen u.a. bei Firestation Records und Marsh Marigold. Ein neues Album der Band ist übrigens fast fertig und soll demnächst als Vinyl LP rauskommen. Allerdings nicht auf Twang! Mir fehlt einfach das nötige Kleingeld.
11. Each Gray Day – Les Black Carnations (D, 1995)
Die Black Carnations waren ja Anfang 1986 pünktlich zum Erscheinen ihrer ersten Mini-LP in alle Winde zerstoben. Aber während Justine Time sich in Katharina Franck umbenannte und mit den Rainbirds ihre eigenen Songs sang und spielte, sammelte Sandy Hobbs nach und nach neue (und alte) Musiker um sich. Leadsängerin war für leider nur kurze Zeit Claudia Fitzi, die später übrigens bei The Groovy Cellar am Anfang mitmachte. „Each Gray Day“ entstand 1987 und wäre, wenn ich es mir heute so überlege, eine tolle Single gewesen.
12. Little Red Guern – The Petals (USA, 1995)
Als ich The Petals aus Wisconsin nach einem Track für meine Compilation fragte, schickten sie mir sofort ein Tape von diesem Titel hier. Ich weiß nicht ob die Band heute noch existiert. Jedenfalls ist der Bandleader Cary Wolf irgendwann Ende der 1990er Jahre an die Ostküste gezogen, wo er soweit ich weiß als Lehrer arbeitet. Drei Alben gibt es von The Petals auf ihrem eigenen Label November Rain.
13. Tell Me – Swinging London (D, 1995)
Swinging London waren eine Mod Band aus München. Es gab personelle Überschneidungen mit The Heartbeats, aber bei Swinging London sang ein Mod Girl die zweite Stimme. Obwohl die Band regelmäßig live spielte und ein ordentliches Repertoire hatte, gab es außer einer 7“ und ein paar Sampler Beiträgen wie diesem hier keine Platten der Band. Diese Aufnahme hier entstand um 1990.
14. You’re Bringing Me Down – Cuban Rebel Girls (D, 1995)
Aus der Studio Session zur ersten Single war dieser Track übrig geblieben. Die Cuban Rebel Girls spielten übrigens Mitte der 1990er Jahre auch einige Gigs in den USA zusammen mit Greg DiGesu, den der aufmerksame Leser und Hörer von Fishermen’s Stew kennt. 1997 erschien ihre LP „Blood Orange“ bei Veracity Records. Leider ging das Label bald danach pleite, und aus der besten deutschen Veröffentlichung des Jahres '97 wurde kein Hit Album. Die Sängerin der Cuban Rebel Girls lebt inzwischen in Spanien und ist dort mit Gabi Delgado-Lopez verheiratet, der einen Hälfte von DAF. Die Bassistin ist Musiker Anwältin in Berlin, und der Drummer schreibt Drehbücher für Film und Fernsehen.
15. Madness Is Mine – Lost Patrol (Canada, 1995)
Lost Patrol sind eine Band aus der Gegend von Toronto, Kanada. Wenn ich mich recht erinnere, schickten sie mir irgendwann ein Demotape, das mir gut gefiel, vor allem dieser Track hier. Ursprünglich als Single geplant landete „Madness Is Mine“ schließlich in der Jubliläumsbox. Von Lost Patrol erschien eine LP in Frankreich und noch der eine oder andere Sampler Beitrag. Ob die Band noch existiert, weiß ich nicht. Ich bezweifle es aber. So lange hält kaum eine Band durch, ohne einen gewissen Erfolg.
16. The Day The Earth Stood Still – The Stormclouds (UK, 1995)
Auch das sollte ursprünglich eine Twang! Single werden. Die Stormclouds hatte ich über das englische Fanzine Unhinged kennen gelernt. Gegründet 1986 waren The Stormclouds ein Duo aus Steve Lines, der alle Instrumente spielte, und Louise Allen, die wunderbar sang. The Stormclouds veröffentlichten ihre Musik anfangs vor allem auf Kassetten Labels wie Acid Tapes, das von Steve Lines selbst betrieben wurde. Die Diskografie der Band ist ziemlich umfangreich. „The Day The Earth Stood Still“ erschien 1996 auch auf dem Album „The Boy With The X-Ray Eyes“ bei Elefant Records in Spanien.
17. Young – Love Bomb (D, 1995)
Wenn ich mich nicht irre, dann ist das die einzige Veröffentlichung der Berliner Band Love Bomb. Der Leadgitarrist von Love Bomb spielte in der ersten Besetzung der Weirdo Stompers. Außerdem betrieb er ein kleines Studio in Berlin Wedding. In diesem Studio waren die Aufnahmen der Twang All Stars entstanden. Also war es nahe liegend, dass ein Track seiner eigenen Band nun auch auf der Twang! Compilation landete. Die Band Love Bomb war allerdings nicht sehr beständig, obwohl ihr frischer Power Pop Sound durchaus hörenswert ist.
18. Good Girls Go To Heaven – Most Wanted Men (D, 1991/1995)
Ohne die TV Personalities hätte es die Most Wanted Men wohl nie gegeben. Olaf Schumacher kam aus Karlsruhe zum Studieren nach Berlin. Großer Dan Treacy Fan war er schon lange. Und Kunde in der Twang-Tone Vinylwarenhandlung war er auch von Anfang an. Das Trio Most Wanted Men wurde so um 1987 in Berlin gegründet. Olaf schrieb die Songs ganz im Stil von Dan. Aber natürlich erzählen seine Songs seine Geschichten, seine Erfahrungen und seine Reflektionen. Most Wanted Men waren immer eine meiner liebsten Bands aus Deutschland. Eine EP erschien damals und ein paar Tracks auf verschiedenen Samplern. Auch dieser hier wurde ursprünglich auf einer Kassetten Compilation veröffentlicht. Das Gesamtwerk der Most Wanted Men erschien 2004 unter dem Titel „Revisited“ bei Marsh Marigold in Hamburg. Olaf Schumacher ist heute Hauptsongschreiber und Gitarrist von The Groovy Cellar.
19. Anything About You – The Treblemakers (USA, 1995)
The Treblemakers spielten zwischen 1992 und 95 in der San Francisco Bay Area Garage Pop, Mod Beat und Folk Rock ganz in der Tradition solcher Bands wie The Byrds, The Chocolate Watchband, The Beau Brummels u.a. Einer der Jungs – ich glaube Sänger und Gitarrist Jeff Jacks – lebte damals für einige Zeit in Berlin. So kam ich in Kontakt, und eigentlich hätte „Anything About You“ als 7“45 erscheinen sollen. Die Nummer ist wirklich großartig und wäre eine Top Single gewesen. Die Veröffentlichung in der Twang! Box ist tatsächlich die einzige dieser tollen Band geblieben. Bassist der Band war übrigens ein gewisser Alec Palao, den aufmerksame Leser von Liner Notes als Autor diverser Band Bios von Rhino und Sundazed Reissues kennen.
