Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Hörgewohnheiten
Mistadobalina
04.09.2006, 13:23
Nachdem man seit einiger Zeit Musik in Form von mp3s bequem mit sich herumschleppen kann, stelle ich hier mal aus persönlichem Interesse die Frage nach euren Hörgewohnheiten.
Falls ihr mobile mp3 Player benutzt: Haben sich eure Hörgewohnheiten verändert? Welche Musik hört ihr unterwegs? Dieselbe, die ihr auch zu Hause genießt oder andere?
Oder verschmäht ihr mp3s und hört aber eure Musik auf CDs auf mobilen CD Playern?
Oder habt ihr es lieber ganz puristisch via Vinyl entspannt zu Hause im Sessel?
Ich habe für mich festgestellt, dass ich sehr gern Musik mitten im Großstadtverkehr auf einer belebten Straße höre, z.B. während ich auf den Bus warte oder einen Einkaufsbummel mache. Die Musik mitten in der Großstadthektik zu erfahren ist etwas völlig anderes als zu Hause auf der Couch.
Copperhead
04.09.2006, 13:37
Nachdem man seit einiger Zeit Musik in Form von mp3s bequem mit sich herumschleppen kann, stelle ich hier mal aus persönlichem Interesse die Frage nach euren Hörgewohnheiten.
Falls ihr mobile mp3 Player benutzt: Haben sich eure Hörgewohnheiten verändert? Welche Musik hört ihr unterwegs? Dieselbe, die ihr auch zu Hause genießt oder andere?
Oder verschmäht ihr mp3s und hört aber eure Musik auf CDs auf mobilen CD Playern?
Oder habt ihr es lieber ganz puristisch via Vinyl entspannt zu Hause im Sessel?
Ich habe für mich festgestellt, dass ich sehr gern Musik mitten im Großstadtverkehr auf einer belebten Straße höre, z.B. während ich auf den Bus warte oder einen Einkaufsbummel mache. Die Musik mitten in der Großstadthektik zu erfahren ist etwas völlig anderes als zu Hause auf der Couch.
vinyl (und cd) zu hause, im auto cd ;-)
An meinen Hörgewohnheiten hat sich prinzipiell nichts geändert. Ich besitze auch immer noch keinen MP3 Player.
Zuhause höre ich Vinyl und CDs, mal entspannt auf dem Sofa, mal angespannt mit Kopfhörern und vor dem Abspielgerät sitzend oder stehend.
Im Urlaub höre ich aus logistischen Gründen nur CDs. Aber im Prinzip meist entspannter als sonst.
Unterwegs höre ich keine Musik (es sei denn Radio).
Bei der Arbeit höre ich fast nur mit Kopfhörern und selten ganze Alben in einem Rutsch.
Mistadobalina
04.09.2006, 13:42
Mikko, machst du auch manchmal anderes nebenbei, oder hörst du nur?
Sicher höre ich auch manchmal nebenher Musik. Aber nie neue bzw. mir noch unbekannte Sachen. Ich habe festgestellt, dass ich es dann auch gleich lassen kann. Ich kann mich halt nicht wirklich auf die Musik konzentrieren, wenn ich dabei Zeitung oder ein Buch lese. Allenfalls Tätigkeiten, die man auch ohne Gehirntätigkeit ausüben kann und die keine Geräusche verursachen, wären beim aufmerksamen Musikhören möglich.
Ich kann mich halt nicht wirklich auf die Musik konzentrieren, wenn ich dabei Zeitung oder ein Buch lese.
Das ist bei mir genau umgekehrt. Lesen und Muskhören geht bei mir auch überhaupt nicht. Allerdings konzentriere ich mich dabei auf die Musik und bekomm meist überhaupt nicht mit, was ich gerade gelesen habe.
Darf ich raten? Du bist auf dieses Thema durch die Diskussion im aktuellen Uncut gekommen. Dort werden 2 Meinungen pro und contra mp3 dargestellt. Wer die Diskutanten sind, weiß ich gerade nicht, da ich die Zeitung nicht zur Hand habe.
zum Thema:
Wie man Musik hört, ist auch eine Frage der Lebensumstände. Als Schüler oder Student hatte ich viel mehr Zeit und Muße zu Hause Musik zu hören.
Seitdem ich meinen iPod habe, höre ich wieder generell mehr Musik. Zu Hause sitzen und der CD lauschen, geht bei mir kaum, da ich recht viel unterwegs bin und auch sonst noch andere Interessen habe. Wenn ich diese Interessen mit Musik hören verbinden kann, umso besser. Mir ist inzwischen die Mobilität von Musik wichtiger als das audiophile Klangerlebnis zu Hause vor der 25.000 Euro Anlage.
Mistadobalina
04.09.2006, 13:55
@ Mikko
Geht mir ähnlich.
ich habe aber auch festgestellt, dass es mir fast unmöglich ist, mich mit jemandem zu unterhalten während Musik läuft. Auch wenn Besuch zum Essen etc. da ist, kann ich der Unterhaltung nicht wirklich folgen, wenn Musik läuft, weil ich immer auf die Musik höre und das Gespräch vernachlässige. Ich hoffe deshalb jedesmal inständigst, dass Gäste nicht zu mir sagen: "Leg doch mal 'ne Platte auf". :-) Ich habe mir aber zu diesem Zweck extra "Plätscher-Musik" zugelegt, also z.B. die Buddha Bar-CDs, falls ich nicht drum herum komme.
Moontear
04.09.2006, 13:56
Ich höre Musik sowohl nebenbei wie auch ganz konzentriert. Tätigkeiten reichen von lesen über Hausputz zu Sporttreiben. Da ich im Semester Pendler bin, höre ich im Zug ebenfalls sehr viel Musik, machmal mache ich auch gerne lange Spaziergänge mit Kopfhörern auf.
MP3s habe ich ein paar auf meinem Rechner aber insgesamt sagen mir Vinyl und CD doch weit mehr zu.
Mistadobalina
04.09.2006, 13:58
Darf ich raten? Du bist auf dieses Thema durch die Diskussion im aktuellen Uncut gekommen. Dort werden 2 Meinungen pro und contra mp3 dargestellt. Wer die Diskutanten sind, weiß ich gerade nicht, da ich die Zeitung nicht zur Hand habe.
Nee, eigentlich nicht. Das Thema beschäftigt mich schon länger. Aber die pro/contra Statements habe ich auch gelesen. Da stand aber nichts wirklich Neues drin.
Um das audiophile Klangerlebnis geht es mir auch nicht, Mick. Jedenfalls nicht in erster Linie. Es ist einfach so, dass ich mich gern auf die für mich neue Musik konzentriere. Das geht nicht, wenn ich ständig von anderen Dingen mehr oder weniger in Anspruch genommen werde. Allenfalls unterwegs in der Bahn auf dem Weg zur Arbeit wäre es möglich, Musik relativ entspannt und aufmerksam zu hören. Diese Zeit nutze ich aber traditionell zum Lesen von Musikzeitschriften.
Früher war ich noch viel mehr mit dem Auto unterwegs. Da habe ich auch selbst zusammengestellte Tapes gehört, wenn im Radio gar nichts Interessantes lief. Aber das war dann eher eine Notlösung. Denn eigentlich bin ich ständig auf der Suche nach für mich neuer Musik.
Platten, die ich liebe und schätze, die ich also schon ganz gut kenne, höre ich am liebsten ganz entspannt zuhause unter bestmöglichen Bedingungen. Oder aber auch mit Freunden und Bekannten gemeinsam, um dann gegebenenfalls darüber zu reden. Diese gemeinsamen Listening Sessions, bei denen man sich gegenseitig Neuentdeckungen und Favoriten vorspielt, kennt Ihr sicher auch.
Stimmt, mista, wenn wir Besuch haben, lasse ich auch eher leise Hintergrundmusik laufen, wenn es denn sein muss. Alles andere wäre irritierend.
Es sei denn es ist Besuch, der wegen der Musik da ist. s.o.
Ich höre Musik sowohl nebenbei ....Sporttreiben. ....
MP3s habe ich ein paar auf meinem Rechner aber insgesamt sagen mir Vinyl und CD doch weit mehr zu.
Und wie bekommst Du das mit Vinyl hin? ;-)
Wenn ich Leute mit CD Walkman durch die Gegend joggen sehe (am besten in der Hand haltend), kann ich mir ein Grinsen nicht verkneifen.
Momentan höre ich Musik am intensivsten beim Autofahren. Allerdings fahre ich nicht regelmäßig.
Tagsüber zu Hause funktioniert nur nebenbei, da meine Tochter zu viele Sachen mit mir vorhat. Wenn sie im Bett ist, ist auch nicht mehr so viel Zeit, die ich zumeist auch mit meiner Frau verbringen will, die auch nicht immer neue Platten hören möchte.
Neben so etwas wie Hausarbeit lässt sich hervorragend Musik hören, beim Lesen geht es gar nicht, obwohl ich es immer wieder versuche..
Auf der Arbeit höre ich keine Musik, was auch ganz gut so ist.
Portable Musikgeräte habe ich gar keine, abgesehen vom CD-Wechsler im Auto. Da laufen dann meine selbstgebauten Compilations um die Fahrt zu versüßen.
Zu Hause höre ich Musik mittlerweile vorwiegend über Kopfhörer im Dunkeln spätabends. Und ja, gute Klangqualität spielt dabei schon eine Rolle. Allerdings bin ich nicht der Auffassung, dass dies notwendig mit Vinyl verbunden ist. Ich höre ausschließlich CDs.
Zwar läuft Musik bei mir auch öfters beim Lesen, Internet-Surfen ö.äh., aber das empfinde ich auch nicht als das Gelbe vom Ei. Ach ja: Bei Sportübertragungen Im Fernsehen stelle ich immer den Ton ab und höre Musik.
Einen mp3-Player anzuschaffen, habe ich nicht vor.
@mista, mikko
Ich hasse es, Musik als Hintergrundbeschallung laufen zu lassen. Entweder hören meine Gäste zu oder ich lasse es, aber da liege ich öfter im Klinsch mit meiner Frau, weil sie gern auch mal Musik leise im Hintergrund laufen lassen will. Und das geht mir gegen den Strich.
Im Auto kann ich auch besonders entspannt und gut Musik hören. In einem komfortablen und leisen Modell umso besser.
Wenn ich Leute mit CD Walkman durch die Gegend joggen sehe (am besten in der Hand haltend), kann ich mir ein Grinsen nicht verkneifen.
Wieso? Solange es funktioniert..
Wieso? Solange es funktioniert..
Ja klar, aber die Auswahl ist doch recht gering. Und so 'n Ding ständig in der Hand zu halten, ist doch dämlich und dabei rede ich noch nicht vom merkwürdigen Laufstil. Es geht doch heutzutage viel einfacher und komfortabler.
nikodemus
04.09.2006, 14:34
Interessantes Thema. Neue Musik versuche ich auch erstmal in Ruhe zu hören, das mach ich dann auch am liebsten alleine zu Hause (Auch wenn die Versuchung sofort in neue CDs reinzuhören durch tragbare CD Player recht groß ist, mein tragbarer CD Player ist Gott sei Dank kaputt gegangen und ich muss immer warten, bis ich zuhause bin). Allerdings hör ich sehr häufig auch Musik über meinen MP3 Player, da ich häufig Zug fahre oder wenn ich mit meinem Hund spazieren gehe.
Ich muss Mista recht geben, es ist eine sehr interessante Erfahrung unterschiedlichste Arten von Musik zu hören, während man in freier Natur ist oder tlw auch umgeben von Menschenmassen. So sieht man mich auch ab und an durch Gießen hüpfen oder springen oder dümmlich grinsen, weil Musik mich einfach glücklich macht. Ich käme aber z.B. nie auf die Idee, z.B. Leonard Cohen zu hören, während ich durch die Stadt bummele. Andererseits komme ich mir doch auch doof vor, wenn ich mich in Ruhe daheim hinsetze und höre gespannt Musik, wo man eigentlich dazu tanzen kann. Es gibt nun mal Musik, die hört man besser zu Hause in Ruhe, andere in Gesellschaft. Bei manchen Songs muss ich auf die Texte achten, da sie mich interessieren oder für die Musik wichtig sind (z.B. der ganze Singer/Songwriter Kram), genauso interessieren mich bei manchen Songs die Texte überhaupt nicht, da ich nur zur Musik tanzen will.
Verändert haben sich meine Musikgewohnheiten durch mp3 Player wohl nicht, außer dass ich wahrscheinlich noch öfters Musik höre - das führt zwar ab und an zu einem temporären Musiküberdruss, welches im Großen & Ganzen aber kein Problem darstellt.
Das von Mista schon beschriebene Gefühl, bei Besuch nur auf die Musik zui hören, ist mir übrigens auch gut bekannt (umgekehrt führt mich mein erster Weg, wen ich irgendwo zu Gast bin auch oft zu dem Musikregal meines Gastgebers...)
Dick Laurent
04.09.2006, 14:39
Falls ihr mobile mp3 Player benutzt: Haben sich eure Hörgewohnheiten verändert? Welche Musik hört ihr unterwegs? Dieselbe, die ihr auch zu Hause genießt oder andere?
um darauf mal zurückzukommen:
ich höre unterwegs schon immer andere Musik als zuhause, durch den mp3-Player ist mir das allerdings wieder bewusster geworden. Ich höre aber auch in Kneipen/Discos gerne andere Musik als zuhause. Ich mag weiterhin keine Konzerte von Künstlern, die ich sehr gut kenne - live-Musik ist für mich also wieder etwas anderes. Natürlich gibts zwischen den Bereichen einige Überlappungen, aber insgesamt muss bei mir Musik an den Ort irgendwie angepasst sein.
Im Gegensatz zu den meisten hier höre ich Musik fast nur nebenbei. Dieses intensive Hören von Musik, das hier immer beschrieben wird, bekomme ich pro Woche vielleicht mit einer CD hin...
Betreffend des Musikhörens wenn Besuch anwesend ist, bzw. man sich mit dem Partner unterhalten möchte, kann ich mich nur meinen Vorrednern anschließen, leider wird es immer immer wieder gewünscht, nebenbei en wenig lMusik aufzulegen, die dann bitte so leise zu sein hat, dass man sich noch unterhalten kann. Das hat aber zur Folge : Wenn man etwas von der Musik mitbekommen will, kann man dem Gesprächsfluss nicht mehr richtig folgen, aber die Musik bekommt man auch nicht richtig mit. Unbefriedigend. Allerdings nur für Jene, die sich "ernsthaft" mit Musik auseinandersetzen.
