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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Eure musikalische Bandbreite?



Whole Lotta Pete
16.09.2006, 23:35
Amüsiert stelle ich immer wieder fest, wie (meist) sehr junge Leute sich nur auf ganz bestimmte Musikrichtungen festlegen und nichts außerhalb davon akzeptieren. Ganz ähnlich war ich wohl auch. Aber ein paar Jahre später stellte ich doch fest, dass ein breit aufgefächerter Musikgeschmack was ganz wunderbares ist und dass in so vielen Genre-Gärten schmackhafte Früchte wachsen, die man dort vielleicht gar nicht vermutet hätte. Außerdem ist man immer wieder in anderer Stimmung und hat für alle Gelegenheiten die passende Musik (bzw. strebt man das an und erweitert die Sammlung immer mehr).

Wie ist das bei euch, wie breit angelegt ist eure Sammlung oder euer Geschmack? Ich kann mir überhaupt nicht mehr vorstellen wie unglaublich öde es sein muss, wenn man NUR Songwriter/Folkrock oder NUR Heavy Metal oder oder oder hört. Gerade in den letzten Jahren bin ich über meine DJ-Jobs immer wieder in ausgeprägte "Phasen" mit großem Spaß eingetaucht. Zur Angewohnheit wurde, mich durch intensives Hören bestimmter Sparten auf die entsprechenden Events vorzubereiten. Vor der "Good Morning Vietnam" Party hörte ich wochenlang nur die passende Musik, vor den Heavy Metal Aufträgen knallte ich total in die Welt des Geprügels, lupenreinen Metals oder gut abgehangenen Hardrocks, ebenso wird dieses Ritual vor 70s Rock, Stoner Rock, Rock´n´Roll, Punkrock, Surf usw. Events gepflegt. Mit der Zeit kam da ganz schön was zusammen, so dass ich mittlerweile auf eine doch große musikalische Bandbreite blicken kann. Meine Sammlung ist ja auch, wie an anderer Stelle schon ausgeführt, nach Genre geordnet.

Im Prinzip hat es als Kind mit Radiokram angefangen, aber Bedeutung kam erst mit den Metalgeschichten auf. Danach folgten recht schnell Rock´n´Roll und Blues. Verbindungen und Querverweise gab es immer, z.B. Zurückverfolgen von Coverversionen etc. Andererseits entwickelten sich auch einige Zweige parallel, so hab ich z.B. schon früh (damals über Pink Floyd) Interesse für 70s Psychedelic und Elektronikzeug gefunden, was über Klaus Schulze, Tangerine Dream & Co schließlich bei modernerer Space Night Elektronik endete (bzw. eben nicht endet). Punkrock entwickelte sich etwas nach dem R´n´R immer weiter in meine Plattenkisten, und aus dem Heavy Metal sozusagen rückwärts und vorwärts heraus folgten schnell Sparten wie 70s Rock, Doom, Stoner Rock etc. Durch die DJ-Jobs und durch eigenes Interesse entwickelte ich die ganze R´n´Roll Kiste noch in viele weitere Verästelungen, z.B. Surf, Rockabilly usw. Schließlich dauerte es gar nicht mehr lange und ich geriet sogar in Country-Gefilde oder kaufte einen Jazz-Sampler - Dinge, bei denen ich vor 15 Jahren laut aufgeschrien hätte! Eigentlich ist es der pure Wahnsinn, wieviel gute Musik es gibt, und die Entwicklung hört ja nicht auf...

Wie seht ihr das? Wie dringend ratet ihr von begrenztem Musik-Kosmos ab? Was kommt euch noch heute niemals in die Tüte? Was wollt ihr noch eventuell erforschen?

Ich für meinen Teil finde mittlerweile sogar in einigen Genres für mich gute Sachen, die ich immer sehr gemieden haben. Noch nicht mal Reaggae und Hip Hop will ich ausnehmen, obwohl das für meine Begriffe wirklich schon üble Grenzbereiche sind. Jazz hat mich bisher nur am Rande interessiert, Singer/Songwriter halte ich immer noch für größtenteils langweilig, flüchten muss ich immer noch bei Ska und Britpop...aber sogar einige Grunge-Songs, die ich Anfang der 90er noch verfluchte, kommen mir heute eigentlich ganz angenehm vor. Alle Formen von Techno, Disco/Club Sounds, House und der übliche New R&B/Hupfdohlenkrempel werden mir wohl bis zum jüngsten Tag gestohlen bleiben können. Klassik gibt mir heute auch nicht viel und ich kann mir nicht vorstellen, in dieser Richtung eine Platte zu kaufen. Aber wer weiß? Die 80er hatten auch so ihre Tücken, aber mich lässt das Gefühl nicht los, dass ich da noch viel viel ausgraben könnte.

Gibt es eigentlich "typische" Entwicklungen in der musikalischen Bandbreite? Mir kommt es manchmal so vor, als ob alle Freunde von mir mit Heavy Metal anfingen und dann irgendwann Chuck Berry, Blues usw. entdeckt haben, sogar teils fast gleichzeitig. Und manch böse Zunge lästert ja gerne, dass man mit dem Alter so Blödsinn wie Weintrinken, Zigarrenrauchen und Jazzhören anfängt...

Also, gebt euren Senf dazu ;-)

Cassavetes
17.09.2006, 00:04
Amüsiert stelle ich immer wieder fest, wie (meist) sehr junge Leute sich nur auf ganz bestimmte Musikrichtungen festlegen und nichts außerhalb davon akzeptieren.
Schöner Diskussionsaufhänger eigentlich, aber leider kann ich zu musikalischen Begrenzungen nix sagen.

Die meisten Musikhörer sind aber, und da stimme ich dir zu, extrem eingeschränkt in ihrer Wahrnehmung/den von ihnen beackerten Genres/Stilrichtungen. Allerdings meist auch im Alter noch. Ich finde so was immer ein bißchen, na ja, je nach Stimmungslage, schade bis langweilig.

Whole Lotta Pete
17.09.2006, 00:07
Das heißt du würdest dich als grundsätzlich für alles offen bezeichnen?

Cassavetes
17.09.2006, 00:23
Das heißt du würdest dich als grundsätzlich für alles offen bezeichnen?
Ich befürchte ja. :-)

(Und ich dachte, das sei nach zweieinhalb Jahren Forum langsam deutlich geworden. Ts ts ts. ;-) )

Es gibt wirklich keine Musikrichtung, die ich per se ablehnen würde. Sicherlich hat jeder so seine Prioritäten, ich auch, aber es gibt eigentlich keinen bestimmten Stil, den ich meide wie der Teufel das Weihwasser. Nuggets findet man überall.

Whole Lotta Pete
17.09.2006, 00:25
Ich befürchte ja. :-)

Ich musste oft vor der Tür eines Professors warten, der damals meine Diplomarbeit betreute. Da hing ein großes Schild dran: "Wer für alles offen ist, kann nicht ganz dicht sein". Ok, der musste sein...

Bisher hab ich dich als (Deutsch-)Hip Hopper wahrgenommen. Sollten sich da Abgründe (oder Steilhänge?) auftun? ;-)

Mick67
17.09.2006, 00:27
Ich befürchte ja. :-)

(Und ich dachte, das sei nach zweieinhalb Jahren Forum langsam deutlich geworden. Ts ts ts. ;-) )

Es gibt wirklich keine Musikrichtung, die ich per se ablehnen würde. Sicherlich hat jeder so seine Prioritäten, ich auch, aber es gibt eigentlich keinen bestimmten Stil, den ich meide wie der Teufel das Weihwasser. Nuggets finde man überall.

kann ich bestätigen, wenn ich an diese ganzen Fun Rapper in Deiner Top50 denke und oben steht Joni MItchell mit "Blue" :zitter:

wa
17.09.2006, 00:28
Edit: meinen Gag hat WLP schon vorweggenommen

Meine Bandbreite: verdammt eng.

in.guz.we.trust
17.09.2006, 00:34
Durch meinen Job in einem Plattenladen hab ich so gut wie jede Stilrichtung kennen (und fast jede) schätzen gelernt. Eigentlich bin ich ein Indie-Junge, hatte und habe aber so meine Phasen, Indie ist immer noch mein "Standbein" doch eigentlich hör ich mirs nicht mehr respektive nur sehr selten an. Dadurch, dass ich im Laden Secondhand-CD fürn schmalen Taler (4 Euro) kaufen konnte, habe ich in meinen Phasen ziemlich schnell auch einen gewissen Stock aufbauen.

Stilrichtungen interessieren mich eigentlich überhaupt nicht mehr. Das mag snobistisch tönen, stimmt aber. Durch meinen momentanen Job als Musikredaktor(praktikant) habe ich noch einen leichteren Zugang zu neuerem Zeug und mutiere etwas zur Pop-Schlampe (Justin!!). Doch auch das wird sich wieder legen.

Ich habe endlich ein Plattengestell gekauft und meine Platten nach Genre geordnet (also das Vinyl). Das teilt sich auf in "Hippie-Scheisse", "Folkies", "Country", "Rock'n'Roll", "Prog", "Kraut", "Punk/Metal", "NDW", "Elektronika", "Rap", "Soundtrack", "Klassik", "Schlager", "Indie", "Rest". Meine CD's sind alphabetisch geordnet, aber sehr Indie und Elektronika-lastig.

Wenn ich mich auf einen Stil beschränken würde, mir würde viel fehlen. Denn schlussendlich muss Musik gut sein und nicht das Etikett stimmen.


Womit ich (bisher) nichts anfangen kann ist "Power-Metal", House und (Goa)-Trance. Sonst bin ich nicht gnz dicht.

Cassavetes
17.09.2006, 00:36
Ich musste oft vor der Tür eines Professors warten, der damals meine Diplomarbeit betreute. Da hing ein großes Schild dran: "Wer für alles offen ist, kann nicht ganz dicht sein".
Ach, das Für-alles-offen-sein kann auch Spaß machen... http://www.uc-home.de/forum/images/smilies/goat.gif
Ansonsten steht da auch nicht umsonst "Let's get stupid!" in meiner Signatur. :-) Aber wenigstens steh ich dazu.


Bisher hab ich dich als (Deutsch-)Hip Hopper wahrgenommen. Sollten sich da Abgründe (oder Steilhänge?) auftun?
Ja, das tun viele hier - und dafür sollte man ihnen allen eigentlich mal den Chuck-Norris-Roundhouse-Kick demonstrieren.
Aber in deinem Fall will ich mal nicht so sein und sag' nur: Ch-ch-check it out (http://www.rollingstone.de/forum/showpost.php?p=920431&postcount=844)

Whole Lotta Pete
17.09.2006, 00:37
Wenn ich mich auf einen Stil beschränken würde, mir würde viel fehlen. Denn schlussendlich muss Musik gut sein und nicht das Etikett stimmen.

Gut, ok. Aber du wirst kaum leugnen können, dass die Unterschiede (nicht qualitativ) doch zum Teil sehr groß sind, jetzt mal auf Etikettierung gepfiffen.

Whole Lotta Pete
17.09.2006, 00:39
Aber in deinem Fall will ich mal nicht so sein und sag' nur: Ch-ch-check it out (http://www.rollingstone.de/forum/showpost.php?p=920431&postcount=844)

Ah, ok. Danke für den Link. Das ist wirklich recht breit gefächert. Und ein paar Sachen lesen sich schon schmerzhaft. Ein paar auch forumsinspiriert. Jedenfalls interessant.

Cassavetes
17.09.2006, 00:44
Ein paar auch forumsinspiriert.
Unter uns: Das Forum hat mich noch nie zu irgendwas inspiriert. Die ganzen Kritiker"leichen" hatte ich alle schon vorher im Herzen/den Ohren/den Listen usw., bevor ich hier zu dieser spaßigen Runde dazu stieß (falls du Mitchell, Dylan, Smiths etc. pp. meinst).

in.guz.we.trust
17.09.2006, 00:45
Gut, ok. Aber du wirst kaum leugnen können, dass die Unterschiede (nicht qualitativ) doch zum Teil sehr groß sind, jetzt mal auf Etikettierung gepfiffen.


Klar, die Unterschiede zwischen äääm, Autechre und Slayer sind sicher vorhanden. Trotzdem mag ich beide. Oder Eric Satie und Hank Williams. Beide berühren mich.
Wenn mich Musik berührt, egal ob in Bauch, Beine, Kopf oder Herz ist sie bei mir angekommen. Und das ist nun mal Stilübergreiffend.

Whole Lotta Pete
17.09.2006, 00:51
Unter uns: Das Forum hat mich noch nie zu irgendwas inspiriert. Die ganzen Kritiker"leichen" hatte ich alle schon vorher im Herzen/den Ohren/den Listen usw., bevor ich hier zu dieser spaßigen Runde dazu stieß (falls du Mitchell, Dylan, Smiths etc. pp. meinst).

Ich hatte jetzt auf Cash getippt und vielleicht Bonnie "Prince" Billy. Aber wie gesagt, es wirkte nur so, kannst mich da ja gerne berichtigen. Björk möchte ich übrigens ein für alle mal von jeglicher Möglichkeit zum Draufzubewegen ausnehmen. Das wird bei mir nix mehr.

Whole Lotta Pete
17.09.2006, 00:52
Klar, die Unterschiede zwischen äääm, Autechre und Slayer sind sicher vorhanden. Trotzdem mag ich beide. Oder Eric Satie und Hank Williams. Beide berühren mich.
Wenn mich Musik berührt, egal ob in Bauch, Beine, Kopf oder Herz ist sie bei mir angekommen. Und das ist nun mal Stilübergreiffend.

Logisch! Darum geht es ja hier. Nur, die einzelnen Schätzchen berühren einen eben auf ihre ganze eigene Art, die sich sehr unterscheiden kann.

TheMagneticField
17.09.2006, 00:54
Amüsiert stelle ich immer wieder fest, wie (meist) sehr junge Leute sich nur auf ganz bestimmte Musikrichtungen festlegen und nichts außerhalb davon akzeptieren.

Ich könnte wetten ich weiß auf wen du anspielst...

Whole Lotta Pete
17.09.2006, 00:56
Ich könnte wetten ich weiß auf wen du anspielst...

Das wird ne interessante Wette, ich weiß es nämlich nicht.

TheMagneticField
17.09.2006, 00:59
verdammt

in.guz.we.trust
17.09.2006, 01:00
Logisch! Darum geht es ja hier. Nur, die einzelnen Schätzchen berühren einen eben auf ihre ganze eigene Art, die sich sehr unterscheiden kann.

Klar. Und gerade das macht es spannend für mich. Indie berührt mich im Moment gar nicht, nirgends. Aber auch das wird wieder kommen.

Ich habe natürlich auch so meine schwarzen Seiten. Johnny Hill - Teddybär14 berührt mich zum Beispiel oder FF-Rocky. Komischerweise gibt es auch ganz unterschiedliche Sachen, die mich sehr ähnlich berühren. Wie Schulze und Godspeed.