20. Eight Miles – The Great Potato Fair (D, 1995)
Eine Berliner Band, die ich durch ein Demotape entdeckt hatte. Auch hier dürfte das die einzige Veröffentlichung der Band sein. Ein wunderbarer Track, der ohne Weiteres von einer Band aus Texas, Arizona oder Kalifornien stammen könnte. Was aus den Jungs und dem Mädel geworden ist, ich weiß es nicht. Jedenfalls bin ich froh, dass diese Nummer den Weg in meine Twang! Box gefunden hat.
In Teil IV geht es zunächst noch mit der Box „Tomorrow’s Pebbles Today“ weiter. Und schließlich nähern wir uns der Gegenwart bis zu den letzten Veröffentlichungen auf Twang! Stay tuned and watch out!
Wer noch erhältliche Platten haben möchte, weiter oben im Thread ist ein Liste.
Übrigens biete ich regelmäßig auch Platten und CDs zum Festpreis bei Ebay an. Nach den Regeln des Forums darf ich das Angebot dort nicht hier verlinken. Sucht nach dem Verkäufer twang-tone. Alle Preise dort enthalten die Versandkosten. Für User des Forums sind die dortigen Preise noch verhandelbar. Einen Verkaufsthread hier im Forum zu pflegen, ist mir ehrlich gesagt zu viel zusätzlicher Aufwand.
Ich bin gespannt! Von den Cuban Rebel Girls brauche ich, glaube ich, etwas.
Ich bin gespannt! Von den Cuban Rebel Girls brauche ich, glaube ich, etwas.Sag Bescheid, wenn Du die Single willst.
Für diesen vierten und vorläufig letzten Teil der Twang! Story hab’ ich mir zugegebenermaßen ganz schön viel Zeit gelassen. Immer kam was dazwischen, und dann hatte ich die Sache schon wieder fast vergessen. Nun aber! – Wir sind noch immer im Jahr 1995 und bei der Doppel CD + 7“ Box, die einen schönen Querschnitt dessen bot, was auf Twang! so möglich war und ist.
01. Bad Night – The What…For! (D, 1987/1995)
Berlins und Deutschlands beste Neo-Sixties Combo kennt der geneigte Hörer ja schon. Abgesehen von ein paar technisch eher zweifelhaften Live-Tracks auf einer streng limitierten Compilation aus dem Jahr 1986 erschien ihre erste richtige Platte 1987 als 4-Track EP auf Miss-Take Records, einem Skinhead Label aus Berlin. Diese EP war auf 500 Stück limitiert und ist längst vergriffen. Sie war auch schon 1995 vergriffen und durchaus gesucht. Darum nahm ich den besten Track der EP und packte ihn auf meine Compilation.
02. You Make Me Sick – The Pop Tarts (D, 1995)
Die Pop Tarts das waren drei Riot Girls und mein Hausgrafiker Henni am Schlagzeug. Zwei der Mädels gingen damals noch zur Schule. Ihre Live Auftritte waren kurz aber immer ein besonderes Erlebnis. Sie spielten fast nie die gleichen Stücke und waren überhaupt für manche Überraschung gut. Ihre erste EP (von der dieser Track stammt) erschien auf ihrem eigenen Label Sport Rekord in zwei Auflagen, die zweite mit einem zensierten Cover. Später landete die Band bei Bungalow Records und trat sogar in Tokio live auf.
03. Not Strong Enough – Leeman (D, 1995)
Leeman war eine Art Berliner Super Group. Ralf Lehmann (g, voc) spielte in den 80ern bei The Smash, die stilistisch zwischen The Jam und The Clash changierten und leider nie eine Platte veröffentlichten, trotz England Tournee und Verhandlungen mit Major Firmen. Moses Schneider (bs, voc) war damals schon ein gefragter Session Musiker und ist heute als Produzent weit über Deutschland hinaus bekannt. Und Bernd Lauber (dr, voc) ist ebenfalls Session Musiker und Produzent. Zu dritt waren sie knapp drei Jahre lang Leeman. Eine Band irgendwo zwischen Grunge, Crossover und Britpop. Drei hervorragende Musiker, Songschreiber und Arrangeure mit jeder Menge toller Ideen. Ihr Debütalbum sollte eigentlich auf Twang! erscheinen. Aber kurz vor Erteilung des Pressauftrags löste die Band sich auf, und ich zog die Notbremse. Dieses Stück zeigt exemplarisch was die Welt verpasst hat.
04. Out Of My Mind – Mind Kiosk (D, 1995)
In der Sixties orientierten Musikszene Deutschlands waren Mind Kiosk aus Hildesheim Mitte der 90er Jahre eine der besten Bands. Sie hatten übrigens den selben Grafiker wie Kula Shaker und lagen auch musikalisch auf ähnlicher Wellenlänge. 1995 waren sie zusammen mit den von mir nach wie vor betreuten Lemonbabies auf Deutschland Tournee. Dieser Track stammt von ihrem ersten mini-Album, das auf Wunsch der Band nur als CD in Stecktasche erschien. Das Argument war damals, die nimmt man nach dem Konzert eher mit als eine unhandliche 12“ Platte. Nun ja, sehr schnell ausverkauft war die Scheibe tatsächlich.
05. Nothing I Can Do – The Lemonbabies (D, 1995)
Mit der ersten richtigen Langspielplatte „Pussy!Pop“ waren die Lemonbabies wohl nun erwachsen geworden. Die Platte erschien auch wieder als CD bei Sony und als LP auf Twang! Es war zugleich die letzte Platte mit der fast seit Bandgründung den Bass zupfenden Kaja. Und es war die erste Platte mit Kathy an der Orgel. Der Sound der Band hatte sich vom Sixties Girl Group Sound weg zu einem – wie sagt man – contemporary pop hin entwickelt. Dieser Track hier war die erste Single der Platte. Warum das damals kein Chart und Radio Hit wurde, verstehe ich bis heute nicht.
06. A Case Of Blues – The Heartbeats (D, 1995)
Auch The Heartbeats aus München waren inzwischen sozusagen erwachsen. Ihr erstes Album erschien auf Twang! im Herbst 1995, leider nur als CD. Für beide Formate reichte das Geld nicht. Und wie wir wissen, schien Mitte der 90er Jahre die CD das wichtigere, zumindest aber das schneller verkäufliche Format zu sein. Die Heartbeats waren auch nicht schlechter als andere nicht angloamerikanische Bands damals. Mit ihrem Songwriting und Sound zwischen Tom Petty und Britpop, Byrds und Kinks hätten sie gut auch im Radio laufen können. Hätte, könnte, sollte… war aber nicht. Die CDs sind trotzdem alle weg.
