DJ@RSO
24.01.2006, 00:46
1983 veröffentlichten BAP das Doppel-Album „Bess demnähx“, auf dem einige der wichtigsten Titel des bisherigen Repertoires in sehr guten Live-Versionen präsentiert werden. Freunde ausgedehnter Gitarren-Soli kommen vor allem bei „Ne schöne Jroos“, „Zehnter Juni“, „Kristallnaach“ und „Verdamp lang her“ auf ihre Kosten, da sich Heuser hier nicht auf die Länge eines Album-Tracks beschränken muss und dies auch weidlich auskostet. Doch auch die eher ruhigen Stücke verfehlen ihre Wirkung nicht, und bilden einen guten Kontrast in der Auswahl der Stücke.
Zusätzlich befinden sich auf der Platte die bis dahin auf keiner LP veröffentlichten Titel „Nemm mich mit“, welches sich zu einem weiteren Klassiker der Band entwickeln sollte, das gut gelungene Dylan-Cover „Su ne Morje“, „Et letzte Leed“ und „Hundermohl“. Der letztgenannte Titel entstand während der Tournee, konnte jedoch nicht in einer für die Band akzeptablen Live-Version aufgenommen werden, sodass der Titel nachträglich als Studio-Fassung auf die Platte genommen wurde.
„Bess demnähx“ ist ein frühes Live-Dokument der Kölschrocker, dass die tolle Atmosphäre feiernder Fans bei einem BAP-Konzert sehr gut einfängt. Einen einzigen Wermutstropfen stellt allerdings die Tatsache dar, dass die Platte aus insgesamt elf Konzerten zusammengestellt ist, und dies an einigen Stellen leider sehr deutlich zu hören ist. Abschließend ergibt sich eine Gesamtwertung von ***
Zusätzlich befinden sich auf der Platte die bis dahin auf keiner LP veröffentlichten Titel „Nemm mich mit“, welches sich zu einem weiteren Klassiker der Band entwickeln sollte, das gut gelungene Dylan-Cover „Su ne Morje“, „Et letzte Leed“ und „Hundermohl“. Der letztgenannte Titel entstand während der Tournee, konnte jedoch nicht in einer für die Band akzeptablen Live-Version aufgenommen werden, sodass der Titel nachträglich als Studio-Fassung auf die Platte genommen wurde.
„Bess demnähx“ ist ein frühes Live-Dokument der Kölschrocker, dass die tolle Atmosphäre feiernder Fans bei einem BAP-Konzert sehr gut einfängt. Einen einzigen Wermutstropfen stellt allerdings die Tatsache dar, dass die Platte aus insgesamt elf Konzerten zusammengestellt ist, und dies an einigen Stellen leider sehr deutlich zu hören ist. Abschließend ergibt sich eine Gesamtwertung von ***