Ansonsten höre ich gerne alleine in gehobener Zimmerlautstärke Vinyl ( sehr wenig ) und CD´s bei jeder sich bietenden Gelegenheit. Wenn ich nicht allein bin, über Kopfhörer. Auch zur intensiven Beschäftigung mit einer Platte bevorzuge ich die Nutzung von Kopfhörern, wegen der besseren Abschottung vor äußeren Einflüssen. MP3´s nutze ich intensiv im Auto über den angeschlossenen Flash-Player, oder bei ausgedehnten Spaziergängen am Meer mit selbigem Gerät. Am PC höre ich kaum Musik bzw. nur, wenn die Ton-Quelle Internet-Radio ist.
Hinzufügen muss ich noch, dass ich neue Platten in den seltensten Fällen auf Anhieb "Gut" , "weniger Gut" oder "Schlecht" finde. Im Grunde muss ich mir jede neue Scheibe "erarbeiten". Zu diesem Zweck wird jede neu CD erst einmal kopiert, das Original archiviert und die "Arbeitskopie" bei jeder sich bietenden Gelegenheit gehört. Dazu gehört auch, die Stücke als MP3´s auf den Flash-Player zu legen und im Auto die "Begutachtung" weiter forzuführen. So kristallisiert sich dann allmählich ein Meinungsbild heraus, dass ich gelegentlich dann auch in Schriftform bringe.
Sonic Juice
04.09.2006, 15:00
Musik als Hintergrund für Besuch finde ich absolut okay. Ich finde es sogar oft unangenehm und "kalt", wenn keine Musik läuft. Wenn mal Gesprächspausen da sind, man kurz Getränke holt etc., dann kann absolute Stille auch nerven. Muss halt nur die richtige Musik sein, entweder Elektronik oder - noch besser - Jazz, bloß kein Gesang! Gil Evans, Oscar Peterson oder Herbie Hancock spielen doch genau für diese Momente, oder? :-)
Was ich hingegen hasse ist, heiß geliebte Musik laufen zu haben (am schlimmsten im Auto!) und einen Ignorantling im Raum zu wissen, der damit wenig bis garnichts anfangen kann. Der muss nicht mal was sagen, schon die Nichtkommentierung nervt mich. Das geht soweit, dass ich die Musik dann selbst nicht mehr genießen kann, weil ich dann nur noch zwanghaft auf die Stellen achte, die dem anderen eventuell nicht behagen könnten, und ich die Musik von mir aus leiser drehe, was sie dann aber natürlich völlig unkonsumierbar macht, weil alle Nuancen verschwiden.
Dann lieber Dudelradio.
Hinzufügen muss ich noch, dass ich neue Platten in den seltensten Fällen auf Anhieb "Gut" , "weniger Gut" oder "Schlecht" finde. Im Grunde muss ich mir jede neue Scheibe "erarbeiten". Zu diesem Zweck wird jede neu CD erst einmal kopiert, das Original archiviert und die "Arbeitskopie" bei jeder sich bietenden Gelegenheit gehört. Dazu gehört auch, die Stücke als MP3´s auf den Flash-Player zu legen und im Auto die "Begutachtung" weiter forzuführen. So kristallisiert sich dann allmählich ein Meinungsbild heraus, dass ich gelegentlich dann auch in Schriftform bringe.
Wie archivierst Du? Kopierst Du das Original auf einen CD Rohling oder rippst Du die CD als mp3? Ersteres kommt für mich nicht in Frage, habe ja jetzt schon kaum noch Platz.
...Was ich hingegen hasse ist, heiß geliebte Musik laufen zu haben (am schlimmsten im Auto!) und einen Ignorantling im Raum zu wissen, der damit wenig bis garnichts anfangen kann. Der muss nicht mal was sagen, schon die Nichtkommentierung nervt mich. Das heißt dann im Umkehrschluß, daß Du von Deinen Mitfahrern nur absolute Zustummung akzeptierst.
Das geht soweit, dass ich die Musik dann selbst nicht mehr genießen kann, weil ich dann nur noch zwanghaft auf die Stellen achte, die dem anderen eventuell nicht behagen könnten, und ich die Musik von mir aus leiser drehe, was sie dann aber natürlich völlig unkonsumierbar macht, weil alle Nuancen verschwiden.
Dann lieber Dudelradio. Das wiederum kann ich verstehen. Sowas hasse ich auch. Meine Frau ist auch eine Spezialistin darin, schöne Gitarrensoli, sobald sie ein wenig in den Hochtonbereich driften, leiser zu stellen, wegen ihres empfindlichen Gehörs sagt sie. Ein wunderbarer Moment zu zoffen. ;-)
Wie archivierst Du? Kopierst Du das Original auf einen CD Rohling oder rippst Du die CD als mp3? Ersteres kommt für mich nicht in Frage, habe ja jetzt schon kaum noch Platz.
Sowohl als auch. Im Grunde benutze ich das Original nur einmal, um die "Arbeitskopie" und die MP3´s anzufertigen. Danach wandert das Original ins Regal. Platz ? Was ist das ? :lach:
Dick Laurent
04.09.2006, 15:13
kein Wunder, dass ihr alle keine Freunde habt... ;-)
Was ich hingegen hasse ist, heiß geliebte Musik laufen zu haben (am schlimmsten im Auto!) und einen Ignorantling im Raum zu wissen, der damit wenig bis garnichts anfangen kann. Der muss nicht mal was sagen, schon die Nichtkommentierung nervt mich. Das geht soweit, dass ich die Musik dann selbst nicht mehr genießen kann, weil ich dann nur noch zwanghaft auf die Stellen achte, die dem anderen eventuell nicht behagen könnten, und ich die Musik von mir aus leiser drehe, was sie dann aber natürlich völlig unkonsumierbar macht, weil alle Nuancen verschwiden.
Dann lieber Dudelradio.
Durchaus nachvollziehbar...
Das wiederum kann ich verstehen. Sowas hasse ich auch. Meine Frau ist auch eine Spezialistin darin, schöne Gitarrensoli, sobald sie ein wenig in den Hochtonbereich driften, leiser zu stellen, wegen ihres empfindlichen Gehörs sagt sie. Ein wunderbarer Moment zu zoffen. ;-)
Unsere Frauen sind jetzt aber nicht irgendwie miteinander verwandt, oder ? :lach:
Sonic Juice
04.09.2006, 15:14
Das heißt dann im Umkehrschluß, daß Du von Deinen Mitfahrern nur absolute Zustummung akzeptierst.
Ganz genau. Zu Fahrer, Fahrstil und Musikauswahl!;-)
Ne, das heißt im richtigen Schluss, dass ich bei Leuten, denen Musik "eher so egal" ist und die, wenn überhaupt, "Charts und Oldies" hören, ich eben Radio laufen lasse (zur Strafe, haha)...
Naja, jeder hat halt so seine Neurosen... Bei mir ist es eben die Musik-im-Auto-Paranoia.:-)
tina toledo
04.09.2006, 15:14
@Mick: Ich bin einer dieser bizzar-lustigen Menschen, die noch vorsichtigen Schrittes und hoch konzentriert mit dem furchtbar empfindlichen Disc-Man auf der offenen Handfläche durch die Gegend laufen...:wave:(allerdings nicht joggend-wie geht das denn?)
Einen Großteil der Zeit, die ich mit intensivem, bewusstem Hören beschäftigt bin, verbringe ich in Bussen und Zügen. Ca. 45 min. in die Innenstadt = ein komplettes Album. Wie Mista schon meinte: beim Musikhören urbanem Gewusel zuzusehen - insbesondere gen Abend -, ist schon etwas Besonderes. Leute beobachten und sie in Schubladen stecken gehört ohnehin zu meinen leidenschaftlichsten Hobbies. ;-)
Ebenso viel, wenn auch leider momentan zu selten, höre ich ganz klassisch mit Kopfhörern, Cover und ggf. Lyrics auf dem Schoß vor dem Plattenspieler bzw. dem CD-Player. Zeit und vor allem Ruhe dafür finde ich allerdings meist erst spät abends bzw. nachts, was oftmals zu einem ungesunden Schlafrythmus führt...
Ähnlich viel Musik höre ich aber ebenfalls eher "nebenbei" - vor allem natürlich, hier auf dem Board surfend - wobei es mir hinsichtlich der Auswahl der Musik dabei wie Mikko geht: ausschließlich Bekanntes, bereits bewusst Gehörtes wird nebenbei gespielt, Neues nicht.
Dick Laurent
04.09.2006, 15:17
ausschließlich Bekanntes, bereits bewusst Gehörtes wird gespielt, Neues nicht.
aber grade das ist doch das schöne: ein neues Album kaufen, in die Anlage stecken und halbwegs ignorieren, indem man sich an den Rechner setzt oder sonstwas erledigt.
... Platz ? Was ist das ? :lach:
sowas ;-)
http://rmwaren.ic2.de/gfx/Lagerhausneubau/September/30.09.03_palettenlgh_innen_regale_r.jpg
thomlahn
04.09.2006, 15:18
Im Gegensatz zu den meisten hier höre ich Musik fast nur nebenbei. Dieses intensive Hören von Musik, das hier immer beschrieben wird, bekomme ich pro Woche vielleicht mit einer CD hin...
Geht mir ähnlich. Es sei denn, ich bin mal alleine ganz Zuhause, was selten ist. Dann fang ich nach ein paar Minuten aber auch an irgendwas nebenbei zu tun. Selten Vinyl, meistens CD. Wenn die Kinder rumspringen, lasse ich es meist sein, weil nach einiger Zeit sowieso Banaroo oder Tokio Hotel gefordert wird. Obwohl - mit Candi Staton hab ich sie neulich gekriegt! :teufel_2:
Ansonsten höre viel im Auto auf der Fahrt zur & von der Arbeit (ca. 1h am Tag), 10er Wechsler sei Dank kann man ja eine nette Auswahl mitnehmen.
Wenn Gäste da sind, kann ich auch gut Musik nebenbei laufen lassen, und man wird selten erleben dass ich auf gestellte Fragen nur vergeistigt ins Nichts gucke weil ich so furchtbar genau hinhören muss. Was habt Ihr nur alle?
Ganz genau. Zu Fahrer, Fahrstil und Musikauswahl!;-)
Besonders die beiden ersten sind eh unverhandelbar, sehr richtig ! :lach:
Ne, das heißt im richtigen Schluss, dass ich bei Leuten, denen Musik "eher so egal" ist und die, wenn überhaupt, "Charts und Oldies" hören, ich eben Radio laufen lasse (zur Strafe, haha)...
Dies Leute sind, in musikalischer Hinsicht, sowieso "eher nicht" Ernst zu nehmen...
...
Unsere Frauen sind jetzt aber nicht irgendwie miteinander verwandt, oder ? :lach:
Scheint wohl so, solange es nicht ein und dieselbe ist. :lol:
tina toledo
04.09.2006, 15:21
Dies Leute sind, in musikalischer Hinsicht, sowieso "eher nicht" Ernst zu nehmen...
Und dürften bei mir im Auto ohnehin "eher nicht" mitfahren.:-)
thomlahn
04.09.2006, 15:22
aber grade das ist doch das schöne: ein neues Album kaufen, in die Anlage stecken und halbwegs ignorieren, indem man sich an den Rechner setzt oder sonstwas erledigt.
Richtig, nur so kann man sich einem Album nähern, der Sound schleift sich so langsam ein. Ansonsten ist das doch viel zu viel wenn man so angestrengt zuhört.
Dick,
wie wäre es: Wenn ich mal Sturmfreie Bude habe, kommst vorbei und wir legen was schönes auf und hören nicht hin - das kann nur ein gelungener Abend werden (Pils oder Weizen?)
Sonic Juice
04.09.2006, 15:23
Und dürften bei mir im Auto ohnehin "eher nicht" mitfahren.:-)
Das Problem ist: Man kann sich seine Freunde ja leider nicht aussuchen.:-)
@Mick: Ich bin einer dieser bizzar-lustigen Menschen, die noch vorsichtigen Schrittes und hoch konzentriert mit dem furchtbar empfindlichen Disc-Man auf der offenen Handfläche durch die Gegend laufen...:wave:(allerdings nicht joggend-wie geht das denn?)
....Ähem, es gibt Discmen mit einer AntiSchock Funktion, die je nach Ausstattung ca. 30-60 sec Musik zwischenspeichert und der Speicher bei Bedarf einspringt, falls der Laser mal aussetzt und die CD einen Hänger hat. Diese Geräte gibt es seit ca. 1923 auf dem Hifi-Markt. :-)
Dick Laurent
04.09.2006, 15:31
Richtig, nur so kann man sich einem Album nähern, der Sound schleift sich so langsam ein. Ansonsten ist das doch viel zu viel wenn man so angestrengt zuhört.
Dick,
wie wäre es: Wenn ich mal Sturmfreie Bude habe, kommst vorbei und wir legen was schönes auf und hören nicht hin - das kann nur ein gelungener Abend werden (Pils oder Weizen?)
was bin ich dankbar, dass hier noch jemand dieser Ansicht ist und das "unangestrengte" Musikhören bevorzugt...
Im Sommer draussen Weizen, ansonsten nehm ich ein Pils!
Dick Laurent
04.09.2006, 15:32
(umgekehrt führt mich mein erster Weg, wen ich irgendwo zu Gast bin auch oft zu dem Musikregal meines Gastgebers...)
das war bei mir wohl nicht nötig, oder wie... ;-)
das war bei mir wohl nicht nötig, oder wie... ;-)
Wer will schon Deine Beatles und Kelly Clarkson Sammlung sehen? ;-)
Ähem, es gibt Discmen mit einer AntiSchock Funktion, die je nach Ausstattung ca. 30-60 sec Musik zwischenspeichert und der Speicher bei Bedarf einspringt, falls der Laser mal aussetzt und die CD einen Hänger hat. Diese Geräte gibt es seit ca. 1923 auf dem Hifi-Markt. :-)
Stimmt. Und genau so lange funktionieren diese Anti-Shock-Systeme auch schon nicht...