07. She’s A GoGo – The Early Hours (AUS, 1996)
The Early Hours aus Perth in Westaustralien lernte ich durch meine Kontakte zu Spinning Top Records kennen. Ihr Album war Down Under bereits als CD veröffentlicht. Auf Twang! erschien dann das Vinyl mit Bonustracks und extra neu gemastert. Die Band war begeistert von dem warmen, druckvollen Sound der Platte, die die CD absolut in den Schatten stellte. Zur Beat-O-Mania in München 1996 kam die Band extra nach Europa, und ich organisierte eine kleine Tour, damit sich die Flüge für die Jungs halbwegs amortisierten. Die LP nannten wir dreisterweise „Greatest Hits, Vol. 1“. Sie ist restlos ausverkauft und auch nur selten second hand zu finden.
08. Get To Grips – The Cybermen (FIN, 1996)
Nicht zu verwechseln mit einer gleichnamigen 80s Garage Combo aus Kalifornien waren die finnischen Cybermen lange die erste und einzige Sixties orientierte Band in ihrer Heimat. Musikalisch zwischen Beat, Ska und SciFi Sounds hatten sie auch optisch einen Hang zu Vintage Science Fiction. Ihre Platten erschienen auf ihrem eigenen Label Destination Uranus. Ihr zweites Album veröffentlichten sie selbst als CD und Twang! auf Vinyl. Von diesem Album „Needle’s Eye“ stammt dieser Track. Das Vinyl ist längst vergriffen. Die Band tourte regelmäßig durch halb Europa. Sie existiert aber seit einigen Jahren nicht mehr.
09. Come As You Are – Vintage Riot (D, 1996)
Auf den ersten Blick ein Rockabilly Trio waren Vintage Riot aus Berlin. In der Szene sorgten ihre Ausflüge zu Beat, Punk und Pop allerdings schon manchmal für Irritationen. Diese Version von Kurt Cobains Klassiker nötigte selbst einem gewissen Rolling Stone Autor Respekt ab. „Da merkt man erst, was für ein guter Song das ist“, schrieb er in seiner Singles Rubrik im RS.
10. Hospital Waltz – Jalla Jalla (FIN, 1996)
Aus Rovaniemi, der Hauptstadt Lapplands, kommen Jalla Jalla. Eine großartige und vor allem liebenswerte Punk, Pop, Ska Combo, deren Platten eigentlich bei Hiljaiset Levyt, dem Label meines finnischen Freunds Jukka Junttila, erschienen. Jalla Jalla ist Arabisch und heißt so etwas wie „Los, los – vorwärts!“ Zur Band fallen mir zahlreiche Anekdoten ein, für die hier jetzt leider kein Platz ist. Diese Single war mehr oder weniger ein Geschenk an meinen Freund Jukka. Der Track ist aber auch einer meiner liebsten der Band. Es gibt noch Exemplare.
11. We’re Not Getting Through – The Grip Weeds (USA, 1996)
Die zweite Single der Grip Weeds aus New York / New Jersey erschien im Herbst 1996 als Vorbote eines neuen Albums, das dann allerdings doch noch etwas auf sich warten ließ. Nichtsdestotrotz unterscheidet sich die Single Version von der des Albums etwas. Und auf der B-Seite der längst vergriffenen 7“45 gab es eine Grip Weeds Version des The Move Klassikers „I Can Hear The Grass Grow“.
12. Mrs. Bobbit – Thee Ultra Bimboos (FIN, 1996)
Die Ultra Bimboos waren eine Garage Girl Group aus Helsinki. Ich lernte sie bei ihren ersten Gigs in Berlin kennen und bot ihnen sofort eine Zusammenarbeit an. „Mrs. Bobbit“ ist ein Song über die Frau, die ihrem gewalttätigen Ehemann den Schwanz abschnitt. Der Titel erschien auf einer 5-Track EP auf Twang!, deren 500er Auflage binnen weniger Wochen vergriffen war.
13. Turn Back Time Mind Kiosk (D, 1997)
Auch das zweite mini-Album von Mind Kiosk aus Hildesheim erschien auf Wunsch der Band in einer Stecktasche als CD. Die Besetzung der Band hatte sich zwar verändert, aber der Sound war immer noch stark Sixties orientiert, irgendwo zwischen Small Faces und Zombies, mit dominanter Orgel, wunderbaren Gitarrenlicks und betörenden Melodien. Im Jahr 2001 erschien ein großartiges Vinyl Album der Band bei Swamp Room Records in Hannover. Aber wegen eines Rechtsstreits zwischen Band und Label wurde fast die gesamte Auflage eingestampft. Vermutlich eine der größten Raritäten der deutschen Neo-Sixties Szene, deren Wert sich wohl erst noch erweisen muss. Die Band löste sich nach diesem Streit übrigens auf.
14. Nine Inch Heels – Thee Ultra Bimboos (FIN, 1998)
Das erste Album der Ultra Bimboos war lediglich eine CD Compilation ihrer zuvor auf Vinyl Singles und EPs erschienenen Tracks. Insofern war also „Supermess“ ihr eigentliches Debütalbum, das im Frühsommer 1998 auf Twang! erschien. Die Vinylversion wurde samt Cover in Tschechien hergestellt. Keine so gute Idee, wie sich herausstellte. Zwar preisgünstig, aber Druck und Papierqualität wie zu sozialistischen Zeiten. Musikalisch jedoch immer noch ganz formidabel. Ganz im Stil von The Cramps, Dead Moon oder Tav Falco’s Panther Burns. Die Ultra Bimboos veröffentlichten danach noch ein Album bei Stupido Records in Finnland bzw. das Vinyl bei Thunderbaby Records in Düsseldorf. Und ihr drittes Album erschien dann bei Universal Finnland. Als der erhoffte große Erfolg ausblieb, löste die Band sich auf.
15. Dagger Of Love – Larry And The Lefthanded (FIN, 1998)
Angefangen hatten Larry und seine Linkshänder als Garage Punk Combo mit 7“ Singles und EPs auf wechselnden Labels. Schon das Debütalbum der Finnen, das als 10“ LP erschien, deutete eine stilistische Veränderung an. Ihr Album „Quantum Rider“, dessen Vinylversion auf Twang! veröffentlicht wurde, stellte den Höhepunkt dieser stilistischen Metamorphose dar. Garage Pop trifft auf Vintage Electronica, Trip Hop auf Country Rock. Die Band blieb auch dabei nicht stehen. Erst ging Larry verloren, und man nannte sich nur noch And The Lefthanded. Dann nannten sich die beiden Hauptprotagonisten der Band Opel Bastards und machten nur noch Electronica mit Vintage Instrumenten. Aktuell ist es jedoch ziemlich ruhig um die Band bzw. ihre ex-Musiker.
