Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Britischer Blues
Britischer Blues: Peter Green, Fleetwood Mac, John Mayall, Chicken Shack.
Wer erinnert sich noch daran und weiß was Neues.
Gibt es zum Beispiel was von Christine Perfect und Chicken Shack oder das legendäre Soloalbum von Chrstine auf CD?
Copperhead
22.02.2003, 13:34
"i´ve got those fleetwood mac, chicken shack, john mayall, can´t fail blues" (liverpool scene)
das "legendäre" von christine gibt´s auf cd !
copperhead
MitchRyder
22.02.2003, 13:38
Bei britischen Blues fällt mir spontan immer das Ungetüm von Chris Farlow ein... auch die Gruppe Colosseum hat wunderschöne Bluestitel gemacht... aber der Ausgangspunkt für viele war natürlich John Mayall mit seiner legendären Bluesbreakers Gruppe, die einen nach dem anderen Bluesstar gebar.
:sauf:
Klar, Mich, war Mayall enorm wichtig in der Bluesszene in GB, doch sollte auch der Einfluss von Alexis Korner nicht verkannt werden.
Korner hat viele wichtige Musiker hoch- oder zusammengebracht, aber nie so viel kommerziellen Erfolg gehabt wie Mayall.
Übrigens: Stan Webb von Chicken Shack hat 2001 oder 2002 eine sehr schöne CD veröffentlicht mit dem Titel "Webb". Absolut hörenswert.
:gitarre:
Die New-Yardbirds sind da damals auch richtig groß rausgekommen.. :D
MitchRyder
22.02.2003, 18:47
Klar, Mich, war Mayall enorm wichtig in der Bluesszene in GB, doch sollte auch der Einfluss von Alexis Korner nicht verkannt werden.
Korner hat viele wichtige Musiker hoch- oder zusammengebracht, aber nie so viel kommerziellen Erfolg gehabt wie Mayall.
Womit du natürlich recht hast. Alexis Korner erwähnte ich nicht, weil er mit vielen seiner "Schüler" dann ebenfalls nach Amerika zog. Hingegen John Mayall immer seiner britischen Heimat treu blieb. Ich habe viele Konzerte als absoluter Jungspunt von Alexis Korner mir gegönnt, was auch gut war, wenn ich auch an seinen zu frühen Tod denke. Alexis kam oft nach Deutschland und spielte in vielen kleinen Clubs und das dazu auch auf dem "Lande" oder besser gesagt in der "Provinz". Ich mag beide: John und Alexis. Vielleicht sogar Alexis noch etwas lieber, da er sein Handwerk sich selbst beibrachte und erst dann seine Vorbilder, wie Berry, Waters, und die vielen anderen traf. Er ist auch nicht der Stilist, sondern der ehrliche Handwerker.
Gruß
Mitch
Täuscht mich meine Erinnerung? An etliche Konzerte mit Alexis Korner (Ganz toll mit dem Bassisten colin Hodgkinson) erinnere ich mich aus den späten 70gern. Aber war nicht John Mayall mit Begeisterung nach Los Angeles übergesiedelt (Laurel Canyon?)?
:voidod:
MitchRyder
22.02.2003, 21:24
Täuscht mich meine Erinnerung? An etliche Konzerte mit Alexis Korner (Ganz toll mit dem Bassisten colin Hodgkinson) erinnere ich mich aus den späten 70gern. Aber war nicht John Mayall mit Begeisterung nach Los Angeles übergesiedelt (Laurel Canyon?)?
:voidod:
Alexis Korner zogs nach New York nach seiner Tour 1972, aber auch er kehrt 4 Jahre später wieder nach England zurück... John Mayall verweilte 1967 in Los Angeles, da hast du recht, doch ging er 1968 wieder nach England zurück.
:twisted:
Und was die Konzerte anging, ja Alexis und Colin waren oft in Deutschland von 1977 bis 80. Habe einige Konzerte mit Genuss besucht. Übrigens sprach Alexis ein gutes deutsch. Wenn ich die Garde der Bluesmusiker überschaue, die bei ihm ihre Anfänge machten, so sind es nicht Watts, Jagger oder Richards, die ich für die besten halte... Nein, es sind Spencer, Burdon, Bruce und Thorup!!!