( Zumindest bei den ( nicht billigen ) Geräten, die im Besitz meiner Familie sind. ) Ich lobpreise in dieser Hinsicht immer wieder gerne die Erfindung der MP3-Player...
aber grade das ist doch das schöne: ein neues Album kaufen, in die Anlage stecken und halbwegs ignorieren, indem man sich an den Rechner setzt oder sonstwas erledigt.Ich hab das auch schon gemacht; früher relativ oft. Das Ergebnis ist in aller Regel, dass ich hinterher nicht sagen kann, was ich gehört habe. Ich weiß dann meistens nicht, ob mir die Scheibe nun gefällt (gefallen könnte) oder nicht. Höchstens wenn es etwas total Abartiges ist, dann fliegt die Platte aber eh gleich raus.
Letztlich kann man sich auch so neuen Alben nähern. Immer wieder auflegen, bis das Klangmuster vertraut ist. Dann denkt man später, wenn man die Platte zufällig irgendwo hört, das kenn ich doch, kommt aber meist nicht drauf was es ist. Insgesamt eine m.E. recht uneffektive Art, sich neue Musik anzueignen oder sich mit einer neuen Platte zu beschäftigen.
Ergänzung: Das geht mir manchmal mit einzelnen Tracks so, die häufig im Radio laufen. Ich höre ja nach wie vor relativ viel Radio nebenbei. Da werden mir dann manche Nummern vertraut und zu Ohrwürmern, die ich sonst eigentlich gar nicht so beachtet hätte.
Stimmt. Und genau so lange funktionieren diese Anti-Shock-Systeme auch schon nicht...
( Zumindest bei den ( nicht billigen ) Geräten, die im Besitz meiner Familie sind. ) Ich lobpreise in dieser Hinsicht immer wieder gerne die Erfindung der MP3-Player...
yep, aber manchmal schon. Ich hatte mal einen von Technics, da funktionierte das ganz gut. Wobei: wenn ein Gerät wirklich gut ist, merkt man diesen "Schockfänger" gar nicht. ;-)
Aber in der Tat, Discmen braucht kein Mensch mehr, der zu Hause einen Computer hat.
thomlahn
04.09.2006, 15:43
Ich hab das auch schon gemacht; früher relativ oft. Das Ergebnis ist in aller Regel, dass ich hinterher nicht sagen kann, was ich gehört habe. Ich weiß dann meistens nicht, ob mir die Scheibe nun gefällt (gefallen könnte) oder nicht. Höchstens wenn es etwas total Abartiges ist, dann fliegt die Platte aber eh gleich raus.
Letztlich kann man sich auch so neuen Alben nähern. Immer wieder auflegen, bis das Klangmuster vertraut ist. Dann denkt man später, wenn man die Platte zufällig irgendwo hört, das kenn ich doch, kommt aber meist nicht drauf was es ist. Insgesamt eine m.E. recht uneffektive Art, sich neue Musik anzueignen oder sich mit einer neuen Platte zu beschäftigen.
Das heisst ja nicht, dass man nicht hinhört. Es kommt doch auch immer ein bisschen auf die Art von Musik an. Mal ehrlich: Wer holt sich denn eine neue Franz Ferdinand, setzt sich in den Sessel und hört genau hin?
OK, wenn ich die neue Dylan gekauft hätte, wär der erste Duchgang natürlich auch mit Bleistift, Notizbuch und Lyrics gelaufen. ;-)
Sonic Juice
04.09.2006, 15:46
OK, wenn ich die neue Dylan gekauft hätte, wär der erste Duchgang natürlich auch mit Bleistift, Notizbuch und Lyrics gelaufen. ;-)
Nene, gerade die neue Dylan sollte man möglichst mitwippend beim Putzen, Bügeln oder Zeitunglesen hören. Da vergeht die Zeit schneller und die Songs kommen einem nicht arg so lang vor. :teufel:
Natürlich hängt es auch immer von der jeweiligen Platte ab, thomlahn. Aber in aller Regel höre ich mir eine neue LP/CD wenigstens einmal richtig in Ruhe an.
Ich mag es übrigens sehr, Besuchern Platten vorzuspielen. Dürfen dann halt nicht so aufdringlich sein (letztens ein leichtes Desaster mit meiner neuen 'Chore of Enchantment' :-) ), aber reine Berieselungsmusik muss es trotzdem nicht sein. Gespräche sind dabei noch nicht verstummt. (Außer bei krassen Fehlern in der Musikauswahl meinerseits..)
MitchRyder
04.09.2006, 15:54
Ich höre Alben auf CD und Vinyl ganz entspannt zu hause. Im Auto habe ich noch einen Cassettentape, welches ich, wenn ich hin und wieder unterwegs bin, nutze.
MP3 Songs habe ich einige auf dem PC, die ich durchaus beim Surfen im Netz nebenbei höre.
...MP3 Songs habe ich einige auf dem PC, die ich durchaus beim Serven im Netz nebenbei höre.
Was servierst Du denn so im Netz? Latte Macchiato, Espressi oder eher Milchkaffees. ;-)
Ich höre Alben auf CD und Vinyl ganz entspannt zu hause. Im Auto habe ich noch einen Cassettentape, welches ich, wenn ich hin und wieder unterwegs bin, nutze.
MP3 Songs habe ich einige auf dem PC, die ich durchaus beim Serven im Netz nebenbei höre.
Du bist aber auch ein ganz großer Server, Du ! ;-) :lach:
:bier:
MitchRyder
04.09.2006, 15:59
Was servierst Du denn so im Netz? Latte Macchiato, Espressi oder eher Milchkaffees. ;-)
Du scheinst wieder Langeweile zu haben...
MitchRyder
04.09.2006, 16:01
Du bist aber auch ein ganz großer Server, Du ! ;-) :lach:
:bier:
Du genauso... macht ihr keine Fehler? Es wird wohl demnächst noch viel mehr Fehler von mir geben.
Du scheinst wieder Langeweile zu haben...
Jau, im Moment schon, aber seitdem Du hier bist, geht's aufwärts ;-)
MitchRyder
04.09.2006, 16:03
Jau, im Moment schon, aber seitdem Du hier bist, geht's aufwärts ;-)
sorry, dann kehrt jetzt wieder Langeweile ein...
thomlahn
04.09.2006, 16:03
Natürlich hängt es auch immer von der jeweiligen Platte ab, thomlahn. Aber in aller Regel höre ich mir eine neue LP/CD wenigstens einmal richtig in Ruhe an.
OK, es kommt natürlich auch auf die Nebentätigkeit an. Bei anstrengenden Tätigkeiten, bei denen ich nich konzentrieren muss kann ich auch keiner Musik mehr folgen: z.B. Bücher lesen, mit Ehefrauen diskutieren.
Beim Kochen oder Auto fahren aber kann man doch prima richtig zuhören.
Was servierst Du denn so im Netz? Latte Macchiato, Espressi oder eher Milchkaffees. ;-)
Du kennst doch Mitch: Rotwein, natürlich.
Du genauso... macht ihr keine Fehler? Es wird wohl demnächst noch viel mehr Fehler von mir geben.
Macht doch nichts, Mitch. Klar mache ich auch Fehler. Und darüber darfst Du dann genauso herzhaft lachen, wie ich eben. Sorry, wenn´s Dich geärgert hat.
Sonic Juice
04.09.2006, 16:08
Dürfen dann halt nicht so aufdringlich sein (letztens ein leichtes Desaster mit meiner neuen 'Chore of Enchantment' :-) ), aber reine Berieselungsmusik muss es trotzdem nicht sein.
Wer darüber auch nur ein kritisches oder nicht-euphorisches Wort verliert, riskiert sowieso lebenslanges Hausverbot!
Eine Aussage wie "der andere Song hat mir aber noch etwas besser gefallen!" wäre hier schon grenzwertig.
Macht doch nichts, Mitch. Klar mache ich auch Fehler. Und darüber darfst Du dann genauso herzhaft lachen, wie ich eben. Sorry, wenn´s Dich geärgert hat.
Ok, schließe mich an! Mitch, Du olle Mimose
Dick Laurent
04.09.2006, 16:24
Wer darüber auch nur ein kritisches oder nicht-euphorisches Wort verliert, riskiert sowieso lebenslanges Hausverbot!
Eine Aussage wie "der andere Song hat mir aber noch etwas besser gefallen!" wäre hier schon grenzwertig.
vom wem issen das Album überhaupt...
Faspotun
04.09.2006, 16:27
...von sonem Sandwurm
Sonic Juice
04.09.2006, 16:30
vom wem issen das Album überhaupt...
Wenn ich Dir das sage, wirst Du es sicherlich auf ein Hausverbot anlegen. Soweit will ich´s nicht kommen lassen.
Aber kleiner Tipp: Es handelt sich um den gleichen Künster, dessen (mittlerweile) vorletzte Scheibe immer noch einer *****-Besprechung im RS harrt. Da muss in der Redaktion was schief gelaufen sein. Frag nur Kraut@haus...
nikodemus
04.09.2006, 16:37
das war bei mir wohl nicht nötig, oder wie...
Das hab ich mich ehrlich gesagt nicht getraut, dabei hätte ich mir auch zuviel kaputt gemacht. Stell dir mal vor, ich hätte sofort Stones und Dylan CDs entdeckt, ich hätte dich hier ja gar nicht mehr ernst nehmen können, mein ganzes Bild von dir wäre doch zerstört gewesen. Dass ich sofort den Karton mit LPs entdeckt habe, hat mich schon genug schockiert (damit hatte nicht nun wirklich nicht gerechnet)
Die Geschichte mit den Auto-mitfahrern kenne ich übrigens nur zu gut. Leider ist mein Radio defekt und meine Bekannten müssen immer mit meinen CDs vorlieb nehmen. (das sind auch so eher Musik-kaum-bis-Uninteressierte)...
Hab bisher leider immer daneben gegriffen... die Reaktionen waren immer köstlich...(und ich hab wirklich schon viel probiert)
tina toledo
04.09.2006, 16:38
Wer darüber auch nur ein kritisches oder nicht-euphorisches Wort verliert, riskiert sowieso lebenslanges Hausverbot!
Eine Aussage wie "der andere Song hat mir aber noch etwas besser gefallen!" wäre hier schon grenzwertig.@
Ich hätte meine RA-Alben verwettet, dass du dich jetzt einschalten und irgendetwas in der Art sagen würdest...:-)
@Mick: Vielen Dank, aber der Existenz einer "Anti-Schock"-Funktion bin ich mir schon bewusst (es gibt ja gar keine Discmen mehr ohne). Nur, wie schon jemand erwähnte: Der blöde Schutz funktioniert, wenn, dann ein paar Wochen lang (bei häufiger Mutzung), meist aber gar nicht...
Dick Laurent
04.09.2006, 16:43
@Niko: wenn du wieder mal beim Bäcker bist, kannst ja vorbeischaun...
@Sonic: achso, diese Fließbanderzeugnisse... ;-)
Ich höre Musik sowohl nebenbei wie auch ganz konzentriert. Tätigkeiten reichen von lesen über Hausputz zu Sporttreiben. Da ich im Semester Pendler bin, höre ich im Zug ebenfalls sehr viel Musik, machmal mache ich auch gerne lange Spaziergänge mit Kopfhörern auf.
Ist bei mir sehr ähnlich.
Ich kann Musik konzentriert hören, was ich auch gerne beim Spazieren oder Fahrradfahren tue, jedoch keine komplett neuen, vorher nie gehörten Scheiben. Dann lieber zu Hause eine Vorauswahl treffen und die Songs dann utnerwegs "vertiefen".
Musik kann bei mir nebenbei gut laufen.
Beim Lesen von wichtigen Sachen gibts bei mir allerdings keine Musik, aber sonst fast immer. Wenn ich im Internet surfe, irgendwas abtippe oder sortiere etc., dann läuft immer Musik.
Auch in Bus & Bahn läuft bei mir nahezu immer Musik.
Beim Lesen eines Buches nur teilweise. Wenn ich "altbewährte" Sachen höre, dann kann ich dabei problemlos lesen und weiß auch nachher noch, was ich gelesen habe.
Nachdem man seit einiger Zeit Musik in Form von mp3s bequem mit sich herumschleppen kann, stelle ich hier mal aus persönlichem Interesse die Frage nach euren Hörgewohnheiten.
Falls ihr mobile mp3 Player benutzt: Haben sich eure Hörgewohnheiten verändert? Welche Musik hört ihr unterwegs? Dieselbe, die ihr auch zu Hause genießt oder andere?
Oder verschmäht ihr mp3s und hört aber eure Musik auf CDs auf mobilen CD Playern?
Oder habt ihr es lieber ganz puristisch via Vinyl entspannt zu Hause im Sessel?
Ich habe für mich festgestellt, dass ich sehr gern Musik mitten im Großstadtverkehr auf einer belebten Straße höre, z.B. während ich auf den Bus warte oder einen Einkaufsbummel mache. Die Musik mitten in der Großstadthektik zu erfahren ist etwas völlig anderes als zu Hause auf der Couch.
Musikhören in der Stadt, unterwegs etc. finde ich auch ziemlich gut.
Hab dabei entweder Walkman oder MP3-Player dabei (muss mir in absehbarer Zeit einen Neuen kaufen). Einfach nur hinsetzen und Musikhören mache ich selten und wenn, dann nur bei neuen Platten.
Sonst läuft die Musik eigentlich immer als "Begleitung".
Die Hörgewohnheiten haben sich in der Sicht geändert, als das man natürlich viel mehr Musik hör, als früher.
Ohne MP3/Walkman war ja unterwegs "Sendepause".
Allerdings gibts bei mir keinen so starken "Früher - heute"-Vergleich, da es zu der Zeit, als ich anfing mich für Musik zu interessieren, eben schon Walkman gab und ich auch mit 14-16 regelmäßig einen dabei hatte.
Es ist eher selten, dass ich nur Musik höre, normalerweise mache ich nebenher noch etwas anderes. Lesen allerdings geht nicht. Auch als Hintergrundmusik bei Gesprächen oder Besuchen kann ich Musik nicht ab, das fällt bei alles unter "Berieselung".
Ich höre CDs, in letzter Zeit auch mal wieder Vinyl, MP3s am Computer aber nur zum Probehören, gefällt es mir, wird die Platte gekauft oder gebrannt (bei Bootlegs). Einen MP3-Player habe ich eigentlich im Handy, hat aber irgendwie nichts gebracht. Beim Autofahren höre ich Radio (seltener Musik-Radio), aber eher CDs - tatsächlich auch mit anderer Musik als zuhause hören würde.
Manchmal höre ich beim Musikhören mit der "Nebenarbeit" auf und höre nur noch zu, lese Lyrics mit. Konzentriert höre ich mir in letzter Zeit auch mal Singles an, leider noch zu selten.