16. Angelina – Vintage Riot (D, 1998)
Wie gesagt keine typische Rockabilly Combo. Ihre Ausflüge zu Beat und Country Pop machten es der traditionellen Rock’n’Roll Szene schwer, die Band zu akzeptieren. Cover von Adriano Celentano, Frank Sinatra und den Sex Pistols halfen da auch nicht wirklich, Vertrauen zu schaffen. Das Album der Band mit dem schönen Titel „Una festa sui prati“ ist dennoch vergriffen. Der Bassist kam 2001 bei einem schweren Verkehrsunfall ums Leben. Die Schlagzeugerin und der Gitarrist musizieren heute nur noch privat, wenn überhaupt.
17. Every Minute – The Grip Weeds (USA, 2000)
Das zweite Album der Grip Weeds brauchte zwar etwas länger, aber dafür ist es auch ganz wundervoll geworden. Die CD erschien wieder auf ihrem eigenen Label Ground Up Records bereits 1999. Das Vinyl kam dann als Doppel-LP mit einem Bonustrack, neu gemastert und mit 45 UpM wegen der besseren Dynamik, im Mai 2000 auf Twang! raus in einem schönen Klappcover und mit einer extra Beilage auf Spezialpapier. Sehr edel das Ganze. Da die Band aber hier in Europa nach wie vor ein Geheimtipp ist und sie kaum jemand kennt, sind noch immer ganz schön viele Doppel-LPs in meinem B-Lager vorhanden. Die Band ist übrigens weiter aktiv und hat 2010 bereits ihr sechstes Album veröffentlicht auf Rainbow Quartz und diesmal auch wieder als Vinyl.
18. Not Fade Away – The Boots (D, 2007)
The Boots waren nach meiner bescheidenen Meinung die beste deutsche Band in den Sixties. Über sie wurde – nicht zuletzt von mir – bereits ausführlich geschrieben in Fanzines und im Internet. 2005, am 24 September, gab es einen einmaligen Re-Union Gig der Band im Berliner Quasimodo. Die beiden verstorbenen Bandmitglieder wurden durch adäquate etwas jüngere Musiker ersetzt, d.h. der Schlagzeuger Wolfgang Seidel ist ja auch nur unwesentlich jünger als Jörg „Jockel“ Schulte-Eckel und Bob Bresser. Der Gig war ein Ereignis, das man nicht vergessen wird. Punkt. Im Vorfeld gab es mehrfach Übungssessions in den Katakomben unter dem Flughafen Tempelhof, wo sich diverse Band Übungsräume befinden. Dort entstanden auch einige Aufnahmen, derer zwei schließlich für eine 7“ 45 ausgewählt wurden, die 2007 auf Twang! erschien. Man hört die Wurzeln, man merkt wo die Band herkommt. Aber man hört auch eine gewisse lässige Abgeklärtheit. Das hier sind Aufnahmen, die The Boots als 20-Jährige so wohl nicht gemacht hätten. Werner Krabbe, der legendäre Sänger der Band, war zwar beim Gig im Quasimodo zumindest im letzten Teil dabei, bei den Sessions in Tempelhof fehlte er jedoch leider.
19. Galaxy - Petting (D, 2007)
Ebenfalls 2007 erschien eine 7“45 der Berliner Band Petting. Die Band fragte mich, ob ich ihre Single veröffentlichen würde, wenn sie die Kosten komplett trügen, und ich war einverstanden. Organistin bei Petting ist Kathy, die ja mal bei den Lemonbabies war. Und auch die anderen Petting Musiker/innen kenne ich zum Teil schon länger. Pettings Sängerin stammt aus Frankreich, deshalb singt sie Französisch. Die Musik erinnert nicht zuletzt deshalb ein bisschen an den Yé-Yé Pop der Sixties.
Inzwischen sind Kathy und der Petting Bassist Michel bei der Band Más Shake, die mit Rodrigo Gonzalez als Frontmann südamerikanische Yé-Yé Musik macht.
Das war’s erstmal. Ob und wie es weiter geht mit Twang!, das erfährt der geneigte Leser, die geneigte Hörerin zu gegebener Zeit.
Wer die vier Compilation CDs verpennt hat, aber nun scharf darauf ist, PN genügt.
August Ramone
11.04.2012, 09:52
@Mike,
ganz lieben Dank für deine Mühe. Immer wieder begleiten mich die CDs auf dem Weg von und zur Arbeit, immer wieder hörenswert.
Die Tour von The Early Hours war aber auch in 1996 ;-)
Hab sie damals in der Prinzenbar geehen.
Die Tour von The Early Hours war aber auch in 1996 ;-)
Hab sie damals in der Prinzenbar geehen.Ich hab' auch nichts anderes behauptet.
PS: Tippfehler berichtigt.
Vielen Dank für den vierten Teil der Story!
Herzlichen Dank für Teil 4 und für die Mail, lieber Mikko! :sonne:
tina toledo
12.04.2012, 14:25
Interessante Lektüre, Mikko! Gibt es noch Compilations?
Interessante Lektüre, Mikko! Gibt es noch Compilations?Die werden nach Bedarf gebrannt. Siehe PN
Danke für den vierten Teil!
wa und tina, Post ist unterwegs!
Kudos, Mikko!
Könntest Du nicht hier noch eine Twang!-Discography nachliefern, chronologisch natürlich?
Meine Twang!-Top5, by the way...
1. CUBAN REBEL GIRLS - Cry Baby Killer 7"
2. JOHN KENNEDY & THE HONEYMOONERS - By The Light Of Day 7"
3. THE CURLETTES - Waitin' 7"
4. THE BEATITUDES - The Grace Of Mystery EP 7"
5. VINTAGE RIOT - Come As You Are 7"
Keep on keepin' on!
So, einmal bin ich jetzt durch. Und so viel lässt sich schon einmal sagen: der Output Deines Labels ist in qualitativer Hinsicht mehr als beachtlich, Mikko. Tiefe Verbeugung!
Vielen Dank für das Interesse und die freundlichen Kommentare.
Hier folgt nun eine Liste alle Veröffentlichungen in chronologischer Reihenfolge. Es geht los mit der 12“ Single der Band meines Schwagers aus Finnland, die ja noch nicht auf Twang! erschien. Neben der Bestellnummer steht in der Klammer auch das Erscheinungsdatum und die hergestellte Stückzahl.