Whole Lotta Pete
17.09.2006, 01:01
Ich habe natürlich auch so meine schwarzen Seiten. Johnny Hill - Teddybär14 berührt mich zum Beispiel

Ach du meine Güte!

TheMagneticField
17.09.2006, 01:02
oh bei diesem Johnny Hill Lied mußte ich früher immer heulen

in.guz.we.trust
17.09.2006, 01:03
Ach du meine Güte!

Sag ich ja.


Das wird mir wohl noch ewig vorgehalten werden. Hat einer eine Idee für einen neuen Namen?

Dick Laurent
17.09.2006, 01:05
verdammt
kannst du das auf der Mundi spielen...?

Whole Lotta Pete
17.09.2006, 01:05
Sag ich ja.


Das wird mir wohl noch ewig vorgehalten werden. Hat einer eine Idee für einen neuen Namen?

Wie wärs mit Johnny Hill? Manche Leute heulen ja auch bei der Merci-Werbung. Aber jeder hat da eben so seine Eigenheiten. Ich hab ja auch im Sexy-Cover Thread zugegeben, eine 2 Live Crew LP zu besitzen.

in.guz.we.trust
17.09.2006, 01:09
Wie wärs mit Johnny Hill? Manche Leute heulen ja auch bei der Merci-Werbung. Aber jeder hat da eben so seine Eigenheiten. Ich hab ja auch im Sexy-Cover Thread zugegeben, eine 2 Live Crew LP zu besitzen.

Und um die bedeid ich Dich!!

Und gerade heulen muss ich nicht beim Teddybär. Eigentlich eher lachen. mit einem feuchten Auge.

Cassavetes
17.09.2006, 01:15
Ich hatte jetzt auf Cash getippt und vielleicht Bonnie "Prince" Billy.
Cash habe ich lange vor dem Forumsbeitritt für mich entdeckt (1997/98 bei "Jackie Brown", "Tennessee Stud" --> "American I").
Die "Master And Everyone" habe ich mir aufgrund der "Stone"-Kritik damals gekauft. Und ich mag sie thematisch einfach sehr gern, lieber als alles andere aus dem Oldham-Umfeld.
Das Magazin zum Forum (soll es ja auch noch geben, so was :-) ) hat mich nämlich schon ab und an mal zu einigem verleitet in Sachen Plattenkauf.

So, jetzt sage ich auch mal kurz, wenn ich nicht mag (damit es nicht so aussieht, als ob ich alles kommentarlos gutfinden würde): Klee, Rosenstolz, 2Raumwohnung, Virginia Jetzt (obwohl die auch ein, zwei gute Songs haben), Silbermond, Juli - diese Richtung ist nicht so meins.
Mia. hingegen gehen im Hause Cassavetes ganz wunderbar.

Cassavetes
17.09.2006, 01:17
Ich könnte wetten ich weiß auf wen du anspielst...
Wetten, ich weiß, wen du gemeint hast, daß Pete ihn meinen würde? :spudnikco

The Imposter
17.09.2006, 01:19
warst Du eigentlich auch Sido, Hansi?



(.. Rosenstolz find ick jut, schon seit ´94)

Cassavetes
17.09.2006, 01:22
@ The Imposter
Wer warst du eigentlich noch mal gleich? ;-)
Zum Mitschreiben: Ich war Hank Williams, Hansi und bin nun Cassavetes.

sido ist mein guter Freund Simon. Ab und an habe ich ihm und Erik ein bißchen assistiert bei den Beiträgen von Atze & Matze. Mehr nicht.
Wer's nicht glaubt, kann wählen zwischen a) meinem Chuck-Norris-Roundhouse-Kick und b) ewiger Ungewißheit.

Und nun back to topic (na ja, fast):

(.. Rosenstolz find ick jut, schon seit ´94)
So siehst du auch aus. :dance:

The Imposter
17.09.2006, 01:23
aha

Whole Lotta Pete
17.09.2006, 01:23
Und um die bedeid ich Dich!!



Ach echt? Ich hab so Old School Rap Zeug zum Teil ganz gerne gemocht, daher rührt wohl auch noch meine Tone Loc LP. Und ganz ehrlich, da ich einiges davon damals nur auf Kassette hatte, erwäge ich da Nachkäufe. Zum Beispiel sehr wahrscheinlich Run DMC.

The Imposter
17.09.2006, 01:24
aha..äh, ich meine na gut :-)

Skraggy
17.09.2006, 01:36
Grundsätzlich bin ich viel zu sehr an Musik interessiert, als dass ich mir bisher Unbekanntes ablehnen würde, ohne es gehört zu haben. Urteilsfindung ohne ein gewisses Basiswissen ist für mich ignorant, und ich habe ein echtes Problem mit Ignoranten. Von daher bezeichne ich mich schon als in musikalischen Dingen sehr offen. Natürlich haben sich über die Jahre Präferenzen herausgebildet. So werde ich wohl für den Rest meines Lebens dem Rock und all seinen harten, sanften, rumpelnden etc. Spielarten die Stange halten und zu solcher Musik wohl schneller Zugang finden, als dies beispielsweise bei Marschmusik der Fall ist. Trotzdem würde ich dieses "Genre" pauschal nicht ablehnen wollen, könnte es doch passieren, dass mir eben dadurch das ein oder andere, für mich in Zukunft möglicherweise sehr beutsame, Stück Musik entgeht. Also, die Neugier im Allgemeinen und die Jagd nach dem Moment, in dem ein Song mich packt im Besonderen, verbieten es mir, Musik mit Scheuklappen zu begegnen.

Sandhead
17.09.2006, 10:09
Ich halte mich für recht offen, bin aber de facto weitgehend auf Teilbereiche der Musikrichtung "Rock" eingeschränkt. Es kommen zwar mit der Zeit immer wieder neue Entdeckungen hinzu, jedoch sind dies wenn überhaupt nur kleine Erweiterungen der stilistischen Bandbreite, die sich allenfalls im Laufe der Zeit läppern. Ich kann mich nur an eine bedeutende Horizonterweiterungen im Erwachsenenalter erinnern, nämlich die Öffnung zu traditionell beeinflußter amerikanischer Musik, sprich Americana, was letztlich zu einem großen (bisher nicht ausgelebten) Interesse an Country und verwandter Musik führte. Ein Schlüsselalbum ist hier "Ramp" von Giant Sand. Der Grundstein wurde vermutlich schon viel früher durch Neil Young gelegt.

Meine nicht zu leugnende Affinität zu Teilbereichen des "Prog" hat sich in den letzten ca 10 Jahren entwickelt, allerdings war der Virus schon immer in mir.

Mein derzeitiges "Forschungsinteresse" gilt der Country-Musik, neuerdings auch Bluegrass, sowie der Rockmusik so um 1970, als sie "progressiv" wurde. Vielleicht komme ich so auch mal in den 60ern an ;-)

Herr Rossi
17.09.2006, 10:10
Ich konnte eine allzu enge musikalische Bandbreite nie nachvollziehen. Es gibt Stilrichtungen, denen ich mich eher verbunden fühle als anderen, aber ich kann nichts grundsätzlich ausschließen innerhalb der Grenzen populärer Musik. Von so genannter E-Musik verstehe ich nichts und auch der Zugang zu Jazz als Improvisations- und Instrumentalmusik fehlt mir bislang. Überhaupt ist meine Restriktion, dass ich Songs hören möchte. Weswegen ich auch um Prog z.B. einen Bogen mache. Ob eine Musik "experimentell", "anspruchsvoll", "Indie", "handgemacht", "unkommerziell" oder sonstwas ist, ist mir als Kategorie unwichtig. Es ist in 9 von 10 Fällen ja auch nur eine unreflektierte Behauptung. Wenn ich einen Song oder ein Album mag, versuche ich allerdings schon, herauszufinden, was genau es ist, das mir gefällt. Das Weiterentwickeln der Urteilsfähigkeit beim Hören von Musik ist mir wichtig. Und auch ein gewisses Hintergrundwissen muss dazu kommen, ich suche besonders die Verknüpfungen zwischen unterschiedlichen Zeiten und Genres.

Der "Preis", den ich dafür "zahle", ist zum einen, nirgendwo Experte zu sein, sondern in vielen Bereichen über ein solides Sechzehntelwissen zu verfügen. Die Ambition zum Expertentum hab ich aber auch nicht. Außerdem gilt man schnell als "unseriös". Interessanterweise prägen sich ja vermeintliche musikalische Sünden viel stärker ein an als Vorlieben, die Konsens sind. Man könnte es den "Cassavetes-Effekt" nennen.;-)

Ansonsten noch ein schönes Nick Hornby-Zitat über seine Phase als jugendlicher Rock-und-sonst-nichts-Hörer, die er damit begründete, "daß ich meinem Urteil über einen Song nicht traute ... Ich hörte mir nichts an, das nicht unter lauten, kreischenden E-Gitarren begraben war. Woran hätte ich sonst erkennen sollen, ob das Stück irgendwas taugt? ... Nein, am besten, man mied die Frage, ob gut oder schlecht, und hielt sich stattdessen an laut. Mit laut konnte man nie ganz falsch liegen."

Mikko
17.09.2006, 11:35
Ich glaube nicht, dass ich hier großartige Statements abgeben muss. Meine Präferenzen dürften bekannt sein. Ebenso die Tatsache, dass ich schon aufgrund meines Jobs mit Scheuklappen nicht weit käme. Klassik, Jazz, Extrem-Metal oder Extrem-Hardcore, sowie die meisten rein elektronischen Musikstile sind mir aber doch ziemlich fremd, und ich habe auch wenig Ambitionen, daran etwas zu ändern. Zu Country, Reggae und Rap und Hip Hop fühle ich mich in aller Regel nicht unbedingt hingezogen.
Was mich aber im Moment viel mehr umtreibt ist Dicks neuer Avatar. Wer oder was ist das, Dick? Musstest Du denn schon wieder das Bild ändern? Du irritierst mich.

Ah Um
17.09.2006, 11:49
Ich lege eigentlich nie zwei Platten aus demselben Genre hintereinander auf. Das wäre mir schon zu langweilig. Auf Hard-Bop folgt Brit Pop folgt Bluegrass folgt Free Jazz folgt Hard Rock folgt was Elektronisches folgt Swing folgt Samba folgt Funk folgt ein Singer/Songwriter folgt Wave Pop folgt Chicago Blues folgt Reggae folgt ein Stride-Pianist folgt Hip Hop folgt Cool Jazz usw. Manchmal wundere ich mich über Musiker, die es schaffen, ihr ganzes Leben einer Stilrichtung treu zu bleiben.

Natürlich gibt es Schwerpunkte, die ich mit Rock'n'Roll im weitesten Sinn und Jazz (aller Spielarten) umschreiben würde. Ansonsten hilft AMG, wenigsten die Klassiker der anderen Genres herauszufinden. "Experte" bin ich auch eigentlich nirgends.
Und es gibt Sub-Genres, die ich nur mit ganz spitzen Fingern anfasse, zB Deutsch-Rap, 80s-Metal oder Teen-Pop.

Mein eigentlicher weißer Fleck ist die klassische Musik. Irgendwie brauche ich einen durchgehenden Beat, irgendwie muss es grooven, sonst lässt bei mir die Aufmerksamkeit recht schnell nach. Daher höre ich nur sehr selten Klassik.

Whole Lotta Pete
17.09.2006, 11:54
Mein eigentlicher weißer Fleck ist die klassische Musik. Irgendwie brauche ich einen durchgehenden Beat, irgendwie muss es grooven, sonst lässt bei mir die Aufmerksamkeit recht schnell nach. Daher höre ich nur sehr selten Klassik.

Das könnte auch für mich ein Argument sein.

MelodyNelson
17.09.2006, 13:51
Interessanterweise prägen sich ja vermeintliche musikalische Sünden viel stärker ein an als Vorlieben, die Konsens sind. Man könnte es den "Cassavetes-Effekt" nennen.;-)

:bier:

atom
17.09.2006, 15:54
Meine musikalischen Grenzen sind sehr eng. Damit fahre ich ganz gut.

Herr Rossi
17.09.2006, 16:05
Meine musikalischen Grenzen sind sehr eng.

Tatsächlich? Ich hab einen anderen Eindruck.

OldBoy
17.09.2006, 16:05
Interessanterweise nimmt Rock bei mir immer mehr ab. Vor allem der Prog-Rock verliert bei mir weiter an Boden. Dafür zunehmend Jazz, sowie Soul/Pop aus den Siebzigern. Dan wieder mehr aktuelle Pop, HipHop und Electronica-Geschehnisse. Bei Indie-Sensationen wie Arctic Monkeys, etc...bin grundsätzlich (öfters zu unrecht) skeptisch.
Auch große Grauzone für mich ist die Populärmusik der Sechziger.

Im Großen und Ganzen stocher ich auf zu vielen Ebenen an der Oberfläche, aber man ist ja noch jung.

dougsahm
17.09.2006, 16:18
Gibt sehr viel Musik, mit der ich mich überhaupt nicht beschäftigen mag
Oper
Operette
Was so ländläufig unter Weltmusik subsumiert wird
Musical
Volkstümliche Musik
Free Jazz
Aktueller Schlager
Metal in all seinen Schattierungen
Kammermusik / Klassische Musik für Soloinstrumente
Soundtracks

Ist das nun kleine oder große Bandbreite, wenn einerseits obiges ausgeblendet ist, andererseits Volksmusik und Bebop dabei ist ? Wholiger Pete hilf !

OldBoy
17.09.2006, 16:21
Das ist abgefahren: dougsahm, änder deinen Benutzertitel auf "Volksmusik und Bebop". Wie cool!

skylord
17.09.2006, 19:14
Ich bin froh nach all denn jahren in der wanderschaft der musikwelt endlich einen sicheren hafen gefunden zu haben.
als kleiner junge hab ich mit liedermachern angefangen (r. mey, h. wader)
mit jungen jahren waren es dann die Beatles
als teenager begeisterte mich Punk von anfang weg (ab 76)
anschliessend kamen die begriffe wie; Mod, 60's Garage, Psychedelic und Powerpop dazu und wunder oh wunder in dieser ecke bin ich geblieben bis zum heutigen tage, da ich meine musik nicht einfach im nächsten laden kaufen kann
ist dieser musik-geschmack auch recht teuer geworden. mailorders und die post haben bereits unsummen an mir verdient, platten und cd's fanden inzwischen aus 4 kontinenten den weg zu mir (ausser afrika).
versuche inzwischen als "spezialgebiet" alle verfügbaren informationen und frei verkäuflichen musikerzeugnisse von bands und interpreten aus meinem land zu besorgen welche in den genere's Powerpop/Garage/Psych. von 1980 bis heute hergestellt wurden. das hat übrigens nix mit nationalstolz zu tun lediglich mit der einfachheit selber mit diesen musikern in kontakt zu treten.