Faspotun
04.09.2006, 17:22
Die Digitalisierung hat meine Hörgewohnheiten im Prinzip zwar nicht verändert, aber doch erheblich erleichtert. Musste ich früher noch nach jedem Albumende aufstehen, CD versorgen, neue CD suchen und einlegen, genügen heute ein paar Mausklicks... (Die Vinyl-Fundis dürfen mir jetzt ihre MP3-Dateien an den Kopf werfen.) Neue CDs werden also sofort auf iTunes überspielt und wandern dann bis auf weiteres ins Regal. Dank Airport kann ich meine Stereoanlagen im Arbeitszimmer und im Wohnzimmer dann wireless über das Notebook steuern. Die Musikdateien lagern auf einer externen Festplatte.
Musik höre ich eigentlich immer und überall, nur leider viel zu selten aktiv. Ich bin also auch eher ein Nebenbei-Hörer. Tagsüber, während ich an meiner Diss schreibe, höre ich vor allem Elektronisches, Jazz und eher Ruhigeres aus dem Rock-Pop-usw.-Bereich (Stones gehen gerade noch, Libertines eher nicht). Am intensivsten höre ich Musik unterwegs (mit dem iPod): im Zug, beim Einkaufen, beim Autofahren, beim Joggen… Da darf’s dann gerne auch etwas heftiger zur Sache gehen. Mehr als den nano beanspruche ich dabei den shuffle – der ist so herrlich unempfindlich, klein, leicht und lässt sich gut „blind“ bedienen. Da der shuffle über kein Display verfügt und ich kein Fan von kruden (Stil-)Mixen bin, lade ich dann immer den Katalog jeweils nur einer Band/eines Musikers drauf – mal Oasis, mal Belle & Sebastian, mal die Beatles, mal Dylan usw.
Zur Freunde-Diskussion: Ich bin der typische Musik-Missionar. „Hör dir das an – das musst du einfach gut finden!“
Wenn ich Besuch habe, lege ich zum Apéro eigentlich immer Musik auf. Aber nichts, was gross Aufmerksamkeit erfordert: sanfte Elektro-Mucke (K&D, Tosca, NoW) oder ruhiger Jazz (z.B. Chet, aber durchaus auch mal Kind of Blue).
Klingt interessant, Faspotun.
Ich hingegen kann nicht konzentriert lesen/schreiben und dabei Musik hören, höchstens etwas durchblättern oder überfliegen. Von "Ambiente"-Musik mache ich keinen Gebrauch.
Allerdings gibt es Künstler, die ich bewusst nicht auf meinen iPod übertrage, zum Beispiel Elliott Smith, Nick Drake o.ä. Die höre ich lieber konzentriert, vor der Anlage sitzend.
marcos valle
04.09.2006, 18:12
seit 18 monaten lebe ich jede zweite woche im hotel, anfänglich habe ich in dieser zeit noch via festplatten-MP3 player und pc-boxen musik gehört.
seit längerer zeit bin ich in dieser zeit völlig musikabstinent, in den wochen daheim höre seltsamerweise ich auch weniger. bin quasi zum wochenendhörer mutiert... (jetzt bräuchte ich eigentlich nur noch aufhören mir die dinger noch zu kaufen...)
sport & musik geht für mich gar nicht, dabei leidet meine konzentration zu sehr.
auto & musik geht auch nicht mangels auto, früher aber ausgesprochen gerne! im april war ich mit bekannten per auto in der ukraine, ich hatte einen stapel cd´s dabei (ausgesucht mitfahrerkompatibel editiert!), meine musik wurde nur geduldet wenn ich mich morgend um 3 am steuer wachhalten musste....
fahrrad & musik: seit ich auf dem weg zu einem sonic youth & nirvana konzert von einer rechtsabbiegerin umgesenst wurde (oh gott, schon wieder! waren ihre worte...) habe ich es sein lassen!
Faspotun
04.09.2006, 19:15
Ich hingegen kann nicht konzentriert lesen/schreiben und dabei Musik hören, höchstens etwas durchblättern oder überfliegen.
Das geht vielen so, aber bei mir ist es gerade anders rum: Ohne Musik arbeite ich einfach schlechter, irgendwie läuft mir dann zu wenig, es wird mir langweilig. Schon während meiner Studienzeit habe ich immer mit Musik im Hintergrund (aber nicht Hintergrundsmusik, also keine Lounge-Sampler u.dgl.) auf Prüfungen gelernt.
Gauloises
04.09.2006, 19:37
Das geht vielen so, aber bei mir ist es gerade anders rum: Ohne Musik arbeite ich einfach schlechter, irgendwie läuft mir dann zu wenig, es wird mir langweilig. Schon während meiner Studienzeit habe ich immer mit Musik im Hintergrund (aber nicht Hintergrundsmusik, also keine Lounge-Sampler u.dgl.) auf Prüfungen gelernt.
:bier:
Geht mir ganz genauso.
Hat and beard
04.09.2006, 22:23
Nur sehr Vertrautes wird nebenbei, d.h. beim Lesen, Neuheiten bzw. Unbekanntes immer sehr bewusst, d.h. vor der Anlage ohne Ablenkung gehört. Und: nein, ich habe nicht zuviel Zeit.
PS: Unterwegs höre ich schon lange keine Musik mehr.
Faspotun
04.09.2006, 22:32
vor der Anlage ohne Ablenkung
Der Avatar ist Programm...
Ich höre unterwegs keine Musik, sondern lese auf Bahnfahrten oder Reisen. Zuhause versuche ich so bewusst wie möglich und ohne Ablenkungen Musik zu hören.
candycolouredclown
04.09.2006, 22:44
Ich höre unterwegs keine Musik, sondern lese auf Bahnfahrten oder Reisen. Zuhause versuche ich so bewusst wie möglich und ohne Ablenkungen Musik zu hören.
So halte ich es auch.
Daniel_Belsazar
04.09.2006, 22:55
Derzeit höre ich die meiste Musik im Auto, z.B. im morgendlichen Stau - da habe ich Zeit, bin alleine und kann die Musik genießen.
Zu Hause wegen der Kinder meist später am Abend, lauter eigentlich nur per Kopfhörer oder wenn die Kinder tags toben und tanzen wollen. Aber das lässt wenigstens meinen Hörschaden aus den alten Zeiten nicht weiter anwachsen .... Selten bin ich einmal alleine zu Hause, dann kann´s auch mal wieder lauter werden.
Meistens höre ich CDs, manchmal noch Vinyl, im Auto auch noch viel Kassetten. Ich trage mich aber immerhin mit dem Gedanken, selbst in dem von mir meist genutzten Oldie-Fahrzeug mal einen CD-Player einzubauen. In zwei bis drei Jahren könnte es dann soweit sein, wenn die Karre es dann noch macht ....
Ich mag MP3 nicht besonders, außer am Rechner. Es ist mir gebrannt oder auf einem Stick einfach zu unübersichtlich. Meistens wandel ich MP3s, wenn ich sie denn bspw. von meinem Ältesten habe, in Audio-Files um.
Ich mag auch überlange CDs nicht besonders, am besten ist zwischen 30 und 60 min pro "Einheit".
Was ich fast gar nicht mache und auch noch nie gemocht habe, sind Walkman und die Nachfolger. Wenn ich laufe, will ich lieber die Umgebung wahrnehmen, einschließlich der Geräusche.
Und am allerliebsten höre ich (gute) Musik live (außer Coverbands und ähnliche Gebrechen). Das kann dann auch sehr gerne mal Klassik oder Jazz sein, die ich per Konserve dagegen fast nie höre, da ist fast alles im Rockbereich und Artverwandtem angesiedelt.
Ach ja, und dann spiel ich auch gerne Musik, die man ja zugleich auch hört. Und ich hör meinen Kindern bei ihrer Musik zu, meine Tochter (8) wird gerade am Klavier immer besser und macht mir sehr viel Freude.
Zur Hintergrundmusik habe ich keine ausgeprägte Meinung. Das geht mal bei Gesprächen, mal nicht, ebenso wie mit dem Lesen, das kommt ganz auf die Situation und die Stimmung an.
Wer darüber auch nur ein kritisches oder nicht-euphorisches Wort verliert, riskiert sowieso lebenslanges Hausverbot!
Eine Aussage wie "der andere Song hat mir aber noch etwas besser gefallen!" wäre hier schon grenzwertig.
Nicht, dass ich mit der Reaktion gerechnet hätte.. Man sollte sowieso nie Sachen vorspielen, die man zu sehr mag, ein 'Spiel doch mal etwas anderes' kann den ganzen Abend verderben.
Hippiegirl
05.09.2006, 15:52
Falls ihr mobile mp3 Player benutzt: Haben sich eure Hörgewohnheiten verändert? Welche Musik hört ihr unterwegs? Dieselbe, die ihr auch zu Hause genießt oder andere?
Also um in die Schule zu kommen muss ich jeden Tag, in Summe 3 Stunden Busfahren, deswegen habe ich auch einen i-pod und ich höre teilweise das Gleiche, was ich zuhause auch höre, aber einige Platten, gewisse Musik höre ich nur zuhause, in aller Ruhe. Es ist unterschiedlich. Eigentlich höre ich meistens Platten...
Am liebsten nachts im Bett liegend, Licht aus und ohne Ablenkung.
Bei Autofahrten und Bahn/Busfahrten gefällt mir musikhören auch sehr, ganz anderes Hörerlebnis, wenn währendessen die Landschaften vorbeiziehen und so.
Was mir auch gefällt, ein Buch zu lesen und dabei immer dieselbe dazu passende Musik zu hören. Jedesmal mal wenn ich diese Musik dann wieder höre, muss ich an dieses Buch denken. Genauso wie bestimmt Ereignisse immer an die Musik gekoppelt ist, die man in dem Augenblick gehört hat.
Einfach nur berieseln lassen ohne hinzuhören versuche ich zu vermeiden, aber kommt dann doch immer wieder vor. Beim surfen z.B.
Am liebsten nachts im Bett liegend, Licht aus und ohne Ablenkung....
Das geht bei mir überhaupt nicht. Das hält im Höchstfall zwei Ramones Songs, dann penne ich ein.
Daniel_Belsazar
05.09.2006, 17:18
Das geht bei mir überhaupt nicht. Das hält im Höchstfall zwei Ramones Songs, dann penne ich ein.
Das kenne ich, bei mir ist das das Alter. Fing bei mir so mit 38 an.
Am liebsten nachts im Bett liegend, Licht aus und ohne Ablenkung. [...]
Das habe ich eine Zeit lang allabendlich gemacht. Vor dem Einschlafen ein
Album hören, das ist wirklich wunderbar. Allerdings geht es mir da mittlerweile
wie Mick, ich schlafe nach zwei Songs ein.
Bevorzugt höre ich meine Platten via Kopfhörer in meinem Sessel. Am Wochenende
gerne nächtelang. Während ich am Computer sitze (also hier im Forum bin) laufen
i.d.R. auch Platten, deshalb ziehen sich einige Postings von mir ein wenig hin, da
ich mich zwischendurch zurücklehne um genauer auf die Musik zu achten.
Unterwegs höre ich keine Musik mehr, bis vor einem Jahr hatte ich praktisch auf
jedem meiner Wege Kopfhörer auf den Ohren, aber das behagt mir nicht mehr.
Lediglich im Auto laufen wann immer möglich Kassetten. (Wann immer möglich
heißt, dass es in einem der mir zur Verfügung stehenden Wagen keine Möglichkeit
gibt Kassetten oder CDs abzuspielen.)
TheMagneticField
05.09.2006, 18:31
@Mick: Ich bin einer dieser bizzar-lustigen Menschen, die noch vorsichtigen Schrittes und hoch konzentriert mit dem furchtbar empfindlichen Disc-Man auf der offenen Handfläche durch die Gegend laufen...:wave:(allerdings nicht joggend-wie geht das denn?)
Einen Großteil der Zeit, die ich mit intensivem, bewusstem Hören beschäftigt bin, verbringe ich in Bussen und Zügen. Ca. 45 min. in die Innenstadt = ein komplettes Album. Wie Mista schon meinte: beim Musikhören urbanem Gewusel zuzusehen - insbesondere gen Abend -, ist schon etwas Besonderes. Leute beobachten und sie in Schubladen stecken gehört ohnehin zu meinen leidenschaftlichsten Hobbies. ;-)
Ebenso viel, wenn auch leider momentan zu selten, höre ich ganz klassisch mit Kopfhörern, Cover und ggf. Lyrics auf dem Schoß vor dem Plattenspieler bzw. dem CD-Player. Zeit und vor allem Ruhe dafür finde ich allerdings meist erst spät abends bzw. nachts, was oftmals zu einem ungesunden Schlafrythmus führt...
Ähnlich viel Musik höre ich aber ebenfalls eher "nebenbei" - vor allem natürlich, hier auf dem Board surfend - wobei es mir hinsichtlich der Auswahl der Musik dabei wie Mikko geht: ausschließlich Bekanntes, bereits bewusst Gehörtes wird nebenbei gespielt, Neues nicht.
soso ne Schubladenfrau ;-)
Richtig, nur so kann man sich einem Album nähern, der Sound schleift sich so langsam ein. Ansonsten ist das doch viel zu viel wenn man so angestrengt zuhört.
Dick,
wie wäre es: Wenn ich mal Sturmfreie Bude habe, kommst vorbei und wir legen was schönes auf und hören nicht hin - das kann nur ein gelungener Abend werden (Pils oder Weizen?)
hey ich hör meistens auch unangestrengt, darf ich jetzt dazustoßen? (die 10km krieg ich glaub ich gerad noch so hin gg)
OK, es kommt natürlich auch auf die Nebentätigkeit an. Bei anstrengenden Tätigkeiten, bei denen ich nich konzentrieren muss kann ich auch keiner Musik mehr folgen: z.B. Bücher lesen, mit Ehefrauen diskutieren.
Beim Kochen oder Auto fahren aber kann man doch prima richtig zuhören.
Du kennst doch Mitch: Rotwein, natürlich.
oh Rotwein wär mir übrigens auch lieber
Ansonsten deck ich die ganze Bandbreite ab.
Im Auto zwingend Musik, seis CD oder iPod.
Zu Hause gerne auch mal nebenbei beim Kochen Spülen whatever.