Intressi - Kaksi tähteä /bw Pimeää (Magic Toe Nail 12", MTN 3045001, 05/83, 482)
The Beatitudes - The Grace Of Mystery (Seite 1: Surfing Psychos / The Frozen Seas Of Io - Seite 2: Kaleidoscope Club / So Much) (Twang! 7", RP 17 476, 06/84, 1602 davon rund zwei Drittel mit flaschengrünem Cover und ein Drittel mit pinkfarbenem Sleeve)
Les Black Carnations - (You Change Your Mood) So Frequently /bw Black Carnations (Twang! 7", TS 200255, 03/85, 920)
The Chud - Don't Call Me Batman /bw Rumble At The Love-In (Twang! 7", TS 12-19-4-25, 06/86, ca. 2000)
Rubbermind Revenge - My Zen /bw Lieutenant Salt's Empty Stomachs Club (Twang! 7", EFA 04210, 02/88, ca. 700)
The Curlettes - Waitin' /bw Just For You (Twang! 7", TS160 877, 06/88, ca. 500)
High Jinks - 1000 Times /bw When The Rain Just Falls (Twang! 7", TS 140 984, 10/88, ca. 600)
Les Black Carnations - These Were Les Black Carnations (Seite 1: What Time Did You Say It Is In New York City? / Black Carnations / You Change Your Mood So Frequently / Who Am I? / Echo Flower Blues / Voices Scream & Murmur - Seite 2: I'll Keep It With Mine / Black Carnations / Cherrylight / The Hours Are Bleeding / What Goes On) (Twang! LP, TLP 5891, 10/88, ca. 1500)
Les Black Carnations - What Time Did You Say It Is In New York City? /bw I'll Keep It With Mine (Twang! 7", TS 280763, 10/88, ca. 300)
The High Jinks - Talk Dirty (Seite 1: Sweet Little Lies / What's Going On / It's A Fight / To Kill A Man / Dancing Barefoot - Seite 2: Thousand Times / Right Now / Captive / Curse Of A Crying Woman / Bits Of Yesterday) (Twang! LP, TLP 5892, 06/89, ca. 800)
The What...For! - the what...for! (Seite 1: Mach' mich an / Meany Geany / You Hurt Me / He Doesn't Work / You Drive Me Crazy / She's Gone / I Want It All - Seite 2: Of Hopes And Dreams / Comin' Home / By Your Side / Clarabella / Heartbeat / Her / The Cost Of Living) (Twang! LP, TLP 5893, 11/89, ca. 2000)
Wanna Bees - Vacation (On A Vacation / Hey Bo Derek / Keep Her Satisfied / I Can Only Gues Who You Are / She's So Dead / So I Say To You Goodbye / My Little Dittle Dum Dum / Don't Talk To The Stranger / I'm Gonna Shoot My Brains To Your Face / Baby Come Down / I'm Not Ready To Go / Million Times / And She Wanted More / The Land Of The Thousand Assholes / I Refuse To Be A Clown) (Rosebud CD, rose 1, 03/90, ca. 1500)
Die Silverbones - Das Leben ist schön (Seite 1: Partycrash / Ja, oder!? / Barbarella / Vorbei / Schwarz / Das Leben ist schön - Seite 2: Angelina / Motorrad / Zerstör mein Gehör / Mund zu / Blondbabe / Comics) (Magic Toe Nail LP, Toe 2, 11/90, ca. 500)
Loose Trigger - Doll Faced Woman /bw Homesick (Magic Toe Nail 7", Toe 3, 12/90, ca. 1000)
Wanna Bees - Stand Up /bw Mainstream (Rosebud 7", rose 2, 02/91, ca. 1000)
Peter Subway - Andy Warhol / San Diego Blues /bw Remember / Wake Up On A Sunday (Twang 7", TS 220 287, 06/91, ca. 500)
Lemonbabies - Fresh'n'Fizzy (Seite 1: Maybe Someday / No No No No - Seite 2: Peanut Butter / Stay With Me / Telephone) (Twang! 7", TS 100 000, 10/91, 1055)
The Beat Godivas - You Know What Hot Means... (Seite 1: Dedicated K. / Music And Audience - Seite 2: Still Four Years / I Can't Even Guess) (Twang! 7", TS 150 391, 10/91, ca. 600)
The What...For! - Out In The Rain / Rotkarierte Petersilie /bw How I Feel / Say Alright (Twang! 7", TS 280989, 10/91, ca. 1000, die Hälfte davon in weißem Vinyl)
The Choice - It's Time To Make The Choice Right Now! (Seite 1: Hawaii 5-0 / I Gave You An Inch / Cryin' / She Just Satisfies / Don't Crowd Me / Right Now / Caveman / I'm Not Like Everybody Else - Seite 2: Glendora / Cryin' Shame / That's Alright / It's Cold Outside / Pushover / Nothin' Remains / Miles (Twang! LP, TLP 5896, 03/92, ca. 500)
The Crow - Combat Folk Songs (Tracks: On A Sunny Day In May / Past Times / I Saw Her Walking Down The Street With Tears In Her Eyes / Girl & Ship / I'm Coming Home / Bad Luck In My Family / The Violin / Land Of Milk & Honey / Hopefully The Break Of Day / Train To Moscow / Song To Robert Johnson (nur CD)) (Twang! LP/CD, TLP/CD 5894, LP 02/92, CD 08/92, LP ca. 500, CD ca. 500)
Die Tanzenden Herzen - Ultra! (Tracks: Auch wenn es manchmal nicht so scheint / Irgendwie ist nie / Wie nie zuvor / Immer wieder / Komm einfach mit zu mir / Betrüge mich gut / Einfach auf Papier / Wir müssen sie stoppen / Sag mir / Zeit ist so kostbar) (Twang! CD, TCD 5895, 04/92, ca. 1000)
The Hawks - Down On My Knees (Seite 1: Down On My Knees / I'm Gonna Take Her / Earl Of Bloody Knives / American Hero / Might Be New? - Seite 2: Ready To Gallopp / Remoteness / I Can't Stand It Anymore / Trip To India / Time Goes By (Twang! LP/CD, TLP/CD 5897, 04/92, LP ca. 500, CD ca. 1000)
Loose Trigger - Against The Wind And Tide (Tracks: Loose Trigger / To Be Milk And Water / Hurricane / Rainbow Warriors / Suicide / Lonely Only / Sh- Sh- Shake It Up! / Highkings / Berthas Slugten Slider Band / Statements / Walk My Way / Homesick (Twang! CD, TCD 5898, 04/92, ca. 1000)
The Candy Dates - Yep! (Seite 1: Downtown Park / Six Tambourines / Big Big Kiss / Happy Hills / My Absolute Favourite Girl - Seite 2: Honey / Marlene / Top Ten Girl / Sophisticated / Brian On The Roof ) (Twang! LP/CD, TLP/CD 5899, 06/92, LP ca. 500, CD ca. 500)