Moontear
17.09.2006, 19:39
In meinem Archiv stehen Metallica vor Reinhard Mey. Das ist auch ganz passend.
Grundsätzlich ist gute Musik immer gute Musik auch wenn sie in unterschiedliche Schubladen gesteckt werden. Wenn ich eine Aufrichtigkeit dahinter erkenne, dann ist es für mich gleich ob es Neo-Prog, Country oder Liedermachertum ist.
Allerdings gibt es auch Musikrichtungen, mit denen ich nichts oder nicht viel anfangen kann, Techno (bis auf eine kurze Phase Mitte der 90er), Punk, Rap und Hiphop (bis auf ein paar Stücke) aber das sage ich jetzt; in ein paar Jahren kann das wieder ganz anders aussehen. Hätte mir bis letztes Jahr auch nicht vorstellen können, derzeit öfters mal Leute wie Neil Diamond, Dionne Warwick oder Barbra Streisand auf dem Plattenteller zu haben.

Merlot
17.09.2006, 19:52
Ich wechsele ungern ein eingefahrenes Auto. Doch Öl-, Reifen- oder Bremsbelägewechsel sind hier und da notwendig. Vorallem aber, die Cassetten fürs Autoradio.

Ich habe meine Vorlieben. Doch fast auch alle Automarken gefahren. Mit der einen war ich mehr mit der anderen minderzufrieden.

Die Bandbreite also für mich groß und entsprechend aussagekräftig.

Was fürs Auto gilt, gilt bei mir auch für die Musik.

OldBoy
17.09.2006, 19:55
Da begann er wieder, in Gleichnissen zu reden.

FräuleinWunder
17.09.2006, 21:02
Über meine musikalische Bandbreite habe ich mir bisher keine intensiven Gedanken gemacht, aber nun findet sich eine passende Gelegenheit, dies endlich einmal zu tun.
Schon als ich den Titel des Themas gelesen habe dachte ich prompt an etwas, was mich durch viele erste Gespräche begleitet hat und jedes Mal beinahe zur Weißglut bringt: Bei der obligatorischen Frage nach musikalischen Vorlieben gibt es nur allzu viele Menschen, die es wohl für eine prägnante, aussagekräftige Erwiderung halten, mit etwas wie "Eigentlich alles" zu antworten. Wenn das heißen soll, dass sie für möglichst viel offen sind und sie damit auch noch breite Kenntnis suggerieren wollen, warum rümpfen solche Leute dann jedes Mal bei der ersten Antwort auf die entsprechende Gegenfrage ahnungslos angewidert ihre Nasen?

Bei genauerer Überlegung stellen sich jedoch auch meine Antworten auf eben solche Fragen als sehr ungenau, stark reduziert oder gar schlichtweg falsch heraus. So würde meine aktuelle Leierkastenerwiderung in etwa lauten: "Vor allem einige Rockgenres, viel Poppunk, ein bisschen echter, einiges an Grunge, etwas Hardrock und sehr wenig Industrial." Genau dieser Satz würde aber nur einen winzigen Bruchteil der Musik darstellen, die mir ehrlich am Herzen liegt.
Es hat sich nämlich in den letzten, bekanntlich prägenden Jahren einiges bei mir getan, selbstverständlich auch in musikalischer Hinsicht. So habe ich schon immer gerne die Stones, die Troggs und (ich gestehe, dass ich auch sie nicht sooo schlecht finde...) die Bee Gees gehört, wahrscheinlich vorrangig als eine Art der Habituierung, da diese zu den Lieblingsbands meiner Mutter gehören. Natürlich gab es in sehr jungen Jahren, etwa zwischen acht und elf, zahlreiche Sünden, wie zum Beispiel die Backstreet Boys, Blümchen, Echt etc., aber meine wirklich innige Liebe zur Musik begann im Alter von etwa elf Jahren mit Richard Wagner. Diese hält noch bis heute an und ich traue es mir zwar noch immer nicht zu, eine vierstündige Oper unbeschadet zu überstehen, aber vor allem den Lohengrin muss ich mir mindestens einmal jährlich anhören.
Mit zwölf verliebte ich mich knapp hintereinander zuerst in Hummels Klassikmusical (eher eine Oper, wenn ihr mich fragt) "Ludwig II. - Sehnsucht nach dem Paradies", dann in Falcos Musik nach dem Kauf einer Liveaufnahme aus dem Jahre 1986, in Michael Jacksons reine, idealistische Popliedchen und schließlich, und sie bestimmten meine musikalische Zukunft besonders deutlich, dank Markus Kavka in Guns N' Roses. Mit 13 und 14 folgten dann, der zahlreichen ähnlichen Neuentdeckungen wegen grob zusammengefasst, Nirvana, AC/DC, Queens of the Stone Age, Greenday, Marilyn Manson, Rage against the machine und so weiter, kurz: vor allem verschiedenste Genres des Rock. Danach schlug ich jedoch schon sehr bald andere Wege ein, die mich schließlich 2004 zu The Streets brachten.
Während meines gesamten Lebens begleitete mich zudem eine starke Neigung zum deutschen Schlager des frühen 20. Jahrhunderts, der sich durch den Kauf einiger Sampler in den letzten anderthalb Jahren intensivierte. Außerdem entdecke ich erst seit kurzer Zeit zum einen die bisher von mir eher wenig beachtete Schönheit von Frauenstimmen sowie einige "leicht zu verkraftende" Jazzstücke für mich. Auch die Musikrichtung des Souls und Funks gefällt mir immer besser, wobei es für mich hierbei noch keine gezielten Käufe gab.

Konstant blieb bisher aber noch immer meine Abneigung gegen aktuellen Schlager sowie Volksmusik, Operette, Musical, Hupfdohlenpop, deutschen HipHop der letzten Jahre, amerikanischen HipHop, Mittelalterrock und natürlich einige konkrete Bands, wie zum Beispiel (ich muss es immer wieder betonen) Iron Maiden. ;-)

Aber für meine weitere musikalische Entwicklung, deren Bandbreite mit der Zeit wohl noch größer wird, habe ich noch genügend Zeit. Genau wie OldBoy sagte: Wir sind ja noch jung!

Dick Laurent
17.09.2006, 21:06
etwa 16 kHz, denke ich...

wolle
17.09.2006, 21:15
ich hab auch relativ enge musikalische Grenzen^^

viel Blues von den Anfängen bis heute aktuell
Jazz: von Charlie Christian bis Mike Stern,Pat Metheny und John Coltrane, Sonny Rollins ,Oliver Nelson,Monk,Latin-Jazz ,Miles Davis....
viel 60s Musik von Beat, RocknRoll,Rock, Flower Power, Folk,Folk-Rock Country -Rock, indische Musik
Deep Purple, Pink Floyd, Led Zeppelin, Dire Straits, bisl Punk,Tom Petty, auch bisl Metal : Megadeth ,Queensryche, Guns N Roses (wobei das eher RocknRoll ist)

Cassavetes
18.09.2006, 04:13
Außerdem gilt man schnell als "unseriös". Interessanterweise prägen sich ja vermeintliche musikalische Sünden viel stärker ein als Vorlieben, die Konsens sind. Man könnte es den "Cassavetes-Effekt" nennen.;-)
Das klingt ja geradezu nach einem Fall für Danger Mouse und Lübke!
http://www.southmanchesterreporter.co.uk/ContentResources/44.$plit/P_58_111_chorltonindex_image.jpg

Abzan Titan
18.09.2006, 08:38
Ich kann auch nur sagen, das mein Musikgeschmack sehr weit gefächert ist. Progrock, Metal, Rock, Punkrock, Ska, Krautrock, Elektronik von Tangerine Dream, Kraftwerk über Depeche Mode bis Underworld. Klassik im besonderen Barockmusik und Messvertonungen.
Hip Hop hab ich in den Anfängen so um 83/84 auch gehört, heute aber ausser Cypress Hill, bei mir nicht mehr sonderlich angesagt.
Mit was man mich jagen kann ist moderner Countrykram (würg), oder was man heutzutage Funk und R&B nennt, ansonsten für (fast) alles offen :-)

Whole Lotta Pete
18.09.2006, 13:22
Wholiger Pete hilf !


Ok, schauen wir mal:



Oper
Operette

Da wage ich nicht mal dran zu denken! Aber wir wissen ja - es ist nicht vorbei, bevor die dicke Frau nicht gesungen hat.



Was so ländläufig unter Weltmusik subsumiert wird
Musical
Volkstümliche Musik


Weltmusik ist ein dämlicher Begriff, aber ich glaube ich kann mir in etwa vorstellen was du damit meinst. Selbst da finden sich Perlen, aber für mich eher selten. Vielleicht will man auch einfach nichts mit Leuten zu tun haben, die sich sowas zur Lebensaufgabe machen. Musicals sind mir von jeher ein Graus, Ausnahmen bestätigen die Regel ("Hello Dolly" und 1-2 andere Stücke machen sich doch ganz gut). Über Volkstümliches decken wir den silbereisenen Mantel des Schweigens.



Free Jazz
Aktueller Schlager

Von Free Jazz hab ich keine Ahnung, aber Strukturen sind mir eigentlich schon wichtig. Schlager ist eigentlich nicht unbedingt ein Schimpfwort, aber das was du mit aktuell meinst lässt schreckliches vermuten.


Kammermusik / Klassische Musik für Soloinstrumente
Seltsame Aufdröselung. Ansonsten scheinst du Klassik nicht auszuschließen.


Soundtracks
Damit sind wohl reine Filmmusiksoundtracks gemeint (nicht einfache Song-Sampler). Da gibt es schon ganz gute Sachen, ich denke mal an den bizarren "Dead Man" von Neil Young u.ä.

Gut, also Fazit: Wenn du alles hörst außer den hier genannten, spannst du einen wirklich umfangreichen Bogen in deiner Musikleidenschaft. Nur schade finde ich, dass du hier keinen Zugang findest:



Metal in all seinen Schattierungen


Und das führt mich zu meiner nächsten Frage, die generell für das Thema sehr interessant ist: Geht noch was? Kann noch was dazufinden? Oder hältst du/haltet ihr euren Musikgeschmack bandbreitentechnisch für weitgehend abgeschlossen? Einige Leute hier haben sich ja dahingehend geäußert.

Vega4
18.09.2006, 13:36
Oper
Operette
Hip hop
Reggae

Diese 4 Musikrichtungen sagen mir nicht zu. Ich habe es schon ein paar mal probiert, aber dass ist verlorene Liebesmüh....
Sonst ist mein Musikgeschmack relativ weit offen.

Whole Lotta Pete
18.09.2006, 13:41
Sonst ist mein Musikgeschmack relativ weit offen.

Das heißt wir können dich hier jetzt mit allerlei Nischen-Genres bewerfen und du nickst zustimmend?

rolf
18.09.2006, 13:54
Oper
Operette
Hip hop
Reggae

Diese 4 Musikrichtungen sagen mir nicht zu. Ich habe es schon ein paar mal probiert, aber dass ist verlorene Liebesmüh....
Sonst ist mein Musikgeschmack relativ weit offen.

Reggae solltest Du immer wieder probieren,ist wahrlich nicht einfach,weil die meisten Leute einem immer die gleichen Gurken empfehlen.Hat man sich aber mal in Ska,Rock Steady,Roots,Dub und Dancehall/Ragga reingehört,die Riddim Culture geblickt, ist es eine der faszinierensten Musikstile die es gibt.Hip Hop hat auch seine Momente.Oper/Operette ist nicht mein Ding.

Vega4
18.09.2006, 13:55
Na klar! Schlager? Warum nicht! Metal - habe genug Platten von diesen Genre usw. ;-)

Vega4
18.09.2006, 14:00
@rolf: Ein Freund von mir ist ein richtiger Reggae Fan. Er hat gut 800 Platten von dieser Musikrichtung und spielte mir schon Unmengen davon vor, aber mich berührt diese Musik einfach nicht...

Visions
18.09.2006, 14:27
Zumindest Volksmusik, Techno oder Schlager (der überwiegende) Teil ist für mich nicht zu ertragen.
Gleiches gilt für Jazz oder Country.

Sonst würde ich meine musikalische Bandbreite jetzt nicht als außergewöhnlich groß bezeichnen.
Hier mal einige Künstler, von denen ich Alben besitze, die aber musikalisch oftmals in völlig andere Richtungen gehen:

Elvis Costello
Elvis Presley
Michael Jackson
Juliane Werding
Pet Shop Boys
Dire Straits
Kenny G
Michael Bolton
Culture Beat
Chris Isaak
Pink Floyd
Kraftwerk

Sonic Juice
18.09.2006, 14:35
Reggae ja, Ska nein.

Oper ja, Operette nein.

Klassik, Jazz, Rock, Pop, Country, Punk, Metal, Industrial, Soul, Hip Hop, RnB alt und neu, alles im Grunde gerne. Sogar etwas Techno.

Das meiste aus dem Blues-Sektor langweilt mich zu Tode, angefangen beim urigen Drei-Akkord-Geschrammel bis hin zu den endlosen E-Gitarrensolos, in denen mit ergriffen-schmerzverzerrtem Gesicht und nassem Haar stundenlang die Pentatonik durchgehechelt wird.

Prog - so was wie The Nice oder ELP - geht im Prinzip auch nicht; aber da mache ich dann doch auch mal größere Ausnahmen für alte Marillion und ein paar Metal-Varianten.

Ach ja, und "Deutsch Rock" der 80er kann ich grds. nichts abgewinnen.

Auch sehr schlimm: Dark Wave aus deutschen Landen (egal in welcher Sprache gesungen), sowas wie Das Ich, Goethes Erben, Lacrimosa.

Wenn ich schließlich so einen Post nach oben sehe: Wellness-/Fahrstuhl-/Kaufhaus-Musik a la Kenny G kommt mir auch nicht in den Player.

Malibu
18.09.2006, 16:15
Es fing an mit "Formel Eins" und Klaus Lage, nun ja. Der erste echte Schwerpunkt bei mir, der sich gehalten hat, waren alle möglichen Indepenten Spielarten, wobei meine Vorlieben für Gothic doch arg begrenzt sind.
Irgendwann kamen Soul/Funk dazu, die mich zu elektronischer Musik und Jazz geführt haben. Danach war es nur ein kleiner Schritt, einen Pop-Song einfach einen Pop-Song sein zu lassen. (Danach gingen einige Sachen aus der Formel Eins Zeit wieder.) Kurz darauf war ich bei Songwritern.
Nebenbei haben sich alte Schlager, Country, Reggae (inkl. Ska und Dub), ein wenig Klassik (eher kleine Besetzungen, eher moderne Klassik), Mittelamerikanische Musik und alle mögliche Trommeldinger eingeschlichen, ohne dass ich da großartiges Wissen aufbauen konnte/wollte. Wenn es sich ergibt, häng ich mich in eine Richtung, um kurz danach in eine ganz andere zu rennen. (Z.B. habe ich in meiner Gitarrenkrach-Phase um 90 Angelo Branduardi für mich entdeckt.) Ist nicht sehr effektiv, aber es ist ja auch nur ein Hobby.

Techno werde ich wohl nicht mehr richtig verstehen, wobei mich so etwas wie Detroit-Techno schon noch irgendwie interessieren würde. Free-Jazz wird demnächst genauer in Angriff genommen, da mochte ich nur einen Peter Brötzmann Auftritt nicht so..