Das Vorspielen von Musik wenn Gäste da sind kann ich mir allerdings sparen, fast durchgehend Banausen ;-).
Musik im Großstadtflair kann ich nicht wirklich beurteilen, wobei bei diversen Praktika in Köln und Bonn der iPod auf den langen Fußmärschen und Busfahrten schon sehr angenehm war.
Vermehrt - und jetzt DK und Thom weghören - werd ich mir nun, nach Anschaffung eines neuen Plattenspielers, auch wieder Musik von Zeit zu Zeit etwas bewußter zu Gemüte führen (das hab ich nämlöich schon vernachlässigt). Das wird dann aber Musik sein, die man dann auch in Ruhe hören sollte, als Beispiele von mir aus mal Bright Eyes, Sigur Ros, Ben Folds etc. . Für die Rifles oder Mia z.B.- die ich ja beide toll finde, würde ich mich nie vor die Anlage setzen. Diese Platten setzen Bewegung meinerseits quasi voraus. Man kann also sagen für mich hängt das Format und der Ort an dem ich Musik höre, sehr stark von der Art der Musik ab, ohne das ich dadurch die eine jetzt auf oder die andre abwerten würde...
observer
05.09.2006, 22:26
In erster Linie höre ich Musik nur zu Hause. Früher habe ich auch noch oft bei der Arbeit Musik gehört, das habe ich aber fast komplett eingestellt. Meinen iPod füttere ich zwar auch, nutze ihn aber nicht so oft. Eigentlich nur beim Sport, langen Reisen oder Spaziergängen.
Im Gegensatz zu vielen geäußerten Meinungen setze ich mich nicht mit einer neuen Platte hin und gebe ihr meine volle Aufmerksamkeit. Im Gegenteil, ich lasse sie gern erstmal nebenher laufen, um mich etwas vertraut zu machen. Konzentriertere Durchgänge kommen dann später bei Gefallen von allein. Bevorzugt sind da bei mir mehrstündige Kopfhörer-Sessions am Abend/in der Nacht. Da kann ich mich am besten auf Musik einlassen.
Lesen und Musikhören schließt sich bei mir übrigens aus.
Orte: Auto (30%), Wohnung (10%), Büro (60%)
Formate: CD und Vinyl (nur Wohnung)
Hardware: Plattenspieler, CD-Player, kein mp3-Player, kein Discman, kein Walkman
Wie: nie beim Lesen, jedoch beim kreativen Arbeiten (dann besonders laut), und auch nie als Hintergrundberieselung
thomlahn
06.09.2006, 09:25
hey ich hör meistens auch unangestrengt, darf ich jetzt dazustoßen? (die 10km krieg ich glaub ich gerad noch so hin gg)
Logisch bist du dabei.
Vermehrt - und jetzt DK und Thom weghören - werd ich mir nun, nach Anschaffung eines neuen Plattenspielers, auch wieder Musik von Zeit zu Zeit etwas bewußter zu Gemüte führen (das hab ich nämlöich schon vernachlässigt).
Hab ich schon vernommen, das Du hier und da auf Vinyl umsteigst. Find ich gut.
Faspotun
06.09.2006, 09:49
Hab ich schon vernommen, das Du hier und da auf Vinyl umsteigst. Find ich gut.
Täuscht es oder hat die Digitalisierung mancherorts zu einer Rückbesinnung auf Vinyl geführt?
Das sieht dann etwa so aus: MP3 & Co. für unterwegs, im Büro u.dgl. (ist halt so praktisch) und Vinyl für den wahren Hörgenuss zuhause. Vielen Schallplatten werden heute ja auch schon Download-Gutscheine beigelegt, welche diesen Trend noch verstärken dürften. Für die bei Musikliebhabern sowieso unbeliebte CD bleibt als digitales Zwischending dann irgendwie kein Platz mehr.
thomlahn
06.09.2006, 10:04
Täuscht es oder hat die Digitalisierung mancherorts zu einer Rückbesinnung auf Vinyl geführt?
Das sieht dann etwa so aus: MP3 & Co. für unterwegs, im Büro u.dgl. (ist halt so praktisch) und Vinyl für den wahren Hörgenuss zuhause. Vielen Schallplatten werden heute ja auch schon Download-Gutscheine beigelegt, welche diesen Trend noch verstärken dürften. Für die bei Musikliebhabern sowieso unbeliebte CD bleibt als digitales Zwischending dann irgendwie kein Platz mehr.
Könnte ein Trend sein. Nach dem - für mich - aufschlussreichen mp3-Blindtest von Bauer Ewald, ist es mir sowieso eigentlich Wurscht ob 192er-mp3 oder CD. Dann kann man sich auch gleich Vinyl gönnen und die mp3 für Unterwegs usw. nehmen. Die CD wird trotzdem bleiben. Für viele Normal-Konsumenten (ich sag mal: Durchschnitts-Simply-Red-Hörer) ist die LP gar nicht ernstzunehmen und ein Relikt aus der Steinzeit.
Faspotun
06.09.2006, 10:13
Die CD wird trotzdem bleiben. Für viele Normal-Konsumenten (ich sag mal: Durchschnitts-Simply-Red-Hörer) ist die LP gar nicht ernstzunehmen und ein Relikt aus der Steinzeit.
Ja, aber gerade die Otto-Normal-Konsumenten könnten irgendwann mal vollständig auf MP3 etc. umsteigen. Sie "hängen" nicht an der CD. Vor allem, wenn die jüngere, mit Computern und MP3 aufgewachsene Generation mal älter wird und die älteren Semester, welche mit der Technologie nicht mehr Schritt halten, wegfallen. Und dann ist es erst noch praktisch, neu Erworbenes direkt auf den MP3-Player laden zu können, ohne die CD erst noch mühsam auf den PC laden zu müssen. Vinyl wird für Liebhaber immer bleiben, die CD wohl kaum.
Dick Laurent
06.09.2006, 10:17
das Ende wird eine Streaming-Lösung sein.
Besitz ist witzlos, egal ob PVC oder PC...
Faspotun
06.09.2006, 10:21
das Ende wird eine Streaming-Lösung sein.
Besitz ist witzlos, egal ob PVC oder PC...
Glaub mir, Besitz ist wichtig. Der Mensch ist ein Sammler. "Was man hat, das hat man."
(Warum fristet das Car-Sharing-Modell trotz ökonomischen Vorteilen ein Nischendasein? Jeder will sein eigenes Auto. Aus Prinzip.)
Sonic Juice
06.09.2006, 10:25
Also die CD ist doch schon ein guter, massentauglicher Kompromiss zwischen Soundqualität, Hörkomfort und Design. Man hat zumindest was in der Hand, ein Booklet, ein Silberling, man kann es sich auch schön ins Regal stellen. Gibt ja auch tolle Boxsets. Das kann m.E. allenfalls von Audio-DVDs oder ähnlichem abgelöst werden, aber nicht von immateriellen Medien wie Mp3s. Was soll man denn da unter den Weihnachtsbaum legen, einen Gutschein für Itunes?
Ich selbst höre in letzter Zeit wieder vermehrt Vinyl, das trägt zu einer angenehmen Entschleunigung des Musikkonsums bei. Und ich konzentriere mich automatisch mehr auf die Musik, weil mehr Vorbereitung und Sorgfalt mit dem Auflegen verbunden ist.
Aber die CD hat, insbesondere für längere Aufnahmen schon ihre Berechtigung, eben als Kompromiss (und jetzt bitte nicht gleich einen Doebling-Spruch absschießen a la "Bei Musik macht man keine Kompromisse!", okay! ;-)). Auf eine Livekonzert-Aufnahme auf 8 LP-Seiten verteilt, hätte ich zB recht wenig Lust, dann doch lieber die "Kicking Television" von Wilco als Doppel-CD.
Ja, aber gerade die Otto-Normal-Konsumenten könnten irgendwann mal vollständig auf MP3 etc. umsteigen. Sie "hängen" nicht an der CD. Vor allem, wenn die jüngere, mit Computern und MP3 aufgewachsene Generation mal älter wird und die älteren Semester, welche mit der Technologie nicht mehr Schritt halten, wegfallen.
Das ist heutzutage schon so. Von meinen Mitschülern (oder aber auch Mitstudenten meines Cousins - BWL, though) kaufen höchstens noch 5 % regelmäßig CDs, und wenn ich sage, dass ich Singles auf Vinyl kaufe, halten das die meisten für einen Witz (Schallplatten? Jahaha, klar!). Die haben auch weder klassische Favoriten (Listen usw. usf) noch hören sie Alben als Gesamtwerk.
Mistadobalina
06.09.2006, 12:28
Glaub mir, Besitz ist wichtig. Der Mensch ist ein Sammler. "Was man hat, das hat man."
(Warum fristet das Car-Sharing-Modell trotz ökonomischen Vorteilen ein Nischendasein? Jeder will sein eigenes Auto. Aus Prinzip.)
Musik kann man aber nicht wirklich anfassen und auch nicht besitzen so wie ein Auto. Ich sehe das ganz genauso wie Dick. Wenn du auf Knopfdruck die Musik hören kannst, die du willst, dann musst du dir keinen physischen Tonträger ins Wohnzimmer stellen. Sowas werden zukünftig nur noch Sammler machen - normale Konsumenten werden nur noch streamen.
Faspotun
06.09.2006, 12:33
[...] noch hören sie Alben als Gesamtwerk.
Das ist traurig.
Musik kann man aber nicht wirklich anfassen und auch nicht besitzen so wie ein Auto.
Aber Kunst (und das Kunstwerk!)!
Das ist traurig.
Aber nur bei Alben, die als Alben konzipiert sind. Vor den Alben gab's die Singles und da war es ähnlich.
Musik kann man aber nicht wirklich anfassen und auch nicht besitzen so wie ein Auto. Ich sehe das ganz genauso wie Dick. Wenn du auf Knopfdruck die Musik hören kannst, die du willst, dann musst du dir keinen physischen Tonträger ins Wohnzimmer stellen. Sowas werden zukünftig nur noch Sammler machen - normale Konsumenten werden nur noch streamen.
Ja, das ist vorrauszuahnen. Aber ob man Musik und den Träger so einfach trennen kann, weiß ich auch nicht. Ähnlich wie bei Text und den Trägermedium Buch.
Und was ist mit Bildern? Ist die Leinwand von Picassos Guernica unwichtig und nur noch das digitale Abbild die Kunst?
Die CD ist für mich das beste Musikformat, das es je gab. (Hochauflösende Digitalformate lasse ich mal beiseite, die spielen faktisch ohnehin keine Rolle.)
Klanglich ist sie mit dem heutigen Stand der Technik (anders als bei ihrer Markteinführung) dem Vinyl längst ebenbürtig, wenn nicht gar überlegen. Und sie ist wesentlich praktischer. Und man kann sie sammeln. Sollte es eines Tages überhaupt keine physischen Tonträger mehr geben, würde ich wohl viel Geld sparen.
Mistadobalina
06.09.2006, 12:57
Aber Kunst (und das Kunstwerk!)!
Ich finde, es gibt schon Unterschiede zwischen einem Auto und einem Kunstwerk. Kunst und Kunstwerk gehören ihrem Schöpfer. Du kannst dir ein Bild ansehen oder eine Suite anhören - aber sie bleiben für immer mit ihrem Urheber verbunden.
Popmusik sehe ich persönlich aber nicht als Kunst, sondern als Kulturgut - wiewohl etliches Kunstcharakter haben kann oder dazu erklärt wird.
Mistadobalina
06.09.2006, 13:04
Aber nur bei Alben, die als Alben konzipiert sind. Vor den Alben gab's die Singles und da war es ähnlich.
Das Album (die LP) ist sowieso nur ein Format, das in einer bestimmten Zeit entstanden ist, genau wie die Single und wie die CD. Es wird von Künstlern genutzt, stellt aber kein unumstößliches Konzept da. Wogegen "das Lied" als Form mehr oder weniger zeitunabhängig ist.
Popmusik sehe ich persönlich aber nicht als Kunst, sondern als Kulturgut - wiewohl etliches Kunstcharakter haben kann oder dazu erklärt wird.
Das ist ein ausgesprochen eigenwilliger Kunstbegriff, der nicht JEDE Art von Musik umfasst. Ich glaube, dass die Abgrenzung schlechterdings undurchführbar ist.
Popmusik sehe ich persönlich aber nicht als Kunst, sondern als Kulturgut - wiewohl etliches Kunstcharakter haben kann oder dazu erklärt wird.Ich ahne zwar, was Du meinst, aber Ah Um hat schon Recht, ohne eine klar umrissene Definition von "Kunst" führt das zu Misverständnissen.
Was ist denn ein Lied anderes als Kunst? Und wo bitte ist der Unterschied zum Kulturgut?
Das Album (die LP) ist sowieso nur ein Format, das in einer bestimmten Zeit entstanden ist, genau wie die Single und wie die CD. Es wird von Künstlern genutzt, stellt aber kein unumstößliches Konzept da. Wogegen "das Lied" als Form mehr oder weniger zeitunabhängig ist.
Weiß ich nicht. Ein Künstler stellt ja seine Musik für ein bestimmtes Medium her, verteilt die Songs auf Seiten, designt das Cover (oder nickt es ab) - ganz so "trägerlos" ist Kunst dann doch nicht.
Über eine Übertragung kann man sich ja unterhalten (also wenn zB LPs neu gemastered auf CD erscheinen und eine halbwegs berechtigte Person das überprüft).
Zur Diskussion um die CD: analog zur Musik kann man ja die Photographie eines Gemäldes hernehmen, einmal mit herkömmlichen Film, einmal mit einer Digitalkamera geschossen. Bei beiden Medien fällt einem bei ausreichender Vergrößerung Schwächen auf, im einen Bild zeigen sich Schlieren, Undeutlichkeiten, das andere pixelt aus. Ähnlich sehe ich das im Audio-Bereich, mit dem Unterschied, dass man den Unterschied zwischen Vinyl und CD immer hören kann. Ob die jeweilige Klangqualität eine bessere ist, ist, denke ich, eine Frage, die bei ausreichend sorgfältiger Bearbeitung (und damit meine ich zB nicht die dünnen Billig-Schallfolien der 80er oder die lieblos auf eine CD geklatschte Vinyl-Aufnahme) für ein menschliches Ohr nicht mehr unterscheidbar ist und deren Beantwortung ins Esoterische führt (goldene Kabel und zentimetergerechte Aufstellung der Boxen).