The Kliek - Sandra /bw House Of Stone (Twang! 7", TS 130662, 07/92, ca. 500 mit Twang! Label und 500 mit Grabo Label)
Pierre Le Fou - My Girlfriend Is A Terrorist / Nylon Mac / My Girlfriend...(Club Mix) / My Girlfriend... (Hedonistic Tendencies Mix) (Twang! CDS, TSCD 281 084, 02/93, ca. 500)
Beat Godivas - Sideburns / How Am I Coming Down / Anchorage / 2541 (Twang! CDS, TSCD 270 368, 03/93, ca. 500)
John F. Kennedy - Fiction Facing Facts (Tracks: Because I Miss You / Ode To Shelly / Johnny Does Jazz / The Smallest Detail / How Many Times / This Time Together / The Rain That Breaks The Drought / One Day / Out Of Town / I Don't Believe In Rock'n'Roll) (Twang! CD, TCD 5900, 04/93, ca. 1000)
The Petals - Blue Bicycle /bw Box In The Time (Twang! 7", TS 200 957, 06/93, ca. 1000)
The Heartbeats - Dead End Street /bw Seven Days (Twang! 7", TS 300 766, 07/93, ca. 1000)
The Grip Weeds - She Brings The Rain /bw Strange Bird (Twang! 7", TS 081 280, 08/93, ca. 1000)
John Kennedy & The Honeymooners - By The Light Of Day /bw Take Me Now (Twang! 7", TS 011 193, 11/93, ca. 500)
The Lemonbabies - Maybe Someday /bw Part Three (Twang! 7", TS 301 172, 12/93, ca. 1000, davon 500 in gelbem Vinyl mit extra Foto Etikett)
The Lemonbabies - Poeck It! (Seite 1: Hey, Come On / Telephone / Just A Man / Don't Mind! Don't Care! Don't Want To! - Seite 2: Wonderin' How / Maybe Someday / I Know, I Know / Sunshine Blues / I Want It All (Twang! 10", TEP 4991, 01/94, ca. 1500, davon 500 in gelbem Vinyl, die CD erschien bei Dragnet/Sony)
Popnauts - Don't Understand /bw Had It Before (Twang! 7", TS 210 769, 04/94, ca. 1000)
Fishermen's Stew - Small Life, Hollow Roads, And Fairy Tales /bw Fine (Twang! 7", TS 121 069, 06/94, ca. 1000)
The Grip Weeds - House Of Vibes (Seite 1: Out Of Today / Salad Days / Close Descending Love / Realize / Someone / Embraces - Seite 2: Always Come / Don't Belong / Haunted / Realize / Before I Close My Eyes / Walking In The Crowd) (Twang! LP, TLP 5901, 07/94, ca. 500 in himmelblauem Vinyl, CD auf Ground Up Records, USA)
Cuban Rebel Girls - Cry Baby Killer /bw Six Feet Underground (Twang! 7", TS 181 243, 10/94, ca. 800)
Rudi Protrudi - Gimme Danger /bw Message To Pretty (Twang! TS 011 191, 011/94, ca. 500)
The Groovy Cellar - The Summer Of Falling Stars /bw You Make Me Feel Younger Than I Am (Twang! 7", TS 190 587, 02/95, ca. 1000)
King Here After - Whore /bw Dark Soon (Twang! 7", TS 030 194, 02/95, ca. 1000)
Looney Tones - Thanxgiving (Tracks: Sit Down / Thanxgiving Day / Can't Get Enough / Miracles / If We Try) (Twang! CDEP, TCD 4992, 04/95, ca. 500)
Various Artists - Tomorrow's Pebbles Today! Box Set incl. 7" 2CD + T-shirt (7": The Twang Stars - Psychedelic Situation /bw Njet Njet, CD1: The Weirdo Stompers - Beetle Bop / The Chud - Don't Call Me Batman / The Beatitudes - Ooh, My Head! / The Lemonbabies - Stay With Me / The Groovy Cellar - Silly Season / The Candy Dates - Summer Sun / Pierre Le Fou - My Girlfriend Is A Terrorist / Les Black Carnations - Each Gray Day / The Petals - Little Red Guern / High Jinks - When The Rain Just Falls / Mind Kiosk - Sugared Cornflake Dream / The Chamberdeacons - In Your Dreams / Swinging London - Tell Me / The Slow Slushy Boys - G.U.R.L. / The Cybermen - Get To Grips / The Grip Weeds - In Waking Deams / The Cuban Rebel Girls - You're Bringing Me Down / John Kennedy - The Ghost Of Newtown / Beat Godivas - How Am I Coming Down / Fishermen's Stew - Regrets / Lost Patrol - Madness Is Mine / The Stormclouds - The Day The Earth Stood Still, CD2: The Curlettes - Waitin' / Love Bomb - Young / Looney Tones - Miracles / Most Wanted Men - Good Girls Go To Heaven / Rubbermind Revenge - My Zen / The Treblemakers - Anything About You / The Great Potato Fair - Eight Miles / Vintage Riot - Peggy / The Shotguns - It's Alright / Diee Soc's - Cold World / The What...For! - Bad Night / The Heartbeats - Don't Look Back / Popnauts - Sun / The Hawks - Insatable Fire / The Crusaders - Horn Rimmed Girl / The Pop Tarts - You Make Me Sick / Essential Pilots - Risk It / Die Flames - So Close / Sit'n'Spin - Sick / Slick - Stay Away / King Here After - Lycanthrope's Weekly Therapy Treatment Chat / Leeman - Not Strong Enough) (7" TS 050 367, CD TCD 5902/03, 08/95, 444, mit T-shirt nur 350)
Mind Kiosk - Mind Kiosk (Tracks: Out Of My Mind / Feel The Weight / Sugared Cornflake Dream / Stay Home & Read A Good Book / Constable Jones / I Believe) (Twang! CDEP, TCD 4993, 08/95, ca. 500)
The Lemonbabies - Pussy!Pop (Seite 1: Photo Love Story / Terrorists / Keep You In My Arms / Nothing I Can Do / Nobody's Go Now / I Won't Forget The Night - Seite 2: Summer / When Will I See Him / Can't Control Myself / Individual / Rage In Her Head / He Should Leave You Alone / Cutie) (Twang! LP, TLP 5904, 09/95, ca. 1300, CD erschien bei Dragnet/Sony)
The Heartbeats - Two Down, Four To Go (Tracks: Don't Look Back / I Won't Be There / Never Realized / Try Not On Her / You Can't Come Back / In This Town / Getting Nowhere / A Case Of Blues / Better Days Coming / Dining With Vanessa / You're Going To Break My Heart / Goodbye My Friend / The Day We Were Born) (Twang! CD, TCD 5905, 10/95, ca. 500)