Grundsätzlich habe ich es einfacher, wenn sich Musik nicht streng innerhalb eines Genres befindet, sondern die eine oder andere Grenze sprengt. Ich mag Experimentierfreudigkeit und Spieltrieb lieber als perfekte Ergebnisse oder Virtuosität. Letztere interessiert mich eigentlich gar nicht.

rolf
19.09.2006, 13:56
@rolf: Ein Freund von mir ist ein richtiger Reggae Fan. Er hat gut 800 Platten von dieser Musikrichtung und spielte mir schon Unmengen davon vor, aber mich berührt diese Musik einfach nicht...

Okay ,da kann man wohl nichts machen.

Whole Lotta Pete
19.09.2006, 14:02
Na klar! Schlager? Warum nicht! Metal - habe genug Platten von diesen Genre usw. ;-)


Na ja, das hab ich jetzt eigentlich nicht mit Nischen gemeint. Eher sowas wie Grindcore, Panflöteninstrumentals oder Minimal-Elektro-Iron-Maiden-Coverversionen ;-)

Whole Lotta Pete
19.09.2006, 14:04
Das meiste aus dem Blues-Sektor langweilt mich zu Tode, angefangen beim urigen Drei-Akkord-Geschrammel bis hin zu den endlosen E-Gitarrensolos, in denen mit ergriffen-schmerzverzerrtem Gesicht und nassem Haar stundenlang die Pentatonik durchgehechelt wird.



Hmm, aber wenn du Metal und Rock konsequent zurückverfolgst, kommst du an Blues eigentlich nicht vorbei. Auch wenn ich zugeben muss, dass es in einigen Fällen wie von dir beschriebene Nervfaktoren geben kann.

Times A´Changin
19.09.2006, 16:29
geschätzt höre ich wie folgt: 50% Rock incl. Punk und Reggae (ohne Heavy Metall), 10% Klassik, 10% Jazz, 10 % Blues, Rest 20% : Folk, Indiependent

manchmal höre ich : franz. Chancons/Worldmusic/Dark-Wave/Grufftie (z.B. Dead Can Dance)

fast garnicht höre ich: Rap/Hipp-Hopp (oder wie das heißt) kommt schon mal ne Ausnahme vor! Hab auch 2 oder 3 CDs

überhaupt nicht mag /höre ich: Schlager, Volksmusik,Heavy Metall/Techno

Sonic Juice
19.09.2006, 16:52
Hmm, aber wenn du Metal und Rock konsequent zurückverfolgst, kommst du an Blues eigentlich nicht vorbei.

Die Aussage verstehe ich nicht so recht. Erst mal sehe ich aktuell schon keinen Bedarf, das konsequent zurückzuverfolgen (im Sinne von: "zu kaufen und zu mögen"). Mir reicht es, wenn ich - mehr aus historischem Interesse - einschlägige Künstler und Aufnahmen angehört habe, ohne besondere Leidenschaft dafür entwickeln zu können. Ich muss ja deswegen nicht die Muddy Waters-Box im Schrank stehen haben.
Meine Vorlieben kommen ohne weiteres an Blues vorbei, insbesondere an dem elektrifizierten Blues, B.B. King (und alle weiteren Kings), Johnny Winter etc. Das klingt für mich tatsächlich alles zum größten Teil austauschbar und dröge, je puristischer, desto schlimmer. Erst wenn dann Jazz, Soul, Funk, Country, Rock n Roll, Metal oder sonstiges beigemischt wird, wird´s für mich interessant. Klar, man sollte sich das schon irgendwann mal angehört haben, aber dann ist es auch gut.

Die Bandbreiten-Frage kann ich in erster Linie anhand des Kriteriums "Kauf denkbar oder nicht?" oder "Krame ich im Plattenladen in diese Rubrik?" beantworten. Und da kann ich aufrichtig sagen, dass ich um die Blues-Schublade einen großen Bogen mache.

Whole Lotta Pete
19.09.2006, 18:06
Die Aussage verstehe ich nicht so recht. Erst mal sehe ich aktuell schon keinen Bedarf, das konsequent zurückzuverfolgen (im Sinne von: "zu kaufen und zu mögen"). Mir reicht es, wenn ich - mehr aus historischem Interesse - einschlägige Künstler und Aufnahmen angehört habe, ohne besondere Leidenschaft dafür entwickeln zu können. Ich muss ja deswegen nicht die Muddy Waters-Box im Schrank stehen haben.
Meine Vorlieben kommen ohne weiteres an Blues vorbei, insbesondere an dem elektrifizierten Blues, B.B. King (und alle weiteren Kings), Johnny Winter etc. Das klingt für mich tatsächlich alles zum größten Teil austauschbar und dröge, je puristischer, desto schlimmer. Erst wenn dann Jazz, Soul, Funk, Country, Rock n Roll, Metal oder sonstiges beigemischt wird, wird´s für mich interessant. Klar, man sollte sich das schon irgendwann mal angehört haben, aber dann ist es auch gut.

Die Bandbreiten-Frage kann ich in erster Linie anhand des Kriteriums "Kauf denkbar oder nicht?" oder "Krame ich im Plattenladen in diese Rubrik?" beantworten. Und da kann ich aufrichtig sagen, dass ich um die Blues-Schublade einen großen Bogen mache.

Hm, also da ist ja noch ein Unterschied zwischen dem Verstehen meiner Aussage und dem Bedarf deinerseits, sich für Blues zu interessieren. Was ich unter "Zurückverfolgen" verstehe ist die Reise durch die Entwicklung der verschiedenen Spielarten mit all den Querverweisen. Schlag mich, aber das halte ich bei umfassendem Musikinteresse für notwendig. Aber du schreibst ja selbst, dass es nicht unbedingt im Sinne von kaufen/mögen sein muss, eventuell ja nur "Erforschen" - auch eine Möglichkeit. Man muss ja auch beileibe nicht alles haben oder gar mögen.

Um auf den Anfang zurückzukommen: Was ich mit der Aussage wollte war Ausdruck der ganz klaren Gewissheit, dass in der populären Rock/Pop/alle Sparten-Musik eigentlich grundsätzlich (zu mehr oder minder großen Teilen) Blues als eine der Hauptwurzeln zu sehen ist. Und was in den 60ern aus den Powertrios wie Cream, der Jimi Hendrix Experience oder Bands wie den Yardbirds hervorquoll wurde nicht zu Unrecht "Heavy Blues". Und letztendlich machten dann Gruppen wie Black Sabbath aus den Bluesvorgaben durch bestimmte Strukturen endgültig den Anfang für "Heavy Metal". Aber der Blues war nicht nur Wurzel, er wird weiterhin z.B. im Hard Rock offen zur Schau getragen (nennen wir nur mal AC/DC).

Offenbar hast du aber eine nicht näher bestimmbare Abneigung gegenüber den relativ "reinen" Bluesformen. Keine Ahnung ob du als Kind stundenlang damit gequält wurdest ;-). Jedenfalls wollte ich jetzt mal ein paar Worte dazu schreiben. Erstens war da schon mal eine ziemlich abstruse Diskussion im Forum wann "Metal" angefangen habe, wo Black Sabbath beispielsweise schon mal komplett der Gründerstatus abgesprochen werden sollte. Zweitens erinnere ich mich mit Grauen und Lachen zugleich an einen Haufen skandinavische Baumanbrüller aus irgendwelchen strunzdummen Black Metal Bands, die aus ihren verkorksten rassistischen Hirnen heraus tatsächlich propagierten, IHRE Musik habe nichts mit dem Blues der Schwarzen zu tun.

Nix für ungut.

P.S: Damit will ich dir natürlich auch weiterhin keinen Blues aufzwingen oder behaupten, ohne Blues ginge es nicht...obwohl ich bei letzterem nicht ganz sicher bin ;-)

Vega4
20.09.2006, 11:36
@Whole lotta pete: Minimal-Elektro-Iron maiden-Coverversionen klingt aber mehr als interessant! Wo gibts die? Immerhin besitze ich 14 Maidenplatten und kann mir dass ganz gut vorstellen... ;-)

Sonic Juice
20.09.2006, 12:12
Was ich unter "Zurückverfolgen" verstehe ist die Reise durch die Entwicklung der verschiedenen Spielarten mit all den Querverweisen. Schlag mich, aber das halte ich bei umfassendem Musikinteresse für notwendig.
Da sind wir uns doch eigentlich einig, nur mit dem Unterschied, dass ich nach Ende der Reise die Bilanz ziehe, dem puristischen Blues und Blues Rock, so wie ich ihn eben umschrieben habe - Muddy Water - B.B. King - Albert King - Johnny Winter -Stevie Ray Vaughan - Gary Moore (!) - nicht besonders viel abgewinnen zu können. Dass das vor/neben Folk&Country&Western die Wurzel der Rockmusik schlechthin ist, ist ja klar. Und für einzelne Songs oder Interpreten würde ich auch Ausnahmen zulassen.

Vor einiger Zeit habe ich übrigens mal ein Livekonzert im Fernsehen mit S.R.Vaughan gesehen, da hat es mich echt gegruselt; den kann ich auch nur bei Bowie als Riff- und Lick-Accessoire goutieren. Das war der konkrete Auslöser für meine Umschreibung des schweißtriefenden, äußerst unappetitlichen Solierens über Stunden.

Bei umfassendem Musikinteresse finde ich es noch weitaus dringlicher und ergiebiger, sich beizeiten mit Klassik (inkl. Oper!) und Jazz auseinandersetzen, auch wenn dann am Ende herauskommt, dass man damit (vorerst) nicht so wahnsinnig viel anfangen kann. Kommt Zeit, kommt Klassik. Da erwarten einen richtige Erweckungserlebnisse, wenn einen mal ein Konzert oder eine Arie erwischt hat, die ich mir bei dem musikalisch archaischen und simpel gestrickten Blues beim besten Willen nicht vorstellen kann. Dagegen halte ich die Ergründung des old school Blues wirklich für die reinste Kür.

Malibu
20.09.2006, 12:37
Da sind wir uns doch eigentlich einig, nur mit dem Unterschied, dass ich nach Ende der Reise die Bilanz ziehe, dem puristischen Blues und Blues Rock, so wie ich ihn eben umschrieben habe - Muddy Water - B.B. King - Albert King - Johnny Winter -Stevie Ray Vaughan - Gary Moore (!) - nicht besonders viel abgewinnen zu können. Dass das vor/neben Folk&Country&Western die Wurzel der Rockmusik schlechthin ist, ist ja klar. Und für einzelne Songs oder Interpreten würde ich auch Ausnahmen zulassen.

Vor einiger Zeit habe ich übrigens mal ein Livekonzert im Fernsehen mit S.R.Vaughan gesehen, da hat es mich echt gegruselt; den kann ich auch nur bei Bowie als Riff- und Lick-Accessoire goutieren. Das war der konkrete Auslöser für meine Umschreibung des schweißtriefenden, äußerst unappetitlichen Solierens über Stunden.

Bei umfassendem Musikinteresse finde ich es noch weitaus dringlicher und ergiebiger, sich beizeiten mit Klassik (inkl. Oper!) und Jazz auseinandersetzen, auch wenn dann am Ende herauskommt, dass man damit (vorerst) nicht so wahnsinnig viel anfangen kann. Kommt Zeit, kommt Klassik. Da erwarten einen richtige Erweckungserlebnisse, wenn einen mal ein Konzert oder eine Arie erwischt hat, die ich mir bei dem musikalisch archaischen und simpel gestrickten Blues beim besten Willen nicht vorstellen kann. Dagegen halte ich die Ergründung des old school Blues wirklich für die reinste Kür.

Vielleicht hast du mehr Spaß an noch älteren Blues-Sachen? Hast du Robert Johnson schon mal ausprobiert? Der hat in seiner Karriere ungefähr ein 10 Sekunden Solo gespielt und die eklige 'das ist ehrliche Musik!' Atitüde fehlt völlig.
Ansonsten stimme ich dir bezügl. Klassik natürlich zu (Deep Purple sind ohne Bach überhaupt nicht denkbar..) und möchte noch Afrikanische Trommelmusik ins Rennen werfen. Sehr wichtig und meines Erachtens irre spannend und als Wurzel für afroamerikanische Musikrichtungen natürlich essentiell.

.. Und Gary Moore als Blueser zu bezeichnen ist schon etwas gemein! ;-)

Sonic Juice
20.09.2006, 12:48
Vielleicht hast du mehr Spaß an noch älteren Blues-Sachen? Hast du Robert Johnson schon mal ausprobiert?
Ja, für den würde ich eine Ausnahme machen, weil er einige tolle Songs geschrieben hat. Auf den bin ich übrigens über Cassandra Wilson gestoßen.

Aber das ist wirklich nur eine Ausnahme. Wenn ich dann wieder an John Lee Hooker denke...

Von R.L. Burnside habe ich vor einiger Zeit auch wieder ein Album verkauft, weil ich es so redundant fand. Es ist ja nicht so, dass ich es nicht versucht hätte ...

(Gary Moore war gemein, ich weiß;-))

Krautathaus
20.09.2006, 13:05
@Sonic: J.B. Lenoir könnte Dir gefallen.

thomlahn
20.09.2006, 15:18
Wenn er doch nicht mehr mag, lasst ihn doch. Er hat es versucht und er mochte es nicht. Muss ja nicht so bleiben.

misterix
20.09.2006, 16:58
Heavy Metal (ganz im Besonderen "Goth Metal"), Grunge, HipHop/Rap, Gruftiges aus Deutschland, bzw. Gruftiges nach ca. 1995, Toto/Boston/Asia und Konsorten, sowie BAP/Klaus Lage/Lindenberg/Nena und Konsorten kann von mir aus der Teufel holen.
Ansonsten bleiben mir massig Progrock-/Glamrock-/Postrock-/Rockrock-/Punk-/New Wave-/No Wave-/Gothic-/Postpunk-/Psychedelic-/Electro-/Minimalelectro-/Electroclash-/Industrial-/E.B.M.-/Angstpop-/Synthpop-/Techno-/House-/Acidhouse-/Experimental-/Avantpop-/Ambient-/Folk-/Neofolk-/Disco- und überhaupt Popplatten im Regal übrig. Sowie noch Spurenelemente (mehr oder weniger) verschiedenster anderer Stilarten, die anderweitig von mir hier nicht genannt wurden.

Whole Lotta Pete
20.09.2006, 22:29
@Whole lotta pete: Minimal-Elektro-Iron maiden-Coverversionen klingt aber mehr als interessant! Wo gibts die? Immerhin besitze ich 14 Maidenplatten und kann mir dass ganz gut vorstellen... ;-)

Nun ja, ich hab da so ne Compilation, die mal wieder rausgekramt wurde anlässlich unseres Maiden-Tribute-Abends letzten Freitag. Die entspricht ziemlich genau dieser Stilbeschreibung. Besteht zur Hälfte aus Songs von ANTON MAIDEN, einem Schweden, der Ende der 90er kleine Berühmtheit mit Midi-Versionen von Maiden-Klassikern erreichen konnte (Can I play with madness, Run to the hills, The Trooper...). Laut dieser Wikipedia-Seite (http://en.wikipedia.org/wiki/Anton_Maiden)habe er sich angeblich später umgebracht, weil er von Maidenfans kritisiert wurde...