Für mich heißt das: LPs und Singles auf Vinyl zum (gelegentlichen) Sammeln, CDs als Träger und MP3s etc als Übertragungsmedium und zum Hören zB im Auto.
Die reine Streaming-Zukunft kann ich mir auch nicht vorstellen - so wenig wie Prepaid-Karten das riesig tolle Weihnachtsgeschenk ausmachen.
Ich ahne zwar, was Du meinst, aber Ah Um hat schon Recht, ohne eine klar umrissene Definition von "Kunst" führt das zu Misverständnissen.
Was ist denn ein Lied anderes als Kunst? Und wo bitte ist der Unterschied zum Kulturgut?
Zustimmung, sehr schwer zu definieren. "Kultur" ist ja machbar: alles was über die zum Überleben notwendigen Dinge und Tätigkeiten hinausgeht. Aber "Kunst"? Besonders gelungene Kultur? Etwas Erhebend/Erhabenes? Und was ist mit Platten, die man nicht mag (also zB alles von Sting ;-))? Kultur? Sicherlich. Aber Kunst? Der "Versuch der Kunst (leider gescheitert)"?
Ich kann das nicht definieren - für mich legt das jeder für sich fest.
MitchRyder
06.09.2006, 13:25
Täuscht es oder hat die Digitalisierung mancherorts zu einer Rückbesinnung auf Vinyl geführt?
In gewisser Weise bei mir ja. Wenn ich ein Album in Ruhe und mit der nötigen Aufmerksamkeit hören möchte, greife ich wieder auf Vinyl zurück.
Mistadobalina
06.09.2006, 13:25
Weiß ich nicht. Ein Künstler stellt ja seine Musik für ein bestimmtes Medium her, verteilt die Songs auf Seiten, designt das Cover (oder nickt es ab) - ganz so "trägerlos" ist Kunst dann doch nicht.
Über eine Übertragung kann man sich ja unterhalten (also wenn zB LPs neu gemastered auf CD erscheinen und eine halbwegs berechtigte Person das überprüft).
Ich glaube nicht, dass der Künstler seine Musik per se für ein bestimmtes Medium herstellen muss/sollte. Zunächst zählt doch die Komposition, das Lied, die Suite, die Symphonie - wobei letztere sich als das Optimum an Länge erwiesen hat, weil die meisten Menschen sich nicht länger konzentrieren können - mit einem Tonträger-Format hat das erstmal gar nichts zu tun.
Wieviele Lieder auf das jeweilige Format passen, ist historisch bedingt. Auf eine Schellackplatte passt nun mal wenig, auf eine CD sehr viel. Warum soll sich ein Künstler von solchen Formaten "gängeln" lassen? "Seiten" gibt es bei der CD ja schon nicht mehr. Und ein Mp3 kann so lang oder so kurz sein wie es will. Ich denke, eine Menge Komponisten begrüßen die Unabhänggkeit von einem bestimmten Format.
TheMagneticField
06.09.2006, 13:26
Täuscht es oder hat die Digitalisierung mancherorts zu einer Rückbesinnung auf Vinyl geführt?
Das sieht dann etwa so aus: MP3 & Co. für unterwegs, im Büro u.dgl. (ist halt so praktisch) und Vinyl für den wahren Hörgenuss zuhause. Vielen Schallplatten werden heute ja auch schon Download-Gutscheine beigelegt, welche diesen Trend noch verstärken dürften. Für die bei Musikliebhabern sowieso unbeliebte CD bleibt als digitales Zwischending dann irgendwie kein Platz mehr.
echt sowas gibts Downloadgutscheine? Das fänd ich DEN perfekten Schachzug zum Comeback des Vinyls... (auch wenn reine Vinylliebhaber da aufschreien werden ;-) )
... man den Unterschied zwischen Vinyl und CD immer hören kann.
Das stimmt so nicht. Im High-End-Bereich geht der Unterschied praktisch gegen Null. Und wenn sich doch Unterschiede zeigen, dann liegt das weniger am Format, sondern an der klanglichen Abstimmung des jeweiligen Geräts. Man kann einen CD-Player so abstimmen, dass er "analoger" klingt als jeder Vinyl-Dreher.
Aber das wird jetzt vielleicht etwas zu off topic...
TheMagneticField
06.09.2006, 13:29
Ich selbst höre in letzter Zeit wieder vermehrt Vinyl, das trägt zu einer angenehmen Entschleunigung des Musikkonsums bei. Und ich konzentriere mich automatisch mehr auf die Musik, weil mehr Vorbereitung und Sorgfalt mit dem Auflegen verbunden ist.
Aber die CD hat, insbesondere für längere Aufnahmen schon ihre Berechtigung, eben als Kompromiss (und jetzt bitte nicht gleich einen Doebling-Spruch absschießen a la "Bei Musik macht man keine Kompromisse!", okay! ;-)). Auf eine Livekonzert-Aufnahme auf 8 LP-Seiten verteilt, hätte ich zB recht wenig Lust, dann doch lieber die "Kicking Television" von Wilco als Doppel-CD.
Eben diese Entschleunigung war der ausschlaggebende Punkt für mich...
Und gerade dieses Ekzessive wie z.B Dreifach-LP Takk find ich spannend
Mistadobalina
06.09.2006, 13:30
Das ist ein ausgesprochen eigenwilliger Kunstbegriff, der nicht JEDE Art von Musik umfasst. Ich glaube, dass die Abgrenzung schlechterdings undurchführbar ist.
Ich weiß, dass ich damit ziemlich allein stehe. :-) Aber für mich ist die meiste Popmusik keine Kunst, sondern Gebrauchsmusik, die oftmals zu einem bestimmten Zweck hergestellt und verbreitet wird: um Geld zu verdienen.
TheMagneticField
06.09.2006, 13:32
Das ist heutzutage schon so. Von meinen Mitschülern (oder aber auch Mitstudenten meines Cousins - BWL, though) kaufen höchstens noch 5 % regelmäßig CDs, und wenn ich sage, dass ich Singles auf Vinyl kaufe, halten das die meisten für einen Witz (Schallplatten? Jahaha, klar!). Die haben auch weder klassische Favoriten (Listen usw. usf) noch hören sie Alben als Gesamtwerk.
wir sind a
halt ne aussterbende Art ;-)
Musik kann man aber nicht wirklich anfassen und auch nicht besitzen so wie ein Auto. Ich sehe das ganz genauso wie Dick. Wenn du auf Knopfdruck die Musik hören kannst, die du willst, dann musst du dir keinen physischen Tonträger ins Wohnzimmer stellen. Sowas werden zukünftig nur noch Sammler machen - normale Konsumenten werden nur noch streamen.
also wirst du es nicht tun, richtig ? wenn du saogar Singles Cover auf dem iPod sammelst. Ich würde es auch nicht tun weil ich eben, die Verpackung besitzen mag, je aufwendiger umso schöner
Mistadobalina
06.09.2006, 13:33
Ich ahne zwar, was Du meinst, aber Ah Um hat schon Recht, ohne eine klar umrissene Definition von "Kunst" führt das zu Misverständnissen.
Was ist denn ein Lied anderes als Kunst? Und wo bitte ist der Unterschied zum Kulturgut?
Natürlich fehlt da so etwas wie ein Kunstbegriff. Ich bin gerade im Büro, verspreche aber, wenn ich zu Hause bin, dazu noch Genaueres zu schreiben.
Mistadobalina
06.09.2006, 13:39
also wirst du es nicht tun, richtig ? wenn du saogar Singles Cover auf dem iPod sammelst. Ich würde es auch nicht tun weil ich eben, die Verpackung besitzen mag, je aufwendiger umso schöner
Ich bin mir gar nicht so sicher, ob ich nicht irgendwann mal lieber streamen werde. Aber eigentlich glaube ich nicht, dass dies meinen Bedürfnissen entspricht. Das hat mit Sammeln erstmal nichts zu tun. Meine "Sammlung" mit den vituellen Covern dient mehr Archivierungszwecken. Ich glaube sowieso, dass ich nur ein Abbild des jeweiligen Musikstücks besitze und nicht das Original. Ein mp3 ist von der Wertigkeit sowieso auf der niedrigsten Stufe der Abbildung - das Original steht noch vor der Tonaufzeichnung, es ist das LIVE-Erlebnis, das ich aber wiederum nicht auf einem Tonträger haben möchte.
Jetzt muss ich aber weiter arbeiten. :-)
Ich weiß, dass ich damit ziemlich allein stehe. :-) Aber für mich ist die meiste Popmusik keine Kunst, sondern Gebrauchsmusik, die oftmals zu einem bestimmten Zweck hergestellt und verbreitet wird: um Geld zu verdienen.Das ist zwar richtig, aber Händel z.B. hat viele seiner Werke auch geschrieben, um damit Geld zu verdienen. Als Auschlusskriterium funktioniert also der Warencharakter von Kunstwerken schon mal nicht.
Ok, auch bei Wikipedia ist der Kunstbegriff nicht eindeutig definiert bzw. wird zu sehr auf "klassische" Kunst abgehoben. Aber m.E. ist eine Grenze zwischen Kunst und Nicht-Kunst oder Kulturgut (wie Du es nennst) nicht zu ziehen. Kulturgut ist mir zu schwammig. Laut Wikipedia ist das jede menschliche Hinterlassenschaft, die es wert ist erhalten zu werden. Aber wer entscheidet darüber? Ist dann viele Popmusik nicht einmal Kulturgut?
@ Mista:
Ich glaube, ich verstehe Deinen Ansatz, aber ich halte ihn wirklich für einen Holzweg. Der Kunstbegriff sollte nicht von Fragen der Komplexität, Kommerzialität oder Verwendungszwecken abhängig gemacht werden. Sonst wird man am Ende feststellen, dass auch Bach oder Mozart nur in seltensten Fällen wirklich Kunst produziert haben.:-)
Mistadobalina
06.09.2006, 13:50
Das ist zwar richtig, aber Händel z.B. hat viele seiner Werke auch geschrieben, um damit Geld zu verdienen. Als Auschlusskriterium funktioniert also der Warencharakter von Kunstwerken schon mal nicht.
Ok, auch bei Wikipedia ist der Kunstbegriff nicht eindeutig definiert bzw. wird zu sehr auf "klassische" Kunst abgehoben. Aber m.E. ist eine Grenze zwischen Kunst und Nicht-Kunst oder Kulturgut (wie Du es nennst) nicht zu ziehen. Kulturgut ist mir zu schwammig. Laut Wikipedia ist das jede menschliche Hinterlassenschaft, die es Wert ist erhalten zu werden. Aber wer entscheidet darüber? Ist dann viele Popmusik nicht einmal Kulturgut?
Spannendes Thema! Ich kannte die Wikipedia-Definition von Kulturgut nicht, finde sie aber ganz brauchbar. Die Frage, wer darüber entscheidet muss man glaube ich historisch beantworten. Es zeigt sich ja oft, dass erst der zeitliche Abstand darüber entscheidet, was Kulturgut ist/wird und was nicht.
Hier im Forum streiten wir uns ja auch schon jetzt oft genug darüber - ob Bohlen und DJ Bobo mal zum Kulturgut zählen werden - keine Ahnung - aber Kunst ist es doch jedenfalls nicht, oder?
Mistadobalina
06.09.2006, 13:54
@ Mista:
Ich glaube, ich verstehe Deinen Ansatz, aber ich halte ihn wirklich für einen Holzweg. Der Kunstbegriff sollte nicht von Fragen der Komplexität, Kommerzialität oder Verwendungszwecken abhängig gemacht werden. Sonst wird man am Ende feststellen, dass auch Bach oder Mozart nur in seltensten Fällen wirklich Kunst produziert haben.:-)
Na ja, das Monetäre war auch nur ein Teilaspekt.
Ich sehe es aber mehr andersherum: Eine Menge Popmusik ist für mich keine Kunst. Bohlen z.B. Konsequent wäre es, wenn du oder Mikko, Bohlens Output als "schlechte Kunst" definierst. Für mich ist es aber überhaupt keine Kunst - es ist nicht mal komponiert, sondern nur konstruiert.
Ich sehe durchaus die Schwierigkeiten, Mista. Bohlens Output möchte ich eigentlich auch nicht als Kunst bezeichnen. Vieles andere auch nicht. Aber wer entscheidet das? Nach welchen Kriterien? Hatte die Putzfrau, die Beuys' Fettecke säuberte nicht vollkommen richtig gehandelt? Nach dem Motto, da ist ein Fleck, der muss weg?
Spannendes Thema! Ich kannte die Wikipedia-Definition von Kulturgut nicht, finde sie aber ganz brauchbar. Die Frage, wer darüber entscheidet muss man glaube ich historisch beantworten. Es zeigt sich ja oft, dass erst der zeitliche Abstand darüber entscheidet, was Kulturgut ist/wird und was nicht.
Hier im Forum streiten wir uns ja auch schon jetzt oft genug darüber - ob Bohlen und DJ Bobo mal zum Kulturgut zählen werden - keine Ahnung - aber Kunst ist es doch jedenfalls nicht, oder?
Selbstverständlich sind Bohlen und Bobo Kunst - nur eben schlechte.
Die Kultur-Definition von wikipedia finde ich zweifelhaft - nicht zuletzt, weil sie mit der Frage nach dem Wert belastet ist. Ich würde sagen, Kultur ist alles, was nicht unmittelbar biologische Ursachen hat.
Mistadobalina
06.09.2006, 14:07
Selbstverständlich sind Bohlen und Bobo Kunst - nur eben schlechte.
Ja, dann kommen wir da wohl nicht zusammen. :-) Für mich gehört zur Kunst auch eine eigene, schöpferische Leistung.
Selbstverständlich sind Bohlen und Bobo Kunst - nur eben schlechte.
Die Kultur-Definition von wikipedia finde ich zweifelhaft - nicht zuletzt, weil sie mit der Frage nach dem Wert belastet ist. Ich würde sagen, Kultur ist alles, was nicht unmittelbar biologische Ursachen hat.
Ad 1: Du hast da wohl recht, auch wenn ich das nicht schön finde.
Zu 2: Der Begriff "Kulturgut" wird mit dem Wert verknüpft bei der Frage nach der Bewahrung durch entsprechende Institutionen wie Archive, Museen etc., ansonsten entspricht der Kultur-Begriff bei Wikipedia dem Deinen.