Auch in erinnere mich gerne an die Konzerte von Alexis Korner, sowohl was die Musik als auch seine unterhaltsamen Ansagen angeht.
Und Colin Hodgekinson ist ein ganz großer am Bass, sich so wie er durch Akkorde beim Bassspielen zu begleiten, macht ihm so schnell keiner nach.
Beim britischen Blues hat bis jetzt noch keiner Eric Clapton genannt. Gut, er war lange Zeit in den Staaten, doch hatte er sicherlich einen großen Einfluss auf brtitische Blues Bands.
MitchRyder
23.02.2003, 13:23
Beim britischen Blues hat bis jetzt noch keiner Eric Clapton genannt. Gut, er war lange Zeit in den Staaten, doch hatte er sicherlich einen großen Einfluss auf brtitische Blues Bands.
Auch hier würde ich sagen, daß es bessere Schüler von John Mayall gab als Eric Clapton. Der Einfluss von E.C. auf den britischen Blues erachte ich als gering, da waren eher die Colloseumgründer oder Spencer die treibende Kraft.
... John Mayall verweilte 1967 in Los Angeles, da hast du recht, doch ging er 1968 wieder nach England zurück.
Ist zwar nicht meine baustelle...hab aber vor 1,2 jahren ein interview gelesen ( oder es im fernsehen gesehen )...mit john mayall...dort sagte er, daß er seit einigen! jahren in kalifornien lebt!!
Sehr sympatisch finde ich, daß er sich ÜBERHAUPT nichts aus drogen macht..da gibts ja nicht so viele von..unter musikern...
John Mayall spielt zusammen mit Peter Green und Canned Heat am 22. März in der Schwarzwaldhalle in Karlsruhe. Das erste Bluesbraker Album gehört zu den allerbesten Rockalben die ich kenne, von Peter Green habe ich nur ein Greatest Hits Album, gefällt mir aber auch, natürlich weniger als Sänger, mehr als Gitarrist. Sollte schon ein interessantes Konzert werden.
Fred Schluckebier
24.02.2003, 17:09
Beim britischen Blues hat bis jetzt noch keiner Eric Clapton genannt. Gut, er war lange Zeit in den Staaten, doch hatte er sicherlich einen großen Einfluss auf brtitische Blues Bands.
Auch hier würde ich sagen, daß es bessere Schüler von John Mayall gab als Eric Clapton. Der Einfluss von E.C. auf den britischen Blues erachte ich als gering, da waren eher die Colloseumgründer oder Spencer die treibende Kraft.
Meinst Du Jeremy Spencer?
Der für mich innovativste und wichtigste und einflussreichste britische Klampfer, der aus dem Blues kam, war Jeff Beck. Eben weil er den Blues hinter sich ließ... :sauf:
Apropos Jeremy Spencer,
ich persönlich finde meist die Fleetwood Mac-Aufnahmen gut, auf denen Jeremy Spencer sich zurückhält. Einzige Ausnahme ist "Shake Your Moneymaker". Ansonsten brauchte der Blues keinen Rock 'n' Roll - Imitator.
bluuu
Copperhead
24.02.2003, 19:17
kennt jemand die scheibe "jeremy spencer & the children" ?