Dann gibts noch so Zeug wie "Powerslaves - An Electro Tribute to Iron Maiden" (http://www.discogs.com/release/211159), siehe hier das Cover:

http://img53.imageshack.us/img53/9564/r2111591141764746gl4.jpg

Definitiv nicht mein Geschmack, läuft aber manchmal aus humoristischen Gründen ganz gut rein.

Sonic Juice
20.09.2006, 23:03
Besteht zur Hälfte aus Songs von ANTON MAIDEN, einem Schweden, der Ende der 90er kleine Berühmtheit mit Midi-Versionen von Maiden-Klassikern erreichen konnte (Can I play with madness, Run to the hills, The Trooper...).
Unglaubliche Geschichte!
Hier (http://antonmaiden.altervista.org/)gibts die MP3s dazu. Der Gesang ist aber wirklich grauenhaft, ich konnte das nicht lange ertragen.

Whole Lotta Pete
21.09.2006, 00:09
Unglaubliche Geschichte!
Hier (http://antonmaiden.altervista.org/)gibts die MP3s dazu. Der Gesang ist aber wirklich grauenhaft, ich konnte das nicht lange ertragen.

Diese Art von "lustigen" Coverversionen werden ja mittlerweile auch auf fast jedem Festival als Pausen- oder Nachmittagsfüller durchgereicht. Ich kann dem auch nicht viel abgewinnen. Das ist aber schon wieder so strange, dass es wenigstens mal für einen Lacher reicht.

Vega4
21.09.2006, 12:54
Solche Scheiben lege ich immer auf Partys auf. Wenn man schon einen gewissen Alkoholspiegel hat kommen diese Songs.... ;-)

Voodoo_Child
21.09.2006, 16:58
Da ich Kategorisierungen ablehne, zähle ich nun die Künstler/Bands auf, die mich in den letzten Jahren auf meiner musikalischen Reise begleitet haben :

Led Zeppelin, Deep Purple, Black Sabbath, Jimi Hendrix, Beatles, B.B. King, Albert King, Django Reinhardt, Buena Vista Social Club, Ray Charles, Lenny Kravitz (nur bis "Circus", 1995), John Lennon, Paul McCartney, Little Milton, Stevie Ray Vaughan, Rory Gallagher, Taste, Ten Years After, Pink Floyd, Skunk Anansie, Audioslave, Eric Clapton, Jimmy Smith, Wes Montgomery, Buddy Guy, John Lee Hooker, John Frusciante, Fito & Fitipaldis - das sind die wichtigsten Namen, dir mir einfallen.

Wobei ich zugeben muss, dass ich Skunk Anansie, Audioslave und Deep Purple schon seit langer Zeit nicht mehr höre.

Whole Lotta Pete
21.09.2006, 23:44
Solche Scheiben lege ich immer auf Partys auf. Wenn man schon einen gewissen Alkoholspiegel hat kommen diese Songs.... ;-)

Haste jetzt schon mal reingehört?

Vega4
22.09.2006, 09:54
Ja, warum? Glaub mir ab einen gewissen Spiegel ist das super...

Whole Lotta Pete
22.09.2006, 12:23
Ja, warum? Glaub mir ab einen gewissen Spiegel ist das super...

Ab einem gewissen Spiegel liefen bei uns früher immer diese Humppa Platten, Eläkeläiset & Co. Das ist in gewisser Weise ein ähnlicher Ansatz und auch nur bis zu einem gewissen Grad witzig.

wolle
24.09.2006, 14:30
Da ich Kategorisierungen ablehne, zähle ich nun die Künstler/Bands auf, die mich in den letzten Jahren auf meiner musikalischen Reise begleitet haben :

Led Zeppelin, Deep Purple, Black Sabbath, Jimi Hendrix, Beatles, B.B. King, Albert King, Django Reinhardt, Buena Vista Social Club, Ray Charles, Lenny Kravitz (nur bis "Circus", 1995), John Lennon, Paul McCartney, Little Milton, Stevie Ray Vaughan, Rory Gallagher, Taste, Ten Years After, Pink Floyd, Skunk Anansie, Audioslave, Eric Clapton, Jimmy Smith, Wes Montgomery, Buddy Guy, John Lee Hooker, John Frusciante, Fito & Fitipaldis - das sind die wichtigsten Namen, dir mir einfallen.

Wobei ich zugeben muss, dass ich Skunk Anansie, Audioslave und Deep Purple schon seit langer Zeit nicht mehr höre.

jo dann mach ich das auch mal:

Neil Young, The Beatles, The Band , Bob Dylan John Lennon George Harrison,. Paul McCartney ,Ringo Starr, Gerry Marsden , Joni Mitchell, Joanna Connor, Janis Joplin, Luther Allison, Buddy Guy, Scott Henderson, Grant Green, Wes Mongomery, Robben Ford, John Scofield ,Pat Metheny, Mike Stern, Jim Hall, Sonny Rollins, Oliver Nelson, Billy Preston, Deep Purple, Megadeth, Dritte Wahl, Normahl, Dödelhaie, Thelonious Monk, Adrian Legg, Karl Ratzer, Laurie Wisefield, SAS-Band, Crosby,Stills,Nash&Young, Byrds, Buffalo Springfield, Beach Boys, Searchers, Kinks ,Who, Animals , Rolling Stones, Small Faces, Donovan, Steely Dan, Jeff Beck , Jefferson Airplane, Grateful Dead ,Led Zeppelin, Collosseum, Pink Floyd, Velvet Underground, The Squires, Carl Perkins, Jerry lee lewis, Chuck Berry, Gene Vincent &The Blue Caps, Koko Taylor, B.B.King, Albert King , Albert Collins,Cream , Eric Clapton, Derek &The Dominoes, Jimi Hendrix, Lovin Spoonful, Ray Davies, Dave Davies, Ella Fitzgerald, Joe Pass, john Coltrane, Miles Davis, Billie Holiday, Robert Johnson, Duke Robillard, Matt Guitar Murphy, Robert Cray, Gary Moore ,Derek Trucks, Jack Bruce, Rory Gallagher, U2, Lou Reed, John Cale ,Van Morrison, The Doors, Johnny Cash, Tom Petty, Roger McGuinn, Roy Orbison, Travelling Wilburys, Queensryche, Lenny Kravitz, (auch bis Circus,danach nimmer!) ,Coldplay, Mando Diao .....wird evtl fortgesetzt^^

Sokrates
24.09.2006, 18:26
@ wolle:

Wenn du das nächste Mal die Kommas weglässt, liest es sich noch besser - und macht den Beitrag noch wertvoller. :lol:

songbird
24.09.2006, 22:39
Fast alles was aus GB kommt und eine Gitarre halten kann. Der Rest kann sich hinten anstellen.

popkid
24.09.2006, 22:55
Fast alles was aus GB kommt und eine Gitarre halten kann. Der Rest kann sich hinten anstellen.na das nenn' ich mal 'n breites band!

songbird
24.09.2006, 22:59
na das nenn' ich mal 'n breites band!

Vielleicht sollte ich zwei Gitarren als Kriterium heranziehen... Dann sind auch die Püppchen von Depeche Mode aussen vor.

popkid
24.09.2006, 23:05
Vielleicht sollte ich zwei Gitarren als Kriterium heranziehen... Dann sind auch die Püppchen von Depeche Mode aussen vor.na nicht nötig, songbird. hier weiß doch auch so jeder, dass du neben oasis noch oasis und ab und an auch mal oasis hörst. ;-)

songbird
24.09.2006, 23:11
na nicht nötig, songbird. hier weiß doch auch so jeder, dass du neben oasis noch oasis und ab und an auch mal oasis hörst. ;-)

Na jut. Gestern war ich allerdings mal bei unserem Freund Nutini im Konzert.:liebe:

chocolate milk
24.09.2006, 23:24
na nicht nötig, songbird. hier weiß doch auch so jeder, dass du neben oasis noch oasis und ab und an auch mal oasis hörst. ;-)
Gibt es einen Oscars für Posts? Du hättest einen verdient. :bier:

@ songbird:
Depeche Mode, sind keine Püppchen...

songbird
24.09.2006, 23:30
@ songbird:
Depeche Mode, sind keine Püppchen...

Das Komma ist jetzt aber falsch gesetzt.
Martin Gore kommt mit dieser Bezeichnung noch recht vorteilhaft weg.

Mikko
24.09.2006, 23:30
Gibt es einen Oscars für Posts? Du hättest einen verdient. :bier: Nur nicht übertreiben, liebe Dame.


Depeche Mode, sind keine Püppchen...Das vielleicht nicht, aber sonst hat er recht.

popkid
24.09.2006, 23:38
Na jut. Gestern war ich allerdings mal bei unserem Freund Nutini im Konzert.:liebe:ach, fremdgegangen. tzzz! und wieso dein freund? du hast im april geschwänzt. wie hätte es folglich richtig heißen müssen?

@mikko: die chomi neigt doch nicht zur übertreibung.

chocolate milk
24.09.2006, 23:39
Das Komma ist jetzt aber falsch gesetzt.
Martin Gore kommt mit dieser Bezeichnung noch recht vorteilhaft weg.
Das Komma ist jetzt ja wohl mal völlig nebensächlich. Martin L.Gore hat eine Vorliebe für "leicht" schreckliche Bekleidung. Na und? Das macht ihn nicht zu einem Püppchen.

Nur nicht übertreiben, liebe Dame.
Das vielleicht nicht, aber sonst hat er recht.
1. Popkids Aussage war in meinen Augen, großes Kino. Mir war danach.
2. Hmmh. Nö.

Mikko
24.09.2006, 23:39
@mikko: die chomi neigt doch nicht zur übertreibung. Nicht? - Wozu dann?

popkid
24.09.2006, 23:40
Martin L.Gore hat eine Vorliebe für "leicht" schreckliche Bekleidung. Na und? Das macht ihn nicht zu einem Püppchen.doch. zu einem anziehpüppchen. und nein, ich wollte dir jetzt nicht in den rücken fallen.

popkid
24.09.2006, 23:41
Nicht? - Wozu dann?ihre neigungen hat sie mir jetzt noch nicht so ausführlich geschildert. sollte dies aber mal geschehen, so werde ich dir berichten, so ich ihr einverständnis habe.

Mikko
24.09.2006, 23:43
1. Popkids Aussage war in meinen Augen, großes Kino. Mir war danach.
2. Hmmh. Nö.
1. Popkid hat nur eine allgemein bekannte Tatsache festgestellt.
2. Wie jetzt? Was sind denn Depeche Mode?

popkid
24.09.2006, 23:47
2. Wie jetzt? Was sind denn Depeche Mode?immer wieder gerne genommen. (http://de.wikipedia.org/wiki/Depeche_Mode)

das hier auch. (http://piv.pivpiv.dk/)

Sonic Juice
24.09.2006, 23:49
2. Wie jetzt? Was sind denn Depeche Mode?
Natürlich eine der besten und wichtigsten Bands der 80er.
So, und jetzt hört mal bitte mit den kindischen Lästereien auf.

popkid
24.09.2006, 23:51
oha! ich habe gerade das gefühl, dass roberto blancos these "ein bißchen spass muss sein, dann ist die welt voll sonnenschein" doch nicht stimmt.

chocolate milk
24.09.2006, 23:53
ihre neigungen hat sie mir jetzt noch nicht so ausführlich geschildert. sollte dies aber mal geschehen, so werde ich dir berichten, so ich ihr einverständnis habe.
Von welchen Neigungen war hier eigentlich gerade die Rede?

1. Popkid hat nur eine allgemein bekannte Tatsache festgestellt.
2. Wie jetzt? Was sind denn Depeche Mode?
1. Ja, aber so wunderbar auf den Punkt formuliert (natürlich auch unglaublich überspitzt).
2. Popkid ist heute göttlich. ;-)

(@ popkid: Danke, Danke, Danke...)

Sonic Juice
24.09.2006, 23:54
Hier ist es jedenfalls schon dunkel, ain´t no sunshine.
Außerdem seid ihr nicht alleine, Kinder! Das können Fremde mitlesen. Was sollen die denn vom RS-Forum denken?

chocolate milk
24.09.2006, 23:56
Jaja. Wichtig ist, dass dir sowas nie passiert. ;-) :wave:

Mikko
24.09.2006, 23:56
Von welchen Neigungen war hier eigentlich gerade die Rede? Wüsste ich auch gerne...

Popkid ist heute göttlich. ;-)Ehrlich? - Und wie ist sie sonst?

popkid
24.09.2006, 23:59
Hier ist es jedenfalls schon dunkel, ain´t no sunshine.du hast nicht mal die mokkanase roberto verstanden. man, man, man!

Außerdem seid ihr nicht alleine, Kinder! Das können Fremde mitlesen. Was sollen die denn vom RS-Forum denken?das hier nicht alle steif und trocken sind? aber das lässt natürlich raum für vielerlei interpretationen.

@chomi: ich weiß das auch nicht so genau und kann deshalb nur spekulieren. wende dich mal vertrauensvoll an den mikko. der fragte nach deinen neigungen. aber diskutiert das bitte öffentlich aus, damit ich unterhalten werde.

Sonic Juice
25.09.2006, 00:01
Jaja. Wichtig ist, dass dir sowas nie passiert. ;-) :wave:

Was hast du denn plötzlich gegen Depeche Mode?

chocolate milk
25.09.2006, 00:06
Wüsste ich auch gerne...
Ehrlich? - Und wie ist sie sonst?
;-)...
Sympathisch, humorvoll, schlagfertig.

@chomi: wende dich mal vertrauensvoll an den mikko. der fragte nach deinen neigungen. aber diskutiert das bitte öffentlich aus, damit ich unterhalten werde.
Öffentlich? Ach nö, dann bekommen es ja alle mit, dass muß nicht sein.

Was hast du denn plötzlich gegen Depeche Mode?
Nichts.

Sonic Juice
25.09.2006, 00:06
du hast nicht mal die mokkanase roberto verstanden. man, man, man!
Um dem Kommunikationsdilemma etwas abzuhelfen:
Denk Dir doch im Zweifel zu meinen Posts hier einfach die gleichen Smileys, die Du selbst auch im Vertrauen darauf weglässt, dass man sie eh nicht zu ernst nimmt... :wave:

popkid
25.09.2006, 00:11
Um dem Kommunikationsdilemma etwas abzuhelfen:
Denk Dir doch im Zweifel zu meinen Posts hier einfach die gleichen Smileys, die Du selbst auch im Vertrauen darauf weglässt, dass man sie eh nicht zu ernst nimmt... :wave:ach: dito. besser könnte es nicht passen, als jetzt.

@chomi: danke! heute werde ich sicher gut schlafen.