Faspotun
06.09.2006, 14:07
Mistas Differenzierung ist natürlich äusserst diffizil, aber so falsch nicht. Nicht alles, was tönt, muss gleich Kunst sein. Aber das Problem, wer das zu entscheiden hat, bleibt. Letztlich muss wohl alles, was den Anspruch hat, Kunst zu sein, als Kunst akzeptiert (aber natürlich nicht unbedingt geschätzt) werden. Kann man sich mit dem nicht anfreunden, muss halt jeder für sich persönlich nach seinem subjektiven Kunstbegriff entscheiden, was Kunst ist.
Dick Laurent
06.09.2006, 14:07
Selbstverständlich sind Bohlen und Bobo Kunst - nur eben schlechte.
auf was würdest du deinen Kunstbegriff denn ausdehnen?
Literatur? Malerei? Architektur? Mode? Design?
Ja, dann kommen wir da wohl nicht zusammen. :-) Für mich gehört zur Kunst auch eine eigene, schöpferische Leistung.Was ist dann mit der Fettecke?
Mistadobalina
06.09.2006, 14:17
Was ist dann mit der Fettecke?
Ich verstehe die Frage nicht ganz. Für die Putzfrau war das halt Schmutz und nicht Kunst.
Mistadobalina
06.09.2006, 14:21
Ad 1: Du hast da wohl recht, auch wenn ich das nicht schön finde.
Ich finde das nicht weniger heikel als meine Differenzierung. Wenn alles Kunst ist, und nur zwischen gut und schlecht unterschieden wurd, wer sagt dann was gut und was schlecht ist?
auf was würdest du deinen Kunstbegriff denn ausdehnen?
Literatur? Malerei? Architektur? Mode? Design?
Musik, Literatur (inklusive Dramatik und damit auch Schauspielkunst), darstellende Kunst und Architektur gehören seit der Antike zum klassischen Kunstbegriff. Was sich formal einem dieser Bereiche zuordnen lässt, ist somit ohne Weiteres auch Kunst. Ich habe aber keine Probleme, auch "moderne" Erscheinungen wie Industrie- oder Modedesign hier zu subsumieren.
Nebenbei: Auch das Bundesverfassungsgericht geht von einem sehr weiten Kunstbegriff aus, wenn es über Art. 5 GG (Freiheit der Kunst) zu entscheiden hat. Wäre ja noch schöner, wenn Popmusik wegen vermeintlicher Minderwertigkeit dem zensierenden Zugriff des Staates relativ schutzlos ausgeliefert wäre.
Ich finde das nicht weniger heikel als meine Differenzierung. Wenn alles Kunst ist, und nur zwischen gut und schlecht unterschieden wurd, wer sagt dann was gut und was schlecht ist?
Na, jeder, der dazu Lust hat. So wie wir hier in diesem Forum. Natürlich immer ganz unverbindlich.
Mistadobalina
06.09.2006, 14:29
Na, jeder, der dazu Lust hat. So wie wir hier in diesem Forum. Natürlich immer ganz unverbindlich.
Wahrscheinlich kommt deswegen so oft die Geschmackspolizei. :-)
Für mich ist Kunst auch eher ein schöpferischer Akt als unmittelbarer Ausdruck. Also etwas was von sich selbst heraus entsteht und keinem wirklichem Zweck dient. Als Beispiel :
Wenn ein Sänger sich überlegt, dass er auf eine bestimmte Art und Weise singen muss, um z.B. Verzweiflung auszudrücken ist das keine Kunst.
Wenn er aber aus seiner wirklichen Verzweiflung heraus auf eine bestimmte Weise singt, ist das Kunst.
Bohlen ist also keine Kunst, weil er nicht wirklich fühlt was er macht, sondern sich nur überlegt, was sich gut verkaufen lässt. Ein Kind aber, dass sich freut und daraufhin unüberlegt anfängt zu singen fabriziert in dem Augenblick Kunst.
Faspotun
06.09.2006, 14:34
Ein Kind aber, dass sich freut und daraufhin unüberlegt anfängt zu singen fabriziert in dem Augenblick Kunst.
Die Abgrenzungskriterien werden immer abenteuerlicher...
Also zumindest die Intention, Kunst zu machen, gehört für mich jedenfalls zum Kunstbegriff.
Mistadobalina
06.09.2006, 14:41
@ Lane
So ähnlich sehe ich das eben auch.
Ich habe übrigens sehr oft selbst erlebt, wie Musik im Studio aus Einzelteilen zusammengesetzt wurde, allein um eine möglichst eingängige Wirkung zu erzielen, was ziemlich ernüchternd und frustrierend für mich war.
Später habe ich das im Filmbereich ähnlich erlebt. Das, was ich z.B. ich für das Fernsehen schreibe, hat mit Kunst wirklich gar nichts zu tun. Es ist reines Handwerk zu Unterhaltungszwecken. Einen großen Teil der Popmusik würde ich auch so sehen - das ist nichts Schlechtes, aber eben für mich keine Kunst.
Wenn ich z.B. meine Arbeit als "schlechte Kunst" bezeichnen müsste, wäre ich sehr unglücklich. Aber wenn es "gutes Handwerk" ist, dann macht mich das froh.
Das Problem vieler Definitionsansätze hier liegt mE darin, dass sie mit dem Begriff "Kunst" immer sogleich eine Aussage über die Wertigkeit des zu definierenden Gegenstands treffen wollen. Dabei geht es schlicht um die Abgrenzung der Kunst von anderen Lebensbereichen. Kunst ist per se nicht wertvoller als Poppen oder Radfahren, sondern einfach etwas anderes. Die Frage nach dem Wert ist zunächst zweitrangig.
Das Problem vieler Definitionsansätze hier liegt mE darin, dass sie mit dem Begriff "Kunst" immer sogleich eine Aussage über die Wertigkeit des zu definierenden Gegenstands treffen wollen. Dabei geht es schlicht um die Abgrenzung der Kunst von anderen Lebensbereichen. Kunst ist per se nicht wertvoller als Poppen oder Radfahren, sondern einfach etwas anderes. Die Frage nach dem Wert ist zunächst zweitrangig.
Will hier nur mal kurz zustimmen, wie ich auch eine sehr ähnliche Definition von Kunst habe.
Ansonsten tippe ich hier dem Geschehen hinterher..
Wenn ein Sänger sich überlegt, dass er auf eine bestimmte Art und Weise singen muss, um z.B. Verzweiflung auszudrücken ist das keine Kunst.
Wenn er aber aus seiner wirklichen Verzweiflung heraus auf eine bestimmte Weise singt, ist das Kunst.
Das heißt doch in der Konsequenz, dass keine Kunst mehr vorliegt, sobald irgendeine Form von Überlegung, Technik oder Know-How zum unmittelbaren Ausdruck hinzutritt. Nach dieser Definition hat keiner von uns auch nur eine einzige Schallplatte zu Hause, die als Kunst durchgehen könnte.
Dagegen wäre es nach dieser Definition wohl Kunst, wenn jemand aus echter Verzweiflung zu weinen beginnt oder sein Mobiliar zerschlägt.
Faspotun
06.09.2006, 14:53
Wenn ich z.B. meine Arbeit als "schlechte Kunst" bezeichnen müsste, wäre ich sehr unglücklich. Aber wenn es "gutes Handwerk" ist, dann macht mich das froh.
Genau deswegen sollte man m.E. (zumindest auch) auf ein subjektives Kriterium abstellen, nämlich auf den Anspruch des Schöpfers, Kunst zu machen.
Das heißt doch in der Konsequenz, dass keine Kunst mehr vorliegt, sobald irgendeine Form von Überlegung, Technik oder Know-How zum unmittelbaren Ausdruck hinzutritt. Nach dieser Definition hat keiner von uns auch nur eine einzige Schallplatte zu Hause, die als Kunst durchgehen könnte.Das ist für mich auch meistens so. Musik ist eigentlich fast immer eine Kombination aus Handwerk und Kunst. Und Handwerk bedeutet dabei nichts schlechtes, nur ist es etwas anderes als Kunst. Bei jemandem wie Bohlen fehlt aber jeglicher Kunstaspekt.
Das Problem vieler Definitionsansätze hier liegt mE darin, dass sie mit dem Begriff "Kunst" immer sogleich eine Aussage über die Wertigkeit des zu definierenden Gegenstands treffen wollen. Dabei geht es schlicht um die Abgrenzung der Kunst von anderen Lebensbereichen. Kunst ist per se nicht wertvoller als Poppen oder Radfahren, sondern einfach etwas anderes. Die Frage nach dem Wert ist zunächst zweitrangig.Sehe ich ürbigens auch so. Wenn etwas wirkliche Kunst ist, kann sie nicht schlecht sein.
Dieter Bohlen produziert Töne, die nach ästhetischen Gesichtspunkten angeordnet sind. Das ist Musik, also Kunst.
Dass er dabei nicht besonders einfallsreich vorgeht oder vielleicht gar nur den schnöden Mammon im Kopf hat, spielt insoweit zunächst keine Rolle.
Dieter Bohlen produziert Töne, die nach ästhetischen Gesichtspunkten angeordnet sind. Das ist Musik, also Kunst.
Dass er dabei nicht besonders einfallsreich vorgeht oder vielleicht gar nur den schnöden Mammon im Kopf hat, spielt insoweit zunächst keine Rolle.Wieso soll Musik gleich Kunst sein ?
Wieso soll Musik gleich Kunst sein ?
Weil's Sinn macht, weil's der traditionellen Definition entspricht und weil alles andere zu unüberwindlichen Abgrenzungsschwierigkeiten führt, siehe oben.
Weil's Sinn macht, weil's der traditionellen Definition entspricht und weil alles andere zu unüberwindlichen Abgrenzungsschwierigkeiten führt, siehe oben.Na gut :-)
Vielleicht kommen wir mit Semantik und Etymologie weiter. "Kunst kommt von Können" hat mein Kunstlehrer immer gesagt. Und alles was künstlich, also vorsätzlich zu einem bestimmten Zweck hergestellt, ist, das ist Kunst. Jedenfalls insofern es nicht nur ganz praktische und pragmatische Bedürfnisse des Menschen befriedigt.
Dick Laurent
06.09.2006, 15:36
es gibt aber auch den Unterschied zwischen Musiker und Musikanten...
es gibt aber auch den Unterschied zwischen Musiker und Musikanten...
Der da wäre...?
Dick Laurent
06.09.2006, 15:51
Der da wäre...?
na eben Kunst und Handwerk...
(mein Mathelehrer sagte immer: Es gibt Mathematiker und Mathematikanten...)
Nein, der Unterschied ist professionell/unprofessionell. Kunst kann sowohl der Musiker als auch der Musikant hervorbringen.
es gibt aber auch den Unterschied zwischen Musiker und Musikanten...
Jo servus! Musikanten machen Musik mit dem Herzen, Musiker mit dem Kopf. Holla-hö-dulli-hö!:lach:
Daniel_Belsazar
06.09.2006, 23:08
Eigentlich gehört es ja nicht hierher, aber die Diskussion reizt mich doch ein bisschen ... und das, obwohl ich kein ausgesprochener Ästhetiker bin.
mistadobalina, lane, faspotun hängen sicher einem etwas anachronistischen Kunstbegriff an, der nur mit dem Hinweis auf eine "Aura" überhaupt haltbar erscheinen mag. Natürlich ist das über 70 Jahre nach Benjamins Aufsatz über "Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit" argumentativ nicht mehr möglich, sondern nur noch in romantisierender Gläubigkeit (Um Einwänden zuvor zu kommen: Man kann das wollen, aber es ist dann eben reiner Glaube).
Nichts desto weniger zeigt es offenbar ein sehr wirkungsmächtiges Bedürfnis an, wimmelt es doch gerade in Diskussionen über populäre Musik - auch hier im Forum immer wieder - beispielsweise von "Genies", einem der klassischen romantischen Begriffe überhaupt. Ich komme später darauf noch einmal zurück.
Denn zuvor noch einen kleinen Exkurs über die "Gegenpositionen" (ah-um, mikko). Meines Erachtens greift auch hier der Kunstbegriff viel zu kurz. So etwas wie Bohlen oder Bobo (und auch alle anderen Musik- und ähnliche Kulturphänomene) ist ja schon lange nicht mehr isoliert zu betrachten. Erwähnt sei hier stellvertretend der relativ bekannte - für mich übrigens auch schon "anromantisierte" - Adornosche Begriff der "Bewusstseinsindustrie". Im Zeitalter auch der "ständigen technischen Verfügbarkeit" des Kunstwerkes, in dem wir spätestens mit dem Netz angelangt sind - was voraussichtlich im hier auch erwähnten >Streaming< kulminieren wird -, ist die Entwicklung schon wieder einen Schritt weiter.
Denn längst haben die Verbreitungskanäle, die Medien, die bereits durch die Reproduzierbarkeit "entzauberten" Kunstwerke in ihrer ursprünglich elitären Bedeutung komplett demokratisiert und damit zugleich gleichgeschaltet und der Beliebigkeit anheim gegeben. Insofern sind Bohlen oder Bobo auch keine Künstler-Subjekte, die gibt es gar nicht mehr. Sie sind vielmehr Medienkonstrukte. Die Kunst ist dann nicht die Musik, sondern die Gesamtinszenierung als Event, komplett mit Blondschopf, Kleindoofie spielen, "Tanzmoves" und dem ganzen Drecksgeschwurbel eben. Bohlen ist ein Medien-Marketing-Gesamtkunstwerk, die "Musik" - das Aneinanderreihen von Tönen, wie ah-um richtig sagt - das Vehikel. Da nützt es auch nichts, drauf zu hauen mit romantischen Kunstvorstellungen oder Werten wie gut oder schlecht, denn der Erfolgreichste sagt auch deutlich, welches Kriterium diese Kunst bestimmt: Geld, Schotter, Asche. Wer das meiste hat, macht die beste Kunst, sagt Dieter. Und nicht nur er. Punkt.
Was nun wäre dem noch entgegen zu setzen? Auf der Ebene der ästhetischen Theorie fällt mir nichts ein, da mag es Berufenere geben als gerade mich (siehe Einleitung). Aber in der Praxis gibt es zumindest einige interessante Phänomene.
So zum Beispiel die Tatsache, dass es heute bereits Kunstwerke gibt, die nur daraus bestehen, dass irgendjemand - meist unter beliebig austauschbaren Pseudonymen wie DJ soundso - bereits vorhandene Medienware während einer Reproduktion verändert, mit anderen Fetzen mischt etc und damit im besten Fall eine neue, individuelle Originalität herstellt. Oft aber auch austauschbare Dutzendware, die ja immer wieder die Charts hochkriecht - wieviele so behandelte Ekel-"Oldies" sind euch aus dem Schleimradio im Ohr?
