Mehry
23.06.2005, 12:26
Nürnberg Löwensaal
Direkt am Nürnberger Tiergarten gelegen, eine von außen verkommen erscheinende Location, aber der Schein trügt...Gott sei Dank! Ob es wohl an der Nähe zum Tiergarten lag oder einfach an dem schönen Sommerabend, das ich dort das erste Mal in meinem Leben mehr als zwei Glühwürmchen bewundern durfte, egal!
Es ist 20Uhr, ich und mein Indie-Begleittrupp, wir sind an diesem Abend schon so Indie, das wir es gar nicht mehr aushalten, betreten den Löwensaal, eine mittelgroßer Saal mit sehr hoher Decke, sodass manchem Bedenken aufkommen wie wohl die Akustik sein wird, wie sich aber später heraustellt, beeinflusst dies keinesfalls den Klang, sondern dient nur der Ausschmückung der Lichteffekte! Die Bühne wirkt groß, im Hintergrund zwei Leinwände auf die zwei Beamer gerichtet sind! Es ist kurz vor 21Uhr als The Faint die Bühne betreten, ich bin nicht wirklich ein Fan und auch besitze keines ihrer Alben, sodass mir auch ihre Gesichter nicht vertraut sind, aber mich überkommt ein angewidertes, erschrockenes Gefühl, schon beginnt der Drummer einen bedrohlichen Beat vorzugeben und die beiden Leinwände im Hindergrund werden mit passenden, kreativen Bildern bestrahlt! Als erstes beginnt der Synhtesizer zu drönnen, dann setzt der Gesang des Frontmans ein . Trotz meines Gefühls, so muss sich Jamie-Lee Curtis jedes Halloween fühlen, beginnt sofort mein Kopf sowie meine Füße mitzuwippen. Was auch bis zum Schluss anhält! Im ganzen kenne ich nur vier Songs: Worked up so sexual, I disappear, Take me to the hospital und Birth! Was aber völlig egal ist, den jedes ihrer Songs zieht einen mit der bedrohlich realistischen Art sofort in seinen Bann und lässt einen nur dann aus, wenn einem das Getanze des Gitarristen doch zu tuffig vorkommt und man sich ein leichtes Grinsen nicht verkneifen kann!
Es ist 22Uhr, The Faint verlassen mit mehr oder minder euphorischen Applaus die Bühne, überhaupt war das Publikum sehr zurückhaltend! Wir haben uns trotzdem eine Pause verdient!
22:30Uhr ein zweites Drumset ist aufgebaut, die Synthesizer halbiert worden und das Publikum ist heiß auf Conor Oberst! Ich muss wiederum zugeben, ich befinde mich hier auf der "Digital Ash" Tour, kenne aber dieses Album so gut wie gar nicht, egal! Widerum beginnen die Beamer zu flimmern, ein Intro wird eingespielt, es wird ruhig im Saal, Rauch betritt zuerst die Bühne, dann die Musiker, als diese das eingespielte Intro übernahmen, betrat Mr. Oberst die Bühne, die Augen auf dem Bühnenboden! Kein Wort, kein Blick, kein gar nix! Es setzt mit dem Gesang ein und all das was zuvor The Faint mit ihren düsteren Sound-Gebilden in mir geweckt haben, schafft dieser einzelner untersetzte, ganz in schwarz-gekleidete Mann, allein mit seiner Stimme! Es dauerte vier Songs bis er das erste Mal dem Publikum seine Augen zeigte! Die Songs grandios ausschweifend, fabelhaft instrumentiert, mit Begleitung eines kleinen Streicher-Sets hervorgehoben, die zuvor auch schon The Faint ausgeholfen haben! Diese widerum sind auch Teil von Bright Eyes, scheint es, zumindest der zweite Drummer, Bassist und Keyboarder! Wunderschön der Song "Take it easy (love nothin)", ungewöhnlich wie man in solch poppig-elektronische Songs solche Aussagen verpacken kann und dann auch noch in der Lage ist, sie so darzubieten!
23:45Uhr es ist alles gesagt, fast alle Songs von "Digital Ash.." sind gespielt und ein paar von "Lifted"! Ich war der Meinung ein "Road to joy" würde dem ganzen als Zugabe die Krönung aufsetzen, falsch gedacht, es wird die Trennung gehalten! So dachten wohlmöglich auch die zahlreichen Besucher älteren Semesters, die stark davon ausgingen, dies hier sei die "I'm wide awake, it's morning"-Tour mit Emmylou Harris im Gepäck! So tut es mir leid, für diese irrgeleiteten Herrschaften, aber keinesfalls tut es mir leid mit diesen zwei außergewöhnlichen Bands den Abend verbracht zu haben!