Whole Lotta Pete
25.09.2006, 13:11
Was zerlabert ihr hier die Diskussion? "Der Dingsbums hat gesagt, dass er blabla gemeint hat, das derunddie blöd ist". Das juckt doch niemanden.


Das Komma ist jetzt ja wohl mal völlig nebensächlich.

Ach ja?


1. Popkids Aussage war in meinen Augen, großes Kino. Mir war danach.

Schon wieder falsches Komma. :sonne:

misterix
25.09.2006, 13:58
Fast alles was aus GB kommt und eine Gitarre halten kann.

So genau wollte es eigentlich - fast - keiner wissen.
Aber ich hake dann doch noch mal interessehalber nach: Zählt da auch sowas wie Screwdriver dazu? Ich meine ja nur bloß, da bekanntermassen auch Primaten rein theoretisch "Gitarren halten" können - und dies auch schon mal bewiesen haben...

popkid
25.09.2006, 14:53
Zählt da auch sowas wie Screwdriver dazu? Ich meine ja nur bloß, da bekanntermassen auch Primaten rein theoretisch "Gitarren halten" können - und dies auch schon mal bewiesen haben...die erste screwdriver ist eine punkplatte und hat nicht viel mit dem zu tun, was danach kam. da sollte man schon diffrenzieren, denn sonst könnte man sugs von madness auch einiges unterstellen, der sich bekanntermaßen mit ian stewart mal eine wohnung teilte.

allerdings darf doch wohl von aussgehen, dass screwdriver ebenso wenig hört, wie andere bands aus der blood & honour bewegung, worauf du hier sicher anspielen wolltest.

*Martin*
25.09.2006, 15:12
Von Beatles bis Rolling Stones!
Wenn das nichts ist! :bier: :lach:

misterix
25.09.2006, 18:16
die erste screwdriver ist eine punkplatte und hat nicht viel mit dem zu tun, was danach kam. da sollte man schon diffrenzieren, denn sonst könnte man sugs von madness auch einiges unterstellen, der sich bekanntermaßen mit ian stewart mal eine wohnung teilte.

allerdings darf doch wohl von aussgehen, dass screwdriver ebenso wenig hört, wie andere bands aus der blood & honour bewegung, worauf du hier sicher anspielen wolltest.

In der Tat hast Du Recht, die erste Screwdriver-LP ist tatsächlich eine recht unterhaltsame und nicht mal unsympathische Punk-Platte. Nicht besonders originell, aber von einer gewissen Qualität, besonders nach ein oder besser mehreren Bierchen. Was mich nicht davon abhält, diese Platte NICHT besitzen zu wollen, da ich auf die "Blood & Honour"-Jungs sehr allergisch reagiere. Wobei wir auch schon bei Deinem zweiten Absatz angelangt sind. Leider ist dieser grammatikalisch recht diffus ausgefallen (bitte nicht als ameisenfickerige Kritik auffassen...). Daher deute ich ihn dahingehend: NEIN, ich höre definitiv ganz bestimmt keine Bands aus dieser Bewegung, wollte allerdings anspielend um Differenzierung bitten, da auch (und ganz besonders) aus GB manchen Gitarrenspielern (nicht nur rein ideologisch) nicht zu trauen ist. Denn, was nutzt ein guter Gitarrenspieler, wenn er sich den falschen Ideen verdingt?

misterix
25.09.2006, 18:18
Von Beatles bis Rolling Stones!
Wenn das nichts ist! :bier: :lach:

Ein grosser Schritt für einen einzelnen kleinen Menschen, aber ein ganz kleiner Schritt für die Menschheit...

songbird
25.09.2006, 18:54
So genau wollte es eigentlich - fast - keiner wissen.
Aber ich hake dann doch noch mal interessehalber nach: Zählt da auch sowas wie Screwdriver dazu? .

Nö. Ich hatte ja deswegen "fast" geschrieben.

misterix
25.09.2006, 20:12
Nö. Ich hatte ja deswegen "fast" geschrieben.

Na, jetzt wissen wir auch das! Aber wie wir auch sehen können, ist "fast" dehnbar! Extrem dehnbar! So wie man "Püppchen" auch dehnen - und vor allem - verdrehen kann. Was aber meistens ein bisserl zu verdreht ankommen kann! Wobei es auch Püppchen gibt, die auf Schultern von Giganten hocken und alles dafür tun, sich dumme lange Nasen wachsen zu lassen! Die auch mal mit Recht verdroschen werden können! Sachen gibt's!

Clau
25.09.2006, 20:19
Von bis.

songbird
25.09.2006, 20:48
Wobei es auch Püppchen gibt, die auf Schultern von Giganten hocken und alles dafür tun, sich dumme lange Nasen wachsen zu lassen! Die auch mal mit Recht verdroschen werden können! Sachen gibt's!

Ich habe keinen Schimmer, was Du mir sagen willst. Ich werte es mal als Kompliment.;-)

misterix
25.09.2006, 21:08
Ich habe keinen Schimmer, was Du mir sagen willst. Ich werte es mal als Kompliment.;-)

Recht hast Du, denn wie heisst's nicht umsonst so schön: "Hey, hey, my, my, optimism can never die"

popkid
25.09.2006, 22:25
Wobei wir auch schon bei Deinem zweiten Absatz angelangt sind. Leider ist dieser grammatikalisch recht diffus ausgefallen (bitte nicht als ameisenfickerige Kritik auffassen...). Daher deute ich ihn dahingehend: NEIN, ich höre definitiv ganz bestimmt keine Bands aus dieser Bewegung, wollte allerdings anspielend um Differenzierung bitten, da auch (und ganz besonders) aus GB manchen Gitarrenspielern (nicht nur rein ideologisch) nicht zu trauen ist. Denn, was nutzt ein guter Gitarrenspieler, wenn er sich den falschen Ideen verdingt?ein "man" und ein "er" fehlten. das kannst du jetzt einsetzen, wo du möchtest und danach weiter die sterne deuten.

popkid
25.09.2006, 22:50
Aber da "man" ja nie ganz sicher sein kann, was "er" so möchtest...fange ich jetzt auch an zu deuten? ach nein, ich lass das mal.

songbird
25.09.2006, 22:55
:muede:
Ich tippe auf Philosophie als Nebenfach.

popkid
25.09.2006, 22:55
ich hab da noch was anderes im verdacht.

wa
25.09.2006, 22:56
Richtige Koordinaten machen Kaffeesatz, Pendel und Hokuspokus doch gleich überflüssig! Siehste! Aber da "man" ja nie ganz sicher sein kann, was "er" so möchtest, so setzt man ein und deutelt danach. Macht natürlich einen Heidenspaß, einzusetzen wo ich möchte! Aber von einer englischen Gitarre zu einer anderen englischen Gitarre - oder z.B. von Großmaul zu Brüllaffe ist's manchmal gar nicht wirklich soooo weit entfernt. Sachen gibt's!

Mit welcher KI-Software werden Deine Beiträge eigentlich geschrieben? sarcasmo 1.0 beta?

misterix
26.09.2006, 08:45
Mit welcher KI-Software werden Deine Beiträge eigentlich geschrieben? sarcasmo 1.0 beta?

Ach, ist die endlich auf dem Markt? Werde ich mir gleich nachher zulegen!
Aber keine Sorge, ich teste erst mal im stillen Kämmerlein, anhand einiger eigenen Test-Beiträge. Ich glaube, ich fange dann mal damit an: "Fast alles aus Deutschland, was einen 'Ein/Aus'-Schalter am Synthesizer findet, der Rest kann sich hinten anstellen." Bin schon gespannt, was "sarcasmo 1.0 beta" dann so drauf hat...

Cassavetes
26.09.2006, 21:56
Von Beatles bis Rolling Stones!
Respekt! :-)
Bei mir geht's von Bata Illic bis Roberto Blanco. Auch nicht schlecht, oder?

misterix
27.09.2006, 09:59
Respekt! :-)
Bei mir geht's von Bata Illic bis Roberto Blanco. Auch nicht schlecht, oder?

Auf alle Fälle origineller!

MaybeMySoul
10.12.2006, 19:10
Angefangen hat es bei mir in den Achtzigern mit Kajogoogoo - aber das kam sicherlich daher, dass ich als 7-Jährige total in den Sänger verliebt war! Und überhaupt so ziemlich alles, was damals in den Charts war - wie das bei Kindern nunmal ist. Dann weiter über a-ha und Depeche Mode zu Guns'n'Roses Anfang der Neunziger. Nach dem Besuch des Musicals 'Hair' (mit 16, glaube ich) packte mich die Hippie-Ära. Irgendwann hat mich Techno zu fassen bekommen, was immerhin bis zur Jahrtausendwende angehalten hat.

Dann hat eine Achtziger-Party mich wieder hierher zurückgeschmissen, wurde allerdings recht schnell mit Musik der 60er/70er Jahre gemischt.

Naja, und heute höre ich so ziemlich alles - ausgenommen Hip Hop in jedweder Sprache, damit kann ich gar nichts anfangen. Durch meine jüngere Schwester (13) tue ich mir gelegentlich sogar Tokio Hotel etc. an, aber auch nur, um mir keine Predigten von der Kleenen anhören zu müssen. *fg*

Wann ich welche Musik bevorzuge, hängt ganz von der jeweiligen Stimmung und den Umständen ab - zum Tanzen sind die Achtziger ungeschlagen, auf Konzerten die älteren Sachen, auf Parties alles, was Stimmung bringt, Karneval ist sowieso ein großer Ausnahmezustand (und nur deswegen habe ich auch diverse Schlager-Sampler in meiner Sammlung...), und fürs einfach mal so zu Hause Hören gibt es gottseidank mein Notebook, das mir sämtliche Lieder völlig wahllos vorspielt.

Kurz gesagt: Alles außer Hip Hop. ;-)

Frettchen
25.12.2006, 19:07
Angefangen hat es bei mir in den Achtzigern mit Kajogoogoo - aber das kam sicherlich daher, dass ich als 7-Jährige total in den Sänger verliebt war!
Ich hab die erst vor kurzem wieder für mich neu entdeckt. Alle ihre Songs haben klasse Basslinien!

Ich würde mal sagen, dass mein Musikgeschmach ziemlich weit gefächert ist.

Ich höre eigentlich kaum Mucke nach Stilen (bei Progressivem Rock mach ich aber ne Ausnahme,da hör ich glaub ich alles solange es Prog ist).

Für mich muss ein Lied/ne Band einfach gut sein, das kann man in jedem Genre finden, in Pop genauso wie in Trance oder Hip Hop.

Ich habe aber auch bemerkt, dass ich seit kurzem ziemlich voreingenommen sein kann (besonders wenn es um Gangsta Rap und Indie rock geht). aber ich versuch mich zu beherrschen ^^

PELO_Ponnes
06.01.2007, 14:29
Mein Lieblingsessen ist Wiener Schnitzel mit Pommes Frites und Salat. Jägerschnitzel kommt direkt dahinter. Eigentlich habe ich noch ein zweites Lieblingsessen, nämlich chinesisch-indonesisches Essen Mihoen und sati babi - ich weiß, das ist falsch geschrieben), aber das kann ich nur zu bestimmten Gelegenheiten essen. Daneben gibt es viele weitere Gerichte, die ich gerne esse, wie zum Beispiel Nudelgerichte. Wiener Schnitzel kann ich auch nicht jeden Tag essen. Nach drei Tagen in Folge hängt einem auch das Liebklingsessen zum Hals raus, und man muss erst mal zu etwas anderem greifen. Es kommt auch auf den Anlass an, die Stimmung usw, was man ist. Und manchmal ist das Einfache Essen das Allerbeste.

Entschuldigt, dass ich diesen Vergleich heranziehe, aber ich habe gerade gegessen, und da ist mir das eingefallen. Tatsächlich gibt es aber einige Parallelen (aber auch deutliche Unterschiede) zu der Art und Weise, wie ich Musik konsumiere.

Bezüglich Bandbreite möchte ich zunächst einmal differenzieren zwischen der Musik, die ich mir anhöre (Input) und der Musik, die mir wirklich gefällt. Eigentlich bin ich jemand, der sich alles Mögliche anhört, nur um sicherzugehen, dass mir nichts Interessantes entgeht. Ich höre mir sogar Sachen aus Stilbereichen an, mit denen ich tendenziell wenig anfangen kann (z. B. Hiphop). Könnte ja sein, dass doch mal was dabei ist. Und dass man HipHop/Rap-Elemente so integrieren kann, das auch mir das Ergebnis gefallen könnte, hat mir in Ansätzen z.B. Nelly Furtado oder Blondie (mit "No Exit") gezeigt, obwohl es da noch nicht richtig packend ist. Aber ich sehe: da ist ein Zugang für mich, eventuell.

Grundsätzlich schließe ich also nichts aus. Und mir gefallen auch Sachen aus den unterschiedlichsten Stilbereichen. Hier kann man durchaus Vergleiche mit dem Essen ziehen. Da gibt es Lieblingsmenüs, andere Gerichte, die ich auch mag, wiederum andere, die ich nur ab und zu mal haben möchte, und andere, die mir nie so richtig munden. Aber der Geschmack kann sich ja (theoretisch)auch mal ändern.

Mein "Lieblingsessen" sind ganz klar die großen Studioproduktionen mit Melodien, intelligenten Arrangements, überraschenden Wendungen und trickreichen Klangeffekten. Ich mag auch das, was man als Soul bezeichnet, oder Phillysoulsachen. Wobei wir hier schon sehen, dass das eine das andere nicht ausschließen muss (siehe unten). Andererseits mag ich aber auch sehr organische Singer/Songwriter-Sachen wie zum Beispiel Gordon Lightfoot. Obwohl ich generell lieber das Melodische mag, gibt es Momente und Tage, in denen ich raue, unproduzierte Rockstücke vorziehe. Ein Unterschied zu meinen Vorlieben beim Essen ist dennoch, dass ich bei der Musik eher das Kunstvolle, aufwändig hergestellte bevorzuge, im Gegensatz zum Essen, wo ich tendenziell das einfache Essen einem Feinschmeckermenü vorziehe.

Was Stile anbelangt, so bin ich generell allerdings der Ansicht, dass all diese Grenzlinien künstlich sind und eigentlich alles ineinander übergeht. Die meisten Stilbezeichnungen sind historisch bedingt und beziehen sich auf eine Bewegung, wobei nur das hervorstechende Merkmal benannt wird: Bsp: Disco --> Funktion; Elektropop --> Art der Klangerzeugung. Blendet man die historische Perspektive aus, könnte man viele Discostücke auch als Electropop klassifizieren, andere wiederum nicht. Um Musik wirklich einigermaßen zu kategorisieren, bräuchte man ein riesengroßes Raster, wobei jeder Rasterkombination ein Stilbegriff zugeordnet werden müsste. Oh, das wäre eine Heidenarbeit. Letztendlich denke ich, dass man Musik nicht objektiv kategorisieren kann und auch nicht sollte.

Guten Appetit!