The Early Hours - Greatest Hits Vol.1 (Seite 1: She's A GoGo / Big Star / Hurtful / Groovy Kind Of Girl / Burn Baby Burn / Get What I Want - Seite 2: Baby / E.K. Special / Sunshine Changes Everything / Dialled Of Her Mind / Two Girls / This Is No Good) (Twang! LP, TLP 5906, 03/96, ca. 800)
The Cybermen - Needle's Eye (Seite 1: Tell It Like It Is / Made Your Bed / One Spy Too Many / Dominoes / Get To Grips / Walking On The Wire - Seite 2: Tides Of Times / Penguin Walk / Zero Gravity Mood / Afternoon In The Hideout / Place To Be / Needle's Eye) (Twang! LP, TLP 5907, 03/96, ca. 1000)
Vintage Riot - Come As You Are / He Beat It All /bw Redfire / Colourball (Twang! 7", TS 070494, 05/96, ca. 500)
Jalla Jalla - Hospital Waltz /bw Jukebox Jive (Twang! 7", TS 250 283, 06/96, ca. 500)
The Grip Weeds - We're Not Getting Through /bw I Can Hear The Grass Grow (Twang! 7", TS 171 067, 09/96, ca. 500)
Thee Ultra Bimboos - We Can Go On Together With Suspicious Minds (Seite 1: Suspicion / Flashboy - Seite 2: Mrs. Bobbit / Ice Queen) (Twang! 7", TS 020 596, 10/96, ca. 500)
Mind Kiosk - Mind Kiosk (Tracks: I Was Wrong / Young Boy / List Of Things To Do / Turn Back Time / From Where Do I Know You) (Twang! CDEP, TCD 4994, 05/97, ca. 500)
Thee Ultra Bimboos - We Can Stop Whenever We Want (Tracks: He Kissed Me / Hypnotized / Mrs. Bobbit / Ice Queen / I Rule! / Who Stole My Underwear? / Weird Guy / Suspicion / Ride / Flashboy / Revenge! / Coffeebreak) (Twang! CD, TCD 5908, 10/97, ca. 1000)
Thee Ultra Bimboos - Supermess (Seite 1: 95% Fake / Treasure / Complicated Girl / Doggy / Turn Out The Lights / Bubblegum Boy / Bite Of A Vampire - Seite 2: Supermess / Pissed Off / She's Gone / Tarzan / Thank God For Lousy Lovers / 9 Inch Heels) (Twang! LP/CD TLP/CD 5910, 05/98, LP 520, CD ca. 1300)
Larry And The Lefthanded - Quantum Rider (Seite 1: West Side Mind / Quantum Rider / T.N.M.F. / Last Of Them Days / Torremolinos - Seite 2: No Man's Land / Dagger Of Love / Bachelor / Dance Me Me / Bad Luck Love) (Twang! LP, TLP 5911, 06/98, ca. 800, CD in Finnland auf Texicalli, CD in Deutschland auf Strange Ways)
Vintage Riot - Una Festa Sui Prati (Tracks: Una Festa Sui Prati / Peggy / She Doesn't Want To Know About Me / Atomic Sand / San Francisco Bay Blues / Baby Let's Play House / Dull / Duffle Coat Darlin' / I Need You / El Gato Loco / That's Life / Watcha Gonna Do / Angelina / Liar / Please Don't Talk About Me When I'm Gone / Pale Moon / Boys) (Twang! CD, TCD 5912, 09/98, ca. 500)
Vintage Riot - Christmas With You (Tracks: Rudolph, The Red-Nosed Reindeer / White Christmas / Christmas With You / Christmas Medley) (Twang! CDS, TSCD 241298, 12/98, ca. 120)
The Grip Weeds - The Sound Is In You (Seite 1: Intro / In Waking Dreams / Ready And Waiting / Morning Rain / Every Minute - Seite 2: A Piece Of My Own / Tomorrow / Everything And All You Feel / What I Believe Is You - Seite 3: Better World / Games / Down To The Wire / Strange Bird / Lazy Day - Seite 4: What's In Your Mind / We're Not Getting Through / Inca / Outro) (Twang! DoLP, TLP 5913, 05/00, ca. 500, CD auf Ground Up Records, USA)
The Boots – Not Fade Away /bw One Step Ahead Of The Blues (Twang! TS 240 905, 03/07, 508 Stück)
Petting – Galaxy /bw Ne Me Touche Plus (Twang! TS 270 407, 05/07, 508 Stück)
Mike & The Ravens – Greyhound Bus /bw Pretty Polly (Twang! TS 090 162, 07/11, ca. 500 Stück)
Könntest Du noch die Veröffentlichungen "fetten", von denen es noch verkäufliche Exemplare gibt?
Könntest Du noch die Veröffentlichungen "fetten", von denen es noch verkäufliche Exemplare gibt?ist schon passiert.
Danke.
Dann bitte schon mal je ein Exemplar der LPs von The High Jinks und The What...For! reservieren.
Danke.
Dann bitte schon mal je ein Exemplar der LPs von The High Jinks und The What...For! reservieren.Wird gemacht.
Sag bescheid, wenn ich noch was dazu packen soll oder wenn Du die Rechnung willst.
Mach ich - bis spätestens Ende der Woche.
Copperhead
23.04.2012, 00:12
für mich bitte :
intressi - kaksi tähteä
grip weeds - she brings the rain
cuban rebel girls - cry baby killer
king here after - whore
grip weeds - the sound is in you
merci :wave:
Ok, Werner. Ich melde mich im Lauf der Woche, wenn ich den GG Sammelband habe. Dann kann ich Dir alles zusammen schicken.
Copperhead
23.04.2012, 00:45
Ok, Werner. Ich melde mich im Lauf der Woche, wenn ich den GG Sammelband habe. Dann kann ich Dir alles zusammen schicken.
ok, danke!
August Ramone
23.04.2012, 10:27
Ok, Werner. Ich melde mich im Lauf der Woche, wenn ich den GG Sammelband habe. Dann kann ich Dir alles zusammen schicken.
Mike, gibt es einen 4. Saammelband? Die 3 mit GG 1-50, 51-100, 101-150 habe ich ja schon, würde den vierten natürlich auch haben wollen ....
Mike, gibt es einen 4. Saammelband? Die 3 mit GG 1-50, 51-100, 101-150 habe ich ja schon, würde den vierten natürlich auch haben wollen ....Ja, ich melde mich per Mail oder PN die Tage.
Danke.
Dann bitte schon mal je ein Exemplar der LPs von The High Jinks und The What...For! reservieren.
Wird gemacht.
Sag bescheid, wenn ich noch was dazu packen soll oder wenn Du die Rechnung willst.