:geist: :geist: :geist:
beim britischen blues fällt mir spontan kimm simmonds und savoy brown ein
MitchRyder
02.03.2003, 19:37
beim britischen blues fällt mir spontan kimm simmonds und savoy brown ein
So eine Spontanität hätte ich dir nicht zugetraut :D
:twisted:
Aber Savoy Brown ist eine gute Idee... hab lange nichts mehr gehört
Copperhead
02.03.2003, 19:39
@ mitch :
a "hellbound train" to the "bone machine" !!!! :lol: :lol: :lol:
MitchRyder
02.03.2003, 19:47
@ mitch :
a "hellbound train" to the "bone machine" !!!! :lol: :lol: :lol:
Jo :sauf: :) :D
Von Savoy Brown gibt es eine nagelneue CD:
Strange Dreams
http://www.rockzirkus.de/lexikon/bilder/s/savoy/strange.jpg
nur das Cover ist ziemlich abseitig :-( dafür ist die Musi besser :twisted:
Hat man hier Ten Years After erwähnt? Gehörten auch zu diesem Kreis und der Macher von allem war Mike Vernon. Nur den hat man wohl vergessen :gitarre:
http://www.schewski-online.de/auge.jpg
http://www.schewski-online.de
Im entferntesten bei British Blues einzuordnen:
Es gibt eine geile Platte von einem Auftritt von Sonny Boy Williamson zusammen mit den Yardbirds! Geile Scheibe!
Raphael
MitchRyder
21.03.2003, 23:14
Es gibt eine geile Platte von einem Auftritt von Sonny Boy Williamson zusammen mit den Yardbirds! Geile Scheibe!
Raphael
Ein Juwel in meiner Sammlung :D
asdfjklö
10.07.2006, 09:34
kennt jemand die scheibe "jeremy spencer & the children" ?
:geist: :geist: :geist:
JA!
1972 eingespielt und von CBS veröffentlicht, nachdem Spencer sich den "Kindern GOttes" zuwandte. Kein Blues, mehr eine Art Folk-Pop-Rock, mit psychedelischen Anleihen, im wesentlichen auch stark geprägt durch den Gitarristen Phil Ham.
Die Scheibe soll dieses Jahr wiederveröffentlicht werden.
Zum britischen Bluesboom noch kurz:
Im wesentlichen sind es wohl Musiker wie Cyril Davis, Alexis Korner , Graham Bond und John Mayall gewesen, die diesen wesentlich mitgeprägt haben.
Sie waren auch jene, aus deren Bands dann sehr viele "Ableger" hervorgingen, die die Szene dann weiter prägen sollten, wie Aynsley Dunbar mit seiner Retaliation, Peter Green's Fleetwood Mac, Colosseum, Free, Keef Hartley und seine Bands, Chicken Shack, John Dummer Blues Band, Climax CHicago Blues Band, Ten Years After, Brunning Sunflower Blues Band, Savoy Brown u.v.a.
Mit der Annäherung der meisten Bands an populäre Bereiche war der Boom dann auch bald, Ende der 60er, verschwunden.
Harry Hartmann
16.01.2007, 10:32
Sie waren auch jene, aus deren Bands dann sehr viele "Ableger" hervorgingen, die die Szene dann weiter prägen sollten, wie Aynsley Dunbar mit seiner Retaliation, Peter Green's Fleetwood Mac, Colosseum, Free, Keef Hartley und seine Bands, Chicken Shack, John Dummer Blues Band, Climax CHicago Blues Band, Ten Years After, Brunning Sunflower Blues Band, Savoy Brown u.v.a.
Mit der Annäherung der meisten Bands an populäre Bereiche war der Boom dann auch bald, Ende der 60er, verschwunden.
Stimmt ! die ersten beiden Scheiben TONS OF SOBS und FREE waren (fast) Blues in Reinkultur....
Blues Rules!!!
29.04.2007, 14:09
Hallo zusammen!
Den folgenden Eintrag platziere ich hier mehr oder weniger aus Verzweiflung, weil der eigentlich passendere Thread names "die verschiedenen Phasen von Fleetwood Mac" seit Mitte letzten Jahres wohl nicht mehr so aktiv ist.
Also: Als absoluter F.M. bzw. allgemein British Blues Fan hab ich mir in den letzten Jahren die ziemlich coole Sammlerbox "Complete Blue Horizon Recordings" zugelegt, die das gesamte Chicago-Blues basierte Werk der Band (Green, Spencer, McVie, Fleetwood & Kirwan) enthält.
So, und jetzt kommen wir zu dem Punkt, an dem dieser Thred eigentlich nimmer so wirklich passt: Die Phase, ab der Single "Man of the World" - das Album "Then Play On", die Singles "Green Manalishi", "Dragonfly", "World in Harmony" & "The Purple Dancer" sowie das nachfolgende "Kiln House" (bereits ohne Green) - also die Zeit in der Fleetwood Mac sich vom "klassischen" Brit-Blues in Richtung Blues-/Stadion-Rock bewegt haben.