Sweetheart
07.01.2007, 21:17
Gestern abend von Country und Western Swing (Buck Owens, Hank Thompson etc.), Rockabilly (Smokestack Lightnin', Deke Dickerson) und Psychedelia (Count Five, The Brogues etc.) zu Hause bis Be Your Own Pet und ähnlichem wilden Zeugs in einem Club. Auf Hin- und Heimfahrt wurde Roots gehört.

Cleetus
07.01.2007, 22:32
Auf Hin- und Heimfahrt wurde Roots gehört.

Was ist denn Roots für dich?

Sweetheart
09.01.2007, 01:27
Was ist denn Roots für dich?Die beste Sendung im deutschen Radio.

manastin
09.01.2007, 16:03
In der musikalischen Brandbreite habe ich dank meiner Eltern, und dank meiner Heimatsort Glück gehabt. Ursprunglich komme ich aus Istanbul. Mein Vater war (und ist) Westliche Klassiche Musik Freak; er hört seit 30 Jahren das gleiche Radio Kanal, der 24 Stunden Klassische Musik sendet, sonst nichts. Hat kein einziges CD oder Kasette. Gott sei dank hatte meine Mutter breitere Interesse..Sie hörte oft klassische turkische Musik, aber auch New Age stuff wie Kitaro oder Andreas Wollenweider (ich weiss, strange a bit). Na ja, ich glaube sie hörte fast alle Arten. Ich habe erst durch Sie kapiert, dass es viele andere Sachen als Schubert oder Schostakovich gibt.
Dann sind meine Entdeckungen gekommen:Megadeth, dann Nina Simone, dann Schönberg...usw...
Ich höre fast alles, was mir etwas Neues, Interessantes bietet...
Ich versuche, die Musik im Allgemeinen zu verstehen. Ausserdem gefällt mir sehr, wenn ich historische Verknüpfungen begegne. Zum Beispiel, vor ein Paar Wochen hörte ich eine chinesische Radio auf Internet. Ich war sehr überrascht, als ich bemerkt hatte, dass die traditionale Chinesische Volkmusik viele ähnliche Elemente wie die türkische Volkmusik hat.

Cleetus
09.01.2007, 18:01
Die beste Sendung im deutschen Radio.

Aha. Wo kommt die denn? Und wann? Du meintest damit auf jeden Fall nicht Roots-Reggae oder die Roots irgendeines sonstigen Musikstils, oder?

fargo
09.01.2007, 18:06
hm,... also ich kann fast jeden Musikstil leiden
interessant zu sehen das ich mich musikalisch zeitmäßig rückwärts weiterentwickelt habe, von "Pearl Jam" bin ich auf "the Who"Led Zeppelin" gekommen, von den Strokes auf Velvet Underground, Television, Ramones, chuck berry,-von den white stripes zu den Stones und von denen dann Richtung Robert Johnson,-James Elmore zum Blues und über den Blues dann zum Jazz (Coltrane;Miles Davis)und wieder vorwärts zum Hip Hop (the Roots).

die klassische Musik entdecke ich gerade über den Film.
zur Zeit nur die Soundtracks zu Filmen gehört (star wars, zurück in die Zukunft, Taxi driver,);
der Soundtrack zu "Oldboy" gefällt mir sehr gut, ich bin am überlegen ob ich mir deshalb „Die vier Jahreszeiten“,von Antonio Vivaldi zulegen soll.

das einzige was mir nicht so gefällt sind sauber gezupfte Saiten auf einer Akustikgitarre (gibt natürlich auch Ausnahmen), die dürfen meiner Meinung nach ruhig ein bischen an der Gitarrenwand schnarren!

dougsahm
09.01.2007, 18:18
Aha. Wo kommt die denn? Und wann? Du meintest damit auf jeden Fall nicht Roots-Reggae oder die Roots irgendeines sonstigen Musikstils, oder?

Cleetus, Du bist doch schon einige Monate hier ? Du hast jetzt mal für 3 Stunden Postingverbot und stattdessen Lesepflicht, undzwar hier:

http://www.rollingstone.de/forum/forumdisplay.php?f=50

Cleetus
09.01.2007, 18:23
Ah..

Sweetheart
09.01.2007, 19:12
Aha. Wo kommt die denn? Und wann? Du meintest damit auf jeden Fall nicht Roots-Reggae oder die Roots irgendeines sonstigen Musikstils, oder?Ja, ich bezog mich ausschließlich auf "Roots", die Radiosendung mit Wolfgang Doebeling bei Radio Eins in Berlin. Immer Sonntag abends von 23 - 1 Uhr. Du kannst Sie auch per Stream über das Internet hören.

Whole Lotta Pete
12.01.2007, 15:28
In der musikalischen Brandbreite habe ich dank meiner Eltern, und dank meiner Heimatsort Glück gehabt. Ursprunglich komme ich aus Istanbul. Mein Vater war (und ist) Westliche Klassiche Musik Freak; er hört seit 30 Jahren das gleiche Radio Kanal, der 24 Stunden Klassische Musik sendet, sonst nichts. Hat kein einziges CD oder Kasette. Gott sei dank hatte meine Mutter breitere Interesse..Sie hörte oft klassische turkische Musik, aber auch New Age stuff wie Kitaro oder Andreas Wollenweider (ich weiss, strange a bit). Na ja, ich glaube sie hörte fast alle Arten. Ich habe erst durch Sie kapiert, dass es viele andere Sachen als Schubert oder Schostakovich gibt.
Dann sind meine Entdeckungen gekommen:Megadeth, dann Nina Simone, dann Schönberg...usw...
Ich höre fast alles, was mir etwas Neues, Interessantes bietet...
Ich versuche, die Musik im Allgemeinen zu verstehen. Ausserdem gefällt mir sehr, wenn ich historische Verknüpfungen begegne. Zum Beispiel, vor ein Paar Wochen hörte ich eine chinesische Radio auf Internet. Ich war sehr überrascht, als ich bemerkt hatte, dass die traditionale Chinesische Volkmusik viele ähnliche Elemente wie die türkische Volkmusik hat.


Sehr cool...deine Eltern bilden ne Schnittmenge zwischen 24Std-Klassikradio ohne eigene Tonträger und Kitaro/Wollenweidner, und du nennst als erste eigene Stufe MEGADETH! So muss das sein
:teufel:

Whole Lotta Pete
12.01.2007, 16:59
Sieht so aus, als gefällt mir so einiges von David Bowie mittlerweile ausreichend gut, dass ich mir was besorgen werde. Aufgefallen sind mir in den letzten Jahren nur einzelne Songs, die üblichen Hits oder z.B. "Suffragette City" (mal von Turbonegro gecovert). Vor ein paar Tagen kam ein älterer TV-Gig von ihm irgendwann nachts auf nem dritten Programm (WDR?). Kam gut bei mir an. Wieder was für die Bandbreite...

Mick67
12.01.2007, 17:09
Sieht so aus, als gefällt mir so einiges von David Bowie mittlerweile ausreichend gut, dass ich mir was besorgen werde. Aufgefallen sind mir in den letzten Jahren nur einzelne Songs, die üblichen Hits oder z.B. "Suffragette City" (mal von Turbonegro gecovert). Vor ein paar Tagen kam ein älterer TV-Gig von ihm irgendwann nachts auf nem dritten Programm (WDR?). Kam gut bei mir an. Wieder was für die Bandbreite...

Tja Pete, Du wirst halt erwachsen. ;-)

Whole Lotta Pete
12.01.2007, 17:18
Tja Pete, Du wirst halt erwachsen. ;-)

Muss man für Bowie erwachsen sein? Ich kann übrigens sein "Ziggy Stardust" sehr gut spielen - bei Guitar Hero ;-)

Blitzkrieg Bettina
13.02.2009, 23:45
Mein Musikgeschmack ist schon sehr rocklastig, aber das heißt nicht im Mindesten daß ich mich auf dieses Genre beschränken möchte.

Hin und wieder höre ich Jazz sehr gerne, früher auch Blues, dies hat allerdings arg nachgelassen.

Ein bißchen Rap dann und wann muß auch mal sein wird mir allerdings leicht zu monoton.

Welche Stilrichtung ich gerne noch viel mehr kennenlernen würde ist Funk&Soul. (Habe mich daher sehr über die CD im neuen RS gefreut.)

Mit elektronischer Musik wirds nichts mehr. Tut mir leid es haben mich schon so viele Leute versucht zu missionieren, da bin ich resistent geworden...

Country/Americana war ein Genre an das ich mit sehr vielen Vorurteilen herangetreten bin, wo ich allerdings einige sehr interesante Interpreten für mich entdeckt habe.

Achja, und welches Feld bei mir noch völlig unbeackert ist, ist die Klassische Musik.

Titanic Deckchair
22.12.2010, 10:54
Bandbreite wird nach meinem Empfinden immer schmaler.. mittlerweile nur noch auf Americana-Sachen/C&W, Folk und Soundtracks konzentriert. Ich hoffe nicht, dass ich in 10 Jahren nur noch 10 Platten höre:roll:

redbeansandrice
22.12.2010, 11:26
Bandbreite wird nach meinem Empfinden immer schmaler.. mittlerweile nur noch auf Americana-Sachen/C&W, Folk und Soundtracks konzentriert. Ich hoffe nicht, dass ich in 10 Jahren nur noch 10 Platten höre:roll:

:-) bei Büchern hab ich den nur-noch-zehn-Punkt mittlerweile erreicht, bei Musik ist es aber noch ein auf und ab....

allwhite
22.12.2010, 11:56
meine musikalische bandbreite ist gross.
das problem, was ich habe ist, dass in vielen bereichen, die ich mag, entweder nur noch mist oder gar nichts mehr erscheint. das ist auch der grund, warum ich hauptsächlich alte platten höre und vieles neue kompromisslos abwatsche.
die meisten guten neuerscheinungen gab es in den letzten jahren im klassischen indiepop-bereich (jangle/twee/c86,etc.) und bei den neo-sixties-sachen (von garage über soul bis skinhead reggae). auch das shoegaze-/noisepop-revival brachte einige gute sachen hervor. allerdings da auch wieder viel schrott dabei, weil jede rockband mit mehr als zwei gitarreneffekten auf einmal als shoegaze bezeichnet wurde.

ferry
22.12.2010, 16:18
für mich ist generell wichtig, mir Musik ohne Vorurteile anzuhören.
Dazu gehört auch, sich vom Image einer Band /Künstler nicht blenden zu lassen.
Allerdings gibt es auch gewissermassen einen "Soundtrack" meines Lebens, und der hört sich nicht so an wie z.B. Country, Jazz oder Hip Hop.

von daher habe ich zwar immer ein offenes Ohr, aber einen gewissen roten Faden muss es schon geben!

Stu Redman
22.12.2010, 16:21
ich hab (außer schlager und volksmusik) keine musikrichtung, die ich grundsätzlich ausschließe, wobei ich einer (dem metal) besonders zugetan bin.

schussrichtung
22.12.2010, 16:21
Ich kenne keine Bandbreite - was machen die so?

Brosche
22.12.2010, 16:27
Meine Bandbreite schmälert sich von Jahr zu Jahr und das gefällt mir.

dying-stereo
22.12.2010, 17:03
Extrabreite Bandbreite von Piaf bis Portishead.

dr.music
22.12.2010, 17:07
Meine Bandbreite schmälert sich von Jahr zu Jahr und das gefällt mir.Wirklich? Bei mir käme das nicht gut an. Das Schönste an der Musik ist doch u. a. die "wahnsinnige" Bandbreite".:-)

coleporter
22.12.2010, 17:18
Wirklich? Bei mir käme das nicht gut an. Das Schönste an der Musik ist doch u. a. die "wahnsinnige" Bandbreite".:-)

Sehe ich auch so. Ein Blick in mein CD-Regal (oder noch schlimmer: auf meine Musikfestplatte) würde jeden Bandbreitenmesser explodieren lassen... :lol:

Prince Kajuku
22.12.2010, 17:56
@Whole Lotta Pete



Noch nicht mal Reaggae und Hip Hop will ich ausnehmen, obwohl das für meine Begriffe wirklich schon üble Grenzbereiche sind. Jazz hat mich bisher nur am Rande interessiert, Singer/Songwriter halte ich immer noch für größtenteils langweilig, flüchten muss ich immer noch bei Ska und Britpop...

Siehst Du das eigentlich 4 Jahre später immer noch so ? Ich bin da früher auch sehr voreingenommen rangegangen, mittlerweile kann ich mich ganz gut mit Reggae, Ska und Britpop anfreunden. HipHop und Jazz laufen bei mir noch immer recht selten.

ferry
22.12.2010, 18:00
Wirklich? Bei mir käme das nicht gut an. Das Schönste an der Musik ist doch u. a. die "wahnsinnige" Bandbreite".:-)

ich rate jetzt mal.
Du gehörst auch im Leben zu denen, die mit "allen gut können" ?

dr.music
22.12.2010, 18:07
ich rate jetzt mal.
Du gehörst auch im Leben zu denen, die mit "allen gut können" ??? Mit allen Leuten gut auskommen? Wenn Du das meinst: Nein, das wäre zwar schön, ist aber leider hier und da nicht der Fall.

Onkel Tom
22.12.2010, 18:08
?? Mit allen Leuten gut auskommen? Wenn Du das meinst: Nein, das wäre zwar schön, ist aber leider hier und da nicht der Fall.

Besonders hier, nicht? ;-)

Onkel Tom
22.12.2010, 18:11
Bei mir "schmilzt" die Bandbreite auch etwas. Mittlerweile mag ich es eher etwas ruhiger und "gemütlicher". Heavy Metal, Punk, Free Jazz und weite Teile der elektronischen Musik gehen gar nicht (mehr). Es läuft immer mehr auf Folk, Singer/Songwriter, Country(rock) und artverwandtes hinaus. Allein, die "alten Helden" höre ich immer noch gerne.

allwhite
22.12.2010, 18:14
?? Mit allen Leuten gut auskommen? Wenn Du das meinst: Nein, das wäre zwar schön, ist aber leider hier und da nicht der Fall.

nein, das wäre schrecklich. wer sich mit jedem gut versteht, hat entweder keinen charakter oder unterdrückt ihn. solche leute sind mir zuwider.

Flash
22.12.2010, 20:01
das problem, was ich habe ist, dass in vielen bereichen, die ich mag, entweder nur noch mist oder gar nichts mehr erscheint. das ist auch der grund, warum ich hauptsächlich alte platten höre und vieles neue kompromisslos abwatsche.


Wow, was eine musikalische Weitsicht! Da "watscht" er "alles Neue kompromisslos ab", behauptet in den meisten Bereichen erscheine "nur noch Mist" und zerreißt damit die Popmusik der gesamten Noughties buchstäblich in der Luft. Das nenne ich Sachverstand.

Roseblood
22.12.2010, 20:02
Von Bob bis Dylan ist bei mir alles dabei.

Flint Holloway
22.12.2010, 20:09
Wow, was eine musikalische Weitsicht! Da "watscht" er "alles Neue kompromisslos ab", behauptet in den meisten Bereichen erscheine "nur noch Mist" und zerreißt damit die Popmusik der gesamten Noughties buchstäblich in der Luft. Das nenne ich Sachverstand.

nein.