Es bleibt bei den Beiden. Die Rechnung, bitte!
Es bleibt bei den Beiden. Die Rechnung, bitte!
PN ist raus.
Besteht sonst noch Interesse? Keine falsche Scheu!
August und wa, Eure Platten / Bestellungen sind unterwegs!
Daniel Decker
14.05.2012, 13:09
Ha jetzt weiß ich es endlich warum ich das Label kenne. Die Tanzenden Herzen! Da kamen die Singles ja auf Smarten-Up! vorher und das Label ist ja in meiner Heimat. Das ließ mir doch keine Ruhe ;)
Ha jetzt weiß ich es endlich warum ich das Label kenne. Die Tanzenden Herzen! Da kamen die Singles ja auf Smarten-Up! vorher und das Label ist ja in meiner Heimat. Das ließ mir doch keine Ruhe ;)
Wenn Du die Tanzenden Herzen schätzt, wird Dich evtl. freuen, dass wir hier einen Forumianer namens midnightmover haben, der der Kopf der Tanzenden Herzen war.
Daniel Decker
14.05.2012, 13:27
Ja Klaus, ich weiß, hab auch die Dunkelrot.
Smarten Up und Frank Kühl kenne ich gut. Wir haben damals gut zusammen gearbeitet.
Smarten Up ...schade gibt es von diesem Label keine Anthology oder so was
August Ramone
16.08.2012, 16:53
Das flyer-zine "Guitars Galore" 209 ist außerordentlich gut gelungen. Thx Mikko.
:sonne::sonne:
http://www.twang-tone.de/GG209.pdf
1x im Monat, August!
Mindestens!
August Ramone
17.08.2012, 07:28
1x im Monat, August!
Mindestens!
Ja, ich warte schon wieder darauf. :-)
Das flyer-zine "Guitars Galore" 209 ist außerordentlich gut gelungen. Thx Mikko.
:sonne::sonne:
http://www.twang-tone.de/GG209.pdf
Dem schliesse ich mich an! Danke, Mike!
August Ramone
14.11.2012, 16:28
Ich muss das hier noch mal vorholen:
Guitars Galore rules! :sonne:
Das flyer-zine "Guitars Galore" 212 ist wiederum außerordentlich gut gelungen.
Thx Mikko.
Ich freue mich schon wieder auf die nächste Ausgabe!
http://www.twang-tone.de/GG212.pdf
August Ramone
06.12.2012, 22:18
Guitars Galore 213 ist erschienen. Wiederum toll geschrieben, diesmal mit Kritiken zu den Büchern von otis und Wolfgang.
Thx Mikko!
guitars galore 213 (http://www.twang-tone.de/GG213.pdf)
:sonne::sonne:
August Ramone
19.12.2012, 13:24
@Mikko,
das neue Guitars Galore 214 ist wiederum ausgezeichnet gelungen. Thx.
http://www.twang-tone.de/GG214.pdf
August Ramone
14.02.2013, 10:41
Tolles Guitars Galor 216 eingetroffen. Schöner Text zu dem Tod Werner Krabbe.
http://www.twang-tone.de/GG216.pdf
Und dann habe ich noch im Zusammenhang mit The Boots diesen (http://www.rockarchiv.infopartisan.net/texte/text014.html) tollen Bericht von Mikko im Rockarchiv gefunden.
Tolle Sache Mikko!
August Ramone
15.03.2013, 15:10
Thx Mikko,
wiederum sehr gelungen. Ich freu mich jedes mal.
http://www.twang-tone.de/GG217.pdf
August Ramone
16.04.2013, 09:37
Guitars Galore GG218 (http://www.twang-tone.de/GG218.pdf) ist erschienen und wieder top gelungen. Thx Mikko!
http://www.twang-tone.de/LPJolieG.jpg
Petting – Joli Garçon (LP/CD, Twang!, www.pettingberlin.de (http://www.pettingberlin.de))
Es gibt eine neue LP auf Twang! Records, und sie kommt von der Berliner Band Petting. Vor rund fünf Jahren erschien bereits eine Single der Band auf Twang! Und ein Album gab es auch schon auf Rod Records. Damals allerdings noch in etwas anderer Besetzung. Diese neue LP mit dem Titel „Joli Garçon“ versammelt Aufnahmen der Band aus den letzten 5-6 Jahren. Malika Ziouech zeichnet für die französischen Texte und den entsprechenden Gesang verantwortlich. Die Musik entstand im Zusammenwirken eigentlich fast aller beteilgten Musikerinnen und Musiker. Dabei wird schon wie in der Vergangenheit der Einfluss französischer Beat Musik und der so genannten Yé-Yé Girls deutlich. Zur Standardbesetzung aus Gitarre, Bass, Schlagzeug gesellen sich schrille Keyboards, auch mal ein Theremin und verschiedene Bläser von Trompete über Saxophon bis Posaune. Auch ein Vibraphon ist zu hören, und was wäre französische Musik ohne Akkordeon? Die Musik ist überwiegend flott, manchmal hektisch, immer tanzbar und fröhlich. Es gibt auch drei Tracks, bei denen Malika Englisch singt. „Whistle Bait“ fällt stilistisch etwas aus dem Rahmen, handelt es sich dabei doch um ziemlich verschärften Rockabilly mit Bläsern. Naja, und die „Polka Hammerova“ ist genau das, eine Polka vom Balkan. Gesungen wird sie übrigens vom Gitarristen Peter Weiss, dessen Wurzeln mütterlicherseits auf dem Balkan zu finden sind. Wenn Petting mal ausnahmsweise das Tempo ein wenig drosseln, dann klingen sie fast so wie die Mobylettes aus Hamburg. Auch nicht wirklich verwunderlich, Peter Weiss und Bassist Michele Veleno gehören auch dort zur Stammbesetzung. Bis auf die beiden Tracks der 7“, die allerdings neu abgemischt wurden, gibt es auf der LP nur neue Titel, elf insgesamt. Elf Songs, die Spaß machen, zum Tanzen einladen und gute Laune verbreiten. Die LP gibt es auf den Konzerten der Band, im gut sortierten Fachhandel und direkt bei mir auch. Eigene Veröffentlichungen zu bewerten, ist immer ein bisschen doof, auch wenn in diesem Fall die Band alles selbst bezahlt hat. Ich mag die Platte, sonst wäre sie ja nicht auf Twang! erschienen.
Witek Dlugosz
15.05.2013, 12:34
Glückwunsch, Mikko! Ich hätte gern ein Exemplar.
Die Band habe ich vor vielen Jahren mal live in Mainz gesehen (und sogar drüber geschrieben, wenn ich mich nicht täusche), kann mich nicht mehr erinnern, ob sie mir gefallen haben.
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