Weiß vielleicht irgendwer, ob diese Titel in irgendeiner Form remastered, einzeln oder als Box wiederveröffentlicht worden sind, oder noch werden?
Ich hab zwar die Then Play On und die Kiln House, aber die Soundqualität lässt insbesondere bei ersterem Album sehr zu wünschen übrig, und andererseits fehlen auf diesen CD´s alle anderen o.g. Titel, die seinerzeit als Singles veröffentlicht wurden!
Das ist vor allem auch deshalb schade, weil Greeny der Nachwelt ohnehin recht wenig von seinem überirdischen Gitarrenspiel aus dieser Zeit hinterlassen hat und eben diese Titel die letzten waren, die er zusammen mit der Band aufgenommen hat!
Please help! Selbst wenn ihr keine positiven Neuigkeiten habt ... geteiltes Leid ist halbes Leid, wie man so schön sagt!
Blues-Pfaffe
24.01.2008, 12:48
A propos Greeny - was macht der eigentlich seit seinem Ausstieg bei der Splinter Group musikalisch? Ist da schon mal was erschienen? Oder hat sich Green jetzt engültig von der Musikszene verabschiedet?
Steamhammer - sind leider in Vergessenheit geraten
Gerade die erste Scheibe Reflection enthält astreine Bluesnummern - z.B. "Twenty four hours (von Sonnyboy Williamson ?).
beim britischen blues fällt mir spontan kimm simmonds und savoy brown ein
Kim Simmonds war ein sehr guter Gitarrist, aber die interessanteste Periode von Savoy Brown ist geprägt vom Sänger Chris Youlden.
Die Platten davor und danach sind eigentlich nur mittelmäßig. Youldens Stimme ist außergewöhnlich.
Blues-Pfaffe
14.02.2008, 08:34
Kennt jemand die Steelyard Bluesband? Die treten am 23. Februar beim Rostocker Bluesfestival auf. Hab bislang noch nichts von denen gehört.
http://www.german-concerts.de/index.php?id=1305&first_item=0
Blues Rules!!!
23.03.2008, 18:31
Steamhammer - sind leider in Vergessenheit geraten
Gerade die erste Scheibe Reflection enthält astreine Bluesnummern - z.B. "Twenty four hours (von Sonnyboy Williamson ?).
Yes!!! Steamhammer!!! Im wahrsten Sinne des Wortes - der "Hammer"!
Frag mich auch, warum die irgendwie immer vergessen werden - haben sie eigentlich gar nicht verdient! Wie Du schon sagtest ... "astreine Bluesnummern" - sehr schön gecovert (wie z.B. 24 Hours - in den Credits des Albums übrigens einem Herrn Boyd zugeschrieben, vermutlich Eddie Boyd, mit dem auch Greeny & Mac eine Platte aufgenommen haben - wie gesagt nur vermutlich), aber auch aus eigener Feder (z.B. Lost You Too und natürlich Junior´s Wailing).
Youldens Stimme ist außergewöhnlich.
Stimmt. Aber solo hat er nichts Richtiges auf die Beine gestellt.
Zu Steamhammer: Die habens schon gebracht.
Und warum wierden eigentlich die Groundhogs hier so selten erwähnt?
kantnerslick
24.03.2008, 22:04
Stimmt. Aber solo hat er nichts Richtiges auf die Beine gestellt.
Zu Steamhammer: Die habens schon gebracht.
Und warum wierden eigentlich die Groundhogs hier so selten erwähnt?
Stimmt, geht mir bei Stamhammer so wie bei UFO, jahrelang nicht gehört,werde sie demnächst auchmal wieder "ausgraben" und ins Forum bringen.:wave:
Wer sich über britischen Blues informieren will, sollte mal einen Blick in die Zeitschrift Blues Matters riskieren. Sie erscheint 6mal jährlich.
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