Direkt am Nürnberger Tiergarten gelegen, eine von außen verkommen erscheinende Location, aber der Schein trügt...Gott sei Dank! Ob es wohl an der Nähe zum Tiergarten lag oder einfach an dem schönen Sommerabend, das ich dort das erste Mal in meinem Leben mehr als zwei Glühwürmchen bewundern durfte, egal!
Es ist 20Uhr, ich und mein Indie-Begleittrupp, wir sind an diesem Abend schon so Indie, das wir es gar nicht mehr aushalten, betreten den Löwensaal, eine mittelgroßer Saal mit sehr hoher Decke, sodass manchem Bedenken aufkommen wie wohl die Akustik sein wird, wie sich aber später heraustellt, beeinflusst dies keinesfalls den Klang, sondern dient nur der Ausschmückung der Lichteffekte! Die Bühne wirkt groß, im Hintergrund zwei Leinwände auf die zwei Beamer gerichtet sind! Es ist kurz vor 21Uhr als The Faint die Bühne betreten, ich bin nicht wirklich ein Fan und auch besitze keines ihrer Alben, sodass mir auch ihre Gesichter nicht vertraut sind, aber mich überkommt ein angewidertes, erschrockenes Gefühl, schon beginnt der Drummer einen bedrohlichen Beat vorzugeben und die beiden Leinwände im Hindergrund werden mit passenden, kreativen Bildern bestrahlt! Als erstes beginnt der Synhtesizer zu drönnen, dann setzt der Gesang des Frontmans ein . Trotz meines Gefühls, so muss sich Jamie-Lee Curtis jedes Halloween fühlen, beginnt sofort mein Kopf sowie meine Füße mitzuwippen. Was auch bis zum Schluss anhält! Im ganzen kenne ich nur vier Songs: Worked up so sexual, I disappear, Take me to the hospital und Birth! Was aber völlig egal ist, den jedes ihrer Songs zieht einen mit der bedrohlich realistischen Art sofort in seinen Bann und lässt einen nur dann aus, wenn einem das Getanze des Gitarristen doch zu tuffig vorkommt und man sich ein leichtes Grinsen nicht verkneifen kann!
Es ist 22Uhr, The Faint verlassen mit mehr oder minder euphorischen Applaus die Bühne, überhaupt war das Publikum sehr zurückhaltend! Wir haben uns trotzdem eine Pause verdient!
22:30Uhr ein zweites Drumset ist aufgebaut, die Synthesizer halbiert worden und das Publikum ist heiß auf Conor Oberst! Ich muss wiederum zugeben, ich befinde mich hier auf der "Digital Ash" Tour, kenne aber dieses Album so gut wie gar nicht, egal! Widerum beginnen die Beamer zu flimmern, ein Intro wird eingespielt, es wird ruhig im Saal, Rauch betritt zuerst die Bühne, dann die Musiker, als diese das eingespielte Intro übernahmen, betrat Mr. Oberst die Bühne, die Augen auf dem Bühnenboden! Kein Wort, kein Blick, kein gar nix! Es setzt mit dem Gesang ein und all das was zuvor The Faint mit ihren düsteren Sound-Gebilden in mir geweckt haben, schafft dieser einzelner untersetzte, ganz in schwarz-gekleidete Mann, allein mit seiner Stimme! Es dauerte vier Songs bis er das erste Mal dem Publikum seine Augen zeigte! Die Songs grandios ausschweifend, fabelhaft instrumentiert, mit Begleitung eines kleinen Streicher-Sets hervorgehoben, die zuvor auch schon The Faint ausgeholfen haben! Diese widerum sind auch Teil von Bright Eyes, scheint es, zumindest der zweite Drummer, Bassist und Keyboarder! Wunderschön der Song "Take it easy (love nothin)", ungewöhnlich wie man in solch poppig-elektronische Songs solche Aussagen verpacken kann und dann auch noch in der Lage ist, sie so darzubieten!
23:45Uhr es ist alles gesagt, fast alle Songs von "Digital Ash.." sind gespielt und ein paar von "Lifted"! Ich war der Meinung ein "Road to joy" würde dem ganzen als Zugabe die Krönung aufsetzen, falsch gedacht, es wird die Trennung gehalten! So dachten wohlmöglich auch die zahlreichen Besucher älteren Semesters, die stark davon ausgingen, dies hier sei die "I'm wide awake, it's morning"-Tour mit Emmylou Harris im Gepäck! So tut es mir leid, für diese irrgeleiteten Herrschaften, aber keinesfalls tut es mir leid mit diesen zwei außergewöhnlichen Bands den Abend verbracht zu haben!