äh ich meine:

das konzept der noughties ist halt ganz einfach mal dermaßen ausgereizt...

moment. egal...


Meine Bandbreite liegt zwischen *** und *****. Der Rest ist nichtig.

allwhite
22.12.2010, 20:12
Wow, was eine musikalische Weitsicht! Da "watscht" er "alles Neue kompromisslos ab", behauptet in den meisten Bereichen erscheine "nur noch Mist" und zerreißt damit die Popmusik der gesamten Noughties buchstäblich in der Luft. Das nenne ich Sachverstand.

du bist ja niedlich.

1. du sprichtst mir musikalische weitsicht ab, ohne mich zu kennen.

2. aus "in vielen bereichen, die ich mag" (wobei du gar nicht wissen kannst, welche das sind) machst du "alle bereiche".

3. aus "vieles neue" machst du "alles neue".

ein ernstzunehmender gesprächspartner bist du nicht.

achso, bevor du wieder spielen gehst: was sind "noughties" ?

Monroe Stahr
22.12.2010, 20:22
Wow, was eine musikalische Weitsicht! Da "watscht" er "alles Neue kompromisslos ab", behauptet in den meisten Bereichen erscheine "nur noch Mist" und zerreißt damit die Popmusik der gesamten Noughties buchstäblich in der Luft. Das nenne ich Sachverstand.
na im Gegensatz zu denen, die sich hier zu ihrer großen musikalischen Bandbreite gratulieren, ist das noch mal ne ehrliche Selbsteinschätzung...

Flash
22.12.2010, 20:25
du sprichtst mir musikalische weitsicht ab, ohne mich zu kennen.

achso, bevor du wieder spielen gehst: was sind "noughties" ?

ad1: Die brauche ich Dir nicht absprechen, um die hast Du Dich mit Deinen Aussagen selbst gebracht.
ad2: Die Zeit aus der Du "alles abgewatscht hast".

coleporter
22.12.2010, 20:27
na im Gegensatz zu denen, die sich hier zu ihrer großen musikalischen Bandbreite gratulieren, ist das noch mal ne ehrliche Selbsteinschätzung...

Willst du mir unterstellen, ich hätte keine große musikalische Bandbreite? :roll:

Irrlicht
22.12.2010, 20:36
"My cock is much bigger than yours!"

coleporter
22.12.2010, 20:37
"My cock is much bigger than yours!"

Was hat das mit dem Thema zu tun...? :lol:

grandandt
22.12.2010, 20:37
"My cock is much bigger than yours!"

You're kidding, boy!

C60, C90, C120, aber leider nix mit Revox.

allwhite
22.12.2010, 20:44
ad1: Die brauche ich Dir nicht absprechen, um die hast Du Dich mit Deinen Aussagen selbst gebracht.
ad2: Die Zeit aus der Du "alles abgewatscht hast".

ah, ich habe mich mit meinen aussagen um meine musikalische weitsicht gebracht. merkste selbst,ne ?

grandandt
22.12.2010, 20:47
...ein ernstzunehmender gesprächspartner bist du nicht.

Hihi!
Wieder mal das Makro im "Word" benutzt?
Wußtest Du, daß Du hier eine Ignorliste verwalten kannst? Kannst damit alle untauglichen Gesprächsgegenüber wegdrücken. Na? Wäre das nichts?

Zappa1
22.12.2010, 20:50
Hihi!
Wieder mal das Makro im "Word" benutzt?
Wußtest Du, daß Du hier eine Ignorliste verwalten kannst? Kannst damit alle untauglichen Gesprächsgegenüber wegdrücken. Na? Wäre das nichts?

Da würde am Ende nur noch alex übrigbleiben, und der ist momentan in Urlaub.
Wird eng...;-)

pumafreddy
22.12.2010, 20:52
Die Väter des (Hard)Rock haben natürlich in den 60er und 70ern ihre Wurzeln geschlagen, aus denen später auch immer mal ein Pflänzchen wuchs. Mehr aber auch nicht. Auch höre ich gern mal was sinnliches und ruhiges.
Und wenn gleich wieder das Vorurteil kommt, das es bei mir nur die Siebziger gibt, den kann ich beruhigen. Die Pop-Musik in diesen Jahrzehnt hat mir überhaupt nicht gefallen, dafür die aus den 90ern.
Sicherlich höre ich auch modernes, was so im Radio gedudelt wird, aber vom Hocker reißt mich das nicht. Da möchte ich mich der Meinung von allwhite anschließen.
Das es die Rockbands von heute natürlich auch schwer haben, an ihre Vorbilder anzuknüpfen, ist klar, denn wer kann schon das Fahrrad neu erfinden....

ferry
22.12.2010, 21:11
vielleicht sollte man auch eher mal daran denken, in die Tiefe zu gehen statt in die Breite ! :-)

redbeansandrice
22.12.2010, 21:15
vielleicht sollte man auch eher mal daran denken, in die Tiefe zu gehen statt in die Breite ! :-)

wann hat man schon die Wahl; diesen Clash zwischen denen, die stolz darauf sind "alles" hören zu können, und denen, denen es peinlich wäre, das zuzugeben, sieht man hier im Forum ja öfter - kann jetzt nicht sagen, dass ich die haushohe Überlegenheit einer dieser Gruppen über die andere erkennen könnt...

dengel
22.12.2010, 21:17
vielleicht sollte man auch eher mal daran denken, in die Tiefe zu gehen statt in die Breite ! :-)

Eine Fähre in die Tiefe. Untergang und dann nicht mehr gesichtet.

gypsy tail wind
22.12.2010, 21:39
Et j’ai deux fois vainqueur traversé l’Achéron :
Modulant tour à tour sur la lyre d’Orphée
Les soupirs de la Sainte et les cris de la Fée.

Bgigli
22.12.2010, 22:09
Oper, vor allem italienische! Caruso und Gigli waren meine ersten Platten. Hatte ich mir im Alter von sieben Jahren aus dem Neckermann-Katalog gewünscht! Danach Studium des Pop: Beides habe ich bis heute nicht aufgegeben: vincero!

Light of Love
22.12.2010, 23:07
Ich halte mich für recht offen... laber... blubber...

Dabei kann das Leben so einfach sein. Ab jetzt nur noch Schlager, fertig!

grandandt
22.12.2010, 23:08
Dabei kann das Leben so einfach sein. Ab jetzt nur noch Schlager, fertig!

Und wie ist da Deine Bandbreite?:lol:

Light of Love
22.12.2010, 23:11
Na ja, ich stehe noch am Anfang, aber sie wird immer breiter.

Harry Rag
23.12.2010, 01:01
Mein musikalischer Schwerpunkt liegt auf Westcoast/Downsouth-Gangsta Rap und gitarrenlastigem Pop/Rock. Gerne auch in die Stoner/Doom/Psychedelic-Richtung. Eigentlich alles, das entweder düster oder "spacig" ist. Und natürlich Rock 'n' Roll & Verwandtes: Von Blues über Rockabilly bis Motörhead. Und so.
Dazu kommen dann Songwriter und Folk-Künstler. :-)

Brundlefly
23.12.2010, 02:17
Bei mir geht in der Breite recht viel, von klassischem Indie-Gitarrenpop über Electronica (um das mal als Oberbegriff für verschiedene Spielarten elektronischer Tanzmusik zu missbrauchen) bis hin zu Avantgarde und Hip Hop. Die Vorzüge sind immer etwas phasenabhängig, so hatte ich in den letzten fünf Jahren vor allem Vorlieben für Electropop, Glam-Indie, Dubstep, Minimal Techno und (was ältere Sachen betrifft) Post-Punk, No Wave, Italo Disco und alten Rave/House. Einige Genres kann ich durch die Bank weg hören (Electroclash, Manchester Rave), bei anderen wiederum gefallen mir bislang nur einzelne Künstler (Industrial, Ska). R'n'B/Swingbeat/Soul waren durch die Charts-Überflutung in den letzten 10 Jahren eine Art "blinder Fleck", aber das hat sich nun dank Künstlern wie Keri Hilson, Rox oder Tennille und der gleichzeitigen Wiederentdeckung einiger 90er-Soul-Nummern geändert.

Absolutes No-Go ist nach wie vor dt. Schlager bzw. "Volksmusik" (also das ganze Zeugs, das in den ZDF-Hitparaden und ähnlichen Shows läuft). Größere Berührungsprobleme habe ich auch mit Country und Trance. Und als jemand, der in den 90ern den ganzen Kram live miterlebt hat, stehe ich dem anstehenden Eurodance-Revival äußerst skeptisch gegenüber.

Interessanter für die aktuelle musikalische Bandbreite ist vielleicht eher die musikalische Sozialisation, die man durchlaufen hat.

@allwhite: Habe ich da was verpasst - was gab es in den letzten Jahren denn für C86-Veröffentlichungen?

Onkel Tom
23.12.2010, 08:17
Wußtest Du, daß Du hier eine Ignorliste verwalten kannst? Kannst damit alle untauglichen Gesprächsgegenüber wegdrücken. Na? Wäre das nichts?

Selbstgespräche verlieren schnell ihren Reiz.

gypsy tail wind
23.12.2010, 09:13
3,81 mm :-)

dying-stereo
23.12.2010, 18:05
"My cock is much bigger than yours!"

They call me Long Dong Platinum

alexischicke
23.12.2010, 22:37
Ich bin allen Musikarten aufgeschlossen und hör sogar fast alles an,früher habe ich sogar Marianne und Michael und Musikantenstadl geschaut.Gut gemachte Volksmusik ist auch was feines.

Mein Spezialgebiet ist der Jazz(von Dixieland bis Fusion) und die Easy listening Sänger(Sinatra,Como,Crosby,Dean martin,Doris Day,Caterina Valente) usw..

Ich war schon auf Klassik und vielen Rockkonzerten.Es fast nichts,was ich nicht mir mal anhören würde(vielleicht Techno.hip hop).

Stormy Monday
23.12.2010, 23:18
YES: Rock n`Roll, Rock, Blues, Country, Folk,Rockabilly, Metal, Grunge, Soul, Reggae, Ska, Pop, Chanson, Klassik, Jazz
NO: TechNO, Electronica, Disco, Schlager, Volksmusik, schlechter Pop, schlechter Rock

Einfaches Weltbild :roll:

Jan Lustiger
23.12.2010, 23:30
Über musikalische Bandbreite sollte man sich einfach so wenig Gedanken wie möglich machen. :-)

Light of Love
23.12.2010, 23:31
...früher habe ich sogar Marianne und Michael und Musikantenstadl geschaut.

Früher zählt nicht! Hat sich also was mit der Bandbreite!

Paschik
23.12.2010, 23:38
Faszinierend was es so alles für Musikarten gibt. Meine Bandbreite reicht da von links bis rechts ... allerdings mit größeren Löchern, die ich jedoch nicht benennen kann, da ich leider nicht weiß, wie man den jeweiligen Stil nennt. Doch, ja: einen nennt man Freejazz und den anderen Volksmusik. Letzteren aber zugegebenermaßen nur deutschsprachig (denn Country ist ja irgendwie auch Volksmusik ;-)).

icculus66
24.12.2010, 00:13
Faszinierend was es so alles für Musikarten gibt. Meine Bandbreite reicht da von links bis rechts ... allerdings mit größeren Löchern, die ich jedoch nicht benennen kann, da ich leider nicht weiß, wie man den jeweiligen Stil nennt. Doch, ja: einen nennt man Freejazz und den anderen Volksmusik. Letzteren aber zugegebenermaßen nur deutschsprachig (denn Country ist ja irgendwie auch Volksmusik ;-)).

Peter Brötzmann kommt aus dem Volk. Also ist das Volksmusik.

gypsy tail wind
24.12.2010, 00:23
Peter Brötzmann kommt aus dem Volk. Also ist das Volksmusik.

:dance:

kann man auch prima dazu tanzen... und zusehen, wie Biergläser von den Vibrationen runterfallen auch!

Zappa1
24.12.2010, 00:47
Gut gemachte Volksmusik ist auch was feines.


Das ist richtig. Nur bin ich bei Volksmusik etwas penibel, und Marianne und Michael machen nicht das, was ich mir unter Volksmusik vorstelle.

gypsy tail wind
24.12.2010, 01:36
wärmste Empfehlung für:

http://www.volksmusiknet.ch/aaondem/864/cd.jpg

Zappa1
24.12.2010, 01:40
wärmste Empfehlung für:

http://www.volksmusiknet.ch/aaondem/864/cd.jpg

Habe ich mir notiert. Für sowas bin ich immer zu haben.

Empfehlung meinerseits:

http://media2.libri.de/shop/coverscans/419/4193000_4193000_xl.jpg

Brundlefly
24.12.2010, 02:19
Ich schrieb daher auch "Volksmusik" in Gänsefüßchen. Warte ja noch immer auf eine europäische Variante von Freak Folk, also ein paar junge Leute, die mit moderner Musik sozialisiert wurden und mit traditionellen Instrumenten den ganzen Laden komplett umkrempeln. Irgendwie glaube ich, dass das eher in der Schweiz oder in Österreich passieren wird als in Süddeutschland.

gypsy tail wind
24.12.2010, 10:15
Habe ich mir notiert. Für sowas bin ich immer zu haben.

Empfehlung meinerseits:

http://media2.libri.de/shop/coverscans/419/4193000_4193000_xl.jpg


Danke - hab vor ein paar Wochen mal den ganzen Volksmusik-Thread durchgearbeitet, wollte mich dort mal melden mit mehr Infos zur Schweizer-Box, aber ob das sonstwen interessiert hier?

nail75
24.12.2010, 10:29
Danke - hab vor ein paar Wochen mal den ganzen Volksmusik-Thread durchgearbeitet, wollte mich dort mal melden mit mehr Infos zur Schweizer-Box, aber ob das sonstwen interessiert hier?

Verschiedene Foris aus dem oberdeutschen Teil des Forums sicherlich. Ich bin mir aber nicht sicher, ob ich dazugehöre.

Zappa1
24.12.2010, 10:32
Danke - hab vor ein paar Wochen mal den ganzen Volksmusik-Thread durchgearbeitet, wollte mich dort mal melden mit mehr Infos zur Schweizer-Box, aber ob das sonstwen interessiert hier?

Auf jeden Fall. Der Thread ist leider viel zu verwaist.
Würde mich über Infos sehr freuen. Und da gibt's noch einige andere hier.

Paschik
24.12.2010, 11:02
Peter Brötzmann kommt aus dem Volk. Also ist das Volksmusik.

Habe ihn mir ergoogelt: perfekter kann man nicht erklären warum Freejazz nicht meins ist ;-)

allwhite
24.12.2010, 11:24
@allwhite: Habe ich da was verpasst - was gab es in den letzten Jahren denn für C86-Veröffentlichungen?

aus zeitmangel werfe ich erstmal nur die spanische band zipper (http://www.myspace.com/grupozipper) in den raum. habe ich dieses jahr live gesehen und war begeistert.

mehr später.