Ein weiteres interessantes Phänomen ist die Wiederkehr der Live-Musik. Hier trifft sich objektives Bedürfnis der Musiker mit der oben erwähnten wirkungsmächtigen Sehnsucht der Menschen nach "Echtheit", Authentizität, Einmaligkeit (wie immer man es auch nennen mag).
Warum objektives Bedürfnis der Musiker? In den vergangenen Jahrzehnten wurde das Geld in der populären Musik vor allem über Tonträger verdient. Auftritte und ganze Tourneen dienten dazu, den Platten- und dann CD-Verkauf anzuheizen, das neue Album zu bewerben. Dieses Verhältnis ist dabei sich umzudrehen bzw. hat sich in weiten Bereichen bereits gedreht. Der Träger (also das Verbreitungsmedium) ist kaum mehr priviligiert, sondern das Gegenteil: Das Internet ist 24 Stunden offen, für jeden anonymisiert erreichbar, tendenziell kostenfrei.
Es kommt der Umschlagspunkt, an dem für den Musiker das Vor-Ort-Spielen deshalb wichtig wird, weil es eben nicht beliebig reproduzierbar ist. Ein Mensch kann zu einer Zeit nur an einem Ort sein und ist damit eingeschränkt verfügbar, "knapp". Eine knappe Ware ist teurer als die überall erhältliche. Daher verdient der Musiker heute wie die allermeisten seiner Vorfahren hier sein Brot. Unter anderem auch deshalb sind Stones-Tickets heute so teuer: Sie bürgen für Einmaligkeit (Exkurs: Die ironischerweise aber gerade von solchen wiederum in eigener Ästhetik-Tradiiton inszenierten Großevents relativ wenig bedient wird).
Das wiederum wäre ein Hinweis auf die Beliebigkeit der repoduzierbaren Kunstware. Nur der individuelle Glaube erhebt die Ware zum einzigartigen, "auratischen" Kunstwerk. Und dennoch dürfte eine gewisse Schalheit bleiben - ich weiß nicht, wie es euch geht, ich vermeine manchmal, sie zu spüren.
Anders beim Live-Erlebnis. Dies ist exklusiv. Jede Aufnahme davon ist defizitär zum selber Erlebten, es gibt es nur einmal, hier und jetzt. Und die Stoßseufzer auch hier im Forum - schade, dass ich nicht da sein kann (konnte) - und die Juchzer - ich freue mich schon, oh war das toll - sind die Selbstvergewisserung der Einmaligkeit. Wie auch immer: Sie zeigen die Mächtigkeit dieses Motivs in menschlichen Leben an.
Jetzt habe ich mich verlaufen. Es ging um Hörgewohnheiten, richtig? Hatte ich nicht erwähnt, dass ich am aller, allerliebsten Musik live gespielt erlebe? Denn hier trennt sich für mich schnell die Spreu vom Weizen, die Kunst vom Stümpern: im auratischen Erlebnis ---- :b_boy:
Ich abe fertig.
Sehr guter Beitrag, Daniel_Belsazar! Danke dafür!
@ Daniel:
Du hast einige Veränderungen, denen das Kunstwerk im Zeitalter der Massenkultur ausgesetzt ist, im Prinzip zutreffend beschrieben. Mir ist jedoch nicht ganz klar geworden, ob du deshalb diesen Kunstwerken ihren Kunstcharakter absprechen willst oder nicht. Ich würde das nicht tun.
Zunächst ist es alles andere als neu, dass die Kunst nach dem Brot geht. Künstler wollten und mussten zu allen Zeiten von ihrer Kunst zunächst ihren Lebensunterhalt finanzieren. Und dass einige Wenige dabei sogar richtig reich wurden, ist auch kein neues Phänomen des 20. und 21. Jhd.
Weiter trifft es sicher zu, dass gerade Popkultur dazu neigt sich als "Event" zu inszenieren. Wenn man also eine Bobo-CD in den Händen hält, wird man nicht ganz außer Acht lassen können, dass zu einem vollständigen Bild auch die Tanzdarbietungen, Videoclips, Pyrotechnik, Bravo-Starschnitte und die Selbstinszenierung des Protagonisten in Fernsehshows etc. gehören. (Im Übrigen: Statt DJ Bobo könnte man hier auch Beatles einfügen.)
Aber das ändert mE nichts daran, dass es sich bei der CD weiterhin um ein Werk der Tonkunst handelt.
Direkt gesagt: Ich habe ein wenig den Eindruck, als hängtest du selbst noch einem romantisierenden Knstbegriff an, den du eingangs mE zu Recht selbst kritisiert hast.
Und noch ein Wort zu Live-Konzert vs. Tonkonserve:
Ich denke nicht, dass man das Eine gegen das Andere ausspielen sollte. Es handelt sich um zwei unterschiedliche Formen der Musikdarbietung. Gerade bei der Popmusik dient die Tonaufnahme in der Regel gar nicht dazu, die Illusion eines Live-Konzerts im eigenen Wohnzimmer zu erwecken. Vielmehr wird ganz bewusst mit den Mitteln der Studiotechnik in die Musik eingegriffen, um ein Kunstwerk eigner Art zu schaffen.
Und dass der Genuss einer Tonkonserve anders als der eines Konzertes beliebig wiederholbar ist, betrachte ich eher als Vorteil denn als Nachteil. Es würde ja auch niemand auf die Idee kommen, Bücher deshalb gering zu schätzen, weil man sie mehrmals lesen kann (oder weil Tausende andere das gleiche Buch besitzen).
Die Hörgewohnheiten der Redaktion würden mich übrigens auch sehr interessieren.
MitchRyder
07.09.2006, 19:22
Die Hörgewohnheiten der Redaktion würden mich übrigens auch sehr interessieren.
Zusammen im verlagseigenen Swimmingpool... :-)
Unter Wasser? Wie im AlpaMare?
Zurück zum Thema:
Vor einiger Zeit konsumierte ich Musik, was soviel heißen mag: Ich hörte bei vielen Gelegenheiten Musik.
Aber vom Konsumieren wieder zurück zum Geniesen zu kommen, bedarf es einigen Änderungen. Nicht jedes Album muss sofort gekauft werden. Schon gar nicht aus irgendeiner Datei heruntergeladen werden.
Das Album ansich erhält bei mir nur Wert, wenn es mit den Sinnen aufgenommen werden kann. Dabei sollten so wenig Ablenkungen, wie möglich vorhanden sein.
In völliger Ruhe, am besten im liegenden Zustand entfaltet es sich. Leicht geschwenkt oder rasant getanzt, wenn es sich eingeprägt hat. Mein Körper und mein Geist wird es erfassen, wenn beide von diesem Album oder vielleicht auch Song, erreicht wurden.
Dann stellt sich auch der Genuss ein. Die Form des Genusses wird dann zweitrangig.
Faspotun
08.09.2006, 16:21
In völliger Ruhe, am besten im liegenden Zustand entfaltet es sich. Leicht geschwenkt oder rasant getanzt, wenn es sich eingeprägt hat. Mein Körper und mein Geist wird es erfassen, wenn beide von diesem Album oder vielleicht auch Song, erreicht wurden.
Ist das jetzt schon Esoterik? :-)
Ist das jetzt schon Esoterik? :-)
Mehr bewusstes Leben...
Dann stellt sich auch der Genuss ein. Die Form des Genusses wird dann zweitrangig.
Mit dieser Aussage habe ich Schwierigkeiten...erklär mal bitte.
In völliger Ruhe, am besten im liegenden Zustand entfaltet es sich. Leicht geschwenkt oder rasant getanzt, wenn es sich eingeprägt hat. Mein Körper und mein Geist wird es erfassen, wenn beide von diesem Album oder vielleicht auch Song, erreicht wurden.
Dann stellt sich auch der Genuss ein. Die Form des Genusses wird dann zweitrangig.
Musik verkäuft dir ebenso, wie fast alles in dieser Zeit. Nenn es einen Traum, nenn es ein Gefühl, nenn es, wie immer du willst...
Mit dieser Aussage habe ich Schwierigkeiten...erklär mal bitte.
Der Genuss kommt, wann immer du es willst und vorallem genau, was du willst. Tränen vielleicht? Lachen vielleicht? Nachdenken vielleicht? Die Form ist unerheblich, da ja du weißt, was dir dieses Album oder Song bringt.
Rockhindu
13.09.2006, 14:21
Auf dem Weg zur Arbeit im Auto höre ich meistens härtere Musik. Zuhause wird dann eher die ruhigere, gediegenere Mucke eingelegt, da ich dort nicht immer so aufdrehen kann wie ich will. Mit Familie muss man(n) flexibel sein.
Musik verkäuft dir ebenso, wie fast alles in dieser Zeit. Nenn es einen Traum, nenn es ein Gefühl, nenn es, wie immer du willst...
Der Genuss kommt, wann immer du es willst und vorallem genau, was du willst. Tränen vielleicht? Lachen vielleicht? Nachdenken vielleicht? Die Form ist unerheblich, da ja du weißt, was dir dieses Album oder Song bringt.
Versteh Dich immer noch nicht...ausser dem letzten Satz , dass ich weiss, was mich auf welchem Album erwartet.
Einer von uns beiden denkt abstrakt.
pie & mash
13.09.2006, 22:34
Zuhause wird dann eher die ruhigere, gediegenere Mucke eingelegt, da ich dort nicht immer so aufdrehen kann wie ich will. Mit Familie muss man(n) flexibel sein.
Muß man nicht. Ein hartes Punkweib zur Frau, eine extremistische Tochter, zwei hinterhältige Rassekatzen, eine Stahlrute in Griffweite...
...und du kannst hören, wonach dir gerade zumute ist.
Howdy, Thomas.
Auf dem Weg zur Arbeit im Auto höre ich meistens härtere Musik. Zuhause wird dann eher die ruhigere, gediegenere Mucke eingelegt, da ich dort nicht immer so aufdrehen kann wie ich will. Mit Familie muss man(n) flexibel sein.
Mit kleiner Mietswohnug leider auch. Komischerweise bekomme ich auf manche Platten, speziell welche, die lauter gehoert wollen werden, immer erst nach Dunkelheitseinbruch Lust.
Rockhindu
14.09.2006, 07:53
[/B]
Muß man nicht. Ein hartes Punkweib zur Frau, eine extremistische Tochter, zwei hinterhältige Rassekatzen, eine Stahlrute in Griffweite...
...und du kannst hören, wonach dir gerade zumute ist.
Howdy, Thomas.
Weib ist gerade im 7. Monat schwanger, also auchnicht einfach. Tochter hört Banaroo und Pur und wir bzw. meine Mädels haben 3 Katzen. Nur die Stahlrute muss ich mir noch besorgen.
Mich beck
14.09.2006, 15:52
Bei mir zuhause kann ich nicht die Musik, die ich gerne hören, laut aufdrehen.Weil meine Eltern und meine Schwester nicht den Geschmack teilen. Was soll´s, dafür muss der Kopfhörer eben dann hin halten.
Ansonsten höre ich gerne im Auto die rockbareren und Live-Musik. Zuhause dagegen mehr die Platten die von schönen Melodien geprägt sind.
Über Kopfhörer höre ich sogut wie nie.(ausser Ipod, klar)
Und es kann auch sehr gern mal sehr laut sein...kommt immer auf den Moment, den Song, die Platte an.
Hier habe ich das Glück, dass alles gut isoliert ist, und im Nachbarhaus niemand gestört wird.
Was mich zum Wahnsinn treibt ist, wenn ich morgens laute Musik ertragen soll, das geht irnkwie ganz und gar nicht.
Das macht mich irre.
Hmmm... zur besseren Durchblutung höre ich morgens mit den Füßen nach oben und den Ohren nach links mittig. Ich sag euch... das bringt einen neuen Hörgenuss.
Werd ich morgen früh gleich mal ausprobieren.
Werd ich morgen früh gleich mal ausprobieren.
Vorsicht bei lauter Musik, da können die Ohren sich nach vorne klappen... aber sonst... besser als jeder medizinische Ratgeber. Verzögert übrigens auch den morgentlichen Toilettengang um mindesten 20 Minuten hinaus.
Vorsicht bei lauter Musik, da können die Ohren sich nach vorne klappen... aber sonst... besser als jeder medizinische Ratgeber. Verzögert übrigens auch den morgentlichen Toilettengang um mindesten 20 Minuten hinaus.
Ich verrate dir jetzt ein Geheimnis: ich hör auch Musik, die nicht nach startenden Düsenjets klingt. Bevorzugt morgens :sonne:
Ich verrate dir jetzt ein Geheimnis: ich hör auch Musik, die nicht nach startenden Düsenjets klingt. Bevorzugt morgens :sonne:
Manchmal mag ich die startenden Düsenjets schon... spätestens beim Frühstück, wenn das Ei dann mit der Dotter schön sich verquirlt.
Ich mag auch mehr Katzen als einen Kater am Morgen. :teufel:
Manchmal mag ich die startenden Düsenjets schon... spätestens beim Frühstück, wenn das Ei dann mit der Dotter schön sich verquirlt.
Ich mag auch mehr Katzen als einen Kater am Morgen. :teufel:
Katzen am Morgen vertreiben Kummer und Sorgen. Zumindest meine. Düsenjets am Morgen bringen mir aber nix, ich bevorzuge hartgekochte Eier zum Frühstück. Dazu passt weiche Musik einfach besser.
Hmmm... zur besseren Durchblutung höre ich morgens mit den Füßen nach oben und den Ohren nach links mittig. Ich sag euch... das bringt einen neuen Hörgenuss.
Das ist ja echt lustig, jetzt.
pie & mash
15.09.2006, 21:26
Hmmm... zur besseren Durchblutung höre ich morgens mit den Füßen nach oben und den Ohren nach links mittig. Ich sag euch... das bringt einen neuen Hörgenuss.
Gute Musik läßt sich nur durch die Füße oben und mit den Ohren links mittig ergründen.
thomlahn
15.09.2006, 22:44
Hmmm... zur besseren Durchblutung höre ich morgens mit den Füßen nach oben und den Ohren nach links mittig.
Also mitchlot, wegen dem Ausdruck 'Ohren links mittig' konnte ich die ganze Nacht nicht schlafen.
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